---
title: "ViDA – Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter (RL 2025/516) – E-Rechnung & Meldepflicht 2030, Plattform-Fiktion 2028"
slug: "eu-vida-mehrwertsteuer-digitales-zeitalter-2025-516"
domaine: "steuerrecht"
valid_from: "2025-04-14"
valid_to: null
last_reviewed: "2026-10-21"
statut: "Gesetzentwurf"
authority_level: "A"
legal_status: "projet_loi"
license: CC-BY-4.0
url: https://nexvyra.de/fakten/eu-vida-mehrwertsteuer-digitales-zeitalter-2025-516.md
wikidata_subjects: []
factcheck_status: "ok"
---

# ViDA – Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter (RL 2025/516) – E-Rechnung & Meldepflicht 2030, Plattform-Fiktion 2028

## Kurzantwort

**ViDA („VAT in the Digital Age")** ist das EU-Reformpaket zur Digitalisierung der Mehrwertsteuer. Kern ist die **Richtlinie (EU) 2025/516 des Rates vom 11. März 2025**, die die **Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2006/112/EG** ändert; flankiert wird sie von der **Verordnung (EU) 2025/517** (Verwaltungszusammenarbeit) und der **Durchführungsverordnung (EU) 2025/518**. Das Paket wurde am **25. März 2025** im Amtsblatt veröffentlicht und ist am **14. April 2025 in Kraft** getreten ([EU-Kommission – ViDA](https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-digital-age-vida_en)).

Weil ViDA im Kern eine **Richtlinie** ist, gilt sie in Deutschland **nicht unmittelbar**, sondern muss stufenweise ins **Umsatzsteuergesetz (UStG)** übernommen werden. Die Pflichten greifen gestaffelt ([Art. 6 RL 2025/516](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32025L0516)): **1.1.2027** (OSS/IOSS-Anpassungen, Ausweitung der Marktplatz-Lieferfiktion auf Schwellenerwerber), **1.7.2028** (Plattform-Fiktion für **Kurzzeitvermietung** und **Personenbeförderung auf der Straße**, Single VAT Registration, Ende neuer Konsignationslager), **1.7.2029** (Wegfall bisheriger Meldevorgaben), **1.7.2030** (**verpflichtende E-Rechnung und transaktionsbezogene digitale Meldung für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze** – ersetzt die Zusammenfassende Meldung) und **1.1.2035** (Angleichung bestehender nationaler Echtzeit-Meldesysteme).

