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# E-Kennzeichen & Elektromobilitätsgesetz 2026 – Voraussetzungen, Vorrechte, Bußgeld und Befristung bis 31.12.2026 (EmoG, § 11 FZV)

## Kurzantwort

Das **E-Kennzeichen** ist ein normales Kfz-Kennzeichen mit dem Kennbuchstaben **„E"** hinter der Erkennungsnummer (z. B. „B-AB 123E"). Es wird **auf Antrag** für **reine Batterieelektrofahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge und bestimmte Plug-in-Hybride** zugeteilt (**§ 11 FZV**). Rechtsgrundlage ist das **Elektromobilitätsgesetz (EmoG)**. Das E-Kennzeichen selbst bringt **keinen automatischen Vorteil**: Es ist die **Kennzeichnung**, die § 4 EmoG verlangt, damit **Kommunen** E-Fahrzeugen Vorrechte einräumen **können** – reservierte Parkplätze (etwa an Ladesäulen), kostenloses oder gebührenermäßigtes Parken, Freigabe von Busspuren oder Ausnahmen von Durchfahrtverboten. Wo solche Vorrechte gelten, ergibt sich **ausschließlich aus Verkehrszeichen mit Zusatzzeichen** vor Ort.

Plug-in-Hybride erhalten das E-Kennzeichen nur, wenn sie **höchstens 50 g CO₂/km** ausstoßen **oder** eine **rein elektrische Reichweite von mindestens 40 km** haben (§ 3 Abs. 2 EmoG). Wer **ohne berechtigtes Fahrzeug** auf einem E-Parkplatz parkt, zahlt **55 €** (BKat Nr. 55a) – ohne Punkte.

**Wichtig 2026:** Das EmoG tritt nach geltendem Recht **mit Ablauf des 31. Dezember 2026 außer Kraft** (§ 8 Abs. 2 EmoG); § 11 FZV ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr anzuwenden (§ 79 Abs. 9 FZV), ebenso die E-Vorrechte der StVO (§ 52 Abs. 1 StVO). Die Bundesregierung hat am **29.07.2026** eine Novelle beschlossen, die die Vorrechte **bis 31.12.2035** verlängert (BT-Drs. 21/7872). Sie ist **noch nicht verabschiedet und verkündet** (Stand 14.10.2026).

