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title: "Erinnerung gegen den Kostenansatz – Gerichtskostenrechnung anfechten (§ 66 GKG)"
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# Erinnerung gegen den Kostenansatz – Gerichtskostenrechnung anfechten (§ 66 GKG)

## Kurzantwort

Wer eine **Gerichtskostenrechnung** für falsch hält, wehrt sich mit der **Erinnerung gegen den Kostenansatz** nach **§ 66 GKG**. Über sie entscheidet das Gericht, **bei dem die Kosten angesetzt sind** (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) – im Zivilprozess für den ersten Rechtszug also das Gericht, bei dem das Verfahren in erster Instanz anhängig ist oder zuletzt war (§ 19 Abs. 1 GKG). Die Erinnerung kann **ohne Anwalt** schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle eingelegt werden (§ 66 Abs. 5 GKG), das Verfahren ist **gebührenfrei**, Kosten werden **nicht erstattet** (§ 66 Abs. 8 GKG). Gegen die Entscheidung über die Erinnerung ist die **Beschwerde** statthaft, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands **300 Euro übersteigt** oder das Gericht sie wegen grundsätzlicher Bedeutung **zulässt** (§ 66 Abs. 2 GKG, Fassung seit 01.01.2026). Wichtig: Erinnerung und Beschwerde haben **keine aufschiebende Wirkung** (§ 66 Abs. 7 GKG) – die Rechnung bleibt zunächst fällig.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 66 GKG (Erinnerung gegen den Kostenansatz, Beschwerde); Kostenansatz: § 19 GKG; Nichterhebung: § 21 GKG |
| Erinnerungsberechtigt | Kostenschuldner und Staatskasse (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) |
| Zuständiges Gericht | das Gericht, bei dem die Kosten angesetzt sind; bei Ansatz durch die Staatsanwaltschaft das Gericht des ersten Rechtszugs (§ 66 Abs. 1 Sätze 1, 2 GKG) |
| Wo werden Kosten angesetzt? | Kosten des ersten Rechtszugs beim Gericht, bei dem das Verfahren im ersten Rechtszug anhängig ist oder zuletzt war; Kosten des Rechtsmittelverfahrens beim Rechtsmittelgericht (§ 19 Abs. 1 GKG) |
| Form | schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle, ohne Bevollmächtigten möglich; § 129a ZPO gilt entsprechend (§ 66 Abs. 5 Satz 1 GKG) |
| Frist | § 66 GKG nennt keine Frist für die Erinnerung |
| Entscheidung | durch ein Mitglied des Gerichts als Einzelrichter, ohne ehrenamtliche Richter (§ 66 Abs. 6 GKG) |
| Beschwerde | wenn Wert des Beschwerdegegenstands 300 Euro übersteigt oder Zulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung (§ 66 Abs. 2 GKG) |
| Altverfahren | in vor dem 01.01.2026 anhängig gewordenen Rechtsstreitigkeiten gilt § 66 GKG in der bis 31.12.2025 geltenden Fassung (Schwelle 200 Euro), außer bei nach dem 31.12.2025 eingelegten Rechtsmitteln (§ 72 Nr. 1 GKG) |
| Beschwerdegericht | das nächsthöhere Gericht; keine Beschwerde an einen obersten Gerichtshof des Bundes (§ 66 Abs. 3 GKG) |
| Weitere Beschwerde | nur, wenn das Landgericht als Beschwerdegericht entschieden und sie zugelassen hat; entscheidet das OLG (§ 66 Abs. 4 GKG) |
| Aufschiebende Wirkung | keine; das Gericht kann sie auf Antrag oder von Amts wegen ganz oder teilweise anordnen (§ 66 Abs. 7 GKG) |
| Kosten | Verfahren gebührenfrei, keine Kostenerstattung (§ 66 Abs. 8 GKG) |
| Nichterhebung | Kosten, die bei richtiger Behandlung der Sache nicht entstanden wären, werden nicht erhoben (§ 21 Abs. 1 Satz 1 GKG) |

## Was ist der Kostenansatz?

Am Ende eines Gerichtsverfahrens – häufig auch schon bei Einreichung der Klage als Vorschuss – stellt das Gericht die **Gerichtskosten** (Gebühren und Auslagen) in Rechnung. Dieser Vorgang heißt **Kostenansatz**. Er ist ein Akt der Justizverwaltung: Die Kostenrechnung legt fest, **welche Gebühren und Auslagen** in **welcher Höhe** von **welchem Kostenschuldner** erhoben werden.

