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title: "Medikamente am Steuer 2026 – Arzneimittelklausel (§ 24a Abs. 4 StVG), Strafbarkeit nach § 316 StGB, Bußgeld 500 € + 1 Monat Fahrverbot und Folgen für die Fahrerlaubnis"
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# Medikamente am Steuer 2026 – Arzneimittelklausel (§ 24a Abs. 4 StVG), Strafbarkeit nach § 316 StGB, Bußgeld 500 € + 1 Monat Fahrverbot und Folgen für die Fahrerlaubnis

## Kurzantwort

Wer ein **ärztlich verschriebenes Arzneimittel bestimmungsgemäß** einnimmt, handelt **nicht ordnungswidrig** nach § 24a StVG – selbst wenn im Blut eine Substanz aus der Anlage zu § 24a StVG (z. B. Morphin oder Amfetamin) oder THC aus Medizinalcannabis nachgewiesen wird (**Arzneimittelklausel, § 24a Abs. 4 StVG**). Diese Ausnahme gilt aber **nur für die Ordnungswidrigkeit**: Ist der Fahrer infolge des Medikaments **tatsächlich nicht in der Lage, das Fahrzeug sicher zu führen**, kommt eine Strafbarkeit wegen **Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB)** oder – bei konkreter Gefährdung – wegen **Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c Abs. 1 Nr. 1 StGB)** in Betracht. Wer ohne Rezept oder nicht bestimmungsgemäß unter der Wirkung eines Mittels aus der Anlage fährt, zahlt nach der amtlichen BKatV in der Regel **500 Euro, 1 Monat Fahrverbot** (BKat Nr. 243) und erhält **2 Punkte** (Anlage 13 FeV Nr. 2.2.2).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Frage | Antwort |
| Ordnungswidrigkeit | Führen eines Kfz unter der Wirkung eines in der Anlage zu § 24a StVG genannten berauschenden Mittels; die Wirkung liegt vor, wenn eine Anlage-Substanz im Blutserum nachgewiesen wird (§ 24a Abs. 2 StVG) |
| Welche Substanzen? | Anlage zu § 24a StVG: Heroin/Morphin (Substanz Morphin), Cocain (Cocain, Benzoylecgonin), Amfetamin, Designer-Amfetamine MDA, MDE, MDMA, Metamfetamin; THC hat seit 2024 einen eigenen Grenzwert von 3,5 ng/ml (§ 24a Abs. 1a StVG) |
| Arzneimittelklausel | Abs. 1a, 2 Satz 1 und 2a sind nicht anzuwenden, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt (§ 24a Abs. 4 StVG) |
| Gilt die Klausel für Alkohol? | Nein – die 0,5-Promille-Grenze (§ 24a Abs. 1 StVG) ist in Abs. 4 nicht genannt; alkoholhaltige Arzneimittel zählen bei der Promille-Grenze mit |
| Bußgeldrahmen | bis 3.000 Euro (§ 24a Abs. 3 StVG) |
| Regelsatz Erstverstoß | 500 €, Fahrverbot 1 Monat (BKat Nr. 243, fahrlässige Begehung) |
| Voreintragung im FAER | eine Entscheidung nach § 24a StVG, § 316 oder § 315c Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a StGB: 1.000 €, 3 Monate (Nr. 243.1); mehrere: 1.500 €, 3 Monate (Nr. 243.2) |
| Vorsatz | Regelsatz wird verdoppelt (§ 3 Abs. 4a BKatV) |
| Fahrverbot | bei § 24a StVG in der Regel anzuordnen (§ 25 Abs. 1 Satz 2 StVG, § 4 Abs. 3 BKatV) |
| Punkte | 2 Punkte für die OWi nach § 24a Abs. 2 StVG (Anlage 13 FeV Nr. 2.2.2) |
| Straftat bei Fahrunsicherheit | § 316 StGB: Freiheitsstrafe bis 1 Jahr oder Geldstrafe – auch fahrlässig; § 315c Abs. 1 Nr. 1 StGB (berauschende Mittel oder körperliche/geistige Mängel + konkrete Gefahr): bis 5 Jahre |
| Fahrerlaubnis | bei § 315c/§ 316 StGB Regelentziehung durch das Strafgericht (§ 69 Abs. 2 Nr. 1, 2 StGB); Straftat mit Entziehung = 3 Punkte (Anlage 13 FeV Nr. 1) |
| Fahreignung (Verwaltungsrecht) | missbräuchliche Einnahme psychoaktiver Arzneimittel und Dauerbehandlung, die die Leistungsfähigkeit unter das erforderliche Maß senkt: keine Eignung (Anlage 4 FeV Nr. 9.4, 9.6.2) |

