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title: GEG § 108 – Bußgeldvorschriften: Welche Geldbußen drohen 2026? (mit Übergangsregel § 115)
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# GEG § 108 – Bußgeldvorschriften: Welche Geldbußen drohen 2026? (mit Übergangsregel § 115)

## Kurzantwort

§ 108 GEG regelt, welche Verstöße gegen das Gebäudeenergiegesetz als **Ordnungswidrigkeit** geahndet werden können und wie hoch die **Geldbuße** ausfällt. Bußgeldbewehrt ist nur, wer **vorsätzlich oder leichtfertig** handelt (§ 108 Abs. 1 GEG). Die aktuelle Fassung (GEG, zuletzt geändert am 9. Januar 2026) listet in Absatz 1 **32 Tatbestände** auf und ordnet sie in Absatz 2 **drei Bußgeldstufen** zu: **bis zu 50.000 Euro** (u. a. fehlende Dämmung der obersten Geschossdecke nach § 47, verbotener Heizkesselbetrieb nach § 72), **bis zu 10.000 Euro** (u. a. Energieausweis nicht übergeben nach § 80, fehlende Pflichtangaben in Immobilienanzeigen nach § 87) und **bis zu 5.000 Euro** (u. a. unterlassener hydraulischer Abgleich nach § 60c, versäumte Heizungsprüfung nach § 60b). Wichtig für 2026: Die Bußgeldtatbestände zur **65-%-Erneuerbare-Pflicht** (§ 108 Abs. 1 Nr. 12 sowie Nr. 16 bis 19) sind nach der Übergangsvorschrift **§ 115 GEG** für **selbstnutzende Eigentümer von Wohngebäuden mit höchstens sechs Wohnungen** so lange nicht anwendbar, bis die Fristen nach § 71 Abs. 8 GEG ablaufen – in Gemeinden mit **mehr als 100.000 Einwohnern zum 30. Juni 2026** (also bereits abgelaufen), in kleineren Gemeinden erst **zum 30. Juni 2028**. Geahndet werden Ordnungswidrigkeiten nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG); zuständig ist die nach Landesrecht bestimmte Behörde.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 108 GEG – Bußgeldvorschriften (Teil 8 des GEG) [§ 108 GEG] |
| Zugrundeliegende Fassung | GEG, zuletzt geändert am 9. Januar 2026 [§ 108 GEG] |
| Verschuldensmaßstab | vorsätzliches oder leichtfertiges Handeln [§ 108 Abs. 1 GEG] |
| Zahl der Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände | 32 (§ 108 Abs. 1 Nr. 1 bis 32) [§ 108 Abs. 1 GEG] |
| Höchste Bußgeldstufe | bis zu 50.000 € – § 108 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 8 bis 11 und 20 [§ 108 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GEG] |
| Mittlere Bußgeldstufe | bis zu 10.000 € – § 108 Abs. 1 Nr. 21 bis 28 [§ 108 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GEG] |
| Niedrigste Bußgeldstufe | bis zu 5.000 € – § 108 Abs. 1 Nr. 4 bis 7, 12 bis 19, 29 bis 32 [§ 108 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 GEG] |
| Beispiel 50.000 € | Dämmung der obersten Geschossdecke unterlassen (§ 47) [§ 108 Abs. 1 Nr. 2 GEG] |
| Beispiel 50.000 € | verbotenen Heizkessel weiterbetrieben (§ 72) [§ 108 Abs. 1 Nr. 20 GEG] |
| Beispiel 10.000 € | Energieausweis nicht oder nicht rechtzeitig übergeben (§ 80) [§ 108 Abs. 1 Nr. 23 bis 25 GEG] |
| Beispiel 10.000 € | Pflichtangaben in der Immobilienanzeige fehlen (§ 87) [§ 108 Abs. 1 Nr. 27 GEG] |
| Beispiel 5.000 € | hydraulischer Abgleich nicht durchgeführt (§ 60c) [§ 108 Abs. 1 Nr. 7 GEG] |
| Beispiel 5.000 € | Heizungsprüfung nicht oder nicht rechtzeitig durchgeführt (§ 60b) [§ 108 Abs. 1 Nr. 6 GEG] |
| Übergangsregel für 65-%-Verstöße | § 115 GEG: Nr. 12 und Nr. 16 bis 19 für selbstnutzende Eigentümer von Wohngebäuden mit ≤ 6 Wohnungen ausgesetzt [§ 115 GEG] |
| Frist § 71 Abs. 8 – Gemeinden > 100.000 Einwohner | 30. Juni 2026 [§ 71 Abs. 8 S. 1 GEG] |
| Frist § 71 Abs. 8 – Gemeinden ≤ 100.000 Einwohner | 30. Juni 2028 [§ 71 Abs. 8 S. 2 GEG] |
| Ahndung / Verfahren | nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) [§ 108 GEG i. V. m. OWiG] |
| Zuständigkeit | nach Landesrecht zuständige Behörde (Vollzug ist Ländersache) [§ 108 GEG] |
| Inkrafttreten der Grundstruktur | 2024-01-01 (GEG 2024) |

