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title: "EuGH C-65/23 (K GmbH, VO 2016/679) – Betriebsvereinbarung als Rechtsgrundlage für Beschäftigtendaten nach Art. 88 DSGVO"
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# EuGH C-65/23 (K GmbH, VO 2016/679) – Betriebsvereinbarung als Rechtsgrundlage für Beschäftigtendaten nach Art. 88 DSGVO

## Kurzantwort

Mit Urteil vom **19.12.2024** in der Rechtssache **C-65/23 (MK gegen K GmbH)**, einem Vorabentscheidungsersuchen des **Bundesarbeitsgerichts**, hat der **Gerichtshof der Europäischen Union** klargestellt: Eine **Betriebsvereinbarung oder sonstige Kollektivvereinbarung** kann eine „spezifischere Vorschrift" im Sinne von **Art. 88 DSGVO** und damit eine Grundlage für die Verarbeitung von Beschäftigtendaten sein. Sie muss aber **zusätzlich zu den Anforderungen des Art. 88 Abs. 2 DSGVO alle allgemeinen Bestimmungen der DSGVO** einhalten, insbesondere **Art. 5** (Grundsätze), **Art. 6 Abs. 1** (Rechtmäßigkeit) sowie **Art. 9 Abs. 1 und 2** (besondere Datenkategorien). Eine Verarbeitung, die nach der DSGVO unzulässig wäre, wird durch eine Betriebsvereinbarung **nicht legalisiert**. Die Betriebsparteien haben außerdem **keinen Beurteilungsspielraum** bei der Frage, ob eine Verarbeitung **erforderlich** ist; die Gerichte prüfen die Erforderlichkeit **vollständig** nach. Für Arbeitgeber heißt das: Wer sich auf eine Betriebsvereinbarung verlässt, trägt weiterhin das volle Bußgeld- und Schadensersatzrisiko (Art. 83, 82 DSGVO).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Aktenzeichen | C-65/23 („MK gegen K GmbH"), ECLI:EU:C:2024:1051 |
| Entscheidungsdatum | 19.12.2024 |
| Verfahrensart | Vorabentscheidungsersuchen (Art. 267 AEUV) |
| Vorlegendes Gericht | Bundesarbeitsgericht (Deutschland), Vorlagebeschluss vom 22.09.2022 – 8 AZR 209/21 (A), Vorlagefragen 4–6 mit Beschluss vom 25.04.2024 – 8 AZR 209/21 (B) zurückgenommen |
| Abschluss des Ausgangsverfahrens | BAG, Urteil vom 08.05.2025 – 8 AZR 209/21: 200 € immaterieller Schadensersatz nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO |
| Ausgelegte Normen | Art. 88 Abs. 1 und 2, Art. 5, Art. 6 Abs. 1, Art. 9 Abs. 1 und 2 DSGVO (VO (EU) 2016/679) |
| Kernaussage 1 | Kollektivvereinbarungen (Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag) können „spezifischere Vorschriften" nach Art. 88 Abs. 1 DSGVO sein |
| Kernaussage 2 | Sie müssen zusätzlich Art. 5, Art. 6 Abs. 1 und Art. 9 DSGVO erfüllen – Art. 88 Abs. 2 allein genügt nicht |
| Kernaussage 3 | Kein Beurteilungsspielraum der Betriebsparteien bei der Erforderlichkeit; volle gerichtliche Kontrolle |
| Rechtsfolge bei Verstoß | Verarbeitung bleibt rechtswidrig; Art. 82 DSGVO (Schadensersatz) und Art. 83 DSGVO (Bußgeld bis 20 Mio. € bzw. 4 % des weltweiten Jahresumsatzes) bleiben möglich |
| Rechtsnatur | Auslegung einer EU-Verordnung – unmittelbar in Deutschland anwendbar, kein Umsetzungsgesetz nötig |
| Nationale Anknüpfung | § 26 BDSG, § 77 BetrVG, § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG |
| Betroffener Kreis | Arbeitgeber, Betriebsräte, Beschäftigte, Konzerne mit konzernweiten HR-Systemen |
| Wirkung der Vorabentscheidung | Bindend für alle nationalen Gerichte bei vergleichbaren Fragen |

## Geltungsbereich

Das Urteil legt die **Datenschutz-Grundverordnung** aus. Sie gilt als EU-Verordnung **unmittelbar** in allen Mitgliedstaaten. Betroffen ist jede Verarbeitung von **Beschäftigtendaten**, die auf eine **Kollektivvereinbarung** gestützt wird: Betriebsvereinbarungen zu HR-Software, Zeiterfassung, Videoüberwachung, Leistungs- und Verhaltenskontrolle, Datenübermittlung an Konzerngesellschaften sowie Tarifverträge mit Datenschutzregelungen. Die Aussagen gelten unabhängig von der Betriebsgröße.

