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title: Behindertentestament (§§ 2100 ff., § 2209 BGB) – nicht befreite Vorerbschaft, Dauertestamentsvollstreckung, Schutz vor Sozialhilferegress
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# Behindertentestament (§§ 2100 ff., § 2209 BGB) – nicht befreite Vorerbschaft, Dauertestamentsvollstreckung, Schutz vor Sozialhilferegress

## Kurzantwort

Das **Behindertentestament** ist keine eigene, im Gesetz benannte Testamentsform, sondern eine **Gestaltung** aus mehreren erbrechtlichen Bausteinen. Ziel ist es, einem Kind mit Behinderung, das laufend **Eingliederungshilfe** oder andere existenzsichernde Sozialleistungen bezieht, Vorteile aus dem Nachlass zukommen zu lassen, ohne dass der **Sozialhilfeträger** auf das Erbe zugreifen kann. Erreicht wird das durch die Kombination von **nicht befreiter Vorerbschaft** (§§ 2100, 2136 BGB): das behinderte Kind wird nur **Vorerbe**, gebunden durch die Verfügungsbeschränkungen der §§ 2113 ff. BGB, und eine **Dauertestamentsvollstreckung** (**§ 2209 BGB**) mit konkreten **Verwaltungsanordnungen** (§ 2216 Abs. 2 BGB), die dem Kind nur bestimmte, sozialhilfeunschädliche Zuwendungen aus den Erträgen zuweisen. Entscheidend ist außerdem, dass der Erbteil des behinderten Kindes **über seinem Pflichtteil** liegt: Andernfalls kann das Kind – bzw. der Sozialhilfeträger über eine **Überleitung** nach **§ 93 SGB XII** – den Pflichtteil verlangen, indem der beschränkte Erbteil nach **§ 2306 BGB** ausgeschlagen wird. Der **Bundesgerichtshof** hat solche Gestaltungen in ständiger Rechtsprechung (grundlegend **BGH, 20.10.1993 – IV ZR 231/92**) als **nicht sittenwidrig** (§ 138 BGB) anerkannt. Diese Seite gibt einen rechtlichen Überblick und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsnatur | Das Behindertentestament ist eine **Vertragsgestaltung/Testamentsgestaltung**, keine gesetzlich benannte Testamentsform; es setzt sich aus mehreren BGB-Instituten zusammen |
| Ziel | Teilhabe des behinderten Kindes am Nachlass **ohne** Zugriff des Sozialhilfeträgers; Erhalt des Familienvermögens über den Erbfall hinaus |
| Baustein 1 – Vorerbschaft | Das behinderte Kind wird **nicht befreiter Vorerbe** (§§ 2100, 2136 BGB); es unterliegt den Verfügungsbeschränkungen der §§ 2113 ff. BGB, der Nachlass fällt beim Tod an die **Nacherben** |
| Baustein 2 – Dauervollstreckung | **Dauertestamentsvollstreckung** nach **§ 2209 BGB**: der Erblasser überträgt dem Testamentsvollstrecker allein die **Verwaltung** des Erbteils, auch über die Erledigung sonstiger Aufgaben hinaus |
| Baustein 3 – Verwaltungsanordnungen | **§ 2216 Abs. 2 BGB**: konkrete Anweisungen, dem behinderten Kind nur **sozialhilfeunschädliche** Zuwendungen aus den Nutzungen zukommen zu lassen (z. B. Taschengeld, Geschenke, Urlaube, Zusatzleistungen) |
| § 2209 BGB Wortlaut | „Der Erblasser kann einem Testamentsvollstrecker die Verwaltung des Nachlasses übertragen, ohne ihm eine andere Aufgabe als die der Verwaltung zuzuweisen; er kann auch anordnen, dass der Testamentsvollstrecker die Verwaltung nach der Erledigung der ihm sonst zugewiesenen Aufgaben fortzuführen hat" |
| Pflichtteilsfalle | Der Erbteil des behinderten Kindes muss **über dem Pflichtteil** liegen; sonst kann nach **§ 2306 BGB** der beschränkte/beschwerte Erbteil ausgeschlagen und der **Pflichtteil** in Geld verlangt werden |
| § 2306 BGB (seit 01.01.2010) | Ein durch Nacherbeneinsetzung, Testamentsvollstreckung oder Teilungsanordnung **beschränkter** oder mit Vermächtnis/Auflage **beschwerter** Pflichtteilsberechtigter kann den **Pflichtteil verlangen, wenn er den Erbteil ausschlägt** (§ 2306 Abs. 1 BGB) |
| Sozialhilferegress | **§ 93 SGB XII**: der Sozialhilfeträger kann Ansprüche des Leistungsbeziehers gegen Dritte – auch **Pflichtteilsansprüche** – durch **schriftliche Anzeige** auf sich **überleiten** (§ 93 Abs. 1 S. 1 SGB XII) |
| Sonderstellung des Trägers | Der Sozialhilfeträger ist gegenüber anderen Gläubigern durch **§ 93 Abs. 1 S. 4 SGB XII** privilegiert (Überleitung auch ohne vorherige Geltendmachung durch den Berechtigten) |
| Leitentscheidung BGH | **BGH, 20.10.1993 – IV ZR 231/92**: das Behindertentestament (Vor-/Nacherbschaft + Dauervollstreckung mit Verwaltungsanweisungen) ist **nicht sittenwidrig** (§ 138 BGB), sondern Ausdruck sittlich anerkennenswerter Sorge |
| BGH Pflichtteilsverzicht | **BGH, 19.01.2011 – IV ZR 7/10**: auch ein **Pflichtteilsverzicht** eines behinderten Sozialleistungsbeziehers ist **grundsätzlich nicht sittenwidrig** |
| BGH Betreuervermögen | **BGH, 24.07.2019 – XII ZB 560/18**: zur Ausgestaltung des Behindertentestaments und zum möglichen Rückgriff der Staatskasse in das Vermögen des Betreuten |
| Abgrenzung § 2338 BGB | **§ 2338 BGB** (Pflichtteilsbeschränkung in „guter Absicht") betrifft **Verschwendung/Überschuldung** eines Abkömmlings – **nicht** die Behinderung; das Behindertentestament stützt sich **nicht** auf § 2338 BGB |
| Bedürftigentestament | Dieselbe Gestaltungstechnik zum Schutz **überschuldeter** oder von Sozialleistungen abhängiger Erben heißt **Bedürftigentestament** |
| Form | Wie jedes Testament: **eigenhändig** (§ 2247 BGB) oder **notariell** (§ 2232 BGB); wegen der Komplexität wird in der Praxis die **notarielle** Errichtung bzw. anwaltliche Gestaltung empfohlen |

