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title: Hospiz- und Palliativversorgung (§§ 39a, 37b SGB V) – stationäres Hospiz, ambulanter Hospizdienst und SAPV 2026
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# Hospiz- und Palliativversorgung (§§ 39a, 37b SGB V) – stationäres Hospiz, ambulanter Hospizdienst und SAPV 2026

## Kurzantwort

Gesetzlich Versicherte am Lebensende haben mehrere aufeinander abgestimmte Ansprüche: Nach **§ 39a Abs. 1 SGB V** einen **Zuschuss zur stationären oder teilstationären Versorgung in einem Hospiz**, wenn keine Krankenhausbehandlung nötig ist und eine ambulante Versorgung zu Hause nicht möglich ist – die Krankenkasse trägt hier **95 Prozent** der zuschussfähigen Kosten (unter Anrechnung der Pflegeversicherung), und der **kalendertägliche Zuschuss beträgt 2026 mindestens 355,95 Euro** (9 Prozent der monatlichen Bezugsgröße von 3.955 Euro). **Für Versicherte ist der Hospizaufenthalt kostenlos** – die verbleibenden 5 Prozent bringt das Hospiz über Spenden auf. Nach **§ 39a Abs. 2 SGB V** fördern die Kassen **ambulante Hospizdienste** (qualifizierte ehrenamtliche Sterbebegleitung zu Hause); je Leistungseinheit zahlen sie **2026 bis zu 514,15 Euro** (13 Prozent der Bezugsgröße). Wer eine **nicht heilbare, weit fortgeschrittene Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung** hat und besonders aufwändig versorgt werden muss, hat nach **§ 37b SGB V** Anspruch auf **spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)** – ärztliche und pflegerische Leistungen zu Schmerztherapie und Symptomkontrolle in der vertrauten Umgebung, ärztlich verordnet und **zuzahlungsfrei**. Ergänzt wird dies durch die **Hospiz- und Palliativberatung der Kasse (§ 39b SGB V)** und die **gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (§ 132g SGB V)**.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Stationäre/teilstationäre Hospizleistung | Zuschuss-Anspruch nach § 39a Abs. 1 Satz 1 SGB V [gesetze-im-internet.de] |
| Voraussetzung stationäres Hospiz | Keine Krankenhausbehandlung nötig + ambulante Versorgung zu Hause/Familie nicht möglich [§ 39a Abs. 1 Satz 1 SGB V] |
| Kostenträgeranteil Kasse | 95 % der zuschussfähigen Kosten unter Anrechnung der Leistungen nach SGB XI [§ 39a Abs. 1 Satz 2 SGB V] |
| Kalendertäglicher Mindestzuschuss (Floor) | Mind. 9 % der monatlichen Bezugsgröße = **355,95 €** (2026) [§ 39a Abs. 1 Satz 3 SGB V] |
| Obergrenze Zuschuss | Nicht über die tatsächlichen kalendertäglichen Kosten [§ 39a Abs. 1 Satz 3 SGB V] |
| Eigenanteil der Versicherten | **0 € – Hospizaufenthalt ist für Versicherte kostenlos**; die 5 % trägt das Hospiz über Spenden [GKV-Spitzenverband] |
| Bezugsgröße 2026 (§ 18 SGB IV) | 3.955 € monatlich / 47.460 € jährlich (SVRechengrößenVO 2026) |
| Kinderhospize | Gesonderte Rahmenvereinbarung; besondere Belange sind zu berücksichtigen [§ 39a Abs. 1 Satz 5 SGB V] |
| Ambulanter Hospizdienst | Förderpflicht der Kasse für qualifizierte ehrenamtliche Sterbebegleitung [§ 39a Abs. 2 Satz 1 SGB V] |
| Förderhöhe ambulant je Leistungseinheit | 13 % der monatlichen Bezugsgröße = **514,15 €** (2026) [§ 39a Abs. 2 Satz 7 SGB V] |
| Orte ambulanter Sterbebegleitung | Haushalt, Familie, stationäre Pflegeeinrichtung, Eingliederungshilfe, Kinder-/Jugendhilfe, Krankenhaus [§ 39a Abs. 2 SGB V] |
| SAPV-Anspruch | Nicht heilbare, fortschreitende, weit fortgeschrittene Erkrankung + begrenzte Lebenserwartung + besonders aufwändiger Versorgungsbedarf [§ 37b Abs. 1 Satz 1 SGB V] |
| SAPV-Verordnung | Durch Vertragsarzt oder Krankenhausarzt [§ 37b Abs. 1 Satz 2 SGB V] |
| SAPV-Inhalt | Ärztliche und pflegerische Leistungen inkl. Koordination, v. a. Schmerztherapie und Symptomkontrolle [§ 37b Abs. 1 Satz 3 SGB V] |
| SAPV im stationären Hospiz | Anspruch auf Teilleistung der erforderlichen ärztlichen Versorgung [§ 37b Abs. 1 Satz 4 SGB V] |
| SAPV in Pflegeeinrichtungen | Entsprechender Anspruch für Versicherte in stationären Pflegeeinrichtungen [§ 37b Abs. 2 SGB V] |
| SAPV-Zuzahlung | Zuzahlungsfrei (Kassenleistung) |
| Richtlinie SAPV | G-BA – Spezialisierte-Ambulante-Palliativversorgungs-Richtlinie (SAPV-RL), § 37b Abs. 3 SGB V |
| Beratung durch die Kasse | Individuelle Hospiz- und Palliativberatung nach § 39b SGB V |
| Versorgungsplanung letzte Lebensphase | § 132g SGB V (Angebot durch Pflegeeinrichtungen/Eingliederungshilfe, seit HPG 2015) |
| Aktuelle Fassung § 39a | In Kraft seit 01.01.2026 (Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege v. 22.12.2025, BGBl. I Nr. 371) |
| Ursprung der Ansprüche | § 39a Hospizzuschuss seit 1997; SAPV § 37b durch GKV-WSG (01.04.2007); Ausbau durch Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) 08.12.2015 |