## Der Fall

Ausgangspunkt war ein Rechtsstreit eines Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber. Im Betrieb wurde eine **Personalverwaltungssoftware** eingeführt, wozu der Konzern mit dem Betriebsrat eine **Betriebsvereinbarung** abgeschlossen hatte. Eine **„Duldungs-Betriebsvereinbarung“** erlaubte für einen Testbetrieb von Workday die Übermittlung bestimmter Stammdaten (u. a. Name, Eintrittsdatum, Arbeitsort, geschäftliche Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Der Arbeitgeber übertrug darüber hinaus weitere Daten (u. a. Gehaltsinformationen, private Anschrift, Geburtsdatum, Familienstand, Sozialversicherungsnummer, Steuer-ID) an die **Konzernobergesellschaft** (nach Fachbeiträgen auf einen Server in den USA). Der Arbeitnehmer verlangte 3.000 € immateriellen Schadensersatz und machte geltend, die Verarbeitung sei rechtswidrig gewesen. Das **Bundesarbeitsgericht** legte dem Gerichtshof mit Beschluss vom 22.09.2022 (8 AZR 209/21 (A)) – bezogen auf § 26 Abs. 4 BDSG – Fragen dazu vor, welche Anforderungen an Kollektivvereinbarungen als Rechtsgrundlage zu stellen sind und wie weit die Betriebsparteien bei der Erforderlichkeit einen Spielraum haben.

## Was der Gerichtshof entschieden hat

**1. Kollektivvereinbarungen können Rechtsgrundlage sein.** Art. 88 Abs. 1 DSGVO erlaubt „spezifischere Vorschriften" auch durch Kollektivvereinbarungen. Die Betriebsvereinbarung ist damit grundsätzlich eine taugliche Grundlage im Beschäftigungskontext.

**2. Doppelte Prüfung.** Die Vereinbarung muss die Vorgaben des **Art. 88 Abs. 2 DSGVO** erfüllen (Wahrung der menschlichen Würde, berechtigter Interessen und der Grundrechte der Beschäftigten, besonders bei Transparenz, Datenübermittlung innerhalb einer Unternehmensgruppe und Überwachungssystemen). Daneben bleiben **Art. 5, Art. 6 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 und 2 DSGVO** voll anwendbar.

**3. Keine Legalisierungswirkung.** Was nach der DSGVO nicht zulässig wäre, wird durch eine Betriebsvereinbarung nicht zulässig. Die Betriebsparteien dürfen das Schutzniveau der DSGVO nicht unterschreiten.

**4. Erforderlichkeit ohne Spielraum.** Ob eine Verarbeitung „erforderlich" ist, beurteilen die Gerichte **vollständig**; ein Einschätzungsspielraum der Betriebsparteien besteht nicht. Es gilt das Prinzip der **Datenminimierung** (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO): Gibt es ein milderes, gleich wirksames Mittel, ist die weitergehende Verarbeitung nicht erforderlich.

**5. Folge für Haftung.** Eine nicht DSGVO-konforme Verarbeitung bleibt rechtswidrig, auch wenn sie in einer Betriebsvereinbarung vorgesehen ist. Schadensersatz nach **Art. 82 DSGVO** kommt in Betracht; die Aufsichtsbehörden können nach **Art. 83 DSGVO** Bußgelder verhängen.

## Folgen für die Praxis in Deutschland

Im Ausgangsverfahren hat das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom **08.05.2025 (8 AZR 209/21)** dem Kläger **200 €** Schadensersatz nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO zugesprochen: Soweit der Arbeitgeber andere als die nach der Betriebsvereinbarung erlaubten Daten an die Konzernobergesellschaft übertragen hatte, war dies nicht erforderlich im Sinne von **Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 Buchst. f DSGVO**; der Schaden liegt im Kontrollverlust. Ob die Betriebsvereinbarung selbst DSGVO-konform war, musste der Senat nicht prüfen, weil der Kläger sich darauf nicht mehr berief (BAG-Pressemitteilung 20/25). Zur Frage, ob § 26 BDSG nach der EuGH-Rechtsprechung (C-34/21) noch als Rechtsgrundlage taugt, siehe [§ 26 BDSG](/fakten/beschaeftigtendatenschutz-26-bdsg.html). Für Betriebsvereinbarungen heißt das:

- Bestehende Betriebsvereinbarungen mit Datenschutzbezug sollten auf **Erforderlichkeit, Zweckbindung, Speicherdauer und Transparenz** geprüft werden.
- Die Vereinbarung sollte **konkrete Schutzmaßnahmen** im Sinne von Art. 88 Abs. 2 DSGVO enthalten (z. B. Zugriffskonzept, Löschfristen, Zweckbeschränkung, Regeln zur Übermittlung an Konzerngesellschaften).
- **Drittlandübermittlungen** (etwa an US-Konzernmütter) bleiben zusätzlich an **Kap. V DSGVO** zu messen; die Betriebsvereinbarung ersetzt keine Transfer-Grundlage (siehe [DSGVO-Standardvertragsklauseln](/fakten/dsgvo-standardvertragsklauseln-scc-2021-914.html)).
- Die Mitbestimmung nach **§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG** bleibt bestehen; sie ersetzt aber nicht die datenschutzrechtliche Prüfung.

