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title: "EuGH C-507/23 (PTAC, VO 2016/679) – Entschuldigung als Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO und Unbeachtlichkeit der Motive des Verantwortlichen"
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# EuGH C-507/23 (PTAC, VO 2016/679) – Entschuldigung als Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO und Unbeachtlichkeit der Motive des Verantwortlichen

## Kurzantwort

Mit Urteil vom **4. Oktober 2024** in der Rechtssache **C-507/23 (Patērētāju tiesību aizsardzības centrs, „PTAC")** hat der **Gerichtshof der Europäischen Union** (Achte Kammer, ECLI:EU:C:2024:854) auf Vorlage des lettischen Obersten Gerichts (Augstākā tiesa, Senāts) drei Fragen zum immateriellen Schadensersatz nach **[Art. 82 Abs. 1 DSGVO](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679)** beantwortet:

1. **Ein Verstoß allein ist kein Schaden.** Die Verletzung von DSGVO-Vorschriften genügt für sich genommen nicht, um einen „Schaden" im Sinne von Art. 82 Abs. 1 DSGVO zu begründen. Die betroffene Person muss **Verstoß, Schaden und Kausalität** nachweisen.
2. **Eine Entschuldigung kann ausreichender Schadensersatz sein.** Art. 82 Abs. 1 DSGVO steht nicht entgegen, dass eine **Entschuldigung** als **eigenständiger oder ergänzender Ersatz** eines immateriellen Schadens gilt – insbesondere wenn die Wiederherstellung des Zustands vor dem Schaden unmöglich ist. Voraussetzung: Diese Form des Ersatzes wahrt den **Äquivalenz- und Effektivitätsgrundsatz** und gleicht den **konkret erlittenen Schaden vollständig** aus.
3. **Haltung und Motive des Verantwortlichen zählen nicht.** Art. 82 Abs. 1 DSGVO verbietet es, wegen der Einstellung oder Beweggründe des Verantwortlichen (etwa: „Wir handelten im öffentlichen Interesse") einen Ersatz **unterhalb des tatsächlichen Schadens** zuzusprechen. Art. 82 hat eine **rein ausgleichende**, keine strafende Funktion.

Ob in Deutschland eine Entschuldigung statt Geld genügt, bestimmen die Gerichte nach **nationalem Schadensrecht** (§§ 249 ff. BGB, § 287 ZPO) – unter Beachtung der unionsrechtlichen Grenzen aus diesem Urteil.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Aktenzeichen | C-507/23 |
| Kurzbezeichnung | Patērētāju tiesību aizsardzības centrs (PTAC) |
| Entscheidungsdatum | 04.10.2024 |
| Spruchkörper | EuGH, Achte Kammer |
| ECLI | ECLI:EU:C:2024:854 |
| CELEX | 62023CJ0507 |
| Verfahrensart | Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV |
| Vorlegendes Gericht | Augstākā tiesa (Senāts), Lettland – Vorlage eingegangen 08.08.2023 |
| Verantwortlicher im Ausgangsfall | Lettisches Verbraucherschutzzentrum PTAC (Behörde) |
| Ausgangsfall | Aufklärungsvideo zum Gebrauchtwagenkauf mit einer Figur, die einen Automobiljournalisten ohne dessen Einwilligung imitiert; Verbreitung trotz Widerspruch fortgesetzt |
| Klageanträge im Ausgangsfall | Feststellung der Rechtswidrigkeit, Entschuldigung und 2.000 EUR immaterieller Schadensersatz (Rn. 15); die Instanzgerichte ordneten zudem die Einstellung der Verbreitung an |
| Ausgelegte Normen | Art. 82 Abs. 1 DSGVO i. V. m. Art. 8 Abs. 1 EU-Grundrechtecharta |
| Tenor 1 | DSGVO-Verstoß allein ≠ Schaden |
| Tenor 2 | Entschuldigung kann angemessener (auch alleiniger) Ersatz für immateriellen Schaden sein – nur bei vollständigem Ausgleich |
| Tenor 3 | Haltung/Motive des Verantwortlichen dürfen nicht zur Minderung unter den tatsächlichen Schaden führen |
| Beweislast Schaden + Kausalität | betroffene Person |
| Beweislast Entlastung (Art. 82 Abs. 3 DSGVO) | Verantwortlicher – Verschulden wird vermutet |
| Bagatellschwelle | keine (EuGH C-300/21) – Schaden muss aber nachgewiesen werden |
| Verjährung in Deutschland | 3 Jahre zum Jahresende (§§ 195, 199 BGB), da DSGVO keine eigene Frist enthält |
| Behördliche Sanktion (getrennt) | Bußgeld bis 20 Mio. EUR oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 83 Abs. 5 DSGVO) |
| Folgerechtsprechung | EuGH C-655/23 (Quirin Privatbank, 04.09.2025) zitiert die Linie zu Ausgleichsfunktion und Verschuldensgrad |

