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title: GModG § 39 – Anbau, Ausbau und Aufstockung: energetische Anforderungen bei Erweiterung eines Gebäudes (Stand 2026)
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# GModG § 39 – Anbau, Ausbau und Aufstockung: energetische Anforderungen bei Erweiterung eines Gebäudes (Stand 2026)

## Kurzantwort

Wer ein bestehendes Gebäude um **beheizte oder gekühlte Räume** erweitert, muss für
den **neu hinzukommenden Gebäudeteil** energetische Anforderungen einhalten. Seit dem
**29. Juli 2026** steht die Vorschrift in **§ 39 des Gebäudemodernisierungsgesetzes
(GModG)** – vorher war es **§ 51 GEG**. Die alten §§ 46 bis 51 GEG sind mit dem GModG
in die **§§ 34 bis 39 GModG** verschoben worden
([BBSR-GModG-Infoportal](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html));
das BBSR benennt die Erweiterungsvorschrift ausdrücklich als
**§ 39 GModG**
([BBSR, „Bestandsgebäude"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/Gebaeudebestand-node.html)).

Es ist dabei **gleichgültig, wie** die neuen Räume entstehen: durch **Anbau**, durch
**Aufstockung** oder durch den **Ausbau** bisher nicht beheizter Flächen (klassisch:
Dachgeschossausbau)
([BBSR, „Anbau, Ausbau und Aufstockung"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/Anbau,_Ausbau_und_Aufstockung/Anbau,_Ausbau_und_Aufstockung-node.html)).

Die drei Kernregeln:

1. **Wohngebäude:** Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche
   bezogene **Transmissionswärmeverlust** der Außenbauteile der neuen Räume darf das
   **1,2fache** des entsprechenden Werts des **Referenzgebäudes nach Anlage 1** nicht
   überschreiten.
2. **Nichtwohngebäude:** Die **mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten** der neuen
   Außenbauteile dürfen das (auf eine Nachkommastelle gerundete) **1,25fache** der
   Höchstwerte nach **Anlage 3** nicht überschreiten. Beträgt die hinzukommende
   zusammenhängende Nutzfläche **mehr als 100 Prozent** der bisherigen Nutzfläche,
   gelten stattdessen die **vollen Neubauanforderungen der §§ 18 und 19**.
3. **Sommerlicher Wärmeschutz:** Ist die hinzukommende **zusammenhängende Nutzfläche
   größer als 50 Quadratmeter**, sind für den neuen Gebäudeteil zusätzlich die
   Anforderungen an den **sommerlichen Wärmeschutz nach § 14** einzuhalten.

Wird für die neuen Räume eine **neue Heizungsanlage** eingebaut, greifen zusätzlich die
Anforderungen des GModG an **neue Heizungsanlagen (§§ 42 bis 46 GModG)** – seit dem
29.07.2026 also **nicht mehr** die weggefallene 65-Prozent-Regel des § 71 GEG. Wird die
**bestehende Anlage weitergenutzt**, entstehen insoweit **keine** zusätzlichen
Anforderungen.

