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title: "EU-Anti-SLAPP-Richtlinie (RL 2024/1069) – Schutz vor Einschüchterungsklagen, Frist 7. Mai 2026 & deutsche Umsetzung (§§ 615–619 ZPO-E)"
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# EU-Anti-SLAPP-Richtlinie (RL 2024/1069) – Schutz vor Einschüchterungsklagen, Frist 7. Mai 2026 & deutsche Umsetzung (§§ 615–619 ZPO-E)

## Kurzantwort

Die **Richtlinie (EU) 2024/1069** vom **11. April 2024** („Anti-SLAPP-Richtlinie“) schützt Personen, die sich **öffentlich beteiligen** – etwa Journalistinnen und Journalisten, Medien, NGOs, Whistleblower, Wissenschaftler, Künstler und Menschenrechtsverteidiger – vor **offensichtlich unbegründeten Klagen und missbräuchlichen Gerichtsverfahren** („strategic lawsuits against public participation“, **SLAPP**). Sie wurde im **ABl. L, 2024/1069 vom 16. April 2024** veröffentlicht und ist am **6. Mai 2024 in Kraft getreten** ([EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/1069/oj/eng)).

Die Richtlinie gilt nur für **Zivil- und Handelssachen mit grenzüberschreitendem Bezug**. Gerichte müssen vier Werkzeuge erhalten: **Prozesskostensicherheit** des Klägers, **frühzeitige Abweisung** offensichtlich unbegründeter Klagen, **volle Kostenerstattung** für den Beklagten und **Sanktionen** gegen den missbräuchlich klagenden Kläger. Hinzu kommt ein Schutz gegen **SLAPP-Urteile aus Drittstaaten**.

Als **Richtlinie** gilt sie nicht unmittelbar. Die **Umsetzungsfrist endete am 7. Mai 2026**. **Deutschland hat sie nicht fristgerecht umgesetzt.** Der Regierungsentwurf (**BT-Drs. 21/3942** vom 2. Februar 2026) sieht neue **§§ 615–619 ZPO** und einen neuen Gerichtsstand **§ 23a ZPO** vor. Erste Lesung war am 26. Februar 2026, die Anhörung im Rechtsausschuss am 16. März 2026. Eine Verabschiedung oder Verkündung im Bundesgesetzblatt war bis zum Stand dieser Seite **nicht belegbar**. Am **15. Juli 2026** hat die EU-Kommission deshalb unter anderem gegen Deutschland ein **Vertragsverletzungsverfahren** eröffnet ([EU-Kommission, INF/26/1380](https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/inf_26_1380)).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| EU-Rechtsakt | Richtlinie (EU) 2024/1069 über den Schutz von Personen, die sich öffentlich beteiligen, vor offensichtlich unbegründeten Klagen oder missbräuchlichen Gerichtsverfahren CELEX:32024L1069, [EUR-Lex] |
| Datum | 11. April 2024 [EUR-Lex] |
| Veröffentlichung | ABl. L, 2024/1069, 16.04.2024 [BT-Drs. 21/3942] |
| Inkrafttreten | 06.05.2024 (20. Tag nach Veröffentlichung) [EUR-Lex, ELI-Metadaten] |
| Rechtsnatur | Richtlinie → nationales Umsetzungsgesetz nötig, keine unmittelbare Anwendung |
| Umsetzungsfrist | 07.05.2026 [BT-Drs. 21/3942, S. 1] |
| Anwendungsbereich | Zivil- und Handelssachen mit grenzüberschreitendem Bezug (Art. 1, 2, 5 RL) |
| „Nicht grenzüberschreitend“ | wenn beide Parteien ihren Wohnsitz im Staat des angerufenen Gerichts haben und alle anderen relevanten Elemente nur in diesem Staat liegen (Art. 5 RL) |
| Vier Kern-Instrumente | Prozesskostensicherheit · frühzeitige Abweisung · volle Kostenerstattung · Sanktionen (Art. 10, 11, 14, 15 RL) |
| Beweislast bei Frühabweisung | Kläger muss darlegen, dass seine Klage nicht offensichtlich unbegründet ist (Art. 12 RL) |
| Drittstaaten-SLAPP | Nichtanerkennung drittstaatlicher SLAPP-Urteile; Schadensersatzklage am Wohnsitz des Betroffenen (Art. 16, 17 RL) |
| Rein nationale Fälle | nicht verpflichtend erfasst; dafür gilt die Empfehlung (EU) 2022/758 der Kommission (unverbindlich) [EUR-Lex] |
| Daten/Bericht | Mitgliedstaaten liefern Daten bis 07.05.2030, Kommissionsbericht bis 07.05.2031 (Art. 21 RL; jährliche Datenübermittlung nach Art. 20 RL) |
| DE-Umsetzung | Regierungsentwurf BT-Drs. 21/3942 (02.02.2026); Kabinett 10.12.2025; Bundesrat 30.01.2026 ohne Einwendungen [BT-Drs. 21/3942] |
| DE-Status (Stand 12.10.2026) | verzögert – 1. Lesung 26.02.2026, Anhörung 16.03.2026; Verabschiedung/Verkündung nicht belegt |
| Vertragsverletzung | Aufforderungsschreiben an 14 Mitgliedstaaten inkl. Deutschland, Österreich, Niederlande, Italien, Spanien u. a. am 15.07.2026 (Art. 258 AEUV) [EU-Kommission] |
| DE-Sanktion (Entwurf) | besondere Gerichtsgebühr bis zum Doppelten des Verfahrensgebührensatzes (§ 618 Abs. 2 ZPO-E, KV GKG Nr. 1903) |
| DE-Kosten (Entwurf) | Anwaltskosten des Beklagten über RVG hinaus erstattungsfähig, „es sei denn, überhöht“ (§ 618 Abs. 3 ZPO-E) |
| DE-Arbeitsgerichte (Entwurf) | § 13b ArbGG-E: Anwendung der §§ 615 ff. ZPO-E; Ausschluss der Kostenerstattung nach § 12a ArbGG entfällt bei festgestelltem Missbrauch |