## Worum geht es beim Behindertentestament?

Eltern eines Kindes mit Behinderung stehen bei der Nachlassplanung vor einem besonderen Problem: Bezieht das Kind laufend existenzsichernde Sozialleistungen – etwa **Eingliederungshilfe**, Leistungen der **Grundsicherung** oder Hilfe zur Pflege –, so gilt grundsätzlich der **Nachranggrundsatz** der Sozialhilfe. Erbt das Kind Vermögen, muss es dieses zunächst für seinen Lebensunterhalt einsetzen, bevor wieder Sozialleistungen fließen; außerdem kann der **Sozialhilfeträger** Ansprüche des Kindes auf sich überleiten. Ein „normales" Testament, das dem behinderten Kind einen unbeschränkten Erbteil zuwendet, würde daher wirtschaftlich weitgehend dem Träger zugutekommen und nicht dem Kind.

Das **Behindertentestament** löst dieses Problem durch eine **kombinierte Gestaltung**. Es ist – anders als das Nottestament oder das gemeinschaftliche Testament – **kein im Gesetz benannter Testamentstyp**, sondern eine von Rechtsprechung und Kautelarpraxis entwickelte **Verbindung mehrerer erbrechtlicher Institute**. Ziel ist, dem Kind **tatsächliche Vorteile** aus dem Nachlass zu verschaffen (bessere Lebensqualität, Zusatzleistungen), die zugleich **nicht als einzusetzendes Vermögen oder Einkommen** im Sinne der Sozialhilfe gelten und daher dem Zugriff des Trägers entzogen sind.