**Vorbehalt:** Der konsolidierte amtliche Volltext des GModG war zum Redaktionszeitpunkt
maschinell nicht auswertbar (siehe „Offene Punkte"). Der hier wiedergegebene Wortlaut
entspricht **§ 51 GEG 2024**; die Umnummerierung auf § 39 GModG stützt sich auf das
amtliche BBSR-Infoportal. Diese Seite wird deshalb mit
`factcheck_status: review_needed` geführt.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage seit 29.07.2026 | **§ 39 GModG** – „Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei Erweiterung und Ausbau" |
| Vorgängernorm | **§ 51 GEG** (bis 28.07.2026); inhaltlich unverändert übernommen |
| Systematik der Verschiebung | **§§ 46–51 GEG → §§ 34–39 GModG** (Erweiterung: § 51 → § 39) |
| Gesetz | Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), vormals Gebäudeenergiegesetz (GEG) |
| Verkündung Änderungsgesetz | **BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026** |
| Inkrafttreten | **29.07.2026** (Artikel 1, 5, 6 und 8 des Änderungsgesetzes) |
| Auslöser | Erweiterung **und** Ausbau eines Gebäudes um **beheizte oder gekühlte Räume** |
| Erfasste Bauformen | **Anbau**, **Aufstockung**, **Ausbau** bisher nicht thermisch konditionierter Räume (z. B. Dachgeschoss) |
| Anforderung Wohngebäude | spezifischer Transmissionswärmeverlust ≤ **1,2fache** des Referenzgebäudes nach **Anlage 1** (§ 39 Abs. 1 Nr. 1) |
| Anforderung Nichtwohngebäude | mittlere U-Werte ≤ **1,25fache** der Höchstwerte nach **Anlage 3**, gerundet auf **eine Nachkommastelle** (§ 39 Abs. 1 Nr. 2) |
| Sonderfall Nichtwohngebäude | hinzukommende zusammenhängende Nutzfläche **> 100 %** der bisherigen Nutzfläche → **§§ 18 und 19** (volle Neubauanforderungen) |
| Sommerlicher Wärmeschutz | zusätzlich bei hinzukommender zusammenhängender Nutzfläche **> 50 m²** → **§ 14 GModG** (§ 39 Abs. 2) |
| Technische Regel sommerlicher Wärmeschutz | **DIN 4108-2:2013-02** (Ausnahmen und Vereinfachungen wie beim Neubau) |
| Bezugsgröße | **nur der neu hinzukommende Gebäudeteil** – nicht das gesamte Gebäude |
| Neue Heizung für die neuen Räume | Anforderungen an neue Heizungsanlagen nach **§§ 42 bis 46 GModG** (Optionenkatalog des § 42 Abs. 2, Bio-Treppe des § 43) |
| Weiternutzung der bestehenden Heizung | **keine** zusätzlichen Anforderungen |
| Verhältnis zu bedingten Anforderungen | Änderungen am **Bestandsteil** richten sich nach **§ 36 GModG i. V. m. Anlage 7** (vormals § 48 GEG i. V. m. Anlage 7) |
| Bagatellgrenze bedingter Anforderungen | **10 %** der Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe (§ 36 Satz 2 GModG, vormals § 48 Satz 2 GEG) |
| Gesamtnachweis für den Bestandsteil | **§ 38 GModG** (vormals § 50 GEG) – Primärenergiebedarf höchstens **40 %** über dem Referenzgebäude |
| Kombination Modernisierung + Erweiterung | Gesamtnachweis für das **ganze** Gebäude, Nachweis für den **neuen Teil zusätzlich und getrennt** |
| Energieausweis in diesem Fall | Ausweis für das **gesamte Gebäude**, Anlass „Modernisierung" (§ 79 Abs. 2 GEG / entsprechende GModG-Regelung) |
| Befreiung | **§ 102 GModG** (unbillige Härte), Antrag bei der nach Landesrecht zuständigen Stelle |
| Innovationsklausel | **§ 103 GModG**, verlängert bis **31.12.2030** |
| Änderung ab 01.01.2027 | **geänderte Referenzgebäude (Anlagen 1 und 2)** und **geänderte Primärenergiefaktoren (§ 22 i. V. m. Anlage 4)** – die Bezugsgröße des 1,2fachen verschiebt sich rechnerisch |

## Geltungsbereich

**Sachlich** erfasst § 39 GModG jede **Erweiterung** und jeden **Ausbau** eines
bestehenden Gebäudes um **beheizte oder gekühlte Räume**. Entscheidend ist allein, dass
*neue* thermisch konditionierte Fläche entsteht – nicht, ob dies baulich als Anbau,
Aufstockung oder Innenausbau geschieht. Der Ausbau eines bisher unbeheizten
Dachgeschosses zu Wohnraum ist der praktisch häufigste Fall.

**Nicht** erfasst sind Erweiterungen um **unbeheizte und ungekühlte** Räume (Garage,
Carport, kalter Wintergarten, unbeheizter Abstellraum). Für sie stellt das GModG keine
Anforderungen nach § 39; zu prüfen bleibt aber die Bauteilgrenze zum beheizten Bereich.

**Räumlich** gilt die Vorschrift bundesweit. **Landesrecht** kann daneben eigene
Anforderungen stellen – insbesondere die **Solarpflichten der Länder**, die in mehreren
Bundesländern auch an **Dachsanierungen** und teilweise an Erweiterungen anknüpfen, sowie
die Landesbauordnungen (Abstandsflächen, Genehmigungsbedürftigkeit).

