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title: EU-Geldwäscheverordnung (AMLR, VO 2024/1624) – 10.000-Euro-Bargeldobergrenze, neue Verpflichtete & Geltung ab 10.07.2027
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# EU-Geldwäscheverordnung (AMLR, VO 2024/1624) – 10.000-Euro-Bargeldobergrenze, neue Verpflichtete & Geltung ab 10.07.2027

## Kurzantwort

Die **EU-Geldwäscheverordnung** – **Verordnung (EU) 2024/1624** („Anti-Money Laundering Regulation", **AMLR**) vom **31. Mai 2024** – ersetzt ab dem **10. Juli 2027** die bisher über nationale Umsetzungsgesetze zersplitterten Geldwäscheregeln durch ein **unmittelbar geltendes „Single Rulebook"** in allen 27 Mitgliedstaaten. Ein deutsches Umsetzungsgesetz ist für die Verordnung selbst **nicht** erforderlich; das **Geldwäschegesetz (GwG)** muss lediglich an die vorrangige EU-Verordnung angepasst werden.

Die für Verbraucherinnen und Verbraucher sichtbarste Neuerung ist die **EU-weite Bargeldobergrenze von 10.000 Euro** (Art. 80 AMLR): Wer **beruflich oder gewerblich** handelt, darf ab dem **10. Juli 2027** Barzahlungen von **10.000 Euro oder mehr** weder annehmen noch leisten. **Rein private** Zahlungen zwischen Privatpersonen sind **ausgenommen**, ebenso **Einzahlungen bei Kreditinstituten**, E-Geld-Emittenten und Zahlungsdienstleistern (diese unterliegen aber Meldepflichten).

Die AMLR ist Teil des **EU-Geldwäschepakets**, das gemeinsam mit der **6. Geldwäscherichtlinie (AMLD6, RL 2024/1640)** und der **AMLA-Verordnung (VO 2024/1620)** am **19. Juni 2024** im Amtsblatt veröffentlicht wurde. Die neue EU-Aufsichtsbehörde **AMLA** mit Sitz in **Frankfurt am Main** ist seit dem **1. Juli 2025** operativ tätig und übernimmt die **direkte Aufsicht** über bis zu **40 ausgewählte Verpflichtete** ab **2028**.

