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title: "Europäischer Behindertenausweis & EU-Parkausweis (RL 2024/2841) – Umsetzung bis 05.06.2027, Anwendung ab 05.06.2028"
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# Europäischer Behindertenausweis & EU-Parkausweis (RL 2024/2841) – Umsetzung bis 05.06.2027, Anwendung ab 05.06.2028

## Kurzantwort

Die **Richtlinie (EU) 2024/2841** vom **23. Oktober 2024** führt zwei EU-weit einheitliche Dokumente ein: den **Europäischen Behindertenausweis** (European Disability Card) und den **Europäischen Parkausweis für Menschen mit Behinderungen**. Beide werden **in allen Mitgliedstaaten gegenseitig anerkannt** (Art. 7 Abs. 2, Art. 8 Abs. 2). Wer bei einem **Kurzaufenthalt** – also einer Reise oder einem Aufenthalt von **bis zu drei Monaten** (Art. 3 Nr. 7) – in einem anderen EU-Staat unterwegs ist, muss dort **dieselben Ermäßigungen, Vorzugsbehandlungen und Behindertenparkplätze** erhalten wie Inhaber der dortigen nationalen Ausweise (Art. 5, Art. 6).

Die Richtlinie ist **nicht unmittelbar anwendbar**. Die Mitgliedstaaten müssen sie bis zum **5. Juni 2027** in nationales Recht umsetzen und die Vorschriften **ab dem 5. Juni 2028** anwenden (Art. 21 Abs. 1). **Deutschland hat bis zum Stand dieser Seite (19.09.2026) kein veröffentlichtes Umsetzungsgesetz** – der bestehende deutsche Schwerbehindertenausweis (§ 152 SGB IX) und der Parkausweis nach § 46 StVO gelten unverändert weiter.

Wichtig: Die Richtlinie **ändert nicht**, wer als Mensch mit Behinderung gilt. Ob jemand anspruchsberechtigt ist, bestimmt weiterhin **ausschließlich der Wohnsitzstaat** nach nationalem Recht (Art. 2 Abs. 4). Der EU-Ausweis ist ein **Nachweisdokument**, kein neuer Leistungsanspruch.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | Richtlinie (EU) 2024/2841 [EUR-Lex, CELEX:32024L2841] |
| Titel | Einführung des Europäischen Behindertenausweises und des Europäischen Parkausweises für Menschen mit Behinderungen |
| Datum des Rechtsakts | 23. Oktober 2024 |
| Veröffentlichung | ABl. L, 14.11.2024 (OJ L_202402841) |
| Inkrafttreten | 4. Dezember 2024 (20. Tag nach Veröffentlichung) [Art. 22] |
| Umsetzungsfrist Mitgliedstaaten | 5. Juni 2027 [Art. 21 Abs. 1 UAbs. 1] |
| Anwendung der Vorschriften | ab 5. Juni 2028 [Art. 21 Abs. 1 UAbs. 2] |
| Rechtsnatur | Richtlinie → nationales Umsetzungsgesetz nötig |
| Begünstigte | Unionsbürger und Familienangehörige mit im Wohnsitzstaat anerkanntem Behindertenstatus [Art. 4] |
| Erstreckung auf Drittstaatsangehörige | Richtlinie (EU) 2024/2839 (rechtmäßig in einem Mitgliedstaat wohnhaft) |
| „Kurzaufenthalt" | Reise oder Aufenthalt bis zu 3 Monaten [Art. 3 Nr. 7] |
| Gegenseitige Anerkennung | in allen Mitgliedstaaten verpflichtend [Art. 7 Abs. 2, Art. 8 Abs. 2] |
| Kosten Behindertenausweis | Ausstellung und Verlängerung kostenfrei [Art. 7 Abs. 4] |
| Gebühr bei Verlust/Beschädigung | zulässig, max. in Höhe der Verwaltungskosten [Art. 7 Abs. 4] |
| Kosten Parkausweis | Gebühr zulässig, max. Verwaltungskosten [Art. 8 Abs. 4] |
| Ausstellungsfrist Parkausweis | max. 90 Tage ab Antragstellung [Art. 8 Abs. 4] |
| QR-Code / Betrugsschutz Pflicht | spätestens 5. Juni 2028 [Art. 7 Abs. 1, Art. 8 Abs. 1] |
| Umtausch alter Parkausweise (98/376/EG) | spätestens bis 5. Dezember 2029 [Art. 8 Abs. 5] |
| Kartenformat | ID-1 nach ISO/IEC 7810, dunkel-/hellblau, Braille (Marburger Code) [Anhang I] |
| Vermerk „A" | optional, berechtigt zu Begleitperson / persönlicher Assistenz / Assistenztier [Art. 4, Anhang I Nr. 8] |
| Nationale Kontaktstelle | Meldung an Kommission bis 5. Juni 2025 [Art. 12 Abs. 2] |
| EU-Website der Kommission | einzurichten bis 5. Dezember 2028 [Art. 19 Abs. 1] |
| Erster Kommissionsbericht | bis 5. Juni 2031, danach alle 4 Jahre [Art. 20 Abs. 1] |
| Sanktionen | national festzulegen: wirksam, verhältnismäßig, abschreckend [Art. 17] |
| Status Deutschland (19.09.2026) | kein veröffentlichtes Umsetzungsgesetz – Frist läuft bis 05.06.2027 |

