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title: EU-Verbraucherkredit-Richtlinie (RL 2023/2225) – BNPL, Kleinkredite & Widerrufsrecht ab 20.11.2026
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# EU-Verbraucherkredit-Richtlinie (RL 2023/2225) – BNPL, Kleinkredite & Widerrufsrecht ab 20.11.2026

## Kurzantwort

Die **Richtlinie (EU) 2023/2225** vom **18. Oktober 2023** („CCD II") ersetzt die alte Verbraucherkredit-Richtlinie 2008/48/EG und weitet den Verbraucherschutz bei Krediten deutlich aus. Als **Richtlinie** gilt sie **nicht unmittelbar** – Deutschland hat sie durch das **Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2225 über Verbraucherkreditverträge und zur Regelung der Förderung klimaneutraler Mobilität** umgesetzt, verkündet am **18. Mai 2026** ([BGBl. 2026 I Nr. 139](https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/139/VO.html)).

Die neuen Regeln des Verbraucherdarlehensrechts **gelten ab dem 20. November 2026**. Wichtigste Änderungen für Verbraucher: **„Buy now, pay later" (BNPL), Kleinstkredite unter 200 €, zinsfreie Darlehen und Kurzzeitkredite bis drei Monate** fallen künftig unter das Verbraucherdarlehensrecht – mit Kreditwürdigkeitsprüfung, vorvertraglichen Informationen und **14-tägigem Widerrufsrecht**. Im Gegenzug wird das „ewige Widerrufsrecht" abgeschafft: Bei fehlerhaften Pflichtangaben ist der Widerruf künftig auf **maximal 12 Monate und 14 Tage** nach Vertragsschluss begrenzt (§ 356b Abs. 2 BGB n. F.).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| EU-Rechtsakt | **Richtlinie (EU) 2023/2225** (CCD II), [EUR-Lex CELEX:32023L2225](https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2023/2225/oj) |
| Datum des Rechtsakts | **18. Oktober 2023** |
| Veröffentlichung | ABl. L, 2023/2225, **30. Oktober 2023** |
| Rechtsnatur | **Richtlinie** → nationale Umsetzung nötig (nicht unmittelbar anwendbar) |
| Ersetzt | Richtlinie 2008/48/EG (aufgehoben mit Wirkung zum 20.11.2026) |
| Umsetzungsfrist Mitgliedstaaten | **20. November 2025** [Art. 48 RL 2023/2225] |
| Anwendung der nationalen Vorschriften ab | **20. November 2026** [Art. 48 RL 2023/2225] |
| DE-Umsetzungsgesetz | Gesetz zur Umsetzung der RL (EU) 2023/2225 über Verbraucherkreditverträge …, **BGBl. 2026 I Nr. 139** vom 18.05.2026 (Ausfertigung 12.05.2026) |
| Bundestagsbeschluss | **17. April 2026** (BT-Drs. 21/1851 i. d. F. BT-Drs. 21/5381) |
| Inkrafttreten der Kreditregeln in DE | **20. November 2026** |
| Geänderte DE-Gesetze | BGB, EGBGB, BDSG, GewO, KWG, FinDAG, UWG, PAngV + neues **AbsFinAG** |
| Untere Betragsgrenze | **entfällt** – bisherige 200-€-Schwelle des § 491 Abs. 2 BGB fällt weg |
| Obere Betragsgrenze (EU-Richtlinie) | **100.000 €** Gesamtkreditbetrag (darüber optional nationale Regelung) [Art. 2 RL 2023/2225] |
| Neu erfasst | BNPL, unentgeltliche Darlehen (§ 491 Abs. 2 BGB n. F.), unentgeltliche Zahlungsaufschübe (§ 506 BGB n. F.), Kurzzeitkredite ≤ 3 Monate, Leasing mit Kaufoption |
| Ausnahme Rechnungskauf | Händler gewährt selbst, unentgeltlich, Zahlungsfrist **≤ 50 Tage** ab Lieferung/Leistung (§ 506 Abs. 1 BGB n. F.) |
| Ausnahme Rechnungskauf bei Großanbietern | Online-Anbieter, die weder Kleinstunternehmen noch KMU sind: nur **≤ 14 Tage**, keine Übertragung des Schuldverhältnisses auf Dritte |
| Ausnahme Debitkarten mit Zahlungsaufschub | Rückzahlung **≤ 40 Tage**, zinsfrei, nur geringe Entgelte (§ 506 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 BGB n. F.) |
| Vertragsform | **Textform** (§ 126b BGB) statt Schriftform für Allgemein-Verbraucherdarlehen (§ 492 Abs. 1 BGB n. F.); Immobiliardarlehen weiter Schriftform |
| Voreingestellte Checkboxen | **verboten** (§ 492 Abs. 1a S. 1 BGB n. F.) |
| Widerrufsfrist | **14 Tage** (§ 355 BGB); Höchstfrist bei fehlerhaften Pflichtangaben **12 Monate + 14 Tage** (§ 356b Abs. 2 S. 5 BGB n. F.) |
| Ausnahme von der Höchstfrist | keine Belehrung über das Widerrufsrecht → Höchstfrist gilt **nicht** |
| Musterwiderrufsinformation | **ersatzlos gestrichen** (Anlage 7 EGBGB entfällt) |
| Kreditwürdigkeitsprüfung | neuer Maßstab: Erfüllung muss **„wahrscheinlich"** sein (bisher „keine erheblichen Zweifel") – § 505a Abs. 1 BGB n. F., § 18a Abs. 1 KWG n. F. |
| Sittenwidrigkeitsgrenze (kodifiziert) | Nichtigkeit, wenn effektiver Jahreszins den marktüblichen um **mehr als das Doppelte** oder um **12 Prozentpunkte** übersteigt (§ 492 Abs. 9 BGB n. F.) |
| Nachsichtspflicht | Darlehensgeber muss vor Zwangsvollstreckung **angemessene Nachsicht** üben (Stundung, Laufzeitverlängerung, Zinssenkung) – § 497a Abs. 2 BGB n. F. |
| Dispokredit-Kündigung | Information **mindestens 30 Tage** vor Wirksamwerden; Rückzahlung in **12 gleichen Monatsraten** ohne Zusatzkosten (§ 504 Abs. 2 BGB n. F.) |
| Dispo-Information | mindestens **monatlich** über wesentliche Bedingungen (§ 504 Abs. 1 BGB n. F.) |
| Scoring | neuer **§ 37a BDSG** ersetzt § 31 BDSG; Verbot bestimmter Datenarten, Recht auf menschliche Überprüfung |
| Erlaubnis Darlehensvermittler | neu **§ 34k GewO**; Altinhaber (§ 34c GewO a. F.) müssen bis **31. Mai 2027** beantragen (§ 162 GewO n. F.) |
| Registrierung nach AbsFinAG | Übergangsfrist bis **20. November 2027**; Aufsicht: **BaFin** |
| Geschätzte Umsetzungskosten (EU-Kommission) | **1,4–1,5 Mrd. €** für die europäische Kreditwirtschaft |

