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title: EU-Produkthaftungsrichtlinie (RL 2024/2853) – Software, KI & Beweiserleichterung ab 09.12.2026
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# EU-Produkthaftungsrichtlinie (RL 2024/2853) – Software, KI & Beweiserleichterung ab 09.12.2026

## Kurzantwort

Die **Richtlinie (EU) 2024/2853** vom **23. Oktober 2024** über die Haftung für fehlerhafte Produkte löst die **Produkthaftungsrichtlinie 85/374/EWG** aus dem Jahr 1985 ab. Sie ist am **8. Dezember 2024** in Kraft getreten; die **Umsetzungsfrist der Mitgliedstaaten endet am 9. Dezember 2026**. Ab diesem Stichtag gilt das neue Recht – aber **nur für Produkte, die nach dem 9. Dezember 2026 in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden**. Für alles, was vorher auf dem Markt war, bleibt das **alte** Produkthaftungsrecht anwendbar.

Drei Änderungen sind für Verbraucher und Unternehmen zentral:

1. **Software und KI sind Produkte.** Der Produktbegriff erfasst künftig ausdrücklich **Software** (unabhängig von der Art der Bereitstellung), **KI-Systeme**, **digitale Konstruktionsdateien**, **Elektrizität** und **Rohstoffe**. Eine fehlerhafte App oder ein fehlerhaftes KI-Modell kann damit **verschuldensunabhängige** Produkthaftung auslösen.
2. **Die Haftungskette wird länger.** Sitzt der Hersteller außerhalb der EU, haften nach Art. 8 unter bestimmten Voraussetzungen auch **Bevollmächtigte, Importeure, Fulfilment-Dienstleister, Händler** und – unter engen Bedingungen – **Online-Plattformen**.
3. **Geschädigte kommen leichter an ihr Recht.** Es gibt einen gerichtlich durchsetzbaren **Anspruch auf Offenlegung von Beweismitteln** (Art. 9) sowie **widerlegbare Vermutungen** für Fehlerhaftigkeit und Kausalität (Art. 10). Zugleich entfallen die bisherige **Selbstbeteiligung von 500 EUR** bei Sachschäden und die mitgliedstaatliche Option einer **Haftungshöchstgrenze**.

Als **Richtlinie** ist RL 2024/2853 **nicht unmittelbar anwendbar** – sie braucht ein nationales Umsetzungsgesetz. Deutschland setzt sie mit dem **Gesetz zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts** um; das **Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG)** von 1989 wird dabei **vollständig neu gefasst**. Das Verfahren war zum Redaktionsschluss (**19.08.2026**) **noch nicht abgeschlossen** – siehe Abschnitt „Umsetzung in Deutschland".

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | Richtlinie (EU) 2024/2853 [EUR-Lex, CELEX:32024L2853] |
| Titel | Richtlinie über die Haftung für fehlerhafte Produkte und zur Aufhebung der Richtlinie 85/374/EWG |
| Datum des Rechtsakts | **23. Oktober 2024** |
| Veröffentlichung | ABl. L, **18. November 2024** (OJ L_202402853) |
| Inkrafttreten | **8. Dezember 2024** |
| **Umsetzungsfrist Mitgliedstaaten** | **9. Dezember 2026** [Art. 22 Abs. 1] |
| Anwendung | nur auf Produkte, die **nach dem 09.12.2026** in Verkehr gebracht / in Betrieb genommen werden |
| Aufgehobene Vorgängerregelung | Richtlinie **85/374/EWG** (mit Wirkung zum 09.12.2026) |
| Rechtsnatur | **Richtlinie** → nationale Umsetzung nötig (nicht unmittelbar anwendbar) |
| Haftungsprinzip | **verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung** (unverändert) |
| Neuer Produktbegriff | Software, KI-Systeme, digitale Konstruktionsdateien, Elektrizität, Rohstoffe [Art. 4] |
| Haftende Wirtschaftsakteure | Hersteller, Komponentenhersteller, **Bevollmächtigter, Importeur, Fulfilment-Dienstleister, Händler**, unter Bedingungen **Online-Plattform** [Art. 8] |
| Wesentliche Veränderung | Wer ein Produkt **wesentlich verändert**, gilt insoweit als **Hersteller** [Art. 8] |
| **Selbstbeteiligung 500 EUR** | **entfällt** (bisher Art. 9 lit. b RL 85/374/EWG) |
| **Haftungshöchstgrenze** | **entfällt** – die frühere mitgliedstaatliche Option (70 Mio. ECU / in DE 85 Mio. EUR nach § 10 ProdHaftG a. F.) wird gestrichen |
| Ersatzfähige Schäden | Tod, Körper- und Gesundheitsschaden **einschließlich medizinisch anerkannter psychischer Beeinträchtigung**; Sachschaden an privat genutzten Sachen; **Vernichtung oder Beschädigung von Daten**, die nicht beruflich genutzt werden [Art. 6] |
| Offenlegung von Beweismitteln | gerichtlich anzuordnen, wenn Geschädigter **plausible Tatsachen** vorträgt [Art. 9] |
| Beweisvermutungen | Vermutung der **Fehlerhaftigkeit** und der **Kausalität** in typisierten Fällen [Art. 10] |
| Regelverjährung | **3 Jahre** ab Kenntnis von Schaden, Fehler und Haftendem [Art. 16] |
| Absolute Höchstfrist | **10 Jahre** ab Inverkehrbringen; **25 Jahre** bei latenten Personenschäden [Art. 17] |
| Cybersicherheit | Cybersicherheitsanforderungen fließen in die Fehlerbeurteilung ein [Art. 7] |
| Software-Updates | Hersteller kann auch für **nach** Inverkehrbringen bereitgestellte Updates / lernende Systeme haften, soweit sie seiner Kontrolle unterliegen [Art. 11] |
| Status Deutschland (19.08.2026) | **noch nicht verkündet** – RegE BT-Drs. 21/4297, 1. Lesung 04.03.2026, Anhörung Rechtsausschuss 13.04.2026, 2./3. Lesung ausstehend |
| Deutsches Umsetzungsgesetz | Gesetz zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts (Neufassung ProdHaftG) |

