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title: Abfindung bei Kündigung – Anspruch, Höhe, Besteuerung und ALG-Folgen
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# Abfindung bei Kündigung – Anspruch, Höhe, Besteuerung und ALG-Folgen

## Kurzantwort

Es gibt **keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung** – auch die Bundesagentur für Arbeit stellt klar: Eine Abfindung ist grundsätzlich eine **freiwillige Leistung** des Arbeitgebers. Ein echter Zahlungsanspruch entsteht nur in drei Konstellationen: (1) **§ 1a KSchG** – der Arbeitgeber kündigt betriebsbedingt, weist im Kündigungsschreiben ausdrücklich auf die Abfindung hin, und der Arbeitnehmer lässt die **3-Wochen-Frist** des § 4 KSchG verstreichen: dann **0,5 Monatsverdienste je Beschäftigungsjahr**; (2) **§§ 9, 10 KSchG** – das Arbeitsgericht löst das Arbeitsverhältnis auf Antrag auf: **bis zu 12 Monatsverdienste**, bei älteren Arbeitnehmern bis 15 bzw. 18; (3) **Sozialplan** nach § 112 BetrVG. In der Praxis entsteht die weit überwiegende Zahl der Abfindungen dagegen im **Vergleich** vor dem Arbeitsgericht oder im **Aufhebungsvertrag** – dort gilt die außergesetzliche Faustformel von **0,5 Bruttomonatsgehältern pro Beschäftigungsjahr**. Steuerlich ist die Abfindung **voll steuerpflichtiger Arbeitslohn** (§ 24 Nr. 1a EStG); der frühere Steuerfreibetrag ist seit 2006 abgeschafft. Die **Fünftelregelung** (§ 34 EStG) gilt weiter, wird aber **seit dem 01.01.2025 nicht mehr im Lohnsteuerabzug** angewandt, sondern **nur noch über die Einkommensteuererklärung**. **Sozialversicherungsbeiträge** fallen auf eine echte Abfindung **nicht** an (§ 14 SGB IV). Auf das Arbeitslosengeld wird die Abfindung **nicht angerechnet** – sie kann aber ein **Ruhen** des Anspruchs auslösen, wenn die ordentliche Kündigungsfrist des Arbeitgebers nicht eingehalten wurde (§ 158 SGB III).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Genereller Abfindungsanspruch | **Nein** – freiwillige Leistung [arbeitsagentur.de] |
| Gesetzlicher Anspruch 1 | § 1a KSchG (betriebsbedingte Kündigung mit Hinweis + Klageverzicht) |
| Höhe nach § 1a KSchG | 0,5 Monatsverdienste je Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses [§ 1a Abs. 2 S. 1 KSchG] |
| Rundung Beschäftigungsdauer | Zeitraum von mehr als 6 Monaten wird auf volles Jahr aufgerundet [§ 1a Abs. 2 S. 3 KSchG] |
| Klagefrist, die verstreichen muss | 3 Wochen ab Zugang der Kündigung [§ 4 KSchG] |
| Gesetzlicher Anspruch 2 | §§ 9, 10 KSchG (gerichtlicher Auflösungsantrag) |
| Obergrenze § 10 Abs. 1 KSchG | bis zu 12 Monatsverdienste |
| Obergrenze ab 50 J. + 15 Dienstjahre | bis zu 15 Monatsverdienste [§ 10 Abs. 2 S. 1 KSchG] |
| Obergrenze ab 55 J. + 20 Dienstjahre | bis zu 18 Monatsverdienste [§ 10 Abs. 2 S. 1 KSchG] |
| Ausnahme höhere Obergrenzen | Nicht bei Erreichen des Regelaltersrenten-Alters [§ 10 Abs. 2 S. 2 KSchG] |
| Definition Monatsverdienst | Geld- und Sachbezüge im Monat der Beendigung [§ 10 Abs. 3 KSchG] |
| Gesetzlicher Anspruch 3 | Sozialplan bei Betriebsänderung [§ 112 BetrVG], Nachteilsausgleich [§ 113 BetrVG] |
| Praxis-Faustformel (Vergleich) | 0,5 Bruttomonatsgehälter je Beschäftigungsjahr – **nicht gesetzlich**, nur Verhandlungsanker |
| Steuerliche Einordnung | Voll steuerpflichtiger Arbeitslohn [§ 24 Nr. 1a i.V.m. § 19 EStG] |
| Steuerfreibetrag | **Abgeschafft** (§ 3 Nr. 9 EStG a.F., aufgehoben zum 01.01.2006) |
| Fünftelregelung | Weiterhin anwendbar [§ 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG] |
| Fünftelregelung im Lohnsteuerabzug | **Entfallen für Zuflüsse ab 01.01.2025** (§ 39b Abs. 3 S. 9, 10 EStG aufgehoben, Wachstumschancengesetz) |
| Wie Fünftelregelung jetzt wirkt | Nur noch über die **Einkommensteuerveranlagung** (Steuererklärung) |
| Voraussetzung Fünftelregelung | Zusammenballung von Einkünften in einem Veranlagungszeitraum |
| Sozialversicherungsbeiträge | Keine – echte Abfindung ist kein Arbeitsentgelt [§ 14 SGB IV, BSG] |
| Anrechnung auf ALG I | Keine Anrechnung als Einkommen |
| Ruhen des ALG-Anspruchs | Bei Unterschreiten der ordentlichen Arbeitgeber-Kündigungsfrist [§ 158 Abs. 1 SGB III] |
| Ruhen – Höchstdauer | Längstens 1 Jahr [§ 158 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 SGB III] |
| Ruhen – Kappungsgrenze | Höchstens bis 60 % der Entlassungsentschädigung [§ 158 Abs. 2 S. 1 SGB III] |
| Minderung des zu berücksichtigenden Teils | −5 % je 5 Jahre Arbeitsverhältnis und je 5 Lebensjahre ab dem 35. Lj., mindestens 25 % [§ 158 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 SGB III] |
| Sperrzeit bei Aufhebungs-/Abwicklungsvertrag | Regelmäßig 12 Wochen ohne wichtigen Grund [§ 159 Abs. 1 Nr. 1 SGB III] |

