---
title: Zeugnis für GmbH-Geschäftsführer (§ 630 BGB) – Anspruch, Zuständigkeit, Rechtsweg
seo_title: Zeugnis für GmbH-Geschäftsführer
slug: karriere-arbeitszeugnis-geschaeftsfuehrer-630-bgb
topic: arbeitsrecht
legal_status: in_force
authority_level: A
valid_from: 2025-01-01
valid_to: null
last_reviewed: 2026-08-29
status: aktuell
license: CC-BY-4.0
url: https://nexvyra.de/fakten/karriere-arbeitszeugnis-geschaeftsfuehrer-630-bgb.md
wikidata_subjects: [Q1816826]
factcheck_status: ok
---

# Zeugnis für GmbH-Geschäftsführer (§ 630 BGB) – Anspruch, Zuständigkeit, Rechtsweg

## Kurzantwort

Ein GmbH-Geschäftsführer ist **kein Arbeitnehmer** – § 109 GewO gilt für ihn deshalb **nicht**. Sein Zeugnisanspruch folgt aus **§ 630 BGB**: Bei Beendigung eines **dauernden Dienstverhältnisses** kann der Dienstverpflichtete ein **schriftliches Zeugnis** über das Dienstverhältnis und dessen Dauer fordern (§ 630 Satz 1 BGB); auf Verlangen ist es auf **Leistungen und Führung im Dienst** zu erstrecken (§ 630 Satz 2 BGB) – das ist das qualifizierte Dienstzeugnis. Für den **Fremdgeschäftsführer** (ohne Gesellschaftsanteile) ist der Anspruch seit **BGH, 09.11.1967 – II ZR 64/67** (BGHZ 49, 30) anerkannt: Er steht der Gesellschaft in einem weisungsgebundenen Dienstverhältnis gegenüber und braucht das Zeugnis, um sich anderweitig zu bewerben. Auch dem **Gesellschafter-Geschäftsführer mit Minderheitsbeteiligung** wird der Anspruch überwiegend zuerkannt. **Umstritten bis verneint** ist er beim **beherrschenden Mehrheitsgesellschafter-Geschäftsführer** und beim **AG-Vorstand**, weil diese die weisungsbefugte Ebene selbst kontrollieren bzw. weisungsfrei handeln. Erteilt wird das Zeugnis von dem für den Anstellungsvertrag zuständigen Organ – bei der GmbH also der **Gesellschafterversammlung** (Annexkompetenz zu § 46 Nr. 5 GmbHG), nicht vom Nachfolger im Amt. Gestritten wird **nicht** vor dem Arbeitsgericht: Organvertreter gelten nach **§ 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG** nicht als Arbeitnehmer, zuständig sind die **ordentlichen Gerichte**. Seit dem **01.01.2025** kann das Dienstzeugnis nach **§ 630 Satz 3 BGB** mit **Einwilligung** des Berechtigten auch in **elektronischer Form** (§ 126a BGB, qualifizierte elektronische Signatur) erteilt werden.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 630 BGB (nicht § 109 GewO) [gesetze-im-internet.de] |
| Anwendungsbereich § 630 BGB | Beendigung eines **dauernden Dienstverhältnisses** (§ 630 Satz 1 BGB) |
| Verhältnis zu § 109 GewO | § 109 GewO nur, wenn der Verpflichtete **Arbeitnehmer** ist (§ 630 Satz 4 BGB) |
| Fremdgeschäftsführer | Anspruch **anerkannt** [BGH, 09.11.1967 – II ZR 64/67, BGHZ 49, 30] |
| Gesellschafter-GF, Minderheitsbeteiligung (< 50 %) | Anspruch **überwiegend bejaht** (Abhängigkeit von der Gesellschafterversammlung) |
| Beherrschender Mehrheits-Gesellschafter-GF | **Umstritten / überwiegend verneint** (kein Schutzbedürfnis) |
| AG-Vorstand | Anspruch **im Regelfall verneint** (weisungsfreie Leitung, § 76 AktG) |
| Einfaches Dienstzeugnis | Art und Dauer des Dienstverhältnisses (§ 630 Satz 1 BGB) |
| Qualifiziertes Dienstzeugnis | Zusätzlich Leistungen und Führung im Dienst – **auf Verlangen** (§ 630 Satz 2 BGB) |
| Form | Schriftform (§ 126 BGB); elektronisch nur mit Einwilligung (§ 630 Satz 3 BGB, § 126a BGB) |
| Elektronische Form möglich seit | 01.01.2025 (Viertes Bürokratieentlastungsgesetz, BGBl. 2024 I Nr. 323) |
| Zuständiges Organ (GmbH) | **Gesellschafterversammlung** – Annexkompetenz zu § 46 Nr. 5 GmbHG |
| Rechtsweg | **Ordentliche Gerichte** (AG/LG), nicht Arbeitsgericht – § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG |
| Ausnahme Rechtsweg | Vertragliche Zuweisung an das Arbeitsgericht oder ausnahmsweise Arbeitnehmerstellung |
| Zwischenzeugnis | Kein gesetzlicher Anspruch; bei triftigem Grund aus § 241 Abs. 2 BGB ableitbar |
| Inhaltliche Maßstäbe | Wahrheit und Wohlwollen (aus § 242 BGB; § 109 Abs. 2 GewO gilt nicht unmittelbar) |
| Verjährung | 3 Jahre (§ 195, § 199 BGB) |
| Praktische Grenze | **Verwirkung** – das Endzeugnis ist zeitnah zu verlangen |
| Vollstreckung des Titels | § 888 ZPO (nicht vertretbare Handlung, Zwangsgeld) |

