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title: "EU Data Act (VO 2023/2854) – Cloud-Anbieterwechsel nach Kapitel VI (Art. 23–31), Wechselentgelte, Fristen, Funktionsäquivalenz"
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# EU Data Act (VO 2023/2854) – Cloud-Anbieterwechsel nach Kapitel VI (Art. 23–31), Wechselentgelte, Fristen, Funktionsäquivalenz

## Kurzantwort

**Kapitel VI des EU Data Act (Verordnung (EU) 2023/2854, Art. 23–31)** gibt Kunden von Cloud- und anderen Datenverarbeitungsdiensten ein **gesetzliches Recht auf Anbieterwechsel**. Anbieter müssen alle vertraglichen, technischen und wirtschaftlichen Hindernisse beseitigen, die einen Wechsel zu einem anderen Anbieter **derselben Dienstart** oder zurück in die eigene IT-Infrastruktur erschweren.

Der Ablauf ist fristgebunden: Nach der Wechselankündigung hat der abgebende Anbieter eine **maximale Ankündigungsfrist von zwei Monaten** (Art. 25 Abs. 2 lit. d), danach beginnt ein **Übergangszeitraum von höchstens 30 Kalendertagen** (Art. 25 Abs. 2 lit. a). Ist der Wechsel technisch nicht in 30 Tagen machbar, muss der Anbieter das **innerhalb von 14 Arbeitstagen** begründet mitteilen und darf den Übergangszeitraum auf **bis zu sieben Monate** verlängern. Der Kunde kann den Übergangszeitraum **einmalig und ohne technische Begründung** nach eigenem Bedarf verlängern. Nach Abschluss des Wechsels bleiben die Daten beim Altanbieter **mindestens 30 Kalendertage** abrufbar, danach sind sie zu löschen.