Der Kreis der **Verpflichteten** wird erheblich erweitert – neu erfasst sind unter anderem **Kryptowerte-Dienstleister (CASP)**, **Crowdfunding-Plattformen**, **Verbraucherkreditgeber** außerhalb des Bankensektors sowie **Händler hochwertiger Güter** (Edelmetalle, Edelsteine, Luxusgüter, Kunst). **Profifußballvereine und Spielervermittler** werden erst ab dem **10. Juli 2029** erfasst.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | **Verordnung (EU) 2024/1624** (AMLR) [EUR-Lex, CELEX:32024R1624] |
| Kurzname | EU-Geldwäscheverordnung / Anti-Money Laundering Regulation (AMLR) |
| Titel | Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems für Zwecke der Geldwäsche oder der Terrorismusfinanzierung |
| Datum des Rechtsakts | **31. Mai 2024** (Annahme durch den Rat: 30.05.2024) |
| Veröffentlichung | ABl. L, **2024/1624**, vom **19. Juni 2024** |
| Inkrafttreten | **Juli 2024** (20. Tag nach Veröffentlichung) |
| Geltungsbeginn (Regelfall) | **10. Juli 2027** (Art. 90 AMLR) |
| Geltungsbeginn Profifußball | **10. Juli 2029** (Vereine + Spielervermittler) |
| Rechtsnatur | **EU-Verordnung** → **unmittelbar** anwendbar, kein DE-Umsetzungsgesetz nötig |
| **Bargeldobergrenze** | **10.000 €** bei gewerblichen/beruflichen Barzahlungen (Art. 80) – Zahlungen **ab 10.000 €** unzulässig |
| Ausnahmen Bargeldgrenze | Zahlungen zwischen **Privatpersonen** (nicht beruflich handelnd); **Einzahlungen** bei Kreditinstituten / E-Geld-Emittenten / Zahlungsdienstleistern |
| Identifizierungsschwelle | ab **3.000 €** Sorgfalts-/Identifizierungspflichten bei Bar-Gelegenheitstransaktionen (nur für **Verpflichtete**) – Detailausgestaltung über AMLA-RTS |
| UBO-Schwelle | **25 % oder mehr** (bisher: „mehr als 25 %"); Absenkung auf **15 %** in Hochrisikofällen möglich |
| UBO-Berechnung | EU-weit einheitliches **Durchrechnungsprinzip** (Ketten multiplizieren, parallele Pfade addieren) |
| Aktualisierungsfrist KYC | **jährlich** bei höherem Risiko, **max. 5 Jahre** bei allen übrigen Kunden |
| PEP-Definition | erweitert – u. a. **Geschwister** als nahestehende Personen; Mandatsträger in Wahlkreisen **ab 50.000 Einwohnern** |
| Aufbewahrungsfrist | **5 Jahre** ab Ende der Geschäftsbeziehung bzw. ab Transaktion |
| Neue Verpflichtete | **CASP** (Kryptowerte-Dienstleister), Crowdfunding-Plattformen und -vermittler, Verbraucherkredit- und Hypothekarkreditgeber außerhalb des Bankensektors, Händler hochwertiger Güter (Edelmetalle, Edelsteine, Kunst, Luxusgüter), Profifußballvereine/-vermittler (ab 2029) |
| Hochrisikoländer | neues **dreistufiges EU-Listensystem** (u. a. FATF-Black-/Greylist + EU-spezifische Bedrohungsliste) |
| Aufsichtsbehörde | **AMLA**, Sitz **Frankfurt am Main** (MesseTurm); rechtlich errichtet **26.06.2024**, operativ seit **01.07.2025** |
| AMLA-Sanktionen | bis zu **10 Mio. €** oder **10 % des jährlichen Gesamtumsatzes** der Gruppe (höherer Wert) bei schwersten Verstößen |
| AMLA-Direktaufsicht | Auswahl von bis zu **40** Verpflichteten im Jahr **2027**, Direktaufsicht ab **2028** |
| Flankierende Rechtsakte | **AMLD6** (RL 2024/1640, Umsetzungsfrist **10.07.2027**), **AMLA-VO** (VO 2024/1620, geändert durch VO 2025/2088), **Geldtransfer-VO** (VO 2023/1113, gilt seit 30.12.2024) |
| Betroffener Kreis | **alle Unternehmen** (Bargeldobergrenze), Banken, Zahlungsdienstleister, Krypto-Dienstleister, Immobilienmakler, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Güter-/Kunsthändler, Glücksspielanbieter, Profifußball (ab 2029) |

## Geltungsbereich

Die AMLR gilt **unmittelbar** in allen EU-Mitgliedstaaten. Sie unterscheidet zwei Adressatenkreise:

**1. Verpflichtete (Art. 3 AMLR).** Das sind die klassischen Adressaten der Geldwäscheprävention – Kredit- und Finanzinstitute, Zahlungsdienstleister, Versicherer, Immobilienmakler, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Treuhänder und Glücksspielanbieter. **Neu hinzugekommen** sind insbesondere **Kryptowerte-Dienstleister (CASP)** im Sinne der MiCA-Verordnung, **Crowdfunding-Dienstleister und -vermittler**, **Verbraucherkredit- und Hypothekarkreditgeber** außerhalb des Bankensektors sowie **Händler hochwertiger Güter** – Edelmetalle, Edelsteine, Kunst- und Kulturgüter, Luxusgüter. Für **Profifußballvereine und Spielervermittler** greift eine verlängerte Übergangsfrist bis zum **10. Juli 2029**.

**2. Alle beruflich oder gewerblich Handelnden (Art. 80 AMLR).** Die **Bargeldobergrenze** gilt **unabhängig** davon, ob ein Unternehmen Verpflichteter nach dem Geldwäschegesetz ist. Auch ein Handwerksbetrieb, ein Möbelhaus oder eine Kfz-Werkstatt, die keinerlei GwG-Pflichten treffen, darf ab dem **10. Juli 2027** keine Barzahlung von **10.000 Euro oder mehr** annehmen. Rein **private** Geschäfte zwischen Privatpersonen – etwa der Verkauf eines Gebrauchtwagens von privat an privat – sind **nicht** erfasst.

Da die AMLR eine **Verordnung** ist, verdrängt sie entgegenstehendes nationales Recht in ihrem Anwendungsbereich. Das deutsche **GwG** bleibt für Bereiche relevant, die die **AMLD6** regelt (Aufsichtsstruktur, FIU, nationale Sanktionen) – diese Richtlinie muss Deutschland bis zum **10. Juli 2027** umsetzen.

