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title: Hilfsmittel (§ 33 SGB V) – Anspruch, Hilfsmittelverzeichnis, Zuzahlung und Sehhilfen 2026
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# Hilfsmittel (§ 33 SGB V) – Anspruch, Hilfsmittelverzeichnis, Zuzahlung und Sehhilfen 2026

## Kurzantwort

Gesetzlich Krankenversicherte haben nach **§ 33 Abs. 1 SGB V** Anspruch auf Versorgung mit **Hörhilfen, Körperersatzstücken, orthopädischen und anderen Hilfsmitteln**, wenn diese im Einzelfall erforderlich sind, um **den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen**. Ausgeschlossen sind Gegenstände, die als **allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens** anzusehen oder nach § 34 Abs. 4 SGB V ausgeschlossen sind. Der Anspruch umfasst auch **Änderung, Instandsetzung, Ersatzbeschaffung, Ausbildung im Gebrauch sowie notwendige Wartungen** (§ 33 Abs. 1 Satz 5). Die Hilfsmittel müssen die im **Hilfsmittelverzeichnis nach § 139 SGB V** festgelegten Qualitätsanforderungen erfüllen. Wählen Versicherte eine Ausstattung, die **über das Maß des Notwendigen hinausgeht**, tragen sie die **Mehrkosten und höhere Folgekosten selbst** (§ 33 Abs. 1 Satz 9). Versicherte **ab 18 Jahren** leisten je Hilfsmittel eine **Zuzahlung nach § 61 Satz 1 SGB V**: **10 Prozent, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro**, nie mehr als die Kosten; bei **zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln** (z. B. Inkontinenz-, Stomamaterial, Teststreifen) sind es **10 Prozent, höchstens 10 Euro für den gesamten Monatsbedarf** (§ 33 Abs. 8). Für **Sehhilfen** besteht ab dem 18. Lebensjahr nur bei **schwerer Sehbeeinträchtigung** oder starken Refraktionsfehlern (mehr als 6 dpt bei Myopie/Hyperopie, mehr als 4 dpt bei Astigmatismus) ein Anspruch; die **Kosten des Brillengestells** werden nie übernommen (§ 33 Abs. 2). Die maßgebliche Fassung des § 33 SGB V gilt seit dem **1. Januar 2026**.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 33 SGB V (Hilfsmittel) [gesetze-im-internet.de, dejure.org] |
| Fassung | Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege vom 22.12.2025 (BGBl. I Nr. 371), in Kraft seit 01.01.2026 |
| Anspruchsarten (Abs. 1 Satz 1) | Hörhilfen, Körperersatzstücke, orthopädische und andere Hilfsmittel |
| Zweck (Abs. 1 Satz 1) | Erfolg der Krankenbehandlung sichern, drohender Behinderung vorbeugen, Behinderung ausgleichen |
| Ausschluss | allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens; nach § 34 Abs. 4 SGB V ausgeschlossene Mittel |
| Qualitätsmaßstab (Abs. 1 Satz 2) | Anforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 SGB V |
| Mitumfasste Leistungen (Abs. 1 Satz 5) | Änderung, Instandsetzung, Ersatzbeschaffung, Gebrauchsausbildung, notwendige Wartung/technische Kontrolle |
| Mehrkosten (Abs. 1 Satz 9) | bei Ausstattung über das Notwendige hinaus: Mehrkosten und höhere Folgekosten selbst zu tragen |
| Sehhilfen ab 18 (Abs. 2) | nur bei schwerer Sehbeeinträchtigung (Stufe 1, ICD-10-GM 2017) oder > 6 dpt Myopie/Hyperopie bzw. > 4 dpt Astigmatismus |
| Brillengestell (Abs. 2 Satz 4) | Kosten werden nicht übernommen |
| Kontaktlinsen (Abs. 3) | nur in medizinisch zwingend erforderlichen Ausnahmefällen; sonst Zuschuss höchstens in Höhe der Brillenkosten; Pflegemittel nicht übernommen |
| Wiederholung Sehhilfe (Abs. 4) | ab 14 Jahren nur bei Änderung der Sehfähigkeit um mindestens 0,5 Dioptrien |
| Verordnung (Abs. 5a) | vertragsärztliche Verordnung nur nötig bei medizinisch gebotener Diagnose-/Therapieentscheidung; auch Verordnung durch Pflegefachperson (§ 15a) möglich |
| Freie Wahl (Abs. 6) | alle Vertragspartner der Krankenkasse; Zuweisungs- und Beeinflussungsverbot |
| Preis (Abs. 7) | Kasse übernimmt die vertraglich vereinbarten Preise |
| Zuzahlung ab 18 (Abs. 8 Satz 1 i. V. m. § 61 Satz 1) | 10 %, mindestens 5 €, höchstens 10 €, nie mehr als die Kosten |
| Zuzahlung Verbrauchshilfsmittel (Abs. 8 Satz 3) | 10 %, höchstens 10 € für den gesamten Monatsbedarf |
| Befreiung unter 18 Jahren | zuzahlungsfrei; Belastungsgrenze nach § 62 SGB V |
| Hilfsmittelverzeichnis (§ 139 SGB V) | vom GKV-Spitzenverband geführt, in Produktgruppen gegliedert |
| Festbetrag (§ 36 SGB V) | Höchstbetrag (kein Festpreis) für funktionell gleichwertige Hilfsmittel |