Der wirtschaftlich wichtigste Punkt: **Wechselentgelte werden vollständig abgeschafft.** Vom **11. Januar 2024 bis 12. Januar 2027** dürfen Anbieter nur **ermäßigte Wechselentgelte** erheben, die die unmittelbar wechselbedingten Kosten nicht übersteigen (Art. 29 Abs. 2 und 3). **Ab dem 12. Januar 2027 sind Wechselentgelte ausnahmslos verboten** (Art. 29 Abs. 1). Kapitel VI gilt seit dem **12. September 2025** und erfasst **Alt- und Neuverträge gleichermaßen** sowie **alle Anbieter unabhängig von der Unternehmensgröße**. Zuständige deutsche Aufsichtsbehörde ist seit dem **30. Mai 2026** die **Bundesnetzagentur**.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act), Kapitel VI, Art. 23–31 |
| Rechtsnatur | EU-Verordnung → unmittelbar in Deutschland anwendbar, kein Umsetzungsgesetz nötig |
| Geltung Kapitel VI ab | 12.09.2025 – für bestehende und neue Verträge |
| Betroffene Dienste | „Datenverarbeitungsdienste" nach Art. 2 Nr. 8 – IaaS, PaaS, SaaS |
| Nicht erfasst | Dienste, bei denen nur eine datenverarbeitungsgestützte Funktion genutzt wird (z. B. Musik-/Video-Streaming) |
| Größenschwelle | keine – gilt für alle Anbieter unabhängig von der Unternehmensgröße |
| Anwendungsvoraussetzung | Wechsel zu Dienst „gleicher Dienstart" (Art. 23 i. V. m. Art. 2 Nr. 9): dasselbe Hauptziel + dieselben Hauptfunktionen + dasselbe Dienstmodell |
| Max. Ankündigungsfrist | 2 Monate [Art. 25 Abs. 2 lit. d] |
| Übergangszeitraum Standard | max. 30 Kalendertage [Art. 25 Abs. 2 lit. a] |
| Verlängerung durch Kunden | einmalig, frei bestimmbar, ohne technische Begründung |
| Verlängerung durch Anbieter | bis zu 7 Monate bei begründeter technischer Undurchführbarkeit |
| Mitteilungsfrist techn. Undurchführbarkeit | 14 Arbeitstage |
| Datenabruf nach Wechsel | mind. 30 Kalendertage beim Altanbieter, danach Löschpflicht (soweit keine Aufbewahrungspflicht) |
| Wechselentgelte 11.01.2024 – 12.01.2027 | nur ermäßigt, gedeckelt auf die unmittelbar wechselbedingten Kosten [Art. 29 Abs. 2, 3] |
| Wechselentgelte ab 12.01.2027 | vollständig verboten [Art. 29 Abs. 1] |
| Vorvertragliche Preisinformation | Standarddienstentgelte, Entschädigung bei vorzeitiger Kündigung, ermäßigte Wechselentgelte [Art. 29 Abs. 4] |
| Pflicht IaaS | Funktionsäquivalenz nach dem Wechsel anstreben; Informationen, technische Dokumentation, Unterstützung, Kapazitäten, Werkzeuge [Art. 30 Abs. 1] |
| Pflicht PaaS/SaaS | unentgeltliche offene Schnittstellen + Dokumentation für Kunde und aufnehmenden Anbieter; Interoperabilität nach veröffentlichten Normen |
| Frist Normenanwendung PaaS/SaaS | 12 Monate nach Veröffentlichung in der EU-Normendatenbank |
| Ausnahmen | individuell zugeschnittene, nicht in großem Maßstab kommerziell angebotene Dienste; befristete Testversionen [Art. 31] |
| Restpflicht trotz Ausnahme | offene Schnittstellen + Export in strukturiertem, gängigem, maschinenlesbarem Format [Art. 30 Abs. 5 i. V. m. Art. 31 Abs. 1] |
| Parallelnutzung (Multi-Cloud) | Art. 23, 24, Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. ii/iv, lit. e/f, Art. 30 Abs. 2–5 gelten entsprechend [Art. 34 Abs. 1] |
| Datenextraktionsentgelte Parallelnutzung | zulässig, aber auf tatsächliche Kosten begrenzt, keine Aufschläge [Art. 34 Abs. 2] |
| Drittstaaten-Behördenzugriff | Herausgabe nur bei gültiger Rechtsgrundlage (z. B. Rechtshilfeabkommen), sonst Ablehnungspflicht |
| Zuständige Behörde DE | Bundesnetzagentur [§ 2 Abs. 1 DADG i. V. m. Art. 37 Abs. 1 Data Act], seit 30.05.2026 |
| Deutsches Durchführungsgesetz | Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetz (DADG) vom 26.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 157), in Kraft seit 30.05.2026 |
| Sanktionen DE – Kapitel VI | § 15 DADG: bis 100.000 € bei Verstoß gegen Art. 23 Satz 2, Art. 30 Abs. 2 Satz 1, Art. 30 Abs. 3, Art. 31 Abs. 3; bis 50.000 € bei Verstoß gegen Art. 25 Abs. 1 Satz 2, Art. 25 Abs. 4 Satz 1, Art. 26, Art. 30 Abs. 5 [§ 15 Abs. 2 Nr. 4, 19–25, Abs. 4 DADG] |
| Höchststufe § 15 DADG | 5 Mio. € – nur für Art. 5 Abs. 3 Buchst. a/b (Datenempfänger drängt Nutzer zur Datenbereitstellung), nicht für Kapitel VI [§ 15 Abs. 2 Nr. 9, Abs. 4 DADG] |
| Umsatzbezogener Rahmen | 2 % des weltweiten Gesamtumsatzes, nur bei Gesamtumsatz über 250 Mio. € und nur für § 15 Abs. 2 Nr. 9 [§ 15 Abs. 5, 6 DADG] |
| Wechselentgelte (Art. 29) | kein Bußgeldtatbestand in § 15 DADG – Durchsetzung über Anordnung nach § 9 DADG und Zivilrecht |
| Bußgeldbehörde | Bundesnetzagentur [§ 15 Abs. 7 DADG i. V. m. § 36 Abs. 1 Nr. 1 OWiG] |
| Sanktionen bei personenbezogenen Daten | zusätzlich Art. 83 DSGVO: bis 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes |

## Geltungsbereich

Kapitel VI richtet sich an **Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten** im Sinne von **Art. 2 Nr. 8 Data Act**. Die Definition orientiert sich an den gängigen Cloud-Computing-Modellen und deckt **IaaS, PaaS und SaaS** ab. Voraussetzung ist, dass der Dienst einem **Kunden** (Art. 2 Nr. 30) bereitgestellt und als solcher genutzt wird. Dienste, bei denen lediglich eine durch Datenverarbeitung ermöglichte **Funktion** in Anspruch genommen wird – etwa Musik- oder Video-Streaming –, fallen **nicht** darunter.

Anders als viele andere EU-Digitalrechtsakte kennt Kapitel VI **keine KMU-Ausnahme und keine Größenschwelle**: Die Wechselpflichten treffen den globalen Hyperscaler ebenso wie den regionalen Managed-Service-Provider. Ebenso wenig gibt es einen Bestandsschutz für Altverträge – seit dem **12. September 2025** müssen **zuvor abgeschlossene wie neu abgeschlossene Verträge** den Vorgaben entsprechen.

