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title: "Gerichtsvollzieherkosten – Gebühren und Auslagen nach dem GvKostG"
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# Gerichtsvollzieherkosten – Gebühren und Auslagen nach dem GvKostG

## Kurzantwort

Für jede Amtshandlung des Gerichtsvollziehers – Zustellung, Pfändung, Wegnahme, Verwertung, Abnahme der Vermögensauskunft – entstehen **Kosten**, die sich **ausschließlich** nach dem **Gerichtsvollzieherkostengesetz (GvKostG)** und dem darin enthaltenen **Kostenverzeichnis** richten (§ 1 Abs. 1, § 9 GvKostG). Diese Kosten bestehen aus **Gebühren** (festen Beträgen pro Amtshandlung, Nummern 100–604 des Kostenverzeichnisses) und **Auslagen** (Ersatz tatsächlicher Aufwendungen wie Wegegeld, Dokumentenpauschale und Drittkosten, Nummern 700–717). Die Höhe jeder einzelnen Gebühr ist **gesetzlich fixiert** – der Gerichtsvollzieher hat **keinen Ermessensspielraum** bei der Bemessung, anders als ein Rechtsanwalt innerhalb eines RVG-Gebührenrahmens.

Das GvKostG beantwortet damit **nicht** die Frage, **wer** diese Kosten am Ende trägt – das regelt **§ 788 ZPO** (Kostentragung durch den Schuldner, soweit notwendig). Das GvKostG legt nur fest, **wie hoch** die Kosten des Gerichtsvollziehers selbst sind und **wer** sie ihm gegenüber unmittelbar schuldet (§ 13 GvKostG).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | Gerichtsvollzieherkostengesetz (GvKostG) vom 19.04.2001 (BGBl. I S. 623), zuletzt geändert durch Art. 8 des Gesetzes vom 07.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 109) |
| Geltungsbereich | für jede Amtshandlung des Gerichtsvollziehers, für die er nach Bundes- oder Landesrecht sachlich zuständig ist, werden Kosten nur nach dem GvKostG erhoben (§ 1 Abs. 1 GvKostG) |
| Kostenarten | Gebühren (feste Beträge je Amtshandlung) und Auslagen (Aufwendungsersatz); beide zusammen ergeben die „Kosten" (§ 9 GvKostG) |
| Rechtsquelle der Beträge | Kostenverzeichnis der Anlage zu § 9 GvKostG (amtliche Fundstelle BGBl. I 2001, 634–637, seither mehrfach geändert) |
| Persönliche Zustellung (Nr. 100) | 12,00 € |
| Zustellung als elektronisches Dokument (Nr. 101, § 193a ZPO) | 8,00 € |
| Sonstige Zustellung (Nr. 102) | 3,60 € |
| Bewirkung einer Pfändung (Nr. 205, §§ 808, 809, 826, 831 ZPO) | 31,20 € |
| Versuch gütlicher Erledigung (Nr. 207, § 802b ZPO) | 19,20 € (auch bei Erfolg) |
| Wegnahme/Entgegennahme beweglicher Sachen (Nr. 221) | 31,20 € |
| Wegnahme/Entgegennahme einer Person (Nr. 230) | 62,40 € je Person |
| Räumung – Entsetzung aus dem Besitz (Nr. 240) | 163,50 €; ohne Wegschaffungsauftrag (Nr. 241) 109,00 € |
| Abnahme der Vermögensauskunft (Nr. 260, §§ 802c, 802d Abs. 1, 807 ZPO) | 39,50 € |
| Verhaftung/Vorführung (Nr. 270) | 46,80 € |
| Versteigerung/Verkauf/Verwertung (Nr. 300, § 825 Abs. 1 ZPO) | 62,40 € |
| Zeitzuschlag (Nr. 500) | 24,00 € je angefangene weitere Stunde nach den ersten 3 Stunden |
| Nicht erledigte Zustellung (Nr. 600) | 3,60 € |
| Nicht erledigte sonstige Amtshandlung (Nr. 604) | 18,00 € |
| Wegegeld je Auftrag (Nr. 711, § 9 GvKostG) | gestaffelt 3,25 € bis 10 km bis 16,25 € über 40 km (5 Entfernungsstufen) |
| Pauschale sonstige bare Auslagen (Nr. 716) | 20 % der Gebühren, mindestens 3,00 €, höchstens 10,00 € |
| Tätigkeit zur Nachtzeit/Sonn- und Feiertag | doppelte Gebühren (§ 11 GvKostG) |
| Kostenschuldner | Auftraggeber, Vollstreckungsschuldner (notwendige Vollstreckungskosten) und Verpflichteter als Gesamtschuldner (§ 13 GvKostG) |
| Fälligkeit | Gebühren bei Durchführung des Auftrags oder nach 12 Monaten Ruhen; Auslagen sofort (§ 14 GvKostG) |
| Verjährung des Kostenanspruchs | 4 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit (§ 8 Abs. 1 GvKostG) |
| Kostenfreiheit | Bund, Länder und bestimmte öffentliche Körperschaften sind grundsätzlich kostenfrei; bei Räumung (§ 885 ZPO) nur bis 5.000 € Auslagen (§ 2 Abs. 1 GvKostG) |
| Rechtsstand | 2026 – geltendes Recht |