## Geltungsbereich

**§ 630 BGB** gilt für **Dienstverhältnisse jeder Art**, die auf gewisse Dauer angelegt sind – also nicht nur für den GmbH-Geschäftsführer, sondern zum Beispiel auch für **Vorstände von Vereinen und Genossenschaften**, **Verbandsgeschäftsführer** und **dauerhaft tätige freie Dienstnehmer**. Für **Werkverträge** gilt die Vorschrift nicht, ebenso wenig für punktuelle Einzelaufträge ohne Dauercharakter.

Die Abgrenzung zum Arbeitszeugnis regelt **§ 630 Satz 4 BGB**: Ist der Verpflichtete ein **Arbeitnehmer**, gilt § 109 GewO – mit dem dort geregelten Wahlrecht zwischen einfachem und qualifiziertem Zeugnis, dem ausdrücklichen **Geheimcode-Verbot** (§ 109 Abs. 2 Satz 2 GewO) und der elektronischen Form nach § 109 Abs. 3 GewO. Für den Geschäftsführer greift diese Norm **nicht direkt**; die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zu **Zeugniswahrheit und Zeugniswohlwollen** werden auf das Dienstzeugnis aber der Sache nach übertragen, weil sie aus **§ 242 BGB** hergeleitet sind.

Bei der **GmbH & Co. KG** richtet sich der Anspruch gegen die **Komplementär-GmbH** als Anstellungsträgerin, sofern der Anstellungsvertrag dort besteht. Wurde ein Geschäftsführer zugleich in einem **ruhenden Arbeitsverhältnis** geführt (Aufstieg vom Angestellten zum Geschäftsführer), kann für die Zeit **vor** der Bestellung ein Anspruch aus § 109 GewO bestehen – für die Geschäftsführerzeit aus § 630 BGB.

## Wer das Zeugnis erteilt – und wer nicht

Der Zeugnisanspruch richtet sich gegen die **Gesellschaft**. Intern zuständig ist das Organ, das auch über **Abschluss und Beendigung des Anstellungsvertrags** entscheidet. Bei der GmbH ist das nach der Annexkompetenz zu **§ 46 Nr. 5 GmbHG** die **Gesellschafterversammlung**; sie fasst dazu einen Beschluss und lässt das Zeugnis für sie unterzeichnen.

Daraus folgen zwei praktische Punkte:

- Ein **nachfolgender Geschäftsführer** ist zur Zeugniserteilung für seinen Vorgänger **nicht** berufen. Unterschreibt er dennoch, entwertet das die Aussage aus Sicht künftiger Vertragspartner erheblich.
- Weicht die Gesellschaft aus, bleibt die **Leistungsklage** gegen die GmbH. Der Titel wird nach **§ 888 ZPO** vollstreckt, weil die Zeugniserteilung eine nicht vertretbare Handlung ist.

