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title: Gütliche Erledigung und Ratenzahlung beim Gerichtsvollzieher (§ 802b ZPO)
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# Gütliche Erledigung und Ratenzahlung beim Gerichtsvollzieher (§ 802b ZPO)

## Kurzantwort

Der Gerichtsvollzieher **soll in jeder Lage des Verfahrens auf eine gütliche Erledigung bedacht sein** (§ 802b Abs. 1 ZPO). Hat der Gläubiger eine Zahlungsvereinbarung **nicht ausgeschlossen**, kann der Gerichtsvollzieher dem Schuldner eine **Zahlungsfrist einräumen** oder eine **Tilgung durch Teilleistungen (Ratenzahlung) gestatten** – Voraussetzung ist, dass der Schuldner **glaubhaft darlegt**, die nach Höhe und Zeitpunkt festzusetzenden Zahlungen erbringen zu können (§ 802b Abs. 2 Satz 1 ZPO). Soweit ein **Zahlungsplan** festgesetzt wird, ist die **Vollstreckung aufgeschoben** (Satz 2); die **Tilgung soll binnen zwölf Monaten abgeschlossen** sein (Satz 3). Der Gerichtsvollzieher **unterrichtet den Gläubiger unverzüglich** über Zahlungsplan und Vollstreckungsaufschub (§ 802b Abs. 3 Satz 1 ZPO). **Widerspricht der Gläubiger unverzüglich**, wird der Zahlungsplan mit der Unterrichtung des Schuldners **hinfällig** und der Aufschub endet (Satz 2). **Dieselbe Wirkung** tritt ein, wenn der Schuldner mit einer festgesetzten Zahlung ganz oder teilweise **länger als zwei Wochen in Rückstand** gerät (Satz 3). Praktisch besonders wichtig: **Solange ein Zahlungsplan nach § 802b festgesetzt und nicht hinfällig ist, unterbleibt die Eintragung in das Schuldnerverzeichnis** nach § 882c Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 2 ZPO. Achtung: Eine **Teilzahlung wirkt als Anerkenntnis** und lässt die **Verjährung neu beginnen** (§ 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | **§ 802b ZPO** (Gütliche Erledigung; Vollstreckungsaufschub bei Zahlungsvereinbarung) |
| Grundsatz (Abs. 1) | Gerichtsvollzieher **soll in jeder Lage des Verfahrens** auf gütliche Erledigung bedacht sein |
| Regelbefugnis | gütliche Erledigung ist **Regelbefugnis** des Gerichtsvollziehers (**§ 802a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO**) |
| Voraussetzung (Abs. 2 Satz 1) | Gläubiger hat Zahlungsvereinbarung **nicht ausgeschlossen** **und** Schuldner legt **glaubhaft** dar, die Zahlungen erbringen zu können |
| Inhalt | **Zahlungsfrist** (Stundung) **oder** Tilgung durch **Teilleistungen (Ratenzahlung)** |
| Wirkung (Abs. 2 Satz 2) | soweit ein **Zahlungsplan** festgesetzt ist, ist die **Vollstreckung aufgeschoben** |
| Dauer (Abs. 2 Satz 3) | Tilgung **soll binnen zwölf Monaten** abgeschlossen sein (Soll-Vorschrift) |
| Unterrichtung (Abs. 3 Satz 1) | Gerichtsvollzieher unterrichtet den Gläubiger **unverzüglich** |
| Gläubigerwiderspruch (Abs. 3 Satz 2) | **unverzüglicher** Widerspruch ⇒ Zahlungsplan **hinfällig** mit Unterrichtung des Schuldners, Aufschub endet |
| Zahlungsverzug (Abs. 3 Satz 3) | Rückstand mit einer festgesetzten Zahlung ganz oder teilweise **länger als zwei Wochen** ⇒ dieselben Wirkungen |
| Schuldnerverzeichnis | **keine Eintragung**, solange Zahlungsplan **festgesetzt und nicht hinfällig** ist (**§ 882c Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 2 ZPO**) |
| Vollmacht des Gerichtsvollziehers | darf Leistungen entgegennehmen, quittieren und **Zahlungsvereinbarungen mit Wirkung für den Gläubiger** treffen (**§ 754 Abs. 1 ZPO**) |
| Verjährung | **Teilzahlung = Anerkenntnis** ⇒ **Neubeginn** der Verjährung (**§ 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB**) |
| Kosten | gesonderte Gebühren nach dem **Kostenverzeichnis zum GvKostG** (Nrn. 207, 208) |
| Seit | eingefügt durch das **Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung** vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2258), **in Kraft seit 01.01.2013** |

