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title: Unternehmensnachfolge – Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer (§§ 13a, 13b, 13c, 28a ErbStG) – Regelverschonung 85 %, Optionsverschonung 100 %, Lohnsumme, Behaltensfrist
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# Unternehmensnachfolge – Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer (§§ 13a, 13b, 13c, 28a ErbStG)

## Kurzantwort

Wer **Betriebsvermögen**, einen **land- und forstwirtschaftlichen Betrieb** oder **Anteile an Kapitalgesellschaften** (Beteiligung des Erblassers/Schenkers **über 25 %**) erbt oder geschenkt bekommt, kann dieses Vermögen unter engen Voraussetzungen weitgehend **steuerfrei** übertragen. Die **Regelverschonung** (§ 13a Abs. 1 ErbStG) lässt **85 %** des begünstigten Vermögens steuerfrei, die **Optionsverschonung** (§ 13a Abs. 10 ErbStG) auf unwiderruflichen Antrag sogar **100 %**. Bedingung sind das Einhalten einer **Lohnsummenregelung** und einer **Behaltensfrist** von **fünf Jahren** (Regelverschonung) bzw. **sieben Jahren** (Optionsverschonung). Nur das **begünstigte Vermögen** nach § 13b ErbStG wird verschont – schädliches **Verwaltungsvermögen** (vermietete Grundstücke, Wertpapiere, überschüssige Finanzmittel, Kunst, Oldtimer usw.) ist grundsätzlich ausgenommen. Besteht das Vermögen zu **mindestens 90 %** aus Verwaltungsvermögen, entfällt jede Begünstigung (**90-%-Einstiegstest**). Für **Großerwerbe über 26 Mio. €** gibt es keine Vollverschonung mehr, sondern das **Abschmelzmodell** (§ 13c ErbStG) oder die **Verschonungsbedarfsprüfung** (§ 28a ErbStG). Die Regeln gehen auf die Erbschaftsteuerreform 2016 zurück, die das Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 17.12.2014, 1 BvL 21/12) erzwungen hatte.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | §§ 13a, 13b, 13c, 19a, 28, 28a ErbStG [gesetze-im-internet.de] |
| Regelverschonung | 85 % steuerfrei (Verschonungsabschlag) [§ 13a Abs. 1 ErbStG] |
| Optionsverschonung | 100 % steuerfrei auf unwiderruflichen Antrag [§ 13a Abs. 10 ErbStG] |
| Abzugsbetrag (gleitend) | bis 150.000 €, schmilzt ab, entfällt ab 450.000 € begünstigtem Restvermögen [§ 13a Abs. 2 ErbStG] |
| Behaltensfrist Regelverschonung | 5 Jahre [§ 13a Abs. 6 ErbStG] |
| Behaltensfrist Optionsverschonung | 7 Jahre [§ 13a Abs. 10 Nr. 6 ErbStG] |
| Mindestlohnsumme Regelverschonung | 400 % der Ausgangslohnsumme in 5 Jahren [§ 13a Abs. 3 ErbStG] |
| Mindestlohnsumme Optionsverschonung | 700 % der Ausgangslohnsumme in 7 Jahren [§ 13a Abs. 10 Nr. 3 ErbStG] |
| Lohnsummen-Ausnahme | keine Prüfung bei bis zu 5 Beschäftigten oder Ausgangslohnsumme 0 € [§ 13a Abs. 3 Satz 3 ErbStG] |
| Staffelung Lohnsumme (Regel) | 6–10 Beschäftigte: 250 %; 11–15 Beschäftigte: 300 % [§ 13a Abs. 3 Satz 4 ErbStG] |
| Staffelung Lohnsumme (Option) | 6–10 Beschäftigte: 500 %; 11–15 Beschäftigte: 565 % [§ 13a Abs. 10 Nr. 4, 5 ErbStG] |
| Vorwegabschlag Familienunternehmen | bis 30 % vor der Verschonung, bei Entnahme-, Verfügungs- und Abfindungsbeschränkung [§ 13a Abs. 9 ErbStG] |
| Begünstigungsfähiges Vermögen | inl./EU-EWR-Betriebsvermögen, LuF-Betriebe, KapG-Anteile > 25 % [§ 13b Abs. 1 ErbStG] |
| 90-%-Einstiegstest | keine Begünstigung, wenn Verwaltungsvermögen ≥ 90 % des gemeinen Werts [§ 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG] |
| Finanzmittel-Freibetrag | 15 % des Betriebsvermögens; junge Finanzmittel (< 2 Jahre) stets Verwaltungsvermögen [§ 13b Abs. 4 Nr. 5 ErbStG] |
| Unschädliches Verwaltungsvermögen | Nettowert bis 10 % wird wie begünstigtes Vermögen behandelt [§ 13b Abs. 7 ErbStG] |
| Junges Verwaltungsvermögen | < 2 Jahre im Betrieb – nie begünstigt [§ 13b Abs. 7 Satz 2 ErbStG] |
| Prüfschwelle Großerwerb | 26 Mio. € begünstigtes Vermögen (pro Erwerber, 10-Jahres-Zusammenrechnung) [§ 13a Abs. 1 Satz 1 ErbStG] |
| Abschmelzmodell | −1 Prozentpunkt je volle 750.000 € über 26 Mio. €; bei Option 0 % ab 90 Mio. € [§ 13c ErbStG] |
| Verschonungsbedarfsprüfung | Steuererlass, soweit 50 % des verfügbaren Vermögens nicht ausreichen [§ 28a ErbStG] |
| Tarifentlastung Steuerklasse II/III | Entlastungsbetrag stellt begünstigtes BV faktisch auf Steuerklasse I [§ 19a ErbStG] |

