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title: GEIG-Novelle – Ladeinfrastruktur und Fahrradstellplätze an Gebäuden ab 01.01.2027 (Stand 2026)
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# GEIG-Novelle – Ladeinfrastruktur und Fahrradstellplätze an Gebäuden ab 01.01.2027 (Stand 2026)

## Kurzantwort

Zusammen mit dem **Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)** wurde auch das
**Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)** novelliert. Beides
steht in **einem** Artikelgesetz: dem „Gesetz zur Änderung des
Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des
Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer
Vorschriften im Wärmebereich", ausgefertigt am **23. Juli 2026** und verkündet
am **28. Juli 2026** (BGBl. 2026 I Nr. 226). Die GEIG-Änderungen stehen in
**Artikel 7** des Änderungsgesetzes und treten – anders als die
Heizungsregelungen des GModG – **erst zum 1. Januar 2027** in Kraft. Betroffen
sind nach amtlicher Darstellung des BBSR die **§§ 2 bis 10 sowie §§ 14 bis 16
GEIG**; neu ist unter anderem, dass das GEIG neben Ladeinfrastruktur künftig
auch **Fahrradstellplätze** vorschreibt. Praktisch am wichtigsten: Die
Stellplatz-Schwellen sinken (Neubau-Wohngebäude ab **mehr als drei**
Stellplätzen, Neubau-Nichtwohngebäude ab **mehr als fünf**), die Pflicht greift
künftig auch bei **größeren Renovierungen**, und **bestehende
Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen** müssen ab dem 1. Januar 2027
deutlich mehr leisten als bisher – statt eines einzigen Ladepunkts nun
**einen Ladepunkt je zehn Stellplätze** oder alternativ Leitungsinfrastruktur
für mindestens 50 % der Stellplätze. **Wichtiger Vorbehalt:** Die konkreten
Quoten und Schwellenwerte sind unten mit ihrer Quelle gekennzeichnet; der
amtliche Volltext der ab 01.01.2027 geltenden GEIG-Fassung war zum
Redaktionsschluss auf gesetze-im-internet.de noch nicht abrufbar (dort steht
weiterhin die bis 31.12.2026 geltende Fassung).