## Geltungsbereich

Die Richtlinie erfasst nach **Art. 2 Abs. 1** alle Situationen, in denen **Behörden oder private Anbieter** Menschen mit Behinderungen Sonderkonditionen oder Vorzugsbehandlungen einräumen, und zwar bei:

- **Dienstleistungen** im Sinne von Art. 57 AEUV (z. B. Museen, Kinos, Freizeitparks, Sportstätten),
- **Personenverkehrsdiensten** (Bahn, Bus, Fähre, Flug),
- **sonstigen Aktivitäten und Einrichtungen**, auch unentgeltlichen,
- **Parkbedingungen und Stellplätzen**, die Menschen mit Behinderungen vorbehalten sind.

**Nicht erfasst** sind nach **Art. 2 Abs. 3** insbesondere:

- Leistungen der **sozialen Sicherheit** nach VO (EG) Nr. 883/2004 und VO (EG) Nr. 987/2009,
- beitragsabhängige oder -unabhängige **Geld- oder Sachleistungen** im Bereich soziale Sicherheit, Sozialschutz oder Beschäftigung,
- **Sozialhilfe** nach Art. 24 Abs. 2 RL 2004/38/EG,
- Dienstleistungen für **langfristige Teilhabe, Habilitation oder Rehabilitation**,
- Leistungen, die auf einer **Einzelfallprüfung** individueller Bedürfnisse beruhen.

Bei Teilnahme an einem **Mobilitätsprogramm der Union** (z. B. Erasmus+) gilt die Richtlinie **über den Kurzaufenthalt hinaus für die Programmdauer** (Art. 2 Abs. 2). Mitgliedstaaten dürfen den Anwendungszeitraum freiwillig weiter ausdehnen.

## Detail: Was der Europäische Behindertenausweis bewirkt (Art. 5)

Der Ausweis begründet **keinen eigenen Leistungsanspruch**, sondern einen **Gleichbehandlungsanspruch**: Wer ihn vorlegt, muss im besuchten Mitgliedstaat **zu denselben Bedingungen** Zugang zu allen dort angebotenen Sonderkonditionen erhalten wie Inhaber der nationalen Behindertenausweise dieses Staates (Art. 5 Abs. 1).

Gibt es im besuchten Staat **Vergünstigungen für Begleit- oder Unterstützungspersonen** – etwa freie Begleitfahrt oder kostenlosen Eintritt für die persönliche Assistenzkraft – oder besondere Bedingungen für **Assistenztiere**, so gelten diese nach **Art. 5 Abs. 2** ebenfalls **zu den gleichen Bedingungen** für Inhaber des EU-Ausweises.

Praktische Folge: Wer heute in Italien, Spanien oder Frankreich mit dem deutschen Schwerbehindertenausweis an der Museumskasse abgewiesen wird, weil das Dokument dort unbekannt ist, hat ab dem 5. Juni 2028 ein **unionsrechtlich abgesichertes Nachweisdokument**.