## Was sind Hilfsmittel – und wer hat Anspruch?

Hilfsmittel sind sächliche medizinische Leistungen, die den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern, einer drohenden Behinderung vorbeugen oder eine bestehende Behinderung ausgleichen. Nach **§ 33 Abs. 1 Satz 1 SGB V** zählen dazu ausdrücklich **Hörhilfen, Körperersatzstücke (z. B. Prothesen), orthopädische und andere Hilfsmittel** – etwa Rollstühle, Gehhilfen, Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Inhalationsgeräte, Blutzuckermessgeräte oder Pflegebetten, soweit sie im Einzelfall erforderlich sind. Vom Anspruch ausgenommen sind Gegenstände, die als **allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens** anzusehen sind (z. B. eine normale Haushaltsbrille als Lesehilfe, ein handelsübliches Fahrrad), sowie die nach **§ 34 Abs. 4 SGB V** durch Rechtsverordnung ausgeschlossenen Mittel.

Anspruchsberechtigt ist jeder gesetzlich Versicherte, bei dem die medizinische Erforderlichkeit im Einzelfall vorliegt. Bei **stationärer Pflege** hängt der Anspruch auf Hilfsmittel zum Behinderungsausgleich **nicht davon ab, in welchem Umfang noch eine Teilhabe am Leben der Gemeinschaft möglich ist** (§ 33 Abs. 1 Satz 3) – die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zu Doppelversorgung und Teilhabe wird dadurch im Gesetz nachgezeichnet. Die Vorhaltepflicht stationärer Pflegeeinrichtungen für den üblichen Pflegebetrieb bleibt davon unberührt.

## Umfang, Qualität und Hilfsmittelverzeichnis

Der Anspruch beschränkt sich nicht auf die reine Bereitstellung des Geräts. Nach **§ 33 Abs. 1 Satz 5 SGB V** umfasst er auch alle **zusätzlich notwendigen Leistungen**: die **Änderung, Instandsetzung und Ersatzbeschaffung**, die **Ausbildung im Gebrauch** und – soweit zum Schutz vor unvertretbaren gesundheitlichen Risiken erforderlich – die **nach dem Stand der Technik notwendigen Wartungen und technischen Kontrollen**. Für Beschäftigte besteht zudem ein Anspruch auf Hilfsmittel mit **Sicherheitsmechanismus gegen Nadelstichverletzungen**, wenn eine dritte Person die Anwendung übernimmt (§ 33 Abs. 1 Sätze 6 und 7).

Die Qualitätsanforderungen ergeben sich aus dem **Hilfsmittelverzeichnis nach § 139 SGB V**, das der **GKV-Spitzenverband** führt und laufend fortschreibt. Es ist in **Produktgruppen** nach dem jeweiligen Therapieziel gegliedert und legt Mindestanforderungen an Qualität und Funktion fest (§ 33 Abs. 1 Satz 2). Das Verzeichnis ist zwar keine abschließende Positivliste – ein Hilfsmittel kann auch dann erstattungsfähig sein, wenn es (noch) nicht gelistet ist –, es bildet aber den zentralen Qualitäts- und Orientierungsmaßstab. Für **funktionell gleichwertige und untereinander austauschbare** Hilfsmittel kann der GKV-Spitzenverband nach **§ 36 SGB V Festbeträge** festsetzen; der Festbetrag ist ein **Höchstbetrag, kein Festpreis**. Übersteigen die Kosten eines gewählten Produkts den Festbetrag, ohne dass dies medizinisch notwendig ist, trägt der Versicherte die Differenz selbst.