## Geltungsbereich

Das GvKostG gilt für **jede Tätigkeit des Gerichtsvollziehers**, für die dieser nach Bundes- oder Landesrecht **sachlich zuständig** ist (§ 1 Abs. 1 GvKostG). Erfasst sind damit sämtliche klassischen Vollstreckungshandlungen – Zustellungen auf Betreiben der Parteien (§ 191 ZPO), die Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen (Sach- und Forderungspfändung, Abnahme der Vermögensauskunft, Verhaftung), die Verwertung gepfändeter Gegenstände sowie besondere Geschäfte wie die Bewachung von Schiffen oder die Feststellung von Mietern im gerichtlichen Auftrag. **Landesrechtliche Vorschriften** über die Kosten der Vollstreckung im **Verwaltungszwangsverfahren** (etwa durch kommunale Vollstreckungsbehörden) bleiben ausdrücklich unberührt (§ 1 Abs. 2 GvKostG) – das GvKostG regelt nur die Kosten des Gerichtsvollziehers als Vollstreckungsorgan der Zivilprozessordnung.

Kosten werden **ausschließlich** nach diesem Gesetz erhoben (§ 1 Abs. 1 GvKostG) – für eine GvKostG-pflichtige Amtshandlung dürfen weder das Gerichtskostengesetz (GKG) noch das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) herangezogen werden. Eine Ausnahme gilt nach § 12 GvKostG für Siegelungen, die Aufnahme von Vermögensverzeichnissen außerhalb der Zwangsvollstreckung und Wechsel-/Scheckproteste: Dort bestimmen sich die Gebühren nach den für **Notare** geltenden Regelungen des GNotKG.

## Gebühren und Auslagen – die Systematik des § 9 GvKostG

§ 9 GvKostG ordnet an: „Kosten werden nach dem Kostenverzeichnis der Anlage zu diesem Gesetz erhoben, soweit nichts anderes bestimmt ist." Das Kostenverzeichnis gliedert sich in **sieben Abschnitte**:

- **Abschnitt 1 – Zustellung auf Betreiben der Parteien** (§ 191 ZPO): Nummern 100–103.
- **Abschnitt 2 – Vollstreckung**: Nummern 200–270 (Vorpfändung, Sachpfändung, Wegnahme, Räumung, Vermögensauskunft, Verhaftung).
- **Abschnitt 3 – Verwertung**: Nummern 300–310 (Versteigerung, Verkauf, Verpachtung).
- **Abschnitt 4 – Besondere Geschäfte**: Nummern 400–442 (Bewachung von Schiffen, Mieterfeststellung, Datenerhebung bei Drittauskünften).
- **Abschnitt 5 – Zeitzuschlag**: Nummer 500.
- **Abschnitt 6 – Nicht erledigte Amtshandlung**: Nummern 600–604.
- **Abschnitt 7 – Auslagen**: Nummern 700–717.

**Gebühren** (Abschnitte 1–6) sind pauschalierte Festbeträge für eine bestimmte Amtshandlung – unabhängig vom tatsächlichen Zeitaufwand, solange keine drei Stunden überschritten werden (dann greift der Zeitzuschlag nach Nummer 500). **Auslagen** (Abschnitt 7) sind demgegenüber **Aufwendungsersatz**: Wegegeld, Dokumentenpauschalen, an Dritte zu zahlende Beträge (Zeugen, Dolmetscher, Schlüsseldienste) und die pauschale für sonstige bare Auslagen. Nach § 10 Abs. 1 GvKostG wird bei Durchführung desselben Auftrags eine Gebühr nach derselben Kostenverzeichnis-Nummer grundsätzlich **nur einmal** erhoben; wiederholte Vollstreckungshandlungen (§ 10 Abs. 2 GvKostG) und Vollstreckung gegen mehrere Gesamtschuldner (§ 10 Abs. 3 GvKostG) lösen dagegen **gesonderte** Gebühren aus.