## Kernfakten

| Punkt | Wert | Quellenstufe |
|---|---|---|
| Änderungsgesetz | Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich | A (BGBl.) |
| Fundstelle | BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026 | A (recht.bund.de) |
| Ausfertigungsdatum | 23.07.2026 | A (recht.bund.de) |
| Federführung | BMWSB und BMWE | A (recht.bund.de) |
| Artikel mit den GEIG-Änderungen | **Artikel 7** des Änderungsgesetzes | A (BT-Drs. 21/6278, Inhaltsübersicht) |
| Inkrafttreten der GEIG-Änderungen | **01.01.2027** (Artikel 2 und 7 des Änderungsgesetzes) | B (BBSR-GModG-Portal) |
| Geänderte Normen | §§ 2 bis 10 sowie §§ 14 bis 16 GEIG | B (BBSR-GModG-Portal) |
| Neuer Regelungsgegenstand | Ladeinfrastruktur **und Fahrradstellplätze** bei zu errichtenden Wohn- und Nichtwohngebäuden | B (BBSR-GModG-Portal) |
| Unionsrechtlicher Hintergrund | Richtlinie (EU) 2024/1275 (EPBD-Neufassung), Art. 14 | A (EUR-Lex) |
| Beschluss Bundestag / Zustimmung Bundesrat | 10.07.2026 | B (BBSR; Elektromobilität.NRW) |
| Neubau Wohngebäude – Schwelle | mehr als **3** Stellplätze (bisher: mehr als 5) | C (Fachpresse) |
| Neubau Wohngebäude – Ausstattung | mind. 50 % der Stellplätze vorverkabelt, übrige mit Leitungsinfrastruktur, zusätzlich mind. **1 Ladepunkt** | C (Fachpresse) |
| Neubau Nichtwohngebäude – Schwelle | mehr als **5** Stellplätze (bisher: mehr als 6) | C (Fachpresse) |
| Neubau Nichtwohngebäude – Ausstattung | mind. 50 % vorverkabelt, übrige mit Leitungsinfrastruktur, zusätzlich mind. **1 Ladepunkt je 5 Stellplätze** | C (Fachpresse) |
| Verschärfung für Büro-/Verwaltungsgebäude | weitergehende Anforderungen für Nichtwohngebäude mit überwiegend Verwaltungs-, Kommunikations- und Organisationsaufgaben | C (Fachpresse) |
| Größere Renovierung – Schwelle | Wohngebäude > 3 Stellplätze, Nichtwohngebäude > 5 Stellplätze, wenn Parkplatz oder elektrische Infrastruktur miterneuert wird | C (Fachpresse) |
| Bestand Nichtwohngebäude ab 01.01.2027 | > 20 Stellplätze: **1 Ladepunkt je 10 Stellplätze** **oder** Leitungsinfrastruktur für mind. **50 %** der Stellplätze | C (Fachpresse) |
| Flexibilisierung Bestand (öffentlich zugängliche Stellplätze) | alternativ Ladeleistung von insgesamt mind. **1,1 kW × Anzahl der öffentlich zugänglichen Stellplätze** | C (Fachpresse, unter Berufung auf die Bundesregierung) |
| Flexibilisierung Neubau-Nichtwohngebäude (öffentlich zugänglich) | alternativ Ladeleistung von insgesamt mind. **2,2 kW × Anzahl der öffentlich zugänglichen Stellplätze** | C (Fachpresse) |
| Fahrradstellplätze (EPBD-Vorgabe) | mind. **15 %** der durchschnittlichen bzw. **10 %** der gesamten Nutzerkapazität des Gebäudes | A/C (EPBD Art. 14; nationale Umsetzung noch zu verifizieren) |
| Sanktionen | Bußgeldvorschriften des GEIG (§§ 14 ff.) bleiben; auch sie werden durch Artikel 7 geändert | B (BBSR-GModG-Portal) |
| Bisherige Rechtslage bis 31.12.2026 | § 6 GEIG: Neubau-Wohngebäude > 5 Stellplätze – jeder Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur; § 7 GEIG: Neubau-Nichtwohngebäude > 6 Stellplätze – jeder dritte Stellplatz plus 1 Ladepunkt; § 8 GEIG: größere Renovierung Wohngebäude > 10 Stellplätze; § 10 GEIG: Bestand-Nichtwohngebäude > 20 Stellplätze – 1 Ladepunkt nach dem 01.01.2025 | A (gesetze-im-internet.de) |

## Geltungsbereich

Das GEIG gilt für **Gebäude mit Stellplätzen** – sowohl Wohn- als auch
Nichtwohngebäude – und setzt die Mobilitätsvorgaben der EU-Gebäuderichtlinie
(EPBD) in deutsches Recht um. Adressat der Pflichten ist grundsätzlich der
**Eigentümer** des Gebäudes; bei Neubauten trifft die Pflicht den Bauherrn.
Maßgeblich ist, ob sich die Stellplätze **innerhalb des Gebäudes** (z. B.
Tiefgarage) oder **an das Gebäude angrenzend** (z. B. Kunden- oder
Mitarbeiterparkplatz) befinden.

Die Novelle differenziert die Pflichten künftig stärker nach **drei
Fallgruppen**:

1. **Neubau** – zu errichtende Wohn- und Nichtwohngebäude,
2. **Größere Renovierung** – Sanierungen, bei denen auch der Parkplatz oder
   die elektrische Infrastruktur des Gebäudes erneuert wird,
3. **Bestand** – bestehende Nichtwohngebäude oberhalb einer Stellplatzzahl,
   ohne dass eine Bautätigkeit erforderlich wäre.

Für **bestehende Wohngebäude** ohne Bautätigkeit sieht das GEIG weiterhin
**keine** Nachrüstpflicht vor. Wer als Wohnungseigentümer oder Mieter eine
Wallbox will, stützt sich stattdessen auf den individuellen Anspruch nach
§ 20 Abs. 2 Nr. 2 WEG bzw. § 554 BGB – dazu die Themenseite „Wallbox in der
WEG".