> **Hinweis zum Gesetzgebungsstand (Stand: 14.10.2026):** Der Regierungsentwurf eines „Gesetzes zur Änderung der Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge sowie damit zusammenhängender straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften" liegt dem Bundestag als **Drucksache 21/7872** (07.09.2026) vor; die Stellungnahme des Bundesrates (1068. Sitzung, 25.09.2026) und die Gegenäußerung der Bundesregierung sind als **Drucksache 21/8406** (07.10.2026) veröffentlicht. Eine 2./3. Lesung und eine Verkündung im Bundesgesetzblatt waren zum Stand dieser Seite **nicht belegbar**. Bis zum Inkrafttreten gilt das unten dargestellte **geltende Recht** einschließlich der Befristung zum 31.12.2026. Die geplanten Änderungen sind im Abschnitt „Geplante Novelle" gesondert und als Entwurf gekennzeichnet.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Frage | Antwort |
| Rechtsgrundlage | Elektromobilitätsgesetz (EmoG) vom 05.06.2015 (BGBl. I S. 898); § 11 FZV (Kennzeichnung); § 13 Abs. 5, § 39 Abs. 10, § 45 Abs. 1g, § 46 Abs. 1a, § 52 Abs. 1 StVO; Anlage 2 und 3 StVO; BKatV-Anlage Nr. 55a |
| Wer ist begünstigt? | Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 sowie L3e, L4e, L5e, L7e; außerdem N2, soweit mit Fahrerlaubnis Klasse B führbar (§ 1 EmoG) |
| Welche Antriebe? | reines Batterieelektrofahrzeug, von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-in-Hybrid) oder Brennstoffzellenfahrzeug (§ 2 Nr. 1–4 EmoG) |
| Plug-in-Hybrid – Voraussetzung | ≤ 50 g CO₂/km oder rein elektrische Reichweite ≥ 40 km (§ 3 Abs. 2 EmoG); Nachweis über die Übereinstimmungsbescheinigung, hilfsweise „in anderer geeigneter Weise" (§ 3 Abs. 3) |
| Altfahrzeuge (Plug-in) | bis 31.12.2017 genügten 30 km Reichweite; diese Fahrzeuge behalten die Vorrechte (§ 5 Abs. 2, 3 EmoG) |
| Mögliche Vorrechte | Parken; Nutzung von Straßen für besondere Zwecke (z. B. Busspur); Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen/Durchfahrtverboten; Parkgebühren (§ 3 Abs. 4 EmoG) |
| Wer gewährt die Vorrechte? | die Straßenverkehrsbehörde durch Verkehrszeichen mit Zusatzzeichen (§ 45 Abs. 1g, § 46 Abs. 1a StVO) – kein Rechtsanspruch auf einzelne Vorrechte |
| Grenze | Vorrechte nur, soweit die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt wird (§ 3 Abs. 1 EmoG) |
| Kennzeichnungspflicht | Vorrechte nur für Fahrzeuge mit deutlich sichtbarer Kennzeichnung (§ 4 Abs. 1 EmoG) |
| Inländisches Fahrzeug | E-Kennzeichen: Kennbuchstabe „E" hinter der Erkennungsnummer, Vermerk in Zulassungsbescheinigung Teil I und II (§ 11 Abs. 2 FZV) |
| Wechselkennzeichen | „E" auf dem fahrzeugbezogenen Teil (§ 11 Abs. 2 Satz 3 FZV) |
| Ausländisches Fahrzeug | blaue Plakette nach Anlage 3 FZV, gut sichtbar an der Rückseite; Ausgabe durch Zulassungsbehörden oder AU-Stellen (§ 11 Abs. 4 FZV) |
| Ausländische E-Kennzeichen | stehen deutschen gleich (§ 11 Abs. 5 FZV) |
| Parkscheinpflicht | entfällt nur, wenn ein bevorrechtigendes Zusatzzeichen dies anordnet (§ 13 Abs. 5 StVO) |
| Bußgeld E-Parkplatz unberechtigt | 55 € (BKat Nr. 55a); kein Punkt |
| Kfz-Steuer | nicht Teil des EmoG; Steuerbefreiung nur für reine Elektrofahrzeuge nach § 3d KraftStG – Plug-in-Hybride sind trotz E-Kennzeichen nicht befreit |
| Befristung (geltendes Recht) | EmoG tritt mit Ablauf des 31.12.2026 außer Kraft (§ 8 Abs. 2 EmoG); § 11 FZV und Anlage 3 FZV ab dann nicht mehr anzuwenden (§ 79 Abs. 9 FZV) |
| Geplante Verlängerung | Regierungsentwurf: Vorrechte bis 31.12.2035, Parken an Ladesäulen unbefristet und ohne zwingendes E-Kennzeichen (BT-Drs. 21/7872) – noch nicht beschlossen |

## Was regelt das Elektromobilitätsgesetz?

Das EmoG ist ein **Ermächtigungs- und Rahmengesetz**. Es gibt Bürgerinnen und Bürgern **keine unmittelbaren Rechte**, sondern erlaubt es dem Verordnungsgeber (StVO, FZV) und den Kommunen, E-Fahrzeuge im Straßenverkehr **zu bevorrechtigen**, um „klima- und umweltschädliche Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs" zu verringern (§ 1 EmoG).

**§ 3 Abs. 1 EmoG:** „Wer ein Fahrzeug im Sinne des § 2 führt, kann nach Maßgabe der folgenden Vorschriften Bevorrechtigungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr erhalten, soweit dadurch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt werden."

Mögliche Bevorrechtigungen nach **§ 3 Abs. 4 EmoG**:

1. **Parken** auf öffentlichen Straßen oder Wegen,
2. Nutzung von **für besondere Zwecke bestimmten** Straßen oder Wegen bzw. Teilen davon (z. B. Busspuren),
3. **Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen oder Durchfahrtverboten**,
4. **Parkgebühren** auf öffentlichen Straßen oder Wegen (Ermäßigung oder Befreiung).

Nach § 3 Abs. 6 EmoG können zudem Gebührenordnungen nach § 6a Abs. 6 StVG Ermäßigungen oder Befreiungen von Parkgebühren vorsehen.

## Welche Fahrzeuge sind erfasst?

**Fahrzeugklassen (§ 1 EmoG):**

- **M1** (Pkw) und **N1** (leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t),
- **N2**, soweit das Fahrzeug im Inland mit der **Fahrerlaubnis der Klasse B** geführt werden darf,
- **L3e, L4e, L5e, L7e** (Krafträder, Krafträder mit Beiwagen, dreirädrige Kfz, schwere vierrädrige Kfz).

**Nicht** erfasst sind nach geltendem Recht etwa **Busse (M2/M3)**, **schwere Lkw (N3)** und **leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e** (z. B. Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h). Pedelecs, E-Scooter (Elektrokleinstfahrzeuge) und Fahrräder fallen ebenfalls nicht unter das EmoG.