## Geltungsbereich

§ 108 GEG steht in **Teil 8 des Gebäudeenergiegesetzes** („Besondere Gebäude, Bußgeldvorschriften, Anschluss- und Benutzungszwang") und ist die zentrale **Sanktionsnorm** des GEG. Die Vorschrift gilt bundesweit für alle Adressaten der jeweils in Bezug genommenen materiellen Pflichten – also für **Gebäudeeigentümer, Bauherren, Betreiber von Heizungs- und Klimaanlagen, Aussteller von Energieausweisen, Immobilienmakler und Verkäufer/Vermieter**, je nachdem, welche Pflicht verletzt wurde.

Ordnungswidrig handelt nur, wer **vorsätzlich oder leichtfertig** gegen eine der 32 in § 108 Abs. 1 GEG einzeln aufgezählten Pflichten verstößt. Einfache Fahrlässigkeit unterhalb der Schwelle der Leichtfertigkeit genügt nicht. Die konkrete Höhe der Geldbuße bemisst sich im Einzelfall nach den allgemeinen Grundsätzen des **Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)** – die in § 108 Abs. 2 GEG genannten Beträge sind **Höchstbeträge**, keine festen Regelbußen. Zuständig für die Verfolgung und Ahndung ist die **nach Landesrecht zuständige Behörde**; der Vollzug des GEG ist Ländersache.

## Die drei Bußgeldstufen im Detail

**Stufe 1 – bis zu 50.000 Euro (§ 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GEG).** Erfasst sind die Tatbestände des § 108 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 8 bis 11 und 20. Dazu gehören insbesondere: das nicht richtige Errichten eines Neubaus entgegen den Anforderungen an Gesamtenergiebedarf und baulichen Wärmeschutz (§§ 15, 16, 18, 19 – Nr. 1), die **unterlassene Dämmung der obersten Geschossdecke** entgegen § 47 (Nr. 2), das nicht richtige Ausführen von Änderungsmaßnahmen am Bestand entgegen § 48 (Nr. 3), Verstöße gegen die Ausstattungs- und Dämmpflichten für Zentralheizungen, Leitungen und Armaturen (§§ 61, 69, 70 – Nr. 8 bis 11) und der **Betrieb eines nach § 72 verbotenen Heizkessels** (Nr. 20).

**Stufe 2 – bis zu 10.000 Euro (§ 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GEG).** Erfasst sind die Tatbestände des § 108 Abs. 1 Nr. 21 bis 28 – im Kern die Pflichten rund um **Klimaanlagen-Inspektion und Energieausweise**: unterlassene oder nicht ordnungsgemäße Inspektion von Klimaanlagen (§§ 74, 77 – Nr. 21, 22), unrichtige Datenbereitstellung (§ 83 – Nr. 26), das **nicht rechtzeitige Übergeben oder Vorlegen eines Energieausweises** (§ 80 – Nr. 23 bis 25), fehlende **Pflichtangaben in einer Immobilienanzeige** (§ 87 – Nr. 27) und das unberechtigte Ausstellen eines Energieausweises (§ 88 – Nr. 28).