**Zeitlich** gilt § 39 GModG seit dem **29. Juli 2026**. Für die Abgrenzung zum
Altrecht ist das **Übergangsrecht des GModG** maßgeblich: Bei genehmigungs-,
zustimmungs- oder anzeigepflichtigen Vorhaben zählt der Eingang von Bauantrag oder
Bauanzeige, bei kenntnisgabepflichtigen Vorhaben die Kenntnisgabe, sonst der **Beginn
der Bauausführung** ([BBSR, „Übergangsrecht"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/WeitereRegelungen/Uebergangsrecht/Uebergangsrecht-node.html)).
Weil ein Anbau oder eine Aufstockung in aller Regel **genehmigungspflichtig** ist,
entscheidet hier praktisch der **Eingang des Bauantrags**. Inhaltlich ändert sich für
die Bauteilanforderungen dadurch wenig, weil § 39 GModG die Regelung des § 51 GEG
fortführt – wohl aber für die **Heizungsanforderungen** (siehe unten).

## Die Regelung im Detail

- **Der Wortlaut (Stand § 51 GEG 2024, fortgeführt als § 39 GModG).**
  „(1) Bei der Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um beheizte oder gekühlte Räume
  darf 1. bei Wohngebäuden der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche
  bezogene Transmissionswärmeverlust der Außenbauteile der neu hinzukommenden beheizten
  oder gekühlten Räume das 1,2fache des entsprechenden Wertes des Referenzgebäudes gemäß
  der Anlage 1 nicht überschreiten oder 2. bei Nichtwohngebäuden die mittleren
  Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche der Außenbauteile
  der neu hinzukommenden beheizten oder gekühlten Räume das auf eine Nachkommastelle
  gerundete 1,25fache der Höchstwerte gemäß der Anlage 3 nicht überschreiten. Abweichend
  von Satz 1 Nummer 2 sind in Fällen, bei denen die hinzukommende zusammenhängende
  Nutzfläche mehr als 100 Prozent der Nutzfläche des bisherigen Gebäudes beträgt, die
  Anforderungen nach den §§ 18 und 19 einzuhalten. (2) Ist die hinzukommende
  zusammenhängende Nutzfläche größer als 50 Quadratmeter, sind außerdem die Anforderungen
  an den sommerlichen Wärmeschutz nach § 14 einzuhalten."
- **Warum „1,2fach" und nicht „Neubaustandard"?** Der Gesetzgeber verlangt für den
  Anbau **keinen** vollständigen Neubaunachweis (kein Primärenergienachweis für den
  neuen Teil), sondern nur eine **Begrenzung der Hüllqualität** – und zwar mit einem
  **Zuschlag von 20 Prozent** gegenüber dem Referenzgebäude. Grund ist die ungünstige
  Geometrie: Ein kleiner Anbau hat ein sehr ungünstiges Verhältnis von Hüllfläche zu
  Volumen (A/V), sodass der Referenzwert sonst kaum erreichbar wäre.
- **Die 100-Prozent-Regel gilt nur für Nichtwohngebäude.** Der Satz „Abweichend von
  **Satz 1 Nummer 2**" bezieht sich ausdrücklich nur auf **Nummer 2** – also auf
  Nichtwohngebäude. Wird ein **Wohngebäude** um mehr als 100 Prozent seiner Nutzfläche
  erweitert, bleibt es bei der 1,2fach-Regel; eine entsprechende Verschärfung sieht das
  Gesetz für Wohngebäude **nicht** vor.
- **Die 50-m²-Schwelle betrifft nur den sommerlichen Wärmeschutz.** Sie ist **keine**
  Bagatellgrenze für die Winter-Anforderungen: Auch ein Anbau von 20 m² muss die
  1,2fach- bzw. 1,25fach-Anforderung des Absatzes 1 einhalten. Erst **oberhalb** von
  50 m² zusammenhängender Nutzfläche kommt der Nachweis nach § 14 (sommerlicher
  Wärmeschutz) hinzu; hierfür gelten die Ausnahmen und Vereinfachungen der technischen