## Detail: Europäischer Parkausweis (Art. 6, Art. 8)

Der Europäische Parkausweis wird **nur auf Antrag** ausgestellt (anders als der Behindertenausweis, den Mitgliedstaaten auch direkt ausstellen dürfen, Art. 7 Abs. 4). Für ihn gelten abweichende Regeln:

- **Ausstellungsfrist:** in der Regel **maximal 90 Tage** ab Antragstellung (Art. 8 Abs. 4).
- **Gebühr:** Mitgliedstaaten *dürfen* eine Gebühr erheben; sie darf die **Verwaltungskosten nicht übersteigen** und Betroffene nicht von der Beantragung abhalten (Art. 8 Abs. 4).
- **Nur physisch verpflichtend:** Eine digitale Version ist optional (Art. 8 Abs. 6) – anders als beim Behindertenausweis, der nach Festlegung der technischen Spezifikationen durch die Kommission **um ein barrierefreies digitales Format ergänzt wird** (Art. 7 Abs. 5).
- **Ablösung der Altausweise:** Der Europäische Parkausweis ersetzt alle nach **Empfehlung 98/376/EG** ausgestellten Parkausweise – auf Antrag des Inhabers, **in jedem Fall bis zum 5. Dezember 2029** (Art. 8 Abs. 5). Bis dahin dürfen Mitgliedstaaten alten Ausweisen, die vor dem 5. Juni 2028 ausgestellt wurden, im eigenen Hoheitsgebiet die gleiche Wirkung zubilligen.

## Detail: Format, QR-Code und digitale Version

**Anhang I** legt das Kartenformat des Behindertenausweises verbindlich fest:

- Größe **ID-1 nach ISO/IEC 7810** (Scheckkartenformat),
- **Lichtbild**, Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Serien- bzw. Dokumentennummer,
- Farben **dunkelblau (RGB 0, 68, 148)** und **hellblau (RGB 0, 110, 183)**,
- Ausstellungs- und Ablaufdatum, Ländercode im **Kreis der 12 EU-Sterne**,
- Schriftart **Arial Regular**, Aufdruck „European Disability Card" auf Englisch sowie in Amtssprache(n) des ausstellenden Staates, zusätzlich in **Braille (Marburger Code)**,
- optionaler Buchstabe **„A"** in Schrift und Braille für Begleitberechtigung bzw. erhöhten Unterstützungsbedarf.

Der **QR-Code** und weitere Betrugsschutzmerkmale sind **spätestens zum 5. Juni 2028** aufzunehmen (Art. 7 Abs. 1, Art. 8 Abs. 1); die Details regelt die Kommission per **delegiertem Rechtsakt** (Ermächtigung: Art. 7 Abs. 7, Art. 8 Abs. 7, Verfahren Art. 14). Für die **digitale Version** und gemeinsame technische Spezifikationen – einschließlich der Nutzung in einer **digitalen Brieftasche auf Unionsebene** (EUDI-Wallet) – erlässt die Kommission **Durchführungsrechtsakte** nach Art. 9.

Personenbezogene Daten in der digitalen Version sind **zu verschlüsseln**; das Speichermedium darf nur von **befugten Nutzern** ausgelesen werden (Art. 7 Abs. 5, Art. 8 Abs. 6). Die ausstellende Behörde ist **Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO** (Art. 7 Abs. 3, Art. 8 Abs. 3).

## Detail: Rechtsschutz und Sanktionen

**Art. 16** verpflichtet die Mitgliedstaaten zu wirksamen Durchsetzungsinstrumenten:

- **Beschwerde** gegen Entscheidungen über Ausstellung, Erneuerung oder Entzug eines Ausweises (Art. 16 Abs. 2 lit. a),
- **Klagemöglichkeit** vor Gerichten oder zuständigen Verwaltungsbehörden bei Verstößen (Art. 16 Abs. 2 lit. b),
- **Verbandsbefugnis**: öffentliche Stellen sowie private Vereinigungen und Behindertenverbände können mit Einverständnis der betroffenen Person in deren Namen oder zu deren Unterstützung tätig werden (Art. 16 Abs. 2 lit. c).

**Art. 17** verlangt Maßnahmen gegen **Behörden, Stellen und private Anbieter**, die gegen die nationalen Umsetzungsvorschriften verstoßen. Die Sanktionen müssen **wirksam, verhältnismäßig und abschreckend** sein und von **wirksamen Abhilfemaßnahmen** flankiert werden. Konkrete Bußgeldhöhen legt die Richtlinie **nicht** fest – diese ergeben sich erst aus dem nationalen Umsetzungsgesetz.