## Was § 802b ZPO regelt

Die Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen ist kein Selbstzweck. Der Gerichtsvollzieher soll nach **§ 802a Abs. 1 ZPO** auf eine „zügige, vollständige und Kosten sparende Beitreibung" hinwirken – und dazu gehört ausdrücklich der Versuch, die Sache **ohne Pfändung** zu erledigen. **§ 802b Abs. 1 ZPO** formuliert das als Auftrag: „Der Gerichtsvollzieher soll in jeder Lage des Verfahrens auf eine gütliche Erledigung bedacht sein."

Die gütliche Erledigung ist zugleich eine der **Regelbefugnisse** des Gerichtsvollziehers (**§ 802a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO**). Sie muss im Vollstreckungsauftrag **nur dann ausdrücklich bezeichnet** werden, wenn sich der Auftrag **auf sie beschränkt** (§ 802a Abs. 2 Satz 2 ZPO) – der Gläubiger kann also einen reinen „Güteauftrag" erteilen, ohne zugleich die Pfändung in Gang zu setzen.

## Die zwei Voraussetzungen der Zahlungsvereinbarung

Nach **§ 802b Abs. 2 Satz 1 ZPO** darf der Gerichtsvollzieher eine Zahlungsfrist einräumen oder Ratenzahlung gestatten, wenn **beide** Bedingungen erfüllt sind:

1. **Der Gläubiger hat eine Zahlungsvereinbarung nicht ausgeschlossen.** Das Gesetz stellt es dem Gläubiger frei, die Zahlungsvereinbarung im Vollstreckungsauftrag von vornherein auszuschließen. Fehlt ein solcher Ausschluss, ist der Weg für den Gerichtsvollzieher offen.
2. **Der Schuldner legt glaubhaft dar, die Zahlungen erbringen zu können.** Maßgeblich sind die „nach Höhe und Zeitpunkt festzusetzenden Zahlungen". Ein bloßes Zahlungsversprechen genügt nicht – der Schuldner muss die Leistungsfähigkeit plausibel machen (etwa durch Angaben zu Einkommen, laufenden Verpflichtungen und weiteren Gläubigern).

Der Gerichtsvollzieher setzt daraufhin einen **Zahlungsplan** fest. Dabei handelt es sich nicht um einen privatrechtlichen Vertrag zwischen Gläubiger und Schuldner, sondern um eine **hoheitliche Maßnahme im Vollstreckungsverfahren**; die Ermächtigung dazu ergibt sich aus **§ 754 Abs. 1 ZPO**, wonach der Gerichtsvollzieher durch Vollstreckungsauftrag und Übergabe der vollstreckbaren Ausfertigung befugt ist, Leistungen des Schuldners entgegenzunehmen, darüber zu **quittieren** und **Zahlungsvereinbarungen nach § 802b mit Wirkung für den Gläubiger** zu treffen.

## Wirkung: Vollstreckungsaufschub und Zwölf-Monats-Rahmen

**Soweit** ein Zahlungsplan festgesetzt wird, ist die **Vollstreckung aufgeschoben** (§ 802b Abs. 2 Satz 2 ZPO). Der Gerichtsvollzieher pfändet also nicht, solange der Plan läuft. Der Aufschub reicht nur so weit wie der Zahlungsplan – für nicht erfasste Teile der Forderung bleibt die Vollstreckung möglich.

