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title: GModG § 111 – Übergangsrecht 2026: Welcher Rechtsstand gilt für mein Bauvorhaben? (Stichtage, Optierungsrecht, Inkrafttretensstufen)
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# GModG § 111 – Übergangsrecht 2026: Welcher Rechtsstand gilt für mein Bauvorhaben? (Stichtage, Optierungsrecht, Inkrafttretensstufen)

## Kurzantwort

Seit dem **29. Juli 2026** heißt das Gebäudeenergiegesetz **Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)**, und die **§§ 71 bis 73 GEG** – Kernstück des früheren „Heizungsgesetzes“ mit der 65-%-Erneuerbaren-Pflicht – sind ersatzlos entfallen. Damit stellt sich für jedes laufende Vorhaben die praktisch wichtigste Frage: **Gilt für mein Projekt noch das alte oder schon das neue Recht?**

Die Antwort steht in **§ 111 GModG („Allgemeine Übergangsvorschriften“)**. Er arbeitet nicht mit dem Datum der Fertigstellung, sondern mit **drei Stichtagen**, je nachdem, in welchem bauordnungsrechtlichen Verfahren das Vorhaben steht ([BBSR-GModG-Infoportal, „Übergangsrecht“](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/WeitereRegelungen/Uebergangsrecht/Uebergangsrecht-node.html)):

1. **Genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtige Vorhaben** → maßgeblich ist der Zeitpunkt der **Bauantragstellung**, des **Antrags auf Zustimmung** oder der **Bauanzeige**.
2. **Nicht genehmigungsbedürftige Vorhaben mit Kenntnisgabepflicht** → maßgeblich ist der **Eingang der Kenntnisgabe bei der zuständigen Behörde**.
3. **Sonstige nicht genehmigungsbedürftige Vorhaben** (genehmigungs-, anzeige- und verfahrensfreie Vorhaben) → maßgeblich ist der **Beginn der Bauausführung**.

Liegt der Stichtag **vor dem 29.07.2026**, gilt das Recht in der damals geltenden Fassung weiter – also **GEG 2024, GEG 2023, GEG 2020** oder sogar noch **EnEV** bzw. **EEWärmeG**. Liegt er **ab dem 29.07.2026**, gilt das **GModG**.

Umgekehrt gibt es ein **Optierungsrecht des Bauherrn** (§ 111 Abs. 3): Er kann **verlangen**, dass **neues Recht** angewendet wird, **solange über den Bauantrag, den Antrag auf Zustimmung oder nach einer Bauanzeige noch nicht bestandskräftig entschieden** ist. Das ist eine **Alles-oder-nichts-Entscheidung** – ein Rosinenpicken einzelner Vorschriften ist nach der Darstellung des BBSR ausdrücklich **nicht** möglich.

Zweite Ebene des Übergangsrechts ist das **gestufte Inkrafttreten** des Änderungsgesetzes selbst: Nicht alles, was im GModG steht, gilt bereits. In Kraft sind seit **29.07.2026** die Artikel 1, 5, 6 und 8 (Heizungsrecht); **ab 01.01.2027** folgen die Artikel 2 und 7 (EPBD-Umsetzung), **ab 01.01.2028** Artikel 3 und **ab 01.01.2030** Artikel 4 (Nullemissionsgebäude) ([BBSR, „Neuregelungen mit dem GModG“](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html)).