## Was sich zum 1. Januar 2027 ändert

### Neubau Wohngebäude

Bisher (§ 6 GEIG a. F.): Ab **mehr als fünf** Stellplätzen musste **jeder**
Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur (Schutzrohr/Leerrohr) ausgestattet werden;
ein Ladepunkt war nicht zwingend.

Künftig: Die Schwelle sinkt auf **mehr als drei** Stellplätze. Mindestens
**50 %** der Stellplätze sind **vorzuverkabeln** – also nicht nur mit Leerrohr,
sondern mit bis in die Nähe des Stellplatzes vorverlegten Kabelwegen und einem
anschlussfähigen Endpunkt, an den eine Ladeeinrichtung ohne grundlegende
Elektroarbeiten angeschlossen werden kann. Die übrigen Stellplätze erhalten
Leitungsinfrastruktur. Zusätzlich ist mindestens **ein Ladepunkt** zu
errichten.

### Neubau Nichtwohngebäude

Bisher (§ 7 GEIG a. F.): Ab **mehr als sechs** Stellplätzen war **jeder dritte**
Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur auszustatten, zusätzlich mindestens
**ein** Ladepunkt.

Künftig: Schwelle **mehr als fünf** Stellplätze; mindestens **50 %**
vorverkabelt, die übrigen mit Leitungsinfrastruktur, und mindestens **ein
Ladepunkt je fünf Stellplätze**. Für Nichtwohngebäude, in denen überwiegend
Verwaltungs-, Kommunikations- und Organisationsaufgaben erledigt werden
(typischerweise Bürogebäude), gelten noch strengere Vorgaben.

### Größere Renovierung

Neu ist, dass die Ausstattungspflichten auch bei **größeren Renovierungen**
greifen, wenn im Zuge der Sanierung **der Parkplatz oder die elektrische
Infrastruktur** des Gebäudes erneuert wird – bei Wohngebäuden ab mehr als drei,
bei Nichtwohngebäuden ab mehr als fünf Stellplätzen. Bisher lag die Schwelle
für Wohngebäude bei mehr als zehn Stellplätzen.

### Bestehende Nichtwohngebäude – die schärfste Änderung

Bisher (§ 10 GEIG a. F.) genügte bei bestehenden Nichtwohngebäuden mit mehr
als 20 Stellplätzen **ein einziger** Ladepunkt je Gebäude (Frist: nach dem
1. Januar 2025).

Ab dem **1. Januar 2027** muss der Eigentümer stattdessen entweder
**einen Ladepunkt je zehn Stellplätze** errichten **oder** mindestens **50 %**
der Stellplätze mit Leitungsinfrastruktur ausstatten. Für einen Parkplatz mit
100 Stellplätzen bedeutet die erste Variante zehn Ladepunkte statt bisher
einem.

### Flexibilisierung über die Ladeleistung

Sind die Stellplätze **öffentlich zugänglich** (typisch: Supermarkt-, Baumarkt-
oder Fachmarktparkplätze), kann die Pflicht alternativ über die **installierte
Gesamtladeleistung** erfüllt werden. Die Bundesregierung rechnet dies für den
Bestand mit **1,1 kW je öffentlich zugänglichem Stellplatz** vor: Ein
bestehender Supermarktparkplatz mit 100 Stellplätzen benötigt damit entweder
zehn Normalladepunkte **oder** Schnellladeinfrastruktur mit insgesamt
**110 kW**. Für neu errichtete Nichtwohngebäude liegt der Faktor bei **2,2 kW**
je öffentlich zugänglichem Stellplatz. Diese Option erlaubt es, statt vieler
AC-Ladepunkte wenige leistungsstarke DC-/HPC-Ladepunkte zu errichten.

### Fahrradstellplätze

Erstmals regelt das GEIG nach der amtlichen Darstellung des BBSR auch
**Fahrradstellplätze** bei zu errichtenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Die
unionsrechtliche Vorgabe der EPBD (Art. 14) lautet: Fahrradstellplätze für
mindestens **15 % der durchschnittlichen** oder mindestens **10 % der
gesamten** Nutzerkapazität des Gebäudes. Wie genau der deutsche Gesetzgeber
diese Quote in den §§ 2 bis 10 GEIG umgesetzt hat, ist noch am amtlichen
Volltext zu verifizieren.