**§ 802b Abs. 2 Satz 3 ZPO** gibt den zeitlichen Rahmen vor: „Die Tilgung **soll** binnen zwölf Monaten abgeschlossen sein." Das ist eine **Soll-Vorschrift**, keine starre Höchstgrenze: In begründeten Ausnahmefällen kann der Gerichtsvollzieher davon abweichen. Die Praxis orientiert sich aber an den zwölf Monaten – wer eine Forderung nur über deutlich längere Zeiträume tilgen könnte, wird auf diesem Weg regelmäßig nicht weiterkommen.

## Wann der Zahlungsplan wieder hinfällig wird

**§ 802b Abs. 3 ZPO** kennt zwei Beendigungsgründe – in beiden Fällen wird der Zahlungsplan **hinfällig** und der **Vollstreckungsaufschub endet**:

- **Widerspruch des Gläubigers (Satz 1 und 2):** Der Gerichtsvollzieher unterrichtet den Gläubiger **unverzüglich** über den festgesetzten Zahlungsplan und den Vollstreckungsaufschub. Widerspricht der Gläubiger **unverzüglich**, wird der Zahlungsplan **mit der Unterrichtung des Schuldners** hinfällig. Der Gläubiger hat also das letzte Wort – der Zahlungsplan steht unter seinem Vorbehalt.
- **Rückstand des Schuldners (Satz 3):** Gerät der Schuldner mit einer festgesetzten Zahlung **ganz oder teilweise länger als zwei Wochen in Rückstand**, treten dieselben Wirkungen ein. Es genügt bereits ein **Teilrückstand**; einer Kündigung oder Mahnung bedarf es nicht.

Danach kann der Gerichtsvollzieher die Vollstreckung fortsetzen – etwa mit der Sachpfändung (§§ 808 ff. ZPO) oder der Abnahme der Vermögensauskunft (§ 802c ZPO).

## Der praktische Hebel: keine Eintragung ins Schuldnerverzeichnis

Der wichtigste mittelbare Vorteil eines Zahlungsplans steht nicht in § 802b, sondern im Recht des Schuldnerverzeichnisses. Nach **§ 882c Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ZPO** ordnet der Gerichtsvollzieher die Eintragung von Amts wegen an, wenn der Schuldner **nicht innerhalb eines Monats** nach Abgabe der Vermögensauskunft die vollständige Befriedigung des Gläubigers nachweist. **Satz 2 der Vorschrift stellt jedoch klar:** „Dies gilt nicht, solange ein **Zahlungsplan nach § 802b festgesetzt und nicht hinfällig** ist."

Ein laufender Zahlungsplan verhindert damit die Eintragung – und die daran anknüpfenden Folgen (Auskünfte an Dritte nach § 882f ZPO, Löschung erst nach drei Jahren gemäß § 882e ZPO). Der Bundesgerichtshof hat sich mit den Hinderungsgründen für eine Eintragung befasst und dabei den **förmlich festgesetzten Zahlungsplan** von einer bloßen **Stundungs- oder Stillhalteabrede** zwischen Gläubiger und Schuldner abgegrenzt (BGH, Beschluss vom 21.12.2015 – I ZB 107/14). Wer die Eintragung vermeiden will, sollte die Ratenzahlung deshalb **über den Gerichtsvollzieher** und nicht nur privat mit dem Gläubiger regeln.

## Der richtige Zeitpunkt

Der Gerichtsvollzieher fordert den Schuldner vor der Abnahme der Vermögensauskunft zur Zahlung auf; die Abnahme ist erst zulässig, wenn seit der Zahlungsaufforderung **mindestens zwei Wochen** vergangen sind und die Forderung nicht vollständig beglichen wurde (**§ 802f Abs. 1 ZPO**). Dieses Zeitfenster ist der praktisch günstigste Moment, um einen Ratenzahlungsvorschlag zu unterbreiten. Weil § 802b Abs. 1 den Gerichtsvollzieher aber **„in jeder Lage des Verfahrens"** zur gütlichen Erledigung anhält, ist ein Vorschlag auch später – etwa im Termin selbst – nicht ausgeschlossen.