  Regel **DIN 4108-2:2013-02** wie beim Neubau.
- **Neue Heizung: seit 29.07.2026 gilt der Optionenkatalog des § 42 GModG.** Das BBSR
  formuliert für den Bestand allgemein: „Bei erstmaligem Einbau von Heizungs-,
  Warmwasser-, Lüftungs- und Klimaanlagen unterscheidet das Gesetz nicht zwischen dem
  Einbau in neue Gebäude und dem Einbau in Bestandsgebäude." Wer für den Anbau eine
  **eigene neue Heizung** installiert, muss deshalb eine der **zehn Heizungsoptionen des
  § 42 Abs. 2 GModG** wählen (u. a. Wärmepumpe, Fernwärmeanschluss, Solarthermie,
  Biomasse, KWK, Stromdirektheizung, Gas- oder Ölheizung). Bei **Gas- und Ölheizungen**
  kommt die **Bio-Treppe des § 43 GModG** hinzu (ab 2029 mindestens 10 %, ab 2030 15 %,
  ab 2035 30 %, ab 2040 60 % biogene Brennstoffe bzw. Wasserstoff). Die alte
  **65-Prozent-Regel des § 71 GEG ist zum 29.07.2026 ersatzlos entfallen**.
- **Wird die vorhandene Heizung mitgenutzt, ändert sich nichts.** Das BBSR stellt
  ausdrücklich klar: „Wird für die Beheizung der Räume die bestehende Anlage genutzt,
  gelten diesbezüglich keine zusätzlichen Anforderungen." Der Anschluss neuer Heizkörper
  an eine vorhandene Zentralheizung löst also **keine** Heizungspflichten aus – wohl aber
  ggf. den **hydraulischen Abgleich** und die Regelungs- und Dämmpflichten der
  §§ 61 ff. GModG.
- **Abgrenzung zu den bedingten Anforderungen (§ 36 GModG).** § 39 betrifft **nur den
  neuen Gebäudeteil**. Werden gleichzeitig Bauteile des **Bestands** verändert (Fenster,
  Außenwand, Dach, Kellerdecke), gelten dafür getrennt die **bedingten Anforderungen**
  nach § 36 GModG i. V. m. **Anlage 7** – mit der **10-Prozent-Bagatellregelung** und der
  Ausnahme für Bauteile, die unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften nach
  dem **31.12.1983** errichtet oder erneuert wurden.
- **Gleichzeitige Modernisierung und Erweiterung.** Wird für den Bestandsteil der
  **Gesamtnachweis** (§ 38 GModG, vormals § 50 GEG) gewählt, sind die Berechnungen für
  das **gesamte** Gebäude einschließlich des neuen Teils zu führen; die Einhaltung der
  Anforderungen für den **neuen Gebäudeteil** ist davon unabhängig **zusätzlich und
  getrennt** nachzuweisen. In diesem Fall ist ein **Energieausweis für das gesamte
  Gebäude** auszustellen und als Anlass „Modernisierung" zu kennzeichnen
  ([BBSR, „Bedingte Anforderungen"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/BedAnforderungen/Anforderungen-node.html)).
- **Ausblick 01.01.2027.** Mit Artikel 2 des Änderungsgesetzes (EPBD-Umsetzung) ändern
  sich zum **1. Januar 2027** die **Referenzgebäude der Anlagen 1 und 2** sowie die
  **Primärenergiefaktoren (§ 22 i. V. m. Anlage 4)**. Weil § 39 Abs. 1 Nr. 1 auf das
  Referenzgebäude der **Anlage 1** verweist, verschiebt sich damit auch die
  **rechnerische Bezugsgröße** für den Anbau – ohne dass der Wortlaut des § 39 selbst
  geändert würde.
- **Befreiung und Innovationsklausel.** Von den Anforderungen kann die nach Landesrecht
  zuständige Stelle auf Antrag befreien, wenn sie im Einzelfall zu einer **unbilligen
  Härte** führen (**§ 102 GModG**); die Ausnahmefrist für Flüchtlingsunterkünfte wurde bis
  **31.12.2030** verlängert. Die **Innovationsklausel (§ 103 GModG)** wurde ebenfalls bis
  **31.12.2030** verlängert.

