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title: "Kaskoversicherung 2026 – Kürzung bei grober Fahrlässigkeit, Obliegenheiten und Leistungsfreiheit (§§ 81, 28, 82 VVG)"
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# Kaskoversicherung 2026 – Kürzung bei grober Fahrlässigkeit, Obliegenheiten und Leistungsfreiheit (§§ 81, 28, 82 VVG)

## Kurzantwort

Die **Kaskoversicherung ist freiwillig**: Gesetzlich vorgeschrieben ist für Kraftfahrzeughalter nur die **Haftpflichtversicherung** (**§ 1 Pflichtversicherungsgesetz, PflVG**). Ob und in welchem Umfang die eigene Kasko leistet, regelt der Versicherungsvertrag – für **Kürzung und Leistungsfreiheit** setzt das **Versicherungsvertragsgesetz (VVG)** aber feste Grenzen:

- **Vorsatz:** Führt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall **vorsätzlich** herbei, ist der Versicherer **nicht zur Leistung verpflichtet** (**§ 81 Abs. 1 VVG**).
- **Grobe Fahrlässigkeit:** Führt er ihn **grob fahrlässig** herbei, darf der Versicherer seine Leistung **„in einem der Schwere des Verschuldens … entsprechenden Verhältnis" kürzen** (**§ 81 Abs. 2 VVG**). Eine starre „Alles-oder-nichts"-Regel gibt es nach dem Gesetzeswortlaut nicht; die Kürzung richtet sich nach der **Schwere des Verschuldens**.
- **Obliegenheitsverletzung:** Verletzt der Versicherungsnehmer eine vertragliche **Obliegenheit** (z. B. Meldepflichten oder Pflichten nach dem Schadenfall), gelten die Regeln des **§ 28 VVG** – dort mit **eigener Beweislast des Versicherungsnehmers** für fehlende grobe Fahrlässigkeit und mit dem **Kausalitätsgegenbeweis** (§ 28 Abs. 3 VVG).

Die Prozentwerte einer Kürzung nennt das Gesetz **nicht**; sie hängen vom Einzelfall ab und werden von den Gerichten entschieden.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Frage | Antwort |
| Ist die Kasko Pflicht? | Nein. Pflicht ist nur die Kfz-Haftpflicht (§ 1 PflVG). Teil- und Vollkasko sind freiwillige Vertragsleistungen |
| Vorsätzliche Herbeiführung | Versicherer leistungsfrei (§ 81 Abs. 1 VVG) |
| Grob fahrlässige Herbeiführung | Versicherer darf kürzen – im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens (§ 81 Abs. 2 VVG) |
| Obliegenheit vor dem Schaden verletzt | Kündigung binnen einem Monat ab Kenntnis möglich, außer die Verletzung beruht nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit (§ 28 Abs. 1 VVG) |
| Obliegenheit verletzt, Leistungsfreiheit vereinbart | Vorsatz: leistungsfrei; grobe Fahrlässigkeit: Kürzung nach Verschuldensgrad; Beweislast für fehlende grobe Fahrlässigkeit beim Versicherungsnehmer (§ 28 Abs. 2 VVG) |
| Kausalität | Keine Kürzung/Leistungsfreiheit, soweit die Obliegenheitsverletzung weder für Eintritt oder Feststellung des Versicherungsfalls noch für Feststellung oder Umfang der Leistungspflicht ursächlich war – nicht bei Arglist (§ 28 Abs. 3 VVG) |
| Pflichten nach dem Schadenfall (Auskunft/Aufklärung) | Leistungsfreiheit setzt voraus, dass der Versicherer gesondert in Textform auf die Rechtsfolge hingewiesen hat (§ 28 Abs. 4 VVG) |
| Rücktrittsrecht als Folge einer Obliegenheitsverletzung | Unwirksam, wenn vertraglich vereinbart (§ 28 Abs. 5 VVG) |
| Schadenabwendung und -minderung | Versicherungsnehmer muss nach Möglichkeit für Abwendung und Minderung sorgen und zumutbare Weisungen befolgen bzw. einholen (§ 82 Abs. 1, 2 VVG); Rechtsfolge bei Verletzung wie bei § 28 (§ 82 Abs. 3, 4 VVG) |
| Übergang von Ersatzansprüchen | Ersatzansprüche gegen Dritte gehen auf den Versicherer über, soweit er zahlt (§ 86 Abs. 1 VVG) |
| Bußgeld-/Punktewerte | Keine auf dieser Seite – die Kürzung folgt dem Versicherungsrecht, nicht der BKatV |