### Smart Charging

Der Regierungsentwurf führt den Begriff des **intelligenten Ladens** („smart
charging") ein: Die Ladeleistung wird auf Grundlage elektronisch übermittelter
Informationen dynamisch angepasst. Neu errichtete oder ersetzte Ladepunkte
sollen diese Technik serienmäßig bereitstellen. Das ist nicht nur eine
Compliance-, sondern auch eine Hardware- und Backend-Frage (Energiemanagement,
Smart-Meter-Anbindung).

## Häufige Fehler und Missverständnisse

- **„Das GEIG ist mit dem GModG abgeschafft worden."** Falsch. Das GEIG bleibt
  ein eigenständiges Gesetz mit eigenem URL-Pfad
  (gesetze-im-internet.de/geig). Es wurde durch **Artikel 7** desselben
  Artikelgesetzes lediglich geändert.
- **„Die neuen Pflichten gelten seit dem 29.07.2026."** Falsch. Nur die
  Heizungsregelungen des GModG (Artikel 1, 5, 6 und 8) sind am 29.07.2026 in
  Kraft getreten. Die GEIG-Änderungen gehören zu Artikel 7 und gelten erst ab
  **01.01.2027**. Bis dahin gilt die bisherige GEIG-Fassung fort.
- **„Als Vermieter eines Mehrfamilienhauses muss ich ab 2027 nachrüsten."**
  Falsch. Die Bestandspflicht des GEIG trifft **Nichtwohngebäude**. Für
  bestehende Wohngebäude entsteht ohne Neubau oder größere Renovierung keine
  GEIG-Pflicht.
- **„Leerrohr reicht überall."** Nicht mehr durchgängig. Die Novelle
  unterscheidet zwischen **Leitungsinfrastruktur** (Schutzrohre für Kabel) und
  **Vorverkabelung** (bereits verlegte Kabelwege bis in Stellplatznähe). Für
  mindestens die Hälfte der Stellplätze im Neubau ist die weitergehende
  Vorverkabelung vorgesehen.
- **„Ein Ladepunkt pro Gebäude genügt weiterhin."** Für bestehende
  Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen ist genau das die zentrale
  Verschärfung: aus einem Ladepunkt wird ein Ladepunkt je zehn Stellplätze –
  oder alternativ die Leistungs- bzw. Leitungsinfrastrukturlösung.
- **„Die Pflicht ist folgenlos, weil niemand kontrolliert."** Verstöße sind
  über die Bußgeldvorschriften des GEIG (§§ 14 ff.) sanktionierbar; die
  Novelle ändert auch diese Vorschriften. Unabhängig davon kann fehlende
  GEIG-Konformität Bauabnahmen verzögern und in Transaktionen zum
  Prüfungspunkt werden.

## Beispiel

Ein Handelsunternehmen betreibt einen bestehenden Fachmarkt mit einem
öffentlich zugänglichen Kundenparkplatz mit **80 Stellplätzen**. Nach der bis
31.12.2026 geltenden Fassung genügte **ein** Ladepunkt. Ab dem **1. Januar
2027** hat das Unternehmen drei Wege:

1. **Ladepunkte:** 8 Ladepunkte (ein Ladepunkt je zehn Stellplätze), oder
2. **Leitungsinfrastruktur:** Ausstattung von mindestens 40 Stellplätzen
   (50 %) mit Leitungsinfrastruktur, oder
3. **Leistungsoption (nur bei öffentlich zugänglichen Stellplätzen):**
   Ladeinfrastruktur mit insgesamt mindestens **88 kW** (80 × 1,1 kW) – das
   lässt sich z. B. mit zwei Schnellladesäulen abbilden.

Welche Variante wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom Netzanschluss, der
Verweildauer der Kundschaft und dem Flächenzuschnitt ab. Der Netzanschluss ist
in der Praxis der kritische Pfad – die Vorlaufzeiten beim Verteilnetzbetreiber
sollten deshalb früh geklärt werden.

