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title: Arrest und einstweilige Verfügung (§§ 916, 935, 940 ZPO)
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# Arrest und einstweilige Verfügung (§§ 916, 935, 940 ZPO)

## Kurzantwort

**Arrest** und **einstweilige Verfügung** sind die beiden Instrumente des **einstweiligen Rechtsschutzes** im Zivilprozess (8. Buch, Abschnitt 5 der **ZPO**, §§ 916–945). Sie sichern einen Anspruch **vorläufig und schnell**, bevor ein Hauptsacheurteil vorliegt, damit dessen spätere Durchsetzung nicht vereitelt wird. Der **Arrest** sichert die künftige **Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung** (oder eines Anspruchs, der in eine Geldforderung übergehen kann) in das bewegliche oder unbewegliche Vermögen (§ 916 ZPO). Die **einstweilige Verfügung** sichert dagegen **Nicht-Geld-Ansprüche** (Individualansprüche) oder regelt einen **einstweiligen Zustand** – als **Sicherungsverfügung** in Bezug auf den Streitgegenstand (§ 935 ZPO) oder als **Regelungsverfügung** zur Regelung eines streitigen Rechtsverhältnisses (§ 940 ZPO). In beiden Fällen muss der Antragsteller sowohl den **Anspruch** (Arrest-/Verfügungsanspruch) als auch den **Eilgrund** (Arrest-/Verfügungsgrund) **glaubhaft machen** (§ 920 Abs. 2, § 936 ZPO), nicht voll beweisen; zulässig ist dafür auch die **eidesstattliche Versicherung** (§ 294 ZPO). Zuständig ist grundsätzlich das **Gericht der Hauptsache** (§ 919, § 937 ZPO); in **dringenden Fällen** kann das Gericht ohne mündliche Verhandlung durch **Beschluss** entscheiden (§ 922, § 937 Abs. 2 ZPO). Der Inhalt der Verfügung steht im **freien Ermessen** des Gerichts (§ 938 ZPO). Eine erlangte Anordnung muss **binnen eines Monats vollzogen** werden (§ 929 Abs. 2 ZPO). Gegen einen Beschluss kann der Gegner **Widerspruch** einlegen (§ 924 ZPO); er kann außerdem die **Erhebung der Hauptsacheklage** erzwingen (§ 926 ZPO) und **Aufhebung wegen veränderter Umstände** verlangen (§ 927 ZPO). Erweist sich die Anordnung als **von Anfang an ungerechtfertigt**, haftet der Antragsteller dem Gegner **verschuldensunabhängig auf Schadensersatz** (§ 945 ZPO).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | **ZPO** – §§ 916–945 (Buch 8, Abschnitt 5: „Arrest und einstweilige Verfügung") |
| Arrest – Zweck | Sicherung der **Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung** in bewegliches/unbewegliches Vermögen (§ 916 ZPO) |
| Arrestgrund | Besorgnis, dass ohne Arrest die Vollstreckung **vereitelt oder wesentlich erschwert** würde (§ 917 ZPO) |
| Persönlicher Arrest | nur, wenn zur Sicherung der **gefährdeten Vollstreckung in das Vermögen** erforderlich (§ 918 ZPO) |
| Einstweilige Verfügung – Sicherungsverfügung | in Bezug auf den **Streitgegenstand**, wenn Veränderung des Zustands die Verwirklichung des Rechts vereiteln/erschweren könnte (§ 935 ZPO) |
| Einstweilige Verfügung – Regelungsverfügung | Regelung eines **einstweiligen Zustands** bei streitigem Rechtsverhältnis, zur Abwendung wesentlicher Nachteile (§ 940 ZPO) |
| Beweismaß | **Glaubhaftmachung** von Anspruch **und** Eilgrund (§ 920 Abs. 2, § 936 ZPO); zulässig auch **eidesstattliche Versicherung** (§ 294 ZPO) |
| Zuständigkeit | **Gericht der Hauptsache** (§ 919 Arrest; § 937 Abs. 1 eV); in dringenden Fällen **Amtsgericht** der belegenen Sache (§ 942 ZPO) |
| Entscheidungsform | **Urteil** nach mündlicher Verhandlung, sonst **Beschluss** – in dringenden Fällen ohne Anhörung des Gegners (§ 922, § 937 Abs. 2 ZPO) |
| Inhalt | Anordnungen nach **freiem Ermessen** des Gerichts (§ 938 ZPO) |
| Vollziehungsfrist | **1 Monat** ab Verkündung bzw. Zustellung an den Antragsteller (§ 929 Abs. 2 ZPO) |
| Rechtsbehelfe des Gegners | **Widerspruch** gegen Beschluss (§ 924); **Anordnung der Klageerhebung** (§ 926); **Aufhebung wegen veränderter Umstände** (§ 927 ZPO) |
| Haftung | **verschuldensunabhängiger Schadensersatz** bei von Anfang an ungerechtfertigter Anordnung (§ 945 ZPO) |