Nach **Art. 10** müssen Mitgliedstaaten außerdem aktiv gegen **Fälschung und missbräuchliche Verwendung** vorgehen und bei schwerem oder systematischem Missbrauch eines in einem anderen Mitgliedstaat ausgestellten Ausweises **den ausstellenden Staat unterrichten**.

## Detail: Informationspflichten

Jeder Mitgliedstaat muss nach **Art. 18 Abs. 1** eine **nationale Website** einrichten, die über Zweck und Nutzung beider Ausweise informiert und auf die zuständigen Behörden verweist. Behörden müssen ihre eigenen Vergünstigungen öffentlich zugänglich machen; private Anbieter sollen dazu angehalten werden (Art. 18 Abs. 2).

Alle Informationen sind **kostenlos** und **barrierefrei** nach Anhang I der **Richtlinie (EU) 2019/882** (European Accessibility Act, in Deutschland umgesetzt durch das BFSG) bereitzustellen (Art. 18 Abs. 3).

Die **EU-Website der Kommission** ist bis zum **5. Dezember 2028** einzurichten; sie muss in allen Amtssprachen, in **internationaler und nationalen Gebärdensprachen** sowie in leicht lesbaren Formaten verfügbar sein und darf die **Sprachstufe B1** nicht überschreiten (Art. 19).

## Stand der Umsetzung in Deutschland

Zum Stand **19.09.2026** ist **kein deutsches Umsetzungsgesetz veröffentlicht**. Damit gilt:

- Der **Schwerbehindertenausweis nach § 152 SGB IX** und die **Merkzeichen** (aG, G, B, H, Bl, Gl, TBl) bleiben unverändert maßgeblich.
- Der **Parkausweis nach § 46 Abs. 1 Nr. 11 StVO** (Zeichen 314/315 mit Rollstuhlfahrersymbol) bleibt das maßgebliche Dokument für Behindertenparkplätze in Deutschland.
- Die **Umsetzungsfrist läuft bis 05.06.2027** – verpasst Deutschland sie, droht ein **Vertragsverletzungsverfahren** nach Art. 258 AEUV. Betroffene könnten sich nach Fristablauf unter den vom EuGH entwickelten Voraussetzungen auf die **unmittelbare Wirkung** hinreichend bestimmter Richtlinienbestimmungen **gegenüber dem Staat** berufen – nicht aber gegenüber privaten Anbietern.

Presseberichte über eine **vorgezogene freiwillige Ausgabe in Deutschland ab 2026** sowie über konkrete Antragsvoraussetzungen (etwa GdB ≥ 50) sind bislang **nicht durch ein Gesetz oder eine amtliche Veröffentlichung belegt** und hier bewusst nicht als Fakt übernommen. → `factcheck_status=review_needed`

## Häufige Fehler

- **„Der EU-Behindertenausweis bringt mir neue Vergünstigungen."** Nein. Er sichert nur den **gleichberechtigten Zugang** zu Vergünstigungen, die der besuchte Staat ohnehin anbietet (Art. 5 Abs. 1). Bietet ein Land keine Ermäßigung an, entsteht auch keine.
- **„Er ersetzt den deutschen Schwerbehindertenausweis."** Nein – nicht automatisch. Art. 2 Abs. 6 überlässt es dem Mitgliedstaat, ob er den nationalen Ausweis mit dem EU-Ausweis **zusammenführt**.
- **„Damit bekomme ich im Ausland dieselbe Rente/Sozialleistung."** Nein. Leistungen der sozialen Sicherheit sind nach **Art. 2 Abs. 3 lit. a und b ausdrücklich ausgenommen**.
- **„Ab 2027 kann ich ihn beantragen."** Nein. **5. Juni 2027** ist die Frist für das **Gesetz**, nicht für die Kartenausgabe. Verpflichtend angewendet wird ab **5. Juni 2028** (Art. 21 Abs. 1).
- **„Mein alter Parkausweis wird 2028 ungültig."** Nicht zwingend. Mitgliedstaaten dürfen Ausweisen nach Empfehlung 98/376/EG, die vor dem 05.06.2028 ausgestellt wurden, **im eigenen Hoheitsgebiet** bis **5. Dezember 2029** dieselbe Wirkung zubilligen (Art. 8 Abs. 5).
- **„Der Ausweis gilt auch für einen Langzeitaufenthalt im Ausland."** Grundsätzlich nein: Er wirkt bei **Kurzaufenthalten bis 3 Monate** (Art. 3 Nr. 7). Ausnahme: **EU-Mobilitätsprogramme** für deren Dauer (Art. 2 Abs. 2).
- **„Die Karte kostet nichts – in jedem Fall."** Der **Behindertenausweis** ist kostenfrei (Art. 7 Abs. 4), für den **Parkausweis** dürfen Mitgliedstaaten jedoch eine kostendeckende Gebühr verlangen (Art. 8 Abs. 4).