## Verordnung, Genehmigung und Leistungserbringer

Eine **vertragsärztliche Verordnung** ist nach **§ 33 Abs. 5a SGB V** nur dann Voraussetzung, soweit eine **erstmalige oder erneute ärztliche Diagnose- oder Therapieentscheidung medizinisch geboten** ist; seit der 2026-Fassung kann die Leistung auch von einer **Pflegefachperson nach § 15a SGB V** verordnet werden. Ob eine **Genehmigung** der Kasse nötig ist, hängt vom jeweiligen Hilfsmittel ab; verlangt die Kasse eine Genehmigung, prüft sie den Antrag mit **eigenem, weisungsgebundenem Personal** und darf die Prüfung nicht an Dritte auslagern (§ 33 Abs. 5b). In geeigneten Fällen kann der **Medizinische Dienst** eingeschaltet werden. Die **Erforderlichkeit gilt als vermutet**, wenn ein sozialpädiatrisches Zentrum oder ein medizinisches Behandlungszentrum das Hilfsmittel innerhalb der letzten drei Wochen vor Antragstellung empfohlen hat (§ 33 Abs. 5c).

Bei der Auswahl des Anbieters sind Versicherte frei: Nach **§ 33 Abs. 6 SGB V** können sie **alle Leistungserbringer in Anspruch nehmen, die Vertragspartner ihrer Krankenkasse sind**. Ärzte und Kassen dürfen Verordnungen **nicht bestimmten Leistungserbringern zuweisen** und Versicherte nicht in ihrer Wahl beeinflussen – dies gilt ausdrücklich auch für elektronische Verordnungen. Die Kasse übernimmt die **vertraglich vereinbarten Preise** (§ 33 Abs. 7); der Vergütungsanspruch des Leistungserbringers verringert sich um die vom Versicherten zu leistende Zuzahlung (§ 33 Abs. 8 Satz 2).

## Zuzahlung, Mehrkosten und Sehhilfen

**Zuzahlung:** Versicherte, die das **18. Lebensjahr vollendet** haben, leisten zu jedem zu Lasten der GKV abgegebenen Hilfsmittel die Zuzahlung nach **§ 61 Satz 1 SGB V**, also **10 Prozent des von der Kasse zu übernehmenden Betrags, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro** und nie mehr als die Kosten des Mittels (§ 33 Abs. 8 Satz 1). Bei **zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln** – etwa Inkontinenzprodukten, Stomamaterial oder Blutzucker-Teststreifen – beträgt die Zuzahlung **10 Prozent des Gesamtbetrags, höchstens jedoch 10 Euro für den gesamten Monatsbedarf** (§ 33 Abs. 8 Satz 3). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind zuzahlungsfrei; für alle Versicherten deckelt die **Belastungsgrenze nach § 62 SGB V** (2 Prozent bzw. 1 Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen) die Gesamtbelastung.

**Mehrkosten:** Wählen Versicherte ein Hilfsmittel oder Zusatzleistungen, die **über das Maß des Notwendigen hinausgehen**, tragen sie die **Mehrkosten und die dadurch bedingten höheren Folgekosten selbst** (§ 33 Abs. 1 Satz 9). Diese aufzahlungsfähigen Mehrkosten sind von der gesetzlichen Zuzahlung zu unterscheiden und werden **nicht** auf die Belastungsgrenze angerechnet.

**Sehhilfen:** Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres besteht ein allgemeiner Anspruch auf Sehhilfen (§ 33 Abs. 2 Satz 1). **Ab 18 Jahren** ist der Anspruch stark eingeschränkt: Er besteht nur bei einer **schweren Sehbeeinträchtigung mindestens der Stufe 1 nach ICD-10-GM 2017** trotz bestmöglicher Korrektur oder bei einem verordneten Fern-Korrekturausgleich von **mehr als 6 Dioptrien bei Myopie oder Hyperopie bzw. mehr als 4 Dioptrien bei Astigmatismus** (§ 33 Abs. 2 Satz 2); daneben gibt es **therapeutische Sehhilfen** bei bestimmten Augenerkrankungen. Die **Kosten des Brillengestells** werden in keinem Fall übernommen (§ 33 Abs. 2 Satz 4). **Kontaktlinsen** gibt es nur in medizinisch zwingenden Ausnahmefällen; wählt man sie ohne diese Voraussetzung statt einer erforderlichen Brille, zahlt die Kasse höchstens den Betrag, den sie für die Brille aufwenden müsste, und übernimmt keine Pflegemittel (§ 33 Abs. 3). Ein **erneuter** Sehhilfen-Anspruch besteht ab 14 Jahren nur bei einer Änderung der Sehfähigkeit um **mindestens 0,5 Dioptrien** (§ 33 Abs. 4).