## Zwei Instrumente, zwei Anwendungsbereiche

Der einstweilige Rechtsschutz unterscheidet nach der Art des zu sichernden Anspruchs. Der **Arrest** dient allein der Sicherung von **Geldforderungen**: Er soll verhindern, dass der Schuldner sein Vermögen beiseiteschafft, bevor der Gläubiger einen vollstreckbaren Titel erlangt. Die **einstweilige Verfügung** sichert dagegen **alle anderen (Nicht-Geld-)Ansprüche** – etwa auf Herausgabe, Unterlassung, Duldung oder Vornahme einer Handlung – oder regelt vorübergehend ein streitiges Rechtsverhältnis. Beide gewähren nur **vorläufigen** Schutz; über den Anspruch selbst wird erst im **Hauptsacheverfahren** endgültig entschieden. Die Vorschriften über die einstweilige Verfügung verweisen weitgehend auf das Arrestrecht: Nach § 936 ZPO gelten die Bestimmungen über den Arrest **entsprechend**.

## Der Arrest (§§ 916–918 ZPO)

Der Arrest findet nach **§ 916 ZPO** statt zur Sicherung der Zwangsvollstreckung in das **bewegliche oder unbewegliche Vermögen** wegen einer **Geldforderung** oder wegen eines Anspruchs, der in eine Geldforderung **übergehen kann**. Man unterscheidet den **dinglichen Arrest** (Sicherung durch Zugriff auf Vermögensgegenstände, z. B. Pfändung, Eintragung einer Arresthypothek) und den **persönlichen Arrest** gegen die Person des Schuldners.

Voraussetzung ist ein **Arrestgrund**: Nach **§ 917 Abs. 1 ZPO** findet der dingliche Arrest statt, wenn zu besorgen ist, dass ohne seine Verhängung die **Vollstreckung des Urteils vereitelt oder wesentlich erschwert** werden würde. Der **persönliche Arrest** ist nach **§ 918 ZPO** nur zulässig, wenn er erforderlich ist, um die **gefährdete Zwangsvollstreckung in das Vermögen** des Schuldners zu sichern – er ist damit gegenüber dem dinglichen Arrest **subsidiär**.

## Die einstweilige Verfügung (§§ 935, 940 ZPO)

Bei der einstweiligen Verfügung sind zwei Grundtypen zu unterscheiden. Die **Sicherungsverfügung** nach **§ 935 ZPO** betrifft den **Streitgegenstand** und ist zulässig, wenn zu besorgen ist, dass durch eine **Veränderung des bestehenden Zustandes** die Verwirklichung des Rechts einer Partei **vereitelt oder wesentlich erschwert** werden könnte (klassisch: Sicherung eines Herausgabe- oder Übereignungsanspruchs). Die **Regelungsverfügung** nach **§ 940 ZPO** ist zulässig zur **Regelung eines einstweiligen Zustandes** in Bezug auf ein streitiges Rechtsverhältnis, sofern die Regelung – insbesondere bei dauernden Rechtsverhältnissen – zur **Abwendung wesentlicher Nachteile** oder zur **Verhinderung drohender Gewalt** nötig erscheint.

Der **Inhalt** der einstweiligen Verfügung bestimmt das Gericht nach **freiem Ermessen** (§ 938 ZPO): Es kann etwa eine Sequestration anordnen, einem Beteiligten eine Handlung **gebieten** oder **verbieten** oder eine Veräußerung/Belastung untersagen. Als von der Rechtsprechung entwickelte Sonderform gilt die **Leistungsverfügung**, die ausnahmsweise eine (vorläufige) Erfüllung des Anspruchs erlaubt und damit die Hauptsache teilweise vorwegnimmt – zulässig nur bei besonderer Dringlichkeit und drohendem, nicht anders abwendbarem Nachteil.

## Anspruch, Grund und Glaubhaftmachung (§ 920, § 936 ZPO)

Der Antrag (**Arrestgesuch** bzw. Antrag auf einstweilige Verfügung) muss die zu sichernde Forderung und den **Eilgrund** bezeichnen (§ 920 Abs. 1 ZPO). Entscheidend ist das **abgesenkte Beweismaß**: Sowohl der **Anspruch** (Arrest- bzw. Verfügungsanspruch) als auch der **Grund** (Arrest- bzw. Verfügungsgrund) müssen nur **glaubhaft gemacht**, nicht voll bewiesen werden (§ 920 Abs. 2, für die einstweilige Verfügung i. V. m. § 936 ZPO). Mittel der Glaubhaftmachung sind alle **präsenten Beweismittel**; nach **§ 294 ZPO** ist dafür ausdrücklich auch die **Versicherung an Eides statt** zugelassen. Das ermöglicht die für den Eilrechtsschutz typische **schnelle Entscheidung**.