## Geltungsbereich

Die Richtlinie regelt **Kreditverträge zwischen Unternehmern und Verbrauchern**. Nicht erfasst sind Immobiliar-Verbraucherdarlehen (dafür gilt weiterhin die Wohnimmobilienkredit-Richtlinie 2014/17/EU) und Kredite an Unternehmer. Nach **Art. 2 RL 2023/2225** gilt die Richtlinie grundsätzlich bis zu einem Gesamtkreditbetrag von **100.000 €**; darüber hinaus dürfen die Mitgliedstaaten entsprechende nationale Regeln anwenden.

Die entscheidende Neuerung ist der **Wegfall der bisherigen Schwellen**. Bislang galt das deutsche Allgemein-Verbraucherdarlehensrecht erst ab einem Nettodarlehensbetrag von **über 200 €** und erfasste unentgeltliche sowie sehr kurzfristige Kredite nicht. Beides entfällt. Damit unterliegen ab dem 20.11.2026 auch:

- **„Buy now, pay later"-Modelle** (z. B. „Zahle in 30 Tagen", „3 Raten ohne Zinsen", Finanzierungen über Plattformanbieter) als Zahlungsaufschub nach § 506 BGB n. F.,
- **Kleinstkredite** unterhalb von 200 €,
- **zins- und gebührenfreie Darlehen**,
- **Kurzzeitkredite** mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten,
- **Leasingverträge mit Kaufoption**,
- eingeräumte und geduldete **Überziehungsmöglichkeiten** (Dispokredit) ohne die bisherigen Sonderprivilegien.

**Ausgenommen** bleibt der klassische **Rechnungskauf**, wenn der Händler den Zahlungsaufschub selbst und unentgeltlich gewährt und die Zahlungsfrist **höchstens 50 Tage** ab Lieferung bzw. Leistung beträgt. Für **große Online-Anbieter** (weder Kleinstunternehmen noch KMU) verkürzt sich diese Frist auf **14 Tage**; zusätzlich darf das Schuldverhältnis nicht insgesamt auf einen Dritten übergehen. Ebenfalls ausgenommen sind **Debitkarten mit Zahlungsaufschub**, wenn die Mittel binnen **40 Tagen** zinsfrei zurückzuzahlen sind und nur geringe Entgelte anfallen (§ 506 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 BGB n. F.) – diese Ausnahme wurde erst im parlamentarischen Verfahren ergänzt.

