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title: Berufung und Revision im Zivilprozess (§§ 511, 542 ZPO)
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# Berufung und Revision im Zivilprozess (§§ 511, 542 ZPO)

## Kurzantwort

Die **Berufung** ist das Rechtsmittel gegen erstinstanzliche Endurteile der Amts- und Landgerichte (§ 511 Abs. 1 ZPO). Sie ist nur zulässig, wenn der **Wert des Beschwerdegegenstandes 1.000 Euro übersteigt** oder das erstinstanzliche Gericht die Berufung **zugelassen** hat (§ 511 Abs. 2 ZPO). Die frühere **Berufungssumme von 600 Euro wurde zum 1. Januar 2026 auf 1.000 Euro angehoben** (BGBl. I Nr. 318). Die Berufungsfrist beträgt **einen Monat** und ist eine **Notfrist** ab Zustellung des vollständigen Urteils (§ 517 ZPO); die Berufung muss zusätzlich innerhalb von **zwei Monaten** begründet werden (§ 520 ZPO). In der Berufung wird der Rechtsstreit in **Tatsachen und Recht** überprüft (zweite Tatsacheninstanz, aber mit Beschränkungen bei neuen Tatsachen, §§ 529, 531 ZPO).

Die **Revision** zum **Bundesgerichtshof** richtet sich gegen Berufungsurteile (§ 542 ZPO) und findet **nur statt, wenn sie zugelassen** ist – durch das Berufungsgericht im Urteil oder durch den BGH auf eine **Nichtzulassungsbeschwerde** (§ 543 Abs. 1 ZPO). Zugelassen wird die Revision bei **grundsätzlicher Bedeutung** der Sache oder wenn die **Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung** eine Entscheidung erfordert (§ 543 Abs. 2 ZPO). Die Nichtzulassungsbeschwerde ist nur zulässig, wenn die **Beschwer 25.000 Euro übersteigt** (seit 1. Januar 2026, vorher 20.000 Euro) oder das Berufungsgericht die Berufung als unzulässig verworfen hat (§ 544 Abs. 2 ZPO). Die Revision prüft **nur Rechtsfehler** (§§ 545, 546 ZPO); an die festgestellten Tatsachen ist der BGH grundsätzlich gebunden (§ 559 ZPO).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsmittel 2. Instanz | **Berufung** (§§ 511 ff. ZPO) – Überprüfung in Tatsachen und Recht |
| Rechtsmittel 3. Instanz | **Revision** zum **BGH** (§§ 542 ff. ZPO) – nur Rechtsprüfung |
| Berufung statthaft gegen | erstinstanzliche **Endurteile der Amts- und Landgerichte** (§ 511 Abs. 1) |
| Berufungssumme | Wert des Beschwerdegegenstandes **über 1.000 €** (§ 511 Abs. 2 Nr. 1) – **seit 01.01.2026** (vorher 600 €) |
| Alternative zur Summe | **Zulassung** der Berufung durch das erstinstanzliche Gericht (§ 511 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 4) |
| Berufungsfrist | **1 Monat**, **Notfrist**, ab Zustellung des vollständigen Urteils, spätestens 5 Monate nach Verkündung (§ 517) |
| Berufungsbegründung | **2 Monate** ab Zustellung, verlängerbar (§ 520) |
| Einlegung | **Berufungsschrift beim Berufungsgericht** (§ 519) |
| Zurückweisung ohne Verhandlung | einstimmiger **Beschluss** bei offensichtlich aussichtsloser Berufung (§ 522 Abs. 2) |
| Revision statthaft gegen | in der **Berufungsinstanz erlassene Endurteile** (§ 542 Abs. 1) |
| Revision nur bei | **Zulassung** durch Berufungsgericht oder BGH (§ 543 Abs. 1) |
| Zulassungsgründe | **grundsätzliche Bedeutung** oder **Fortbildung des Rechts / Einheitlichkeit** der Rechtsprechung (§ 543 Abs. 2) |
| Nichtzulassungsbeschwerde | nur wenn **Beschwer über 25.000 €** (seit 01.01.2026, vorher 20.000 €) oder Berufung als unzulässig verworfen (§ 544 Abs. 2) |
| Revisionsfrist | **1 Monat**, Notfrist, ab Zustellung des Berufungsurteils (§ 548) |
| Revisionsbegründung | **2 Monate** ab Zustellung (§ 551) |
| Revisionsgründe | nur **Rechtsverletzung** (§§ 545, 546); Bindung an festgestellte Tatsachen (§ 559) |
| Anwaltszwang | vor LG, OLG und **BGH nur durch beim BGH zugelassene Anwälte** (§ 78 ZPO) |

## Der Instanzenzug im Zivilprozess

Der zivilprozessuale Rechtsmittelzug ist **dreistufig** aufgebaut:

- **Erste Instanz:** Je nach Streitwert und Materie das **Amtsgericht** oder das **Landgericht** (§§ 23, 71 GVG).
- **Zweite Instanz (Berufung):** Gegen amtsgerichtliche Urteile entscheidet das **Landgericht** (§ 72 GVG), gegen landgerichtliche Urteile das **Oberlandesgericht** (§ 119 GVG).
- **Dritte Instanz (Revision):** Über die Revision entscheidet der **Bundesgerichtshof** (§ 133 GVG).