## Geltungsbereich

Die Richtlinie gilt für **alle Produkte, die nach dem 9. Dezember 2026 in der EU in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden**. Für ältere Produkte bleibt das bisherige Recht maßgeblich – auch dann, wenn der Schaden erst nach dem Stichtag eintritt. Praktisch bedeutet das eine **jahrelange Parallelanwendung** von altem und neuem Produkthaftungsrecht.

Erfasst sind:

- **Verbraucher als Anspruchsberechtigte.** Die Richtlinie schützt **natürliche Personen**. Reine Betriebs- und Vermögensschäden von Unternehmen sind – wie bisher – **nicht** erfasst; Sachschäden werden nur ersetzt, wenn die beschädigte Sache **überwiegend privat** genutzt wurde.
- **Hersteller aller Art**, einschließlich Herstellern von **Software**, **KI-Systemen** und **digitalen Komponenten**.
- **Weitere Wirtschaftsakteure** entlang der Lieferkette (Art. 8), insbesondere bei **Drittstaaten-Herstellern** – das trifft Onlinehandel und Direktimport aus Nicht-EU-Ländern besonders.

**Nicht** erfasst bleiben u. a. Open-Source-Software, die **außerhalb einer Geschäftstätigkeit** entwickelt und bereitgestellt wird, sowie **reine Dienstleistungen**.

## Detail: Der neue Produktbegriff – Software und KI

Der wichtigste Bruch mit dem Recht von 1985: **Software ist ein Produkt**, unabhängig davon, ob sie auf einem Datenträger geliefert, heruntergeladen, über die Cloud bereitgestellt oder in ein Gerät eingebettet ist. Damit greift die **verschuldensunabhängige** Haftung – der Geschädigte muss **kein Verschulden** nachweisen, sondern nur Fehler, Schaden und Kausalzusammenhang.

Praktische Folgen:

- **KI-Systeme** fallen unter den Produktbegriff. Die Richtlinie ergänzt insoweit die **KI-Verordnung (VO 2024/1689)**, die öffentlich-rechtliche Pflichten regelt, aber keine zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche schafft.
- **Digitale Konstruktionsdateien** (z. B. für den 3D-Druck) sind Produkte.
- **Vernachlässigte Sicherheitsupdates** können einen Produktfehler begründen: Ein Produkt ist auch dann fehlerhaft, wenn der Hersteller die zur Aufrechterhaltung der Sicherheit erforderlichen Updates nicht bereitstellt, soweit sie in seiner Kontrolle liegen.
- **Lernende Systeme:** Verändert sich ein Produkt nach dem Inverkehrbringen durch Machine Learning oder Over-the-Air-Updates, kann sich der Hersteller nicht ohne Weiteres darauf berufen, der Fehler habe beim Inverkehrbringen noch nicht bestanden.