## Geltungsbereich

Die **§§ 1a, 9, 10 KSchG** setzen voraus, dass das **Kündigungsschutzgesetz überhaupt anwendbar** ist: mehr als 10 Arbeitnehmer im Betrieb (§ 23 Abs. 1 KSchG) und mehr als 6 Monate Betriebszugehörigkeit (§ 1 Abs. 1 KSchG). In **Kleinbetrieben** und in der **Wartezeit** gibt es folglich keinen gesetzlichen Abfindungsanspruch – nur die Verhandlungslösung. **§ 1a KSchG** greift zudem ausschließlich bei einer **betriebsbedingten** Kündigung; bei verhaltens- oder personenbedingten Kündigungen ist er nicht anwendbar.

Der **Sozialplan** nach § 112 BetrVG existiert nur in Betrieben **mit Betriebsrat** und ab in der Regel mehr als 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern (§ 111 BetrVG). **Tarifverträge**, Sozialpläne und individuelle Arbeitsverträge können eigenständige, oft deutlich günstigere Abfindungsregelungen enthalten – diese gehen vor und sind vorrangig zu prüfen.

Die **steuerlichen** Regeln (§§ 24, 34 EStG) und die **sozialversicherungsrechtliche** Beitragsfreiheit gelten unabhängig davon, auf welcher Grundlage die Abfindung gezahlt wird – also auch bei Vergleich und Aufhebungsvertrag.

## § 1a KSchG — der Abfindungsanspruch mit Klageverzicht

Der einzige gesetzliche Anspruch, den ein Arbeitnehmer ohne Gerichtsverfahren erhalten kann, ist eng an Voraussetzungen gebunden. **Alle drei** müssen erfüllt sein:

1. Der Arbeitgeber kündigt **wegen dringender betrieblicher Erfordernisse** (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG).
2. Er erklärt **im Kündigungsschreiben selbst**, dass die Kündigung betriebsbedingt erfolgt und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann.
3. Der Arbeitnehmer erhebt **keine Kündigungsschutzklage** innerhalb von drei Wochen (§ 4 KSchG).

Der Anspruch entsteht dann **mit Ablauf der Kündigungsfrist**. Rechnerisch: 0,5 Monatsverdienste × Beschäftigungsjahre, wobei ein angefangenes Jahr von mehr als sechs Monaten aufgerundet wird. Bei 9 Jahren und 8 Monaten Betriebszugehörigkeit und 4.000 € Monatsverdienst ergibt das 10 × 2.000 € = **20.000 €**.

Wichtig: § 1a KSchG ist ein **Angebot des Arbeitgebers**, keine Pflicht. Er kann den Hinweis auch weglassen – dann gibt es diesen Weg schlicht nicht. Und wer klagt, verliert den § 1a-Anspruch, verhandelt aber oft einen höheren Vergleichsbetrag.

## Besteuerung — was sich zum 01.01.2025 geändert hat

Eine Abfindung ist **Entschädigung für entgangene Einnahmen** (§ 24 Nr. 1a EStG) und damit in voller Höhe steuerpflichtiger Arbeitslohn. Den früheren Steuerfreibetrag des § 3 Nr. 9 EStG gibt es seit dem **01.01.2006** nicht mehr.