## Detail: Die 10.000-Euro-Bargeldobergrenze (Art. 80)

Ab dem **10. Juli 2027** dürfen Personen, die **beruflich mit Waren oder Dienstleistungen handeln**, Barzahlungen von **10.000 Euro oder mehr** weder **annehmen** noch **leisten**. Die Grenze ist eine **Zahlungsgrenze**, kein bloßer Dokumentationsauslöser: Eine Barzahlung von 10.001 Euro beim Autohaus, Juwelier oder Bauunternehmen ist danach schlicht **unzulässig** – auch bei Aufteilung auf mehrere offensichtlich zusammenhängende Teilzahlungen.

**Ausgenommen** sind nach Art. 80:

- **Zahlungen zwischen Privatpersonen**, die **nicht in beruflicher Eigenschaft** handeln,
- **Einzahlungen** bei **Kreditinstituten**, **E-Geld-Emittenten** und **Zahlungsdienstleistern**.

**Achtung:** Einzahlungen über 10.000 Euro bei Banken sind zwar zulässig, müssen aber der **zentralen Meldestelle (FIU)** gemeldet werden – als **Dateninformation**, nicht als Verdachtsmeldung. Die konkreten Meldeprozesse sind zum Stand 2026 noch nicht abschließend geregelt.

**Mitgliedstaaten dürfen strengere Grenzen** beibehalten oder einführen. Deutschland kennt derzeit **keine** allgemeine Bargeldobergrenze; ob der Gesetzgeber eine niedrigere Grenze setzt, ist offen.

**Unterhalb der Zahlungsgrenze** greifen für **Verpflichtete** Identifizierungspflichten bereits ab **3.000 Euro** bei Bar-Gelegenheitstransaktionen. Zum Vergleich der geltenden deutschen Rechtslage: Nach **§ 10 Abs. 6a GwG** müssen Edelmetallhändler Kunden schon ab **2.000 Euro** Barzahlung identifizieren, bei sonstigen hochwertigen Gütern gilt derzeit die Schwelle von **10.000 Euro**.

## Detail: Wirtschaftlich Berechtigte (UBO) und Sorgfaltspflichten

Die operativ folgenreichste Änderung für Unternehmen betrifft den **wirtschaftlich Berechtigten (UBO)**. Bislang war der Schwellenwert „**mehr als** 25 %" der Anteile oder Stimmrechte. Die AMLR stellt auf „**25 % oder mehr**" ab – wer **exakt 25 %** hält, ist damit künftig **identifizierungspflichtiger UBO**. Zusätzlich kann in **Hochrisikofällen** eine Absenkung auf bis zu **15 %** erfolgen. Die **Berechnungsmethodik** wird EU-weit vereinheitlicht: Beteiligungen entlang einer Kette werden **multipliziert**, parallel verlaufende Pfade **addiert** („Durchrechnungsprinzip"). Lässt sich keine natürliche Person ermitteln, gilt die **Führungsebene** als UBO letzter Instanz.

Bei den **Kundensorgfaltspflichten** bleibt die dreistufige Systematik (vereinfacht / allgemein / verstärkt) erhalten, die Datenanforderungen steigen jedoch: Bei mittlerem und hohem Risiko sind bei **natürlichen Personen** unter anderem sämtliche Vor- und Nachnamen, **Geburtsort**, vollständiges Geburtsdatum, **Staatsangehörigkeiten**, gewöhnlicher Aufenthaltsort und – soweit verfügbar – die **Steuer-ID** zu erheben; bei **juristischen Personen** zusätzlich das **Gründungsland** sowie Namen **nomineller** Anteilseigner oder Direktoren. Die **Aktualisierungsintervalle** werden verbindlich: **jährlich** bei höherem Risiko, **spätestens alle fünf Jahre** bei allen übrigen Kunden – eine Verlängerung für Niedrigrisikokunden entfällt.

Der Kreis der **politisch exponierten Personen (PEP)** wird ausgeweitet: **Geschwister** zählen künftig zu den nahestehenden Personen, und erfasst werden Mandats- und Amtsträger in **Wahlkreisen ab 50.000 Einwohnern**. Neu ist außerdem, dass **gezielte finanzielle Sanktionen** ausdrücklich Teil der allgemeinen Sorgfaltspflicht werden – zu prüfen ist auch, ob sanktionierte Personen **Kontrolle** oder **mehr als 50 %** der Eigentumsrechte an einer juristischen Person halten.

## Detail: AMLA, Zeitplan und technische Standards

Die **Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AMLA)** wurde durch die **Verordnung (EU) 2024/1620** errichtet, hat ihren Sitz im **MesseTurm in Frankfurt am Main** und besteht rechtlich seit dem **26. Juni 2024**. Erste Vorsitzende ist **Bruna Szego** (Amtsantritt 16.02.2025). Die AMLA ist seit **1. Juli 2025** operativ.