**Antriebsarten (§ 2 EmoG):**

| Begriff | Definition (verkürzt) |
|---|---|
| reines Batterieelektrofahrzeug (Nr. 2) | Energiewandler **ausschließlich elektrische Maschinen**, Energiespeicher von außerhalb aufladbar |
| von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Nr. 3) | mindestens zwei Arten von Energiewandlern (davon eine elektrische Antriebsmaschine) und Energiespeichern (davon einer extern elektrisch aufladbar) – „Plug-in-Hybrid" |
| Brennstoffzellenfahrzeug (Nr. 4) | Energiewandler ausschließlich Brennstoffzellen und mindestens eine elektrische Antriebsmaschine |

Ein **Vollhybrid oder Mild-Hybrid ohne Ladestecker** ist **kein** elektrisch betriebenes Fahrzeug im Sinne des EmoG.

## Plug-in-Hybride: 50 g CO₂ oder 40 km Reichweite

Für Plug-in-Hybride gilt eine Umweltschwelle (**§ 3 Abs. 2 EmoG**). Vorrechte dürfen nur in Anspruch genommen werden, wenn sich aus der **Übereinstimmungsbescheinigung** (CoC) ergibt, dass das Fahrzeug

1. eine Kohlendioxidemission von **höchstens 50 Gramm je Kilometer** hat **oder**
2. eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von **mindestens 40 Kilometern** hat.

Fehlt eine Übereinstimmungsbescheinigung oder ergibt sie die Werte nicht, kann der Nachweis **„in anderer geeigneter Weise"** erbracht werden (§ 3 Abs. 3 EmoG), etwa durch ein Herstellerdokument oder ein Gutachten.

**Übergangsregel:** Bis zum **31.12.2017** genügte eine elektrische Reichweite von **30 km** (§ 5 Abs. 2 EmoG). Fahrzeuge, die diese Anforderung erfüllten, behalten die Vorrechte auch danach (§ 5 Abs. 3 EmoG).

**Redaktioneller Hinweis:** § 11 Abs. 1 Satz 2 FZV verweist für Plug-in-Hybride in der derzeit veröffentlichten Fassung auf „§ 3 Absatz 3 in Verbindung mit § 5 Absatz 2" EmoG. Der Regierungsentwurf BT-Drs. 21/7872 (Art. 4 Nr. 1 Buchst. a) stellt den Verweis auf **§ 3 Absatz 2 EmoG** um. In der Praxis prüfen die Zulassungsbehörden die 50-g- bzw. 40-km-Schwelle.

## Das E-Kennzeichen: Zuteilung und Gestaltung (§ 11 FZV)

**Antrag:** Das E-Kennzeichen wird **nur auf Antrag** zugeteilt (§ 11 Abs. 1 Satz 1 FZV) – bei der Erstzulassung, beim Halterwechsel oder nachträglich für ein bereits zugelassenes Fahrzeug. Mit dem Antrag ist nachzuweisen, dass es sich um ein berechtigtes Fahrzeug handelt (§ 11 Abs. 3 FZV); in der Regel genügen **Zulassungsbescheinigung Teil I/II** bzw. die **Übereinstimmungsbescheinigung**.

**Gestaltung:** Das E-Kennzeichen ist das **reguläre Kennzeichen** nach § 9 Abs. 1 FZV, auch in Verbindung mit § 10 Abs. 2 und 3 FZV (grünes Kennzeichen, Saisonkennzeichen), mit dem Kennbuchstaben **„E" als amtlichem Zusatz hinter der Erkennungsnummer**. Die Zulassungsbehörde vermerkt das „E" in der **Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II** (§ 11 Abs. 2 FZV). Bei einem **Wechselkennzeichen** steht das „E" auf dem **fahrzeugbezogenen Teil** (§ 11 Abs. 2 Satz 3 FZV).

**Keine Pflicht:** Niemand muss ein E-Kennzeichen führen. Ohne Kennzeichnung können aber die **Vorrechte nicht in Anspruch genommen** werden (§ 4 Abs. 1 EmoG).

**Gebühren:** Für die Zuteilung werden Gebühren und Auslagen nach dem Gebührenrecht des Straßenverkehrs erhoben (§ 4 Abs. 3 EmoG i. V. m. § 6a StVG). Die konkrete Höhe richtet sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) und dem jeweiligen Zulassungsvorgang; hinzu kommen die Kosten für neue Kennzeichenschilder.

## Fahrzeuge aus dem Ausland: Plakette nach Anlage 3 FZV

Fahrzeuge, die in einem **anderen Staat** zugelassen sind, können kein deutsches E-Kennzeichen erhalten. Sie werden durch eine **Plakette nach Anlage 3 FZV** gekennzeichnet, die **an der Rückseite des Fahrzeugs gut sichtbar** anzubringen ist (§ 11 Abs. 4 FZV).