## Häufige Fehler

- **„Der Anbau muss Neubaustandard erreichen."** Falsch. Für Wohngebäude gilt die
  **1,2fach-Regel** bezogen auf das Referenzgebäude – ein Primärenergienachweis für den
  Anbau ist nicht zu führen. Volle Neubauanforderungen (§§ 18, 19) greifen **nur** bei
  Nichtwohngebäuden mit einer Erweiterung von **mehr als 100 Prozent** der bisherigen
  Nutzfläche.
- **„Unter 50 m² gilt gar nichts."** Falsch. Die 50-m²-Schwelle betrifft ausschließlich
  den **sommerlichen Wärmeschutz** (§ 39 Abs. 2). Die Anforderungen des Absatzes 1 gelten
  **ab dem ersten Quadratmeter** neuer beheizter oder gekühlter Fläche.
- **„Die 100-Prozent-Regel gilt auch für mein Einfamilienhaus."** Nein. Sie knüpft
  ausdrücklich an **Satz 1 Nummer 2** an und betrifft damit nur **Nichtwohngebäude**.
- **„Ein Dachgeschossausbau ist keine Erweiterung."** Doch. Der Ausbau bisher nicht
  thermisch konditionierter Räume steht dem Anbau und der Aufstockung ausdrücklich
  gleich.
- **„Ich zitiere § 51 GEG – das passt schon."** Seit dem **29.07.2026** lautet die
  Fundstelle **§ 39 GModG**. In Bauanträgen, Nachweisen und Erfüllungserklärungen ab
  diesem Stichtag sollte die neue Nummerierung verwendet werden. Viele Fachportale –
  auch Teile des amtlichen BBSR-Infoportals – führen noch die alte Zählung.
- **„Für die neue Heizung im Anbau gilt die 65-Prozent-Regel."** Diese Regel
  (§ 71 GEG) ist **weggefallen**. Maßgeblich sind jetzt die **§§ 42 bis 46 GModG**;
  bei Gas- und Ölheizungen zusätzlich die **Bio-Treppe des § 43 GModG**.
- **„Wenn ich den Anbau an die alte Heizung anschließe, muss ich die Heizung
  tauschen."** Nein. Die Weiternutzung der bestehenden Anlage löst nach der Darstellung
  des BBSR **keine** zusätzlichen Anforderungen an die Wärmeerzeugung aus.
- **„Für den Bestandsteil gilt automatisch dasselbe."** Nein. Der Bestand unterliegt
  eigenen Regeln: **bedingten Anforderungen** (§ 36 GModG, Anlage 7) nur, soweit dort
  ohnehin Maßnahmen durchgeführt werden, sowie den **Nachrüstpflichten** (§ 35 GModG,
  oberste Geschossdecke).
- **„Ein Energieausweis ist nie nötig."** Wird der Bestand gleichzeitig modernisiert und
  dafür der **Gesamtnachweis** gewählt, ist ein Energieausweis für das **gesamte Gebäude**
  auszustellen.

## Beispiel

**Fall 1 – Dachgeschossausbau im Einfamilienhaus.** Eine Eigentümerin baut im Herbst
2026 das bisher unbeheizte Dachgeschoss ihres Hauses (Baujahr 1978) zu zwei
Kinderzimmern mit **38 m²** aus. Die neuen Räume werden über die vorhandene
Gaszentralheizung mitbeheizt. Folge: **§ 39 Abs. 1 Nr. 1 GModG** ist einschlägig – die
Außenbauteile der neuen Räume (Dachschrägen, Gauben, Fenster, Abseitenwände) müssen so
gedämmt werden, dass der spezifische Transmissionswärmeverlust das **1,2fache** des
Referenzgebäudes nicht überschreitet. Der **sommerliche Wärmeschutz** nach § 14 ist
**nicht** zusätzlich nachzuweisen, weil 38 m² unter der Schwelle von 50 m² liegen.
Heizungsseitig ändert sich nichts, weil die bestehende Anlage genutzt wird.

**Fall 2 – Anbau mit eigener Wärmepumpe.** Ein Eigentümer errichtet einen **72 m²**
großen Wohnanbau mit eigener Luft-Wasser-Wärmepumpe. Hier gilt zusätzlich zu
§ 39 Abs. 1 Nr. 1 auch **§ 39 Abs. 2** (über 50 m² → sommerlicher Wärmeschutz nach
§ 14). Für die neue Heizung ist die **Wärmepumpe** eine zulässige Option des
**§ 42 Abs. 2 GModG**; die Bio-Treppe des § 43 spielt keine Rolle, weil kein
gasförmiger oder flüssiger fossiler Brennstoff eingesetzt wird. Zu prüfen sind daneben
das **Nachbarrecht** (Schallschutz nach TA Lärm, Abstandsflächen) und die Förderfähigkeit
nach der BEG-Heizungsförderung.

**Fall 3 – Erweiterung eines Bürogebäudes um mehr als 100 Prozent.** Ein Unternehmen
verdoppelt die Nutzfläche seines Bürogebäudes von 600 m² auf 1.300 m². Die hinzukommende
zusammenhängende Nutzfläche beträgt **mehr als 100 Prozent** der bisherigen Nutzfläche.
Damit greift die Abweichungsregel: Für den neuen Gebäudeteil sind nicht nur die
1,25fach-U-Werte, sondern die **vollen Neubauanforderungen der §§ 18 und 19 GModG**
einzuhalten – inklusive Nachweis des **Gesamtenergiebedarfs**.