## Geltungsbereich

Die §§ 13a ff. ErbStG begünstigen ausschließlich **produktives unternehmerisches Vermögen**, nicht privates Kapital- oder Immobilienvermögen. Erfasst wird nach § 13b Abs. 1 ErbStG das **begünstigungsfähige Vermögen**: der inländische Wirtschaftsteil land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, inländisches **Betriebsvermögen** (Gewerbebetrieb, Teilbetrieb, Mitunternehmeranteil) sowie **Anteile an Kapitalgesellschaften**, wenn der Erblasser oder Schenker **unmittelbar zu mehr als 25 %** am Nennkapital beteiligt war (Mindestbeteiligung; Poolvereinbarungen können die Quote zusammenrechnen). Auch entsprechendes Vermögen in einem **EU-/EWR-Staat** ist begünstigungsfähig. Die Verschonung gilt gleichermaßen für **Erwerbe von Todes wegen** und **Schenkungen unter Lebenden**. Die Regelungen betreffen jede Unternehmensnachfolge – vom Handwerksbetrieb bis zum Familienkonzern – und sind der zentrale Hebel, um Betriebe ohne existenzbedrohende Steuerlast in die nächste Generation zu übertragen.

## Zwei Verschonungswege: Regel- und Optionsverschonung

**Regelverschonung (§ 13a Abs. 1 ErbStG).** Das begünstigte Vermögen bleibt zu **85 %** steuerfrei. Nur die verbleibenden 15 % unterliegen der Steuer – zusätzlich gemindert um den gleitenden **Abzugsbetrag** von bis zu **150.000 €** (§ 13a Abs. 2 ErbStG). Der Abzugsbetrag schmilzt um 50 % des Betrags ab, um den das steuerpflichtige Restvermögen 150.000 € übersteigt, und ist bei einem Restwert von **450.000 €** vollständig aufgezehrt. Er kann innerhalb von zehn Jahren je Person nur einmal genutzt werden.