- **Ausgabestellen:** Zulassungsbehörden, sonstige nach Landesrecht zuständige Stellen sowie die nach Anlage 8 Nr. 4 StVZO für Abgasuntersuchungen anerkannten Stellen.
- **Nachweis:** Zulassungsbescheinigung Teil I, Übereinstimmungsbescheinigung **oder** sonstiges geeignetes Dokument.
- In die Plakette wird mit lichtechter Schrift das **Kennzeichen des Fahrzeugs** eingetragen.

Im **Ausland erteilte** E-Kennzeichen oder E-Plaketten stehen deutschen gleich (§ 11 Abs. 5 FZV).

## Wie Kommunen die Vorrechte umsetzen (StVO)

Ein Vorrecht entsteht **erst durch ein Verkehrszeichen mit Zusatzzeichen**. Das „Sinnbild elektrisch betriebenes Fahrzeug" kann nach **§ 39 Abs. 10 StVO** als Inhalt eines Zusatzzeichens angeordnet und zur Parkflächenvorhaltung **zusätzlich auf der Parkfläche** aufgebracht sein. Als elektrisch betriebene Fahrzeuge gelten dabei die **nach § 11 FZV gekennzeichneten** Fahrzeuge.

| Vorrecht | Rechtsgrundlage | Umsetzung |
|---|---|---|
| reservierte Parkplätze (z. B. an Ladesäulen) | § 45 Abs. 1g StVO; Anlage 3 lfd. Nr. 7 (Zeichen 314) Nr. 3a, lfd. Nr. 10 (Zeichen 315) | Zusatzzeichen beschränkt die Parkerlaubnis **zugunsten** elektrisch betriebener Fahrzeuge |
| gebührenfreies Parken / keine Parkscheibe | § 13 Abs. 5 StVO; Anlage 3 lfd. Nr. 7 Nr. 3b | Zusatzzeichen oder Angabe am Parkscheinautomaten stellt E-Fahrzeuge von Parkschein/-scheibe frei |
| Höchstparkdauer für E-Fahrzeuge | Anlage 3 lfd. Nr. 7 Nr. 3c, lfd. Nr. 11 (Bild 318) | Nachweis durch **Auslegen der Parkscheibe** – auch an Ladesäulen |
| Parken im Haltverbot/Haltverbotszone | Anlage 2 lfd. Nr. 63.5 (Zeichen 286), 64.1 (Zeichen 290.1) | Zusatzzeichen erlaubt E-Fahrzeugen das Parken in gekennzeichneten Flächen |
| Busspur | § 46 Abs. 1a Satz 2 StVO; Anlage 2 lfd. Nr. 25 Spalte 3 Nr. 4, Nr. 25.1 | Busspur nur, wenn **Zusatzzeichen** E-Fahrzeuge zulässt |
| Ausnahme von Verkehrsverboten | § 46 Abs. 1a Satz 1 StVO; Anlage 2 lfd. Nr. 27.1 | Zusatzzeichen nimmt E-Fahrzeuge von Zeichen 250, 251, 253, 255, 260 aus |

**Merke:** Das E-Kennzeichen berechtigt **nicht pauschal** zum Befahren von Busspuren oder zum kostenlosen Parken. Ohne entsprechendes Zusatzzeichen gelten für E-Fahrzeuge dieselben Regeln wie für alle anderen.

## Bußgeld: Parken auf E-Parkplätzen

Wer **unberechtigt auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge** parkt (§ 12 Abs. 2 StVO; Zeichen 314 oder 315 mit Zusatzzeichen 1010-66), begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 49 Abs. 3 Nr. 5 StVO i. V. m. § 24 Abs. 1 StVG.

| BKat-Nr. | Tatbestand | Regelsatz | Punkte |
|---|---|---|---|
| 55a | Unberechtigt auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge geparkt (§ 12 Abs. 2 StVO; Zeichen 314, 315) | **55 €** | keine |

**Lesart:**

- **Unberechtigt** parkt insbesondere, wer ein **nicht gekennzeichnetes** Fahrzeug (Verbrenner, aber auch E-Auto ohne E-Kennzeichen oder Plakette) abstellt oder – wo die Beschilderung dies vorsieht – die zulässige **Höchstparkdauer** überschreitet bzw. die Parkscheibe nicht auslegt.
- Der Regelsatz von 55 € wird als **Verwarnungsgeld** erhoben (§ 1 Abs. 1 Satz 2 BKatV, § 56 OWiG). Eine Eintragung in das Fahreignungsregister setzt nach § 28 Abs. 3 Nr. 3 Buchst. a StVG eine Geldbuße von **mindestens 60 €** voraus – **kein Punkt**.
- Zusätzlich kann das Fahrzeug **abgeschleppt** werden, wenn es die Ladeinfrastruktur blockiert; die Kosten trägt der Verantwortliche (Einzelheiten auf der Seite zu Falschparken & Abschleppen).