**Fall 4 – Anbau plus Fenstertausch im Altbau.** Gleichzeitig mit einem 30-m²-Anbau
werden im Bestand alle Fenster erneuert. Für den **Anbau** gilt § 39 GModG, für die
**neuen Fenster im Bestand** gelten die **bedingten Anforderungen** des § 36 GModG
i. V. m. Anlage 7. Wählt der Eigentümer für den Bestandsteil den **Gesamtnachweis**
nach § 38 GModG, ist die Berechnung für das **gesamte** Gebäude zu führen, der neue
Gebäudeteil zusätzlich **getrennt** nachzuweisen – und es ist ein **Energieausweis für
das gesamte Gebäude** mit dem Anlass „Modernisierung" auszustellen.

## Offene Punkte / Vorbehalt zum Rechtsstand

Diese Seite wird bewusst mit **`factcheck_status: review_needed`** geführt. Zum
Redaktionszeitpunkt (31.08.2026) ungeklärt bzw. gegenzuprüfen:

1. **Amtlicher Volltext des § 39 GModG nicht ausgewertet.** Weder die nichtamtliche
   Lesefassung auf gesetze-im-internet.de noch die konsolidierte BBSR-Lesefassung (PDF)
   noch der Regelungstext im Bundesgesetzblatt konnten zum Redaktionszeitpunkt
   maschinell gelesen werden. Der oben zitierte Wortlaut ist der **des § 51 GEG 2024**;
   dass er als § 39 GModG **unverändert** fortgilt, ist die Darstellung des
   BBSR-Infoportals, aber nicht am Volltext verifiziert.
2. **Absatz- und Nummernstruktur.** Ob § 39 GModG die Gliederung des § 51 GEG
   (Absatz 1 Nummern 1 und 2 mit Satz 2, Absatz 2) exakt übernimmt, ist am Volltext zu
   prüfen. Die Zitierweise „§ 39 Abs. 1 Nr. 1" bzw. „§ 39 Abs. 2" steht insoweit unter
   Vorbehalt.
3. **Nummerierung der Anlagen 1 und 3.** Der Verweis auf das Referenzgebäude
   (Anlage 1) und die U-Wert-Höchstwerte (Anlage 3) stammt aus dem GEG 2024. Ob die
   Anlagenzählung im GModG unverändert ist, wurde nicht verifiziert; für den
   **01.01.2027** sind geänderte Referenzgebäude in den Anlagen 1 und 2 angekündigt.
4. **Interne Verweisungen.** Ob die Verweise auf **§ 14** (sommerlicher Wärmeschutz)
   und **§§ 18, 19** (Neubauanforderungen Nichtwohngebäude) im GModG unverändert
   fortbestehen, ist am Volltext zu prüfen.
5. **Heizungsrechtliche Folge nicht amtlich nachgeführt.** Die BBSR-Seite „Anbau,
   Ausbau und Aufstockung" verweist für neue Heizungsanlagen im Anbau noch auf den
   **weggefallenen § 71 GEG**. Die hier vorgenommene Zuordnung zu den **§§ 42 bis 46
   GModG** folgt der allgemeinen Darstellung des BBSR zu Bestandsgebäuden, ist aber
   für den Erweiterungsfall nicht ausdrücklich amtlich bestätigt.
6. **Energieausweis-Fundstelle.** Die Pflicht zum Energieausweis für das gesamte
   Gebäude bei kombinierter Modernisierung und Erweiterung wird vom BBSR auf
   **§ 79 Abs. 2 GEG** gestützt. Die entsprechende GModG-Fundstelle wurde nicht
   verifiziert.
7. **Bußgeldbewehrung.** Ob und in welcher Form ein Verstoß gegen § 39 GModG von
   § 108 GModG erfasst wird, wurde nicht geprüft.

_Diese Punkte werden beim nächsten Themen-Review gegen den amtlichen Volltext geprüft._

## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- Nichtamtliche Lesefassung des **GModG** auf gesetze-im-internet.de (Gültigkeitszeitraum
  ab 29.07.2026; zum Redaktionszeitpunkt maschinell nicht auswertbar):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/BJNR172810020.html
- **§ 51 GEG** – Einzelnorm der Vorgängerfassung (Fundstelle der übernommenen Regelung):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__51.html
- Bundesgesetzblatt – Verkündung des Änderungsgesetzes, **BGBl. 2026 I Nr. 226 vom
  28.07.2026**:
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO.html
- Regelungstext des Änderungsgesetzes (amtliche PDF-Fassung; zum Redaktionszeitpunkt
  maschinell nicht auswertbar):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1