Entlastung bringt weiterhin die **Fünftelregelung** des § 34 EStG: Die Steuer wird so berechnet, als verteile sich die Abfindung auf fünf Jahre – konkret als das Fünffache der Differenz zwischen der Steuer auf das um die Abfindung verminderte Einkommen und der Steuer auf dieses Einkommen zuzüglich eines Fünftels der Abfindung. Voraussetzung ist eine **Zusammenballung von Einkünften**: Die Abfindung muss im Zuflussjahr zu einem höheren Gesamtbetrag führen als bei ungestörter Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses.

**Die entscheidende Neuerung:** Durch das **Wachstumschancengesetz** wurden **§ 39b Abs. 3 Sätze 9 und 10 EStG aufgehoben**. Für sonstige Bezüge, die **nach dem 31.12.2024** zufließen, führt der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug **ohne** Fünftelregelung durch. Praktische Folge: Der Arbeitgeber behält zunächst deutlich **mehr Lohnsteuer** ein; die Tarifermäßigung holt sich der Arbeitnehmer erst **über die Einkommensteuererklärung** zurück. Die Erklärung ist damit faktisch Pflicht – wer sie unterlässt, verschenkt die Ermäßigung. Die materielle Steuerbegünstigung selbst ist **nicht** entfallen, nur der Zeitpunkt ihrer Wirkung hat sich verschoben.

**Sozialversicherung:** Eine echte Abfindung entschädigt den **Verlust des Arbeitsplatzes** und nicht geleistete Arbeit. Sie ist deshalb **kein Arbeitsentgelt** im Sinne des § 14 SGB IV und **beitragsfrei** in Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Anders bei **verkappten Entgeltzahlungen** – etwa ausstehender Lohn, Urlaubsabgeltung oder Boni, die nur als „Abfindung" bezeichnet werden: Diese bleiben beitragspflichtig.

## Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld

Eine Abfindung wird **nicht als Einkommen auf das ALG I angerechnet**. Zwei andere Mechanismen können den Bezug jedoch verzögern:

**Ruhen nach § 158 SGB III.** Wird das Arbeitsverhältnis beendet, **ohne** die für den Arbeitgeber maßgebende **ordentliche Kündigungsfrist** einzuhalten, und erhält der Arbeitnehmer dafür eine Entlassungsentschädigung, so **ruht** der ALG-Anspruch bis zu dem Tag, an dem das Arbeitsverhältnis bei Einhaltung der Frist geendet hätte. Das Ruhen ist doppelt begrenzt: Es endet spätestens, wenn der Arbeitslose 60 % der Entschädigung als Arbeitsentgelt verdient hätte, und dauert **höchstens ein Jahr**. Der zu berücksichtigende Anteil sinkt für **je fünf Jahre** Betriebszugehörigkeit und **je fünf Lebensjahre nach Vollendung des 35. Lebensjahres** um jeweils **5 Prozentpunkte** – mindestens verbleiben **25 %**. Wer die reguläre Kündigungsfrist einhält, löst § 158 SGB III **nicht** aus.

**Sperrzeit nach § 159 SGB III.** Davon zu trennen ist die Sperrzeit von in der Regel **12 Wochen**, die bei **Aufhebungsvertrag**, **Abwicklungsvertrag** oder **Eigenkündigung** ohne wichtigen Grund droht. Sie knüpft nicht an die Abfindung an, sondern an die **eigene Mitwirkung** an der Beendigung. Beide Rechtsfolgen können **nebeneinander** eintreten. Die Bundesagentur für Arbeit weist ausdrücklich auf die **Mitwirkungspflicht** hin, den Grund der Arbeitslosigkeit vollständig anzugeben.

