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title: GModG § 60a – Betriebsprüfung und Optimierung von Wärmepumpen (Pflicht ab sechs Wohneinheiten)
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# GModG § 60a – Betriebsprüfung und Optimierung von Wärmepumpen (Pflicht ab sechs Wohneinheiten)

## Kurzantwort

**§ 60a GModG** verpflichtet den Verantwortlichen, eine Wärmepumpe einer **Betriebsprüfung** zu unterziehen, wenn sie **nach Ablauf des 31. Dezember 2023** als Heizungsanlage in einem **Gebäude mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten** – oder zur Einspeisung in ein Gebäudenetz mit mindestens sechs angeschlossenen Einheiten – eingebaut oder aufgestellt wurde. Die Prüfung ist **nach einer vollständigen Heizperiode, spätestens jedoch zwei Jahre nach Inbetriebnahme** fällig und muss bei Wärmepumpen ohne Fernkontrolle **spätestens alle fünf Jahre** wiederholt werden (§ 60a Abs. 1 GModG). Der geltende **Absatz 2 nennt einen neunteiligen Prüfkatalog** – vom hydraulischen Abgleich über die Heizkurve bis zur messtechnischen Auswertung der Jahresarbeitszahl. Erforderliche **Optimierungsmaßnahmen sind innerhalb eines Jahres** nach der Prüfung durchzuführen; Ergebnis und Nachweis sind Mietern auf Verlangen unverzüglich vorzulegen (§ 60a Abs. 5). Wer die Prüfung oder die Optimierung vorsätzlich oder leichtfertig unterlässt, handelt ordnungswidrig – **Geldbuße bis 5.000 Euro** (§ 108 Abs. 1 Nr. 8 und 9 i. V. m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GModG).