Als **EU-Verordnung** ist der Data Act unmittelbar anwendbar; ein deutsches Umsetzungsgesetz ist dafür nicht erforderlich. Das deutsche Durchführungsgesetz regelt daher nur die **Zuständigkeiten, Verfahren und Sanktionen**. Sein amtlicher Name lautet **„Gesetz zur Anwendung und Durchsetzung der Datenverordnung (Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetz – DADG)"**; im Sprachgebrauch heißt es meist „Data Act-Durchführungsgesetz". Vollzitat: „Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetz vom 26. Mai 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 157)". Es wurde als Artikel 1 des Gesetzes vom 26.05.2026 beschlossen und ist nach Artikel 3 dieses Gesetzes am **30. Mai 2026** in Kraft getreten. Bemerkenswert ist die Terminologie: Das deutsche Recht nennt die Verordnung (EU) 2023/2854 durchgehend **„Datenverordnung"**, nicht „Data Act" (§ 1 DADG).

## Die Voraussetzung: „gleiche Dienstart"

Die Wechselvorschriften greifen **nur**, wenn abgebender und aufnehmender Dienst derselben **„Dienstart"** angehören (Art. 23 i. V. m. Art. 2 Nr. 9). Das setzt **kumulativ** voraus:

1. **dasselbe Hauptziel** des Dienstes,
2. **dieselben Hauptfunktionen** und
3. **dasselbe Dienstmodell** für die Datenverarbeitung.

Praktische Folge: Ein Kunde kann sich auf Kapitel VI berufen, wenn er von einem Objektspeicher zu einem anderen Objektspeicher oder von einem CRM-SaaS zu einem anderen CRM-SaaS wechselt. Der Wechsel von einer IaaS-Umgebung auf ein funktional völlig anders geschnittenes SaaS-Produkt ist kein Wechsel „gleicher Dienstart" – hier greifen die Fristen des Art. 25 nicht. Die Bundesnetzagentur hat zur Abgrenzung eine vom **WIK** erstellte Studie mit Prüfschema und Klassifikationsmodell veröffentlicht.

## Wechselablauf und Fristen im Detail

### Szenario A – geringe technische Komplexität (Regelfall)

**Schritt 1 – Ankündigung.** Der Kunde teilt die Wechselabsicht mit. Der Anbieter hat danach **maximal zwei Monate** Ankündigungsfrist für die technischen Vorbereitungen (Art. 25 Abs. 2 lit. d).

**Schritt 2 – Übergangszeitraum.** Anschließend läuft der technische Wechselprozess mit einem **verbindlichen Übergangszeitraum von höchstens 30 Kalendertagen** (Art. 25 Abs. 2 lit. a). In dieser Zeit müssen die exportierbaren Daten und digitalen Vermögenswerte übertragen werden, die Schnittstellen bereitstehen und der neue Anbieter die Anwendungen in Betrieb nehmen können. **Der ursprüngliche Dienst muss währenddessen erreichbar bleiben.** Der Kunde darf den Übergangszeitraum **einmalig** um einen selbst für angemessen gehaltenen Zeitraum verlängern – **ohne** dass er dafür einen technischen Grund nennen muss.

**Schritt 3 – Nachlauf.** Nach Abschluss des Wechsels müssen die Daten beim bisherigen Anbieter **mindestens 30 Kalendertage** abrufbar bleiben, damit letzte Sicherungen möglich sind. Danach sind die Daten zu **löschen**, sofern kein rechtlicher Aufbewahrungsgrund besteht.

### Szenario B – hohe technische Komplexität

Stellt der Anbieter fest, dass der Wechsel technisch nicht in 30 Kalendertagen vollziehbar ist, muss er dies **innerhalb von 14 Arbeitstagen** mitteilen und die **technische Undurchführbarkeit begründen**. Dann darf er den Übergangszeitraum auf **bis zu sieben Monate** verlängern. Das Recht des Kunden auf eine zusätzliche, frei bestimmte Verlängerung bleibt davon unberührt. Nachlauf und Löschpflicht gelten wie in Szenario A.