**Stufe 3 – bis zu 5.000 Euro (§ 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GEG).** Erfasst sind zwei Gruppen: unter Buchstabe a die Tatbestände Nr. 4 bis 7, 14, 15 und 29 bis 32 – etwa die **unterlassene Betriebsprüfung von Wärmepumpen** (§ 60a – Nr. 4), versäumte Optimierungsmaßnahmen (§§ 60a, 60b – Nr. 5), die versäumte **Heizungsprüfung** (§ 60b – Nr. 6) und der nicht durchgeführte **hydraulische Abgleich** (§ 60c – Nr. 7); unter Buchstabe b die Tatbestände Nr. 12, 13 und 16 bis 19, die sich auf die **65-%-Erneuerbare-Pflicht** und ihre Erfüllungsoptionen beziehen (§ 71 Abs. 2 und Abs. 9, § 71d Stromdirektheizung, § 71f Biomasse/Wasserstoff, § 71g feste Biomasse, § 71h Hybridheizung). Für die Fälle des Buchstabens b ist ergänzend § 30 Abs. 2 Satz 3 OWiG anzuwenden.

## 2026 im Fokus: die Übergangsregel des § 115 GEG

Für die praktisch besonders wichtigen **65-%-Verstöße** gilt eine Sonderregel. Nach § 115 GEG sind **§ 108 Abs. 1 Nr. 12 und Nr. 16 bis 19** (sowie Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe b und Satz 2) **bis zum Ablauf der Fristen nach § 71 Abs. 8 GEG nicht anzuwenden** auf den **Eigentümer eines Wohngebäudes mit nicht mehr als sechs Wohnungen, wenn dieser das Wohngebäude selbst bewohnt**.

Die maßgeblichen Fristen ergeben sich aus § 71 Abs. 8 GEG und sind an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt: In Gemeindegebieten mit **mehr als 100.000 Einwohnern** (Stand 1. Januar 2024) greift die 65-%-Pflicht spätestens **nach Ablauf des 30. Juni 2026**, in Gebieten mit **100.000 oder weniger Einwohnern** spätestens **nach Ablauf des 30. Juni 2028** (früher, wenn zuvor eine Entscheidung über die Ausweisung als Wärmenetz- oder Wasserstoffnetzausbaugebiet bekanntgegeben wird). Praktische Folge für 2026: In den **großen Städten ist die Schonfrist zum 30. Juni 2026 abgelaufen** – dort können die 65-%-Bußgeldtatbestände nun grundsätzlich auch selbstnutzende Kleineigentümer treffen; in **kleineren Gemeinden bleibt die Aussetzung bis zum 30. Juni 2028** bestehen. Zu beachten ist außerdem, dass die 65-%-Pflicht selbst nur beim **Neueinbau** einer Heizung greift – eine bestehende, funktionierende Heizung muss nicht ausgetauscht werden.

## Häufige Fehler

- **Fehlannahme: Jeder GEG-Verstoß wird automatisch mit Bußgeld belegt.** Falsch – bußgeldbewehrt sind nur die in § 108 Abs. 1 GEG abschließend aufgezählten 32 Tatbestände, und das auch nur bei **Vorsatz oder Leichtfertigkeit**.
- **Fehlannahme: Die genannten Beträge sind feste Bußgelder.** Falsch – 50.000, 10.000 und 5.000 Euro sind **Höchstbeträge**. Die konkrete Höhe bemisst die Behörde nach den Umständen des Einzelfalls (OWiG).
- **Fehlannahme: Wer die 65-%-Pflicht ignoriert, zahlt sofort ein Bußgeld.** Falsch – für selbstnutzende Eigentümer von Gebäuden mit bis zu sechs Wohnungen sind die 65-%-Bußgeldtatbestände nach § 115 GEG bis zum Ablauf der Fristen des § 71 Abs. 8 GEG (30.06.2026 bzw. 30.06.2028) ausgesetzt.
- **Fehlannahme: Der fehlende Energieausweis ist das teuerste GEG-Bußgeld.** Falsch – Verstöße rund um den Energieausweis fallen in die 10.000-Euro-Stufe; die höchste Stufe (50.000 Euro) betrifft u. a. Dämm- und Heizkessel-Pflichten.
- **Fehlannahme: Der Bund verfolgt die Ordnungswidrigkeiten.** Falsch – zuständig ist die **nach Landesrecht bestimmte Behörde**; der GEG-Vollzug liegt bei den Ländern.