**Optionsverschonung (§ 13a Abs. 10 ErbStG).** Der Erwerber kann **unwiderruflich** erklären, dass **100 %** verschont werden. Preis dafür sind strengere Bedingungen: **sieben Jahre** Behaltensfrist statt fünf, **700 %** Mindestlohnsumme statt 400 % – und vor allem die Obergrenze für Verwaltungsvermögen: Das begünstigungsfähige Vermögen darf zu **höchstens 20 %** aus Verwaltungsvermögen bestehen. Wird diese 20-%-Grenze überschritten, ist die Optionsverschonung ausgeschlossen; es bleibt bei der Regelverschonung (sofern der 90-%-Einstiegstest bestanden ist).

## Was ist begünstigt? Verwaltungsvermögen und der 90-%-Test (§ 13b ErbStG)

Verschont wird nur das **begünstigte Vermögen**, also der Wert des Betriebs **abzüglich des Nettoverwaltungsvermögens** (§ 13b Abs. 2 Satz 1 ErbStG). **Verwaltungsvermögen** ist typischerweise nicht produktives Vermögen, das der Gesetzgeber vom Verschonungsprivileg ausnimmt (§ 13b Abs. 4 ErbStG):

- an **Dritte zur Nutzung überlassene Grundstücke** (mit zahlreichen Rückausnahmen, z. B. Betriebsverpachtung, Konzernfälle, Wohnungsunternehmen);
- **Anteile an Kapitalgesellschaften** mit Beteiligung von **25 % oder weniger**;
- **Kunstgegenstände, Sammlungen, Münzen, Edelmetalle, Briefmarken, Oldtimer, Yachten, Segelflugzeuge** und ähnliche typischerweise privat genutzte Gegenstände (sofern nicht Hauptzweck des Betriebs);
- **Wertpapiere** und vergleichbare Forderungen;
- **Finanzmittel** (Kassenbestand, Bankguthaben, Forderungen) nach Schuldenabzug, **soweit sie 15 % des Betriebsvermögens übersteigen** (Finanzmitteltest, § 13b Abs. 4 Nr. 5 ErbStG).

**90-%-Einstiegstest (§ 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG).** Beträgt das Verwaltungsvermögen – vor Schuldenverrechnung und Freibeträgen – **mindestens 90 %** des gemeinen Werts des begünstigungsfähigen Vermögens, ist der **gesamte** Erwerb **nicht begünstigt**. Diese Hürde soll reine Vermögensverwaltungsgesellschaften vom Privileg ausschließen.

**Unschädliches Verwaltungsvermögen (§ 13b Abs. 7 ErbStG).** Ein Nettoverwaltungsvermögen bis zu **10 %** des um das Nettoverwaltungsvermögen gekürzten Betriebswerts wird wie begünstigtes Vermögen behandelt. **Junges Verwaltungsvermögen** und **junge Finanzmittel** – dem Betrieb weniger als **zwei Jahre** zugehörig – sind davon ausgenommen und stets voll steuerpflichtig.

## Lohnsummenregelung und Behaltensfrist – die Nachbehaltensbedingungen

**Lohnsumme (§ 13a Abs. 3 ErbStG).** Um Arbeitsplätze zu sichern, muss die Summe der jährlichen Lohnsummen über die Lohnsummenfrist eine **Mindestlohnsumme** erreichen: **400 %** der Ausgangslohnsumme in **fünf Jahren** (Regelverschonung) bzw. **700 %** in **sieben Jahren** (Optionsverschonung). Ausgangslohnsumme ist die durchschnittliche Lohnsumme der letzten fünf Wirtschaftsjahre vor dem Erwerb. **Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten** sind von der Lohnsummenprüfung **befreit**; für kleinere Betriebe gilt eine Staffelung (6–10 Beschäftigte: 250 % / bei Option 500 %; 11–15 Beschäftigte: 300 % / bei Option 565 %). Wird die Mindestlohnsumme unterschritten, entfällt der Verschonungsabschlag **anteilig** in demselben prozentualen Umfang – mit Wirkung für die Vergangenheit.