**Vorbehalt:** Der konsolidierte amtliche Volltext des § 111 **GModG** war zum Redaktionszeitpunkt maschinell nicht auswertbar. Der unten wiedergegebene Wortlaut stammt aus der **GEG-Fassung mit Stand 22.06.2026**; die Struktur (drei Stichtage, Optierungsrecht) ist durch das amtliche BBSR-GModG-Infoportal für das GModG bestätigt. Diese Seite wird deshalb mit `factcheck_status: review_needed` geführt (siehe „Offene Punkte“).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | **§ 111 GModG** – „Allgemeine Übergangsvorschriften“ |
| Gesetz | **Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)** – „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden“ (vormals Gebäudeenergiegesetz, GEG) |
| Verkündung des Änderungsgesetzes | **BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026** |
| Erste Inkrafttretensstufe | **29.07.2026** (Artikel 1, 5, 6 und 8) – Heizungsrecht, Wegfall der §§ 71–73 GEG |
| Zweite Stufe | **01.01.2027** (Artikel 2 und 7) – EPBD-Umsetzung: Ökobilanzierung, MEPS, Primärenergiefaktoren, Anlage 10a, Solarpflicht § 106, GEIG |
| Dritte Stufe | **01.01.2028** (Artikel 3) – Nullemissionsstandard für **behördliche** Neubauten (§ 10a GModG) |
| Vierte Stufe | **01.01.2030** (Artikel 4) – Nullemissionsstandard für **alle** Neubauten (neuer § 10 GModG) |
| Erfasste Vorhabenarten | **Errichtung, Änderung, größere Renovierung, Erweiterung oder Ausbau** von Gebäuden |
| Stichtag 1 (genehmigungs-/zustimmungs-/anzeigepflichtig) | Zeitpunkt der **Bauantragstellung**, des **Antrags auf Zustimmung** oder der **Bauanzeige** |
| Stichtag 2 (kenntnisgabepflichtig) | Zeitpunkt des **Eingangs der Kenntnisgabe** bei der zuständigen Behörde |
| Stichtag 3 (verfahrensfrei) | Zeitpunkt des **Beginns der Bauausführung** |
| Weiter anwendbare Rechtsstände | **GEG 2024, GEG 2023, GEG 2020**, ggf. **EnEV** und **EEWärmeG** |
| Optierungsrecht | **§ 111 Abs. 3** – auf **Verlangen des Bauherrn** neues Recht, solange **noch nicht bestandskräftig entschieden** |
| Reichweite des Optierungsrechts | **kein** Optieren für einzelne Vorschriften („Rosinenpicken“) – BBSR |
| Wirkung für die Zukunft | Die Stichtagsregelung gilt **entsprechend für künftige Änderungen des GModG** – Zweck: **Planungssicherheit** für den Bauherrn |
| Sonderübergangsrecht Energieausweise | **§ 113 GModG** – Ausstellungsberechtigung; Bestandsschutz zurückgehend auf die **EnEV 2007** |
| Aktuelle Lesefassung | gesetze-im-internet.de, Gültigkeitszeitraum **29.07.2026 bis 31.12.2026** |
| Nicht geregelt in § 111 | **betriebsbezogene Pflichten** (z. B. Heizungsprüfung § 60b, Betriebsprüfung Wärmepumpen § 60a, Nachrüstpflichten §§ 34, 35) – sie knüpfen an eigene Fristen, nicht an einen Bauantrag |

## Geltungsbereich

**Sachlich** erfasst § 111 GModG Vorhaben, welche die **Errichtung, die Änderung, die größere Renovierung, die Erweiterung oder den Ausbau von Gebäuden** zum Gegenstand haben. Die Norm ist damit **vorhabenbezogen**: Sie beantwortet die Frage nach dem anwendbaren Rechtsstand für ein konkretes Bauprojekt – nicht die Frage, ab wann eine allgemeine Betreiber- oder Eigentümerpflicht greift.

**Zeitlich** wirkt § 111 in zwei Richtungen. **Absatz 1** ordnet an, dass das Gesetz auf Vorhaben mit Stichtag **vor** Inkrafttreten **nicht** anzuwenden ist und stattdessen die abgelösten Vorschriften **in der damaligen Fassung** weitergelten. **Absatz 2** formuliert dieselbe Regel positiv: Auf ein Vorhaben ist das Gesetz **in der zum Stichtag geltenden Fassung** anzuwenden. Praktisch heißt das: Ein Bauantrag friert den Rechtsstand ein – auch gegenüber **späteren** Novellen des GModG.

**Persönlich** adressiert Absatz 3 den **Bauherrn**: Nur er kann die Anwendung neuen Rechts verlangen, und nur solange über den Bauantrag, den Antrag auf Zustimmung oder nach einer Bauanzeige **noch nicht bestandskräftig entschieden** worden ist. Nach Bestandskraft ist der Rechtsstand endgültig fixiert.

**Der praktisch wichtigste Fall ist der verfahrensfreie Heizungstausch.** Der Austausch eines Heizkessels ist bauordnungsrechtlich in aller Regel **verfahrensfrei**. Damit greift die dritte Stichtagsvariante: Maßgeblich ist der **Beginn der Bauausführung**. Wurde mit dem Einbau **vor dem 29.07.2026** begonnen, ist das **GEG 2024** anzuwenden – einschließlich der damals noch geltenden **65-%-EE-Anforderung** des § 71 GEG, soweit sie für die betreffende Kommune schon galt. Wurde **ab dem 29.07.2026** begonnen, gelten die **§§ 42 bis 46 GModG** (Optionskatalog, Bio-Treppe, Stromdirektheizung). Diese Zuordnung setzt voraus, dass der Heizungstausch als **„Änderung“ eines Gebäudes** im Sinne des § 111 zu qualifizieren ist – dazu siehe „Offene Punkte“.

