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title: Erwerbsminderungsrente (§ 43 SGB VI) – Voraussetzungen, Stundengrenzen, Hinzuverdienst 2026
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# Erwerbsminderungsrente (§ 43 SGB VI) – Voraussetzungen, Stundengrenzen, Hinzuverdienst 2026

## Kurzantwort

Die Rente wegen Erwerbsminderung nach **§ 43 SGB VI** hängt allein davon ab, **wie viele Stunden täglich** eine Person auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch arbeiten kann – nicht vom erlernten Beruf. Wer **weniger als drei Stunden** täglich arbeiten kann, ist **voll erwerbsgemindert**; wer **drei bis unter sechs Stunden** kann, ist **teilweise erwerbsgemindert**; ab **sechs Stunden** besteht kein Anspruch. Hinzu kommen zwei versicherungsrechtliche Hürden: die **allgemeine Wartezeit von fünf Jahren** und **drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren** vor Eintritt der Erwerbsminderung. Die Rente wird grundsätzlich **befristet** geleistet (längstens drei Jahre je Bewilligung) und beginnt bei befristeten Renten frühestens im **siebten Kalendermonat** nach Eintritt der Erwerbsminderung. Im Kalenderjahr **2026** bleibt die Rente in voller Höhe erhalten bis zu einem Hinzuverdienst von **20.763,75 €** (volle Erwerbsminderung) bzw. **41.527,50 €** (teilweise Erwerbsminderung, Mindestgrenze).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 43 SGB VI [gesetze-im-internet.de/sgb_6/__43.html] |
| Volle Erwerbsminderung | Leistungsvermögen **unter 3 Stunden** täglich [§ 43 Abs. 2 Satz 2 SGB VI] |
| Teilweise Erwerbsminderung | Leistungsvermögen **3 bis unter 6 Stunden** täglich [§ 43 Abs. 1 Satz 2 SGB VI] |
| Kein Anspruch | ab **6 Stunden** täglich; Arbeitsmarktlage bleibt dabei außer Betracht [§ 43 Abs. 3 SGB VI] |
| Maßstab | „übliche Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes", nicht der bisherige Beruf [§ 43 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2 SGB VI] |
| Allgemeine Wartezeit | **5 Jahre** [§ 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB VI] |
| Belegungspflicht | **3 Jahre Pflichtbeiträge** in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung [§ 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SGB VI] |
| Verlängerung des Fünfjahreszeitraums | u. a. um Anrechnungs- und Berücksichtigungszeiten sowie Schulausbildung nach dem 17. Lebensjahr bis zu 7 Jahren [§ 43 Abs. 4 SGB VI] |
| Ausnahme von der 3-Jahres-Regel | bei vorzeitiger Wartezeiterfüllung, z. B. Arbeitsunfall oder Berufskrankheit [§ 43 Abs. 5 i. V. m. § 53 SGB VI] |
| Sonderfall 20-Jahres-Wartezeit | volle EM-Rente auch ohne allgemeine Wartezeit bei ununterbrochener voller Erwerbsminderung und 20 Jahren Wartezeit [§ 43 Abs. 6, § 50 Abs. 2 SGB VI] |
| Altersgrenze | Anspruch nur **bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze** [§ 43 Abs. 1 und 2 SGB VI] |
| Befristung | grundsätzlich **auf Zeit**, längstens **3 Jahre** je Bewilligung, Verlängerung möglich [§ 102 Abs. 2 Sätze 1–4 SGB VI] |
| Unbefristete Zahlung | ab einer **Gesamtbefristungsdauer von 9 Jahren** anzunehmen, wenn die Behebung unwahrscheinlich ist [§ 102 Abs. 2 Satz 5 SGB VI] |
| Rentenbeginn bei Zeitrenten | frühestens **7. Kalendermonat** nach Eintritt der Erwerbsminderung [§ 101 Abs. 1 SGB VI] |
| Früherer Beginn | möglich, wenn dadurch ALG oder Kranken-/Krankentagegeld endet [§ 101 Abs. 1a SGB VI] |
| Abschlag (Zugangsfaktor) | **0,003 pro Kalendermonat** vor Vollendung des 65. Lebensjahres, begrenzt auf das 62. Lebensjahr = **max. 10,8 %** [§ 77 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und Satz 2 SGB VI] |
| Zurechnungszeit bei Rentenbeginn 2026 | endet mit **66 Jahren und 3 Monaten** [§ 253a Abs. 3 SGB VI] |
| Zurechnungszeit Zielwert | **67 Jahre** [§ 59 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 SGB VI] |
| Bezugsgröße 2026 | **3.955 €/Monat** (47.460 €/Jahr) [§ 1 SVBezGrV 2026] |
| Hinzuverdienstgrenze 2026 volle EM | **20.763,75 €** im Kalenderjahr = 3/8 der 14fachen Bezugsgröße [§ 96a Abs. 1c Nr. 2 SGB VI; DRV-Meldung 22.01.2026] |
| Hinzuverdienstgrenze 2026 teilweise EM | mindestens **41.527,50 €** im Kalenderjahr = 6/8 der 14fachen Bezugsgröße; individuell höher möglich [§ 96a Abs. 1c Nr. 1 SGB VI; DRV-Meldung 22.01.2026] |
| Anrechnung bei Überschreiten | **40 %** eines Zwölftels des übersteigenden Jahresbetrags werden monatlich abgezogen [§ 96a Abs. 1a Satz 2 SGB VI] |
| Wegfall der Rente | wenn der abzuziehende Betrag die volle Rente erreicht [§ 96a Abs. 1a Satz 3 SGB VI] |
| Arbeitserprobung | Rentenanspruch bleibt **regelmäßig 6 Monate** bestehen, auch wenn mehr gearbeitet wird als das Leistungsvermögen zulässt [§ 43 Abs. 7 SGB VI] |