**Behaltensfrist (§ 13a Abs. 6 ErbStG).** Verkauft oder gibt der Erwerber den Betrieb, wesentliche Betriebsgrundlagen oder die Anteile innerhalb von **fünf** (Regel-) bzw. **sieben** Jahren (Options­verschonung) auf, fällt die Verschonung **rückwirkend anteilig** weg (pro rata für die verbleibende Frist). Schädlich sind u. a. Veräußerung/Aufgabe des Betriebs, Verkauf von Anteilen, Auflösung der Kapitalgesellschaft und **Überentnahmen** von mehr als 150.000 € über Einlagen und Gewinne hinaus. Wird der Veräußerungserlös innerhalb von sechs Monaten reinvestiert (Reinvestitionsklausel), kann die Nachversteuerung entfallen.

## Vorwegabschlag für Familienunternehmen (§ 13a Abs. 9 ErbStG)

Enthält der Gesellschaftsvertrag dauerhafte Bindungen, wird **vor** der eigentlichen Verschonung ein **Vorwegabschlag von bis zu 30 %** gewährt. Voraussetzung sind kumulativ: eine **Entnahme-/Ausschüttungsbeschränkung** auf höchstens **37,5 %** des um die darauf entfallende Steuer gekürzten Gewinns, eine **Verfügungsbeschränkung** (Übertragung nur auf Mitgesellschafter, Angehörige oder eine Familienstiftung) und eine **Abfindungsbeschränkung** unter dem gemeinen Wert. Die Höhe des Abschlags entspricht der vereinbarten prozentualen Minderung der Abfindung, maximal 30 %. Die Bestimmungen müssen **zwei Jahre vor** dem Erwerb bestehen und **20 Jahre lang** eingehalten werden, sonst entfällt der Abschlag rückwirkend.

## Großerwerbe über 26 Mio. €: Abschmelzmodell und Verschonungsbedarfsprüfung

Übersteigt das begünstigte Vermögen die Schwelle von **26 Mio. €** je Erwerber (Erwerbe derselben Person binnen zehn Jahren werden zusammengerechnet), entfallen Voll- und 85-%-Verschonung. Es bestehen zwei alternative, jeweils auf **unwiderruflichen Antrag** zu wählende Wege:

**Abschmelzmodell (§ 13c ErbStG).** Der Verschonungsabschlag verringert sich um **einen Prozentpunkt für jede vollen 750.000 €**, die das begünstigte Vermögen die 26-Mio.-€-Grenze übersteigt. Bei gewählter Optionsverschonung wird ab einem begünstigten Vermögen von **90 Mio. €** **kein Verschonungsabschlag mehr** gewährt.

**Verschonungsbedarfsprüfung (§ 28a ErbStG).** Alternativ wird die auf das begünstigte Vermögen entfallende Steuer **erlassen**, soweit der Erwerber nachweist, dass er sie nicht aus seinem **verfügbaren Vermögen** begleichen kann. Zum verfügbaren Vermögen zählen **50 %** des mitübertragenen nicht begünstigten Vermögens und des bereits vorhandenen Privatvermögens des Erwerbers. Der Erlass steht unter einer **auflösenden Bedingung** (u. a. Lohnsummen- und Behaltensfrist von **sieben Jahren**). Ein Antrag nach § 13c und ein Antrag nach § 28a schließen sich für denselben Erwerb gegenseitig aus.

## Tarifentlastung für Erwerber der Steuerklasse II und III (§ 19a ErbStG)

Erben oder Beschenkte, die nicht der günstigen Steuerklasse I angehören (z. B. Geschwister, Nichten/Neffen, familienfremde Nachfolger), erhalten für den **nicht verschonten** Teil des begünstigten Vermögens einen **Entlastungsbetrag** nach § 19a ErbStG. Wirtschaftlich wird dieser Teil dadurch so besteuert, als gehörte der Erwerber der **Steuerklasse I** an. Auch dieser Entlastungsbetrag entfällt anteilig, wenn gegen die Behaltensregelungen verstoßen wird.