> **Rechtsstand-Hinweis:** § 60a GModG wird durch **Artikel 2 Nummer 23a** des Gesetzes vom 23.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226) **vollständig ersetzt**. Die neue Fassung tritt am **1. Januar 2027** in Kraft (Artikel 9 Absatz 2 des Änderungsgesetzes) und ist bereits verkündet, gilt aber noch nicht. Sie verkürzt den Prüfkatalog auf eine Generalklausel, streicht das Schulungserfordernis für die fachkundige Person und nimmt zusätzlich Wärmepumpen aus, für die ein **Wartungsvertrag** besteht. Bis zum 31.12.2026 gilt ausschließlich die unten dargestellte Fassung. Einzelheiten im Abschnitt „Was sich zum 1. Januar 2027 ändert". Stand dieser Seite: 2026-09-02.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 60a GModG, Teil 4 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 („Betreiberpflichten") [gesetze-im-internet.de, § 60a GModG] |
| Gesetz | Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden (Gebäudemodernisierungsgesetz – GModG); bis 28.07.2026 Gebäudeenergiegesetz (GEG) [Inhaltsübersicht Gesamtausgabe] |
| Auslöser der Prüfpflicht | Einbau oder Aufstellung einer Wärmepumpe als Heizungsanlage **nach Ablauf des 31.12.2023** [§ 60a Abs. 1 Satz 1] |
| Gebäudeschwelle | mindestens **sechs Wohnungen oder sonstige selbständige Nutzungseinheiten**; alternativ Einspeisung in ein Gebäudenetz mit mindestens sechs angeschlossenen Einheiten [§ 60a Abs. 1 Satz 1] |
| Erstprüfung fällig | nach **einer vollständigen Heizperiode**, spätestens **zwei Jahre nach Inbetriebnahme** [§ 60a Abs. 1 Satz 1] |
| Wiederholung | spätestens **alle fünf Jahre** – für Wärmepumpen, die **nicht** einer Fernkontrolle unterliegen [§ 60a Abs. 1 Satz 3] |
| Ausgenommene Bauarten | **Warmwasser-Wärmepumpen** und **Luft-Luft-Wärmepumpen** [§ 60a Abs. 1 Satz 2] |
| Prüfumfang | **neun** Prüfpunkte, u. a. hydraulischer Abgleich, Regelparameter (Heizkurve, Absenkzeiten, Heizgrenztemperatur, Warmwasserbereitung, Pumpeneinstellungen, Bivalenzpunkt), Vor-/Rücklauftemperaturen, Ausdehnungsgefäß, messtechnische Auswertung der Jahresarbeitszahl, Kältemittelfüllstand, hydraulische Komponenten, elektrische Anschlüsse, Außeneinheit, Dämmung der Rohrleitungen [§ 60a Abs. 2 Nr. 1–9] |
| Wer darf prüfen | fachkundige Person mit **erfolgreicher Schulung** im Bereich der Überprüfung von Wärmepumpen, die die Inhalte des Absatzes 2 abdeckt [§ 60a Abs. 3] |
| Fachkundig sind insbesondere | Schornsteinfeger (Anlage A Nr. 12 HwO), Installateure und Heizungsbauer (Nr. 24), Kälteanlagenbauer (Nr. 18), Ofen- und Luftheizungsbauer (Nr. 2), Elektrotechniker (Nr. 25) sowie Energieberater auf der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes [§ 60a Abs. 4 Nr. 1–6] |
| Dokumentation | Ergebnis und Optimierungsbedarf **schriftlich** festhalten und dem Verantwortlichen zum Nachweis übersenden [§ 60a Abs. 5 Satz 1] |
| Frist für die Optimierung | **innerhalb eines Jahres** nach der Betriebsprüfung [§ 60a Abs. 5 Satz 2] |
| Mieterrechte | Prüfergebnis und Nachweis über die Arbeiten sind dem Mieter **auf Verlangen unverzüglich** vorzulegen; entsprechend bei Pacht und sonstiger entgeltlicher Nutzungsüberlassung [§ 60a Abs. 5 Sätze 3 und 4] |
| Bußgeld – Prüfung unterlassen | bis **5.000 Euro** [§ 108 Abs. 1 Nr. 8 i. V. m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 3] |
| Bußgeld – Optimierung unterlassen | bis **5.000 Euro** [§ 108 Abs. 1 Nr. 9 i. V. m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 3] |
| Subjektiver Tatbestand | **vorsätzlich oder leichtfertig** [§ 108 Abs. 1 Eingangssatz] |
| Abgrenzung zu § 60b | die Heizungsprüfung älterer Anlagen erfasst ausdrücklich nur Anlagen, die **keine Wärmepumpe** sind [§ 60b Abs. 1 Satz 1] |
| Befreiung | auf Antrag durch die nach Landesrecht zuständige Behörde bei gleichwertiger Zielerreichung oder unbilliger Härte [§ 102 Abs. 1 GModG] |
| Neufassung verkündet | Artikel 2 Nummer 23a des Gesetzes vom 23.07.2026, BGBl. 2026 I Nr. 226 (ausgegeben 28.07.2026) [recht.bund.de, Regelungstext] |
| Inkrafttreten der Neufassung | **01.01.2027** [Artikel 9 Absatz 2 des Änderungsgesetzes] |

## Geltungsbereich

Die Pflicht knüpft an **drei kumulative Merkmale** an. Erstens muss es sich um eine **Wärmepumpe als Heizungsanlage** handeln – „Heizungsanlage" ist nach § 3 Abs. 1 Nr. 14a GModG eine Anlage zur Erzeugung von Raumwärme, Warmwasser oder einer Kombination davon. Zweitens muss sie **nach Ablauf des 31. Dezember 2023 eingebaut oder aufgestellt** worden sein; Bestandswärmepumpen aus der Zeit davor sind nicht erfasst. Drittens muss das Gebäude **mindestens sechs Wohnungen oder sonstige selbständige Nutzungseinheiten** haben – oder die Wärmepumpe muss in ein **Gebäudenetz** einspeisen, an das mindestens sechs solcher Einheiten angeschlossen sind. Ein Gebäudenetz ist nach § 3 Abs. 1 Nr. 9a GModG ein Netz zur ausschließlichen Versorgung von mindestens zwei und bis zu 16 Gebäuden und bis zu 100 Wohneinheiten.

Adressat ist der **Verantwortliche** im Sinne des § 8 GModG – bei vermieteten Mehrfamilienhäusern in aller Regel der Eigentümer. Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleinere Mehrfamilienhäuser bis fünf Einheiten fallen vollständig aus dem Anwendungsbereich heraus, gleich wie alt oder wie neu die Wärmepumpe ist.

Die Vorschrift steht systematisch neben zwei weiteren Betreiberpflichten mit derselben Sechs-Einheiten-Schwelle: der **Heizungsprüfung älterer Anlagen** nach § 60b GModG (nur für Anlagen mit Wasser als Wärmeträger, die **keine** Wärmepumpe sind) und dem **hydraulischen Abgleich** nach § 60c GModG, der nach dem Einbau einer wassergeführten Heizungsanlage durchzuführen ist. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellt diese drei Pflichten im amtlichen GModG-Infoportal gemeinsam dar.