## Gesetzliche Ausgangslage: Haftpflicht Pflicht, Kasko freiwillig

**§ 1 PflVG** verpflichtet den Halter, eine **Haftpflichtversicherung** zur Deckung der durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursachten Personen-, Sach- und sonstigen Vermögensschäden abzuschließen und aufrechtzuerhalten. Eine Pflicht zur **Kaskoversicherung** – also zur Absicherung des **eigenen Fahrzeugs** – enthält das Gesetz nicht. Sie entsteht nur durch Vertrag (oder durch Anforderungen eines Finanzierungs- oder Leasinggebers, die sich aus dem jeweiligen Vertrag ergeben und hier nicht geprüft sind).

Was **Teilkasko** und **Vollkasko** im Einzelnen abdecken, steht in den **Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB)** des jeweiligen Versicherers. Diese Bedingungen sind **keine Gesetze**, unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer und sind auf dieser Seite **nicht** im Wortlaut ausgewertet. Typischerweise deckt die Teilkasko bestimmte benannte Gefahren (z. B. Entwendung, Brand, Naturgewalten, Wildunfall), die Vollkasko zusätzlich selbstverschuldete Unfallschäden am eigenen Fahrzeug – maßgeblich ist aber stets **der eigene Vertragstext**.

## § 81 VVG – Herbeiführung des Versicherungsfalls

**§ 81 Abs. 1 VVG:** Der Versicherer ist nicht zur Leistung verpflichtet, wenn der Versicherungsnehmer **vorsätzlich** den Versicherungsfall herbeiführt.

**§ 81 Abs. 2 VVG:** Führt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall **grob fahrlässig** herbei, ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung **in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen**.

Was folgt daraus?

- **Das Gesetz kennt eine Abstufung.** Ob die Leistung um einen Teil gekürzt wird, hängt vom Gewicht des Fehlverhaltens ab. Feste Quoten (etwa „50 %") stehen **nicht im Gesetz**.
- **Der Versicherer „ist berechtigt"** zu kürzen – das ist ein **Recht**, keine automatische Kürzung. Ob er es ausübt und in welcher Höhe, ist im Streitfall gerichtlich überprüfbar.
- **Grob fahrlässig** ist ein Rechtsbegriff, den die Gerichte ausfüllen; das Gesetz definiert ihn in § 81 VVG nicht. Typische Streitfragen im Verkehrsbereich sind Verstöße gegen elementare Verkehrsregeln, etwa im Zusammenhang mit [Rotlicht](/fakten/rotlichtverstoss-37-stvo.html), [Alkohol am Steuer](/fakten/alkohol-am-steuer-promillegrenzen.html), [Drogen](/fakten/drogen-am-steuer-thc-cannabis.html) oder [Medikamenten](/fakten/medikamente-am-steuer-24a-stvg.html) sowie der Handynutzung ([Handy am Steuer](/fakten/handy-am-steuer-stvo.html)). Welche Kürzung im Einzelfall zulässig ist, wird **nicht** durch das Straf- oder Bußgeldrecht vorgegeben – eine Verurteilung oder ein Bußgeld ersetzt die versicherungsrechtliche Prüfung des Verschuldensgrads nicht.