## Beispiel

Ein Makler inseriert 2026 in einer großen Stadt eine vermietete Eigentumswohnung, ohne im Exposé die nach § 87 GEG vorgeschriebenen Pflichtangaben (u. a. Energieträger, Energiekennwert, Baujahr) aufzunehmen. Das erfüllt den Tatbestand des § 108 Abs. 1 Nr. 27 GEG und kann mit einer Geldbuße von **bis zu 10.000 Euro** geahndet werden (§ 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GEG). Versäumt derselbe Eigentümer zusätzlich den nach § 60c GEG fälligen **hydraulischen Abgleich** seiner Heizungsanlage, kommt ein weiterer Tatbestand hinzu (§ 108 Abs. 1 Nr. 7 GEG) mit einer Geldbuße von **bis zu 5.000 Euro** (§ 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GEG). Ob und in welcher Höhe tatsächlich ein Bußgeld verhängt wird, entscheidet die nach Landesrecht zuständige Behörde nach den Grundsätzen des OWiG.

## Vorbehalt: geplante Gesetzesänderung 2026

Ein wesentlicher Teil der in § 108 GEG bewehrten Pflichten knüpft an die **65-%-Erneuerbare-Pflicht des § 71 GEG** an. Diese Pflicht soll durch das geplante **Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG)** – derzeit Kabinettsentwurf – voraussichtlich zum **1. November 2026** abgelöst bzw. umgestaltet werden. Sollte das GMG in Kraft treten, könnten sich auch die zugehörigen Bußgeldtatbestände (§ 108 Abs. 1 Nr. 12, 16 bis 19) und die Übergangsregel des § 115 GEG ändern. Bis zum Inkrafttreten einer Neuregelung gilt § 108 GEG in der hier dargestellten Fassung fort. Siehe hierzu die Themenseite „Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ab 2026".







## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- § 108 GEG im Volltext (gesetze-im-internet.de):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__108.html
- § 115 GEG – Übergangsvorschrift für Geldbußen (gesetze-im-internet.de):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__115.html [toter Link, geprüft 2026-08-29 — § 115 GEG durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, verkündet 28.07.2026) aufgehoben; die konsolidierte Gesamtausgabe endet mit § 114. Kein inhaltsgleicher Nachfolger für die Übergangsvorschrift über Geldbußen]
- § 71 GEG – Anforderungen an eine Heizungsanlage (insb. Abs. 8, Fristen; gesetze-im-internet.de):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71.html
- § 47 GEG – Nachrüstung (Dämmung oberste Geschossdecke):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__47.html
- § 72 GEG – Betriebsverbot für Heizkessel:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__72.html
- § 80 GEG – Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__80.html
- § 87 GEG – Pflichtangaben in einer Immobilienanzeige:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__87.html
- Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG):
  https://www.gesetze-im-internet.de/owig_1968/