Wo die Kosten angesetzt werden, regelt **§ 19 GKG**. Außer in Straf- und Bußgeldsachen werden die Kosten des **ersten Rechtszugs** bei dem Gericht angesetzt, bei dem das Verfahren im ersten Rechtszug anhängig ist oder zuletzt anhängig war, und die Kosten des **Rechtsmittelverfahrens** beim **Rechtsmittelgericht** – auch dann, wenn die Kosten bei einem ersuchten Gericht entstanden sind (§ 19 Abs. 1 GKG). Die **Dokumentenpauschale** und die Auslagen für die **Aktenversendung** werden bei der Stelle angesetzt, bei der sie entstanden sind (§ 19 Abs. 4 GKG).

Solange noch keine gerichtliche Entscheidung ergangen ist, kann der Kostenansatz **im Verwaltungsweg berichtigt** werden (§ 19 Abs. 5 Satz 1 GKG). Wird nach einer gerichtlichen Entscheidung über den Kostenansatz der **Streitwert anders festgesetzt**, kann der Kostenansatz ebenfalls berichtigt werden (§ 19 Abs. 5 Satz 2 GKG).

## Wogegen sich die Erinnerung richtet – und wogegen nicht

Mit der Erinnerung lassen sich Fehler **der Kostenrechnung selbst** rügen, zum Beispiel:

- eine **falsche Gebühr** oder ein falscher Gebührensatz nach dem Kostenverzeichnis,
- **Rechenfehler** oder doppelt angesetzte Auslagen,
- die Inanspruchnahme der **falschen Person** als Kostenschuldner,
- Kosten, die wegen **unrichtiger Sachbehandlung** nach § 21 GKG nicht hätten erhoben werden dürfen.

**Nicht** mit der Erinnerung angreifbar sind:

- die **Kostengrundentscheidung** im Urteil oder Beschluss (wer die Kosten zu tragen hat) – sie wird mit dem Rechtsmittel in der Hauptsache bzw. den dafür vorgesehenen Rechtsbehelfen angegriffen (siehe [Kostenentscheidung im Zivilprozess](https://nexvyra.de/fakten/kostenentscheidung-zivilprozess-91-98-zpo.html));
- die **Höhe des Streitwerts** – dafür gibt es die **Streitwertbeschwerde** nach § 68 GKG (siehe [Streitwertfestsetzung und Streitwertbeschwerde](https://nexvyra.de/fakten/streitwertfestsetzung-streitwertbeschwerde-63-68-gkg.html)); ändert sich der Wert, wird der Kostenansatz nach § 19 Abs. 5 Satz 2 GKG berichtigt;
- die **Erstattung von Anwaltskosten** zwischen den Parteien – sie läuft über den [Kostenfestsetzungsbeschluss (§ 103 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/kostenfestsetzungsbeschluss-103-zpo.html);
- **Gerichtsvollzieherkosten** – hierfür gelten eigene Regeln (§ 5 GvKostG, § 766 Abs. 2 ZPO; siehe [Gerichtsvollzieherkosten](https://nexvyra.de/fakten/gerichtsvollzieherkosten-gvkostg.html)).