## Häufige Fehler

- **„Jedes geerbte Unternehmen ist zu 85 % oder 100 % steuerfrei."** Falsch – verschont wird nur das **begünstigte Vermögen** nach § 13b ErbStG. Verwaltungsvermögen bleibt steuerpflichtig, und beim 90-%-Test entfällt die Begünstigung ganz.
- **„Die Optionsverschonung ist immer die bessere Wahl."** Differenziert – 100 % Freistellung gibt es nur, wenn das Verwaltungsvermögen **höchstens 20 %** beträgt, und sie erfordert **sieben Jahre** Behaltensfrist plus **700 %** Lohnsumme. Bei höherem Verwaltungsvermögen kann die Option ganz ins Leere gehen.
- **„Kleine Betriebe müssen die Lohnsumme immer einhalten."** Falsch – bei **bis zu fünf Beschäftigten** entfällt die Lohnsummenprüfung vollständig (§ 13a Abs. 3 Satz 3 ErbStG).
- **„GmbH-Anteile sind stets begünstigt."** Nur bei **mehr als 25 %** unmittelbarer Beteiligung des Erblassers/Schenkers (oder über eine Poolvereinbarung). Kleinere Anteile sind sogar selbst Verwaltungsvermögen.
- **„Ich kann den Betrieb nach der Übertragung frei verkaufen."** Falsch – ein Verkauf innerhalb der Behaltensfrist löst die **rückwirkende anteilige Nachversteuerung** aus (§ 13a Abs. 6 ErbStG).
- **„Über 26 Mio. € gibt es einfach keine Verschonung mehr."** Differenziert – dann greifen **Abschmelzmodell** (§ 13c) oder **Verschonungsbedarfsprüfung** (§ 28a); beide müssen aber beantragt werden.
- **„Anzeigepflichten kann ich vernachlässigen."** Falsch – Unterschreiten der Mindestlohnsumme und Verstöße gegen die Behaltensfrist sind dem Finanzamt anzuzeigen (§ 13a Abs. 7 ErbStG); die Anzeige ist eine Steuererklärung.

## Quellen

- § 13a ErbStG – Steuerbefreiung für Betriebsvermögen (Regel-/Optionsverschonung, Lohnsumme, Behaltensfrist): https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13a.html
- § 13b ErbStG – Begünstigtes Vermögen, Verwaltungsvermögen, 90-%-Test, Finanzmittel: https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13b.html
- § 13c ErbStG – Verschonungsabschlag bei Großerwerben (Abschmelzmodell): https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13c.html
- § 19a ErbStG – Tarifbegrenzung/Entlastungsbetrag bei Betriebsvermögen: https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__19a.html
- § 28a ErbStG – Verschonungsbedarfsprüfung: https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__28a.html
- BVerfG, Urteil vom 17.12.2014 – 1 BvL 21/12 (Verfassungswidrigkeit der Altregelung, Grundlage der Reform 2016): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=17.12.2014&Aktenzeichen=1%20BvL%2021%2F12
- BFH, Urteil vom 13.09.2023 – II R 49/21 (Anwendung des 90-%-Einstiegstests bei Handelsunternehmen): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=13.09.2023&Aktenzeichen=II%20R%2049%2F21
- Aktuelle Fassung § 13a ErbStG durch Jahressteuergesetz 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 387), in Kraft seit 06.12.2024

## Änderungsverlauf

- 2026-08-09: Neuerstellung. Fakten gegen den amtlichen Gesetzestext (§§ 13a, 13b, 13c, 19a, 28a ErbStG) geprüft; Fassungsstand § 13a JStG 2024 (in Kraft 06.12.2024), § 13b Kreditzweitmarktförderungsgesetz (in Kraft 01.01.2024). | change_type=create reviewed_by="Erbrecht-Agent"