**Nicht** über § 111 laufen **laufzeit- und betriebsbezogene Pflichten**. Die Heizungsprüfung nach **§ 60b GModG** (Frist 30.09.2027), die Betriebsprüfung von Wärmepumpen nach **§ 60a GModG**, der hydraulische Abgleich nach **§ 60c**, die Nachrüstpflichten der **§§ 34 und 35 GModG** oder die Nachrüstfrist der Gebäudeautomatisierung (**31.12.2029**, § 56) haben **eigene gesetzliche Stichtage**. Wer sie über § 111 „wegoptieren“ will, verkennt den Regelungsgegenstand der Norm.

**Landesrecht** bleibt unberührt. Die Solarpflichten der Bundesländer, die Vollzugsregelungen der Länder und die Öffnungsklausel des **§ 9 GModG** haben ihre eigenen Übergangsbestimmungen; § 111 GModG sagt darüber nichts.

## Die Regelung im Detail

- **Der Wortlaut (GEG-Fassung, Stand 22.06.2026).** „**(1)** ¹Die Vorschriften dieses Gesetzes sind nicht anzuwenden auf Vorhaben, welche die Errichtung, die Änderung, die größere Renovierung, die Erweiterung oder den Ausbau von Gebäuden zum Gegenstand haben, falls die Bauantragstellung oder der Antrag auf Zustimmung oder die Bauanzeige vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes erfolgte. ²Für diese Vorhaben sind die Bestimmungen der mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes zugleich abgelösten oder geänderten Rechtsvorschriften in den zum Zeitpunkt der Bauantragstellung oder des Antrags auf Zustimmung oder der Bauanzeige jeweils geltenden Fassungen weiter anzuwenden. ³Die Sätze 1 und 2 sind entsprechend anzuwenden auf alle Fälle nicht genehmigungsbedürftiger Vorhaben; für Vorhaben, die nach Maßgabe des Bauordnungsrechts der zuständigen Behörde zur Kenntnis zu geben sind, ist dabei auf den Zeitpunkt des Eingangs der Kenntnisgabe bei der zuständigen Behörde und für sonstige nicht genehmigungsbedürftige, insbesondere genehmigungs-, anzeige- und verfahrensfreie Vorhaben auf den Zeitpunkt des Beginns der Bauausführung abzustellen. **(2)** ¹Auf Vorhaben […] ist dieses Gesetz in der zum Zeitpunkt der Bauantragstellung, des Antrags auf Zustimmung oder der Bauanzeige geltenden Fassung anzuwenden. ²Satz 1 ist entsprechend anzuwenden auf alle Fälle nicht genehmigungsbedürftiger Vorhaben […]. **(3)** Auf Verlangen des Bauherren ist abweichend von den Absätzen 1 und 2 das jeweils neue Recht anzuwenden, wenn über den Bauantrag oder über den Antrag auf Zustimmung oder nach einer Bauanzeige noch nicht bestandskräftig entschieden worden ist.“
- **Warum es zwei fast gleichlautende Absätze gibt.** Absatz 1 regelt die **Nichtanwendung** des neuen Gesetzes und die **Fortgeltung des abgelösten Rechts**; Absatz 2 regelt die **Versteinerung des Gesetzes selbst** in der zum Stichtag geltenden Fassung. Beide zusammen bewirken, dass eine Novelle ein laufendes Vorhaben grundsätzlich **nicht** mehr erfasst – unabhängig davon, ob sie das Gesetz ändert oder andere Vorschriften ablöst.
- **Rückwirkung in die Vergangenheit.** Weil die Regel bei **jeder** Novelle gilt, kann heute noch sehr altes Recht anwendbar sein. Das BBSR nennt ausdrücklich die weiterhin denkbaren Rechtsstände: **GEG 2024, GEG 2023, GEG 2020** sowie – für sehr alte Vorhaben – die durch das GEG 2020 abgelösten **EnEV** und **EEWärmeG**.