## Ausnahmen

- **Warmwasser-Wärmepumpen und Luft-Luft-Wärmepumpen** sind von der Betriebsprüfung ausgenommen (§ 60a Abs. 1 Satz 2 GModG). Der Ausschluss betrifft die Prüfpflicht insgesamt, nicht nur die Wiederholungsprüfung.
- **Wärmepumpen unter Fernkontrolle** müssen die Prüfung nicht alle fünf Jahre wiederholen: Die Wiederholungspflicht des § 60a Abs. 1 Satz 3 GModG gilt ausdrücklich nur für Wärmepumpen, die **nicht** einer Fernkontrolle unterliegen. Die **Erstprüfung** nach Satz 1 entfällt dadurch nach dem geltenden Wortlaut jedoch **nicht**.
- **Gebäude mit weniger als sechs Wohnungen** oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten sind nicht erfasst.
- **Wärmepumpen, die vor dem 1. Januar 2024** eingebaut oder aufgestellt wurden, unterliegen weder § 60a noch § 60b GModG – letzterer nimmt Wärmepumpen ausdrücklich aus.
- **Befreiung im Einzelfall:** Nach § 102 Abs. 1 GModG haben die nach Landesrecht zuständigen Behörden auf Antrag zu befreien, wenn die Ziele des Gesetzes durch andere Maßnahmen im gleichen Umfang erreicht werden oder die Anforderung im Einzelfall zu einer unbilligen Härte führt.

## Der Prüfkatalog des § 60a Abs. 2 GModG

Die geltende Fassung beschreibt den Prüfumfang **abschließend in neun Nummern**. Die Betriebsprüfung umfasst danach:

1. die Überprüfung, ob ein **hydraulischer Abgleich** durchgeführt wurde,
2. die Überprüfung der **Regelparameter** der Anlage einschließlich der Einstellung von Heizkurve, Abschalt- oder Absenkzeiten, Heizgrenztemperatur, Einstellparametern der Warmwasserbereitung, Pumpeneinstellungen sowie – bei einer Wärmepumpen-Hybridheizung – von Bivalenzpunkt und Betriebsweise,
3. die Überprüfung der **Vor- und Rücklauftemperaturen** und der Funktionstüchtigkeit des **Ausdehnungsgefäßes**,
4. die **messtechnische Auswertung der Jahresarbeitszahl** und – bei größeren Abweichungen von der erwarteten Jahresarbeitszahl – Empfehlungen zur Verbesserung der Effizienz durch Maßnahmen an Heizungsanlage, Heizverteilung, Verhalten oder Gebäudehülle,
5. die Prüfung des **Füllstandes des Kältemittelkreislaufs**,
6. die Überprüfung der **hydraulischen Komponenten**,
7. die Überprüfung der **elektrischen Anschlüsse**,
8. die Kontrolle des Zustands der **Außeneinheit**, sofern vorhanden, und
9. die **Sichtprüfung der Dämmung** der Rohrleitungen des Wasserheizungssystems.

Nummer 4 ist der praktisch anspruchsvollste Punkt: Eine messtechnische Auswertung der Jahresarbeitszahl setzt eine entsprechende Messtechnik voraus. Das Gesetz schreibt jedoch weder ein bestimmtes Messverfahren noch einen Mindestwert der Jahresarbeitszahl vor – Rechtsfolge einer Abweichung ist allein die Pflicht zur Empfehlung von Verbesserungsmaßnahmen.

## Was sich zum 1. Januar 2027 ändert

Artikel 2 Nummer 23a des Änderungsgesetzes vom 23.07.2026 ersetzt § 60a GModG durch eine neue Fassung mit **vier statt fünf Absätzen**. Die wesentlichen Unterschiede:

| Punkt | geltende Fassung (bis 31.12.2026) | Fassung ab 01.01.2027 |
|---|---|---|
| Anknüpfung | Einbau oder Aufstellung nach Ablauf des 31.12.2023 | **Inbetriebnahme** nach dem 31.12.2023 |
| Einschränkung des Anwendungsbereichs | keine nutzungsbezogene Einschränkung | Prüfpflicht nur, **wenn der Betrieb der Wärmepumpe für Raumwärme und Warmwasser erfolgt** (Abs. 1 Satz 1) |
| Bauartbezogene Ausnahme | Warmwasser- und Luft-Luft-Wärmepumpen (Abs. 1 Satz 2) | entfällt als eigener Satz |
| Ausnahme Fernkontrolle | wirkt nur auf die Fünf-Jahres-Wiederholung (Abs. 1 Satz 3) | wirkt auf die **gesamte** Prüfpflicht und wird um den **Wartungsvertrag** erweitert (Abs. 1 Satz 2) |
| Prüfumfang | neunteiliger Katalog (Abs. 2 Nr. 1–9) | **Generalklausel**: „die Überprüfung der für Betrieb, Funktion und Effizienz der Wärmepumpe maßgeblichen Einstellungen und Komponenten" (Abs. 2) |
| Fachkunde | erfolgreiche **Schulung**, die die Inhalte des Abs. 2 abdeckt; Katalog der HwO-Gewerke und Energieeffizienz-Expertenliste | **einschlägige handwerkliche oder technische Berufsqualifikation** im Bereich Heizungs-, Kälte-, Luftheizungs- oder Elektrotechnik (Abs. 3); Schulungserfordernis und HwO-Katalog entfallen |
| Dokumentation und Optimierung | Absatz 5 | inhaltsgleich als **Absatz 4** |
| Bußgeldverweisung | § 108 Abs. 1 Nr. 8 und Nr. 9 (dort „§ 60a Absatz 5 Satz 2") | Nummern verschieben sich auf **Nr. 9 und Nr. 10**; die Verweisung wird auf „**§ 60a Absatz 4 Satz 2**" angepasst (Artikel 2 Nr. 44 Buchstabe a) |
| Bußgeldrahmen | bis 5.000 Euro | unverändert bis **5.000 Euro** (Auffangtatbestand des § 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3) |

Der Gesetzgeber senkt damit die Vollzugshürden deutlich: Weder der detaillierte Prüfkatalog noch die spezielle Wärmepumpen-Schulung bleiben erhalten, und ein bestehender Wartungsvertrag befreit künftig vollständig von der Betriebsprüfung.

## Häufige Fehler

- **§ 60a mit § 60b verwechseln.** Für Wärmepumpen gilt ausschließlich die Betriebsprüfung nach § 60a GModG. § 60b Abs. 1 Satz 1 GModG nimmt Wärmepumpen ausdrücklich aus („keine Wärmepumpe ist"). Die dort geltende Stichtagsfrist 30.09.2027 betrifft Wärmepumpen also nicht.
- **Fernkontrolle als Vollbefreiung lesen.** Nach dem geltenden § 60a Abs. 1 Satz 3 GModG entfällt bei Fernkontrolle nur die **Fünf-Jahres-Wiederholung**, nicht die Erstprüfung. Erst die ab 01.01.2027 geltende Fassung stellt die Ausnahme dem Grunde nach vor die gesamte Prüfpflicht.
- **Wartungsvertrag als Befreiung ansehen.** Ein Wartungsvertrag befreit nach dem **geltenden** Wortlaut nicht. Diese Ausnahme tritt erst am 01.01.2027 in Kraft. Das amtliche BBSR-GModG-Infoportal beschreibt an dieser Stelle bereits die künftige Fassung – wer sich darauf stützt, unterschätzt die bis Ende 2026 geltende Pflichtenlage.
- **Die Sechs-Einheiten-Schwelle auf Wohnungen verengen.** Der Wortlaut lautet „sechs Wohnungen **oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten**". Gewerbeeinheiten in einem gemischt genutzten Gebäude zählen mit.
- **Die Optimierung vergessen.** Bußgeldbewehrt ist nicht nur die unterlassene Prüfung (§ 108 Abs. 1 Nr. 8), sondern eigenständig auch die nicht oder nicht rechtzeitig durchgeführte Optimierungsmaßnahme (§ 108 Abs. 1 Nr. 9). Die Frist beträgt ein Jahr ab der Betriebsprüfung.
- **Bloße Wartung mit der Betriebsprüfung gleichsetzen.** Die allgemeine Wartungs- und Instandhaltungspflicht des § 60 GModG deckt den Prüfkatalog des § 60a Abs. 2 nicht ab – insbesondere nicht die messtechnische Auswertung der Jahresarbeitszahl.