## Geltungsbereich

Die §§ 39a und 37b SGB V gelten für **alle gesetzlich Krankenversicherten** in der letzten Lebensphase. Sie bilden zusammen mit der **häuslichen Krankenpflege (§ 37 SGB V)**, der **allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV)** und der **Hospiz- und Palliativberatung (§ 39b SGB V)** ein abgestuftes System: Ziel ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen möglichst in ihrer **vertrauten Umgebung** zu versorgen und einen Krankenhausaufenthalt am Lebensende zu vermeiden.

Der Gesetzgeber hat dieses System mit dem **Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG)** vom 1. Dezember 2015 deutlich gestärkt (u. a. Umwandlung von „Kann" in „Soll"/„Hat", Einführung von § 39b und § 132g SGB V). Die zum **1. Januar 2026** in Kraft getretene Fassung des § 39a SGB V beruht auf dem **Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege** (BGBl. I Nr. 371 vom 22.12.2025).

## Stationäre und teilstationäre Hospizversorgung (§ 39a Abs. 1 SGB V)

Versicherte, die **keiner Krankenhausbehandlung** bedürfen, haben Anspruch auf einen **Zuschuss zur stationären oder teilstationären Versorgung in einem Hospiz**, in dem palliativ-medizinische Behandlung erbracht wird – vorausgesetzt, eine **ambulante Versorgung im Haushalt oder der Familie kann nicht erbracht werden** (§ 39a Abs. 1 Satz 1 SGB V). Stationäre Hospize sind eigenständige Einrichtungen mit einem eigenen Versorgungsauftrag; die Aufnahme erfolgt in der Regel auf ärztliche Bescheinigung (Notwendigkeit der Hospizversorgung) und Antrag bei der Krankenkasse.

