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title: EU-Führerscheinrichtlinie (RL 2025/2205) – Digitaler Führerschein, Begleitetes Fahren ab 17, EU-Probezeit und grenzüberschreitender Fahrerlaubnisentzug
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# EU-Führerscheinrichtlinie (RL 2025/2205) – Digitaler Führerschein, Begleitetes Fahren ab 17, EU-Probezeit und grenzüberschreitender Fahrerlaubnisentzug

## Kurzantwort

Die **Richtlinie (EU) 2025/2205 vom 22. Oktober 2025 über den Führerschein** ist die **vierte EU-Führerscheinrichtlinie**. Sie wurde am **5. November 2025** im Amtsblatt veröffentlicht, ist am **25. November 2025 in Kraft getreten** und ersetzt die dritte Führerscheinrichtlinie **2006/126/EG**. Zeitgleich wurde die **Richtlinie (EU) 2025/2206** über bestimmte Entscheidungen zum **Fahrberechtigungsverlust** veröffentlicht – sie sorgt dafür, dass Fahrverbote künftig **EU-weit anerkannt** werden.

**Wichtig für Autofahrer in Deutschland: Es ändert sich jetzt noch nichts.** RL 2025/2205 ist eine **Richtlinie**, keine unmittelbar geltende Verordnung. Sie muss erst in nationales Recht (StVG, FeV) umgesetzt werden. Die EU-Kommission nennt eine gestaffelte Anwendbarkeit: **zwei Jahre** für alternativ angetriebene Fahrzeuge (Klasse B bis 4,25 t), **drei Jahre** für das Begleitete Fahren ab 17 und **vier Jahre** für alle übrigen Regeln – gerechnet ab Inkrafttreten am 25. November 2025, also **bis Ende November 2027, 2028 bzw. 2029**.