## Nichterhebung wegen unrichtiger Sachbehandlung (§ 21 GKG)

Ein häufiger Erinnerungsgrund ist **§ 21 GKG**. Danach werden **Kosten, die bei richtiger Behandlung der Sache nicht entstanden wären, nicht erhoben** (Abs. 1 Satz 1). Das Gleiche gilt für **Auslagen**, die durch eine **von Amts wegen veranlasste Terminsverlegung oder Vertagung** entstanden sind (Abs. 1 Satz 2). Für **abweisende Entscheidungen** und bei **Rücknahme eines Antrags** kann von der Kostenerhebung abgesehen werden, wenn der Antrag auf **unverschuldeter Unkenntnis** der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse beruht (Abs. 1 Satz 3).

Die **Entscheidung trifft das Gericht**; solange es nicht entschieden hat, können Anordnungen auch **im Verwaltungsweg** ergehen, die dann nur im Verwaltungsweg geändert werden können (§ 21 Abs. 2 GKG). Die Rechtsprechung legt den Maßstab eng aus: Nicht jeder Verfahrensfehler genügt, verlangt wird regelmäßig ein **offensichtlicher, schwerer Verstoß** gegen eindeutige Vorschriften oder ein offenkundiges Versehen (vgl. BGH, Beschluss vom 04.05.2005 – XII ZR 217/04, dejure.org).

## Das Verfahren

**Einlegung.** Die Erinnerung ist bei dem Gericht einzulegen, das über sie zu entscheiden hat (§ 66 Abs. 5 Satz 3 GKG). Sie kann **schriftlich** eingereicht oder **zu Protokoll der Geschäftsstelle** erklärt werden; ein **Anwalt ist nicht erforderlich**, auch wenn im Hauptverfahren Anwaltszwang bestand (§ 66 Abs. 5 Satz 1 GKG). Über die Verweisung auf **§ 129a ZPO** kann die Erklärung auch vor der Geschäftsstelle **jedes Amtsgerichts** abgegeben werden. Für eine Bevollmächtigung gelten die Regeln der zugrunde liegenden Verfahrensordnung (§ 66 Abs. 5 Satz 2 GKG).

**Entscheidung.** Das Gericht entscheidet durch eines seiner Mitglieder als **Einzelrichter**. Bei besonderen Schwierigkeiten oder grundsätzlicher Bedeutung überträgt der Einzelrichter das Verfahren der Kammer oder dem Senat; **ehrenamtliche Richter** wirken nie mit (§ 66 Abs. 6 GKG).

**Keine aufschiebende Wirkung.** Erinnerung und Beschwerde **hemmen die Zahlungspflicht nicht** (§ 66 Abs. 7 Satz 1 GKG). Wer die Beitreibung bis zur Entscheidung verhindern will, muss beantragen, dass das Gericht die **aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnet** (§ 66 Abs. 7 Satz 2 GKG).

## Die Beschwerde (§ 66 Abs. 2–4 GKG)

Gegen die Entscheidung über die Erinnerung findet die **Beschwerde** statt, wenn

- der **Wert des Beschwerdegegenstands 300 Euro übersteigt**, oder
- das Gericht, das entschieden hat, sie wegen **grundsätzlicher Bedeutung** der Frage **im Beschluss zulässt** (§ 66 Abs. 2 GKG).

Die Schwelle wurde durch das Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte vom 08.12.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 318) mit Wirkung vom **01.01.2026** von 200 Euro auf **300 Euro** angehoben. In Rechtsstreitigkeiten, die **vor dem 01.01.2026 anhängig** geworden sind, gilt nach **§ 72 Nr. 1 GKG** weiter die alte Fassung (**200 Euro**); das gilt nicht im Verfahren über ein Rechtsmittel, das **nach dem 31.12.2025** eingelegt worden ist.

Die Beschwerde ist bei dem Gericht einzulegen, **dessen Entscheidung angefochten** wird (§ 66 Abs. 5 Satz 5 GKG). Hält dieses sie für zulässig und begründet, **hilft es ab**; andernfalls legt es sie unverzüglich dem **nächsthöheren Gericht** vor. Eine Beschwerde an einen **obersten Gerichtshof des Bundes** (z. B. BGH) gibt es nicht; das Beschwerdegericht ist an die Zulassung gebunden, die Nichtzulassung ist unanfechtbar (§ 66 Abs. 3 GKG).