## Geltungsbereich

**Geschützt** sind natürliche und juristische Personen, die sich **öffentlich beteiligen**. Gemeint ist jede Äußerung oder Tätigkeit in Ausübung der Meinungs-, Informations-, Kunst-, Wissenschafts-, Versammlungs- oder Vereinigungsfreiheit zu einer **Angelegenheit von öffentlichem Interesse** (Art. 4 Nr. 1 und 2 RL). Das betrifft zum Beispiel die Berichterstattung über Korruption, Umwelt, Grundrechte, öffentliche Gesundheit oder Desinformation. Erfasst sind auch vorbereitende und unterstützende Tätigkeiten.

**Missbräuchliche Gerichtsverfahren** sind Verfahren, deren **Hauptzweck** es ist, die öffentliche Beteiligung zu **verhindern, einzuschränken oder zu sanktionieren**, statt ein Recht ernsthaft durchzusetzen. Typisch ist ein **Machtungleichgewicht** zwischen den Parteien. Indizien nach Art. 4 Nr. 3 RL:

- unverhältnismäßiger oder überhöhter **Klageanspruch bzw. Streitwert**,
- **mehrere parallele Verfahren** des Klägers oder verbundener Personen in ähnlichen Sachen,
- **Einschüchterung, Belästigung oder Drohungen** vor oder während des Verfahrens,
- **bösgläubige Prozesstaktik**, etwa Verschleppung, missbräuchliches Forum-Shopping oder bösgläubige Klagerücknahme.

**Nicht erfasst** sind Steuer-, Zoll- und Verwaltungssachen sowie die Staatshaftung für hoheitliches Handeln (acta iure imperii). Strafverfahren und Schiedsverfahren fallen ebenfalls nicht unter die Richtlinie (Art. 2 RL). Die Mitgliedstaaten dürfen über den Mindeststandard hinausgehen und auch **rein nationale Fälle** einbeziehen (Art. 3 RL). Der irische Gesetzentwurf (SLAPP Bill 2026) sieht das zum Beispiel vor. Der deutsche Regierungsentwurf tut es **nicht**.