Zeitplan der Behörde:

- **2026:** Ausbau der IT; die AMLA muss den Großteil ihrer **23 Level-2-/Level-3-Maßnahmen** (RTS, ITS, Leitlinien) vorlegen – Zieldatum weitgehend **10. Juli 2026**. Für den **Finanzsektor** liegen finale RTS-Entwürfe seit Oktober 2025 vor, für den **Nichtfinanzsektor** wurde die Konsultation erst im **Februar 2026** eröffnet.
- **2027:** Auswahl von bis zu **40** direkt beaufsichtigten Verpflichteten; Personalstand rund **430**.
- **2028:** Beginn der **direkten Aufsicht**, AMLA voll funktionsfähig.

Bei **schweren, systematischen oder wiederholten** Verstößen kann die AMLA gegen die von ihr direkt beaufsichtigten Verpflichteten **Geldbußen von bis zu 10 Mio. Euro oder 10 % des jährlichen Gesamtumsatzes** der Gruppe verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Für alle übrigen Verpflichteten bleiben die **nationalen Aufsichtsbehörden** zuständig (in Deutschland u. a. BaFin und die Länderbehörden); deren Sanktionsrahmen ergibt sich aus der **AMLD6** und ihrer nationalen Umsetzung.

## Häufige Fehler

- **„Ab 2027 darf ich privat kein Bargeld über 10.000 Euro mehr nutzen."** Falsch. Die Grenze des Art. 80 AMLR gilt nur, wenn **mindestens eine Seite beruflich oder gewerblich** handelt. Der private Gebrauchtwagenverkauf von privat an privat bleibt bar möglich – ebenso das Abheben oder Einzahlen eigenen Geldes bei der Bank.
- **„Die Bargeldobergrenze gilt nur für GwG-Verpflichtete."** Nein. Sie gilt für **alle Unternehmen** im geschäftlichen Kontext, unabhängig davon, ob sie Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz sind.
- **„10.000 Euro bar sind noch erlaubt."** Der Wortlaut erfasst Zahlungen **von 10.000 Euro oder mehr**. Zulässig sind also nur Beträge **bis einschließlich 9.999,99 Euro**.
- **„Die AMLR gilt schon jetzt."** Nein. Die Verordnung ist seit Juli 2024 **in Kraft**, ihre Pflichten **gelten** aber erst ab dem **10. Juli 2027** (Profifußball: 10.07.2029). Bis dahin gilt in Deutschland das **GwG** in seiner jeweils aktuellen Fassung weiter.
- **„Deutschland muss die AMLR erst umsetzen."** Nein – eine **Verordnung** gilt unmittelbar. Umsetzungsbedarf besteht nur für die **Richtlinie AMLD6 (RL 2024/1640)**, Frist **10. Juli 2027**; das GwG wird lediglich angepasst.
- **„Bei genau 25 % Beteiligung bin ich kein wirtschaftlich Berechtigter."** Das galt nach der bisherigen Rechtslage („mehr als 25 %"). Die AMLR stellt auf „**25 % oder mehr**" ab – exakt 25 % genügen künftig.
- **„Krypto-Dienstleister sind von der Geldwäscheaufsicht ausgenommen."** Nein – **CASP** sind ab 2027 vollumfänglich Verpflichtete. Zusätzlich gilt seit **30.12.2024** die **Geldtransfer-Verordnung (VO 2023/1113)** auch für Kryptowerte-Transfers.
- **„Der externe Geldwäschebeauftragte kann Verdachtsmeldungen weiter selbst abgeben."** Nach der AMLR verbleibt die Abgabe der **Verdachtsmeldung** beim Verpflichteten; externe Dienstleister dürfen nur unterstützen.