Sinnvoll ist ein Vorschlag, der **konkret** ist (Ratenhöhe, Zahltag, Gesamtdauer möglichst innerhalb von zwölf Monaten) und die **Leistungsfähigkeit belegt**. Zu hoch angesetzte Raten sind kontraproduktiv: Schon ein Rückstand von mehr als zwei Wochen lässt den Plan nach § 802b Abs. 3 Satz 3 ZPO entfallen.

## Kosten und Verjährungsfalle

**Kosten:** Der Versuch der gütlichen Erledigung und der Vollstreckungsaufschub bei Zahlungsvereinbarung lösen **gesonderte Gebühren** nach dem Kostenverzeichnis zum **Gerichtsvollzieherkostengesetz (GvKostG, Nrn. 207 und 208)** aus. Diese Kosten sind **Kosten der Zwangsvollstreckung** und damit grundsätzlich vom Schuldner zu tragen (§ 788 ZPO) – ein Zahlungsplan ist also nicht kostenfrei.

**Verjährung:** Wer Raten zahlt, **erkennt die Forderung an**. Nach **§ 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB** beginnt die Verjährung durch Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder ein Anerkenntnis in anderer Weise **neu**. Bei titulierten Ansprüchen läuft ohnehin die **30-jährige** Frist des § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB. Wer meint, eine Forderung sei bereits verjährt oder bestehe nicht, sollte das **vor** der ersten Ratenzahlung prüfen und gegebenenfalls die dafür vorgesehenen Rechtsbehelfe nutzen (Vollstreckungsabwehrklage, § 767 ZPO; Vollstreckungserinnerung, § 766 ZPO).

## Häufige Fehler

- **„Der Gerichtsvollzieher muss mir Ratenzahlung gewähren."** Nein. § 802b Abs. 2 ZPO ist eine **Kann-Vorschrift** und setzt voraus, dass der Gläubiger die Zahlungsvereinbarung **nicht ausgeschlossen** hat und der Schuldner seine Leistungsfähigkeit **glaubhaft darlegt**.
- **„Zwölf Monate sind eine feste Höchstgrenze."** Nein. § 802b Abs. 2 Satz 3 ZPO ist eine **Soll-Vorschrift** („soll binnen zwölf Monaten abgeschlossen sein"); Abweichungen sind in begründeten Fällen möglich.
- **„Wenn der Plan steht, kann der Gläubiger nichts mehr machen."** Nein. Der Gerichtsvollzieher unterrichtet den Gläubiger unverzüglich; **widerspricht dieser unverzüglich**, wird der Zahlungsplan hinfällig und der Vollstreckungsaufschub endet (§ 802b Abs. 3 Satz 2 ZPO).
- **„Eine Rate darf man auch mal einen Monat später zahlen."** Nein. Bereits ein Rückstand **ganz oder teilweise länger als zwei Wochen** lässt den Zahlungsplan entfallen (§ 802b Abs. 3 Satz 3 ZPO) – ohne dass es einer Mahnung bedarf.
- **„Eine Ratenvereinbarung mit dem Gläubiger verhindert den Schufa-relevanten Eintrag genauso."** Nicht zwingend. § 882c Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 2 ZPO knüpft an einen **nach § 802b festgesetzten** Zahlungsplan an; eine rein private Stundungs- oder Stillhalteabrede ist davon zu unterscheiden (vgl. BGH, Beschluss vom 21.12.2015 – I ZB 107/14).
- **„Ratenzahlung ist kostenlos."** Nein. Für gütliche Erledigung und Vollstreckungsaufschub fallen **Gebühren nach dem GvKostG** an, die als Vollstreckungskosten den Schuldner treffen.
- **„Eine Teilzahlung schadet nicht."** Doch – sie wirkt als **Anerkenntnis** und lässt die Verjährung nach **§ 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB neu beginnen**.