## Rechtsstand

> **Rechtsstand:** Geltendes Recht. § 43 SGB VI ist in Kraft; die genannten Hinzuverdienstgrenzen beruhen auf der Bezugsgröße 2026 nach § 1 der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026 vom 24.11.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 278), in Kraft seit 01.01.2026. Die Bezugsgröße wird **jährlich** neu festgesetzt – damit ändern sich auch die Hinzuverdienstgrenzen jedes Jahr. Stand dieser Seite: 2026-08-21.

## Geltungsbereich

§ 43 SGB VI gilt für alle in der **gesetzlichen Rentenversicherung** Versicherten, die die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben. Der Anspruch endet mit Erreichen der Regelaltersgrenze; danach wird die Rente als Regelaltersrente weitergezahlt (die allgemeine Wartezeit gilt dafür nach § 50 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB VI als erfüllt).

Zwei getrennte Prüfungen müssen **beide** bestanden werden:

1. **Medizinisch:** Wie viele Stunden täglich kann die versicherte Person unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes noch arbeiten – „wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit"?
2. **Versicherungsrechtlich:** Allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt **und** in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung 3 Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit.

Der Fünfjahreszeitraum ist kein starres Fenster: Er **verlängert sich** nach § 43 Abs. 4 SGB VI um Anrechnungszeiten, Zeiten des Bezugs einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, Berücksichtigungszeiten (z. B. Kindererziehung) und Zeiten schulischer Ausbildung nach Vollendung des 17. Lebensjahres bis zu sieben Jahren.

## Die drei Stundenstufen

| Restliches Leistungsvermögen pro Tag | Einstufung | Folge |
|---|---|---|
| unter 3 Stunden | volle Erwerbsminderung | volle EM-Rente [§ 43 Abs. 2 SGB VI] |
| 3 bis unter 6 Stunden | teilweise Erwerbsminderung | halbe EM-Rente [§ 43 Abs. 1 SGB VI] |
| 6 Stunden und mehr | keine Erwerbsminderung | kein Anspruch [§ 43 Abs. 3 SGB VI] |

Zwei Punkte werden dabei regelmäßig übersehen:

- Maßstab ist der **allgemeine Arbeitsmarkt**, nicht der zuletzt ausgeübte Beruf. Ein Berufsschutz besteht in § 43 SGB VI nicht; für vor dem 02.01.1961 Geborene kann daneben die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit nach § 240 SGB VI in Betracht kommen.
- Die **konkrete Arbeitsmarktlage** ist bei der Sechs-Stunden-Schwelle ausdrücklich **nicht** zu berücksichtigen (§ 43 Abs. 3 Halbsatz 2 SGB VI).