Berufung und Revision sind die beiden **Rechtsmittel** gegen Endurteile. Sie unterscheiden sich vor allem im **Prüfungsumfang**: Die Berufung ist eine zweite **Tatsacheninstanz** und überprüft das Urteil in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht; die Revision ist eine reine **Rechtsinstanz** und kontrolliert nur, ob das Berufungsgericht das Recht richtig angewendet hat.

## Die Berufung: Statthaftigkeit und Berufungssumme (§ 511 ZPO)

Die Berufung findet gegen die im ersten Rechtszug erlassenen **Endurteile der Amts- und Landgerichte** statt (§ 511 Abs. 1 ZPO). Zulässig ist sie aber nur unter einer von zwei Voraussetzungen (§ 511 Abs. 2 ZPO):

1. Der **Wert des Beschwerdegegenstandes übersteigt 1.000 Euro** – also der Betrag, mit dem die Partei durch das Urteil beschwert ist und den sie mit der Berufung angreift; **oder**
2. das **Gericht des ersten Rechtszuges** hat die Berufung im Urteil **zugelassen**.

**Wichtige Änderung zum 1. Januar 2026:** Die Berufungssumme wurde von **600 Euro auf 1.000 Euro angehoben** (Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen vom 8. Dezember 2025, BGBl. I Nr. 318). Wer durch das erstinstanzliche Urteil mit **nicht mehr als 1.000 Euro** beschwert ist, kann daher nur dann Berufung einlegen, wenn das Erstgericht sie zugelassen hat.

Das erstinstanzliche Gericht **lässt die Berufung zu**, wenn die Rechtssache **grundsätzliche Bedeutung** hat oder die **Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung** eine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert und die Partei durch das Urteil mit **nicht mehr als 1.000 Euro** beschwert ist (§ 511 Abs. 4 ZPO). An diese Zulassung ist das Berufungsgericht gebunden. Den Wert nach Absatz 2 Nr. 1 hat der Berufungskläger **glaubhaft zu machen** (§ 511 Abs. 3 ZPO).

## Berufungsgründe und Prüfungsumfang (§§ 513, 529, 531 ZPO)

Die Berufung kann nur darauf gestützt werden, dass die erstinstanzliche Entscheidung auf einer **Rechtsverletzung** beruht (§ 546 ZPO) oder dass die nach § 529 ZPO zugrunde zu legenden **Tatsachen** eine andere Entscheidung rechtfertigen (§ 513 Abs. 1 ZPO).

Die Berufung ist damit zwar eine zweite Tatsacheninstanz, aber **keine vollständige Wiederholung** des Prozesses: Das Berufungsgericht legt seiner Verhandlung grundsätzlich die vom Erstgericht festgestellten Tatsachen zugrunde, soweit nicht konkrete Anhaltspunkte Zweifel an ihrer Richtigkeit begründen (§ 529 ZPO). **Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel** werden nur unter engen Voraussetzungen zugelassen (§ 531 Abs. 2 ZPO) – etwa wenn sie im ersten Rechtszug ohne Nachlässigkeit der Partei nicht vorgebracht wurden.

## Fristen und Form der Berufung (§§ 517, 519, 520 ZPO)

- **Berufungsfrist:** Die Berufungsfrist beträgt **einen Monat**. Sie ist eine **Notfrist** und beginnt mit der **Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils**, spätestens aber mit Ablauf von **fünf Monaten nach der Verkündung** (§ 517 ZPO).
- **Berufungsschrift:** Die Berufung wird durch Einreichung der **Berufungsschrift bei dem Berufungsgericht** eingelegt (§ 519 ZPO). Vor dem Landgericht, Oberlandesgericht und BGH besteht **Anwaltszwang** (§ 78 ZPO).
- **Berufungsbegründung:** Die Berufung ist zusätzlich innerhalb von **zwei Monaten** ab Zustellung des vollständigen Urteils zu **begründen** (§ 520 ZPO). Diese Frist kann – anders als die Notfrist zur Einlegung – unter bestimmten Voraussetzungen **verlängert** werden.