Deutschland setzt die **erste Stufe** über den **Regierungsentwurf eines Jahressteuergesetzes 2026** um (Kabinettsbeschluss **12.08.2026**); das Gesetz ist zum Stand dieser Seite **noch nicht verabschiedet** ([BMF-Pressemitteilung](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2026/08/2026-08-12-jahressteuergesetz-2026.html)).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | Richtlinie (EU) 2025/516 des Rates vom 11.03.2025 zur Änderung der RL 2006/112/EG [EUR-Lex, CELEX:32025L0516] |
| Begleitrechtsakte | VO (EU) 2025/517 (Verwaltungszusammenarbeit) und DVO (EU) 2025/518 – unmittelbar anwendbar [EU-Kommission] |
| Amtsblatt | 25.03.2025 (ABl. L-Reihe) [EU-Kommission] |
| Inkrafttreten | 14.04.2025 (20. Tag nach Veröffentlichung, Art. 7) [EUR-Lex] |
| Rechtsnatur | EU-Richtlinie → Umsetzung ins UStG erforderlich |
| Sofort seit 14.04.2025 | Mitgliedstaaten dürfen inländische E-Rechnungspflicht ohne EU-Sondergenehmigung einführen (Art. 6 Abs. 1) [Art. 6 RL 2025/516] |
| Stufe 1 – Umsetzungsfrist | Erlass bis 31.12.2026, Anwendung ab 01.01.2027 (Art. 2: OSS/IOSS, Plattform-Lieferfiktion) [Art. 6 Abs. 2] |
| Stufe 2 – Plattform & SVR | Erlass bis 30.06.2028, Anwendung ab 01.07.2028 (Art. 3) [Art. 6 Abs. 3] |
| Plattform-Fiktion – Wahlrecht | Art. 28a frühestens 01.07.2028, spätestens 01.01.2030 anzuwenden [Art. 6 Abs. 3 UAbs. 2] |
| Kurzzeitvermietung (Art. 28a) | ununterbrochene Vermietung an dieselbe Person für höchstens 30 Nächte [Art. 3 Nr. 1 RL 2025/516] |
| Ausnahme Plattform-Fiktion | Anbieter teilt der Plattform seine USt-IdNr. mit und erklärt, die USt selbst zu erheben [Art. 28a Abs. 1 lit. a, b] |
| Konsignationslager | keine neuen Konsignationslagerfälle nach 30.06.2028; Regelung läuft 30.06.2029 aus [ErwG RL 2025/516] |
| Stufe 3 | Erlass bis 30.06.2029, Anwendung ab 01.07.2029 (Art. 4: Streichung Art. 243 Abs. 3, Art. 262 Abs. 2 MwStSystRL) [Art. 6 Abs. 4] |
| Stufe 4 – E-Rechnung/DRR | Erlass bis 30.06.2030, Anwendung ab 01.07.2030 (Art. 5) [Art. 6 Abs. 5] |
| E-Rechnung als Standard | Rechnungen werden als elektronische Rechnungen nach EN 16931 (RL 2014/55/EU) ausgestellt (Art. 218 n. F.) |
| Keine Empfängerzustimmung | Norm-konforme E-Rechnung an Unternehmer ohne Zustimmung des Empfängers (Art. 232 n. F.) |
| Rechnungsfrist grenzüberschreitend | spätestens 10 Tage nach Steuertatbestand bzw. nach Eingang einer Vorauszahlung (Art. 222 n. F. ab 2030) |
| Sammelrechnungen | weiter zulässig bei Steueranspruch im selben Kalendermonat; Ausstellung spätestens 10 Tage nach Monatsende; Ausschluss in betrugsanfälligen Sektoren möglich (Art. 223 n. F.) |
| Meldung Leistender | Datenübermittlung zum Zeitpunkt der Rechnungsausstellung; bei Gutschrift durch Empfänger spätestens 5 Tage danach (Art. 263 Abs. 1 n. F.) |
| Meldung Empfänger | spätestens 5 Tage nach Eingang der Rechnung (Art. 263 Abs. 2 n. F.) |
| Sanktion Steuerbefreiung | ig. Lieferung nicht steuerfrei, wenn Lieferer Meldepflicht nach Art. 262/263 nicht erfüllt (Art. 138 Abs. 1a n. F.), sofern er das Versäumnis nicht hinreichend begründet |
| Nationale Altsysteme | Anpassung bestehender Echtzeit-Meldesysteme bis 01.01.2035 [Art. 6 Abs. 5 UAbs. 2] |
| Erwarteter Effekt | bis zu 11 Mrd. €/Jahr weniger MwSt-Betrug; > 4,1 Mrd. €/Jahr weniger Compliance-Kosten über 10 Jahre [EU-Kommission] |
| DE-Umsetzung | Regierungsentwurf Jahressteuergesetz 2026 (Kabinett 12.08.2026; BT-Drs. 21/8283 vom 30.09.2026; 1. Lesung im Bundestag 08.10.2026, Überweisung an den Finanzausschuss) – noch nicht verabschiedet [BT-Drs. 21/8283] |
| Betroffener Nutzerkreis | alle Unternehmer mit EU-B2B-Umsätzen, Online-Marktplätze, Vermietungs- und Fahrdienst-Plattformen, OSS-/IOSS-Nutzer, Softwareanbieter für Rechnungsstellung |

## Geltungsbereich

ViDA betrifft **jeden umsatzsteuerlichen Unternehmer**, der **grenzüberschreitend innerhalb der EU an andere Unternehmer** liefert oder leistet (innergemeinschaftliche Lieferungen, Reverse-Charge-Leistungen), außerdem **Betreiber elektronischer Schnittstellen** (Marktplätze, Plattformen, Portale) sowie Händler, die über **OSS/IOSS** an Verbraucher in anderen Mitgliedstaaten verkaufen. Rein inländische Umsätze in Deutschland sind von der EU-Meldepflicht ab 2030 **nicht** erfasst; für sie gilt die nationale E-Rechnungspflicht nach [§ 14 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html), die Deutschland bereits seit 2025 stufenweise eingeführt hat.

Als **Richtlinie** entfaltet ViDA in Deutschland erst über das **UStG** Wirkung. Die Richtlinie gibt jedoch die **spätesten Anwendungstermine** verbindlich vor; setzt Deutschland verspätet um, drohen ein Vertragsverletzungsverfahren und – bei hinreichend bestimmten, begünstigenden Normen – eine unmittelbare Berufung auf die Richtlinie.