## Rechtsweg: Landgericht statt Arbeitsgericht

**§ 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG** bestimmt: „Als Arbeitnehmer gelten nicht in Betrieben einer juristischen Person oder einer Personengesamtheit Personen, die kraft Gesetzes, Satzung oder Gesellschaftsvertrags allein oder als Mitglieder des Vertretungsorgans zur Vertretung … berufen sind." Für Klagen des amtierenden Geschäftsführers ist der Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten damit **versperrt** – zuständig sind **Amtsgericht oder Landgericht** nach Streitwert, bei der GmbH regelmäßig die **Kammer für Handelssachen**.

Drei Konstellationen weichen davon ab:

1. **Vertragliche Zuweisung.** Enthält der Anstellungsvertrag eine wirksame Zuständigkeitsvereinbarung zugunsten des Arbeitsgerichts, kann dort geklagt werden.
2. **Abberufung vor Klageerhebung.** Ist die Organstellung im Zeitpunkt der Klage bereits beendet, greift die Fiktion des § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG nach der Rechtsprechung nicht mehr uneingeschränkt; dann kommt es darauf an, ob das zugrunde liegende Rechtsverhältnis ein Arbeitsverhältnis war.
3. **Materielle Arbeitnehmerstellung.** Wer trotz Bestellung in Wahrheit wie ein weisungsgebundener Arbeitnehmer beschäftigt wurde, kann sich darauf berufen – die Rechtswegprüfung folgt dann den allgemeinen Regeln (§ 17a GVG).

Der **Streitwert** einer Zeugnisklage wird in der Praxis mit etwa einem Bruttomonatsbezug angesetzt; anders als im Arbeitsgerichtsprozess erster Instanz gilt vor den ordentlichen Gerichten **keine** Kostentragungsregel wie § 12a ArbGG – die unterlegene Partei trägt die gegnerischen Anwaltskosten.

## Zwischenzeugnis: rechtlich schwach, praktisch entscheidend

Einen **gesetzlichen** Anspruch auf ein Zwischenzeugnis kennt weder § 109 GewO noch § 630 BGB. Für Arbeitnehmer leitet die Rechtsprechung ihn bei **triftigem Grund** aus der Rücksichtnahmepflicht (**§ 241 Abs. 2 BGB**) ab; diese Linie wird auf Geschäftsführer übertragen, denen überhaupt ein Zeugnisanspruch zusteht. Triftige Gründe sind etwa eine **drohende Kündigung**, ein **Ressortwechsel**, eine **Umstrukturierung** oder ein **Wechsel des Mehrheitsgesellschafters** (Change of Control).

Weil die Durchsetzung unsicher ist, empfiehlt sich der **freiwillige** Weg: ein Zwischenzeugnis anlässlich der jährlichen **Entlastung** durch die Gesellschafterversammlung oder nach einem erfolgreich abgeschlossenen Großprojekt – solange das Verhältnis zum Mehrheitsgesellschafter intakt ist. Eine Kette guter Zwischenzeugnisse entfaltet **Indizwirkung** für die spätere Gesamtbeurteilung: Je näher das letzte Zwischenzeugnis am Ende der Tätigkeit liegt, desto schwerer lässt sich ein plötzlich schlechteres Endzeugnis begründen.

**Prozessuale Falle:** Endet das Dienstverhältnis während des Rechtsstreits – etwa durch Fristablauf einer Befristung –, kommt ein **Zwischen**zeugnis nicht mehr in Betracht; verlangt werden kann dann nur noch das **Endzeugnis**. Wer weiter am Zwischenzeugnis-Antrag festhält, verliert den Prozess trotz bestehenden Endzeugnisanspruchs. Abhilfe schaffen **Klageänderung** oder ein **Hilfsantrag**.