## Wechselentgelte: das Enddatum 12. Januar 2027

Art. 29 schafft Wechselentgelte **stufenweise** ab:

- **11.01.2024 – 12.01.2027 (Übergangsphase):** Anbieter dürfen **ermäßigte Wechselentgelte** erheben. Diese dürfen die Kosten, die dem Anbieter **im unmittelbaren Zusammenhang mit dem betreffenden Wechsel** entstehen, **nicht übersteigen** (Art. 29 Abs. 2 und 3). Kalkulatorische Margen, entgangene Restlaufzeitumsätze oder pauschale „Egress-Gebühren" sind damit nicht deckungsfähig.
- **Ab 12.01.2027:** Anbieter dürfen für den Vollzug des Wechsels **überhaupt keine Wechselentgelte mehr erheben** (Art. 29 Abs. 1).

Davon zu unterscheiden sind die **Standarddienstentgelte** für den laufenden Betrieb und eine **verhältnismäßige Entschädigung bei vorzeitiger Vertragskündigung** – beides bleibt zulässig. Über alle drei Positionen muss der Anbieter den Kunden jedoch **vor Vertragsschluss** informieren (Art. 29 Abs. 4).

Bei der **Parallelnutzung** (Multi-Cloud, Art. 34) dürfen **Datenextraktionsentgelte** erhoben werden, aber ebenfalls nur bis zur Höhe der **tatsächlich entstandenen Kosten**; Aufschläge sind unzulässig (Art. 34 Abs. 2).

## Technische Pflichten: Funktionsäquivalenz, Schnittstellen, Normen

**IaaS (Art. 30 Abs. 1).** Der abgebende Anbieter muss alle ihm vernünftigerweise zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, damit der Kunde nach dem Wechsel zu einem Anbieter **gleicher Dienstart** **Funktionsäquivalenz** erreicht. Konkret schuldet er angemessene Informationen, technische Dokumentation, technische Unterstützung, Kapazitäten und gegebenenfalls die erforderlichen Werkzeuge.

**PaaS und SaaS.** Hier gilt **keine** Funktionsäquivalenzpflicht, dafür aber: Der abgebende Anbieter muss Kunden **und** dem aufnehmenden Anbieter **unentgeltlich offene Schnittstellen** für die betriebenen Dienste sowie die zu deren Nutzung notwendige **Dokumentation** bereitstellen. Zusätzlich muss er die Interoperabilität für die Datenübertragbarkeit auf Basis **standardisierter Spezifikationen und Normen** gewährleisten, die in der **zentralen EU-Datenbank für Normen für Datenverarbeitungsdienste** veröffentlicht werden – spätestens **zwölf Monate** nach deren Veröffentlichung.

**Ausnahmen (Art. 31).** Von den vollständigen Wechsel- und Interoperabilitätspflichten ausgenommen sind **individuell zugeschnittene oder entwickelte Dienste**, die nicht in großem Maßstab kommerziell angeboten werden, sowie **befristete Testversionen**. Die Ausnahme ist jedoch **nicht vollständig**: Auch diese Anbieter müssen **offene Schnittstellen** bereitstellen und den Datenexport in einem **strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format** ermöglichen (Art. 30 Abs. 5 i. V. m. Art. 31 Abs. 1). Wer sich auf eine Ausnahme beruft, muss den Kunden **vor Vertragsschluss** darüber informieren, welche Pflichten aus Kapitel VI nicht gelten.

## Standardvertragsklauseln der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat **Standardvertragsklauseln (SCC) für Cloud-Verträge** veröffentlicht, die Kunden und Anbieter bei der vertraglichen Umsetzung von Kapitel VI unterstützen sollen. Sie sind **modular** aufgebaut, decken IaaS, PaaS und SaaS ab und enthalten Querverweise auf die einschlägigen Data-Act-Artikel. Wichtig: Diese SCC sind **rechtlich nicht verbindlich**; ihre Verwendung ist **freiwillig**. Sie ersetzen auch keinen vollständigen Vertrag, sondern ergänzen ihn – Regelungsgegenstände außerhalb des Data Act müssen zusätzlich vereinbart werden.

Diese Cloud-SCC sind **nicht identisch** mit den datenschutzrechtlichen Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914, die Drittlandsübermittlungen personenbezogener Daten absichern. Beide Regelwerke können parallel erforderlich sein.

## Aufsicht und Sanktionen in Deutschland

Mit Inkrafttreten des **DADG** am **30. Mai 2026** ist die **Bundesnetzagentur** nach **§ 2 Abs. 1 DADG** die zuständige deutsche Behörde im Sinne des Art. 37 Abs. 1 Data Act. Sie ist zentrale Anlaufstelle, überwacht ausdrücklich auch die Einhaltung der Vorschriften zum **Cloud-Anbieterwechsel**, bearbeitet Beschwerden, lässt **Streitbeilegungsstellen** nach Art. 10 Abs. 5 Data Act zu und arbeitet mit der Datenschutzaufsicht, der EU-Kommission und dem Europäischen Dateninnovationsrat zusammen (§§ 2 bis 4 DADG).