Die **Krankenkasse trägt 95 Prozent** der zuschussfähigen Kosten – berechnet auf Grundlage des mit dem jeweiligen Hospiz vereinbarten **tagesbezogenen Bedarfssatzes** und **unter Anrechnung der Leistungen der Pflegeversicherung** nach dem Elften Buch (§ 39a Abs. 1 Satz 2 SGB V). Der Zuschuss **darf kalendertäglich 9 Prozent der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV nicht unterschreiten** und die tatsächlichen kalendertäglichen Kosten nicht überschreiten (§ 39a Abs. 1 Satz 3 SGB V). Bei einer Bezugsgröße von **3.955 Euro monatlich (2026)** ergibt sich ein **kalendertäglicher Mindestzuschuss von 355,95 Euro**.

Für die **Versicherten selbst ist der Hospizaufenthalt kostenlos**: Der auf 5 Prozent verbleibende Anteil an den zuschussfähigen Kosten wird nicht dem Patienten in Rechnung gestellt, sondern ist vom **Hospiz über Spenden** aufzubringen (GKV-Spitzenverband). Für die **Versorgung in Kinderhospizen** und in Erwachsenenhospizen bestehen nach § 39a Abs. 1 Satz 5 SGB V **jeweils gesonderte Rahmenvereinbarungen** des GKV-Spitzenverbandes mit den maßgeblichen Spitzenorganisationen, die den besonderen Belangen Rechnung tragen. In den Vereinbarungen ist zudem geregelt, in welchen Fällen Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung in ein stationäres Hospiz **wechseln** können (§ 39a Abs. 1 Satz 9 SGB V).

## Ambulante Hospizdienste (§ 39a Abs. 2 SGB V)

Die Krankenkasse **hat ambulante Hospizdienste zu fördern**, die qualifizierte **ehrenamtliche Sterbebegleitung** für Versicherte erbringen, die weder Krankenhausbehandlung noch eine stationäre Hospizversorgung benötigen (§ 39a Abs. 2 Satz 1 SGB V). Die Begleitung findet **im Haushalt, in der Familie, in stationären Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder der Kinder- und Jugendhilfe** statt; entsprechend auch für Versicherte im Krankenhaus im Auftrag des Krankenhausträgers (Satz 2).

Voraussetzung der Förderung ist u. a., dass der Dienst mit palliativ-medizinisch erfahrenen Pflegediensten und Ärzten zusammenarbeitet und unter fachlicher Verantwortung einer entsprechend qualifizierten **Pflegefachperson** steht (§ 39a Abs. 2 Satz 3 SGB V). Der Dienst leistet palliativ-pflegerische Beratung und organisiert Gewinnung, Schulung und Koordination der Ehrenamtlichen. Die **Förderung erfolgt als angemessener Zuschuss** zu den notwendigen Personal- und Sachkosten und **bemisst sich nach Leistungseinheiten** (Verhältnis der Zahl qualifizierter Ehrenamtlicher zur Zahl der Sterbebegleitungen). Die Kassen zahlen **je Leistungseinheit 13 Prozent der monatlichen Bezugsgröße** (§ 39a Abs. 2 Satz 7 SGB V) – **2026 also bis zu 514,15 Euro** –, höchstens jedoch die zuschussfähigen Personal- und Sachkosten. **Für die begleiteten Personen und ihre Angehörigen ist die ambulante Hospizbegleitung kostenfrei.**

## Spezialisierte ambulante Palliativversorgung – SAPV (§ 37b SGB V)

Versicherte mit einer **nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei zugleich begrenzter Lebenserwartung**, die eine **besonders aufwändige Versorgung** benötigen, haben Anspruch auf **spezialisierte ambulante Palliativversorgung** (§ 37b Abs. 1 Satz 1 SGB V). Die Leistung ist von einem **Vertragsarzt oder Krankenhausarzt zu verordnen** (Satz 2). Sie umfasst **ärztliche und pflegerische Leistungen einschließlich ihrer Koordination**, insbesondere zur **Schmerztherapie und Symptomkontrolle**, und zielt darauf, die Betreuung **in der vertrauten häuslichen oder familiären Umgebung** zu ermöglichen (Satz 3). Erbracht wird SAPV durch spezialisierte **Palliative-Care-Teams (PCT)** auf Grundlage von Verträgen nach § 132d SGB V.