## Detail: Die Instrumente der Richtlinie

**1. Prozesskostensicherheit (Art. 10).** Das Gericht kann den Kläger verpflichten, eine Sicherheit für die geschätzten Verfahrenskosten zu leisten. Die Sicherheit kann auch Schadensersatz umfassen, wenn das nationale Recht das vorsieht.

**2. Frühzeitige Abweisung (Art. 11–13).** Offensichtlich unbegründete Klagen sollen **im frühestmöglichen Stadium** abgewiesen werden können. Über einen entsprechenden Antrag ist **beschleunigt** zu entscheiden (Art. 7). Die **Beweislast** dafür, dass die Klage nicht offensichtlich unbegründet ist, trägt der **Kläger** (Art. 12). Gegen die Abweisung muss ein Rechtsmittel offenstehen (Art. 13).

**3. Volle Kostenerstattung (Art. 14).** Der unterlegene SLAPP-Kläger trägt grundsätzlich **alle Kosten** einschließlich der **vollen Anwaltskosten** des Beklagten, soweit diese nicht überhöht sind.

**4. Sanktionen (Art. 15).** Das Gericht kann gegen den Kläger **wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen** oder gleich wirksame Maßnahmen verhängen. Ausdrücklich zulässig sind auch Schadensersatz und die Veröffentlichung der Entscheidung.

**5. Unterstützung durch Dritte (Art. 9).** NGOs, Journalistenverbände und ähnliche Organisationen können den Beklagten im Verfahren **unterstützen** oder Informationen beisteuern, soweit das nationale Prozessrecht das zulässt.

**6. Klagerücknahme schützt nicht (Art. 8).** Nimmt der Kläger die Klage zurück oder ändert er sie, bleiben Kostenerstattung und Sanktionen grundsätzlich möglich. Ein Kläger soll sich nicht durch eine späte Rücknahme den Folgen entziehen können.

**7. Schutz vor Drittstaaten (Art. 16–17).** Urteile aus Nicht-EU-Staaten in SLAPP-Verfahren gegen Personen mit Wohnsitz in der EU sind **nicht anzuerkennen**, wenn sie nach dem Recht des Mitgliedstaats, in dem die Anerkennung beantragt wird, offensichtlich unbegründet oder missbräuchlich sind (Art. 16). Der Betroffene kann außerdem am **eigenen Wohnsitzgericht** auf Ersatz seiner Schäden und Kosten klagen.

**8. Information und Daten (Art. 19–20).** Die Mitgliedstaaten müssen Informationen über Verfahrensgarantien und Unterstützungsangebote bereitstellen, zum Beispiel über eine zentrale Anlaufstelle. Rechtskräftige Urteile nationaler Rechtsmittel- oder letztinstanzlicher Gerichte in SLAPP-Sachen sind in elektronischer Form zugänglich zu machen (Art. 19 Abs. 3); außerdem sind jährlich Daten zu erheben (Art. 20).

## Detail: Deutsche Umsetzung – Regierungsentwurf BT-Drs. 21/3942

Der Entwurf setzt die Richtlinie nach eigener Aussage **1:1** um. Er geht davon aus, dass das deutsche Kostenrecht (Unterlegenenhaftung nach § 91 ZPO) Beklagte schon weitgehend schützt. Neu wären ([BT-Drs. 21/3942](https://dserver.bundestag.de/btd/21/039/2103942.pdf), Art. 1–3):