## Geltungsbereich

Die DSGVO ist eine **unmittelbar anwendbare EU-Verordnung**; ein deutsches Umsetzungsgesetz ist nicht erforderlich. Die Auslegung des EuGH im Vorabentscheidungsverfahren bindet alle Gerichte der Mitgliedstaaten und wirkt grundsätzlich auf den Geltungsbeginn der DSGVO (25.05.2018) zurück.

Erfasst sind alle Schadensersatzklagen nach Art. 82 DSGVO gegen **Verantwortliche und Auftragsverarbeiter** – private Unternehmen ebenso wie **Behörden**. Der Fall betraf gerade eine Behörde, die sich auf ein öffentliches Aufklärungsinteresse berief; der EuGH ließ dieses Motiv bei der Bemessung nicht als Minderungsgrund gelten.

Typische Konstellationen in Deutschland: unerlaubte Veröffentlichung von Fotos oder Videos (Werbung, Social Media, Mitarbeiterfotos nach Ausscheiden), Fehlversand von E-Mails, Offenlegung von Gesundheits- oder Bonitätsdaten, verspätete oder unvollständige Auskunft nach Art. 15 DSGVO, Datenlecks.

## Was der EuGH konkret entschieden hat

**Erste Frage – Verstoß und Schaden.** Der Gerichtshof bestätigt seine Linie seit **C-300/21 (Österreichische Post, 04.05.2023)**: Art. 82 Abs. 1 DSGVO verlangt drei kumulative Voraussetzungen – Verstoß, materieller oder immaterieller Schaden und Kausalzusammenhang. Ein Verstoß ist daher „für sich genommen nicht ausreichend", um einen Schaden zu begründen (Rn. 29).

**Zweite Frage – Entschuldigung.** Die DSGVO regelt die Art und Höhe des Ersatzes nicht. Es ist Sache des **nationalen Rechts**, die Modalitäten festzulegen, solange Äquivalenz- und Effektivitätsgrundsatz gewahrt sind (Rn. 31 f.). Der Ersatz muss **vollständig und wirksam** sein (Rn. 34); bei nicht schwerem Schaden kann auch ein **geringer Geldbetrag** genügen (Rn. 35). Vor diesem Hintergrund kann eine Entschuldigung „eigenständiger oder ergänzender Ersatz" eines immateriellen Schadens sein, sofern sie den durch den Verstoß konkret verursachten immateriellen Schaden **vollständig ausgleicht** (Rn. 36 f.). Ob das im Einzelfall so ist, entscheidet das nationale Gericht.

**Dritte Frage – Haltung und Motive.** Weil Art. 82 DSGVO ausschließlich ausgleichend wirkt, dürfen weder ein besonders verwerfliches Verhalten den Betrag **erhöhen** noch ein vermeintlich ehrenwertes Motiv ihn **unter den tatsächlichen Schaden senken**. Maßgeblich ist allein der Umfang des erlittenen Schadens. Die **Abschreckung** leisten die Geldbußen der Aufsichtsbehörden nach **Art. 83 DSGVO**, nicht das Zivilrecht.