## § 28 VVG – Obliegenheiten vor und nach dem Schadenfall

Eine **Obliegenheit** ist eine vertragliche Verhaltenspflicht, deren Verletzung nicht auf Schadensersatz, sondern auf **Verlust oder Kürzung des Versicherungsschutzes** zielt. Im Kfz-Bereich enthalten die AKB typischerweise Obliegenheiten, die **vor** dem Schaden (z. B. Fahren nur mit gültiger Fahrerlaubnis, siehe [Fahren ohne Fahrerlaubnis](/fakten/fahren-ohne-fahrerlaubnis-21-stvg.html)) oder **nach** dem Schaden (Anzeige, Aufklärung) zu beachten sind. Das Gesetz begrenzt die Rechtsfolgen:

1. **Vor dem Versicherungsfall** (**§ 28 Abs. 1 VVG**): Der Versicherer kann den Vertrag **innerhalb eines Monats** ab Kenntnis der Verletzung **fristlos kündigen** – es sei denn, die Verletzung beruht nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
2. **Leistungsfreiheit nur bei Vorsatz, Kürzung bei grober Fahrlässigkeit** (**§ 28 Abs. 2 VVG**): Ist vertraglich Leistungsfreiheit für den Verletzungsfall vereinbart, gilt sie **vollständig bei Vorsatz**. Bei **grober Fahrlässigkeit** darf der Versicherer nur **im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens kürzen**. Der Versicherungsnehmer trägt die **Beweislast** dafür, dass **keine grobe Fahrlässigkeit** vorliegt.
3. **Kausalitätsgegenbeweis** (**§ 28 Abs. 3 VVG**): Soweit die Obliegenheitsverletzung **weder** für Eintritt oder Feststellung des Versicherungsfalls **noch** für Feststellung oder Umfang der Leistungspflicht **ursächlich** ist, muss der Versicherer leisten. Das gilt **nicht** bei **arglistiger** Verletzung.
4. **Belehrung bei Obliegenheiten nach dem Schadenfall** (**§ 28 Abs. 4 VVG**): Leistungsfreiheit (ganz oder teilweise) wegen Verletzung einer **Auskunfts- oder Aufklärungsobliegenheit** nach Eintritt des Versicherungsfalls setzt voraus, dass der Versicherer den Versicherungsnehmer **durch gesonderte Mitteilung in Textform** auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.
5. **Kein Rücktritt** (**§ 28 Abs. 5 VVG**): Eine Vereinbarung, nach der der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum **Rücktritt** berechtigt ist, ist **unwirksam**.

## § 82 VVG – Schaden abwenden und mindern

Nach **§ 82 Abs. 1 VVG** hat der Versicherungsnehmer bei Eintritt des Versicherungsfalls **nach Möglichkeit für die Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen**. **§ 82 Abs. 2 VVG** verlangt, **zumutbare Weisungen des Versicherers zu befolgen** und **Weisungen einzuholen**, wenn die Umstände dies gestatten. Verletzt der Versicherungsnehmer diese Pflichten **vorsätzlich**, ist der Versicherer **nicht zur Leistung verpflichtet**; bei **grober Fahrlässigkeit** darf er **im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens kürzen**, wobei der Versicherungsnehmer die Beweislast für fehlende grobe Fahrlässigkeit trägt (**§ 82 Abs. 3 VVG**). Auch hier gilt der Kausalitätsgegenbeweis (**§ 82 Abs. 4 VVG**). Zu den **Aufwendungen**, die der Versicherungsnehmer für Rettungsmaßnahmen für geboten halten durfte, siehe **§ 83 VVG** (Aufwendungsersatz; bei berechtigter Leistungskürzung kann auch der Aufwendungsersatz entsprechend gekürzt werden, § 83 Abs. 2 VVG).