## Häufige Fehler

- **„Nach einer Kündigung steht mir immer eine Abfindung zu."** Falsch – es gibt keinen generellen Anspruch; die Abfindung ist grundsätzlich freiwillig bzw. Verhandlungsergebnis (arbeitsagentur.de).
- **„Die Faustformel 0,5 Gehälter pro Jahr ist gesetzlich vorgeschrieben."** Falsch – gesetzlich verankert ist sie nur in § 1a KSchG. Im Vergleich ist sie ein reiner **Verhandlungsanker**; je nach Prozessrisiko sind 0,25 bis 1,5 Monatsgehälter pro Jahr üblich.
- **„Ein Teil der Abfindung ist steuerfrei."** Falsch – der Freibetrag des § 3 Nr. 9 EStG a.F. ist seit dem 01.01.2006 abgeschafft. Die Abfindung ist voll steuerpflichtig.
- **„Der Arbeitgeber wendet die Fünftelregelung auf der Lohnabrechnung an."** Falsch für Zuflüsse ab 01.01.2025 – § 39b Abs. 3 S. 9, 10 EStG wurden aufgehoben. Die Ermäßigung wirkt nur noch in der **Veranlagung**; ohne Steuererklärung geht sie verloren.
- **„Auf die Abfindung fallen Sozialabgaben an."** Falsch bei einer echten Abfindung – sie ist kein Arbeitsentgelt nach § 14 SGB IV. Beitragspflichtig bleiben nur als Abfindung deklarierte Entgeltbestandteile (Restlohn, Urlaubsabgeltung, Bonus).
- **„Die Abfindung wird vom Arbeitslosengeld abgezogen."** Falsch – keine Anrechnung. Sie kann aber ein **Ruhen** nach § 158 SGB III auslösen, wenn die ordentliche Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde.
- **„Sperrzeit und Ruhen sind dasselbe."** Falsch – § 159 SGB III sanktioniert die eigene Mitwirkung an der Beendigung, § 158 SGB III das Unterschreiten der Kündigungsfrist. Beides kann kumulativ eintreten.
- **„Ich kann § 1a KSchG verlangen."** Falsch – der Anspruch entsteht nur, wenn der Arbeitgeber den Hinweis **von sich aus** ins Kündigungsschreiben aufnimmt.





## Quellen

- § 1a KSchG – Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung: https://www.gesetze-im-internet.de/kschg/__1a.html
- § 4 KSchG – Anrufung des Arbeitsgerichts (3-Wochen-Frist): https://www.gesetze-im-internet.de/kschg/__4.html
- § 9 KSchG – Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil: https://www.gesetze-im-internet.de/kschg/__9.html
- § 10 KSchG – Höhe der Abfindung: https://www.gesetze-im-internet.de/kschg/__10.html
- § 23 KSchG – Geltungsbereich (Kleinbetriebsklausel): https://www.gesetze-im-internet.de/kschg/__23.html
- § 112 BetrVG – Sozialplan: https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__112.html
- § 113 BetrVG – Nachteilsausgleich: https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__113.html
- § 24 EStG – Entschädigungen: https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__24.html
- § 34 EStG – Außerordentliche Einkünfte (Fünftelregelung): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__34.html
- § 39b EStG – Einbehaltung der Lohnsteuer (Abs. 3 S. 9, 10 aufgehoben durch Wachstumschancengesetz): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__39b.html
- BMF – Amtliches Lohnsteuer-Handbuch, Anwendung von Vorschriften zum Lohnsteuerabzug: https://lsth.bundesfinanzministerium.de/lsth/2025/B-Anhaenge/Anhang-04/inhalt.html
- § 14 SGB IV – Arbeitsentgelt: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_4/__14.html
- Deutsche Rentenversicherung – GRA zu § 14 SGB IV, Abfindungen: https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvRecht/01_GRA_SGB/04_SGB_IV/pp_0001_25/p_0014/gra_sgb004_p_0014_abfindungen.html
- § 158 SGB III – Ruhen des Anspruchs bei Entlassungsentschädigung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__158.html
- § 159 SGB III – Ruhen bei Sperrzeit: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__159.html
- Bundesagentur für Arbeit – Kündigung, Abfindung, Freistellung: https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld/das-muessen-sie-beachten/kuendigung-abfindung-freistellung
- Bundesagentur für Arbeit – Merkblatt 17: Berücksichtigung von Entlassungsentschädigungen: https://www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-17-entschaedigungen_ba035855.pdf
- Bundesagentur für Arbeit – Fachliche Weisungen § 158 SGB III (gültig ab 01.03.2026): https://www.arbeitsagentur.de/datei/fw-sgb-iii-158_ba036060.pdf
- BMAS – Kündigungsschutz: https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Arbeitnehmerrechte/Kuendigungsschutz/kuendigungsschutz.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-28: Erstveröffentlichung. § 1a Abs. 2 KSchG (0,5 Monatsverdienste, Aufrundung > 6 Monate), § 10 Abs. 1–3 KSchG (12/15/18 Monatsverdienste), § 34 EStG und Wegfall der Fünftelregelung im Lohnsteuerabzug für Zuflüsse ab 01.01.2025 (§ 39b Abs. 3 S. 9, 10 EStG, Wachstumschancengesetz) sowie § 158 Abs. 1, 2 SGB III (60 %-Kappung, −5 % je 5 Jahre, Mindestanteil 25 %, Höchstdauer 1 Jahr) gegen amtliche Quellen verifiziert. Beitragsfreiheit echter Abfindungen nach § 14 SGB IV über GRA der Deutschen Rentenversicherung belegt. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-28
- Gültig ab: 2004-01-01 (§ 1a KSchG, Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (KSchG, BetrVG, EStG, SGB III, SGB IV, BMF, Bundesagentur für Arbeit)
- Lizenz: CC BY 4.0