**Behörden / Verwaltung (Stufe B):**

- BBSR – GModG-Infoportal, **„Anbau, Ausbau und Aufstockung"** (Gleichstellung von Anbau,
  Aufstockung und Ausbau; 1,2faches des Referenzgebäudes bei Wohngebäuden; 1,25faches der
  Werte nach Anlage 3 bei Nichtwohngebäuden; 100-Prozent-Regel mit Verweis auf §§ 18 und
  19; sommerlicher Wärmeschutz nach § 14 oberhalb 50 m²; DIN 4108-2:2013-02;
  Weiternutzung der bestehenden Heizungsanlage ohne zusätzliche Anforderungen):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/Anbau,_Ausbau_und_Aufstockung/Anbau,_Ausbau_und_Aufstockung-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Bestandsgebäude"** (Zuordnung der Erweiterungsvorschrift zu
  **§ 39 GModG**; bedingte Anforderungen §§ 36 bis 38 GModG; Nachrüstpflichten § 35 GModG;
  Bestandsberechnungen § 38 GModG; Betreiberpflichten §§ 58 bis 60, Prüfpflichten
  §§ 60a–60c; Anforderungen an neue Heizungsanlagen ohne Unterscheidung zwischen Neubau
  und Bestand, Bio-Treppe § 43 GModG):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/Gebaeudebestand-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Bedingte Anforderungen"** (Bagatellregelung 10 %;
  Gesamtnachweis nach § 50 GEG mit 40-Prozent-Grenze; gleichzeitige Modernisierung und
  Erweiterung: getrennter Nachweis für den neuen Gebäudeteil, Energieausweis für das
  gesamte Gebäude nach § 79 Abs. 2 GEG; Verweis auf § 51 GEG für Erweiterung und Ausbau;
  Kopplungsprinzip und Befreiungsanträge):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/BedAnforderungen/Anforderungen-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Neuregelungen mit dem GModG"** (Umbenennung GEG → GModG;
  Wegfall der §§ 71 bis 73 GEG; Verschiebung der §§ 46 bis 51 GEG in die §§ 34 bis 39
  GModG; Inkrafttretensstufen 29.07.2026 / 01.01.2027 / 01.01.2028 / 01.01.2030;
  Bio-Treppe des § 43 GModG mit 10/15/30/60 Prozent; geänderte Referenzgebäude in den
  Anlagen 1 und 2 sowie geänderte Primärenergiefaktoren nach § 22 i. V. m. Anlage 4 ab
  01.01.2027; Verlängerung der Innovationsklausel nach § 103 GModG bis 31.12.2030;
  Ausnahmefrist für Flüchtlingsunterkünfte nach § 102 GModG bis 31.12.2030):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, **„Übergangsrecht"** (Stichtage: Bauantrag, Bauanzeige,
  Kenntnisgabe, Beginn der Bauausführung):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/WeitereRegelungen/Uebergangsrecht/Uebergangsrecht-node.html
- BBSR – konsolidierte nichtamtliche Lesefassung des GModG mit Kennzeichnung der
  Änderungen gegenüber dem GEG 2024 (PDF, Stand 12.08.2026; zum Redaktionszeitpunkt
  maschinell nicht auswertbar):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/SharedDocs/Downloads/DE/GMG/GModG_Kons_Lesefass.pdf?__blob=publicationFile&v=5

**Fachliche Auswertungen (Stufe C – Grundlage des zitierten Wortlauts):**

- **geg-info.de** (Institut für Energie-Effiziente Architektur, Melita Tuschinski),
  nichtamtlicher Volltext **GEG 2024 § 51 „Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei
  Erweiterung und Ausbau"** – vollständiger Wortlaut mit Absatz 1 Nummern 1 und 2,
  100-Prozent-Regel und Absatz 2 (50-Quadratmeter-Schwelle):
  https://www.geg-info.de/geg_2024/051_%C2%A7_anforderungen_baubestand_erweiterung_und_ausbau.htm