## Details

### Säule 1 – Digitale Meldepflichten (DRR) und E-Rechnung ab 1. Juli 2030

Ab **1.7.2030** werden für **innergemeinschaftliche B2B-Umsätze** strukturierte **E-Rechnungen nach EN 16931** Pflicht. Die Rechnungsdaten werden **transaktionsbezogen** an die Steuerverwaltung übermittelt: vom Leistenden **im Zeitpunkt der Rechnungsausstellung**, vom Empfänger **spätestens fünf Tage nach Eingang** (Art. 263 n. F.). Damit entfällt die bisherige monatliche oder quartalsweise **Zusammenfassende Meldung**. Die Rechnung für grenzüberschreitende Umsätze muss **spätestens zehn Tage** nach dem Steuertatbestand vorliegen (heute: 15. Tag des Folgemonats). **Sammelrechnungen** bleiben erlaubt, wenn alle Umsätze im selben Kalendermonat entstehen; sie sind binnen **zehn Tagen nach Monatsende** auszustellen.

Wer die Meldepflicht verletzt, riskiert ab 2030 die **Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung** (Art. 138 Abs. 1a n. F.) – ein erheblicher Hebel, weil dann deutsche Umsatzsteuer nachzuzahlen ist.

### Säule 2 – Plattformwirtschaft ab 1. Juli 2028

Plattformen, die **Kurzzeitvermietung von Unterkünften** (max. **30 Nächte** an dieselbe Person) oder **Personenbeförderung auf der Straße** vermitteln, gelten als **fiktiver Leistungserbringer** und schulden die Umsatzsteuer selbst – es sei denn, der Anbieter teilt seine **USt-IdNr.** mit **und** erklärt, die Steuer selbst abzuführen (Art. 28a MwStSystRL n. F.). Das betrifft typischerweise private Vermieter und Kleinunternehmer. Mitgliedstaaten dürfen den Start bis spätestens **1.1.2030** verschieben. Bereits ab **1.1.2027** erfasst die Lieferfiktion für Marktplätze (Art. 14a Abs. 2 n. F., eingefügt durch Art. 2 Nr. 1 RL 2025/516) Lieferungen **nicht in der Gemeinschaft ansässiger** Händler innerhalb der EU nicht mehr nur an Nichtsteuerpflichtige, sondern auch an Steuerpflichtige und nichtsteuerpflichtige juristische Personen, deren innergemeinschaftliche Erwerbe nach Art. 3 Abs. 1 MwStSystRL nicht der Mehrwertsteuer unterliegen (Schwellenerwerber) – eine allgemeine B2B-Ausweitung ist das nicht.

### Säule 3 – Single VAT Registration (SVR)

Ab **1.7.2028** wird das **OSS-Verfahren** ausgeweitet, damit Unternehmen seltener in anderen Mitgliedstaaten registriert sein müssen; neu ist ein Modul für das **Verbringen eigener Waren**. Für nicht ansässige Leistende wird die **Steuerschuldumkehr** ausgebaut, wenn der Empfänger im Bestimmungsland bereits registriert ist (Art. 194 n. F.). Die Kommission hat die Detailregeln mit der **Durchführungsverordnung (EU) 2026/1869** (28.07.2026) und überarbeiteten OSS-Leitlinien (24.07.2026) konkretisiert ([EU-Kommission](https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-digital-age-vida_en)). Die **Konsignationslagerregelung** (in DE § 6b UStG) läuft aus.

### Umsetzung in Deutschland

Der **Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2026** (Kabinett 12.08.2026) enthält nach Fachberichten u. a.: Ausschluss der Ist-Versteuerung in OSS-Fällen (§§ 18i, 18j UStG) und Wegfall des IOSS (§ 18k UStG) für Kleinunternehmer ab **1.1.2027**, Neufassung der Marktplatz-Lieferkettenfiktion (§ 3 Abs. 3a UStG: Erwerber ist neben Nichtunternehmern auch eine Person i. S. d. § 1a Abs. 3 Nr. 1 UStG unterhalb der Erwerbsschwelle – also nur ein Teil der Unternehmer, kein allgemeines B2B; Art. 13 Nr. 2 Buchst. b BT-Drs. 21/8283) sowie das Auslaufen von § 6b UStG für ab **1.7.2028** eingelagerte Waren. Ausschluss der Ist-Versteuerung in OSS-Fällen (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. f, g UStG-E), Ausschluss von Kleinunternehmern vom IOSS (§ 18k Abs. 1 Satz 4 UStG-E) und die Befristung von § 6b UStG (Verbringen vor dem 01.07.2028, Auslaufen 30.06.2029) sind im Gesetzentwurf (BT-Drs. 21/8283, Art. 13) nachgelesen. Diese Angaben stammen aus dem Entwurfsstadium und können sich im Bundestag/Bundesrat noch ändern. Die Umsetzung der Stufen 2028–2030 steht noch aus.