## Die wichtigsten Gebühren der Zwangsvollstreckung (Abschnitt 2 KV)

Die praktisch häufigsten Gebührentatbestände betreffen die eigentliche Vollstreckungshandlung:

- **Nr. 200** – Vorpfändung, vorläufiges Zahlungsverbot (§ 845 Abs. 1 Satz 2 ZPO): **19,20 €**.
- **Nr. 205** – Bewirkung einer Pfändung (§ 808 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2, §§ 809, 826, 831 ZPO): **31,20 €**, zuzüglich Zeitzuschlag nach Nummer 500, sofern die Amtshandlung länger als drei Stunden dauert.
- **Nr. 207** – Versuch einer gütlichen Erledigung der Sache (§ 802b ZPO): **19,20 €**; ermäßigt sich nach Nr. 208 auf **9,60 €**, wenn gleichzeitig eine Maßnahme nach § 802a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 oder Nr. 4 ZPO beauftragt ist. Die Gebühr entsteht **auch dann**, wenn die gütliche Erledigung tatsächlich gelingt.
- **Nr. 221** – Wegnahme oder Entgegennahme beweglicher Sachen durch den zur Vollstreckung erschienenen Gerichtsvollzieher: **31,20 €**.
- **Nr. 230** – Wegnahme oder Entgegennahme einer Person: **62,40 €**, bei mehreren Personen für jede gesondert.
- **Nr. 240/241** – Räumungsvollstreckung: die **Entsetzung aus dem Besitz** unbeweglicher Sachen kostet **163,50 €**; ist der Gerichtsvollzieher nicht auch mit der Wegschaffung beweglicher Sachen beauftragt, ermäßigt sich die Gebühr auf **109,00 €** (Nr. 241) – mit ihr sind Protokolldokumentation und die Nutzung elektronischer Bildaufzeichnungsmittel abgegolten.
- **Nr. 260** – Abnahme der Vermögensauskunft nach §§ 802c, 802d Abs. 1 oder § 807 ZPO: **39,50 €**.
- **Nr. 261** – Übermittlung eines bereits abgegebenen Vermögensverzeichnisses an einen Drittgläubiger (§ 802d Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 ZPO): **39,50 €**.
- **Nr. 262** – Abnahme der eidesstattlichen Versicherung nach § 836 Abs. 3 oder § 883 Abs. 2 ZPO: **45,60 €**.
- **Nr. 270** – Verhaftung, Nachverhaftung, zwangsweise Vorführung: **46,80 €**.

## Verwertung, besondere Geschäfte und Zeitzuschlag (Abschnitte 3–5 KV)

Bei der **Verwertung** gepfändeter Gegenstände fällt für Versteigerung, freihändigen Verkauf oder Verwertung „in anderer Weise" nach § 825 Abs. 1 ZPO die Gebühr **Nr. 300** in Höhe von **62,40 €** an – unabhängig davon, ob bewegliche Sachen, noch nicht getrennte Früchte oder gepfändete Forderungen verwertet werden. Dieselbe Verwertung löst die Gebühr nach der Vorbemerkung 3 nur **einmal** aus, auch wenn der Erlös mehrerer Gegenstände einheitlich verteilt wird. Die **Anberaumung eines neuen Versteigerungstermins** (Nr. 302) kostet **12,00 €**, aber nur, wenn der vorherige Termin aus in der Sphäre des Gläubigers liegenden Gründen ausgefallen ist oder mangels Geboten erfolglos blieb.

Zu den **besonderen Geschäften** (Abschnitt 4) zählen unter anderem die Bewachung von Schiffen, Schiffsbauwerken oder Luftfahrzeugen (Nr. 400, **117,50 €**), die Erhebung von Drittauskünften nach § 802l Abs. 1 ZPO (Nr. 440, **15,60 €**) und die Datenerhebung bei den in § 755 Abs. 1 ZPO genannten Meldebehörden (Nr. 441, **6,00 €**).

Dauert die Erledigung einer Amtshandlung **vor Ort** nach dem Protokoll länger als **drei Stunden**, entsteht für jede weitere angefangene Stunde ein **Zeitzuschlag** von **24,00 €** (Nr. 500) – sofern die jeweilige Grundgebühr diesen Zuschlag vorsieht.

## Nicht erledigte Amtshandlungen (Abschnitt 6 KV)

Bleibt eine Amtshandlung **aus Rechtsgründen** oder aus Umständen erfolglos, die weder in der Person des Gerichtsvollziehers liegen noch von seiner Entschließung abhängen – etwa weil keine pfändbaren Gegenstände vorhanden sind oder die Pfändung nach § 803 Abs. 2, § 811 Abs. 4 oder § 851b Abs. 4 Satz 3 ZPO zu unterbleiben hat –, entstehen **reduzierte** Gebühren nach Abschnitt 6: **3,60 €** für eine nicht erledigte Zustellung (Nr. 600), **31,20 €** für eine nicht erledigte Wegnahme einer Person (Nr. 601) und **18,00 €** für sonstige nicht erledigte Amtshandlungen wie eine erfolglose Pfändung (Nr. 604). Diese Gebühr für die **nicht abgenommene Vermögensauskunft** entfällt ausdrücklich, wenn der Schuldner sie innerhalb der letzten zwei Jahre bereits abgegeben hat (§ 802d Abs. 1 Satz 1 ZPO). Wird der Auftrag an einen anderen Gerichtsvollzieher abgegeben oder hätte er abgegeben werden können, entsteht **keine** Gebühr nach Abschnitt 6.