- **Das Optierungsrecht ist eine Chance, kein Automatismus.** Das BBSR weist darauf hin, dass die Option **vorteilhaft** sein kann, wenn das neue Recht im Einzelfall **Erleichterungen** enthält oder eine **günstigere Bewertung** der eingesetzten Gebäudekomponenten ermöglicht. Genau das ist beim Übergang GEG → GModG häufig der Fall: Mit dem Wegfall der 65-%-EE-Anforderung ist der Optionskatalog des § 42 GModG deutlich weiter als das alte § 71-Regime. Umgekehrt kann Altrecht günstiger sein, etwa bei den ab 01.01.2027 geänderten **Primärenergiefaktoren** (Anlage 4) oder den **neuen Referenzgebäuden** (Anlagen 1 und 2).
- **Kein Rosinenpicken.** Die Option gilt für das Vorhaben als Ganzes. Das BBSR formuliert: „Es darf aber nicht der Eindruck entstehen, als könne der Bauherr für einzelne Vorschriften des neuen Rechts optieren.“
- **Bestandskraft als Endpunkt.** Solange über den Bauantrag noch nicht **bestandskräftig** entschieden ist, ist die Option offen. Bestandskraft tritt ein, wenn die Genehmigung nicht mehr mit Rechtsbehelfen angreifbar ist – bei unangefochtenen Genehmigungen also nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist. Bei **verfahrensfreien** Vorhaben gibt es keinen Bescheid und damit auch keine Bestandskraft; hier entscheidet allein der **Baubeginn**, ein Optierungsrecht läuft praktisch leer.
- **Zweite Ebene: das gestufte Inkrafttreten.** § 111 beantwortet nur, **welche Fassung** anzuwenden ist. Welche Regelungen in dieser Fassung überhaupt schon **gelten**, richtet sich nach der Inkrafttretensvorschrift des Änderungsgesetzes. Am **29.07.2026** sind die Artikel 1, 5, 6 und 8 in Kraft getreten (neues Heizungsrecht, Umbenennung, Wegfall der §§ 71–73 GEG, Änderungen an CO2KostAufG und BGB). Zum **01.01.2027** folgen Artikel 2 und 7 mit der EPBD-Umsetzung (Ökobilanzierung §§ 7/88b, MEPS § 40, Primärenergiefaktoren § 22 mit Anlage 4, Energieeffizienzklassen Anlage 10a, Solarpflicht § 106, Änderungen des GEIG). Zum **01.01.2028** tritt Artikel 3 (Nullemissionsgebäude für behördliche Neubauten, § 10a) und zum **01.01.2030** Artikel 4 (Nullemissionsstandard für alle Neubauten) in Kraft.
- **Sonderfall Energieausweis-Aussteller: § 113 GModG.** Neben § 111 enthält **§ 113 GModG** eine eigene Übergangsvorschrift dazu, wer **über § 88 GModG hinaus** Energieausweise ausstellen darf. Sie geht auf die Einführung der **EnEV 2007** zurück und dient dem **Bestandsschutz** langjährig tätiger Aussteller. Mit dem GModG wurde die Ausstellungsberechtigung zusätzlich auf Personen ausgeweitet, die zur Ausstellung von **Erfüllungserklärungen** berechtigt sind (§ 88 GModG).
- **Sonderfall Mieterschutz im Neubau.** Für die neue hälftige Kostenteilung nach dem CO2KostAufG gilt **nicht** § 111, sondern eine eigene Stichtagsregel: Im **Neubau** greifen die Vorgaben für Wohnungen, die **bis zum 31.12.2029** in Nutzung gehen und deren **Bauantrag ab dem 13. Mai 2026** (Tag des Kabinettbeschlusses) gestellt wurde.
- **Vorgeschichte: die verschobene 65-%-Frist.** Kurz vor dem GModG hatte der Gesetzgeber die Frist des § 71 Abs. 8 GEG für Gemeinden mit **mehr als 100.000 Einwohnern** vom **01.07.2026** auf den **01.11.2026** verschoben ([BGBl. 2026 I Nr. 191 vom 26.06.2026](https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/191/VO.html)). Weil die §§ 71 ff. am 29.07.2026 entfallen sind, ist diese Frist nie wirksam geworden – sie bleibt aber für **Altvorhaben** relevant, deren Stichtag zwischen dem 27.06.2026 und dem 28.07.2026 liegt.