Eine **weitere Beschwerde** ist nur zulässig, wenn das **Landgericht als Beschwerdegericht** entschieden und sie wegen grundsätzlicher Bedeutung **zugelassen** hat; sie kann nur auf eine **Rechtsverletzung** gestützt werden (§§ 546, 547 ZPO entsprechend), und über sie entscheidet das **Oberlandesgericht** (§ 66 Abs. 4 GKG).

## Häufige Fehler

- **„Mit der Erinnerung stoppe ich die Zahlung."** Nein. Erinnerung und Beschwerde haben **keine aufschiebende Wirkung** (§ 66 Abs. 7 Satz 1 GKG). Ohne gerichtliche Anordnung kann die Gerichtskasse beitreiben.
- **„Ich greife mit der Erinnerung an, dass ich die Kosten überhaupt tragen muss."** Die Kostengrundentscheidung ist im Kostenansatzverfahren bindend; sie muss mit dem Rechtsmittel in der Hauptsache angegriffen werden.
- **„Der Streitwert ist zu hoch – also Erinnerung."** Gegen den Wert hilft die **Streitwertbeschwerde** (§ 68 GKG); der Kostenansatz folgt dann über § 19 Abs. 5 Satz 2 GKG.
- **„Für die Erinnerung brauche ich einen Anwalt."** Nein, sie kann **ohne Bevollmächtigten** schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle eingelegt werden (§ 66 Abs. 5 Satz 1 GKG).
- **„Beschwerde geht immer."** Nur bei einem Beschwerdegegenstand **über 300 Euro** (Altverfahren: über 200 Euro) oder bei **Zulassung**; „genau 300 Euro" genügt nicht.
- **„Ich kann bis zum BGH gehen."** Eine Beschwerde an einen obersten Gerichtshof des Bundes ist ausgeschlossen (§ 66 Abs. 3 Satz 3 GKG).

## Geltungsbereich

§ 66 GKG gilt für den Ansatz von Gerichtskosten in allen Verfahren, auf die das **Gerichtskostengesetz** anwendbar ist – insbesondere Zivilprozesse (einschließlich Mahn- und Zwangsvollstreckungsverfahren vor den ordentlichen Gerichten), Insolvenzverfahren sowie Verfahren vor den Verwaltungs-, Finanz-, Sozial- und Arbeitsgerichten im Rahmen des GKG. Für **Familiensachen** gilt das FamGKG, für Angelegenheiten der **freiwilligen Gerichtsbarkeit** und Notarkosten das GNotKG mit jeweils eigenen Erinnerungsvorschriften.

## Ausnahmen

- **Straf- und Bußgeldsachen:** Die Kosten werden in der Regel bei der **Staatsanwaltschaft** angesetzt (§ 19 Abs. 2 GKG); über die Erinnerung entscheidet dann das **Gericht des ersten Rechtszugs** (§ 66 Abs. 1 Satz 2 GKG), eingelegt werden kann sie auch bei der Staatsanwaltschaft (§ 66 Abs. 5 Satz 4 GKG).
- **Mehrere Gerichte im ersten Rechtszug:** Zuständig ist das Gericht, bei dem das Verfahren **zuletzt anhängig** war, auch für bei den anderen Gerichten angesetzte Kosten (§ 66 Abs. 1 Satz 3 GKG).
- **KapMuG-Musterverfahren:** Über Erinnerungen gegen den Ansatz der Auslagen des erstinstanzlichen Musterverfahrens entscheidet das dafür zuständige **Oberlandesgericht** (§ 66 Abs. 1 Satz 4 GKG).