Die vier Kernneuerungen: **digitaler Führerschein in der EUDI-Wallet** (bis 2030), **EU-weites Begleitetes Fahren ab 17 Jahren** (Klasse B), **EU-weite Mindest-Probezeit von zwei Jahren** für Fahranfänger mit verschärften Alkohol- und Drogenregeln sowie **systematischere Fahreignungsprüfung** (mindestens Selbstauskunft bei Ausstellung und Verlängerung). Die vielfach behauptete **verpflichtende Gesundheitsuntersuchung ab 70 Jahren steht NICHT in der Richtlinie** – dieser Vorschlag wurde im Trilog gestrichen.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | Richtlinie (EU) 2025/2205 über den Führerschein [EUR-Lex, CELEX:32025L2205] |
| Datum des Rechtsakts | **22. Oktober 2025** (EP-Zustimmung 21. Oktober 2025) |
| Veröffentlichung im Amtsblatt | **5. November 2025** (OJ L_202502205) |
| Inkrafttreten | **25. November 2025** (20 Tage nach Veröffentlichung) [EU-Kommission, DG MOVE] |
| Ersetzt | Richtlinie **2006/126/EG** (3. EU-Führerscheinrichtlinie) |
| Umfang | 69 Erwägungsgründe, 32 Artikel, 6 Anhänge, 1 Korrelationstabelle |
| Rechtsnatur | **Richtlinie** → nationale Umsetzung erforderlich, **nicht** unmittelbar anwendbar |
| Anwendbar nach 2 Jahren | alternativ angetriebene Fahrzeuge Klasse B bis **4.250 kg** → **ca. 26. November 2027** |
| Anwendbar nach 3 Jahren | **Begleitetes Fahren ab 17** (Klasse B) → **ca. 26. November 2028** |
| Anwendbar nach 4 Jahren | alle übrigen Regeln (digitaler Führerschein, Fahreignung, Code 78) → **ca. 26. November 2029** |
| Gültigkeitsdauer Pkw/Motorrad (A, B, BE) | **15 Jahre** (10 Jahre, wenn der Führerschein zugleich als Ausweisdokument dient) |
| Gültigkeitsdauer Lkw/Bus (C, D und Anhänger) | **5 Jahre** |
| Verkürzung durch Mitgliedstaaten | zulässig **frühestens ab 65 Jahren** |
| Pflicht-Gesundheitscheck ab 70 | **nein – nicht in der Richtlinie enthalten** |
| Fahreignung Gruppe 1 (A, B, BE) | mindestens **Selbstauskunft** bei Erstausstellung und jeder Verlängerung – oder gleichwertiges nationales System |
| Fahreignung Gruppe 2 (C, C1, D, D1 + E) | **ärztliche Untersuchung** bei Erstausstellung und Verlängerung |
| Sehschärfe (Mindestanforderung) | beidäugig **mindestens 0,5**, ggf. mit Korrektur [Anhang III] |
| Probezeit Fahranfänger | **EU-weit mindestens 2 Jahre**, verschärfte Alkohol-/Drogenregeln und Sanktionen |
| Digitaler Führerschein | in der **EU Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet)**, EU-weit anerkannt, bis **2030** |
| Kartenführerschein | bleibt **auf Antrag** erhalten – kein Zwang zur Digitalisierung |
| Begleitetes Fahren Lkw ab 17 | **optional** für Mitgliedstaaten (Klassen C, C1, C1E), mit gegenseitiger Anerkennung |
| Klasse B – alternative Antriebe | Fahrzeuge bis **4.250 kg** statt 3.500 kg (Batteriegewicht) |
| Klasse B – schwere Wohnmobile | nach nationaler Zusatzschulung/-prüfung möglich |
| Code 78 (Automatik-Beschränkung) | **prüfungsfreie Streichung** nach Schulung von mindestens **7 Unterrichtseinheiten** möglich |
| Code 70 (Drittstaats-Umtausch) | künftig **EU-weite Anerkennung** für Drittstaaten mit gleichwertigem Sicherheitsniveau |
| Prüfung in der Heimatsprache | zulässig, wenn der Wohnsitzstaat keine Übersetzung/Dolmetschung anbietet (Ersterwerb Klasse B) |
| Fahrverbots-Anerkennung | RL (EU) **2025/2206** – EU-weite Anerkennung bei Entzug **> 3 Monate** |
| Auslöser 2025/2206 | Geschwindigkeitsüberschreitung **≥ 50 km/h**, Alkohol/Drogen am Steuer, Tötung/schwere Verletzung durch rücksichtsloses Fahren |
| Informationsfrist Betroffene | **20 Arbeitstage** nach Kenntnis der Behörde |
| Umsetzungsstand Deutschland (Stand 08/2026) | **teilweise** – Fünftes StVG-Änderungsgesetz am **26. März 2026** vom Bundestag beschlossen (BT-Drs. 21/3505 i.d.F. 21/4979) |
| EU-Durchführungsrechtsakte | Implementierungsstrategie der Kommission vom **29. Juli 2026** veröffentlicht |
| Kontext | Road Safety Package 2023 / Vision Zero; 2025 rund **19.400** Verkehrstote in der EU |

## Geltungsbereich

RL 2025/2205 gilt in **allen EU-Mitgliedstaaten** und betrifft praktisch jede Person mit oder ohne EU-Fahrerlaubnis:

- **Fahranfänger** (EU-Probezeit, Begleitetes Fahren ab 17, erweiterte Ausbildungsinhalte)
- **Bestandsführerscheininhaber** (Gültigkeitsdauer, Verlängerung, Fahreignungsprüfung, digitaler Führerschein)
- **Berufskraftfahrer** (Klassen C/D, ärztliche Untersuchung, optionales C17-Modell)
- **Wohnmobil- und E-Transporter-Fahrer** (Klasse B bis 4.250 kg bei alternativem Antrieb)
- **Umtauscher von Drittstaats-Führerscheinen** (Code 70)
- **EU-Bürger mit Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat** (Prüfung in der eigenen Sprache, Anerkennung von Fahrverboten)

Nicht erfasst: Fahrerlaubnisse aus Nicht-EU-Staaten, solange kein Umtausch erfolgt, sowie – bis auf Weiteres – rein nationale Sonderklassen wie Mofa-Prüfbescheinigungen.