## Ausnahmen und Sonderfälle

- **Ohne die 3-Jahres-Belegung:** Ist die Erwerbsminderung durch einen Tatbestand eingetreten, der die allgemeine Wartezeit vorzeitig erfüllt – etwa Arbeitsunfall oder Berufskrankheit (§ 53 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI) –, entfällt das Erfordernis der drei Pflichtbeitragsjahre (§ 43 Abs. 5 SGB VI). Dasselbe gilt bei voller Erwerbsminderung innerhalb von sechs Jahren nach Ausbildungsende mit mindestens einem Jahr Pflichtbeiträgen in den zwei Jahren davor (§ 53 Abs. 2 SGB VI).
- **20-Jahres-Wartezeit:** Wer bereits **vor** Erfüllung der allgemeinen Wartezeit voll erwerbsgemindert war und es seitdem ununterbrochen ist, erhält die volle EM-Rente nach 20 Jahren Wartezeit (§ 43 Abs. 6, § 50 Abs. 2 SGB VI). In diesem Fall beginnt die Zurechnungszeit erst mit Rentenbeginn (§ 59 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SGB VI).
- **Werkstattbeschäftigte:** Versicherte nach § 1 Satz 1 Nr. 2 SGB VI, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, gelten kraft Gesetzes als voll erwerbsgemindert (§ 43 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 SGB VI).
- **Verschlossener Teilzeitarbeitsmarkt („Arbeitsmarktrente"):** Nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts kann bei nur teilweiser Erwerbsminderung eine Rente wegen **voller** Erwerbsminderung in Betracht kommen, wenn der Teilzeitarbeitsmarkt verschlossen ist. Das SGB VI setzt diese Fallgruppe voraus, indem es an mehreren Stellen zwischen Renten, auf die „ein Anspruch unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage besteht", und den übrigen unterscheidet (§ 101 Abs. 1a, § 102 Abs. 2 Satz 5 SGB VI). Arbeitsmarktbedingte volle EM-Renten sind daher stets **befristet** zu leisten.

## Hinzuverdienst 2026 – Systematik

Die Hinzuverdienstgrenze ist eine **Kalenderjahresgrenze** und leitet sich aus der monatlichen Bezugsgröße ab (2026: 3.955 €):

| Rentenart | Formel [§ 96a Abs. 1c SGB VI] | Betrag 2026 |
|---|---|---|
| volle Erwerbsminderung | 3/8 der 14fachen monatlichen Bezugsgröße | 20.763,75 € |
| teilweise Erwerbsminderung (Mindestgrenze) | 6/8 der 14fachen monatlichen Bezugsgröße | 41.527,50 € |
| teilweise Erwerbsminderung (individuell) | 9,72faches der monatlichen Bezugsgröße × höchste Entgeltpunkte eines Kalenderjahres aus den letzten 15 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung | individuell, mindestens 41.527,50 € |

Wird die Grenze überschritten, entfällt die Rente **nicht** sofort: Von der vollen Monatsrente wird ein Zwölftel des übersteigenden Jahresbetrags zu **40 %** abgezogen (§ 96a Abs. 1a Satz 2 SGB VI). Erst wenn dieser Abzug die volle Rente erreicht, wird sie nicht mehr geleistet (Satz 3).

Als Hinzuverdienst zählen **Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen und vergleichbares Einkommen** (§ 96a Abs. 2 Satz 1 SGB VI). Ausdrücklich **nicht** als Hinzuverdienst gilt das Pflegegeld, das eine Pflegeperson von der pflegebedürftigen Person erhält, soweit es das dem Pflegeumfang entsprechende Pflegegeld nach § 37 SGB XI nicht übersteigt, sowie das Entgelt behinderter Menschen von Einrichtungsträgern nach § 1 Satz 1 Nr. 2 SGB VI (§ 96a Abs. 2 Satz 3 SGB VI).

## Arbeitserprobung ohne Rentenverlust

Seit 2024 gibt es eine gesetzliche Erprobungsphase: Wird neben der EM-Rente eine Erwerbstätigkeit ausgeübt, deren **zeitlicher Umfang das der Rente zugrunde liegende Leistungsvermögen überschreitet**, besteht für **regelmäßig sechs Monate** ab Aufnahme weiterhin Anspruch auf die bewilligte Rente (§ 43 Abs. 7 SGB VI). Die Deutsche Rentenversicherung weist dazu darauf hin, dass der Erprobungszeitraum im Einzelfall verkürzt oder verlängert werden kann und dass bei erfolgreicher Eingliederung nur für die **Zukunft** geprüft wird – eine Rückforderung für die Vergangenheit erfolgt nicht (DRV-Meldung vom 22.01.2026).

Die Erprobungsregel betrifft nur den **zeitlichen Umfang** der Tätigkeit. Die **Hinzuverdienstgrenzen** des § 96a SGB VI gelten daneben unverändert weiter.