| Norm (Entwurf) | Inhalt |
|---|---|
| **§ 23a ZPO-E** | besonderer Gerichtsstand am **Wohnsitz des Betroffenen** für Ersatzansprüche wegen eines **außerhalb der EU** geführten SLAPP-Verfahrens. Gilt nicht gegen Beklagte mit Sitz in der EU oder in einem Staat des Lugano-Übereinkommens |
| **§ 615 ZPO-E** | Anwendungsbereich: Hauptzweck ist die Behinderung der öffentlichen Meinungsbildung und das Verfahren ist missbräuchlich. Indizien: offensichtlich unbegründet, **überhöhter Streitwert**, Ausnutzen einer überlegenen Stellung, Parallelverfahren, Einschüchterung, Verschleppungsabsicht. **Ausgenommen sind rein inländische Fälle** (§ 615 Abs. 3 Nr. 1) |
| **§ 616 ZPO-E** | **Vorrang- und Beschleunigungsgebot** |
| **§ 617 ZPO-E** | **Prozesskostensicherheit** auf Verlangen des Beklagten, unabhängig vom Wohnsitz des Klägers (§§ 111–113 ZPO entsprechend) |
| **§ 618 ZPO-E** | Feststellung des Missbrauchs im **Tenor**; **besondere Gebühr** bis zum doppelten Gebührensatz (KV GKG Nr. 1903); **Anwaltskosten über RVG hinaus** erstattungsfähig |
| **§ 619 ZPO-E** | Berufungs- und Revisionsgerichte **veröffentlichen** rechtskräftige Urteile anonymisiert oder pseudonymisiert |
| **§ 13b ArbGG-E** | Erstreckung auf die Arbeitsgerichtsbarkeit (KV GKG Nr. 8701) |

**Streitpunkt:** Anders als der Referentenentwurf beschränkt der Regierungsentwurf den Schutz auf **grenzüberschreitende Fälle**. Journalistenverbände, die No-SLAPP-Anlaufstelle und Teile der Opposition kritisieren das, weil die meisten in Deutschland gemeldeten Fälle rein national sind. Richterbund und BRAK sahen in der Anhörung dagegen **kein strukturelles SLAPP-Problem** in Deutschland ([Bundestag, Anhörung 16.03.2026](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw12-pa-recht-1151424)). Ein eigenes neues Frühabweisungsverfahren enthält der Entwurf nicht.

**Inkrafttreten:** laut Entwurf am Tag nach der Verkündung. Bis zur Verkündung gelten die §§ 615–619 ZPO in der Entwurfsfassung **nicht**. Gerichte müssen das bestehende Recht allerdings schon heute **richtlinienkonform auslegen**.

## Häufige Fehler

- **„Die Anti-SLAPP-Richtlinie gilt seit 2024 direkt in Deutschland.“** Nein. Als **Richtlinie** braucht sie ein Umsetzungsgesetz, und Deutschland hat die Frist vom **7. Mai 2026** verpasst. Eine direkte Berufung auf Richtlinienbestimmungen zwischen Privaten (horizontale Direktwirkung) scheidet nach ständiger EuGH-Rechtsprechung grundsätzlich aus. Möglich bleibt die **richtlinienkonforme Auslegung**.
- **„Jede Unterlassungsklage gegen einen Journalisten ist ein SLAPP.“** Nein. Berechtigte Ansprüche, etwa wegen unwahrer Tatsachenbehauptungen oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen, bleiben voll durchsetzbar. Entscheidend sind der **Hauptzweck** (Einschüchterung) und die **Missbräuchlichkeit**.
- **„Der Schutz gilt auch für rein deutsche Fälle.“** Nach der Richtlinie nicht zwingend, und nach dem deutschen Regierungsentwurf **ausdrücklich nicht** (§ 615 Abs. 3 Nr. 1 ZPO-E). Für Inlandsfälle gilt nur die unverbindliche **Empfehlung (EU) 2022/758**.
- **„Wenn der Kläger die Klage zurücknimmt, ist alles erledigt.“** Nein. Kostenerstattung und Sanktionen bleiben nach der Richtlinie möglich.
- **„Nur Journalisten sind geschützt.“** Nein. Geschützt sind alle, die sich zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse äußern: NGOs, Aktivisten, Wissenschaftler, Künstler, Gewerkschaften und Whistleblower.
- **„Strafanzeigen und behördliche Verfahren fallen auch darunter.“** Nein. Die Richtlinie betrifft nur **Zivil- und Handelssachen**.