## Detail: Digitaler EU-Führerschein

Die Richtlinie führt einen **vollständig digitalen Führerschein** ein, der auf dem Smartphone oder einem anderen digitalen Gerät verfügbar ist und in die **EU Digital Identity Wallet** ([VO (EU) 2024/1183, eIDAS 2.0](https://nexvyra.de/fakten/eidas-2-0-vo-2024-1183-eu-wallet.html)) ausgestellt wird. Nach einer kurzen Übergangszeit soll der digitale Führerschein in allen Mitgliedstaaten der **Standard bei der Ausstellung** werden.

Wichtig für die Praxis: Ein **physischer Kartenführerschein bleibt auf Antrag erhalten** – ausdrücklich für Menschen ohne Smartphone und für Reisen in Drittstaaten, die digitale Führerscheine nicht anerkennen. Der Umtausch, die Erneuerung und der Ersatz eines Führerscheins beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat werden dadurch deutlich vereinfacht.

Deutschland hat mit dem **Fünften Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes** (Bundestagsbeschluss 26. März 2026) bereits die Rechtsgrundlage für den digitalen Führerschein als ergänzendes elektronisches Dokument geschaffen. Der bestehende **Pflichtumtausch der alten Papier- und Kartenführerscheine** nach § 24a FeV läuft davon unabhängig weiter – siehe [Führerschein-Pflichtumtausch](https://nexvyra.de/fakten/fuehrerschein-pflichtumtausch.html).

## Detail: Begleitetes Fahren ab 17 (EU-weit)

Deutschland kennt "BF17" seit 2011 (§ 48a FeV). Die Richtlinie rollt dieses Modell **EU-weit** aus: 17-Jährige können die Fahrerlaubnis der **Klasse B** erwerben und bis zur Volljährigkeit nur in Begleitung einer eingetragenen Person fahren.

Für Deutschland bedeutet das im Kern **keine Änderung der Grundstruktur**, wohl aber eine **Anerkennungspflicht anderer Mitgliedstaaten** – wer künftig in einem EU-Staat mit 17 begleitet fährt, dessen Berechtigung wird im teilnehmenden Ausland anerkannt.

Zusätzlich dürfen Mitgliedstaaten **optional** ein Begleitetes Fahren ab 17 für **Lkw der Klassen C, C1 und C1E** einführen (nicht für CE). Ziel ist es, die Lücke zwischen Schulabschluss und Führerscheinerwerb im Berufskraftfahrerbereich zu schließen. Ob Deutschland davon Gebrauch macht, ist noch offen.

## Detail: EU-Probezeit und Fahreignung

**Probezeit:** Die Richtlinie schreibt eine **Mindest-Probezeit von zwei Jahren** für Fahranfänger vor, in der strengere Regeln und Sanktionen gelten – insbesondere bei Alkohol und Drogen. Deutschland erfüllt diese Vorgabe bereits: Die Probezeit nach **§ 2a StVG** beträgt zwei Jahre, das **absolute Alkoholverbot** für Fahranfänger steht in **§ 24c StVG**. Siehe [Führerschein-Probezeit](https://nexvyra.de/fakten/fuehrerschein-probezeit-fev.html).

**Fahreignung:** Die Richtlinie verlangt eine **systematischere Überprüfung der Fahreignung**. Als Minimum müssen Antragsteller vor der Ausstellung und bei **jeder Verlängerung** eine **Selbstauskunft** zu Gesundheit und Fahrtauglichkeit ausfüllen – oder ein gleichwertiges, national ausgestaltetes Bewertungssystem durchlaufen. Für die **Gruppe 2** (Lkw- und Busklassen C, C1, D, D1 sowie zugehörige Anhängerklassen) bleibt es bei der **ärztlichen Untersuchung**.

**Kein Pflicht-Gesundheitscheck ab 70:** Der ursprüngliche Kommissionsvorschlag sah verpflichtende Untersuchungen für ältere Fahrer vor. Diese Regelung wurde im Gesetzgebungsverfahren **nicht übernommen**. Mitgliedstaaten dürfen die Gültigkeitsdauer eines Führerscheins jedoch **ab dem 65. Lebensjahr verkürzen**, um häufigere Selbstbeurteilungen oder Untersuchungen zu erreichen. Deutschland hat davon bislang **keinen Gebrauch gemacht**.