## Häufige Fehler

- **Fehlannahme: „Entscheidend ist, wann die Heizung fertig eingebaut oder in Betrieb genommen wird.“** Nein. Bei verfahrensfreien Vorhaben zählt der **Beginn der Bauausführung**, nicht die Fertigstellung, nicht die Inbetriebnahme und nicht die Abnahme.
- **Fehlannahme: „Entscheidend ist der Zeitpunkt der Auftragserteilung oder der Bestellung.“** § 111 GModG kennt keinen Vertrags- oder Bestellstichtag. Ein im Juni 2026 unterschriebener Werkvertrag, dessen Ausführung erst im September 2026 beginnt, unterfällt nach der Systematik des § 111 dem **GModG**.
- **Fehlannahme: „Mein alter Bauantrag schützt mich vor allen künftigen Novellen.“** Er schützt das **Vorhaben** – also die Anforderungen an Errichtung, Änderung, größere Renovierung, Erweiterung und Ausbau. Er schützt **nicht** vor betriebs- und eigentümerbezogenen Pflichten mit eigenen Fristen (Heizungsprüfung § 60b, Betriebsprüfung Wärmepumpe § 60a, hydraulischer Abgleich § 60c, Nachrüstpflichten §§ 34, 35).
- **Fehlannahme: „Ich kann mir die günstigsten Regeln aus altem und neuem Recht heraussuchen.“** Das Optierungsrecht nach § 111 Abs. 3 ist eine **Gesamtentscheidung** für das neue Recht; ein selektives Optieren ist nach der Darstellung des BBSR nicht vorgesehen.
- **Fehlannahme: „Optieren kann ich jederzeit, auch noch während der Bauphase.“** Die Option setzt voraus, dass **noch nicht bestandskräftig entschieden** wurde. Nach Bestandskraft der Genehmigung ist sie ausgeschlossen.
- **Fehlannahme: „Alles im GModG gilt seit dem 29.07.2026.“** Am 29.07.2026 sind nur die Artikel 1, 5, 6 und 8 in Kraft getreten. **MEPS, Ökobilanzierung, neue Primärenergiefaktoren, Energieeffizienzklassen für Nichtwohngebäude und die bundesweite Solarpflicht** folgen erst zum **01.01.2027**, der Nullemissionsstandard 2028 bzw. 2030.
- **Fehlannahme: „Weil das GEG aufgehoben ist, kann es keine Rolle mehr spielen.“** Das Gegenteil ist der Fall: Über § 111 Abs. 1 Satz 2 bleiben **GEG 2024, GEG 2023, GEG 2020** und in Altfällen sogar **EnEV** und **EEWärmeG** für Jahre praktisch relevant.
- **Fehlannahme: „§ 111 regelt auch, wer Energieausweise ausstellen darf.“** Dafür gilt die **eigenständige** Übergangsvorschrift des **§ 113 GModG**.
- **Fehlannahme: „Die Kostenteilung nach dem CO2KostAufG richtet sich nach § 111 GModG.“** Für den Neubau gilt eine eigene Stichtagsregel (Nutzungsbeginn bis 31.12.2029 **und** Bauantrag ab 13.05.2026).
- **Fehlannahme: „Landesrechtliche Solarpflichten folgen den Stichtagen des § 111.“** Landesrecht hat eigene Übergangsvorschriften; § 111 GModG bindet die Länder insoweit nicht.

## Beispiel

**Fall 1 – Bauantrag im Mai 2026, Baubeginn 2027.** Eine Bauherrin hat für ein Einfamilienhaus am **20.05.2026** den Bauantrag gestellt; gebaut wird ab Frühjahr 2027. Maßgeblich ist nach § 111 Abs. 2 der **Zeitpunkt der Bauantragstellung** – anwendbar ist also das **GEG 2024** einschließlich der damaligen Anforderungen an Niedrigstenergiegebäude und der 65-%-EE-Anforderung. Sie kann aber nach **§ 111 Abs. 3** verlangen, dass das **GModG** angewendet wird, solange über den Bauantrag noch nicht bestandskräftig entschieden ist. Das kann attraktiv sein, weil der Optionskatalog des § 42 GModG weiter ist als das alte § 71-Regime – die Entscheidung gilt dann aber für das **gesamte** Vorhaben.

**Fall 2 – Heizungstausch mit Baubeginn am 27.07.2026.** Ein Eigentümer lässt seinen defekten Gaskessel ersetzen; der Handwerker beginnt am **27.07.2026** mit den Arbeiten. Der Heizungstausch ist verfahrensfrei, maßgeblich ist damit der **Beginn der Bauausführung** – zwei Tage vor Inkrafttreten des GModG. Anwendbar bleibt das **GEG 2024**; ob die 65-%-EE-Anforderung greift, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Gemeinde und dem Stand der kommunalen Wärmeplanung. Ein Optierungsrecht besteht praktisch nicht, weil es keinen Bescheid und damit keine Bestandskraft gibt.