## Geltungsbereich

- **§ 24a StVG** betrifft nur das Führen eines **Kraftfahrzeugs** im Straßenverkehr. Radfahrer fallen nicht unter § 24a StVG, wohl aber unter **§ 316 StGB**, der jedes **Fahrzeug** erfasst.
- **§ 316 StGB** und **§ 315c StGB** sprechen von „alkoholischen Getränken **oder anderen berauschenden Mitteln**"; § 315c Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b erfasst zusätzlich **geistige oder körperliche Mängel** – also auch eine durch Krankheit oder Nebenwirkungen bedingte Fahrunsicherheit.
- **§ 2 Abs. 1 FeV** gilt für jede Verkehrsteilnahme: Wer sich infolge körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen nicht sicher im Verkehr bewegen kann, darf nur teilnehmen, wenn **Vorsorge** getroffen ist, dass andere nicht gefährdet werden; die Vorsorgepflicht trifft den Verkehrsteilnehmer selbst.

## Die drei Prüfebenen

### 1. Ordnungswidrigkeit (§ 24a StVG)

§ 24a Abs. 2 StVG knüpft allein an den **Nachweis** einer Anlage-Substanz im Blutserum an – eine konkrete Ausfallerscheinung ist nicht erforderlich. Die **Arzneimittelklausel** (§ 24a Abs. 4 StVG) nimmt den Fall aus, dass die Substanz aus der **bestimmungsgemäßen** Einnahme eines **für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen** Arzneimittels stammt. Drei Voraussetzungen ergeben sich unmittelbar aus dem Wortlaut:

1. ein **verschriebenes** Arzneimittel (nicht: frei gekauft, von Dritten überlassen),
2. **für einen konkreten Krankheitsfall** (nicht: Rezept einer anderen Person oder für eine andere Erkrankung),
3. **bestimmungsgemäße Einnahme** (nicht: Überdosierung, Kombination entgegen ärztlicher Anweisung).

Seit 2024 erfasst die Klausel ausdrücklich auch **Absatz 1a** (THC-Grenzwert 3,5 ng/ml) und **Absatz 2a** (Alkoholverbot für Cannabiskonsumenten) – relevant für Patientinnen und Patienten mit **Medizinalcannabis**. Details zum THC-Grenzwert: [Drogen am Steuer – THC/Cannabis](/fakten/drogen-am-steuer-thc-cannabis.html).

### 2. Straftat (§ 316, § 315c StGB)

Die Arzneimittelklausel gilt **nicht** für das Strafrecht. § 316 StGB setzt voraus, dass der Fahrer infolge berauschender Mittel **nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen**. Anders als bei Alkohol nennt das Gesetz für Arzneimittel und Drogen **keinen Grenzwert** – die Fahrunsicherheit muss im Einzelfall festgestellt werden. Kommt es zu einer **konkreten Gefährdung** von Leib oder Leben eines anderen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert, greift § 315c Abs. 1 Nr. 1 StGB (Strafrahmen bis 5 Jahre, Versuch strafbar). Vertiefung: [Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB)](/fakten/gefaehrdung-des-strassenverkehrs-315c-stgb.html).

### 3. Fahreignung (FeV)

Unabhängig von Bußgeld und Strafe prüft die **Fahrerlaubnisbehörde** die Eignung. Nach Anlage 4 FeV fehlt die Eignung bei **missbräuchlicher Einnahme** (regelmäßig übermäßiger Gebrauch) psychoaktiv wirkender Arzneimittel (Nr. 9.4) und bei einer **Dauerbehandlung mit Arzneimitteln**, die zu einer Vergiftung (Nr. 9.6.1) oder einer **Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit unter das erforderliche Maß** (Nr. 9.6.2) führt. Nach Entgiftung und Entwöhnung ist die Eignung nach einjähriger Abstinenz wieder möglich (Nr. 9.5). Begründen Tatsachen die Annahme einer missbräuchlichen Einnahme psychoaktiv wirkender Arzneimittel, ordnet die Behörde ein **ärztliches Gutachten** an (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 FeV); bei wiederholten Zuwiderhandlungen nach § 24a StVG ist ein **medizinisch-psychologisches Gutachten** anzuordnen (§ 14 Abs. 2 Nr. 3 FeV). Zur MPU: [MPU – Anordnung und Voraussetzungen](/fakten/mpu-anordnung-voraussetzungen.html).