## Abgrenzung: Kfz-Steuer und Umweltzone

- **Kfz-Steuer:** Die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge steht **nicht im EmoG**, sondern in **§ 3d KraftStG**. Sie gilt nur für **reine Elektrofahrzeuge** (§ 9 Abs. 2 KraftStG) mit Erstzulassung vom **18.05.2011 bis 31.12.2030**, für **zehn Jahre**, längstens bis **31.12.2035**. **Plug-in-Hybride** sind trotz E-Kennzeichen **nicht** steuerbefreit. Das Auslaufen des EmoG berührt die Kfz-Steuerbefreiung nicht.
- **Umweltzone:** Ob und welche Plakette ein E-Fahrzeug für Umweltzonen braucht, richtet sich nach der **35. BImSchV** – nicht nach dem EmoG (siehe Seite zur Umweltzone).
- **Ladesäulen-Nutzung:** Ob an einer Ladesäule geladen werden darf, ist eine Frage des Vertrags mit dem Ladesäulenbetreiber; das EmoG regelt nur das **Parken** vor der Ladesäule.

## Befristung: Was passiert am 31.12.2026?

Nach **geltendem Recht** laufen die E-Vorrechte zum Jahresende 2026 aus:

| Norm | Regelung |
|---|---|
| § 8 Abs. 2 EmoG | „Dieses Gesetz tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2026 außer Kraft." |
| § 79 Abs. 9 FZV | „§ 11 und Anlage 3 sind mit Ablauf des 31. Dezember 2026 nicht mehr anzuwenden." |
| § 52 Abs. 1 StVO | mit Ablauf des 31.12.2026 nicht mehr anzuwenden: § 39 Abs. 10, § 45 Abs. 1g, § 46 Abs. 1a, Anlage 2 Nr. 25 Spalte 3 Nr. 4 sowie Nr. 25.1, 27.1, 63.5, 64.1, Anlage 3 Nr. 7 Spalte 3 Nr. 3, Nr. 8 Spalte 3 Nr. 4, Nr. 10 Spalte 3 Nr. 3, Nr. 11 Spalte 3 |

**Folge ohne Verlängerung:** Ab dem **01.01.2027** gäbe es keine Rechtsgrundlage mehr für die Zuteilung neuer E-Kennzeichen und für die E-Vorrechte in der StVO; entsprechende Zusatzzeichen würden gegenstandslos. Bereits zugeteilte Kennzeichen mit „E" bleiben als Kennzeichen technisch bestehen, vermitteln aber keine Vorrechte mehr.

## Geplante Novelle: Verlängerung bis 2035 (Entwurf, noch nicht in Kraft)

Der Regierungsentwurf (**BT-Drs. 21/7872**, Kabinettsbeschluss 29.07.2026) sieht u. a. vor:

- **Verlängerung** der Bevorrechtigungen bis **31.12.2035** (§ 5 EmoG-E); die pauschale Befristung in § 8 Abs. 2 EmoG wird gestrichen.
- **Parken an Ladestationen** wird als eigene Bevorrechtigung (§ 3 Abs. 5 Nr. 1 EmoG-E) **unbefristet** geregelt; eine **Kennzeichnung ist dafür nicht mehr zwingend**, der Verordnungsgeber „kann" sie vorschreiben (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EmoG-E). Laut BMV sollen E-Fahrzeuge künftig während des Ladevorgangs auch **ohne E-Kennzeichen** an öffentlichen Ladepunkten parken dürfen; die genaue Beschilderung bleibt einer späteren StVO-Änderung vorbehalten.
- **Erweiterung des Anwendungsbereichs** auf alle Klassen **M und N** – also auch **Elektrobusse (M2/M3)** und **mittelschwere/schwere E-Lkw (N2/N3)** – sowie auf reine Batterieelektrofahrzeuge der Klasse **L6e** (§ 1 EmoG-E).
- **Plug-in-Hybride (M1/N1):** **≤ 50 g CO₂/km** (gewichtet kombiniert) **oder** innerorts elektrische Reichweite von **mindestens 80 km** (§ 3 Abs. 2 EmoG-E) – Anpassung an die Regeln der Dienstwagenbesteuerung.
- **Neue Option für Kommunen:** Ermäßigung oder Befreiung bei den **Gebühren für Bewohnerparkausweise** (§ 3 Abs. 5 Nr. 6 EmoG-E).
- Ausdrückliche Einbeziehung des **Haltens** (§ 3 Abs. 5 Nr. 2 EmoG-E) und von Gespannen mit Anhänger der Klasse O (§ 3 Abs. 1 Satz 2 EmoG-E).
- Folgeänderungen: § 79 Abs. 9 FZV und § 52 Abs. 1 StVO werden auf den **31.12.2035** umgestellt.