## Baustein 1: Nicht befreite Vorerbschaft (§§ 2100, 2136 BGB)

Das behinderte Kind wird nicht zum **Vollerben**, sondern nur zum **Vorerben** eingesetzt (§ 2100 BGB). Als Vorerbe erhält es den Nachlass nur **auf Zeit**; beim Tod des Kindes fällt der noch vorhandene Nachlass an die vom Erblasser bestimmten **Nacherben** (typischerweise die Geschwister). Wichtig ist, dass das Kind **nicht von den gesetzlichen Beschränkungen befreit** wird (§ 2136 BGB wird gerade **nicht** angeordnet): Es unterliegt damit den **Verfügungsbeschränkungen** der §§ 2113 ff. BGB, insbesondere dem Schutz des Nacherben vor unentgeltlichen Verfügungen und Grundstücksverfügungen.

Diese nicht befreite Vorerbschaft bewirkt, dass die **Substanz des Nachlasses** vom Vermögen des Kindes rechtlich getrennt bleibt und für Gläubiger – auch für den Sozialhilfeträger – nur eingeschränkt greifbar ist. Der Nachlass bildet ein **Sondervermögen**, das der Vorerbe zu erhalten hat.

## Baustein 2: Dauertestamentsvollstreckung (§ 2209 BGB)

Über den Erbteil des behinderten Kindes ordnet der Erblasser eine **Dauertestamentsvollstreckung** an. **§ 2209 BGB** erlaubt es ausdrücklich, dem Testamentsvollstrecker **allein die Verwaltung** des Nachlasses zu übertragen, ohne ihm eine andere Aufgabe zuzuweisen, und die Verwaltung dauerhaft fortzuführen. Diese Verwaltungsvollstreckung entzieht dem Kind die eigene Verfügungsmacht über den Erbteil: Das Kind kann über die Nachlassgegenstände **nicht selbst verfügen** (§ 2211 BGB), und – praktisch entscheidend – der Erbteil ist dem unmittelbaren **Gläubigerzugriff entzogen** (§ 2214 BGB). Der Testamentsvollstrecker verwaltet das Vermögen und leitet die **Nutzungen** nach den Vorgaben des Erblassers an das Kind weiter.

## Baustein 3: Verwaltungsanordnungen (§ 2216 Abs. 2 BGB)

Damit die Gestaltung wirkt, muss der Erblasser dem Testamentsvollstrecker **konkrete Verwaltungsanordnungen** (§ 2216 Abs. 2 BGB) mit auf den Weg geben. Typisch ist die Anweisung, dem Kind aus den **Erträgen** des Nachlasses nur solche Zuwendungen zukommen zu lassen, die **die Sozialleistungen nicht mindern** – etwa Taschengeld, Geschenke zu besonderen Anlässen, Urlaube, Hobbys, therapeutische Zusatzleistungen, Besuche oder Anschaffungen, die über das von der Sozialhilfe gedeckte Existenzminimum hinausgehen. Weil das Kind auf diese Zuwendungen **keinen frei verfügbaren Anspruch** in Geld hat, sondern sie nur als zweckgebundene Leistung des Testamentsvollstreckers erhält, gelten sie sozialhilferechtlich regelmäßig **nicht als einzusetzendes Einkommen**.

## Die Pflichtteilsfalle: § 2306 BGB

Der neuralgische Punkt jedes Behindertentestaments ist der **Pflichtteil**. Nach **§ 2306 Abs. 1 BGB** kann ein als Erbe berufener Pflichtteilsberechtigter, der durch die **Einsetzung eines Nacherben**, die **Ernennung eines Testamentsvollstreckers** oder eine Teilungsanordnung **beschränkt** ist, den **Pflichtteil verlangen, wenn er den Erbteil ausschlägt**. Genau diese Beschränkungen (Nacherbschaft + Testamentsvollstreckung) macht das Behindertentestament aber aus.