## Detail: Haftungskette und Online-Handel (Art. 8)

Primär haftet der **Hersteller**. Kann der Geschädigte den Hersteller nicht in der EU greifen – der klassische Fall beim Direktimport über Online-Marktplätze –, rückt eine Kaskade weiterer Akteure nach:

1. **Hersteller** eines Produkts oder einer **Komponente**
2. **Bevollmächtigter** des Herstellers in der EU
3. **Importeur**
4. **Fulfilment-Dienstleister** (Lagerung, Verpackung, Adressierung, Versand)
5. **Händler / Lieferant**, wenn er den vorgelagerten Akteur nicht binnen einer Frist benennt
6. **Anbieter einer Online-Plattform**, wenn er unter den Bedingungen des Digital Services Act (VO 2022/2065) wie ein Händler auftritt bzw. den Eindruck erweckt, das Produkt selbst anzubieten

Zusätzlich gilt: Wer ein Produkt **wesentlich verändert** und es dann wieder auf dem Markt bereitstellt (Refurbishing, Umbau, Retrofit), gilt für die veränderten Teile **als Hersteller**. Das ist der Kreislaufwirtschafts-Anker der Richtlinie.

## Detail: Beweiserleichterungen (Art. 9 und Art. 10)

Das war bisher die größte praktische Hürde: Ein Verbraucher konnte den Fehler einer komplexen Maschine oder einer Software kaum beweisen.

- **Offenlegung von Beweismitteln (Art. 9):** Legt der Geschädigte **plausible Tatsachen** vor, die seinen Anspruch stützen, ordnet das Gericht an, dass der Beklagte **relevante Beweismittel offenlegt**. Kommt der Beklagte dem nicht nach, wird die **Fehlerhaftigkeit vermutet**. Geschäftsgeheimnisse sind zu schützen, hindern die Anordnung aber nicht grundsätzlich.
- **Vermutung der Fehlerhaftigkeit (Art. 10):** u. a. bei Verletzung **zwingender Produktsicherheitsanforderungen** des Unionsrechts oder wenn der Schaden durch ein **offensichtliches Fehlverhalten** des Produkts bei bestimmungsgemäßer Verwendung entstanden ist.
- **Vermutung der Kausalität (Art. 10):** wenn feststeht, dass das Produkt fehlerhaft ist und der Schaden **typischerweise** mit diesem Fehler zusammenpasst.
- **Auffangvermutung bei technischer/wissenschaftlicher Komplexität:** Ist der Nachweis für den Geschädigten wegen **übermäßiger Schwierigkeiten** praktisch unzumutbar, genügt eine **überwiegende Wahrscheinlichkeit**.

## Detail: Fristen und Wegfall der Grenzen

| Frist / Grenze | Alt (RL 85/374/EWG, ProdHaftG a. F.) | Neu (RL 2024/2853) |
|---|---|---|
| Regelverjährung | 3 Jahre ab Kenntnis | **3 Jahre** ab Kenntnis (unverändert) |
| Erlöschensfrist | 10 Jahre ab Inverkehrbringen | **10 Jahre**, bei **latenten Personenschäden 25 Jahre** |
| Selbstbeteiligung Sachschaden | **500 EUR** | **entfällt** |
| Haftungshöchstsumme | Option: in DE **85 Mio. EUR** (§ 10 ProdHaftG a. F.) | **entfällt** |
| Datenverlust | nicht ersatzfähig | **ersatzfähig**, wenn Daten nicht beruflich genutzt |
| Psychische Schäden | umstritten | ausdrücklich erfasst, soweit **medizinisch anerkannt** |

Die **25-Jahre-Frist** greift nur, wenn der Geschädigte wegen der **Latenzzeit** einer Körper- oder Gesundheitsverletzung innerhalb der 10 Jahre gar nicht klagen konnte – gedacht ist an Spätschäden etwa durch Chemikalien oder Implantate.

## Umsetzung in Deutschland

Deutschland setzt die Richtlinie mit dem **Gesetz zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts** um. Wegen der Vielzahl der Änderungen wird das **ProdHaftG** von 1989 **neu gefasst** statt geändert.

Verfahrensstand (Stand **19.08.2026**):

| Schritt | Datum |
|---|---|
| Referentenentwurf BMJV | **11.09.2025** |
| Kabinettbeschluss | **17.12.2025** |
| Zuleitung an den Bundesrat (BR-Drs. 775/25) | **19.12.2025** |
| Stellungnahme Bundesrat (1061. Sitzung) | **30.01.2026** |
| Regierungsentwurf BT-Drs. 21/4297 | **25.02.2026** |
| 1. Lesung im Bundestag | **04.03.2026** |
| Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz | **13.04.2026** |
| 2./3. Lesung, Bundesrat, Verkündung | **ausstehend** |

Damit ist die Umsetzung **zeitkritisch**: Bis zum Ablauf der Frist am **09.12.2026** bleiben rund **vier Monate**. Verstreicht die Frist ohne Verkündung, drohen ein **Vertragsverletzungsverfahren** der EU-Kommission sowie – nach ständiger EuGH-Rechtsprechung – eine **richtlinienkonforme Auslegung** des nationalen Rechts; eine **unmittelbare Wirkung** der Richtlinie **zwischen Privaten** (horizontale Direktwirkung) besteht dagegen **nicht**. Verbraucher könnten sich in diesem Fall nicht direkt auf die neuen Beweiserleichterungen berufen, sondern allenfalls **Staatshaftungsansprüche** wegen verspäteter Umsetzung geltend machen.