## Praktische Folgen für Versicherungsnehmer

- **Den Kürzungsgrund und die Quote verlangen.** Kürzt der Versicherer wegen „grober Fahrlässigkeit", sollte er benennen, **welches Verhalten** er als grob fahrlässig wertet und **wie** er die Kürzung bemisst. Das Gesetz verlangt ein Verhältnis zur **Schwere des Verschuldens** (§ 81 Abs. 2 VVG).
- **Zwischen § 81 und § 28 unterscheiden.** § 81 betrifft das **Herbeiführen des Versicherungsfalls** selbst (z. B. grob fahrlässiger Unfall), § 28 betrifft die Verletzung einer **vertraglichen Obliegenheit** (z. B. Meldung, Aufklärung). Die Beweislast ist unterschiedlich geregelt: Bei § 28 Abs. 2 trifft sie den Versicherungsnehmer für das **Nichtvorliegen grober Fahrlässigkeit**.
- **Nach dem Schadenfall Aufklärung nicht verweigern.** Falsche oder unterlassene Angaben können Obliegenheitsverletzungen sein. Leistungsfreiheit setzt hier aber die **gesonderte Belehrung in Textform** voraus (§ 28 Abs. 4 VVG) und scheidet aus, soweit die Verletzung **nicht ursächlich** war (§ 28 Abs. 3 VVG).
- **Weisungen des Versicherers dokumentieren** (§ 82 Abs. 2 VVG) – siehe dazu auch das BGH-Urteil zum Werkstattrisiko: [Werkstattrisiko in der Kaskoversicherung](/fakten/kasko-werkstattrisiko-akb-a262.html).
- **Regress beachten.** Soweit der Kaskoversicherer zahlt, gehen Ersatzansprüche gegen Dritte auf ihn über (§ 86 Abs. 1 VVG); der Versicherungsnehmer muss solche Ansprüche wahren und bei der Durchsetzung mitwirken (§ 86 Abs. 2 VVG). Bei Ansprüchen gegen Personen in **häuslicher Gemeinschaft** ist der Übergang ausgeschlossen, außer bei Vorsatz (§ 86 Abs. 3 VVG).
- **Bei Streit Rechtsrat einholen.** Ob eine Kürzung der Höhe nach zulässig ist, ist **Einzelfallfrage**. Dieser Text ist keine Rechtsberatung.

## Häufige Fehler

- **„Bei grober Fahrlässigkeit zahlt die Kasko nie."** Falsch. Das Gesetz erlaubt bei grober Fahrlässigkeit nur eine **Kürzung im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens** (§ 81 Abs. 2 VVG); volle Leistungsfreiheit sieht es für **Vorsatz** vor (§ 81 Abs. 1 VVG).
- **„Feste Prozentsätze stehen im Gesetz."** Nein. Das VVG nennt **keine Quoten**; die Höhe der Kürzung bemisst sich am Verschulden im Einzelfall.
- **„Eine Obliegenheitsverletzung führt immer zur Leistungsfreiheit."** Nein. Bei grober Fahrlässigkeit ist nur eine Kürzung möglich (§ 28 Abs. 2 VVG); fehlt die **Kausalität**, ist ganz zu leisten (§ 28 Abs. 3 VVG) – außer bei Arglist.
- **„Der Versicherer darf bei jeder Obliegenheitsverletzung zurücktreten."** Eine solche Vereinbarung ist **unwirksam** (§ 28 Abs. 5 VVG).
- **„Die Kasko ist wie die Haftpflicht gesetzlich Pflicht."** Nein – nur die Haftpflicht ist Pflicht (§ 1 PflVG); die Haftpflicht ist ohnehin ein anderes System ([Kfz-Haftpflicht – Mindestdeckung](/fakten/kfz-haftpflicht-mindestdeckung-2026.html)).

## Stand und Offen

- **Nicht ausgewertet:** konkrete AKB-Klauseln einzelner Versicherer und die Musterbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV); sie sind vertragliche Regelwerke, keine amtlichen Rechtsquellen.
- **Nicht ausgewertet:** Einzelfallrechtsprechung zu Kürzungsquoten bei bestimmten Verstößen (z. B. Rotlicht, Alkohol). Die Seite benennt deshalb **keine Prozentsätze**.
- Zu Kündigung und Wechsel der Kfz-Versicherung siehe [Kfz-Versicherung kündigen und wechseln](/fakten/kfz-versicherung-kuendigen-wechseln-11-40-vvg.html).