## Detail: Widerrufsrecht – Ende des „ewigen Widerrufs"

Das Widerrufsrecht bei Verbraucherdarlehen beträgt weiterhin **14 Tage** (§ 495 Abs. 1 BGB i. V. m. § 355 BGB). Neu ist die **absolute Höchstfrist**: Waren die Pflichtangaben fehlerhaft, erlischt das Widerrufsrecht künftig spätestens **12 Monate und 14 Tage nach Vertragsschluss** (§ 356b Abs. 2 S. 5 BGB n. F.). Damit endet das sogenannte „ewige Widerrufsrecht", auf das sich Verbraucher bei Auto- und Ratenkrediten jahrelang berufen konnten.

**Wichtige Rückausnahme:** Wurde der Darlehensnehmer über das Widerrufsrecht **überhaupt nicht** informiert (Art. 247 § 6 Abs. 1 S. 1 Nr. 17, Abs. 2 EGBGB n. F.), greift die Höchstfrist **nicht**. Zugleich entfällt die gesetzliche **Musterwiderrufsinformation** (Anlage 7 EGBGB) ersatzlos – Kreditgeber können sich nicht mehr auf die Gesetzlichkeitsfiktion berufen und tragen das Formulierungsrisiko selbst.

Für **Altverträge**, die vor dem 20.11.2026 geschlossen wurden, gilt grundsätzlich das bisherige Recht; die genauen Übergangsvorschriften ergeben sich aus dem EGBGB und sind im Einzelfall zu prüfen.

## Detail: Kreditwürdigkeitsprüfung und Scoring

Der Prüfmaßstab wird verschärft und an das Niveau der Immobiliardarlehen angeglichen: Ein Allgemein-Verbraucherdarlehen darf nur noch gewährt werden, wenn der Darlehensnehmer seine Pflichten **„wahrscheinlich"** erfüllen wird (§ 505a Abs. 1 BGB n. F.) – bisher genügte, dass „keine erheblichen Zweifel" bestanden. Grundlage müssen **einschlägige und genaue Informationen zu Einkommen, Ausgaben und sonstigen finanziellen Umständen** sein, im angemessenen Verhältnis zu Art, Laufzeit, Höhe und Risiko des Kredits. Bei BNPL-Modellen sind bestehende Verbindlichkeiten des Verbrauchers zu berücksichtigen. Aufsichtsrechtlich flankiert § 18a KWG n. F. die Pflicht; zusätzlich muss der Darlehensnehmer **gewarnt** werden, wenn der Kredit angesichts seiner finanziellen Situation ein spezifisches Risiko birgt (§ 18a Abs. 1b KWG n. F.).

Beim **Scoring** ersetzt der neue **§ 37a BDSG** den bisherigen § 31 BDSG. Er konkretisiert die Ausnahmen vom Verbot ausschließlich automatisierter Entscheidungen nach **Art. 22 Abs. 1 DSGVO (VO 2016/679)**. Nach § 37a Abs. 2 Nr. 1 BDSG n. F. dürfen für Wahrscheinlichkeitswerte insbesondere **nicht** verwendet werden: besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO), Angaben zu **Alter, Geschlecht, Namen**, die **Nutzung sozialer Netzwerke**, Informationen über **Zahlungsein- und -ausgänge auf Bankkonten** sowie **Anschriftendaten**. Wahrscheinlichkeitswerte über **Minderjährige** sind unzulässig (§ 37a Abs. 2 Nr. 2 BDSG n. F.). Hinzu kommen umfassende **Transparenzpflichten** (§ 37a Abs. 4) und das **Recht auf Anfechtung, Darlegung des eigenen Standpunkts und menschliche Überprüfung** der Entscheidung (§ 37a Abs. 5).

## Detail: Schutz bei Zahlungsschwierigkeiten und Dispokredit

Neu ist eine **zivilrechtliche Nachsichtspflicht**: Bevor der Darlehensgeber Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleitet, muss er **angemessene Nachsicht** walten lassen (§ 497a Abs. 2 S. 1 BGB n. F.) – etwa durch Stundung, Laufzeitverlängerung, Umschuldung oder Herabsetzung des Sollzinssatzes. Bisher war dies lediglich eine aufsichtsrechtliche Vorgabe (§ 18a Abs. 8b KWG); künftig haben Verbraucher einen eigenen zivilrechtlichen Anspruch. Ergänzend besteht die Pflicht, Darlehensnehmer in finanziellen Schwierigkeiten an **Schuldnerberatungsdienste** zu verweisen.