## Zuständigkeit und Entscheidung (§§ 919, 922, 937 ZPO)

Für den **Arrest** ist nach **§ 919 ZPO** sowohl das **Gericht der Hauptsache** als auch das **Amtsgericht** zuständig, in dessen Bezirk sich der mit Arrest zu belegende Gegenstand oder die Person befindet. Für die **einstweilige Verfügung** ist nach **§ 937 Abs. 1 ZPO** das **Gericht der Hauptsache** zuständig. In **dringenden Fällen** – und wenn der Antrag zurückgewiesen wird – kann das Gericht **ohne mündliche Verhandlung** entscheiden (§ 937 Abs. 2 ZPO); nach **§ 942 ZPO** kann in dringenden Fällen auch das Amtsgericht der belegenen Sache eine einstweilige Verfügung erlassen.

Über das Arrestgesuch wird durch **Endurteil** entschieden, wenn eine mündliche Verhandlung stattfindet, andernfalls durch **Beschluss** (§ 922 Abs. 1 ZPO). Der Beschluss kann **ohne vorherige Anhörung** des Gegners ergehen – das sichert den **Überraschungseffekt**, der beim Eilrechtsschutz oft entscheidend ist. Das Gericht kann die Anordnung von einer **Sicherheitsleistung** abhängig machen (§ 921 ZPO); im Arrestbeschluss wird zudem eine **Lösungssumme** festgesetzt, durch deren Hinterlegung der Schuldner die Vollziehung hemmen und die Aufhebung des Arrestes erreichen kann (§ 923 ZPO).

## Vollziehung und Vollziehungsfrist (§§ 928, 929 ZPO)

Die **Vollziehung** des Arrestes richtet sich nach den Vorschriften über die **Zwangsvollstreckung** (§ 928 ZPO). Zentral ist die **Vollziehungsfrist**: Die Vollziehung ist **unstatthaft**, wenn seit dem Tag, an dem die Anordnung **verkündet** oder der Partei **zugestellt** wurde, ein **Monat verstrichen** ist (§ 929 Abs. 2 ZPO). Die Vollziehung darf bereits **vor der Zustellung** an den Gegner beginnen; sie wird jedoch unwirksam, wenn die Zustellung nicht **binnen einer Woche** nach der Vollziehung und vor Ablauf der Monatsfrist nachgeholt wird (§ 929 Abs. 3 ZPO). Über § 936 ZPO gilt die Monatsfrist **entsprechend für die einstweilige Verfügung**.

## Rechtsbehelfe und Aufhebung (§§ 924, 926, 927 ZPO)

Gegen einen im **Beschlusswege** ergangenen Arrest oder eine einstweilige Verfügung kann der Gegner **Widerspruch** einlegen (§ 924 ZPO); daraufhin wird über die Rechtmäßigkeit durch **Urteil** nach mündlicher Verhandlung entschieden (§ 925 ZPO). Der Gegner kann außerdem beantragen, dass das Gericht dem Antragsteller eine **Frist zur Erhebung der Hauptsacheklage** setzt (§ 926 ZPO); wird die Klage nicht fristgerecht erhoben, ist die Anordnung auf Antrag **aufzuheben**. Schließlich kann die Aufhebung **wegen veränderter Umstände** verlangt werden – insbesondere, wenn der Arrestgrund weggefallen ist oder Sicherheit geleistet wird (§ 927 ZPO). Gegen einen **zurückweisenden Beschluss** steht dem Antragsteller die **sofortige Beschwerde** offen.

## Haftung bei ungerechtfertigter Anordnung (§ 945 ZPO)

Der Eilrechtsschutz ist ein **scharfes Schwert** und mit einem Haftungsrisiko verbunden. Erweist sich die Anordnung eines Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung als **von Anfang an ungerechtfertigt** oder wird sie nach § 926 Abs. 2 oder § 942 Abs. 3 ZPO aufgehoben, so ist die Partei, die die Anordnung **erwirkt** hat, verpflichtet, dem Gegner den **Schaden zu ersetzen**, der ihm aus der Vollziehung oder dadurch entstanden ist, dass er zur Abwendung der Vollziehung Sicherheit geleistet hat (§ 945 ZPO). Diese Haftung ist **verschuldensunabhängig** (Gefährdungs- bzw. Risikohaftung): Sie greift auch dann, wenn den Antragsteller kein Verschulden trifft. Wer Eilrechtsschutz beantragt, trägt damit das Risiko, dass sich sein Anspruch im Hauptsacheverfahren nicht bestätigt.