## Häufige Missverständnisse

- **„Ich bekomme EM-Rente, weil ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann."** Falsch. § 43 SGB VI stellt auf den **allgemeinen Arbeitsmarkt** ab. Ein Berufsschutz besteht dort nicht.
- **„Bei voller Erwerbsminderung darf ich gar nichts verdienen."** Falsch. 2026 bleibt die Rente bis 20.763,75 € Jahresverdienst in voller Höhe erhalten; darüber wird anteilig gekürzt, nicht gestrichen.
- **„Die EM-Rente wird automatisch bis zur Regelaltersgrenze gezahlt."** Falsch. Sie ist grundsätzlich **befristet** (längstens drei Jahre je Bewilligung) und muss verlängert werden; unbefristet wird sie in der Regel erst nach neun Jahren Gesamtbefristung (§ 102 Abs. 2 SGB VI).
- **„Die Rente beginnt mit dem Tag der Erkrankung."** Falsch. Befristete Renten werden frühestens ab dem **siebten Kalendermonat** nach Eintritt der Erwerbsminderung geleistet (§ 101 Abs. 1 SGB VI).
- **„Abschläge gibt es nur bei der Altersrente."** Falsch. Auch EM-Renten haben einen Zugangsfaktor unter 1,0 – 0,003 je Monat, begrenzt auf 36 Monate, also **maximal 10,8 %** (§ 77 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, Satz 2 SGB VI).
- **„Die Hinzuverdienstgrenze ist ein Monatsbetrag."** Falsch. § 96a Abs. 1 SGB VI stellt auf die **kalenderjährliche** Hinzuverdienstgrenze ab.

## Beispiel

Eine Versicherte bezieht 2026 eine Rente wegen **voller** Erwerbsminderung von 1.100 € brutto monatlich. Sie arbeitet in Teilzeit und erzielt im Kalenderjahr 2026 ein Arbeitsentgelt von **24.000 €**.

| Rechenschritt | Wert |
|---|---|
| Hinzuverdienstgrenze volle EM 2026 | 20.763,75 € |
| Überschreitung (24.000 € − 20.763,75 €) | 3.236,25 € |
| ein Zwölftel davon | 269,69 € |
| davon 40 % (§ 96a Abs. 1a Satz 2 SGB VI) | 107,88 € |
| Rente nach Anrechnung (1.100 € − 107,88 €) | **992,12 €/Monat** |

Die Rente entfällt nicht, weil der Anrechnungsbetrag die volle Rente nicht erreicht (§ 96a Abs. 1a Satz 3 SGB VI). Die Berechnung ist eine Modellrechnung aus den zitierten Normbeträgen; sie ersetzt keinen Rentenbescheid.











## Quellen

- § 43 SGB VI – Rente wegen Erwerbsminderung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__43.html
- § 50 SGB VI – Wartezeiten: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__50.html
- § 53 SGB VI – Vorzeitige Wartezeiterfüllung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__53.html
- § 59 SGB VI – Zurechnungszeit: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__59.html
- § 77 SGB VI – Zugangsfaktor: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__77.html
- § 96a SGB VI – Hinzuverdienst bei Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__96a.html
- § 101 SGB VI – Beginn und Änderung in Sonderfällen: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__101.html
- § 102 SGB VI – Befristung und Tod: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__102.html
- § 253a SGB VI – Zurechnungszeit (Anhebung, Übergangsrecht): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__253a.html
- Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026 vom 24.11.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 278), § 1 Bezugsgröße: https://www.gesetze-im-internet.de/svbezgrv_2026/BJNR1160A0025.html
- Deutsche Rentenversicherung – Erwerbsminderungsrente (Übersicht): https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Erwerbsminderungsrente
- Deutsche Rentenversicherung – Meldung „Erwerbsminderungsrente: Hinzuverdienstgrenzen, Arbeitserprobung" (22.01.2026): https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2026/260122-em-rente-hinzuverdienst-arbeitserprobung
- Deutsche Rentenversicherung – Arbeitserprobung während der Erwerbsminderungsrente: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Erwerbsminderungsrente/Arbeitserprobung-EM-Rente/arbeitserprobung-node
- Deutsche Rentenversicherung, rvRecht – GRA zu § 43 SGB VI: https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvRecht/01_GRA_SGB/06_SGB_VI/pp_0026_50/gra_sgb006_p_0043.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-21: Erstveröffentlichung. Stundengrenzen, Wartezeiten und Belegungspflicht aus dem Normtext des § 43 SGB VI übernommen; Hinzuverdienstgrenzen 2026 aus § 96a Abs. 1c SGB VI und der Bezugsgröße nach § 1 SVBezGrV 2026 (3.955 €/Monat) hergeleitet und gegen die DRV-Meldung vom 22.01.2026 abgeglichen; Zurechnungszeit-Endalter 2026 (66 Jahre 3 Monate) aus der Tabelle in § 253a Abs. 3 SGB VI. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
## Stand

- Stand: 2026-08-21
- Gültig ab: 2026-01-01 (Hinzuverdienstgrenzen auf Basis der Bezugsgröße 2026)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (SGB VI, SVBezGrV 2026) ergänzt um B (Deutsche Rentenversicherung)
- Lizenz: CC BY 4.0