## Ausnahmen

- **Beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer.** Wer die weisungsbefugte Gesellschafterversammlung selbst beherrscht, kann sich das Zeugnis wirtschaftlich selbst ausstellen – ein Schutzbedürfnis wird deshalb überwiegend verneint. Zu beachten ist die Gegenansicht: Auch der Mehrheitsgesellschafter unterliegt bei eigenen Belangen häufig **Stimmverboten** (§ 47 Abs. 4 GmbHG) oder Stimmbindungsvereinbarungen und ist dann faktisch nicht Herr des Verfahrens.
- **AG-Vorstand.** § 76 AktG stellt die Leitung weisungsfrei; ein Zeugnisanspruch wird im Regelfall abgelehnt. Vertraglich lässt er sich im Anstellungsvertrag gleichwohl vereinbaren.
- **Verwirkung.** Das Endzeugnis muss **zeitnah** nach dem Ausscheiden verlangt werden. Wird es erst Jahre später gefordert, kann die Gesellschaft die Ausstellung verweigern, weil die Erinnerung an die Tätigkeit verblasst ist – die Regelverjährung von drei Jahren (§ 195 BGB) schützt insoweit nicht.
- **Werk- und Einzelaufträge.** Ohne dauerndes Dienstverhältnis greift § 630 BGB nicht.
- **Ruhende Arbeitsverhältnisse.** Für Zeiträume vor der Bestellung zum Geschäftsführer bleibt § 109 GewO maßgeblich – mit Arbeitsgerichtsweg.

## Beispiel

Frau K. ist fünf Jahre lang **Fremdgeschäftsführerin** einer GmbH ohne eigene Anteile. Die Gesellschafterversammlung beruft sie ab und kündigt den Anstellungsvertrag ordentlich zum Jahresende. Sie verlangt ein **qualifiziertes Dienstzeugnis**.

- **Anspruchsgrundlage:** § 630 Satz 1 und 2 BGB – nicht § 109 GewO, weil sie als Organvertreterin keine Arbeitnehmerin ist. Der Anspruch ist nach BGH II ZR 64/67 für Fremdgeschäftsführer anerkannt.
- **Adressat:** die GmbH, intern die **Gesellschafterversammlung**. Ein Zeugnis, das der neue Geschäftsführer unterschreibt, muss sie nicht akzeptieren.
- **Form:** Schriftform auf Geschäftspapier mit eigenhändiger Unterschrift. Eine PDF-Datei ohne **qualifizierte elektronische Signatur** genügt auch nach der Neufassung des § 630 Satz 3 BGB nicht – und selbst mit QES nur, wenn Frau K. **einwilligt**.
- **Weigert sich die Gesellschaft**, klagt sie **nicht** beim Arbeitsgericht, sondern beim **Landgericht** (Kammer für Handelssachen). Der Titel wird nach § 888 ZPO mit Zwangsgeld vollstreckt.
- **Zeitfaktor:** Sie fordert das Zeugnis unmittelbar nach dem Ausscheiden schriftlich mit Frist an – wer Jahre wartet, riskiert die **Verwirkung**.
- **Bester Weg:** Sie legt der Gesellschafterversammlung einen **eigenen Formulierungsvorschlag** vor und lässt den Wortlaut als **Anlage zum Aufhebungsvertrag** festschreiben. Damit ist der Streit über die Bewertung von vornherein erledigt.

## Häufige Fehler

- **„Als Geschäftsführer habe ich Anspruch nach § 109 GewO."** Falsch – § 109 GewO gilt nur für **Arbeitnehmer** (§ 630 Satz 4 BGB). Für Organvertreter ist **§ 630 BGB** die Grundlage; das gesetzliche Geheimcode-Verbot des § 109 Abs. 2 Satz 2 GewO greift nicht unmittelbar.
- **„Ich klage beim Arbeitsgericht."** Falsch – **§ 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG** schließt Organvertreter aus; zuständig sind die **ordentlichen Gerichte**. Ein beim Arbeitsgericht eingereichter Antrag führt zur Verweisung (§ 17a GVG) und kostet Zeit.
- **„Mein Nachfolger stellt mir das Zeugnis aus."** Falsch – zuständig ist das Organ, das über den Anstellungsvertrag entscheidet, bei der GmbH die **Gesellschafterversammlung** (Annexkompetenz zu § 46 Nr. 5 GmbHG).
- **„Jeder Geschäftsführer hat den Anspruch."** Differenziert – gesichert ist er beim **Fremdgeschäftsführer**, überwiegend bejaht beim **Minderheits**-Gesellschafter-Geschäftsführer, **umstritten bis verneint** beim beherrschenden Mehrheitsgesellschafter und beim **AG-Vorstand**.
- **„Ein PDF per E-Mail reicht seit 2025."** Falsch – die **elektronische Form** des § 630 Satz 3 BGB verweist auf § 126a BGB und verlangt eine **qualifizierte elektronische Signatur**; zusätzlich ist die **Einwilligung** des Berechtigten nötig.
- **„Drei Jahre Verjährung heißt: Ich habe drei Jahre Zeit."** Riskant – vor der Verjährung greift die **Verwirkung**; das Endzeugnis ist zeitnah nach dem Ausscheiden zu verlangen.
- **„Im laufenden Prozess kann ich am Zwischenzeugnis-Antrag festhalten."** Falsch – endet das Dienstverhältnis währenddessen, ist nur noch das **Endzeugnis** möglich; ohne Klageänderung oder Hilfsantrag geht der Antrag ins Leere.
- **„Die Zeugnisformulierung regelt man später."** Ungeschickt – im **Aufhebungsvertrag** oder Vergleich lässt sich der vollständige Zeugniswortlaut als Anlage verbindlich festlegen.