## Quellen

- Verordnung (EU) 2024/1624 (AMLR, Volltext EUR-Lex, CELEX:32024R1624):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1624
- Verordnung (EU) 2024/1624 (Amtsblattfassung ABl. L 2024/1624 vom 19.6.2024):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=OJ%3AL_202401624
- EUR-Lex – Zusammenfassung „Verhinderung des Missbrauchs des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung (ab 2027)":
  https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/summary/preventing-abuse-of-the-financial-system-for-money-laundering-and-terrorism-purposes-from-2027.html
- Richtlinie (EU) 2024/1640 (AMLD6, Umsetzungsfrist 10.07.2027):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024L1640
- Verordnung (EU) 2024/1620 (AMLA-Verordnung):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32024R1620
- Verordnung (EU) 2025/2088 (Änderung der AMLA-Verordnung):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/2088/oj/eng
- Verordnung (EU) 2023/1113 (Geldtransfer-Verordnung, inkl. Kryptowerte):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32023R1113
- Rat der EU – Pressemitteilung „Anti-money laundering: Council adopts package of rules" (30.05.2024, u. a. 10.000-€-Bargeldgrenze):
  https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2024/05/30/anti-money-laundering-council-adopts-package-of-rules/
- Europäische Kommission – „Anti-money laundering and countering the financing of terrorism at EU level":
  https://finance.ec.europa.eu/financial-crime/anti-money-laundering-and-countering-financing-terrorism-eu-level_en
- AMLA – „About AMLA" (Sitz Frankfurt, Zeitplan: rechtliche Errichtung 26.06.2024, Direktaufsicht ab 2028, 40 Verpflichtete, ~430 Beschäftigte Ende 2027):
  https://www.amla.europa.eu/about-amla_en
- AMLA – Regulatory Instruments (RTS/ITS/Leitlinien):
  https://www.amla.europa.eu/policy/regulatory-instruments_en
- Geldwäschegesetz (GwG) § 10 – Allgemeine Sorgfaltspflichten (aktuelle DE-Rechtslage, u. a. 2.000-€-Schwelle für Edelmetallhandel):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__10.html
- Geldwäschegesetz (GwG) – Gesamtausgabe:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/BJNR182210017.html
- Bundesfinanzministerium – „Finanzkriminalität bekämpfen":
  https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Internationales_Finanzmarkt/Finanzkriminalitaet-bekaempfen/finanzkriminalitaet-bekaempfen.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-22: Erstveröffentlichung. Kerndaten (Rechtsakt vom 31.05.2024, Annahme durch den Rat 30.05.2024, Veröffentlichung im Amtsblatt am 19.06.2024, Geltungsbeginn 10.07.2027, CELEX:32024R1624) gegen die Pressemitteilung des Rates vom 30.05.2024 und die AMLA-Seite „About AMLA" geprüft. Bargeldobergrenze 10.000 € einschließlich Ausnahmen (Privatpersonen, Einzahlungen bei Kreditinstituten) sowie UBO-Schwelle „25 % oder mehr", Durchrechnungsprinzip, erweiterte PEP-Definition, Aktualisierungsfristen (1 Jahr / 5 Jahre) und die Übergangsfrist 10.07.2029 für Profifußball über Fachbeiträge (Kerberos Compliance 02/2026, financialregulations.eu 03/2026) belegt. AMLA-Daten (Sitz Frankfurt/MesseTurm, rechtliche Errichtung 26.06.2024, operativ seit 01.07.2025, Chair Bruna Szego ab 16.02.2025, Auswahl von 40 Verpflichteten 2027, Direktaufsicht ab 2028, Sanktionsrahmen 10 Mio. € / 10 % Gruppenumsatz) aus amla.europa.eu bzw. Fachbeiträgen. **Offen:** Der primäre EUR-Lex-Volltext der VO 2024/1624 konnte im Rechercheprozess nicht maschinell abgerufen werden (JavaScript-Rendering); das exakte Inkrafttretensdatum (9. oder 10.07.2024), die genaue Artikelnummer der 3.000-€-Identifizierungsschwelle sowie der Wortlaut von Art. 3 (Verpflichtetenkatalog) und Art. 80 (Bargeldobergrenze) sind noch Wort für Wort gegen den Amtsblatttext zu prüfen → factcheck_status=review_needed. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-22
- Gültig ab: 2024-07-09 (Inkrafttreten, 20. Tag nach Veröffentlichung im ABl. vom 19.06.2024 – Datum noch gegen Amtsblatt zu verifizieren)
- Geltungsbeginn: 2027-07-10 (Art. 90 AMLR); Profifußballvereine und -vermittler: 2029-07-10
- Rechtsnatur: EU-Verordnung – unmittelbar anwendbar (kein DE-Umsetzungsgesetz); flankierend AMLD6 (RL 2024/1640) mit Umsetzungsfrist 10.07.2027
- Status: in Kraft, Pflichten noch nicht anwendbar; AMLA seit 01.07.2025 operativ, Direktaufsicht ab 2028
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX:32024R1624; Rat der EU; EU-Kommission; AMLA; gesetze-im-internet.de)
- Lizenz: CC BY 4.0