## Detail: Fahrverbote EU-weit (RL 2025/2206)

Bisher endet ein Fahrverbot faktisch an der Grenze: Wer in Italien den Führerschein verliert, darf in Deutschland weiterfahren. Die Richtlinie **(EU) 2025/2206** – nach Darstellung der EU-Kommission eine **Änderungsrichtlinie zu RL 2025/2205** – führt die **gegenseitige Anerkennung von Fahrberechtigungsverlusten** ein.

- Erfasst sind Entzüge von **mehr als drei Monaten**.
- Anlassdelikte: **Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 50 km/h**, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie **Tötung oder schwere Verletzung durch rücksichtsloses Fahren**.
- Der ausstellende Mitgliedstaat **kann** von der Vollstreckung absehen, wenn der Entzug **ausschließlich** auf einer Geschwindigkeitsüberschreitung von **unter 50 km/h** beruht.
- **Keine** grenzüberschreitende Wirkung entfaltet ein Entzug, der allein auf einem nationalen **Punktesystem** beruht.
- Erfährt die zuständige Behörde von einem ausländischen Entzug, muss sie die betroffene Person innerhalb von **20 Arbeitstagen** informieren.

Praktische Wirkung wird diese Richtlinie voraussichtlich **ab 2030** entfalten – Details hängen von den nationalen Umsetzungsgesetzen und den Durchführungsrechtsakten der Kommission ab.

## Häufige Fehler

- **"Mein Führerschein wird ab 70 nur noch mit ärztlichem Attest verlängert."** Falsch. Ein verpflichtender Gesundheitscheck ab 70 steht **nicht** in RL 2025/2205. Vorgesehen ist als Minimum eine **Selbstauskunft**; Mitgliedstaaten können ab 65 kürzere Gültigkeitsdauern vorsehen, Deutschland tut dies derzeit nicht.
- **"Die neuen EU-Regeln gelten seit November 2025 auch in Deutschland."** Nein. Eine **Richtlinie** ist nicht unmittelbar anwendbar. Bis zur Umsetzung in **StVG** und **FeV** gilt das bisherige deutsche Fahrerlaubnisrecht. Erst 2027 bis 2029 greifen die Neuerungen stufenweise.
- **"Ich muss künftig auf den digitalen Führerschein umsteigen."** Nein. Der **physische Kartenführerschein bleibt auf Antrag erhalten** – ausdrücklich auch für Fahrten in Drittstaaten.
- **"Die Richtlinie ersetzt den Pflichtumtausch."** Nein. Der Umtausch der alten Führerscheine nach **§ 24a FeV** läuft nach den bisherigen Fristen weiter und hat mit RL 2025/2205 nichts zu tun.
- **"Mit Klasse B darf ich jetzt jedes Wohnmobil bis 4,25 t fahren."** Nein. Die 4.250-kg-Grenze gilt für Fahrzeuge mit **alternativem Antrieb** (Mehrgewicht durch Batterie). Für **schwere Wohnmobile** ist zusätzlich eine national festzulegende **Schulung oder Prüfung** erforderlich – und beides erst nach nationaler Umsetzung.
- **"Ein Fahrverbot aus dem Ausland gilt automatisch sofort auch hier."** Noch nicht. Die gegenseitige Anerkennung nach RL 2025/2206 wirkt erst nach nationaler Umsetzung, voraussichtlich **ab 2030**, und nur bei Entzügen von **über drei Monaten**.
- **"Die Automatik-Beschränkung (Code 78) fällt automatisch weg."** Nein. Erforderlich bleibt eine **Zusatzschulung von mindestens 7 Unterrichtseinheiten** oder eine gesonderte praktische Prüfung – und auch das erst nach nationaler Umsetzung.


## Beispiel

Ein 17-jähriger Fahrschüler aus Aachen erwirbt 2029 die Fahrerlaubnis Klasse B im Modell "Begleitetes Fahren". Nach heutiger Rechtslage darf er mit BF17 **nur in Deutschland** (und aufgrund bilateraler Absprachen in Österreich) fahren. Nach Umsetzung von RL 2025/2205 – Anwendung des Begleiteten Fahrens ab ca. **26. November 2028** – wird seine Berechtigung in den teilnehmenden Mitgliedstaaten anerkannt; die Fahrt zu Verwandten in den Niederlanden mit eingetragener Begleitperson ist dann zulässig. Sein Führerschein wird ihm parallel **digital in die EUDI-Wallet** ausgestellt; die Plastikkarte erhält er auf Antrag zusätzlich, weil er im Sommer nach Serbien fahren will.