## Siehe auch

- [Vermögensauskunft / eidesstattliche Versicherung (§ 802c ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vermoegensauskunft-802c-zpo.html)
- [Sachpfändung durch den Gerichtsvollzieher (§§ 808 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/sachpfaendung-gerichtsvollzieher-808-zpo.html)
- [Schuldnerverzeichnis (§§ 882b–882h ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/schuldnerverzeichnis-882b-zpo.html)
- [Vollstreckungsschutz (§ 765a ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vollstreckungsschutz-765a-zpo.html)
- [Vollstreckungsabwehrklage (§ 767 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vollstreckungsabwehrklage-767-zpo.html)
- [Schuldanerkenntnis gegenüber Inkasso (§§ 780, 781 BGB)](https://nexvyra.de/fakten/schuldanerkenntnis-781-bgb.html)
- [Verjährung von Forderungen (§§ 195, 199 BGB)](https://nexvyra.de/fakten/verjaehrung-forderungen-195-199-bgb.html)

## Quellen

- § 802b ZPO – Gütliche Erledigung; Vollstreckungsaufschub bei Zahlungsvereinbarung (Abs. 1 Güteauftrag; Abs. 2 Zahlungsfrist/Ratenzahlung, Vollstreckungsaufschub, Tilgung binnen zwölf Monaten; Abs. 3 Unterrichtung, Gläubigerwiderspruch, Zwei-Wochen-Rückstand): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802b.html
- § 802a ZPO – Grundsätze der Vollstreckung; Regelbefugnisse des Gerichtsvollziehers (Abs. 1 zügige, vollständige und Kosten sparende Beitreibung; Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 gütliche Erledigung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802a.html
- § 754 ZPO – Vollstreckungsauftrag und vollstreckbare Ausfertigung (Befugnis, Leistungen entgegenzunehmen, zu quittieren und Zahlungsvereinbarungen nach § 802b mit Wirkung für den Gläubiger zu treffen): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__754.html
- § 757 ZPO – Übergabe des Titels und Quittung (bei Teilleistung Vermerk auf der vollstreckbaren Ausfertigung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__757.html
- § 802f ZPO – Abnahme der Vermögensauskunft (Abs. 1: Zahlungsaufforderung und Zwei-Wochen-Frist als Voraussetzung): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802f.html
- § 882c ZPO – Eintragungsanordnung (Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 2: keine Eintragung, solange ein Zahlungsplan nach § 802b festgesetzt und nicht hinfällig ist): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__882c.html
- § 882e ZPO – Löschung im Schuldnerverzeichnis (drei Jahre): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__882e.html
- § 788 ZPO – Kosten der Zwangsvollstreckung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__788.html
- Anlage zum GvKostG (Kostenverzeichnis) – Gebühren für gütliche Erledigung und Vollstreckungsaufschub bei Zahlungsvereinbarung (Nrn. 207, 208): https://www.gesetze-im-internet.de/gvkostg/anlage.html
- § 212 BGB – Neubeginn der Verjährung (Abs. 1 Nr. 1: Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder Anerkenntnis in anderer Weise): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__212.html
- § 197 BGB – Dreißigjährige Verjährungsfrist (Abs. 1 Nr. 3: rechtskräftig festgestellte Ansprüche): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__197.html
- BGH, Beschluss vom 21.12.2015 – I ZB 107/14 (Hinderungsgründe für eine Eintragung im Schuldnerverzeichnis: festgesetzter Zahlungsplan gegenüber Stundungs-/Stillhalteabrede): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.12.2015&Aktenzeichen=I%20ZB%20107/14

## Änderungsverlauf

- 2026-08-10: Erstveröffentlichung der Faktenseite, alle Quellen-URLs gegen amtliche Stellen (gesetze-im-internet.de) und dejure.org gegengeprüft, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects); Wortlaut § 802b Abs. 1–3 (u. a. „soll binnen zwölf Monaten", „länger als zwei Wochen in Rückstand") sowie §§ 802a, 754, 802f, 882c ZPO via dejure.org-Permalink und WebSearch auf gesetze-im-internet.de belegt; Wikidata-Q-IDs Q206893, Q231695, Q2005653 via WebSearch auf wikidata.org verifiziert. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
## Stand

- Stand: 2026-08-10
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