**Beweislast:** Der Arbeitgeber ist Verantwortlicher und muss die Rechtmäßigkeit nachweisen (Art. 5 Abs. 2 DSGVO, Rechenschaftspflicht). Er muss also darlegen können, dass die konkrete Verarbeitung erforderlich war und die Betriebsvereinbarung die DSGVO-Anforderungen einhält.

## Häufige Fehler

- **„Mit Betriebsrat-Zustimmung ist die Verarbeitung automatisch zulässig."** Falsch – die Betriebsvereinbarung ersetzt die Prüfung nach Art. 5, 6 und 9 DSGVO nicht.
- **„Die Betriebsparteien entscheiden, was erforderlich ist."** Falsch – die Erforderlichkeit wird von den Gerichten voll überprüft.
- **„Art. 88 Abs. 2 DSGVO reicht als Prüfmaßstab."** Falsch – die allgemeinen Vorschriften gelten zusätzlich.
- **„Konzerninterne Übermittlung ist über die Betriebsvereinbarung gedeckt."** Falsch – für Drittländer sind zusätzlich die Vorgaben von Kap. V DSGVO einzuhalten.
- **„Ein Testbetrieb braucht keine Rechtsgrundlage."** Falsch – auch Tests mit echten Beschäftigtendaten sind Verarbeitungen und brauchen eine Rechtsgrundlage; nach Möglichkeit sind Testdaten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren.
- **„Das Urteil schafft Betriebsvereinbarungen als Rechtsgrundlage ab."** Falsch – sie bleiben möglich, aber nur im Rahmen der DSGVO.

## Änderungsverlauf

- 2026-10-08: Faktencheck abgeschlossen und **freigegeben** (Status war `review_needed`). Offene Punkte der Erstveröffentlichung geklärt: (1) Vorlagebeschluss des BAG vom 22.09.2022 – 8 AZR 209/21 (A) und Teilaufhebung (Fragen 4–6) vom 25.04.2024 – 8 AZR 209/21 (B) am Primärtext auf bundesarbeitsgericht.de geprüft; die Vorlagefragen 1–3 (Art. 5, 6 Abs. 1, 9 DSGVO zusätzlich zu Art. 88 Abs. 2; Spielraum bei der Erforderlichkeit, gerichtliche Kontrolle) decken sich mit den Kernaussagen der Seite; (2) ECLI:EU:C:2024:1051 ergänzt (CMS, Heuking); (3) Sachverhalt am BAG-Beschluss und der BAG-Pressemitteilung 20/25 präzisiert (Duldungs-Betriebsvereinbarung, Übermittlung zusätzlicher Datenkategorien an die Konzernobergesellschaft; US-Server nur nach Fachbeiträgen). **Korrigiert:** Die Aussage, das BAG habe am 08.05.2025 entschieden, § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG erfülle Art. 88 DSGVO nicht, ist durch die Pressemitteilung nicht belegt; ersetzt durch den belegten Inhalt (200 € nach Art. 82 DSGVO, fehlende Erforderlichkeit nach Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 Buchst. f DSGVO, BV-Konformität nicht geprüft). Tenor-Wortlaut des EuGH-Urteils weiterhin nur über Fachbeiträge (CMS, Heuking, Gleiss Lutz) und den BAG-Beschluss abgeglichen, inhaltlich übereinstimmend. | change_type=factcheck field="legal_content" old="BAG 08.05.2025: § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG erfüllt Art. 88 nicht" new="BAG 08.05.2025: 200 € nach Art. 82, Art. 6 Abs. 1 lit. f nicht erforderlich" reviewed_by="Nexvyra-Freigabe-Aufholer (automatisiert)"
- 2026-10-08: Freigabe nach Prüfung. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Nexvyra-Freigabe-Aufholer (automatisiert)"
- 2026-10-07: Erstveröffentlichung durch EU-Recht-Bot. EuGH-Urteil C-65/23 (MK gegen K GmbH) vom 19.12.2024, Vorabentscheidung auf Vorlage des Bundesarbeitsgerichts, aufgenommen: (1) Kollektivvereinbarungen können spezifischere Vorschriften nach Art. 88 Abs. 1 DSGVO sein; (2) zusätzlich gelten Art. 5, Art. 6 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1, 2 DSGVO; (3) kein Beurteilungsspielraum der Betriebsparteien bei der Erforderlichkeit, volle gerichtliche Kontrolle; (4) keine Legalisierung DSGVO-widriger Verarbeitung. factcheck_status=review_needed, weil (1) der Urteilstext auf EUR-Lex nur im Auszug (ohne vollständigen Tenor) abrufbar war und die Tenor-Nummern aus Auszug und Fachbeiträgen (Heuking, Gleiss Lutz) zusammengefasst wurden, (2) das Aktenzeichen des Vorlagebeschlusses des BAG und die ECLI-Kennung nicht gegen eine amtliche Quelle verifiziert wurden und (3) der Sachverhalt (Testbetrieb, Übermittlung an US-Konzernmutter) nur aus Sekundärquellen belegt ist. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra EU-Recht-Bot"