Auch **Versicherte in stationären Hospizen** haben einen Anspruch auf die **Teilleistung der erforderlichen ärztlichen Versorgung** im Rahmen der SAPV (§ 37b Abs. 1 Satz 4 SGB V), soweit nicht andere Leistungsträger verpflichtet sind. Für **Versicherte in stationären Pflegeeinrichtungen** (§ 72 Abs. 1 SGB XI) gilt der Anspruch entsprechend (§ 37b Abs. 2 SGB V). Das **Nähere** – insbesondere Anforderungen an Erkrankung und Versorgungsbedarf, Inhalt und Umfang der SAPV und die Zusammenarbeit der Leistungserbringer (integrativer Ansatz) – regelt der **Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)** in der **Spezialisierten-Ambulanten-Palliativversorgungs-Richtlinie (SAPV-RL)** nach § 37b Abs. 3 SGB V. SAPV ist eine **Kassenleistung ohne Zuzahlung**.

## Beratung und Versorgungsplanung (§§ 39b, 132g SGB V)

Ergänzend haben Versicherte nach **§ 39b SGB V** Anspruch auf **individuelle Beratung und Hilfestellung durch ihre Krankenkasse** zu den Leistungen der Hospiz- und Palliativversorgung; die Kasse muss auf Wunsch innerhalb einer bestimmten Frist ein Beratungsangebot unterbreiten und über regionale Angebote informieren.

Nach **§ 132g SGB V** können **zugelassene Pflegeeinrichtungen (§ 43 SGB XI)** und **Einrichtungen der Eingliederungshilfe** ihren Bewohnern eine **gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase** anbieten (finanziert durch die Krankenkassen). Dabei werden die Betroffenen über medizinisch-pflegerische Versorgung und Betreuung in der letzten Lebensphase beraten, mögliche **Notfallsituationen** besprochen und geeignete palliativmedizinische, -pflegerische und psychosoziale Maßnahmen aufgezeigt – auf Wunsch unter Einbeziehung des behandelnden Hausarztes sowie von Angehörigen und Vertrauenspersonen. Dieses Angebot ergänzt die individuelle Vorsorge durch **Patientenverfügung (§ 1827 BGB)** und **Vorsorgevollmacht (§ 1820 BGB)**.