**Fall 3 – Derselbe Tausch, Baubeginn am 30.07.2026.** Beginnt der Einbau drei Tage später, gilt das **GModG**: Der Kessel muss zu den **zehn Optionen des § 42 Abs. 2 GModG** gehören; als Gasheizung unterliegt er der **Bio-Treppe des § 43** mit den Mindestanteilen ab 2029. Die 65-%-Regel spielt keine Rolle mehr.

**Fall 4 – Nichtwohngebäude, Bauantrag im Dezember 2026.** Ein Investor stellt den Bauantrag für ein Bürogebäude am **15.12.2026**. Maßgeblich ist der Antragszeitpunkt: Anwendbar ist das **GModG in der Fassung vom 29.07.2026** – also **ohne** die erst zum 01.01.2027 in Kraft tretenden Artikel 2 und 7. Die neuen **Primärenergiefaktoren** der Anlage 4, die geänderten **Referenzgebäude** und die **Solarpflicht des § 106** greifen für dieses Vorhaben deshalb noch nicht. Stellt er den Antrag stattdessen am **05.01.2027**, gelten sie.

**Fall 5 – Sanierung eines Altbaus mit Kenntnisgabeverfahren.** In einem Bundesland mit Kenntnisgabeverfahren geht die Kenntnisgabe für eine umfassende Fassadensanierung am **10.07.2026** bei der Behörde ein. Maßgeblich ist der **Eingang der Kenntnisgabe**; anwendbar bleibt das **GEG 2024** mit den damaligen Bauteilanforderungen.

## Offene Punkte / Vorbehalt zum Rechtsstand

Diese Seite wird bewusst mit **`factcheck_status: review_needed`** geführt. Zum Redaktionszeitpunkt ungeklärt bzw. gegenzuprüfen:

1. **Wortlaut des § 111 GModG nicht aus dem amtlichen Volltext verifiziert.** Weder das Bundesgesetzblatt (BGBl. 2026 I Nr. 226) noch die Lesefassung auf gesetze-im-internet.de waren maschinell auswertbar. Der oben zitierte Wortlaut stammt aus einer **nichtamtlichen Wiedergabe der GEG-Fassung mit Stand 22.06.2026**. Dass die **Struktur** (drei Stichtage, Optierungsrecht) im GModG fortbesteht, ist durch das amtliche BBSR-Infoportal bestätigt; ob der **Wortlaut redaktionell angepasst** wurde (etwa im Hinblick auf den neuen Gesetzestitel), ist offen.
2. **Ist ein Heizungstausch eine „Änderung“ im Sinne des § 111?** Der Wortlaut nennt „Errichtung, Änderung, größere Renovierung, Erweiterung oder Ausbau von **Gebäuden**“. Der Austausch einer Heizungsanlage wird in der Praxis über die dritte Stichtagsvariante (Beginn der Bauausführung) erfasst; eine ausdrückliche amtliche Auslegung, die den Heizungstausch als „Änderung des Gebäudes“ qualifiziert, lag zum Redaktionszeitpunkt nicht vor. Diese Zuordnung ist für die Abgrenzung GEG 2024 / GModG entscheidend und sollte gegen die Vollzugsauslegungen der Länder geprüft werden.
3. **Existiert eine spezielle Übergangsvorschrift für Heizungsanlagen?** Ob das Änderungsgesetz neben § 111 eine **eigene** Übergangsregelung für vor dem 29.07.2026 beauftragte oder bestellte Heizungen enthält (etwa in § 112 GModG), konnte nicht am Volltext verifiziert werden. Das BBSR-Infoportal erwähnt neben § 111 nur § 113 (Ausstellungsberechtigte).
4. **Inhalt und Überschrift des § 112 GModG.** Der Paragraph zwischen § 111 und § 113 wurde nicht geprüft.
5. **Datum der zweiten Inkrafttretensstufe.** Das BBSR nennt auf der Chronologie-Seite „sechs Monate später“, auf der Seite „Neuregelungen mit dem GModG“ dagegen ausdrücklich **ab 1. Januar 2027 (Artikel 2 und 7)**. Diese Seite folgt der konkreteren Angabe (01.01.2027); der Wortlaut der Inkrafttretensvorschrift (Artikel 9 des Änderungsgesetzes) wurde nicht im Volltext geprüft.
6. **Bestandskraft bei verfahrensfreien Vorhaben.** Die hier vertretene Auffassung, dass das Optierungsrecht des § 111 Abs. 3 bei verfahrensfreien Vorhaben mangels Bescheid praktisch leerläuft, ist eine **Auslegung** und nicht durch eine amtliche Quelle belegt.
7. **Verhältnis zu landesrechtlichen Übergangsvorschriften.** Ob und wie § 111 GModG mit den Übergangsregeln der Landesbauordnungen und der Landes-Solargesetze zusammenwirkt, ist hier nicht geprüft worden.