### Der Bußgeldkatalog des § 15 DADG

**§ 15 DADG** enthält 27 Tatbestände in Absatz 2, zwei weitere in Absatz 1 und einen in Absatz 3. **Absatz 4** ordnet sie vier Stufen zu:

| Stufe | Tatbestände | Rahmen |
|---|---|---|
| 1 | Abs. 2 **Nr. 9** (Art. 5 Abs. 3 Buchst. a/b – Datenempfänger fordert Nutzer zur Datenbereitstellung auf oder setzt geschäftliche Anreize) | bis **5 Mio. €** |
| 2 | Abs. 1 Nr. 2 sowie Abs. 2 Nr. 1, 2, 6, 7, 12, 13 | bis **500.000 €** |
| 3 | Abs. 1 Nr. 1 sowie Abs. 2 Nr. 8, 10, 11, 14, **16 bis 19**, **22**, **23**, **25** und Abs. 3 | bis **100.000 €** |
| 4 | alle übrigen Fälle des Abs. 2 (darunter Nr. 3, 4, 5, 15, **20**, **21**, **24**, 26, 27) | bis **50.000 €** |

Für **Kapitel VI** sind davon einschlägig:

- **Art. 23 Satz 2** – Aufzwingen eines Wechselhindernisses → § 15 Abs. 2 Nr. 19 → **bis 100.000 €**
- **Art. 30 Abs. 2 Satz 1** – Schnittstelle nicht oder nicht richtig bereitgestellt → Nr. 22 → **bis 100.000 €**
- **Art. 30 Abs. 3** – Kompatibilität nicht binnen zwölf Monaten nach Veröffentlichung gemeinsamer Spezifikationen → Nr. 23 → **bis 100.000 €**
- **Art. 31 Abs. 3** – Kunde nicht über den Umfang einer Ausnahme unterrichtet → Nr. 25 → **bis 100.000 €**
- **Art. 25 Abs. 1 Satz 2** – Wechselvertrag nicht bereitgestellt → Nr. 20 → **bis 50.000 €**
- **Art. 25 Abs. 4 Satz 1** – Mitteilung (u. a. zur technischen Undurchführbarkeit) unterlassen → Nr. 4 → **bis 50.000 €**
- **Art. 26** – vorvertragliche Information/Verweis → Nr. 21 → **bis 50.000 €**
- **Art. 30 Abs. 5** – Datenexport nicht oder nicht richtig → Nr. 24 → **bis 50.000 €**

**§ 15 Abs. 5 DADG** enthält einen umsatzbezogenen Rahmen: Gegenüber einer juristischen Person oder Personenvereinigung mit einem Gesamtumsatz von **mehr als 250 Mio. €** kann eine Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu **2 Prozent des Gesamtumsatzes** geahndet werden – **ausschließlich** in den Fällen des Absatzes 2 Nummer 9. Gesamtumsatz ist die weltweite Summe der Umsatzerlöse des vorausgegangenen Geschäftsjahrs; sie darf geschätzt werden (Abs. 6). Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 OWiG ist die Bundesnetzagentur (Abs. 7).

**Wichtig für die Praxis:** Ein Verstoß gegen **Art. 29** (Wechselentgelte) ist in § 15 DADG **nicht** bußgeldbewehrt. Wer nach dem 12.01.2027 noch Wechselentgelte erhebt, riskiert daher kein Bußgeld nach dem DADG, wohl aber eine vollziehbare **Anordnung der Bundesnetzagentur nach § 9 DADG** – deren Missachtung ist ihrerseits nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 DADG mit bis zu 500.000 € bewehrt – sowie zivilrechtliche Rückforderungs- und Unterlassungsansprüche.

Unabhängig davon gilt: Betrifft ein Verstoß die Verarbeitung **personenbezogener Daten**, greift zusätzlich der Sanktionsrahmen des **Art. 83 DSGVO** – bis zu **20 Mio. €** oder **4 %** des weltweiten Jahresumsatzes.