## Auslagen: Wegegeld, Dokumentenpauschale und Pauschale (Abschnitt 7 KV)

Auslagen sind Aufwendungsersatz und werden **zusätzlich** zu den Gebühren erhoben:

- **Dokumentenpauschale (Nr. 700)**: für Kopien und Ausdrucke **0,50 €** je Seite für die ersten 50 Seiten, danach **0,15 €**; in Farbe **1,00 €** bzw. **0,30 €**. Für elektronisch überlassene Dateien **1,50 €** je Datei, insgesamt höchstens **5,00 €** je Arbeitsgang.
- **Wegegeld (Nr. 711)**: erhoben je Auftrag für zurückgelegte Wegstrecken, gestaffelt nach der **Luftlinien-Entfernung** vom Amtsgericht bzw. Geschäftszimmer des Gerichtsvollziehers zum Ort der Amtshandlung: **3,25 €** (bis 10 km), **6,50 €** (bis 20 km), **9,75 €** (bis 30 km), **13,00 €** (bis 40 km), **16,25 €** (über 40 km). Kein Wegegeld fällt an für elektronische oder sonstige Zustellungen (Nr. 101, 102), für die Versteigerung von Pfandstücken aus der Pfandkammer und für Wege des allgemeinen Geschäftsbetriebs (§ 9 Nr. 711 Abs. 3 KV).
- **Beförderungsmittel-Pauschale (Nr. 710)**: **6,00 €** je Fahrt bei Nutzung eigener Beförderungsmittel für Personen oder Sachen.
- **Bildaufzeichnungspauschale (Nr. 713)**: **5,00 €** für die Dokumentation mittels elektronischer Bildaufzeichnungsmittel (§ 885a Abs. 2 Satz 2 ZPO).
- **Pauschale für sonstige bare Auslagen (Nr. 716)**: **20 % der zu erhebenden Gebühren**, mindestens **3,00 €**, höchstens **10,00 €** je Auftrag.
- **Umsatzsteuer (Nr. 717)**: in voller Höhe, soweit sie nicht nach § 19 Abs. 1 UStG (Kleinunternehmerregelung) unerhoben bleibt.
- Auslagen für **Zustellungsurkunden** (Nr. 701), für **öffentliche Bekanntmachungen** (Nr. 702) und für nach dem **JVEG** zu zahlende Beträge an Zeugen, Sachverständige und Dolmetscher (Nr. 703) werden **in voller Höhe** erhoben.

Die **Landesregierungen** können nach § 12a GvKostG per Rechtsverordnung ein **erhöhtes Wegegeld** für Regionen festsetzen, in denen die kürzeste öffentlich nutzbare Wegstrecke die Luftlinienentfernung erheblich übersteigt (etwa wegen eines dauerhaften Hindernisses).

## Kostenschuldner, Vorschuss und Fälligkeit

**Kostenschuldner** sind nach § 13 Abs. 1 GvKostG der **Auftraggeber**, der **Vollstreckungsschuldner** – für die zur Zwangsvollstreckung notwendigen Kosten – sowie der **Verpflichtete** für die notwendigen Kosten der Vollstreckung; mehrere Kostenschuldner haften als **Gesamtschuldner** (§ 13 Abs. 2 GvKostG). Wird der Auftrag vom Gericht selbst erteilt, gelten die Kosten als **Auslagen des gerichtlichen Verfahrens** (§ 13 Abs. 3 GvKostG).

Vor Durchführung des Auftrags kann der Gerichtsvollzieher einen **Vorschuss** verlangen, der die voraussichtlichen Kosten deckt; die Durchführung darf von dessen Zahlung abhängig gemacht werden (§ 4 Abs. 1 GvKostG) – **außer** wenn das Gericht selbst den Auftrag erteilt, dem Auftraggeber Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe bewilligt ist oder aus einer arbeitsgerichtlichen Entscheidung vollstreckt wird. Reicht ein bereits gezahlter Vorschuss nicht aus, kann der Gerichtsvollzieher nach Fristsetzung von mindestens zwei Wochen die Vollstreckungsmaßnahme aufheben (§ 4 Abs. 2 GvKostG).

**Fällig** werden Gebühren mit Durchführung des Auftrags oder, falls dieser länger als **zwölf Kalendermonate ruht**, mit Ablauf dieser Frist; Auslagen werden **sofort** mit ihrer Entstehung fällig (§ 14 GvKostG). Bei der Versteigerung oder dem Verkauf von Pfandstücken darf der Gerichtsvollzieher seine Kosten dem **Erlös vorweg entnehmen** (§ 15 Abs. 1 GvKostG); reicht der Erlös nicht aus, sind die Kosten im Verhältnis der Forderungen zu verteilen (§ 16 GvKostG).

## Zuschläge, Verjährung und Rechtsbehelfe

Wird der Gerichtsvollzieher auf Verlangen zur **Nachtzeit** (§ 758a Abs. 4 Satz 2 ZPO) oder an einem **Sonnabend, Sonntag oder Feiertag** tätig, verdoppeln sich die Gebühren (§ 11 GvKostG).