## Siehe auch

- [Werkstattrisiko in der Kaskoversicherung (BGH IV ZR 235/25)](/fakten/kasko-werkstattrisiko-akb-a262.html)
- [Wildunfall – Verhalten, Meldung und Teilkasko](/fakten/wildunfall-verhalten-versicherung.html)
- [Kfz-Versicherung kündigen und wechseln (§§ 11, 40 VVG)](/fakten/kfz-versicherung-kuendigen-wechseln-11-40-vvg.html)
- [Kfz-Haftpflichtversicherung – Mindestdeckungssummen 2026](/fakten/kfz-haftpflicht-mindestdeckung-2026.html)
- [Verkehrsunfall – Schadenregulierung nach dem Unfall](/fakten/verkehrsunfall-schadenregulierung.html)
- [Verkehrsunfall – Pflichten am Unfallort](/fakten/verkehrsunfall-pflichten.html)
- [Halterhaftung und Gefährdungshaftung (§ 7 StVG)](/fakten/halterhaftung-gefaehrdungshaftung-7-stvg.html)
- [Mitverschulden (§ 254 BGB)](/fakten/mitverschulden-254-bgb.html)
- [Unfallflucht (§ 142 StGB)](/fakten/unfallflucht-142-stgb.html)

## Quellen

- § 81 VVG (Herbeiführung des Versicherungsfalles – Abs. 1 Vorsatz: Leistungsfreiheit; Abs. 2 grobe Fahrlässigkeit: Kürzung im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens; Wortlaut am 04.11.2026 im Volltext abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__81.html [A]
- § 28 VVG (Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit – Abs. 1 Kündigung binnen eines Monats, Abs. 2 Leistungsfreiheit/Kürzung und Beweislast, Abs. 3 Kausalität, Abs. 4 Belehrung in Textform, Abs. 5 Rücktrittsvereinbarung unwirksam; Wortlaut am 04.11.2026 im Volltext abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__28.html [A]
- § 82 VVG (Abwendung und Minderung des Schadens – Abs. 1–4; Wortlaut am 04.11.2026 im Volltext abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__82.html [A]
- § 83 VVG (Aufwendungsersatz – Abs. 1, 2; Wortlaut am 04.11.2026 im Volltext abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__83.html [A]
- § 86 VVG (Übergang von Ersatzansprüchen – Abs. 1–3; Wortlaut am 04.11.2026 im Volltext abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__86.html [A]
- § 1 PflVG (Versicherungspflicht – Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters; Wortlaut am 04.11.2026 im Volltext abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/pflvg/__1.html [A]
- § 81 VVG, Permalink mit Rechtsprechungsübersicht (nur Gegenprobe; keine Einzelentscheidung ausgewertet): https://dejure.org/gesetze/VVG/81.html [B]

## Änderungsverlauf

- 2026-11-04: Erstveröffentlichung der Faktenseite. §§ 81, 28, 82, 83, 86 VVG und § 1 PflVG wurden am 04.11.2026 im amtlichen Volltext von gesetze-im-internet.de gelesen (curl, je HTTP 200) und wörtlich abgeglichen. Keine Rechtsprechung zu Kürzungsquoten ausgewertet und deshalb keine Quoten genannt. AKB-/GDV-Inhalte sind ausdrücklich nur als „typischerweise" gekennzeichnet und nicht A-belegt. Q-IDs per Wikidata-API (props=info, keine Redirects) geprüft: Q1735021 Kaskoversicherung, Q2518189 Versicherungsvertragsgesetz, Q5610511 grobe Fahrlässigkeit (gross negligence). Keine Bußgeld- oder Punktewerte. Kein en_version-Feld. Keine Dublette: kasko-werkstattrisiko-akb-a262 behandelt A.2.6.2 AKB (Werkstattrisiko), wildunfall-verhalten-versicherung den Wildschaden, kfz-versicherung-kuendigen-wechseln-11-40-vvg die Kündigung – die Kürzung nach §§ 81, 28 VVG war bisher nirgends behandelt. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-11-04
- Gültig ab: 2008-01-01 (VVG in der geltenden Fassung)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (VVG, PflVG auf gesetze-im-internet.de)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-11-04
- Letzte Prüfung: 2026-11-04
- In Kraft seit: 2008-01-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