## Häufige Fehler

- **„Kapitel VI gilt erst für neue Verträge."** Falsch – seit dem **12.09.2025** müssen **auch Altverträge** den Vorgaben entsprechen. Ein bestehender Cloud-Rahmenvertrag mit Egress-Gebühren und 12-monatiger Kündigungsfrist ist insoweit anzupassen.
- **„Wir sind zu klein, um betroffen zu sein."** Falsch – Kapitel VI kennt **keine Größenschwelle**. Auch kleine Managed-Service- und SaaS-Anbieter sind Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten.
- **„Ab 2027 ist der ganze Wechsel kostenlos."** Ungenau – verboten sind ab **12.01.2027** die **Wechselentgelte**. **Standarddienstentgelte** für den laufenden Betrieb und eine **verhältnismäßige Entschädigung bei vorzeitiger Kündigung** bleiben zulässig.
- **„Egress-Gebühren können wir bis 2027 in alter Höhe weiterberechnen."** Falsch – bereits seit dem **11.01.2024** sind nur noch **ermäßigte** Entgelte zulässig, gedeckelt auf die **unmittelbar wechselbedingten Kosten**. Eine listenpreisbasierte Egress-Gebühr erfüllt diese Anforderung in der Regel nicht.
- **„30 Tage sind eine Mindestfrist für den Kunden."** Umgekehrt – die 30 Kalendertage sind eine **Höchstdauer** des Übergangszeitraums zulasten des Anbieters. Verlängern darf sie der **Kunde** (einmalig, ohne Begründung) oder der **Anbieter** bei begründeter technischer Undurchführbarkeit (auf bis zu 7 Monate).
- **„Nach dem Wechsel dürfen wir die Daten sofort löschen."** Falsch – die Daten müssen **mindestens 30 Kalendertage** weiter abrufbar bleiben; erst danach besteht die Löschpflicht.
- **„Funktionsäquivalenz schulden alle Cloud-Anbieter."** Falsch – die Pflicht zur Funktionsäquivalenz nach **Art. 30 Abs. 1** trifft nur **IaaS**-Anbieter. PaaS/SaaS schulden stattdessen **offene Schnittstellen** und normbasierte Interoperabilität.
- **„Maßgeschneiderte Dienste sind komplett ausgenommen."** Falsch – die Ausnahme des **Art. 31** ist **partiell**: offene Schnittstellen und maschinenlesbarer Datenexport bleiben Pflicht, und der Kunde muss vorvertraglich über den Umfang der Ausnahme informiert werden.
- **„Data-Act-SCC ersetzen die DSGVO-Standardvertragsklauseln."** Falsch – die Cloud-SCC der Kommission sind **freiwillig** und regeln Data-Act-Pflichten; die **SCC nach Beschluss (EU) 2021/914** betreffen Drittlandsübermittlungen personenbezogener Daten. Beides ist getrennt zu prüfen.
- **„Jeder Anbieterwechsel fällt unter Art. 25."** Falsch – erforderlich ist ein Wechsel zu einem Dienst **gleicher Dienstart** (Art. 23 i. V. m. Art. 2 Nr. 9): gleiches Hauptziel, gleiche Hauptfunktionen, gleiches Dienstmodell.
- **„Für Verstöße gegen Kapitel VI drohen 5 Mio. € oder 2 % vom Umsatz."** Falsch. Die 5-Mio.-Stufe des § 15 Abs. 4 DADG und der umsatzbezogene Rahmen von 2 % nach § 15 Abs. 5 DADG gelten **allein** für § 15 Abs. 2 **Nr. 9** – also für Art. 5 Abs. 3 Buchst. a/b Data Act, einen Tatbestand außerhalb von Kapitel VI. Für die Wechselvorschriften liegt der Rahmen bei **50.000 € bzw. 100.000 €**.
- **„Das DADG sanktioniert Gatekeeper mit bis zu 4 % des Umsatzes."** In § 15 DADG steht das nicht. Der Gesetzestext kennt nur den Satz von **2 %** und knüpft ihn an einen Gesamtumsatz über 250 Mio. €, nicht an die Gatekeeper-Eigenschaft nach der VO (EU) 2022/1925. Die 4 % stammen aus **Art. 83 DSGVO** und greifen nur bei personenbezogenen Daten.
- **„Wer nach 2027 Wechselentgelte kassiert, zahlt ein Bußgeld."** Nicht unmittelbar – **Art. 29 ist in § 15 DADG nicht bußgeldbewehrt**. Der Weg führt über eine Anordnung der Bundesnetzagentur nach § 9 DADG; erst deren Missachtung ist nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 DADG bewehrt (bis 500.000 €).