_Diese Punkte werden beim nächsten Themen-Review gegen den amtlichen Volltext geprüft._

## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- Bundesgesetzblatt – Verkündung des Änderungsgesetzes, **BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026** („Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich“):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO.html
- Regelungstext des Änderungsgesetzes (amtliche PDF-Fassung):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1
- Bundesgesetzblatt – **BGBl. 2026 I Nr. 191 vom 26.06.2026**, Artikel 8: Verschiebung der Frist des § 71 Abs. 8 GEG für Gemeinden über 100.000 Einwohner vom 01.07.2026 auf den 01.11.2026:
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/191/VO.html
- Nichtamtliche Lesefassung des GModG auf gesetze-im-internet.de (Gültigkeitszeitraum 29.07.2026 bis 31.12.2026):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/
- Deutscher Bundestag, **Gesetzentwurf der Bundesregierung, BT-Drs. 21/6278 vom 08.06.2026** (Kabinettfassung des GModG):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106278.pdf
- Deutscher Bundestag, **Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Energie (9. Ausschuss), BT-Drs. 21/7009 vom 08.07.2026** (vom Bundestag am 10.07.2026 angenommene Fassung):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/070/2107009.pdf

**Behörden / Verwaltung (Stufe B):**

- BBSR – GModG-Infoportal, **„Übergangsrecht“** (die drei Stichtage nach § 111 GModG, Fortgeltung von GEG 2024/2023/2020, EnEV und EEWärmeG, Optierungsrecht des Bauherrn und Verbot des selektiven Optierens, Verweis auf § 113 GModG für Ausstellungsberechtigte):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/WeitereRegelungen/Uebergangsrecht/Uebergangsrecht-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Neuregelungen mit dem GModG“** (gestuftes Inkrafttreten: 29.07.2026 Artikel 1, 5, 6 und 8; 01.01.2027 Artikel 2 und 7; 01.01.2028 Artikel 3; 01.01.2030 Artikel 4; Umbenennung GEG → GModG; Wegfall der §§ 71–73 GEG; Optionskatalog § 42; Bio-Treppe § 43; Stichtag 13.05.2026 für den Mieterschutz im Neubau):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)“ / Chronologie** (Gesetzgebungsverfahren, Verkündung am 28.07.2026, Inkrafttreten erster Regelungen am 29.07.2026, Lesefassungen):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/Home/startseite/GModG_News/GModG_Chronologie.html
- BBSR – konsolidierte nichtamtliche Lesefassung des GModG mit Kennzeichnung der Änderungen gegenüber dem GEG 2024 (PDF):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/SharedDocs/Downloads/DE/GMG/GModG_Kons_Lesefass.pdf?__blob=publicationFile&v=5
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Ausstellungsberechtigte“** (Bestandsschutz nach § 113 GModG, Erweiterung der Ausstellungsberechtigung in § 88 GModG):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/Energieausweise/Aussteller/Aussteller_node.html

**Nichtamtliche Wiedergabe des Normtextes (Stufe C, zur Kontrolle):**

- LX Gesetze, **§ 111 GEG – Allgemeine Übergangsvorschriften**, Gesetzesstand „zuletzt geändert am 22.6.2026“ – Volltext der Absätze 1 bis 3 (Grundlage des oben wiedergegebenen Wortlauts):
  https://lxgesetze.de/geg/111
- Haufe, **„Neues Heizungsrecht: Gebäudemodernisierungsgesetz in Kraft“** (30.07.2026) – Bestätigung von Verkündung, Inkrafttreten am 29.07.2026 und Streichung der §§ 71 sowie 71b bis 72 GEG:
  https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/gebaeudemodernisierungsgesetz-gmg_84342_683694.html