## Beispiel

Ein Mehrfamilienhaus mit **acht Wohnungen** erhält im **März 2025** eine Sole-Wasser-Wärmepumpe als zentrale Heizungsanlage; die Inbetriebnahme erfolgt am 20.03.2025. Eine Fernkontrolle besteht nicht.

- **Erstprüfung:** Die erste vollständige Heizperiode nach Inbetriebnahme endet im Frühjahr 2026; spätestens greift die Zwei-Jahres-Grenze am **20.03.2027**. Bis dahin muss die Betriebsprüfung nach § 60a Abs. 1 Satz 1 GModG durchgeführt sein.
- **Prüfumfang:** Wird die Prüfung noch **im Jahr 2026** durchgeführt, gilt der neunteilige Katalog des § 60a Abs. 2 GModG und die prüfende Person muss die Schulung nach § 60a Abs. 3 GModG durchlaufen haben. Erfolgt sie erst **2027**, gelten die Generalklausel und die abgesenkten Fachkunde-Anforderungen der Neufassung.
- **Optimierung:** Ergibt die Prüfung am 10.11.2026 einen Optimierungsbedarf (etwa eine zu hohe Heizkurve), sind die Maßnahmen bis zum **10.11.2027** durchzuführen (§ 60a Abs. 5 Satz 2 GModG).
- **Mieter:** Verlangt eine Mietpartei Einsicht, sind ihr das Prüfergebnis und der Nachweis über die durchgeführten Arbeiten unverzüglich vorzulegen (§ 60a Abs. 5 Sätze 3 und 4 GModG).
- **Sanktion:** Bleibt die Prüfung bis zum 20.03.2027 aus, kommt bei Vorsatz oder Leichtfertigkeit eine Geldbuße bis **5.000 Euro** in Betracht (§ 108 Abs. 1 Nr. 8 i. V. m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GModG).

Alle Datumsangaben in diesem Beispiel sind aus den genannten Vorschriften abgeleitet; das Gesetz nennt keine anlassbezogenen Regelfristen darüber hinaus.

## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- § 60a GModG im Volltext – Prüfung und Optimierung von Wärmepumpen (Absätze 1 bis 5, Prüfkatalog, fachkundige Personen, Dokumentations- und Optimierungspflicht):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__60a.html
- § 60b GModG im Volltext – Prüfung und Optimierung älterer Heizungsanlagen; Absatz 1 Satz 1 nimmt Wärmepumpen ausdrücklich aus:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__60b.html
- § 60c GModG im Volltext – Hydraulischer Abgleich nach Einbau einer wassergeführten Heizungsanlage in Gebäuden ab sechs Einheiten:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__60c.html
- § 108 GModG im Volltext – Bußgeldvorschriften; Absatz 1 Nummer 8 und 9, Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 (Auffangrahmen bis 5.000 Euro):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__108.html
- § 102 GModG im Volltext – Befreiungen auf Antrag durch die nach Landesrecht zuständige Behörde:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__102.html
- § 3 GModG im Volltext – Begriffsbestimmungen, u. a. „Gebäudenetz" (Absatz 1 Nummer 9a) und „Heizungsanlage" (Nummer 14a):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__3.html
- GModG – nichtamtliche Gesamtausgabe auf gesetze-im-internet.de (Inhaltsübersicht mit Teil 4 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 „Betreiberpflichten"):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/BJNR172810020.html
- Anlage A zur Handwerksordnung – zulassungspflichtige Handwerke; Nummern 2, 12, 18, 24 und 25 als Bezugspunkte des § 60a Absatz 4 GModG:
  https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/anlage_a.html
- Bundesgesetzblatt – Verkündung des Änderungsgesetzes „Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich", BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026 (Ausfertigung 23.07.2026, Federführung BMWSB und BMWE):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO
- Regelungstext des Änderungsgesetzes (amtliche PDF-Fassung, 636.817 Bytes, MD5 e5f62ec86da6904ed4e7e59e7f33ab6a – identisch mit der auf recht.bund.de ausgewiesenen Prüfsumme); Artikel 2 Nummer 23a enthält die Neufassung des § 60a, Artikel 2 Nummer 44 die Anpassung des § 108, Artikel 9 Absatz 2 das Inkrafttreten zum 01.01.2027:
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1