## Änderungsverlauf

- 2026-09-13: **Freigegeben.** Der einzige offene Punkt – die Bußgeldrahmen des deutschen Durchführungsgesetzes – ist am amtlichen Volltext aufgelöst. **§ 15 DADG wurde verbatim gegengelesen** (gesetze-im-internet.de/dadg/__15.html). Befund und Korrekturen: (1) Der Gesetzestext ordnet die Tatbestände in **vier** Stufen (5 Mio. € / 500.000 € / 100.000 € / 50.000 €), nicht in fünf, wie eine der widersprüchlichen Sekundärangaben nahelegte. (2) Die **5-Mio.-Stufe gilt allein für § 15 Abs. 2 Nr. 9** (Art. 5 Abs. 3 Buchst. a/b Data Act) und damit gerade **nicht** für Kapitel VI; für die Wechselvorschriften gelten 100.000 € (Art. 23 S. 2, Art. 30 Abs. 2 S. 1, Art. 30 Abs. 3, Art. 31 Abs. 3) bzw. 50.000 € (Art. 25 Abs. 1 S. 2, Art. 25 Abs. 4 S. 1, Art. 26, Art. 30 Abs. 5). (3) Der umsatzbezogene Rahmen des § 15 Abs. 5 DADG beträgt **2 %** des weltweiten Gesamtumsatzes und setzt einen Gesamtumsatz über 250 Mio. € voraus – er ist ebenfalls **auf Abs. 2 Nr. 9 beschränkt**. Die in Sekundärquellen kursierende Angabe „bis zu 4 % für Gatekeeper nach der VO (EU) 2022/1925" findet im Gesetzestext **keine Grundlage**; sie ist als häufiger Fehler aufgenommen. (4) Neuer, praktisch wichtiger Befund: **Art. 29 (Wechselentgelte) ist in § 15 DADG nicht bußgeldbewehrt** – der Katalog nennt aus Kapitel VI nur Art. 23, 25, 26, 30 und 31. Durchsetzung läuft deshalb über die Anordnung nach § 9 DADG, deren Missachtung nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 DADG mit bis zu 500.000 € bewehrt ist. (5) Amtliche Bezeichnung berichtigt: Das Gesetz heißt **„Gesetz zur Anwendung und Durchsetzung der Datenverordnung (Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetz – DADG)"**, Vollzitat „Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetz vom 26. Mai 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 157)"; „Data Act-Durchführungsgesetz" ist nur der Sprachgebrauch. Das deutsche Recht nennt die VO (EU) 2023/2854 durchgehend „Datenverordnung" (§ 1 DADG). (6) Inkrafttreten **30.05.2026 primär belegt**: Das DADG wurde als Artikel 1 des Gesetzes vom 26.05.2026 beschlossen und ist gemäß Artikel 3 dieses Gesetzes am 30.05.2026 in Kraft getreten (Fußnote „Textnachweis ab: 30.5.2026"). Die Zuständigkeit der Bundesnetzagentur ruht damit nicht mehr nur auf der Pressemitteilung, sondern auf **§ 2 Abs. 1 DADG**; Bußgeldbehörde ist sie nach § 15 Abs. 7 DADG. Der Hinweiskasten zum Faktencheck ist entfernt, die Kernfaktentabelle um sechs Zeilen ergänzt, der Abschnitt „Aufsicht und Sanktionen" neu gefasst, vier Einträge unter „Häufige Fehler" ergänzt. Keine der bereits belegten Fristen- und Entgeltangaben aus Kapitel VI musste korrigiert werden. Abrufhinweis: `gesetze-im-internet.de` liefert Prüfabrufen weiterhin einen leeren Body; der Volltext wurde über den In-App-Browser gelesen, für den in diesem Lauf eine Freigabe erteilt wurde. `factcheck_status` auf `ok`, `last_reviewed` 2026-09-13. Neu bewerten zum 12.01.2027 (vollständiges Verbot der Wechselentgelte). | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (Freigabe-Aufholer 13.09.2026)"
- 2026-09-12: Erstveröffentlichung durch EU-Recht-Bot als Vertiefung zu Kapitel VI des Data Act. Fristen (Ankündigungsfrist 2 Monate nach Art. 25 Abs. 2 lit. d, Übergangszeitraum max. 30 Kalendertage nach Art. 25 Abs. 2 lit. a, Mitteilung technischer Undurchführbarkeit binnen 14 Arbeitstagen, Verlängerung auf bis zu 7 Monate, Datenabruf mind. 30 Kalendertage nach Wechselabschluss), Wechselentgelt-Stufen nach Art. 29 (ermäßigt 11.01.2024–12.01.2027, vollständiges Verbot ab 12.01.2027), Kriterium „gleiche Dienstart" nach Art. 2 Nr. 9, Funktionsäquivalenz für IaaS nach Art. 30 Abs. 1, offene Schnittstellen für PaaS/SaaS, Ausnahmen nach Art. 31 sowie Parallelnutzung nach Art. 34 gegen EUR-Lex und die Bundesnetzagentur gegengeprüft. Zuständigkeit der Bundesnetzagentur seit 30.05.2026 (DADG) belegt. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra EU-Recht-Bot"
- 2026-09-12: factcheck_status auf `review_needed` gesetzt, weil die konkreten Bußgeldrahmen des DADG nicht gegen den amtlichen Gesetzestext verifiziert werden konnten (widersprüchliche Sekundärangaben). | change_type=factcheck_flag field="factcheck_status" new="review_needed" reviewed_by="Nexvyra EU-Recht-Bot"