## Änderungsverlauf

- 2026-09-19: Erstveröffentlichung. Kerndaten gegen den EUR-Lex-Volltext (ABl. L, 14.11.2024, CELEX:32024L2841) Artikel für Artikel geprüft: Art. 2 (Geltungsbereich/Ausnahmen), Art. 3 Nr. 7 (Kurzaufenthalt 3 Monate), Art. 4 (Begünstigte, Vermerk „A"), Art. 5/6 (gleichberechtigter Zugang), Art. 7 (Kostenfreiheit, QR-Code bis 05.06.2028), Art. 8 (90-Tage-Frist, Gebühr, Umtausch bis 05.12.2029), Art. 9–13, Art. 16/17 (Rechtsschutz, Sanktionen), Art. 18/19 (Informationspflichten), Art. 20 (Bericht bis 05.06.2031), Art. 21 (Umsetzung 05.06.2027 / Anwendung 05.06.2028), Art. 22 (Inkrafttreten 04.12.2024), Anhang I (Format). Deutscher Umsetzungsstand nur gegen Sekundärquellen (BIH) belegbar; Presseangaben zu einer vorgezogenen Ausgabe 2026 und zu GdB-Schwellen nicht amtlich bestätigt → factcheck_status=review_needed. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-09-19
- Gültig ab: 2024-12-04 (Inkrafttreten der Richtlinie, Art. 22)
- Umsetzungsfrist: 2027-06-05 (Deutschland: noch offen)
- Anwendung ab: 2028-06-05 (Art. 21 Abs. 1)
- Status: in Umsetzung (Richtlinie – nationales Umsetzungsgesetz ausstehend)
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX:32024L2841)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- Richtlinie (EU) 2024/2841 (Volltext, deutsch, ABl. L vom 14.11.2024):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=OJ:L_202402841
- Richtlinie (EU) 2024/2841 (CELEX-Zugang):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32024L2841
- Richtlinie (EU) 2024/2839 – Erstreckung auf Drittstaatsangehörige:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=OJ:L_202402839
- EU-Kommission – European Disability Card and European Parking Card:
  https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/policies/justice-and-fundamental-rights/disability/european-disability-card-and-european-parking-card-persons-disabilities_en
- EU-Kommission (Beschäftigung, Soziales und Integration) – Disability Card:
  https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1139&langId=de
- Rat der EU – Pressemitteilung zur Annahme der Richtlinien (14.10.2024):
  https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2024/10/14/european-disability-card-and-european-parking-card-for-persons-with-disabilities-council-adopts-new-directives/
- § 152 SGB IX – Feststellung der Behinderung, Schwerbehindertenausweis (DE):
  https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__152.html
- § 46 StVO – Ausnahmegenehmigungen (Parkausweis, DE):
  https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__46.html
- Richtlinie (EU) 2019/882 (European Accessibility Act, Barrierefreiheitsanforderungen aus Art. 18 Abs. 3):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32019L0882
- BIH – Wichtige Neuerungen im Jahr 2026 für Menschen mit Behinderung (DE-Zeitplan):
  https://www.bih.de/bih/aktuelle-meldungen/detail/wichtige-neuerungen-im-jahr-2026-fuer-menschen-mit-behinderung/

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-19
- Letzte Prüfung: 2026-09-19
- In Kraft seit: 2024-12-04
- Status: Gesetzentwurf
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