## Bußgeld nach BKatV (Nr. 243)

| BKat-Nr. | Tatbestand | Regelsatz | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| 243 | Kfz unter Wirkung eines in der Anlage zu § 24a Abs. 2 StVG genannten berauschenden Mittels geführt | 500 € | 1 Monat |
| 243.1 | bei Eintragung von bereits **einer** Entscheidung nach § 24a StVG, § 316 oder § 315c Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a StGB im FAER | 1.000 € | 3 Monate |
| 243.2 | bei Eintragung von bereits **mehreren** solchen Entscheidungen | 1.500 € | 3 Monate |

Die Regelsätze gehen von **fahrlässiger** Begehung aus (§ 1 Abs. 2 BKatV, Abschnitt I); bei Vorsatz verdoppeln sie sich (§ 3 Abs. 4a BKatV). Punkte: **2** nach Anlage 13 FeV Nr. 2.2.2. Liegt ein Fall der Arzneimittelklausel vor, entfällt der Tatbestand – und damit Bußgeld, Fahrverbot und Punkte aus § 24a StVG.

## Beispiel

*Fiktives Beispiel.* P nimmt nach einer Operation ein ihr verordnetes morphinhaltiges Schmerzmittel genau nach ärztlicher Anweisung ein und wird bei einer Verkehrskontrolle angehalten; im Blut wird Morphin nachgewiesen.

- **§ 24a StVG:** Morphin steht in der Anlage, die Wirkung gilt mit dem Nachweis als gegeben (§ 24a Abs. 2 Satz 2 StVG). Weil die Substanz aus der **bestimmungsgemäßen Einnahme** eines **für ihren Krankheitsfall verschriebenen** Arzneimittels herrührt, ist Abs. 2 Satz 1 **nicht anzuwenden** (§ 24a Abs. 4 StVG) – kein Bußgeld, kein Fahrverbot.
- **§ 316 StGB:** Zeigt P deutliche Ausfallerscheinungen (etwa Schlangenlinien, verzögerte Reaktionen), kann sie trotz Rezept wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar sein; die Klausel hilft hier nicht.

*Abwandlung:* Q nimmt dasselbe Präparat, das ihm ein Bekannter überlassen hat. Es fehlt an einem **für ihn** verschriebenen Arzneimittel → Regelfall BKat Nr. 243: 500 €, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte.

## Abgrenzung

- **Alkohol ≠ Arzneimittel:** Für Alkohol gelten die Promillegrenzen ohne Arzneimittelausnahme – siehe [Alkohol am Steuer – Promillegrenzen](/fakten/alkohol-am-steuer-promillegrenzen.html).
- **Illegale Drogen und Cannabis:** Konsum ohne Verschreibung → [Drogen am Steuer – THC/Cannabis](/fakten/drogen-am-steuer-thc-cannabis.html).
- **Nicht gelistete Arzneimittel** (z. B. viele Schlaf- und Beruhigungsmittel): Sie fallen nicht unter § 24a Abs. 2 StVG, weil die Anlage nur die oben genannten Substanzen aufführt; § 316 / § 315c StGB und § 2 FeV bleiben aber anwendbar.
- **Fahrverbot ≠ Entziehung:** Das Fahrverbot nach § 25 StVG ist befristet; die Entziehung nach § 69 StGB beendet die Fahrerlaubnis – siehe [Fahrverbot vs. Entziehung der Fahrerlaubnis](/fakten/fahrverbot-vs-fahrerlaubnisentzug.html).

## Was das praktisch bedeutet

- **Rezept und Einnahmeplan mitführen bzw. griffbereit haben:** Die Klausel greift nur bei verschriebenem Arzneimittel und bestimmungsgemäßer Einnahme – beides muss im Verfahren nachvollziehbar sein.
- **Fahrtüchtigkeit selbst prüfen:** Die Vorsorgepflicht nach § 2 Abs. 1 FeV liegt beim Fahrer. Hinweise in Packungsbeilage und ärztliche Aufklärung zur Verkehrstüchtigkeit (z. B. Einstellungsphase, Dosisänderung) sind ernst zu nehmen.
- **Keine Kombination mit Alkohol:** Alkohol fällt nie unter die Arzneimittelklausel.
- **Bei Dauermedikation** kann die Fahrerlaubnisbehörde die Eignung nach Anlage 4 FeV prüfen; zur ärztlichen Begutachtung siehe [Fahreignung – Sehtest und ärztliches Gutachten](/fakten/fahreignung-sehtest-aerztliches-gutachten-11-12-fev.html).
- **Keine Rechtsberatung:** Ob eine Einnahme „bestimmungsgemäß" war oder Fahrunsicherheit vorlag, ist Einzelfallfrage.