## Was das für Verantwortliche bedeutet

- **Entschuldigung als Instrument der Schadensbegrenzung.** Eine zeitnahe, ernst gemeinte und – bei öffentlicher Verletzung – **gleich öffentliche** Entschuldigung kann den immateriellen Schaden ganz oder teilweise ausgleichen. Eine Garantie, dass damit kein Geld mehr geschuldet ist, gibt das Urteil nicht: Maßstab ist der **vollständige Ausgleich** im Einzelfall.
- **Kein „Gute-Absicht-Rabatt".** Argumente wie öffentliches Interesse, Versehen oder fehlende Schädigungsabsicht mindern den Ersatz nicht unter den tatsächlichen Schaden.
- **Entlastung bleibt eng.** Das Verschulden wird vermutet; entlastet ist nach Art. 82 Abs. 3 DSGVO nur, wer nachweist, für den schadensbegründenden Umstand **in keinerlei Hinsicht** verantwortlich zu sein.
- **Verstoß sofort abstellen.** Im Ausgangsfall verschärfte die fortgesetzte Verbreitung trotz Widerspruchs die Lage. Widerspruch (Art. 21 DSGVO) und Löschung (Art. 17 DSGVO) unverzüglich umsetzen, Fristen nach Art. 12 Abs. 3 DSGVO (1 Monat, verlängerbar um 2 Monate) einhalten.
- **Dokumentation.** Entschuldigung, Abhilfemaßnahmen und Kommunikation schriftlich festhalten – sie sind im Prozess das zentrale Argument für einen bereits erfolgten (Teil-)Ausgleich.

## Was das für betroffene Personen bedeutet

- **Schaden konkret darlegen.** Ein Verstoß allein reicht nicht. Darzulegen sind z. B. Bloßstellung, Ansehensverlust, Ärger, begründete Sorge vor Missbrauch oder ein **Kontrollverlust** über die Daten (EuGH C-200/23; BGH VI ZR 10/24).
- **Entschuldigung als Klageziel möglich.** Wo es primär um Rehabilitation geht (z. B. öffentliche Bloßstellung), kann neben Unterlassung und Geld auch eine Entschuldigung verlangt werden. Ob deutsche Gerichte dies als Naturalrestitution (§ 249 Abs. 1 BGB) zusprechen, ist bisher nicht höchstrichterlich geklärt.
- **Kein Ausschluss von Geld.** Gleicht die Entschuldigung den Schaden nicht vollständig aus, bleibt ein ergänzender Geldanspruch bestehen.
- **Realistische Beträge.** Bei nicht schweren Schäden sind niedrige Beträge unionsrechtskonform; der BGH hielt im Scraping-Leitentscheidungsverfahren **100 Euro** für einen bloßen Kontrollverlust ohne weitere Folgen für rechtlich unbedenklich.

## Einordnung in die weitere Rechtsprechung

- **EuGH C-300/21 (Österreichische Post, 04.05.2023):** Verstoß allein ≠ Schaden; keine Erheblichkeitsschwelle.
- **EuGH C-667/21 (Krankenversicherung Nordrhein, 21.12.2023) und C-741/21 (juris, 11.04.2024):** Ausgleichsfunktion; Verschuldensgrad für die Höhe unerheblich.
- **EuGH C-182/22 u. C-189/22 (Scalable Capital, 20.06.2024):** geringer Ersatz zulässig, wenn er den Schaden vollständig ausgleicht.
- **EuGH C-200/23 (Agentsia po vpisvaniyata, 04.10.2024 – am selben Tag verkündet):** auch kurzzeitiger Kontrollverlust kann Schaden sein.
- **EuGH C-655/23 (Quirin Privatbank, 04.09.2025):** Unterlassungsanspruch und Verschuldensgrad im Kontext von Art. 82 DSGVO.
- **BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24 (Facebook-Scraping):** bloßer Kontrollverlust als immaterieller Schaden; 100 Euro im Grundfall.