**Verwandte Nexvyra-Themenseiten:**

- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) 2026 – was seit dem 29. Juli 2026 gilt: https://nexvyra.de/fakten/gmg-2026.md
- GModG statt GEG – Paragraphen-Konkordanz alt/neu: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-paragraphen-konkordanz.md
- GModG § 42 – Grundsatz: die zehn zulässigen Heizungsoptionen beim Heizungstausch: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-42-heizungsoptionen-grundsatz.md
- GModG § 43 – „Bio-Treppe“ für neue Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-biotreppe.md
- GModG § 46 – Einbau einer Stromdirektheizung im Bestand: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-46-stromdirektheizung.md
- GEG § 71 – 65-%-Pflicht für erneuerbare Energien (weggefallen seit 29.07.2026): https://nexvyra.de/fakten/geg-71-65-prozent-erneuerbare.md
- GModG § 22 und Anlage 4 – Primärenergiefaktoren 2026 und die Umstellung zum 01.01.2027: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-22-anlage-4-primaerenergiefaktoren.md
- Nullemissionsgebäude nach GModG – neuer Neubaustandard ab 2028/2030: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-nullemissionsgebaeude.md
- GModG § 106 – bundesweite Solarpflicht ab 2027: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-106-solarpflicht-bund.md
- Welche Heizung darf ich ab 2026 noch einbauen? https://nexvyra.de/fakten/faq-welche-heizung-ab-2026.md

## Änderungsverlauf

- 2026-09-02: Erstveröffentlichung. Die Seite schließt eine strukturelle Lücke in der GModG-Reihe: Sämtliche bestehenden GModG-Seiten (§§ 7, 10a, 22, 39, 40, 42, 42a, 43, 44, 45, 46, 56, 60a, 88b, 92, 106, Anlage 10a) verweisen für die zeitliche Abgrenzung auf § 111 GModG, ohne dass dieser bislang eine eigene Themenseite hatte. Die drei Stichtagsvarianten (Bauantrag/Antrag auf Zustimmung/Bauanzeige – Eingang der Kenntnisgabe – Beginn der Bauausführung), die Fortgeltung von GEG 2024, GEG 2023, GEG 2020, EnEV und EEWärmeG sowie das Optierungsrecht des Bauherrn samt Verbot des selektiven Optierens wurden gegen das amtliche BBSR-GModG-Infoportal („Übergangsrecht“) belegt. Das gestufte Inkrafttreten (29.07.2026: Artikel 1, 5, 6, 8; 01.01.2027: Artikel 2 und 7; 01.01.2028: Artikel 3; 01.01.2030: Artikel 4) wurde gegen die BBSR-Seite „Neuregelungen mit dem GModG“ belegt, die Verkündung gegen BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026. Der Normtext der Absätze 1 bis 3 wurde einer nichtamtlichen Wiedergabe der GEG-Fassung mit Stand 22.06.2026 entnommen und als solcher gekennzeichnet. factcheck_status=review_needed, weil (1) der Wortlaut des § 111 in der GModG-Fassung nicht aus dem amtlichen Volltext verifiziert werden konnte, (2) offen ist, ob ein Heizungstausch als „Änderung“ im Sinne des § 111 zu qualifizieren ist, (3) nicht geprüft werden konnte, ob eine spezielle Übergangsvorschrift für Heizungsanlagen existiert, (4) Inhalt und Überschrift des § 112 GModG ungeprüft sind, (5) die BBSR-Angaben zur zweiten Inkrafttretensstufe zwischen „sechs Monate später“ und „ab 1. Januar 2027“ variieren und (6) das Leerlaufen des Optierungsrechts bei verfahrensfreien Vorhaben eine eigene Auslegung ist. | change_type=initial_publication reviewed_by="Nexvyra-Bau-Agent (automatisiert)" field="topic_lifecycle" new="published"

## Stand

- Stand: 2026-09-02
- Gültig ab: 2026-07-29 (Inkrafttreten Artikel 1, 5, 6 und 8 des Änderungsgesetzes)
- Status: aktuell (in_force)
- Vorbehalt: Wortlaut des § 111 in der GModG-Fassung nicht aus konsolidiertem amtlichem Volltext verifiziert; Qualifikation des Heizungstauschs als „Änderung“, Existenz einer speziellen Heizungs-Übergangsvorschrift und Inhalt des § 112 GModG stehen unter Prüfvorbehalt
- Quellenautorität: A (BGBl. 2026 I Nr. 226 als Verkündungsnachweis, BT-Drs. 21/6278 und 21/7009 als Gesetzgebungsmaterial; BBSR-GModG-Infoportal als amtliche Verwaltungsquelle)
- Lizenz: CC BY 4.0
- factcheck_status: review_needed