## Quellen

- Richtlinie (EU) 2025/2205 über den Führerschein (EUR-Lex, CELEX:32025L2205):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32025L2205
- Richtlinie (EU) 2025/2205 – Amtsblatt L_202502205 (EUR-Lex):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=OJ:L_202502205
- Richtlinie (EU) 2025/2206 zum Fahrberechtigungsverlust (EUR-Lex, PDF):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:L_202502206
- EU-Kommission (DG MOVE) – "Modernised EU rules on driving licences and driving disqualifications enter into force", 25.11.2025:
  https://transport.ec.europa.eu/news-events/news/modernised-eu-rules-driving-licences-and-driving-disqualifications-enter-force-2025-11-25_de
- EU-Kommission (DG MOVE) – Implementierungsstrategie zu RL 2025/2205 und 2025/2206, 29.07.2026:
  https://transport.ec.europa.eu/news-events/news/european-commission-outlines-practical-steps-implementing-new-eu-rules-driving-licences-and-driving-2026-07-29_de
- Europäisches Parlament – Pressemitteilung "Modernising EU driving rules to increase road safety", 21.10.2025:
  https://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20251016IPR30947/modernising-eu-driving-rules-to-increase-road-safety
- EUR-Lex – Zusammenfassung "Straßenverkehrssicherheit: Führerscheine":
  https://eur-lex.europa.eu/EN/legal-content/summary/road-safety-driving-licences.html
- Deutscher Bundestag – Fünftes Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, BT-Drs. 21/3505 (07.01.2026):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/035/2103505.pdf
- Deutscher Bundestag – Beschlussempfehlung und Bericht, BT-Drs. 21/4979 (25.03.2026):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/049/2104979.pdf
- Deutscher Bundestag – Textarchiv "Digitalisierung von Führerscheinen und Fahrzeugpapieren", 26.03.2026:
  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw13-de-strassenverkehrsgesetz-1157678
- Straßenverkehrsgesetz (StVG) – § 2a Fahrerlaubnis auf Probe:
  https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__2a.html
- Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) – § 48a Begleitetes Fahren ab 17 Jahren:
  https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__48a.html
- Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) – § 24a Umtausch von Führerscheinen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__24a.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-24: Erstveröffentlichung. Rechtsaktnummer, Datum (22.10.2025), Veröffentlichung (05.11.2025) und Inkrafttreten (25.11.2025) gegen EU-Kommission/DG MOVE und CIECA geprüft; gestaffelte Anwendbarkeit (2/3/4 Jahre) nach Angabe der EU-Kommission übernommen. Die konkreten Kalenderdaten (26.11.2027/2028/2029), die Gültigkeitsdauern (15/10/5 Jahre), die Sehschärfe-Anforderung (0,5) sowie die Detailwerte zu Code 78 (7 UE) und RL 2025/2206 (3 Monate, 50 km/h, 20 Arbeitstage) stammen aus Sekundärquellen und wurden **nicht Wort für Wort gegen den EUR-Lex-Volltext (Art. 30, Anhang III) abgeglichen** → factcheck_status=review_needed. DE-Umsetzungsstand gegen Bundestag-DIP/Textarchiv geprüft (Beschluss 26.03.2026). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-24
- Gültig ab: 2025-11-25 (Inkrafttreten der Richtlinie)
- Anwendbar ab: gestaffelt ca. 26.11.2027 / 26.11.2028 / 26.11.2029 (2/3/4 Jahre nach Inkrafttreten)
- Umsetzungsstand Deutschland: teilweise (Fünftes StVG-ÄndG, Bundestagsbeschluss 26.03.2026); weitere Schritte abhängig von EU-Durchführungsrechtsakten
- Status: in Umsetzung (Richtlinie – nationale Umsetzung teilweise erfolgt)
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX:32025L2205, EU-Kommission DG MOVE)
- Lizenz: CC BY 4.0