## Häufige Fehler

- **„Wer gegen die DSGVO verstößt, schuldet automatisch Schmerzensgeld."** Falsch – Schaden und Kausalität müssen nachgewiesen werden (Tenor 1).
- **„Mit einer Entschuldigung ist der Anspruch immer erledigt."** Falsch – nur wenn sie den konkreten Schaden **vollständig** ausgleicht; sonst bleibt ein Geldanspruch.
- **„Eine Entschuldigung zählt rechtlich nicht."** Ebenfalls falsch – Art. 82 DSGVO lässt sie als eigenständigen oder ergänzenden Ersatz ausdrücklich zu.
- **„Wir handelten im öffentlichen Interesse, also zahlen wir weniger."** Falsch – Haltung und Motive dürfen den Ersatz nicht unter den tatsächlichen Schaden drücken (Tenor 3).
- **„Bei Vorsatz gibt es einen Strafzuschlag."** Falsch – Art. 82 DSGVO hat keine Straffunktion; Sanktionen erfolgen über Art. 83 DSGVO.
- **„Behörden haften nicht nach Art. 82 DSGVO."** Falsch – der Ausgangsfall betraf eine Behörde. Geldbußen gegen Behörden schließt Deutschland zwar aus (§ 43 Abs. 3 BDSG), den zivilrechtlichen Schadensersatz nicht.

## Änderungsverlauf

- 2026-10-26: Erstveröffentlichung durch EU-Recht-Bot. EuGH-Urteil C-507/23 (PTAC) vom 04.10.2024, Achte Kammer, ECLI:EU:C:2024:854, auf Vorlage der Augstākā tiesa (Senāts) aufgenommen. factcheck_status=review_needed, weil (1) der amtliche Volltext auf EUR-Lex und InfoCuria im Erstellungslauf nicht abrufbar war (leere bzw. JavaScript-gerenderte Seiten), (2) Spruchkörper, ECLI und Vorlagedatum aus EUR-Lex-/Curia-Suchtreffern stammen und die zitierten Randnummern 29–37 aus einer Sekundärquelle (datenrecht.ch, englische Fassung) übernommen wurden, (3) die deutschen Formulierungen der Tenorpunkte Übersetzungen der englischen Fassung sind und (4) die Behandlung der Entschuldigung im deutschen Schadensrecht (§ 249 BGB) nicht höchstrichterlich geklärt ist. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra EU-Recht-Bot"
- 2026-10-28: Faktencheck. Urteil vom 04.10.2024, Achte Kammer, Vorlage Augstākā tiesa (Senāts), Tenor 1 bis 3 gegen die Amtsblatt-Bekanntmachung ABl. C/2024/6899 vom 25.11.2024 (Dz.U. C/2024/6899) bestätigt; Randnummern 29, 33 bis 37 gegen datenrecht.ch, Sachverhalt (Video, Imitation eines Journalisten, 2.000 EUR, Entschuldigung) gegen it-recht-kanzlei.de und haerting.de abgeglichen. Nicht unabhängig bestätigt werden konnte die ECLI-Nummer (ECLI:EU:C:2024:854; EUR-Lex/InfoCuria nicht maschinell lesbar), CELEX 62023CJ0507 und Aktenzeichen sind belegt. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 28.10.2026)"
- 2026-10-29: Faktencheck (Freigabe-Aufholer). Urteilsvolltext (engl. Fassung, vorläufig) vollständig gegengelesen: Tenor 1–3, Rn. 24, 29, 31–37, 39–45, Spruchkörper (Achte Kammer: Piçarra, Jääskinen, Gavalec), Vorlage vom 07.08.2023, eingegangen 08.08.2023 – alle bestätigt. ECLI:EU:C:2024:854 bestätigt durch Zitat im EuGH-Urteil C-655/23 (Quirin Privatbank, Rn. 28) und in den Schlussanträgen GA Szpunar v. 18.09.2025 (über vlex.com). Präzisiert: Klageanträge laut Rn. 15 = Feststellung der Rechtswidrigkeit, Entschuldigung und 2.000 EUR (Unterlassung wurde vorher außergerichtlich verlangt, Rn. 14, und gerichtlich angeordnet). Quellen: dpo-india.com (Kopie des Urteilstexts), eu.vlex.com/vid/v-patrtju-tiesbu-aizsardzbas-1051361520. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 29.10.2026)"