**Bundesrat:** Er begrüßt die Fortschreibung, fordert aber, das gesamte Gesetz mit Ablauf des **31.12.2035 außer Kraft** treten zu lassen statt es teilweise zu entfristen, und bittet zu prüfen, wie Kommunen Vorrechte auf **rein batterieelektrische** Fahrzeuge beschränken können (BT-Drs. 21/8406).

Bis zur Verkündung im Bundesgesetzblatt ist der Entwurf **nicht geltendes Recht**. Diese Seite wird nach Abschluss des Verfahrens aktualisiert.

## Geltungsbereich

- **Räumlich:** öffentliche Straßen in Deutschland; Vorrechte nur dort, wo die Straßenverkehrsbehörde sie durch Zeichen angeordnet hat.
- **Persönlich:** Halter und Führer der in § 1 EmoG genannten elektrisch betriebenen Fahrzeuge, auch aus dem Ausland (mit Plakette oder ausländischem E-Kennzeichen).
- **Zeitlich:** geltendes Recht bis **31.12.2026**; Verlängerung bis 2035 im parlamentarischen Verfahren.

## Ausnahmen und Besonderheiten

- **Keine Vorrechte ohne Kennzeichnung:** Auch ein reines E-Auto ohne „E" darf einen E-Parkplatz nicht nutzen (§ 4 Abs. 1 EmoG).
- **Sicherheitsvorbehalt:** Busspuren werden für E-Fahrzeuge nur freigegeben, wenn Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt werden (§ 3 Abs. 1 EmoG, § 46 Abs. 1a Satz 3 StVO).
- **Carsharing:** Die Parkbevorrechtigung von Carsharingfahrzeugen ist ein eigenes Regime (Carsharinggesetz, § 39 Abs. 11, § 45 Abs. 1h StVO; BKat Nr. 55b, ebenfalls 55 €).

## Häufige Fehler

- **„Mit E-Kennzeichen parke ich überall kostenlos."** Nein. Freistellung von Parkschein oder Parkscheibe nur, wo ein **bevorrechtigendes Zusatzzeichen** dies anordnet (§ 13 Abs. 5 StVO).
- **„Mit E-Kennzeichen darf ich auf die Busspur."** Nur, wenn ein Zusatzzeichen E-Fahrzeuge **ausdrücklich zulässt** (Anlage 2 lfd. Nr. 25 Spalte 3 Nr. 4 StVO).
- **„Jeder Hybrid bekommt ein E-Kennzeichen."** Nein – nur extern aufladbare Hybride mit ≤ 50 g CO₂/km oder ≥ 40 km elektrischer Reichweite (§ 3 Abs. 2 EmoG); Voll- und Mild-Hybride gar nicht.
- **„Das E-Kennzeichen ist Pflicht für E-Autos."** Nein, es wird nur **auf Antrag** zugeteilt (§ 11 Abs. 1 FZV).
- **„E-Kennzeichen = keine Kfz-Steuer."** Die Steuerbefreiung folgt aus § 3d KraftStG und gilt nur für reine Elektrofahrzeuge – nicht für Plug-in-Hybride.
- **„Die Verlängerung bis 2035 gilt schon."** Stand 14.10.2026 liegt nur ein Regierungsentwurf vor; geltend ist die Befristung zum 31.12.2026.
- **„Auf dem E-Parkplatz parken kostet Punkte."** Nein – BKat Nr. 55a sieht 55 € Verwarnungsgeld vor, ohne Eintragung in Flensburg.

## Beispiel

Frau K. fährt einen Plug-in-Hybrid mit laut Übereinstimmungsbescheinigung 32 g CO₂/km und 58 km elektrischer Reichweite. Sie möchte vor der Ladesäule in der Innenstadt parken, wo Zeichen 314 mit Zusatzzeichen „Sinnbild E-Fahrzeug" und „während des Ladevorgangs, max. 2 Std." steht.