## Siehe auch

- [Beschäftigtendatenschutz – § 26 BDSG](/fakten/beschaeftigtendatenschutz-26-bdsg.html)
- [Betriebsvereinbarung – § 77 BetrVG](/fakten/betriebsvereinbarung-77-betrvg.html)
- [DSGVO-Schadensersatz Art. 82 – Immaterieller Schadensersatz nach EuGH](/fakten/dsgvo-schadensersatz-art-82-eugh.html)
- [DSGVO Art. 6 – Rechtsgrundlagen der Verarbeitung](/fakten/dsgvo-rechtsgrundlagen-art-6.html)
- [DSGVO Art. 9 – Gesundheitsdaten und besondere Kategorien](/fakten/dsgvo-art-9-gesundheitsdaten-besondere-kategorien.html)
- [DSGVO-Grundsätze Art. 5](/fakten/dsgvo-grundsaetze-art-5.html)

## Stand

- Stand: 2026-10-08
- Entscheidungsdatum: 2024-12-19 (EuGH, C-65/23, MK gegen K GmbH)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (EUR-Lex CELEX 62023CJ0065, VO 2016/679, gesetze-im-internet.de)
- Faktencheck: ok (2026-10-08, siehe Änderungsverlauf)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- EUR-Lex – Urteil des Gerichtshofs vom 19.12.2024, C-65/23, CELEX 62023CJ0065:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:62023CJ0065
- dejure.org – Permalink EuGH, 19.12.2024 – C-65/23:
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=19.12.2024&Aktenzeichen=C-65%2F23
- InfoCuria – Verfahrensdokumentation zur Rechtssache C-65/23:
  https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/redirect/juris/liste.jsf?language=de&td=ALL&num=C-65/23
- EUR-Lex – Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Volltext (Art. 5, 6, 9, 82, 83, 88):
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679
- EDSA – Leitlinien und Empfehlungen zur DSGVO:
  https://www.edpb.europa.eu/our-work-tools/general-guidance/guidelines-recommendations-best-practices_de
- Gesetze im Internet – § 26 BDSG:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_2018/__26.html
- Gesetze im Internet – § 87 BetrVG:
  https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__87.html
- Heuking – Betriebsvereinbarungen als Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung (Fachbeitrag):
  https://www.heuking.de/de/news-events/newsletter-fachbeitraege/artikel/betriebsvereinbarungen-als-rechtsgrundlage-fuer-die-datenverarbeitung.html
- BAG, Beschluss vom 25.04.2024 – 8 AZR 209/21 (B) (Sachverhalt, Vorlagefragen):
  https://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/8-azr-209-21-b/
- BAG, Pressemitteilung 20/25 zum Urteil vom 08.05.2025 – 8 AZR 209/21:
  https://www.bundesarbeitsgericht.de/presse/schadenersatz-nach-datenschutz-grundverordnung-dsgvo-betriebsvereinbarung-workday/
- CMS – EuGH: Keine Abweichung von DSGVO-Standards durch Betriebsvereinbarung (ECLI, Sachverhalt):
  https://cms.law/en/deu/legal-updates/european-court-of-justice-no-deviation-from-gdpr-standards-via-works-agreements
- Gleiss Lutz – EuGH bestätigt DSGVO als Mindeststandard für Betriebsvereinbarungen:
  https://www.gleisslutz.com/de/know-how/bruessel-aktuell-kein-datenschutzrechtlicher-spielraum-eugh-bestaetigt-dsgvo-als-unabdingbaren-mindeststandard-fuer

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-08
- Letzte Prüfung: 2026-10-08
- In Kraft seit: 2024-12-19
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