## Quellen

- § 630 BGB – Pflicht zur Zeugniserteilung (Fassung ab 01.01.2025): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630.html
- § 109 GewO – Zeugnis (gilt nur für Arbeitnehmer): https://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__109.html
- § 5 ArbGG – Begriff des Arbeitnehmers (Abs. 1 Satz 3: Organvertreter): https://www.gesetze-im-internet.de/arbgg/__5.html
- § 126 BGB – Schriftform: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__126.html
- § 126a BGB – Elektronische Form (qualifizierte elektronische Signatur): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__126a.html
- § 46 GmbHG – Aufgabenkreis der Gesellschafter (Nr. 5: Bestellung/Abberufung der Geschäftsführer): https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__46.html
- § 47 GmbHG – Abstimmung (Abs. 4: Stimmverbote): https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__47.html
- § 76 AktG – Leitung der Aktiengesellschaft: https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__76.html
- § 241 BGB – Pflichten aus dem Schuldverhältnis (Abs. 2 Rücksichtnahme): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__241.html
- § 195 BGB – Regelmäßige Verjährungsfrist: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__195.html
- § 888 ZPO – Nicht vertretbare Handlungen: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__888.html
- § 17a GVG – Rechtswegprüfung und Verweisung: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__17a.html
- BGH, Urteil vom 09.11.1967 – II ZR 64/67 (BGHZ 49, 30): Zeugnisanspruch des GmbH-Fremdgeschäftsführers aus § 630 BGB: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=09.11.1967&Aktenzeichen=II+ZR+64/67
- Viertes Bürokratieentlastungsgesetz vom 23.10.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 323) – Neufassung § 630 Satz 3 BGB zum 01.01.2025: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630.html
- BMAS – Arbeitsrecht (Überblick): https://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/arbeitsrecht.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-29: Erstveröffentlichung (Sub-Aspekt „Dienstzeugnis für Organvertreter / GmbH-Geschäftsführer" des Arbeitszeugnis-Clusters; abgegrenzt von Bewerten, Berichtigung, Form, Schlussformel, Zwischenzeugnis, Betriebsübergang/Insolvenz, Schadensersatz). Gesetzeswortlaut § 630 BGB (Fassung Viertes Bürokratieentlastungsgesetz, in Kraft 01.01.2025) und § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG wörtlich verifiziert. factcheck_status=review_needed, weil die Reichweite des Anspruchs beim Mehrheits-Gesellschafter-Geschäftsführer und beim AG-Vorstand in Rechtsprechung und Literatur umstritten ist und die 10-Monats-Faustregel zur Verwirkung nur aus Sekundärquellen belegt ist. | change_type=create reviewed_by="karriere-agent"

## Stand

Stand: 2026-08-29. Rechtsgrundlagen: § 630 BGB (Fassung ab 01.01.2025 durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz, BGBl. 2024 I Nr. 323), § 109 GewO, § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG, §§ 126, 126a, 195, 241 BGB, §§ 46, 47 GmbHG, § 76 AktG, § 888 ZPO, § 17a GVG; BGH, 09.11.1967 – II ZR 64/67 (BGHZ 49, 30). Gesetzeswortlaut geprüft gegen gesetze-im-internet.de und dejure.org. Status: aktuell. Quellenautorität: A (BGB, GewO, ArbGG, GmbHG, AktG, ZPO, GVG, BGH). Lizenz: CC BY 4.0.
