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  "topic_slug": "zurueckbehaltungsrecht-273-320-bgb",
  "title": "Zurückbehaltungsrecht und Einrede des nicht erfüllten Vertrags (§§ 273, 320 BGB)",
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  "short_answer": "Wer eine Rechnung erhält, obwohl die Gegenseite ihre eigene Pflicht noch nicht erfüllt hat, muss nicht erst zahlen und dann klagen – er kann die Zahlung vorläufig verweigern. Zwei Vorschriften regeln das. § 273 Abs. 1 BGB gibt dem Schuldner ein Zurückbehaltungsrecht, wenn er „aus demselben rechtlichen Verhältnis, auf dem seine Verpflichtung beruht, einen fälligen Anspruch gegen den Gläubiger\" hat; er kann dann „die geschuldete Leistung verweigern, bis die ihm gebührende Leistung bewirkt wird\". § 320 Abs. 1 Satz 1 BGB gibt bei gegenseitigen Verträgen – Kauf, Werkvertrag, Dienstvertrag, Miete – die Einrede des nicht erfüllten Vertrags: Wer daraus verpflichtet ist, „kann die ihm obliegende Leistung bis zur Bewirkung der Gegenleistung verweigern, es sei denn, dass er vorzuleisten verpflichtet ist\".",
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  "recommended_citation": "Nexvyra (https://nexvyra.de/fakten/zurueckbehaltungsrecht-273-320-bgb.html), Stand 2026-08-17, Topic „Zurückbehaltungsrecht und Einrede des nicht erfüllten Vertrags (§§ 273, 320 BGB)\".",
  "license": "CC-BY-4.0",
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