**Nichtamtliche Fassungen (zur Volltext-Verifikation herangezogen):**

- § 108 GEG, LX Gesetze (Fassung „zuletzt geändert am 9.1.2026"):
  https://lxgesetze.de/geg/108
- § 108 GEG, gesetze.legal (mit Fußnote zur Nichtanwendung nach § 115):
  https://gesetze.legal/bund/geg/108 [toter Link, geprüft 2026-08-29 — HTTP 404; nichtamtliche Fassung entfernt. Die amtliche Primärquelle § 108 auf gesetze-im-internet.de ist oben verlinkt und erreichbar]
- § 115 GEG, NWB Datenbank (Übergangsvorschrift für Geldbußen):
  https://datenbank.nwb.de/Dokument/850434_115/
- § 108 GEG 2024, nichtamtliche Fassung (geg-info.de / Melita Tuschinski):
  https://geg-info.de/geg_2024/108_%C2%A7_bussgeldvorschriften.htm

## Änderungsverlauf

- 2026-08-23: Totlink-Markierung nachgeprüft und Prüfdatum aktualisiert. URL weiterhin nicht erreichbar, Befund und Begründung unverändert; kein Ersatz gefunden. | change_type=source_recheck field="sources" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (automatisiert)"
- 2026-08-23: Quellen-URL als toter Link markiert. Die nichtamtliche Fassung gesetze.legal/bund/geg/108 liefert HTTP 404 (seriell nachgeprüft, keine Bot-Abwehr). Kein Ersatz vorgenommen: gesetze.legal ist keine amtliche Domain, und die amtliche Primärquelle § 108 auf gesetze-im-internet.de ist auf dieser Seite bereits verlinkt und liefert HTTP 200. | change_type=source_recheck field="sources" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (automatisiert)"
- 2026-08-19: Quellen-URL als toter Link markiert. § 115 GEG (Uebergangsvorschrift fuer Geldbussen) ist durch das Gebaeudemodernisierungsgesetz (GModG, verkuendet 28.07.2026) aufgehoben; /geg/__115.html liefert HTTP 404, waehrend §§ 108 und 114 derselben Domain HTTP 200 liefern. Das nichtamtliche Inhaltsverzeichnis der konsolidierten Gesamtausgabe belegt, dass das Gesetz mit § 114 endet. Kein inhaltsgleicher Nachfolger. Ein inhaltlicher Update-Vorschlag liegt unter content/proposals/2026-08-19-geg-108-bussgeldvorschriften.md; factcheck_status auf review_proposed gesetzt, last_reviewed unveraendert. | change_type=source_recheck field="sources" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (automatisiert)"

- 2026-07-26: Erstveröffentlichung. Volltext des § 108 GEG (32 Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände, drei Bußgeldstufen 50.000 / 10.000 / 5.000 €) sowie die Übergangsvorschrift § 115 GEG und die Fristen des § 71 Abs. 8 GEG (30.06.2026 für Gemeinden > 100.000 Einwohner, 30.06.2028 für kleinere Gemeinden) gegen zwei unabhängige aktuelle Gesetzesdatenbanken (LX Gesetze, Fassung 9.1.2026; gesetze.legal inkl. § 115-Fußnote), die NWB-Datenbank (§ 115) und die nichtamtliche Fassung geg-info.de abgeglichen. Zuordnung der Beispiel-Verstöße zu den Bußgeldstufen anhand des amtlichen Wortlauts geprüft. Direktabruf von gesetze-im-internet.de war zeitweise nicht verfügbar; die amtlichen URLs sind kanonisch verlinkt, die Werte durch die genannten Quellen mehrfach bestätigt. GMG-Vorbehalt aufgenommen. | change_type=initial_publication reviewed_by="Andreas Warkentin" field="topic_lifecycle" new="published"

## Stand

- Stand: 2026-07-26
- Gültig ab: 2024-01-01 (GEG 2024); zugrundeliegende Fassung zuletzt geändert 2026-01-09
- Status: aktuell (in_force)
- Vorbehalt: geplante Ablösung/Umgestaltung der 65-%-Pflicht durch das GMG voraussichtlich ab 2026-11-01 (Kabinettsentwurf)
- Quellenautorität: A (Primärquelle gesetze-im-internet.de; verifiziert gegen LX Gesetze, gesetze.legal, NWB, geg-info.de)
- Lizenz: CC BY 4.0