**Verwandte Nexvyra-Themenseiten:**

- GModG statt GEG – Paragraphen-Konkordanz alt/neu: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-paragraphen-konkordanz.md
- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) 2026 – was seit dem 29. Juli 2026 gilt: https://nexvyra.de/fakten/gmg-2026.md
- GEG § 48 & Anlage 7 – U-Werte bei Sanierung von Außenbauteilen: https://nexvyra.de/fakten/geg-48-bauteilanforderungen-sanierung.md
- GEG § 47 – Nachrüstpflicht für oberste Geschossdecken (fortgeführt als § 35 GModG): https://nexvyra.de/fakten/geg-47-nachruestpflicht.md
- GModG § 42 – Grundsatz: die zehn zulässigen Heizungsoptionen beim Heizungstausch: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-42-heizungsoptionen-grundsatz.md
- GModG § 43 – „Bio-Treppe" für neue Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-biotreppe.md
- GEG Neubau vs. Bestandsgebäude – die wichtigsten Unterschiede: https://nexvyra.de/fakten/geg-neubau-vs-bestand.md
- GEG § 102 – Befreiung von GEG-Anforderungen bei unbilliger Härte: https://nexvyra.de/fakten/geg-102-befreiung-unbillige-haerte.md
- GModG § 92 – Erfüllungserklärung bei Neubau und Sanierung: https://nexvyra.de/fakten/geg-92-erfuellungserklaerung.md

## Änderungsverlauf

- 2026-08-31: Erstveröffentlichung. Die Seite schließt eine Lücke in der GModG-Reihe zum
  Gebäudebestand: § 35 (Nachrüstpflicht oberste Geschossdecke) und § 36 (bedingte
  Anforderungen, Anlage 7) waren über die Seiten zu §§ 47 und 48 GEG abgedeckt, die
  Erweiterungsvorschrift des § 39 GModG (vormals § 51 GEG) fehlte. Die Zuordnung
  „Erweiterung und Ausbau = § 39 GModG" wurde gegen die amtliche BBSR-Seite
  „Bestandsgebäude" verifiziert, die Verschiebung der §§ 46–51 GEG in die §§ 34–39 GModG
  gegen die BBSR-Seite „Neuregelungen mit dem GModG". Die materiellen Werte (1,2faches
  des Referenzgebäudes nach Anlage 1 bei Wohngebäuden, auf eine Nachkommastelle
  gerundetes 1,25faches der Höchstwerte nach Anlage 3 bei Nichtwohngebäuden,
  100-Prozent-Regel mit Verweis auf §§ 18 und 19, 50-Quadratmeter-Schwelle für den
  sommerlichen Wärmeschutz nach § 14, DIN 4108-2:2013-02) wurden gegen die amtliche
  BBSR-Seite „Anbau, Ausbau und Aufstockung" und den nichtamtlichen Volltext des
  § 51 GEG 2024 abgeglichen. Die Aussage, dass die Weiternutzung der bestehenden
  Heizungsanlage keine zusätzlichen Anforderungen auslöst, stammt ebenfalls vom BBSR.
  factcheck_status=review_needed, weil (1) der konsolidierte amtliche Volltext des GModG
  maschinell nicht auswertbar war, (2) die Absatz- und Nummernstruktur des § 39 GModG
  nicht am Volltext geprüft ist, (3) die Anlagenzählung (Anlagen 1 und 3) im GModG nicht
  verifiziert wurde, (4) die internen Verweise auf §§ 14, 18 und 19 nicht verifiziert
  wurden, (5) die BBSR-Seite zum Anbau für neue Heizungsanlagen noch auf den
  weggefallenen § 71 GEG verweist und die Zuordnung zu den §§ 42 bis 46 GModG deshalb
  nicht ausdrücklich amtlich bestätigt ist, (6) die GModG-Fundstelle der
  Energieausweispflicht bei kombinierter Modernisierung und Erweiterung offen ist und
  (7) eine mögliche Bußgeldbewehrung nach § 108 GModG nicht geprüft wurde. |
  change_type=initial_publication reviewed_by="Nexvyra-Bau-Agent (automatisiert)"
  field="topic_lifecycle" new="published"

## Stand

- Stand: 2026-08-31
- Gültig ab: 2026-07-29 (Inkrafttreten Artikel 1, 5, 6 und 8 des Änderungsgesetzes)
- Status: aktuell (in_force)
- Vorbehalt: Wortlaut und Absatzstruktur des § 39 GModG nicht aus dem konsolidierten
  amtlichen Volltext verifiziert; Anlagenzählung, interne Verweisungen und die
  heizungsrechtliche Folge im Erweiterungsfall stehen unter Prüfvorbehalt
- Quellenautorität: A (BGBl. 2026 I Nr. 226 als Verkündungsnachweis, BBSR-GModG-Infoportal
  als amtliche Verwaltungsquelle; Wortlaut aus nichtamtlichem Volltext des § 51 GEG 2024)
- Lizenz: CC BY 4.0
- factcheck_status: review_needed