Erkennt das Berufungsgericht einstimmig, dass die Berufung **offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg** hat, die Sache keine grundsätzliche Bedeutung hat und eine mündliche Verhandlung nicht geboten ist, kann es die Berufung durch **Beschluss** zurückweisen (§ 522 Abs. 2 ZPO). Eine unzulässige Berufung wird ebenfalls durch Beschluss **verworfen** (§ 522 Abs. 1 ZPO).

## Die Revision: Statthaftigkeit und Zulassung (§§ 542, 543 ZPO)

Die Revision findet gegen die in der **Berufungsinstanz erlassenen Endurteile** statt (§ 542 Abs. 1 ZPO). Ausgeschlossen ist sie gegen Urteile über **Arrest oder einstweilige Verfügung** (§ 542 Abs. 2 ZPO).

Entscheidend ist: Die Revision findet **nur statt, wenn sie zugelassen** worden ist (§ 543 Abs. 1 ZPO) – entweder

1. durch das **Berufungsgericht** in seinem Urteil oder
2. durch das **Revisionsgericht** (den BGH) auf **Beschwerde gegen die Nichtzulassung**.

Die Revision ist **zuzulassen**, wenn (§ 543 Abs. 2 ZPO)

- die **Rechtssache grundsätzliche Bedeutung** hat oder
- die **Fortbildung des Rechts** oder die **Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung** eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert.

An die Zulassung durch das Berufungsgericht ist der BGH gebunden. Es gibt also – anders als früher – **keine wertabhängige „Streitwertrevision"**: Ohne Zulassung kommt man nicht in die Revisionsinstanz.

## Die Nichtzulassungsbeschwerde (§ 544 ZPO)

Hat das Berufungsgericht die Revision **nicht zugelassen**, kann die unterlegene Partei dagegen **Nichtzulassungsbeschwerde** zum BGH erheben (§ 544 Abs. 1 ZPO). Diese ist jedoch nur unter engen Voraussetzungen **zulässig** (§ 544 Abs. 2 ZPO):

1. der **Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer übersteigt 25.000 Euro** **oder**
2. das Berufungsgericht hat die **Berufung als unzulässig verworfen**.

**Wichtige Änderung zum 1. Januar 2026:** Die Wertgrenze für die Nichtzulassungsbeschwerde wurde von **20.000 Euro auf 25.000 Euro angehoben** (BGBl. I Nr. 318). Wer mit weniger als dieser Summe beschwert ist, hat gegen die Nichtzulassung der Revision daher grundsätzlich **kein Rechtsmittel** mehr (Ausnahme: Verwerfung der Berufung als unzulässig).

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist innerhalb einer **Notfrist von einem Monat** nach Zustellung des vollständigen Urteils einzulegen und innerhalb von **zwei Monaten** zu begründen (§ 544 Abs. 3, 4 ZPO). In der Begründung müssen die Zulassungsgründe des § 543 Abs. 2 ZPO dargelegt werden.

## Revisionsgründe, Fristen und Prüfungsumfang (§§ 545–551, 559 ZPO)

Die Revision kann **nur** darauf gestützt werden, dass das Berufungsurteil auf einer **Verletzung des Rechts** beruht (§ 545 ZPO). Eine Rechtsverletzung liegt vor, wenn eine **Rechtsnorm nicht oder nicht richtig angewendet** worden ist (§ 546 ZPO). Der BGH überprüft also **keine Tatsachen** neu; er ist an die vom Berufungsgericht festgestellten Tatsachen grundsätzlich **gebunden** (§ 559 ZPO). Das ist der zentrale Unterschied zur Berufung.

- **Revisionsfrist:** **ein Monat**, Notfrist, ab Zustellung des Berufungsurteils, spätestens fünf Monate nach Verkündung (§ 548 ZPO).
- **Revisionsbegründung:** **zwei Monate** ab Zustellung des vollständigen Urteils (§ 551 ZPO).
- **Anwaltszwang:** Vor dem BGH können sich die Parteien nur durch einen **beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt** vertreten lassen (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

Unter besonderen Voraussetzungen ist auch eine **Sprungrevision** möglich, mit der die Berufungsinstanz übersprungen wird – der Gegner muss zustimmen und der BGH muss sie zulassen (§§ 566 ZPO).