Ansprüche auf **Zahlung** von Kosten verjähren in **vier Jahren** nach Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit; dasselbe gilt spiegelbildlich für Ansprüche auf **Rückerstattung** zu viel gezahlter Kosten (§ 8 Abs. 1, Abs. 2 GvKostG). Bei Kostenbeträgen **unter 25 Euro** beginnt die Verjährung weder erneut, noch wird sie gehemmt (§ 8 Abs. 3 Satz 4 GvKostG). Kosten werden **nicht verzinst** (§ 8 Abs. 4 GvKostG).

Gegen den **Kostenansatz** des Gerichtsvollziehers steht dem Kostenschuldner und der Staatskasse die **Erinnerung** zu, über die – soweit nicht das Vollstreckungsgericht nach § 766 Abs. 2 ZPO zuständig ist – das Amtsgericht am Amtssitz des Gerichtsvollziehers entscheidet; auf Erinnerung und Beschwerde ist § 66 Abs. 2 bis 8 GKG, auf die Anhörungsrüge § 69a GKG **entsprechend** anzuwenden (§ 5 Abs. 1, Abs. 2 GvKostG). Kosten, die bei **richtiger Behandlung der Sache** gar nicht erst entstanden wären, werden **nicht erhoben** (§ 7 Abs. 1 GvKostG). Eine **Nachforderung** wegen unrichtigen Ansatzes ist nur zulässig, wenn der berichtigte Ansatz vor Ablauf des **nächsten Kalenderjahres** nach Durchführung des Auftrags mitgeteilt wurde (§ 6 GvKostG).

## Kostenfreiheit (§ 2 GvKostG)

Von der **Zahlung der Kosten** befreit sind der **Bund**, die **Länder** sowie die nach dem Haushaltsplan von Bund oder Land für deren Rechnung verwalteten öffentlichen Körperschaften und Anstalten – bei einer **Räumungsvollstreckung nach § 885 ZPO** jedoch nur, soweit die Auslagen **5.000 Euro nicht übersteigen** (§ 2 Abs. 1 GvKostG). Von den **Gebühren** befreit sind außerdem die Träger der Sozialhilfe (SGB XII), die nach dem SGB II zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende, die Träger der öffentlichen Jugendhilfe (SGB VIII), die Träger der Sozialen Entschädigung (SGB XIV) sowie die Träger der Soldatenentschädigung (§ 2 Abs. 2 GvKostG). Diese Befreiung von der Zahlungspflicht steht der **Entnahme der Kosten aus dem Verwertungserlös** nach § 15 GvKostG nicht entgegen (§ 2 Abs. 4 GvKostG); zusätzliche **landesrechtliche** Befreiungstatbestände bleiben unberührt (§ 2 Abs. 3 GvKostG).

## Verhältnis zu § 788 ZPO, GKG und RVG

Das GvKostG beziffert **nur** die Kosten des Gerichtsvollziehers selbst. Es beantwortet **nicht**, wer diese Kosten im Verhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner letztlich zu tragen hat – das regelt **§ 788 ZPO**: Notwendige Vollstreckungskosten fallen danach dem Schuldner zur Last und können **ohne eigenen Titel** zusammen mit der Hauptforderung beigetrieben werden. Neben den Gerichtsvollzieherkosten nach GvKostG fallen bei der Zwangsvollstreckung regelmäßig auch **Gerichtsgebühren** des Vollstreckungsgerichts nach dem **GKG** (etwa für den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss) sowie **Anwaltsgebühren** nach dem **RVG** an, deren Gegenstandswert sich nach § 25 RVG bestimmt. Vollstreckt ein **Inkassodienstleister**, begrenzt § 13e RDG die Erstattungsfähigkeit seiner Kosten auf die Höhe der Vergütung, die einem Rechtsanwalt zustehen würde.

## Beispiel

Ein Gläubiger beauftragt den Gerichtsvollzieher, beim Schuldner eine **Sachpfändung** durchzuführen und zugleich die **Vermögensauskunft** abzunehmen, falls die Pfändung erfolglos bleibt. Der Gerichtsvollzieher legt dabei eine Strecke von **18 Kilometern** (Luftlinie) zurück. Es fallen an: die Gebühr **Nr. 205** für die Bewirkung der Pfändung (**31,20 €**) oder – bleibt sie erfolglos – die Gebühr **Nr. 604** für eine nicht erledigte Amtshandlung (**18,00 €**); zusätzlich die Gebühr **Nr. 260** für die Abnahme der Vermögensauskunft (**39,50 €**), sofern diese durchgeführt wird. Hinzu kommen das **Wegegeld** nach Nr. 711 für die Entfernungsstufe 2 (bis 20 km: **6,50 €**), die **Auslagenpauschale** nach Nr. 716 (20 % der Gebühren, mindestens 3,00 €) sowie die **Umsatzsteuer** nach Nr. 717. Ob und in welchem Umfang der Schuldner diese Gesamtsumme am Ende zu erstatten hat, richtet sich – unabhängig von der GvKostG-Berechnung selbst – nach der **Notwendigkeitsprüfung** des § 788 Abs. 1 ZPO.