**Rechtliche Bewertung:**

- Das Fahrzeug erfüllt beide Schwellen des § 3 Abs. 2 EmoG (eine hätte genügt); auf Antrag erhält es ein E-Kennzeichen (§ 11 Abs. 1 FZV).
- **Mit** E-Kennzeichen darf Frau K. den Parkplatz im Rahmen der Beschilderung nutzen; die Parkdauer weist sie durch Auslegen der Parkscheibe nach (Anlage 3 lfd. Nr. 7 Nr. 3c StVO).
- **Ohne** E-Kennzeichen parkt sie unberechtigt: **55 €** (BKat Nr. 55a), kein Punkt – auch wenn sie tatsächlich lädt. (Nach dem Regierungsentwurf soll das Parken während des Ladens künftig auch ohne E-Kennzeichen möglich werden; das gilt erst nach Inkrafttreten und entsprechender Beschilderung.)
- Kfz-Steuer: Als Plug-in-Hybrid ist das Fahrzeug **nicht** nach § 3d KraftStG befreit.

## Siehe auch

- [Kfz-Steuer (KraftStG)](/fakten/kfz-steuer-kraftstg.html)
- [Kfz-Zulassung – Verfahren, Unterlagen, Kosten (FZV)](/fakten/kfz-zulassung-verfahren-fzv.html)
- [Kennzeichen – Anbringung und Lesbarkeit (§ 12 FZV)](/fakten/kennzeichen-anbringung-lesbarkeit-12-fzv.html)
- [Wechselkennzeichen (§ 9 FZV)](/fakten/wechselkennzeichen-9-fzv.html)
- [Halten & Parken (§ 12 StVO)](/fakten/halten-parken-12-stvo.html)
- [Falschparken & Abschleppen – Kosten und Rechtsgrundlage](/fakten/falschparken-abschleppen-kosten.html)
- [Anwohnerparken & Bewohnerparkausweis (§ 45 StVO)](/fakten/anwohnerparken-bewohnerparkausweis-45-stvo.html)
- [Verkehrszeichen-Anordnung (§ 45 StVO)](/fakten/verkehrszeichen-anordnung-45-stvo.html)
- [Ausnahmegenehmigung & Erlaubnis (§§ 46, 29 StVO)](/fakten/ausnahmegenehmigung-erlaubnis-46-29-stvo.html)
- [Umweltzone & Feinstaubplakette](/fakten/umweltzone-feinstaubplakette-35-bimschv.html)
- [Pedelec & S-Pedelec](/fakten/pedelec-s-pedelec-recht.html)
- [E-Scooter (eKFV)](/fakten/e-scooter-recht-ekfv.html)
- [Verwarnung und Verwarnungsgeld (§§ 56–58 OWiG)](/fakten/verwarnungsgeld-verwarnung-56-owig.html)
- [Bußgeldkatalog StVO 2026](/fakten/bussgeldkatalog-stvo-2026.html)
- [Fahreignungsregister – Punkte in Flensburg](/fakten/fahreignungsregister-punkte-flensburg.html)