## Häufige Fehler

- **„Die neuen Regeln gelten ab dem 09.12.2026 für alle Produkte."** Nein. Sie gelten nur für Produkte, die **nach** diesem Datum in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden. Für Bestandsprodukte bleibt altes Recht anwendbar – über Jahre hinweg parallel.
- **„Softwarehersteller haften jetzt für jeden Bug."** Nein. Es haftet nur, wer ein **fehlerhaftes** Produkt in Verkehr bringt und dadurch **Tod, Körperschaden, privaten Sachschaden oder privaten Datenverlust** verursacht. Reine Funktionsstörungen ohne solchen Schaden lösen keine Produkthaftung aus – dort greift Gewährleistungs- und Vertragsrecht.
- **„Die Richtlinie gilt schon seit Dezember 2024 direkt."** Nein. Eine **Richtlinie** wirkt erst über das nationale Umsetzungsgesetz. Das Inkrafttreten am 08.12.2024 betrifft nur die Bindung der Mitgliedstaaten.
- **„Open-Source-Entwickler haften künftig."** Nein, nicht bei Entwicklung und Bereitstellung **außerhalb einer Geschäftstätigkeit**. Wer Open-Source-Software allerdings kommerziell in ein Produkt integriert, haftet als Hersteller bzw. Komponentenhersteller.
- **„Auch Unternehmen können ihre Betriebsschäden ersetzt verlangen."** Nein. Ersatzfähig sind Sachschäden nur an **überwiegend privat** genutzten Sachen; reine Vermögens- und Betriebsschäden bleiben außen vor.
- **„Der Haftungsdeckel von 85 Mio. EUR gilt weiter."** Nein – die Option zur Haftungshöchstgrenze wird gestrichen. Für Neuprodukte ab 09.12.2026 gibt es **keine gesetzliche Obergrenze** mehr.

## Quellen

- Richtlinie (EU) 2024/2853 (Volltext, deutsch, EUR-Lex):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024L2853
- Richtlinie (EU) 2024/2853 (ELI-Permalink):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/2853/oj
- Richtlinie 85/374/EWG (aufgehobene Vorgängerrichtlinie):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:31985L0374
- EU-Kommission – Produkthaftung / Liability rules for products:
  https://single-market-economy.ec.europa.eu/single-market/goods/free-movement-sectors/liability-defective-products_en
- BMJV – Gesetz zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts (Gesetzgebungsverfahren):
  https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Produkthaftung.html
- Bundesrat-Drucksache 775/25 (Regierungsentwurf, 19.12.2025):
  https://dserver.bundestag.de/brd/2025/0775-25.pdf
- Bundestag-Drucksache 21/4297 (Regierungsentwurf, 25.02.2026):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/042/2104297.pdf
- Deutscher Bundestag – Erste Lesung zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts (04.03.2026):
  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-produkthaftungsrecht-1150448
- Deutscher Bundestag – Anhörung im Rechtsausschuss (13.04.2026):
  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw16-pa-recht-produkthaftung-1164692
- Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG, geltende Fassung):
  https://www.gesetze-im-internet.de/prodhaftg/
- § 10 ProdHaftG a. F. (Haftungshöchstbetrag 85 Mio. EUR):
  https://dejure.org/gesetze/ProdHaftG/10.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-19: Erstveröffentlichung. Eckdaten (Rechtsakt vom 23.10.2024, ABl. 18.11.2024, Inkrafttreten 08.12.2024, Umsetzungsfrist 09.12.2026, Aufhebung RL 85/374/EWG, CELEX:32024L2853) sowie der deutsche Verfahrensstand (RefE 11.09.2025, Kabinett 17.12.2025, BR-Drs. 775/25, BT-Drs. 21/4297, 1. Lesung 04.03.2026, Anhörung 13.04.2026) gegen BMJV, Bundestag und Bundesrat recherchiert. Die **artikelbezogenen Einzelangaben** (Art. 4, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 16, 17, 22) konnten **nicht** Wort für Wort gegen den EUR-Lex-Volltext abgeglichen werden → factcheck_status=review_needed. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-19
- Gültig ab: 2024-12-08 (Inkrafttreten der Richtlinie)
- Umsetzungsfrist: 2026-12-09 (Deutschland: Gesetzgebungsverfahren nicht abgeschlossen)
- Anwendung: Produkte, die nach dem 09.12.2026 in Verkehr gebracht / in Betrieb genommen werden
- Status: in Umsetzung (Richtlinie – nationale Umsetzung ausstehend)
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX:32024L2853)
- Lizenz: CC BY 4.0