Deshalb muss der zugewiesene **Erbteil größer sein als der Pflichtteil**. Nur dann ist die Ausschlagung für das Kind (und damit für den überleitenden Sozialhilfeträger) **wirtschaftlich unattraktiv**, weil der beschränkte, aber größere Erbteil mehr wert ist als der ausschlagbare Pflichtteil in Geld. Wird der Erbteil dagegen **zu niedrig** bemessen, kann der Sozialhilfeträger nach § 2306 BGB die Ausschlagung und die Auszahlung des Pflichtteils erzwingen – die ganze Schutzkonstruktion liefe leer. Seit der Reform des § 2306 BGB (**in Kraft seit 01.01.2010**) entfällt der frühere automatische Verlust der Beschränkungen bei kleinen Erbteilen; der Pflichtteilsberechtigte muss stets **aktiv ausschlagen**, um den Pflichtteil zu erhalten.

## Sozialhilferegress: § 93 SGB XII

Der Grund, warum die Höhe des Erbteils so wichtig ist, liegt in **§ 93 SGB XII**. Danach kann der Sozialhilfeträger **Ansprüche** des Leistungsbeziehers gegen Dritte bis zur Höhe seiner Aufwendungen durch **schriftliche Anzeige** an den Dritten **auf sich überleiten** (§ 93 Abs. 1 S. 1 SGB XII). Erfasst sind auch **erbrechtliche Ansprüche**, insbesondere **Pflichtteilsansprüche**. Der Träger ist dabei nach **§ 93 Abs. 1 S. 4 SGB XII** privilegiert: Er kann den Pflichtteilsanspruch auch dann überleiten und geltend machen, wenn der behinderte Berechtigte selbst den Pflichtteil nicht verlangt hätte.

Ein wirksam gestaltetes Behindertentestament sorgt dafür, dass **kein durchsetzbarer, überleitbarer Anspruch** entsteht, der dem Träger zugutekäme: Der Erbteil liegt über dem Pflichtteil (Ausschlagung unattraktiv), die Substanz ist durch die Vorerbschaft gebunden, und die laufenden Zuwendungen sind durch die Verwaltungsanordnungen so ausgestaltet, dass sie sozialhilferechtlich nicht als einzusetzendes Einkommen gelten.

## Ist das Behindertentestament sittenwidrig? Die BGH-Rechtsprechung

Immer wieder wurde eingewandt, ein Testament, das gezielt den Zugriff des Sozialhilfeträgers vereitelt, verstoße gegen die **guten Sitten** (§ 138 BGB) zu Lasten der Allgemeinheit. Der **Bundesgerichtshof** hat das in **ständiger Rechtsprechung verneint**. Grundlegend entschied der IV. Zivilsenat mit Urteil vom **20.10.1993 – IV ZR 231/92**, dass letztwillige Verfügungen, mit denen Eltern eines behinderten Kindes durch die kombinierte Anordnung von **Vor- und Nacherbschaft** sowie **Dauertestamentsvollstreckung** mit konkreten **Verwaltungsanweisungen** dem Kind Vorteile aus dem Nachlass zuwenden, ohne dass der Sozialhilfeträger darauf zugreifen kann, **nicht sittenwidrig**, sondern **Ausdruck sittlich anerkennenswerter Sorge** um das Wohl des Kindes über den Tod der Eltern hinaus sind. Der fehlende Zugriff des Trägers macht die Verfügung danach **nicht** sittenwidrig.

Diese Linie hat der BGH fortgeführt. Mit Urteil vom **19.01.2011 – IV ZR 7/10** entschied er, dass auch ein **Pflichtteilsverzicht** eines behinderten Sozialleistungsbeziehers – Kehrseite derselben Gestaltung – **grundsätzlich nicht sittenwidrig** ist. Auch bei **großen Nachlässen** bleibt die Gestaltung nach der Rechtsprechung zulässig. Fragen zur konkreten Ausgestaltung und zum möglichen **Rückgriff der Staatskasse** in das Vermögen des Betreuten hat der BGH im Beschluss vom **24.07.2019 – XII ZB 560/18** behandelt.