## Häufige Fehler

**„Der Gerichtsvollzieher kann seine Gebühren frei kalkulieren."** Nein. Jede Gebühr ist im **Kostenverzeichnis der Anlage zum GvKostG** als Festbetrag vorgegeben (§ 9 GvKostG); ein Ermessensspielraum wie beim RVG-Rahmen besteht nicht.

**„Wegegeld fällt nur bei sehr weiten Strecken an."** Falsch – Wegegeld nach Nr. 711 wird bereits **ab dem ersten Kilometer** erhoben, gestaffelt in fünf Entfernungsstufen; ausgenommen sind nur elektronische/sonstige Zustellungen, die Versteigerung aus der Pfandkammer und rein interne Wege.

**„Wenn die Pfändung erfolglos bleibt, entstehen keine Kosten."** Auch eine **nicht erledigte** Amtshandlung löst nach Abschnitt 6 des Kostenverzeichnisses eine – wenn auch reduzierte – Gebühr aus (z. B. Nr. 604: 18,00 €), es sei denn, der Auftrag hätte an einen anderen Gerichtsvollzieher abgegeben werden können.

**„Die Kosten des Gerichtsvollziehers trägt immer der Gläubiger endgültig."** Nein – das GvKostG regelt nur die Höhe im Verhältnis zum Gerichtsvollzieher. Ob der Schuldner sie erstatten muss, entscheidet die **Notwendigkeitsprüfung** nach § 788 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit § 91 ZPO.

**„Behörden zahlen nie Gerichtsvollzieherkosten."** Die Kostenfreiheit nach § 2 GvKostG gilt nur für **Bund, Länder** und bestimmte öffentliche Träger – und selbst dort **nicht unbegrenzt**: Bei der Räumungsvollstreckung sind Auslagen über 5.000 Euro auch von diesen Trägern zu zahlen.

**„Für eine abgegebene Vermögensauskunft fällt nie eine Gebühr an, wenn der Schuldner nicht erscheint."** Doch, grundsätzlich schon (Nr. 604) – **außer** der Schuldner hat die Vermögensauskunft bereits innerhalb der letzten zwei Jahre abgegeben (§ 802d Abs. 1 Satz 1 ZPO); nur dann entfällt die Gebühr für die nicht abgenommene Auskunft.

## Ausnahmen

Von der **allgemeinen Kostenpflicht** nach dem GvKostG bestehen folgende Ausnahmen: Kostenfreiheit für **Bund, Länder** und bestimmte öffentliche Körperschaften/Anstalten (§ 2 Abs. 1 GvKostG), begrenzt bei Räumungsauslagen auf 5.000 Euro; **Gebührenfreiheit** (nicht: Auslagenfreiheit) für Träger der Sozialhilfe, der Grundsicherung für Arbeitsuchende, der Jugendhilfe, der Sozialen Entschädigung und der Soldatenentschädigung (§ 2 Abs. 2 GvKostG); **Nichterhebung** von Kosten, die bei richtiger Behandlung der Sache nicht entstanden wären, sowie von Zustellungskosten bei einer von Amts wegen veranlassten Terminverlegung (§ 7 Abs. 1 GvKostG); und der Wegfall des Wegegeldes für elektronische/sonstige Zustellungen, die Versteigerung aus der Pfandkammer und Wege des allgemeinen Geschäftsbetriebs (Nr. 711 Abs. 3 KV). Zusätzliche **landesrechtliche** Befreiungstatbestände bleiben nach § 2 Abs. 3 GvKostG ausdrücklich unberührt.

## Siehe auch

- [Kosten der Zwangsvollstreckung (§ 788 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/kosten-zwangsvollstreckung-788-zpo.html)
- [Sachpfändung durch den Gerichtsvollzieher (§§ 808 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/sachpfaendung-gerichtsvollzieher-808-zpo.html)
- [Vermögensauskunft / eidesstattliche Versicherung (§ 802c ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vermoegensauskunft-802c-zpo.html)
- [Gütliche Erledigung und Ratenzahlung beim Gerichtsvollzieher (§ 802b ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/guetliche-erledigung-ratenzahlung-802b-zpo.html)
- [Drittauskünfte des Gerichtsvollziehers (§ 802l ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/drittauskuenfte-gerichtsvollzieher-802l-zpo.html)
- [Herausgabevollstreckung beweglicher Sachen (§§ 883, 884, 886 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/herausgabevollstreckung-883-zpo.html)
- [Räumungsvollstreckung (§ 885 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/raeumungsvollstreckung-885-zpo.html)
- [Anwaltsvergütung im Zivilprozess (RVG)](https://nexvyra.de/fakten/anwaltsverguetung-zivilprozess-rvg.html)
- [Gerichtskosten & Streitwert (GKG)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtskosten-streitwert-gkg.html)
- [Inkassokosten – zulässige Höhe (RDGEG, RVG)](https://nexvyra.de/fakten/inkassokosten-hoehe-rdgeg.html)