## Häufige Fehler

- **„ViDA gilt schon direkt in Deutschland."** Nein – die Richtlinie 2025/516 muss ins **UStG** umgesetzt werden; unmittelbar gelten nur die Begleit-Verordnungen 2025/517 und 2025/518 (Behördenkooperation).
- **„Ab 2030 müssen auch Inlandsrechnungen an die EU gemeldet werden."** Die EU-Meldepflicht betrifft **innergemeinschaftliche B2B-Umsätze**. Für Inlandsumsätze gilt die nationale E-Rechnungspflicht (§ 14 UStG); eine nationale Meldepflicht muss Deutschland gesondert regeln.
- **„Sammelrechnungen sind ab 2030 verboten."** Falsch – der ursprünglich vorgeschlagene Bann wurde gestrichen; Sammelrechnungen bleiben mit **Monats- und 10-Tages-Grenze** zulässig.
- **„Die Plattform-Fiktion trifft alle Marktplätze."** Nur **Kurzzeitvermietung** (≤ 30 Nächte) und **Personenbeförderung auf der Straße** – und nur, wenn der Anbieter nicht selbst mit USt-IdNr. abrechnet.
- **„PDF per E-Mail reicht."** Ab 2030 ist für grenzüberschreitende B2B-Umsätze eine **strukturierte E-Rechnung nach EN 16931** (z. B. XRechnung, ZUGFeRD ab Profil EN 16931) nötig; ein reines PDF ist keine E-Rechnung.
- **„Fehlende Meldung kostet nur ein Bußgeld."** Ab 2030 kann die **Steuerbefreiung der ig. Lieferung entfallen** (Art. 138 Abs. 1a n. F.) – mit Nachzahlung der vollen Umsatzsteuer; die Beweislast für eine Rechtfertigung liegt beim Lieferer.