## Siehe auch

- [DSGVO-Schadensersatz Art. 82 – Immaterieller Schadensersatz nach EuGH](/fakten/dsgvo-schadensersatz-art-82-eugh.html)
- [EuGH C-182/22 (Scalable Capital) – Datendiebstahl und Identitätsdiebstahl](/fakten/eugh-c-182-22-scalable-capital-datendiebstahl-identitaetsdiebstahl.html)
- [EuGH C-655/23 (Quirin Privatbank) – Unterlassungsanspruch und Verschuldensgrad](/fakten/eugh-c-655-23-quirin-privatbank-unterlassungsanspruch-dsgvo.html)
- [DSGVO Widerspruchsrecht Art. 21](/fakten/dsgvo-widerspruchsrecht-art-21.html)
- [DSGVO Löschungsrecht Art. 17](/fakten/dsgvo-loeschungsrecht-art-17.html)
- [DSGVO-Bußgelder](/fakten/dsgvo-bussgelder.html)
- [DSGVO Fotos bei Veranstaltungen](/fakten/dsgvo-fotos-veranstaltungen.html)

## Stand

- Stand: 2026-10-29
- Entscheidungsdatum: 2024-10-04 (EuGH, Achte Kammer, C-507/23, PTAC, ECLI:EU:C:2024:854)
- Verfahrensstand: Vorabentscheidung ergangen; Ausgang des lettischen Ausgangsverfahrens nicht ermittelt
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX 62023CJ0507, VO 2016/679, dejure.org-Permalinks)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- EUR-Lex – Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 04.10.2024, C-507/23, CELEX 62023CJ0507, ECLI:EU:C:2024:854:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:62023CJ0507
- EUR-Lex – Verfahrensinformationen C-507/23:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/CASE/?uri=celex:62023CJ0507
- InfoCuria – Dokumente zur Rechtssache C-507/23:
  https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/redirect/juris/documents.jsf?num=C-507%2F23
- dejure.org – Permalink EuGH, 04.10.2024 – C-507/23:
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=04.10.2024&Aktenzeichen=C-507%2F23
- dejure.org – Permalink BGH, 18.11.2024 – VI ZR 10/24 (Scraping, Kontrollverlust):
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=18.11.2024&Aktenzeichen=VI+ZR+10%2F24
- EUR-Lex – Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Volltext (Art. 12, 17, 21, 82, 83; Erwägungsgrund 146):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679
- EUR-Lex – Urteil vom 04.05.2023, C-300/21 (Österreichische Post), CELEX 62021CJ0300:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:62021CJ0300
- EUR-Lex – Urteil vom 04.10.2024, C-200/23 (Agentsia po vpisvaniyata), CELEX 62023CJ0200:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:62023CJ0200
- EUR-Lex – Urteil vom 04.09.2025, C-655/23 (Quirin Privatbank), CELEX 62023CJ0655:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex%3A62023CJ0655
- gesetze-im-internet.de – § 249 BGB (Art und Umfang des Schadensersatzes):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__249.html
- gesetze-im-internet.de – § 287 ZPO (Schadensermittlung):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__287.html
- gesetze-im-internet.de – § 43 BDSG (Bußgeldvorschriften, Abs. 3 Behörden):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_2018/__43.html
- EU-Kommission – Rechtsbehelfe und Schadensersatz nach der DSGVO:
  https://commission.europa.eu/law/law-topic/data-protection/reform/rights-citizens/redress_de
- Sekundärquelle (Sachverhalt, Rn.-Zitate): HÄRTING Rechtsanwälte, „ECJ: Apology as compensation for damages", 24.02.2025:
  https://haerting.de/en/insights/ecj-apology-as-compensation-for-damages/
- Sekundärquelle (Rn. 29–37 im Wortlaut, engl.): datenrecht.ch:
  https://datenrecht.ch/en/eugh-rs-c%E2%80%91507-23-entschuldigung-u-u-ersatz-des-immateriellen-schadens/

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-29
- Letzte Prüfung: 2026-10-29
- In Kraft seit: 2024-10-04
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