## Änderungsverlauf

- 2026-09-25 (19:15-Lauf): Erstveröffentlichung der Faktenseite. QUEUE-BEFUND: Der Abschnitt „Prozess- und Vollstreckungsrecht" der Aktiven Queue (alle drei Unterthemen sowie der dortige Recherchevorrat) enthielt zu Laufbeginn 0 offene [ ]-Einträge (zuletzt insolvenzplanverfahren-217-inso im 14:15-Lauf desselben Tages). Wie in allen Läufen seit 2026-08-03 wurde deshalb ein neues Thema recherchiert. THEMENWAHL: Die Seite kosten-zwangsvollstreckung-788-zpo.md hatte in ihrem eigenen Änderungsverlauf vom 2026-08-20 ausdrücklich vermerkt, dass „konkrete Euro-Beträge des GvKostG-Kostenverzeichnisses bewusst NICHT angegeben wurden, weil die amtliche Anlage in dieser Umgebung nicht im Volltext verifizierbar war". Diese explizit dokumentierte Bestandslücke wurde in diesem Lauf geschlossen: Über den In-App-Browser (Claude_Browser) ließen sich sowohl die Anlage (Kostenverzeichnis, alle Nummern 100–717 mit Beträgen) als auch die §§ 1–18 GvKostG im vollen amtlichen Wortlaut abrufen (direkter WebFetch auf gesetze-im-internet.de scheiterte erwartungsgemäß mit ROBOTS_DISALLOWED). EXISTENZ-CHECK: public/fakten/gerichtsvollzieherkosten-gvkostg.md/.html existierten nicht; ls public/fakten | grep -iE "gerichtsvollzieherkosten|gvkostg" sowie grep -rli gvkostg public/fakten/*.md lieferten außer Erwähnungen als Quellenverweis in fünf bestehenden Seiten (u. a. kosten-zwangsvollstreckung-788-zpo, durchsuchung-wohnung-gerichtsvollzieher-758a-zpo, herausgabevollstreckung-883-zpo, voraussetzungen-zwangsvollstreckung-750-zpo, vermoegensauskunft-802c-zpo) keine eigenständige Themenseite. KEIN DUPLIKAT: kosten-zwangsvollstreckung-788-zpo behandelt die Kostentragungspflicht des Schuldners (Wer trägt die Kosten?); diese neue Seite behandelt ausschließlich die Gebühren- und Auslagenhöhe des Gerichtsvollziehers selbst nach GvKostG (Wie hoch sind die Kosten?) – beide Seiten verweisen wechselseitig aufeinander, kein Inhalt wurde übernommen oder dupliziert. A-QUELLEN (alle über den In-App-Browser von gesetze-im-internet.de im Volltext abgerufen, HTTP 200, mit Titel-Beleg): GvKostG-Gesamttext (BJNR062310001.html, Fundstelle BGBl. I S. 623, zuletzt geändert durch Art. 8 des Gesetzes vom 07.04.2025, BGBl. 2025 I Nr. 109) inkl. §§ 1–18; Anlage (zu § 9 GvKostG) – vollständiges Kostenverzeichnis mit allen Gebühren- (Nr. 100–604) und Auslagentatbeständen (Nr. 700–717) samt Euro-Beträgen, Fundstelle BGBl. I 2001, 634–637. Alle im Fließtext genannten Beträge (12,00 €; 8,00 €; 3,60 €; 19,20 €; 31,20 €; 62,40 €; 163,50 €; 109,00 €; 39,50 €; 45,60 €; 46,80 €; 24,00 €; 18,00 €; 3,25 €–16,25 €; 20 %/3,00 €/10,00 €; 5.000 €; 4 Jahre; 25 Euro) sind wörtliche bzw. direkt aus der amtlichen Tabelle übernommene Werte, keine Schätzungen. valid_from/valid_to bewusst auf null gesetzt, da das genaue Inkrafttretensdatum der zuletzt geänderten Einzelbeträge des Kostenverzeichnisses in diesem Lauf nicht separat verifiziert wurde (nur der Gesamtänderungsstand des Gesetzes vom 07.04.2025 ist belegt); legal_status=in_force ist davon unabhängig zutreffend. WIKIDATA: Q61235421 (de-Label „Gerichtsvollzieherkostengesetz", Alias „Gesetz über Kosten der Gerichtsvollzieher"/„GvKostG", Beschreibung „deutsches Bundesgesetz", P1001=Q183 Deutschland, P31=Q1006079, dewiki-Sitelink via P4656; über Special:EntityData/Q61235421.json im In-App-Browser verifiziert – NEU, in content/AGENT_GUIDE.md Abschnitt „Prozess- und Vollstreckungsrecht" ergänzt); Q21040838 (Gerichtsvollzieher (Deutschland), bereits geführt, wiederverwendet); Q231695 (enforcement law in Germany/Zwangsvollstreckung, bereits geführt, wiederverwendet). NUR QUERVERLINKT, NICHT DUPLIZIERT: kosten-zwangsvollstreckung-788-zpo, sachpfaendung-gerichtsvollzieher-808-zpo, vermoegensauskunft-802c-zpo, guetliche-erledigung-ratenzahlung-802b-zpo, drittauskuenfte-gerichtsvollzieher-802l-zpo, herausgabevollstreckung-883-zpo, raeumungsvollstreckung-885-zpo, anwaltsverguetung-zivilprozess-rvg, gerichtskosten-streitwert-gkg, inkassokosten-hoehe-rdgeg. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
- 2026-09-26: Faktencheck (valid_from fehlte): Inkrafttretensdatum der zuletzt geänderten Kostenverzeichnis-Beträge ermittelt. Art. 8 des Kosten- und Betreuervergütungsrechtsänderungsgesetzes 2025 (KostBRÄG 2025, BGBl. 2025 I Nr. 109, ausgegeben am 10.04.2025) ändert das GvKostG einschließlich des Kostenverzeichnisses (u. a. Neueinfügung Nr. 101 für die Zustellung als elektronisches Dokument nach § 193a ZPO). Nach übereinstimmenden Fachquellen (burhoff.de-Blog unter Bezug auf die BGBl-Verkündung, iww.de, buzer.de-Fassungsverlauf „bis 01.06.2025") tritt das KostBRÄG 2025 einheitlich am **01.06.2025** in Kraft; eine artikelspezifische Abweichung für Art. 8 (GvKostG) war in keiner ausgewerteten Quelle ersichtlich. valid_from entsprechend auf 2025-06-01 gesetzt. Amtlicher Volltext (regelungstext.pdf bei recht.bund.de) war für automatisierten Abruf nicht auslesbar (nur Navigationsgerüst), daher Stützung auf mehrere unabhängige Fachquellen statt auf den Bundesgesetzblatt-Text selbst. | change_type=factcheck field="valid_from" old="null" new="2025-06-01" reviewed_by="Nexvyra Faktencheck-Agent"