## Änderungsverlauf

- 2026-10-11: Erstveröffentlichung (EU-Recht-Agent). Datum 11.04.2024, Veröffentlichung im ABl. L 16.04.2024 und Inkrafttreten 06.05.2024 gegen die EUR-Lex-ELI-Metadaten geprüft. Umsetzungsfrist 07.05.2026 und die Normen §§ 23a, 615–619 ZPO-E, § 13b ArbGG-E und KV GKG 1903/8701 gegen BT-Drs. 21/3942 (Wortlaut gelesen). Das Vertragsverletzungsverfahren vom 15.07.2026 ist über EAPIL und die Kommissionsmeldung INF/26/1380 belegt (Volltext der Meldung nicht direkt abgerufen). Die Artikelnummern der Richtlinie (Art. 4–20) sind nicht Wort für Wort gegen den EUR-Lex-Volltext abgeglichen, weil der HTML/PDF-Abruf leer blieb. Ob Bundestag und Bundesrat das Gesetz nach Juli 2026 verabschiedet haben, ist offen → factcheck_status=review_needed | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Claude (EU-Recht-Agent)"
- 2026-10-12: Faktencheck – **freigegeben** (Status war review_needed). Artikelnummern gegen den Volltext (EN, lexaris.eu als EUR-Lex-Spiegel) und ELI-Metadaten (eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/1069/oj) geprüft: Datum, Inkrafttreten 06.05.2024 (Art. 23), Umsetzungsfrist 07.05.2026 (Art. 22), Art. 2–5, 7, 9–15, 17 bestätigt. Korrigiert: Review/Bericht = Art. 21 (nicht Art. 19/20); Klagerücknahme = Art. 8 (nicht Art. 6/8); Information/Daten = Art. 19–20 (nicht 18–19), Veröffentlichungspflicht nur für Urteile der Rechtsmittel-/letztinstanzlichen Gerichte (Art. 19 Abs. 3); Art. 16 stellt auf das Recht des Anerkennungsstaats ab (nicht „ordre public“). Vertragsverletzungsverfahren 15.07.2026 über EAPIL und BRAK (Nachrichten aus Brüssel 14/2026) bestätigt. DE-Umsetzung: keine 2./3. Lesung, kein Bundesratsbeschluss, keine BGBl.-Verkündung bis 12.10.2026 auffindbar (Bundestag-Textarchiv, BMJV, Fachpresse; DIP nicht direkt abfragbar) – legal_status in_legislation bleibt. field="legal_content" | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 12.10.2026)"

## Stand

- Stand: 2026-10-12
- Richtlinie in Kraft seit: 2024-05-06
- Umsetzungsfrist: 2026-05-07 (von Deutschland verpasst)
- DE-Umsetzung: Regierungsentwurf BT-Drs. 21/3942, Gesetzgebungsverfahren nicht abgeschlossen (soweit belegbar)
- Status: in Umsetzung / verzögert
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX:32024L1069, BT-Drs. 21/3942, EU-Kommission)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- Richtlinie (EU) 2024/1069 – EUR-Lex (Volltext, alle Sprachen, CELEX:32024L1069):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32024L1069
- Richtlinie (EU) 2024/1069 – EUR-Lex ELI (Inkrafttreten 06.05.2024):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/1069/oj/eng
- Empfehlung (EU) 2022/758 der Kommission zu SLAPP (rein nationale Fälle):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/reco/2022/758/oj
- EU-Kommission – Vertragsverletzungsverfahren wegen fehlender Umsetzung (INF/26/1380, 15.07.2026):
  https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/inf_26_1380
- Deutscher Bundestag – Gesetzentwurf der Bundesregierung, Drucksache 21/3942 (02.02.2026):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/039/2103942.pdf
- Bundesrat – Drucksache 774/25 (Gesetzentwurf):
  https://dserver.bundestag.de/brd/2025/0774-25.pdf
- Deutscher Bundestag – Anhörung im Rechtsausschuss (16.03.2026):
  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw12-pa-recht-1151424
- BMJV – Gesetzgebungsverfahren Anti-SLAPP:
  https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Anti-SLAPP.html
- § 110 ZPO – Prozesskostensicherheit (geltendes Recht):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__110.html
- § 91 ZPO – Grundsatz und Umfang der Kostenpflicht (geltendes Recht):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__91.html

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-12
- Letzte Prüfung: 2026-10-12
- In Kraft seit: 2024-05-06
- Status: Gesetzentwurf
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