## Abgrenzung: § 2338 BGB und das Bedürftigentestament

Das Behindertentestament ist scharf von der **Pflichtteilsbeschränkung in guter Absicht** nach **§ 2338 BGB** zu unterscheiden. § 2338 BGB erlaubt eine Beschränkung des Pflichtteilsrechts nur, wenn sich ein Abkömmling „in solchem Maße der **Verschwendung** ergeben" hat oder „in solchem Maße **überschuldet**" ist, dass sein späterer Erwerb erheblich gefährdet wird. Die Norm knüpft also an **Verschwendung oder Überschuldung** an – **nicht** an eine Behinderung. Das Behindertentestament stützt sich deshalb **nicht** auf § 2338 BGB, sondern auf die frei gestaltbaren Institute der Vor-/Nacherbschaft und der Testamentsvollstreckung.

Wird dieselbe Technik nicht für ein behindertes, sondern für ein **überschuldetes** oder aus anderen Gründen **bedürftiges** Kind (etwa mit laufendem Bürgergeld-Bezug) eingesetzt, spricht man vom **Bedürftigentestament**. Rechtlich beruht es auf denselben Bausteinen; die BGH-Rechtsprechung zur Zulässigkeit gilt entsprechend.

## Praktische Hinweise

Ein Behindertentestament ist **komplex** und fehleranfällig: Die Höhe des Erbteils (über dem Pflichtteil), die richtige Verzahnung von **Vorerbschaft**, **Dauertestamentsvollstreckung** und **Verwaltungsanordnungen** sowie die konkrete Ausgestaltung der sozialhilfeunschädlichen Zuwendungen müssen präzise aufeinander abgestimmt sein. Schon kleine Formulierungsfehler können dazu führen, dass der Sozialhilfeträger doch zugreifen kann oder dass die Beschränkungen nach § 2306 BGB ausgeschlagen werden. Die Gestaltung sollte deshalb **anwaltlich oder notariell** vorgenommen und bei Änderungen der Sozialgesetzgebung (etwa im Recht der **Eingliederungshilfe** nach dem SGB IX) **überprüft** werden. Da die maßgeblichen Sozialleistungen und Freibeträge sich ändern können, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle des einmal errichteten Testaments. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.





## Quellen

- § 2100 BGB – Nacherbe (Einsetzung eines Nacherben): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2100.html
- § 2113 BGB – Verfügungen des Vorerben über Grundstücke, Schiffe; unentgeltliche Verfügungen: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2113.html
- § 2136 BGB – Befreiung des Vorerben: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2136.html
- § 2209 BGB – Dauervollstreckung: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2209.html
- § 2211 BGB – Verfügungsbeschränkung des Erben: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2211.html
- § 2214 BGB – Gläubiger des Erben: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2214.html
- § 2216 BGB – Verwaltungsanordnungen des Erblassers: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2216.html
- § 2306 BGB – Beschränkungen und Beschwerungen (Pflichtteil): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2306.html
- § 2338 BGB – Pflichtteilsbeschränkung: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2338.html
- § 93 SGB XII – Übergang von Ansprüchen: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_12/__93.html
- § 2209 BGB (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/BGB/2209.html
- § 2306 BGB (dejure.org, Wortlaut Fassung 01.01.2010 + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/BGB/2306.html
- § 2338 BGB (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/BGB/2338.html
- § 93 SGB XII (dejure.org, Übergang von Ansprüchen): https://dejure.org/gesetze/SGB_XII/93.html
- BGH, 20.10.1993 – IV ZR 231/92 (Behindertentestament nicht sittenwidrig, § 138 BGB): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=20.10.1993&Aktenzeichen=IV%20ZR%20231%2F92
- BGH, 19.01.2011 – IV ZR 7/10 (Pflichtteilsverzicht eines behinderten Sozialleistungsbeziehers grundsätzlich nicht sittenwidrig): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.01.2011&Aktenzeichen=IV%20ZR%207%2F10
- BGH, 24.07.2019 – XII ZB 560/18 (Ausgestaltung Behindertentestament, Rückgriff der Staatskasse in das Vermögen des Betreuten): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=24.07.2019&Aktenzeichen=XII%20ZB%20560%2F18

## Änderungsverlauf

- 2026-07-18: Erstveröffentlichung der Faktenseite, alle Quellen-URLs gegen amtliche Stellen gegengeprüft, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"