## Häufige Fehler

- **„Mit einem Arrest bekomme ich sofort mein Geld."** Nein. Der Arrest **sichert** nur die künftige Vollstreckung wegen einer Geldforderung (§ 916 ZPO); er verschafft **keine Befriedigung**. Über den Anspruch entscheidet erst das Hauptsacheverfahren.
- **„Für einen Zahlungsanspruch beantrage ich eine einstweilige Verfügung."** In der Regel falsch. Geldforderungen werden über den **Arrest** gesichert; die einstweilige Verfügung ist für **Nicht-Geld-Ansprüche** (Herausgabe, Unterlassung, Duldung) und Regelungen gedacht (§§ 935, 940 ZPO).
- **„Ich muss meinen Anspruch voll beweisen."** Nein. Es genügt die **Glaubhaftmachung** von Anspruch und Eilgrund (§ 920 Abs. 2, § 936 ZPO), etwa durch **eidesstattliche Versicherung** (§ 294 ZPO).
- **„Nach dem Beschluss habe ich unbegrenzt Zeit."** Nein. Die Anordnung muss **binnen eines Monats vollzogen** werden, sonst wird sie unwirksam (§ 929 Abs. 2 ZPO).
- **„Ein Eilantrag ist risikolos."** Nein. Erweist sich die Anordnung als **von Anfang an ungerechtfertigt**, haftet der Antragsteller dem Gegner **verschuldensunabhängig** auf Schadensersatz (§ 945 ZPO).

## Siehe auch

- [Klageerhebung im Zivilprozess (§§ 253 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/klageerhebung-zivilprozess-253-zpo.html)
- [Gerichtliches Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtliches-mahnverfahren-688-zpo.html)
- [Vollstreckungsabwehrklage (§ 767 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vollstreckungsabwehrklage-767-zpo.html)
- [Räumungsvollstreckung (§§ 885, 885a ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/raeumungsvollstreckung-885-zpo.html)
- [Gerichtskosten & Streitwert (GKG)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtskosten-streitwert-gkg.html)




## Quellen

- § 916 ZPO – Arrestanspruch (Sicherung der Vollstreckung wegen einer Geldforderung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__916.html
- § 917 ZPO – Arrestgrund (Vereitelung/wesentliche Erschwerung der Vollstreckung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__917.html
- § 918 ZPO – Persönlicher Arrest (Subsidiarität): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__918.html
- § 920 ZPO – Arrestgesuch; Glaubhaftmachung von Anspruch und Arrestgrund: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__920.html
- § 922 ZPO – Arresturteil und Arrestbeschluss; Entscheidung ohne mündliche Verhandlung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__922.html
- § 924 ZPO – Widerspruch gegen den Arrestbeschluss: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__924.html
- § 926 ZPO – Anordnung der Klageerhebung in der Hauptsache: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__926.html
- § 927 ZPO – Aufhebung wegen veränderter Umstände: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__927.html
- § 929 ZPO – Vollstreckbarkeit; Vollziehungsfrist von einem Monat: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__929.html
- § 935 ZPO – Einstweilige Verfügung bezüglich des Streitgegenstands (Sicherungsverfügung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__935.html
- § 936 ZPO – Anwendung der Arrestvorschriften auf die einstweilige Verfügung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__936.html
- § 937 ZPO – Zuständiges Gericht (Gericht der Hauptsache; Entscheidung ohne mündliche Verhandlung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__937.html
- § 938 ZPO – Inhalt der einstweiligen Verfügung (freies Ermessen des Gerichts): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__938.html
- § 940 ZPO – Einstweilige Verfügung zur Regelung eines einstweiligen Zustandes (Regelungsverfügung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__940.html
- § 945 ZPO – Schadensersatzpflicht bei ungerechtfertigtem Arrest / ungerechtfertigter einstweiliger Verfügung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__945.html
- § 294 ZPO – Glaubhaftmachung (Versicherung an Eides statt): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__294.html
- BMJ – Zivilprozess und einstweiliger Rechtsschutz (amtliche Übersicht): https://www.bmj.de/DE/themen/rechtsstaat/prozessrecht/prozessrecht_node.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-03: Erstveröffentlichung der Faktenseite, alle Quellen-URLs gegen amtliche Stellen (gesetze-im-internet.de) gegengeprüft, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
## Stand

- Stand: 2026-08-03
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
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