## Quellen

- §§ 1–8 EmoG (Anwendungsbereich M1/N1/L3e–L7e/N2 mit Klasse B; Begriffsbestimmungen; Bevorrechtigungen § 3 Abs. 1–6, Plug-in-Schwelle 50 g/40 km; Kennzeichnung § 4; Übergang 30 km § 5; Bericht § 7; Außerkrafttreten 31.12.2026 § 8 Abs. 2): https://www.gesetze-im-internet.de/emog/ [A] · Einzelnormen __1.html bis __8.html abgerufen 14.10.2026 (jeweils HTTP 200, Normtitel „Elektromobilitätsgesetz – EmoG" gegengeprüft)
- § 8 EmoG (Inkrafttreten, Außerkrafttreten mit Ablauf des 31.12.2026): https://www.gesetze-im-internet.de/emog/__8.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 3.415 Bytes)
- § 11 FZV (Kennzeichnung elektrisch betriebener Fahrzeuge – Antrag, Kennbuchstabe „E", Wechselkennzeichen, Plakette Anlage 3 für Auslandsfahrzeuge, Gleichstellung ausländischer E-Kennzeichen): https://www.gesetze-im-internet.de/fzv_2023/__11.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 7.038 Bytes)
- § 79 FZV (Abs. 9: § 11 und Anlage 3 mit Ablauf des 31.12.2026 nicht mehr anzuwenden): https://www.gesetze-im-internet.de/fzv_2023/__79.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 16.489 Bytes)
- § 13 StVO (Abs. 5 Freistellung von Parkuhr/Parkschein bei bevorrechtigendem Zusatzzeichen): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__13.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- § 39 StVO (Abs. 10 Sinnbild elektrisch betriebenes Fahrzeug, Verweis auf § 11 FZV): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__39.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- § 45 StVO (Abs. 1g Anordnung der Zeichen 314, 314.1, 315 mit Zusatzzeichen): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__45.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- § 46 StVO (Abs. 1a Ausnahmen von Verkehrsverboten und Busspuren für E-Fahrzeuge): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__46.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- § 52 StVO (Abs. 1 Nichtanwendung der E-Vorrechte mit Ablauf des 31.12.2026): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__52.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 6.824 Bytes)
- Anlage 2 zur StVO (lfd. Nr. 25 Spalte 3 Nr. 4, Nr. 25.1 Busspur; Nr. 27.1 Verkehrsverbote; Nr. 63.5, 64.1 Haltverbot/-zone): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/anlage_2.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- Anlage 3 zur StVO (lfd. Nr. 7 Zeichen 314 Nr. 3a–c; lfd. Nr. 10 Zeichen 315; lfd. Nr. 11 Bild 318 Parkscheibe): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/anlage_3.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- BKatV – Anlage zu § 1 Abs. 1 (lfd. Nr. 55a „Unberechtigt auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge geparkt" = 55 €; Nr. 55b Carsharing = 55 €): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/anlage.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 406.905 Bytes, Tabellenzeile im HTML-Quelltext geprüft)
- § 1 BKatV (Abs. 1 Satz 2 Verwarnungsgeld bis 55 €): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/__1.html [A]
- § 28 StVG (Abs. 3 Nr. 3 Buchst. a Eintragung ab 60 € Geldbuße): https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__28.html [A]
- § 3d KraftStG (Steuerbefreiung Elektrofahrzeuge, Erstzulassung 18.05.2011–31.12.2030, längstens bis 31.12.2035): https://www.gesetze-im-internet.de/kraftstg/__3d.html [A] · Inhalt übernommen aus der am 08.10.2026 verifizierten Nexvyra-Seite kfz-steuer-kraftstg
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/7872 vom 07.09.2026 – Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge sowie damit zusammenhängender straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften" (Art. 1 §§ 1, 3, 4, 5 EmoG-E; Art. 4 FZV; Art. 5 StVO): https://dserver.bundestag.de/btd/21/078/2107872.pdf [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 407.516 Bytes)
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/8406 vom 07.10.2026 – Stellungnahme des Bundesrates (1068. Sitzung, 25.09.2026) und Gegenäußerung der Bundesregierung: https://dserver.bundestag.de/btd/21/084/2108406.pdf [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200, 409.868 Bytes)
- Bundesministerium für Verkehr, Pressemitteilung 069/2026 vom 29.07.2026 „Lange: Stärken die Elektromobilität und geben Kommunen mehr Handlungsspielräume": https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2026/069-lange-staerkung-elektromiblitaet.html [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)
- Bundesregierung, „Vorteile für E-Autos werden ausgeweitet" (29.07.2026): https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/elektromobilitaetsgesetz-2448642 [A] · abgerufen 14.10.2026 (HTTP 200)

## Änderungsverlauf

- 2026-10-14: Erstveröffentlichung der Faktenseite. Wortlaut §§ 1–8 EmoG, §§ 11, 79 FZV, §§ 13, 39, 45, 46, 52 StVO sowie Anlagen 2 und 3 StVO und BKatV-Anlage am 14.10.2026 direkt auf gesetze-im-internet.de abgerufen (HTTP 200, Normtitel gegengeprüft). Regelsatz Nr. 55a (55 €) aus der amtlichen BKatV-Anlage. Gesetzgebungsstand der EmoG-Novelle anhand BT-Drs. 21/7872 und 21/8406 sowie BMV-Pressemitteilung 069/2026 dokumentiert; Verabschiedung/Verkündung zum Stand nicht belegbar. Befund: § 11 Abs. 1 Satz 2 FZV verweist derzeit auf „§ 3 Absatz 3 i. V. m. § 5 Absatz 2" EmoG; der Entwurf korrigiert auf § 3 Abs. 2 EmoG.

## Stand

- Stand: 2026-10-14
- Gültig ab: 2015-06-12 (EmoG, Inkrafttreten am Tag nach Verkündung im BGBl. I 2015 S. 898)
- Befristet bis: 31.12.2026 (§ 8 Abs. 2 EmoG; Verlängerung bis 31.12.2035 im Gesetzgebungsverfahren)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (EmoG, FZV, StVO, BKatV, StVG – gesetze-im-internet.de; BT-Drucksachen; BMV)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-14
- Letzte Prüfung: 2026-10-14
- In Kraft seit: 2015-06-12
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