## Beispiel

Eine Klägerin erhebt vor dem Amtsgericht Klage über 4.000 Euro; der Rechtsstreit wird **ab Februar 2026** geführt. Nach einem Vergleich erhält sie eine Schlusskostenrechnung, in der die Verfahrensgebühr nach einem **unzutreffenden Gebührentatbestand** des Kostenverzeichnisses berechnet ist und zusätzlich Zeugenauslagen für einen Termin angesetzt sind, der **von Amts wegen verlegt** wurde. Sie legt ohne Anwalt **schriftlich Erinnerung** beim Amtsgericht ein und beantragt, die aufschiebende Wirkung anzuordnen. Der Einzelrichter korrigiert die Gebühr und lässt die Auslagen nach **§ 21 Abs. 1 Satz 2 GKG** unerhoben. Hätte das Gericht die Erinnerung zurückgewiesen, wäre die Beschwerde nur statthaft gewesen, wenn der streitige Betrag **300 Euro übersteigt** oder das Amtsgericht sie zugelassen hätte. Das Verfahren kostet keine Gerichtsgebühren; eigene Anwaltskosten würden ihr nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG).

## Siehe auch

- [Streitwertfestsetzung und Streitwertbeschwerde (§§ 63, 68 GKG)](https://nexvyra.de/fakten/streitwertfestsetzung-streitwertbeschwerde-63-68-gkg.html)
- [Gerichtskosten und Streitwert im Zivilprozess (GKG)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtskosten-streitwert-gkg.html)
- [Kostenentscheidung im Zivilprozess (§§ 91–98 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/kostenentscheidung-zivilprozess-91-98-zpo.html)
- [Kostenfestsetzungsbeschluss (§ 103 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/kostenfestsetzungsbeschluss-103-zpo.html)
- [Gerichtsvollzieherkosten (GvKostG)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtsvollzieherkosten-gvkostg.html)
- [Prozesskostenhilfe (§ 114 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/prozesskostenhilfe-114-zpo.html)
- [Rechtspflegererinnerung (§ 11 RPflG)](https://nexvyra.de/fakten/rechtspflegererinnerung-11-rpflg.html)

## Änderungsverlauf

- 2026-10-12 | Erstveröffentlichung. Prozess- & Vollstreckungsrecht-Agent (19:15-Lauf). Wortlaut der §§ 19, 21, 66 GKG über dejure.org-Permalinks verbatim belegt (web_fetch auf gesetze-im-internet.de lieferte leeren Inhalt; amtliche URLs per WebSearch mit allowed_domains gesetze-im-internet.de bestätigt); § 72 Nr. 1 GKG per WebSearch (gesetze-im-internet.de/dejure.org) und Bestandsseite streitwertfestsetzung-streitwertbeschwerde-63-68-gkg (Faktencheck 2026-10-10) belegt. Wikidata-Q-IDs Q1354630 (Erinnerung (Recht)), Q1366571 (court costs) und Q1513562 (Gerichtskostengesetz) per WebSearch auf wikidata.org verifiziert.

## Stand

- Stand: 2026-10-12
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- § 66 GKG – Erinnerung gegen den Kostenansatz, Beschwerde (Abs. 1–8; Wortlaut am 2026-10-12 über dejure.org verbatim belegt, Fassung aufgrund Gesetz vom 08.12.2025, BGBl. I Nr. 318, in Kraft seit 01.01.2026):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__66.html
- § 19 GKG – Kostenansatz (Abs. 1–5):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__19.html
- § 21 GKG – Nichterhebung von Kosten (Abs. 1–2):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__21.html
- § 72 GKG – Übergangsvorschrift zum Gesetz vom 08.12.2025 (Fortgeltung der §§ 66, 68, 69 a. F. für vor dem 01.01.2026 anhängige Rechtsstreitigkeiten):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__72.html
- dejure.org – § 66 GKG im Volltext mit Änderungsübersicht (Permalink):
  https://dejure.org/gesetze/GKG/66.html
- dejure.org – § 21 GKG im Volltext (Permalink):
  https://dejure.org/gesetze/GKG/21.html
- BGH, Beschluss vom 04.05.2005 – XII ZR 217/04 (Maßstab der unrichtigen Sachbehandlung), dejure.org:
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII+ZR+217%2F04

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-12
- Letzte Prüfung: 2026-10-12
- In Kraft seit: 2026-01-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