## Offene Punkte / Vorbehalt

- Der **amtliche Volltext** der ab 01.01.2027 geltenden GEIG-Fassung war am
  18.08.2026 auf gesetze-im-internet.de noch nicht abrufbar; dort steht
  weiterhin die bis 31.12.2026 geltende Fassung (§ 6: > 5 Stellplätze, § 7:
  jeder dritte Stellplatz, § 10: ein Ladepunkt). Der PDF-Verkündungstext des
  BGBl. war maschinell nicht auslesbar, die Bundestagsdrucksache 21/6278 nur
  in Teilen; **Artikel 7** ist dort in der Inhaltsübersicht belegt, sein
  Wortlaut konnte nicht vollständig ausgewertet werden.
- Damit sind **alle Quoten- und Schwellenwerte** dieser Seite (3/5/20
  Stellplätze, 50 %, 1 Ladepunkt je 5 bzw. 10 Stellplätze, 1,1 kW und 2,2 kW)
  bislang nur durch **Fachpresse** belegt (electrive.net vom 13.07.2026;
  Elektromobilität.NRW – Landesinitiative des MWIKE NRW – vom 15.07.2026) und
  am amtlichen Volltext nachzuziehen. Deshalb `factcheck_status=review_needed`.
- Die Formulierungen der beiden Quellen weichen beim **Neubau** leicht
  voneinander ab: electrive spricht von „50 % Vorverkabelung und die übrigen
  Stellplätze mit Leitungsinfrastruktur", Elektromobilität.NRW von „mindestens
  50 % mit Leitungsinfrastruktur … für die übrigen ebenfalls
  Leitungsinfrastruktur". Die hier gewählte Darstellung folgt der
  differenzierteren Fassung (Vorverkabelung / Leitungsinfrastruktur), ist aber
  zu verifizieren.
- Die **Fahrradstellplatz-Quote** (15 % / 10 %) stammt aus Art. 14 der
  EPBD-Neufassung; ob und mit welchen Werten der deutsche Gesetzgeber sie
  wörtlich übernommen hat, ist offen.
- Das BBSR-Portal nennt den Bundestagsbeschluss mit dem **10. Juli 2026**;
  in anderen Darstellungen findet sich der 9. Juli 2026. Gesichert ist das
  **Verkündungsdatum 28.07.2026** und das **Ausfertigungsdatum 23.07.2026**.











## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- Bundesgesetzblatt – Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur
  Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur
  Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich, BGBl. 2026 I Nr. 226 vom
  28.07.2026 (Ausfertigung 23.07.2026):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO.html
- ELI-Permalink derselben Verkündung:
  https://www.recht.bund.de/eli/bund/bgbl-1/2026/226
- Regelungstext (PDF, amtliche Verkündungsfassung):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/6278 vom 08.06.2026 (Gesetzentwurf der
  Bundesregierung) – Inhaltsübersicht: „Artikel 7 Änderung des
  Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes":
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106278.pdf
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/6565 (Stellungnahme des Bundesrates und
  Gegenäußerung der Bundesregierung):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/065/2106565.pdf
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/7010 (Bericht des Ausschusses):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/070/2107010.pdf
- GEIG – nichtamtliches Inhaltsverzeichnis, Lesefassung bis 31.12.2026:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geig/
- § 6 GEIG (Fassung bis 31.12.2026) – zu errichtende Wohngebäude:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geig/__6.html
- § 10 GEIG (Fassung bis 31.12.2026) – bestehende Nichtwohngebäude:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geig/__10.html
- Richtlinie (EU) 2024/1275 (EPBD-Neufassung) – Art. 14 (nachhaltige
  Mobilität, Lade- und Fahrradinfrastruktur), EUR-Lex:
  https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024L1275
- Vorgangsdokumentation im Dokumentations- und Informationssystem des
  Bundestages (DIP):
  https://dip.bundestag.de/vorgang/334923

