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  "topic_slug": "karriere-lebenslauf-gefaelschte-zeugnisse",
  "title": "Gefälschte Zeugnisse & erfundene Abschlüsse im Lebenslauf 2026 – § 267 StGB, § 132a StGB, Anfechtung, Kündigung",
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  "short_answer": "Wer Zeugnisse fälscht oder Abschlüsse erfindet, verlässt den Bereich der zulässigen Selbstdarstellung und riskiert drei voneinander unabhängige Folgen zugleich: Erstens die Anfechtung des Arbeitsvertrags wegen arglistiger Täuschung nach § 123 Abs. 1 BGB – möglich bis zu einem Jahr ab Entdeckung (§ 124 Abs. 1, 2 BGB), absolut begrenzt auf zehn Jahre ab Vertragsschluss (§ 124 Abs. 3 BGB). Zweitens die fristlose Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB, die der Arbeitgeber binnen zwei Wochen ab Kenntnis erklären muss (§ 626 Abs. 2 BGB). Drittens strafrechtliche Konsequenzen: Urkundenfälschung (§ 267 StGB, Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe), Betrug in Form des sogenannten Anstellungsbetrugs (§ 263 StGB, bis zu fünf Jahre oder Geldstrafe) und beim Führen eines nicht erworbenen akademischen Grades oder einer geschützten Berufsbezeichnung der Missbrauch von Titeln und Berufsbezeichnungen (§ 132a StGB, bis zu einem Jahr oder Geldstrafe). Wichtig ist die Abgrenzung: Das Weglassen einer Station oder eine wertende Übertreibung („teamfähig\", „belastbar\") ist keine Täuschung – die Erfindung eines Abschlusses, einer nie ausgeübten Stelle oder ein manipuliertes Zeugnis dagegen sehr wohl. Anders als bei der Kündigung ist die Anfechtung formfrei, unterliegt nicht dem KSchG und erfordert keine Betriebsratsanhörung nach § 102 BetrVG.",
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  "recommended_citation": "Nexvyra (https://nexvyra.de/fakten/karriere-lebenslauf-gefaelschte-zeugnisse.html), Stand 2026-08-10, Topic „Gefälschte Zeugnisse & erfundene Abschlüsse im Lebenslauf 2026 – § 267 StGB, § 132a StGB, Anfechtung, Kündigung\".",
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