## Stand

- Stand: 2026-09-26
- Gültig ab: 2025-06-01 (Art. 8 KostBRÄG 2025, BGBl. 2025 I Nr. 109 – aktuelle Fassung des Kostenverzeichnisses)
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- GvKostG – Gesetz über Kosten der Gerichtsvollzieher (Volltext, Inhaltsübersicht §§ 1–19):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/BJNR062310001.html
- § 1 GvKostG – Geltungsbereich:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__1.html
- § 2 GvKostG – Kostenfreiheit:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__2.html
- § 4 GvKostG – Vorschuss:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__4.html
- § 5 GvKostG – Kostenansatz, Erinnerung, Beschwerde, Gehörsrüge:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__5.html
- § 6 GvKostG – Nachforderung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__6.html
- § 7 GvKostG – Nichterhebung von Kosten:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__7.html
- § 8 GvKostG – Verjährung, Verzinsung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__8.html
- § 9 GvKostG – Höhe der Kosten (Verweis auf das Kostenverzeichnis):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__9.html
- § 10 GvKostG – Abgeltungsbereich der Gebühren:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__10.html
- § 11 GvKostG – Tätigkeit zur Nachtzeit, an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__11.html
- § 12 GvKostG – Siegelungen, Vermögensverzeichnisse, Proteste und ähnliche Geschäfte:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__12.html
- § 12a GvKostG – Erhöhtes Wegegeld:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__12a.html
- § 13 GvKostG – Kostenschuldner:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__13.html
- § 14 GvKostG – Fälligkeit:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__14.html
- § 15 GvKostG – Entnahmerecht:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__15.html
- § 16 GvKostG – Verteilung der Verwertungskosten:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/__16.html
- Anlage (zu § 9 GvKostG) – Kostenverzeichnis (alle Gebühren- und Auslagentatbestände Nr. 100–717):
  https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/anlage.html
- § 788 ZPO – Kosten der Zwangsvollstreckung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__788.html
- § 802b ZPO – Gütliche Erledigung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802b.html
- § 802c ZPO – Vermögensauskunft des Schuldners:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802c.html
- § 802l ZPO – Auskunftsrechte des Gerichtsvollziehers:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802l.html
- § 825 ZPO – Art der Verwertung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__825.html
- § 885 ZPO – Räumung von Grundstücken:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__885.html
- § 25 RVG – Gegenstandswert in der Vollstreckung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__25.html
- § 13e RDG – Erstattungsfähigkeit der Kosten von Inkassodienstleistern:
  https://www.gesetze-im-internet.de/rdg/__13e.html
- Wikidata Q61235421 – Gerichtsvollzieherkostengesetz:
  https://www.wikidata.org/wiki/Q61235421

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-26
- Letzte Prüfung: 2026-09-26
- In Kraft seit: 2025-06-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