## Häufige Fehler

- **„Alles, was der Arzt verordnet, zahlt die Kasse voll."** Falsch – bei einer Ausstattung über das medizinisch Notwendige hinaus trägt der Versicherte die **Mehrkosten selbst** (§ 33 Abs. 1 Satz 9), und über dem **Festbetrag** (§ 36 SGB V) liegende Kosten sind ohne medizinische Notwendigkeit ebenfalls selbst zu tragen.
- **„Die Hilfsmittel-Zuzahlung ist immer 10 Euro."** Falsch – es sind **10 %, mindestens 5, höchstens 10 Euro** und nie mehr als die Kosten (§ 61 Satz 1 SGB V). Bei Verbrauchshilfsmitteln höchstens **10 Euro pro Monat** je Indikation (§ 33 Abs. 8 Satz 3).
- **„Als Erwachsener bekomme ich meine Brille von der Kasse."** Meist falsch – ab 18 nur bei **schwerer Sehbeeinträchtigung** oder starken Refraktionsfehlern; das **Brillengestell** wird ohnehin nie bezahlt (§ 33 Abs. 2).
- **„Nur was im Hilfsmittelverzeichnis steht, wird bezahlt."** Nicht ganz – das Verzeichnis nach § 139 SGB V setzt **Qualitätsanforderungen** und ist Orientierung, aber **keine abschließende Positivliste**; auch nicht gelistete, erforderliche Hilfsmittel können erstattungsfähig sein.
- **„Ich muss das Sanitätshaus nehmen, das der Arzt nennt."** Falsch – Versicherte haben die **freie Wahl unter allen Vertragspartnern** ihrer Kasse; Zuweisung und Beeinflussung sind verboten (§ 33 Abs. 6).
- **„Reparatur und Wartung muss ich selbst zahlen."** Falsch – **Änderung, Instandsetzung, Ersatzbeschaffung, Gebrauchsausbildung und notwendige Wartung** sind vom Anspruch umfasst (§ 33 Abs. 1 Satz 5).
- **„Pflegehilfsmittel und Krankenversicherungs-Hilfsmittel sind dasselbe."** Falsch – **Pflegehilfsmittel** richten sich nach **§ 40 SGB XI** (Pflegeversicherung), Hilfsmittel der Krankenbehandlung nach § 33 SGB V; die Systeme sind zu unterscheiden.




## Quellen

- § 33 SGB V – Hilfsmittel (gesetze-im-internet.de): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html
- § 33 SGB V – Hilfsmittel (dejure.org, Fassung ab 01.01.2026): https://dejure.org/gesetze/SGB_V/33.html
- § 36 SGB V – Festbeträge für Hilfsmittel: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__36.html
- § 61 SGB V – Zuzahlungen (10 % / mind. 5 € / höchstens 10 €): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__61.html
- § 139 SGB V – Hilfsmittelverzeichnis, Qualitätssicherung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__139.html
- § 62 SGB V – Belastungsgrenze (2 % / 1 %): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__62.html
- GKV-Spitzenverband – Hilfsmittelverzeichnis (§ 139 SGB V, Produktgruppen): https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp
- GKV-Spitzenverband – Festbeträge für Hilfsmittel (§ 36 SGB V, Höchstbetrag): https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/festbetraege_3/festbetraege.jsp

## Änderungsverlauf

- 2026-07-19: Erstveröffentlichung. Normtext § 33 SGB V verbatim gegen gesetze-im-internet.de und dejure.org geprüft (Abs. 1–9, Fassung Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege vom 22.12.2025, BGBl. I Nr. 371, in Kraft 01.01.2026). Zuzahlung nach § 61 Satz 1 (10 % / mind. 5 € / höchstens 10 €) und Verbrauchshilfsmittel (höchstens 10 €/Monat, § 33 Abs. 8) belegt. Sehhilfen-Grenzwerte (Stufe 1 ICD-10-GM 2017; > 6 dpt Myopie/Hyperopie, > 4 dpt Astigmatismus; ab 14 J. Änderung ≥ 0,5 dpt) gegen § 33 Abs. 2–4 geprüft. Hilfsmittelverzeichnis (§ 139) und Festbetrag als Höchstbetrag (§ 36) gegen GKV-Spitzenverband verifiziert. Abgrenzung zu Pflegehilfsmitteln (§ 40 SGB XI) und Belastungsgrenze (§ 62) vermerkt. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

Rechtsstand: 19. Juli 2026. § 33 SGB V gilt in der Fassung des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege vom 22.12.2025 (BGBl. I Nr. 371), in Kraft seit 1. Januar 2026. Die Zuzahlungshöhe folgt § 61 Satz 1 SGB V; die Belastungsgrenze nach § 62 SGB V und die Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI werden auf eigenen Themenseiten behandelt.