**Behörden / Verwaltung (Stufe B):**

- BBSR / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, GEG-/GModG-Infoportal,
  „Neuregelungen mit dem GModG" – Abschnitt „Ab 1. Januar 2027: Umsetzung von
  Vorgaben aus der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD)", dort: „Änderung des
  Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) – Vorgaben für
  Ladeinfrastruktur und Fahrradstellplätze bei zu errichtenden Wohn- und
  Nichtwohngebäuden (§§ 2-10; §§ 14-16 GEIG)":
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html
- Deutscher Bundestag, Textarchiv – „Bundestag beschließt Novelle des
  Gebäudeenergiegesetzes":
  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw28-de-heizungsgesetz-1194534
- Bundesrat, 1067. Sitzung – BundesratKOMPAKT, TOP 84:
  https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/26/1067/1067-pk.html#top-84
- Elektromobilität.NRW (Landesinitiative des Ministeriums für Wirtschaft,
  Industrie, Klimaschutz und Energie NRW), „GEIG-Novelle beschlossen: Neue
  Vorgaben für Ladeinfrastruktur an Gebäuden", 15.07.2026:
  https://www.elektromobilitaet.nrw/newsdetails/geig-novelle-beschlossen-neue-vorgaben-fuer-ladeinfrastruktur-an-gebaeuden/

**Fachpresse (Stufe C – Grundlage der noch zu verifizierenden Werte):**

- electrive.net, „Ladeinfrastruktur an Gebäuden: Bundestag und Bundesrat
  billigen GEIG-Novelle", 13.07.2026 (Quoten, Schwellenwerte, 1,1 kW / 2,2 kW,
  Rechenbeispiel der Bundesregierung):
  https://www.electrive.net/2026/07/13/ladeinfrastruktur-an-gebaeuden-bundestag-und-bundesrat-billigen-geig-novelle/
- Taylor Wessing, „Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes",
  21.05.2026 (Smart Charging, Dimensionierung der Leitungsinfrastruktur,
  Compliance-Folgen):
  https://www.taylorwessing.com/en/insights-and-events/insights/2026/05/novelle-des-gebaeude-elektromobilitaetsinfrastruktur-gesetzes

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## Änderungsverlauf

- 2026-08-18: Erstveröffentlichung. Verkündung (BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026), Ausfertigungsdatum 23.07.2026, amtlicher Gesetzestitel und Federführung gegen recht.bund.de verifiziert; die Verortung der GEIG-Änderungen in **Artikel 7** des Änderungsgesetzes gegen die Inhaltsübersicht der BT-Drs. 21/6278 verifiziert; Inkrafttreten zum 01.01.2027, betroffene Normen (§§ 2–10, §§ 14–16 GEIG) und die neue Einbeziehung von Fahrradstellplätzen gegen das amtliche GEG-/GModG-Infoportal des BBSR verifiziert; die bis 31.12.2026 geltende Rechtslage (§§ 6, 7, 10 GEIG) gegen gesetze-im-internet.de verifiziert. Alle konkreten Quoten und Schwellenwerte der Neufassung (mehr als 3 bzw. 5 bzw. 20 Stellplätze, 50-%-Vorverkabelung, 1 Ladepunkt je 5 bzw. 10 Stellplätze, Leistungsoption 1,1 kW / 2,2 kW) sowie die Fahrradstellplatz-Quote (15 % / 10 %) bislang nur aus Fachpresse bzw. unmittelbar aus der EPBD belegt – daher factcheck_status=review_needed. Der amtliche Volltext der ab 01.01.2027 geltenden GEIG-Fassung war zum Redaktionsschluss auf gesetze-im-internet.de nicht abrufbar; der PDF-Volltext des BGBl. war maschinell nicht auslesbar, die BT-Drs. 21/6278 nur in Teilen. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra-Bau-Agent (automatisiert)"

## Stand

- Stand: 2026-08-18
- Gültig ab: 2027-01-01 (Inkrafttreten Artikel 7 des Änderungsgesetzes)
- Status: beschlossen und verkündet, noch nicht in Kraft (enacted_not_yet_in_force)
- Faktencheck: review_needed – Quoten, Stellplatz-Schwellen, Leistungsfaktoren und Fahrradstellplatz-Quote noch gegen den amtlichen Volltext des GEIG in der ab 01.01.2027 geltenden Fassung abzugleichen
- Quellenautorität: A (BGBl./recht.bund.de, BT-Drs. 21/6278, gesetze-im-internet.de, EUR-Lex) ergänzt um B (BBSR-GModG-Portal, Bundestag, Bundesrat, Elektromobilität.NRW) und C (electrive.net, Taylor Wessing)
- Lizenz: CC BY 4.0