## Häufige Fehler

- **„Ein Hospizplatz kostet mich einen monatlichen Eigenanteil wie im Pflegeheim."** Falsch – für Versicherte ist die stationäre Hospizversorgung **kostenlos**. Die Kasse trägt 95 % der zuschussfähigen Kosten (unter Anrechnung der Pflegeversicherung), die restlichen 5 % bringt das Hospiz über Spenden auf (§ 39a Abs. 1 SGB V; GKV-Spitzenverband).
- **„SAPV und Hospiz sind dasselbe."** Differenziert – SAPV (§ 37b SGB V) ist eine **ärztlich verordnete ambulante Leistung** zu Hause (oder ergänzend im Hospiz/Pflegeheim); das **stationäre Hospiz** (§ 39a Abs. 1 SGB V) ist eine eigene Einrichtung. Beide können sich ergänzen (integrativer Ansatz).
- **„Für die ehrenamtliche Sterbebegleitung muss ich zahlen."** Falsch – die **ambulante Hospizbegleitung** durch qualifizierte Ehrenamtliche ist für Betroffene und Angehörige **kostenfrei**; die Kasse fördert den Dienst je Leistungseinheit (§ 39a Abs. 2 SGB V).
- **„SAPV kann jeder ambulante Pflegedienst einfach erbringen."** Falsch – SAPV wird durch **spezialisierte Palliative-Care-Teams** auf Grundlage von Verträgen nach § 132d SGB V erbracht und muss ärztlich verordnet werden (§ 37b Abs. 1 Satz 2 SGB V).
- **„Ins Hospiz kommt man nur mit einer bestimmten Diagnose in den allerletzten Tagen."** Differenziert – Voraussetzung ist keine Krankenhausbehandlungs­bedürftigkeit und die Unmöglichkeit ambulanter Versorgung zu Hause; maßgeblich ist die palliativ-medizinische Versorgungsnotwendigkeit, nicht eine starre Reststundenzahl (§ 39a Abs. 1 Satz 1 SGB V).
- **„Kinderhospize laufen unter denselben Bedingungen wie Erwachsenenhospize."** Falsch – für Kinderhospize gelten nach § 39a Abs. 1 Satz 5 SGB V **gesonderte Rahmenvereinbarungen**, die den besonderen Belangen der Versorgung von Kindern und Jugendlichen Rechnung tragen.
- **„Beratung zu Hospiz und Palliativ muss ich mir selbst zusammensuchen."** Differenziert – die Krankenkasse ist nach § 39b SGB V zur **individuellen Beratung** verpflichtet, und Pflegeeinrichtungen können eine Versorgungsplanung nach § 132g SGB V anbieten.

## Quellen

- § 39a SGB V – Stationäre und ambulante Hospizleistungen (Fassung ab 01.01.2026): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__39a.html
- § 39a SGB V – Volltext, Fassungshistorie und Rechtsprechung (dejure.org): https://dejure.org/gesetze/SGB_V/39a.html
- § 37b SGB V – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__37b.html
- § 37b SGB V – Volltext und Rechtsprechung (dejure.org): https://dejure.org/gesetze/SGB_V/37b.html
- § 39b SGB V – Hospiz- und Palliativberatung durch die Krankenkassen: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__39b.html
- § 132g SGB V – Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__132g.html
- § 18 SGB IV – Bezugsgröße: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_4/__18.html
- GKV-Spitzenverband – Stationäre Hospizversorgung (95 %-Zuschuss, 5 % über Spenden, kein Eigenanteil): https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hospiz_und_palliativversorgung/stat_hospizleistung/stat_hospiz/stat_hospizversorgung.jsp
- GKV-Spitzenverband – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV): https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hospiz_und_palliativversorgung/sapv_start/spez_amb_palliativ/sapv.jsp
- G-BA – Spezialisierte-Ambulante-Palliativversorgungs-Richtlinie (SAPV-RL): https://www.g-ba.de/richtlinien/64/
- G-BA – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (Themenseite): https://www.g-ba.de/themen/veranlasste-leistungen/palliativversorgung/
- Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026 (Bezugsgröße 3.955 €/Monat): https://www.bundesrat.de/drs.html?id=567-25

## Änderungsverlauf

- 2026-08-07: Erstveröffentlichung. Normtext §§ 39a, 37b SGB V verbatim gegen dejure.org/gesetze-im-internet.de geprüft (§ 39a in der ab 01.01.2026 geltenden Fassung, BGBl. I Nr. 371). Kalendertäglicher Mindestzuschuss (355,95 €) und ambulante Leistungseinheit (514,15 €) aus 9 %/13 % der Bezugsgröße 2026 (3.955 €/Monat, SVRechengrößenVO 2026) berechnet; 95-%-Regel und Kostenfreiheit für Versicherte gegen GKV-Spitzenverband gegengeprüft. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-07
- Gültig ab: 2007-04-01 (SAPV § 37b SGB V, GKV-WSG); § 39a Hospizzuschuss seit 1997, Fassung ab 01.01.2026
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (SGB V, SGB IV, G-BA, GKV-Spitzenverband)
- Lizenz: CC BY 4.0