## Siehe auch

- [EU Data Act (VO 2023/2854) – Überblick](/fakten/eu-data-act-2023-2854.html)
- [EU Data Governance Act (VO 2022/868)](/fakten/data-governance-act-2022-868.html)
- [EU-Standardvertragsklauseln (SCC, Beschluss (EU) 2021/914)](/fakten/dsgvo-standardvertragsklauseln-scc-2021-914.html)
- [DSGVO Art. 20 – Datenübertragbarkeit](/fakten/dsgvo-datenuebertragbarkeit-art-20.html)
- [DSGVO Art. 28 – Auftragsverarbeitung](/fakten/dsgvo-auftragsverarbeitung-art-28.html)

## Stand

- Stand: 2026-09-13
- Gültig ab: 2025-09-12 (Geltungsbeginn Kapitel VI Data Act, Alt- und Neuverträge)
- Wechselentgelte vollständig verboten ab: 2027-01-12
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (VO 2023/2854 / EUR-Lex, DADG im amtlichen Volltext über gesetze-im-internet.de, EU-Kommission, Bundesnetzagentur, BMDS)
- Faktencheck: ok (§ 15 DADG am 13.09.2026 verbatim gegengelesen)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act) – Volltext, Kapitel VI Art. 23–31 (EUR-Lex):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32023R2854
- Verordnung (EU) 2023/2854 – amtliche Fassung (ELI, EUR-Lex):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/2854/oj?locale=de
- Bundesnetzagentur – Datenverarbeitungsdienste und Anbieterwechsel (Kapitel VI, Fristen, Szenarien A/B, Wechselentgelte):
  https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/DataAct/Hintergrund/3-Anbieter/start.html
- Bundesnetzagentur – Pressemitteilung vom 30.05.2026: Bundesnetzagentur wird zuständige Behörde für den Data Act in Deutschland:
  https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260530_DA.html
- Bundesnetzagentur – Data Act-Durchführungsgesetz (DADG), Gesetzestext (PDF):
  https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/DataAct/DL/DADG.pdf?__blob=publicationFile&v=1
- DADG – amtlicher Volltext, Vollzitat und Inkrafttretensnachweis (gesetze-im-internet.de, Gesamtausgabe)::
  https://www.gesetze-im-internet.de/dadg/BJNR09D0B0026.html
- § 15 DADG – Bußgeldvorschriften (Einzelnorm, verbatim gegengelesen am 13.09.2026)::
  https://www.gesetze-im-internet.de/dadg/__15.html
- § 1 DADG – Anwendungsbereich:
  https://www.gesetze-im-internet.de/dadg/__1.html
- DADG – nichtamtliches Inhaltsverzeichnis (§§ 1–16):
  https://www.gesetze-im-internet.de/dadg/
- Bundesnetzagentur / WIK – Studie zur Einordnung von Datenverarbeitungsdiensten im Rahmen des Anbieterwechsels gemäß Data Act (PDF):
  https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Digitales/DataAct/WIK_Anbieterwechsel_260710.pdf
- Europäische Kommission – Data Act erklärt:
  https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/factpages/data-act-explained
- Europäische Kommission – FAQ zum Data Act:
  https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/library/commission-publishes-frequently-asked-questions-about-data-act
- Europäische Kommission – Standardvertragsklauseln für Cloud-Verträge (Webinarreihe / Materialien):
  https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/events/series-webinars-data-act-contracts
- Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) – Data Act:
  https://bmds.bund.de/themen/digitale-wirtschaft/data-act
- Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung – Gesetzgebungsverfahren „Gesetz zur Durchführung des Data Act":
  https://bmds.bund.de/service/gesetzgebungsverfahren/gesetz-zur-durchfuehrung-des-data-act

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-13
- Letzte Prüfung: 2026-09-13
- In Kraft seit: 2025-09-12
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