Beim **Dispositionskredit** entfallen die bisherigen Erleichterungen: Es besteht künftig ein **Widerrufsrecht** (§§ 495 Abs. 1 BGB n. F., 355 BGB), der Darlehensgeber muss **mindestens monatlich** über die wesentlichen Bedingungen informieren (§ 504 Abs. 1 BGB n. F.) und eine Kündigung **mindestens 30 Tage** vorher ankündigen. Nach Kündigung muss er dem Verbraucher die Rückzahlung in **zwölf gleichen Monatsraten ohne Zusatzkosten** anbieten (§ 504 Abs. 2 BGB n. F.); für **geduldete Überziehungen** gilt dies entsprechend (§ 505 Abs. 5 BGB n. F.).

## Detail: Zinsobergrenze und neues Aufsichtsregime

Die von der Rechtsprechung entwickelte **Sittenwidrigkeitsgrenze** wird in **§ 492 Abs. 9 BGB n. F.** kodifiziert – ohne die bisher erforderlichen subjektiven Voraussetzungen des § 138 BGB. Ein Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag ist danach **nichtig**, wenn sein effektiver Jahreszins den marktüblichen Zins **um mehr als das Doppelte** übersteigt oder ihn **absolut um zwölf Prozentpunkte** überschreitet.

Aufsichtsrechtlich schafft das neue **Absatzfinanzierungsaufsichtsgesetz (AbsFinAG)** ein eigenes Regime für Kreditgeber der Absatzfinanzierung – gerade für BNPL-Anbieter. Kreditgeber müssen sich bei der **BaFin registrieren** (§ 4 AbsFinAG); die BaFin führt ein öffentliches Kreditgeberregister. Bei Absatzfinanzierung mit Forderungsabtretung (§ 2 Abs. 2 AbsFinAG) gehen die aufsichtlichen Pflichten auf die eingebundenen Institute über, die dann nur eine **Anzeigepflicht** trifft (§ 6 AbsFinAG). Für **Darlehensvermittler** gilt der neue Erlaubnistatbestand **§ 34k GewO**; Inhaber einer Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 S. 1 GewO a. F. müssen die neue Erlaubnis bis zum **31. Mai 2027** beantragen (§ 162 GewO n. F.). Die Registrierungs- und Meldepflichten nach dem AbsFinAG sind bis zum **20. November 2027** zu erfüllen.

## Häufige Fehler

- **„Die Richtlinie gilt seit 2023 direkt in Deutschland."** Nein – als **Richtlinie** wirkt sie erst über das nationale Umsetzungsgesetz. Die neuen Regeln greifen erst **ab dem 20. November 2026**.
- **„Klarna & Co. sind gar keine Kredite."** Ab dem 20.11.2026 sind **BNPL-Zahlungsaufschübe grundsätzlich Verbraucherdarlehen** bzw. Finanzierungshilfen (§ 506 BGB n. F.) – mit Kreditwürdigkeitsprüfung, Pflichtinformationen und Widerrufsrecht.
- **„Der Kauf auf Rechnung fällt jetzt auch darunter."** Nicht zwingend: Gewährt der Händler den Zahlungsaufschub **selbst und unentgeltlich** mit einer Frist von **höchstens 50 Tagen** (große Online-Anbieter: **14 Tage**), bleibt es bei der Ausnahme.
- **„Ich kann meinen Autokredit ewig widerrufen."** Für **ab dem 20.11.2026** geschlossene Verträge nicht mehr: Die Widerrufsfrist endet bei fehlerhaften Angaben spätestens nach **12 Monaten und 14 Tagen**. Ganz fehlende Widerrufsinformationen bleiben davon ausgenommen.
- **„Kredite unter 200 Euro sind ungeregelt."** Die **200-€-Untergrenze entfällt**. Auch Kleinstkredite unterliegen künftig dem Verbraucherdarlehensrecht.
- **„Die Bank darf sofort vollstrecken."** Vor Zwangsvollstreckungsmaßnahmen besteht eine **Nachsichtspflicht** (§ 497a Abs. 2 BGB n. F.); beim gekündigten Dispo muss eine Rückzahlung in **zwölf Monatsraten** angeboten werden.
- **„Meine Postleitzahl darf beim Scoring genutzt werden."** Nach **§ 37a Abs. 2 Nr. 1 BDSG n. F.** dürfen **Anschriftendaten** – ebenso wie Alter, Geschlecht, Name und Social-Media-Nutzung – für Wahrscheinlichkeitswerte **nicht** verwendet werden.