## Änderungsverlauf

- 2026-10-18: Erstveröffentlichung durch EU-Recht-Agent. Stufenplan (Art. 6 RL 2025/516: 31.12.2026/01.01.2027, 30.06.2028/01.07.2028 mit Wahlrecht bis 01.01.2030, 01.07.2029, 30.06.2030/01.07.2030, 01.01.2035), Art. 28a (≤ 30 Nächte), Art. 222/223 (10-Tage-Fristen), Art. 263 (5-Tage-Frist Empfänger) und Art. 138 Abs. 1a gegen den deutschen EUR-Lex-Volltext geprüft. factcheck_status=review_needed, weil die deutsche Umsetzung (Regierungsentwurf JStG 2026, Kabinett 12.08.2026) nur aus Sekundärberichten erfasst und noch nicht verabschiedet ist. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra EU-Recht-Agent"
- 2026-10-20: Faktencheck (Teilkorrektur, KEINE Freigabe, Status bleibt review_needed): DE-Umsetzung gegen den Gesetzentwurf JStG 2026 (BT-Drs. 21/8283 vom 30.09.2026, Art. 13) und das Bundestag-Textarchiv (1. Lesung 08.10.2026) geprüft. Bestätigt: Ist-Versteuerung in OSS-Fällen ausgeschlossen (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 f, g), Kleinunternehmer vom IOSS ausgeschlossen (§ 18k), § 6b-Befristung (01.07.2028/30.06.2029). Korrigiert: Die Neufassung von § 3 Abs. 3a UStG erweitert den Erwerberbegriff nur um Schwellenerwerber nach § 1a Abs. 3 Nr. 1 UStG – „Ausweitung auf B2B" war überzeichnet. Nicht freigegeben: Der Satz in Säule 2 („ab 1.1.2027 … Lieferungen nicht in der EU ansässiger Händler an Unternehmer") deckt sich nicht erkennbar mit dem DE-Entwurf und war gegen Art. 14a MwStSystRL n. F. (EUR-Lex-Volltext nicht abrufbar) nicht nachprüfbar. Hinweis: Das review_needed des Morgen-Checks beruht auf Falsch-404 (URLs mit angehängter „)" aus Markdown-Links der Form „[[Titel](url)]"), nicht auf toten Quellen. | change_type=factcheck field="fact" old="Ausweitung § 3 Abs. 3a UStG auf B2B" new="Erwerber inkl. Schwellenerwerber § 1a Abs. 3 Nr. 1 UStG (BT-Drs. 21/8283)" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 20.10.2026)"
- 2026-10-21: Offener Punkt Art. 14a geklärt (DE-Volltext RL 2025/516 über publications.europa.eu/Cellar): Art. 2 Nr. 1 erweitert Art. 14a Abs. 2 ab 01.01.2027 nur auf Steuerpflichtige/nichtsteuerpflichtige juristische Personen ohne Erwerbsbesteuerung nach Art. 3 Abs. 1 (Schwellenerwerber), nicht auf alle Unternehmer; deckt sich mit § 3 Abs. 3a UStG-E (BT-Drs. 21/8283). Kurzantwort und Säule 2 korrigiert. | change_type=factcheck field="art_14a_2027" old="Lieferkettenfiktion … an Unternehmer ausgeweitet / B2B-Lieferkettenfiktion" new="Ausweitung nur auf Schwellenerwerber (Art. 14a Abs. 2 n. F.)" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 21.10.2026)"
- 2026-10-21: Übrige Kernfakten gegen DE-Volltext geprüft (Art. 6 Abs. 1–5 Stufen/Fristen inkl. 01.01.2030 und 01.01.2035, Art. 7, Art. 28a ≤ 30 Nächte, Art. 138 Abs. 1a, 218, 222, 223, 232, 263 n. F., Art. 17a 30.06.2028/30.06.2029); EU-Kommission (ABl. 25.03.2025, Inkrafttreten 14.04.2025, 11 Mrd./4,1 Mrd. €, DVO 2026/1869 vom 28.07.2026, OSS-Leitlinien 24.07.2026); DE-Stand: Kabinett 12.08.2026 (Deloitte Tax News), BT-Drs. 21/8283 vom 30.09.2026, Anhörung Finanzausschuss 02.11.2026 angesetzt (bundestag.de) – weiterhin nicht verabschiedet, wie auf der Seite angegeben. Freigabe. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 21.10.2026)"

## Siehe auch

- [E-Rechnungspflicht § 14 UStG – XRechnung/ZUGFeRD](/fakten/e-rechnungspflicht-14-ustg.html)
- [DAC7 – Plattformmeldung (Airbnb, eBay)](/fakten/dac7-plattformmeldung-airbnb-ebay.html)
- [Umsatzsteuersätze](/fakten/umsatzsteuer-saetze.html)

## Stand

- Stand: 2026-10-18
- Gültig ab: 2025-04-14 (Inkrafttreten RL 2025/516); gestaffelte Anwendung 2027–2035
- Status: in Umsetzung (DE: JStG 2026 im Gesetzgebungsverfahren)
- Quellenautorität: A (EUR-Lex, EU-Kommission, Rat der EU, BMF)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- Richtlinie (EU) 2025/516 – Volltext DE (CELEX:32025L0516):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32025L0516
- Richtlinie (EU) 2025/516 – ELI:
  https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2025/516
- Verordnung (EU) 2025/517 (Amtsblatt):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=OJ:L_202500517
- Durchführungsverordnung (EU) 2025/518 (Amtsblatt):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=OJ:L_202500518
- Durchführungsverordnung (EU) 2026/1869 (SVR/Sonderregelungen):
  https://eur-lex.europa.eu/eli/reg_impl/2026/1869/oj
- EU-Kommission (GD TAXUD) – VAT in the Digital Age (ViDA):
  https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-digital-age-vida_en
- EU-Kommission – Adoption of the VAT in the Digital Age package (11.03.2025):
  https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/adoption-vat-digital-age-package-2025-03-11_en
- Rat der EU – Pressemitteilung 11.03.2025:
  https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2025/03/11/taxation-council-adopts-vat-in-the-digital-age-package/
- Bundesfinanzministerium – Kabinett beschließt Jahressteuergesetz 2026 (12.08.2026):
  https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2026/08/2026-08-12-jahressteuergesetz-2026.html
- § 14 UStG (nationale E-Rechnungspflicht):
  https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-21
- Letzte Prüfung: 2026-10-21
- In Kraft seit: 2025-04-14
- Status: Gesetzentwurf
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