**Behörden / Verwaltung (Stufe B):**

- BBSR – GModG-Infoportal, „Betreiberpflichten" (gemeinsame Darstellung von § 60a, § 60b und § 60c GModG, Sechs-Einheiten-Schwelle, Ein-Jahres-Frist für die Optimierung, Vorlagepflicht gegenüber Mietern):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Anlagen_EE/Betreiberpflichten/Betreiberpflichten-node.html
- BBSR – GModG-Infoportal, „Neuregelungen mit dem GModG" (Umbenennung des GEG in GModG, Neuordnung der Heizungsvorschriften in den §§ 42 ff.):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html
- Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes – Bezugspunkt des § 60a Absatz 4 Nummer 6 GModG:
  https://www.energie-effizienz-experten.de/

**Hinweis zur Darstellung im BBSR-Infoportal:** Das amtliche GModG-Infoportal beschreibt § 60a bereits in der ab 01.01.2027 geltenden Fassung – es nennt die Einschränkung auf den Betrieb für Raumwärme und Warmwasser sowie die Ausnahme für Wärmepumpen mit Wartungsvertrag. Für den bis 31.12.2026 geltenden Rechtsstand ist der Normwortlaut auf gesetze-im-internet.de maßgeblich. Diese Seite folgt dem Normwortlaut und weist die künftige Fassung gesondert aus.

**Verwandte Nexvyra-Themenseiten:**

- § 60b GModG – Heizungsprüfung und Heizungsoptimierung älterer Anlagen (Frist 30.09.2027): https://nexvyra.de/fakten/geg-60b-heizungspruefung-optimierung.md
- Heizungsoptimierung und hydraulischer Abgleich: https://nexvyra.de/fakten/heizungsoptimierung.md
- GModG § 42 – Grundsatz: die zehn zulässigen Heizungsoptionen beim Heizungstausch: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-42-heizungsoptionen-grundsatz.md
- GModG statt GEG – Paragraphen-Konkordanz alt/neu: https://nexvyra.de/fakten/gmodg-paragraphen-konkordanz.md
- GModG § 108 – Bußgeldvorschriften: https://nexvyra.de/fakten/geg-108-bussgeldvorschriften.md

## Änderungsverlauf

- 2026-09-02: Erstveröffentlichung. Die Seite schließt eine Lücke im Bestand: Die Betreiberpflichten der §§ 60b und 60c GModG waren abgedeckt, die Betriebsprüfung von Wärmepumpen nach § 60a GModG bislang nur als Querverweis. Der Wortlaut der Absätze 1 bis 5 wurde am 02.09.2026 aus der konsolidierten Fassung auf gesetze-im-internet.de übernommen (HTTP 200, Titel „§ 60a GModG – Einzelnorm"). Die Neufassung ab 01.01.2027 sowie die Folgeänderung des § 108 wurden aus dem amtlichen Regelungstext-PDF zu BGBl. 2026 I Nr. 226 (Artikel 2 Nummern 23a und 44, Artikel 9 Absatz 2) verifiziert; die MD5-Prüfsumme des heruntergeladenen PDF stimmte mit der auf recht.bund.de ausgewiesenen überein. Alle zwölf Quellen-URLs wurden am 02.09.2026 per curl mit Body-Kontrolle auf HTTP 200 geprüft. Keine Zahlenwerte aus dem Gedächtnis: sämtliche Fristen, Schwellen und Bußgeldrahmen stammen aus dem verlinkten Normtext. Die Abweichung zwischen dem BBSR-Infoportal und dem geltenden Normwortlaut ist im Quellenblock offengelegt. | change_type=initial_publication reviewed_by="Nexvyra-Bau-Agent (automatisiert)" field="topic_lifecycle" new="published"

## Stand

- Stand: 2026-09-02
- Gültig ab: 2024-01-01 (Wortlaut unverändert in das GModG überführt; Umbenennung des Gesetzes mit Wirkung vom 29.07.2026)
- Gültig bis: 2026-12-31 (Ersetzung durch Artikel 2 Nummer 23a des Gesetzes vom 23.07.2026 mit Wirkung vom 01.01.2027)
- Status: aktuell (in_force)
- Quellenautorität: A (Normwortlaut auf gesetze-im-internet.de, amtlicher BGBl.-Regelungstext auf recht.bund.de; BBSR-GModG-Infoportal ergänzend als Verwaltungsquelle der Stufe B)
- Lizenz: CC BY 4.0
- factcheck_status: ok