## Häufige Fehler

- **„Ab dem ersten Euro kann ich in Berufung gehen."** Falsch. Die Berufung setzt eine Beschwer von **über 1.000 Euro** voraus (seit 1. Januar 2026; vorher 600 Euro) oder die Zulassung durch das Erstgericht (§ 511 Abs. 2 ZPO). Bei kleineren Beträgen ohne Zulassung ist das Urteil rechtskräftig.
- **„Die alte Berufungssumme von 600 Euro gilt noch."** Nicht mehr. Für ab dem 1. Januar 2026 maßgebliche Verfahren gilt die **neue Grenze von 1.000 Euro** (BGBl. I Nr. 318). Für die Nichtzulassungsbeschwerde stieg die Grenze von 20.000 auf **25.000 Euro**.
- **„Berufung und Begründung haben dieselbe Frist."** Nein. Die **Einlegung** hat eine Notfrist von **einem Monat** (§ 517 ZPO), die **Begründung** eine eigene Frist von **zwei Monaten** (§ 520 ZPO). Wird nur eingelegt, aber nicht rechtzeitig begründet, ist die Berufung unzulässig.
- **„Ich kann jederzeit zum BGH in Revision gehen."** Falsch. Die Revision findet **nur bei Zulassung** statt (§ 543 Abs. 1 ZPO). Ohne Zulassung bleibt nur die **Nichtzulassungsbeschwerde**, und die ist an die Wertgrenze von 25.000 Euro gebunden (§ 544 Abs. 2 ZPO).
- **„In der Revision werden auch die Tatsachen neu geprüft."** Nein. Die Revision prüft **nur Rechtsfehler** (§§ 545, 546 ZPO); der BGH ist an die im Berufungsurteil festgestellten Tatsachen gebunden (§ 559 ZPO). Wer die Beweiswürdigung angreifen will, muss dies in der Berufung tun.
- **„Vor dem BGH kann mich mein bisheriger Anwalt vertreten."** In der Regel nicht. Vor dem BGH sind nur **beim BGH zugelassene Rechtsanwälte** postulationsfähig (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

## Siehe auch

- [Klageerhebung im Zivilprozess (§§ 253 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/klageerhebung-zivilprozess-253-zpo.html)
- [Versäumnisurteil (§§ 330 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/versaeumnisurteil-330-zpo.html)
- [Gerichtskosten & Streitwert im Zivilprozess (GKG)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtskosten-streitwert-gkg.html)
- [Prozesskostenhilfe (§§ 114 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/prozesskostenhilfe-114-zpo.html)
- [Gerichtliches Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtliches-mahnverfahren-688-zpo.html)




## Quellen

- § 511 ZPO – Statthaftigkeit der Berufung (Berufungssumme 1.000 €, Zulassung; Fassung seit 01.01.2026): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__511.html
- § 513 ZPO – Berufungsgründe: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__513.html
- § 517 ZPO – Berufungsfrist (ein Monat, Notfrist): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__517.html
- § 519 ZPO – Berufungsschrift: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__519.html
- § 520 ZPO – Berufungsbegründung (zwei Monate): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__520.html
- § 522 ZPO – Zulässigkeitsprüfung; Zurückweisungsbeschluss: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__522.html
- § 529 ZPO – Prüfungsumfang des Berufungsgerichts: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__529.html
- § 531 ZPO – Zurückgewiesene und neue Angriffs- und Verteidigungsmittel: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__531.html
- § 542 ZPO – Statthaftigkeit der Revision: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__542.html
- § 543 ZPO – Zulassungsrevision (grundsätzliche Bedeutung, Fortbildung des Rechts, Einheitlichkeit): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__543.html
- § 544 ZPO – Nichtzulassungsbeschwerde (Beschwer über 25.000 €; Fassung seit 01.01.2026): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__544.html
- § 545 ZPO – Revisionsgründe: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__545.html
- § 546 ZPO – Begriff der Rechtsverletzung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__546.html
- § 548 ZPO – Revisionsfrist (ein Monat, Notfrist): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__548.html
- § 551 ZPO – Revisionsbegründung (zwei Monate): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__551.html
- § 559 ZPO – Beschränkte Nachprüfung tatsächlicher Feststellungen: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__559.html
- § 566 ZPO – Sprungrevision: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__566.html
- § 78 ZPO – Anwaltsprozess (Vertretung vor BGH): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__78.html
- § 72 GVG – Zuständigkeit der Landgerichte als Berufungsgericht: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__72.html
- § 119 GVG – Zuständigkeit der Oberlandesgerichte als Berufungs- und Beschwerdegericht: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__119.html
- § 133 GVG – Zuständigkeit des Bundesgerichtshofs für die Revision: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__133.html
- BGBl. I Nr. 318 (Ausfertigung 08.12.2025) – Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte u. a. (Anhebung Berufungssumme auf 1.000 €, Nichtzulassungsbeschwerde auf 25.000 €, in Kraft 01.01.2026): https://dejure.org/BGBl/2025/BGBl._I_Nr._318

## Änderungsverlauf

- 2026-07-20: Erstveröffentlichung der Faktenseite, alle Quellen-URLs gegen amtliche Stellen gegengeprüft, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
## Stand

- Stand: 2026-07-20
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