## Quellen

- Richtlinie (EU) 2023/2225 über Verbraucherkreditverträge (ELI, Volltext):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2023/2225/oj
- EUR-Lex – CELEX:32023L2225 (Rechtsaktdossier, alle Sprachfassungen):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32023L2225
- EUR-Lex – Kurzdarstellung „Verbraucherkreditverträge (2023)":
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=LEGISSUM:4707402
- EU-Kommission – Consumer Credit (Rechtsrahmen, Zeitplan):
  https://commission.europa.eu/business-economy-euro/financial-services/retail-financial-services/consumer-credit_en
- Bundesgesetzblatt – Gesetz zur Umsetzung der RL (EU) 2023/2225 über Verbraucherkreditverträge …, BGBl. 2026 I Nr. 139 vom 18.05.2026:
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/139/VO.html
- BGBl. – Regelungstext (PDF):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/139/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1
- BMJV – Gesetzgebungsverfahren „Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2225":
  https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_VerbraucherkreditRL.html
- Regierungsentwurf, BT-Drs. 21/1851:
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/018/2101851.pdf
- Beschlussempfehlung Rechtsausschuss, BT-Drs. 21/5381:
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/053/2105381.pdf
- Deutscher Bundestag – Beschluss vom 17.04.2026:
  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw16-de-verbraucherkreditvertraege-1158224
- Bundesregierung – „Besserer Verbraucherschutz bei Kreditverträgen":
  https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/schutz-kreditvertraege-2382528
- § 491 BGB – Verbraucherdarlehensvertrag (geltende Fassung):
  https://dejure.org/gesetze/BGB/491.html
- § 492 BGB – Schriftform, Vertragsinhalt (geltende Fassung):
  https://dejure.org/gesetze/BGB/492.html
- § 356b BGB – Widerrufsrecht bei Verbraucherdarlehensverträgen:
  https://dejure.org/gesetze/BGB/356b.html
- § 505a BGB – Pflicht zur Kreditwürdigkeitsprüfung:
  https://dejure.org/gesetze/BGB/505a.html
- § 506 BGB – Zahlungsaufschub, sonstige Finanzierungshilfe:
  https://dejure.org/gesetze/BGB/506.html
- § 18a KWG – Verbraucherdarlehen und entgeltliche Finanzierungshilfen:
  https://dejure.org/gesetze/KWG/18a.html
- BGB (Volltext, amtlich):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/
- BDSG (Volltext, amtlich):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_2018/

## Änderungsverlauf

- 2026-08-14: Erstveröffentlichung. Kerndaten der Richtlinie (Datum 18.10.2023, ABl.-Veröffentlichung 30.10.2023, Umsetzungsfrist 20.11.2025 und Anwendung ab 20.11.2026 nach Art. 48, Aufhebung der RL 2008/48/EG, 100.000-€-Obergrenze nach Art. 2) gegen EUR-Lex/EU-Kommission recherchiert; DE-Umsetzung (BGBl. 2026 I Nr. 139 vom 18.05.2026, Ausfertigung 12.05.2026, Bundestagsbeschluss 17.04.2026, BT-Drs. 21/1851 und 21/5381) gegen recht.bund.de und Bundesregierung geprüft. Die Einzelwerte der Neuregelungen (§ 492 Abs. 1, 1a, 9 BGB; § 356b Abs. 2 S. 5 BGB; § 497a Abs. 2 BGB; §§ 504, 505, 505a BGB; § 506 Abs. 1 BGB mit 50-/14-/40-Tage-Fristen; § 37a BDSG; § 34k, § 162 GewO; §§ 2, 4, 6 AbsFinAG) wurden aus Fachauswertungen des verkündeten Gesetzes übernommen und **nicht Wort für Wort gegen den BGBl-Regelungstext abgeglichen**; ebenso das Bundesratsdatum. → factcheck_status=review_needed | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-14
- Gültig ab: 2026-11-20 (Anwendung der umgesetzten Vorschriften in Deutschland)
- EU-Rechtsakt: Richtlinie (EU) 2023/2225 vom 18.10.2023, ABl. L, 2023/2225 vom 30.10.2023
- DE-Umsetzung: BGBl. 2026 I Nr. 139 vom 18.05.2026, Inkrafttreten der Kreditregeln am 20.11.2026
- Status: in Kraft (Richtlinie umgesetzt, Anwendung ab 20.11.2026)
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX:32023L2225, Bundesgesetzblatt, EU-Kommission)
- Lizenz: CC BY 4.0