## Siehe auch

- [Alkohol am Steuer – Promillegrenzen](/fakten/alkohol-am-steuer-promillegrenzen.html)
- [Drogen am Steuer – THC/Cannabis](/fakten/drogen-am-steuer-thc-cannabis.html)
- [Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB)](/fakten/gefaehrdung-des-strassenverkehrs-315c-stgb.html)
- [Fahrverbot vs. Entziehung der Fahrerlaubnis](/fakten/fahrverbot-vs-fahrerlaubnisentzug.html)
- [Fahreignungsregister – Punkte in Flensburg](/fakten/fahreignungsregister-punkte-flensburg.html)
- [MPU – Anordnung und Voraussetzungen](/fakten/mpu-anordnung-voraussetzungen.html)
- [Bußgeldkatalog StVO 2026](/fakten/bussgeldkatalog-stvo-2026.html)
- [Polizeiliche Verkehrskontrolle (§ 36 StVO)](/fakten/polizeiliche-verkehrskontrolle-36-stvo.html)

## Quellen

- § 24a StVG (0,5-Promille-Grenze, THC-Grenzwert, berauschende Mittel, Arzneimittelklausel Abs. 4) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__24a.html [A]
- Anlage zu § 24a StVG (Liste der berauschenden Mittel und Substanzen) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/anlage.html [A]
- § 25 StVG (Fahrverbot) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__25.html [A]
- § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__316.html [A]
- § 315c StGB (Gefährdung des Straßenverkehrs) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__315c.html [A]
- § 69 StGB (Entziehung der Fahrerlaubnis) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__69.html [A]
- Anlage zu § 1 Abs. 1 BKatV (Bußgeldkatalog), Nr. 243, 243.1, 243.2 – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/anlage.html [A]
- § 1 BKatV (Regelsätze, Abschnitt I fahrlässig) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/__1.html [A]
- § 3 BKatV (Abs. 4a Verdoppelung bei Vorsatz) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/__3.html [A]
- § 4 BKatV (Abs. 3 Regelfahrverbot bei § 24a StVG) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/__4.html [A]
- § 2 FeV (Eingeschränkte Zulassung, Vorsorgepflicht) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__2.html [A]
- § 14 FeV (Klärung von Eignungszweifeln im Hinblick auf Betäubungs- und Arzneimittel) – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__14.html [A]
- Anlage 4 FeV (Eignung bei Krankheiten und Mängeln), Nr. 9.4–9.6 – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/anlage_4.html [A]
- Anlage 13 FeV (Punktebewertung), Nr. 1, 2.1.8, 2.2.2 – am 01.11.2026 abgerufen (HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/anlage_13.html [A]
- Wikidata-Item „Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen" (driving under the influence of a drug), Q250062 – am 01.11.2026 per wikidata.org-API bestätigt (dewiki „Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen", keine Weiterleitung): https://www.wikidata.org/wiki/Q250062 [D]
- Wikidata-Item „Arzneimittel" (medication), Q12140 – am 01.11.2026 per wikidata.org-API bestätigt (dewiki „Arzneimittel", keine Weiterleitung): https://www.wikidata.org/wiki/Q12140 [D]
- Wikidata-Item „Straßenverkehrsgesetz", Q1034303 – am 01.11.2026 per wikidata.org-API bestätigt: https://www.wikidata.org/wiki/Q1034303 [D]

## Stand und Offen

- Normstand: Wortlaut aller zitierten Vorschriften am 01.11.2026 auf gesetze-im-internet.de gelesen. Die Arzneimittelklausel steht in der aktuellen Fassung in **§ 24a Abs. 4 StVG** (frühere Fassungen: Abs. 2 Satz 3). `valid_from` = 22.08.2024 (Inkrafttreten der Neufassung von § 24a StVG mit THC-Grenzwert und Abs. 4); das Inkrafttretensdatum wurde nicht gesondert im BGBl. nachgeprüft.
- Offen: Rechtsprechung zur Feststellung der Fahrunsicherheit bei Arzneimitteln (§ 316 StGB, „relative" Fahrunsicherheit) und zur Beweislast für die bestimmungsgemäße Einnahme ist nicht ausgewertet; beim nächsten Faktencheck mit dejure.org-Permalinks zu ergänzen. Ebenso offen: Arzneimittel-Begutachtungsleitlinien der BASt.

## Änderungsverlauf

- 2026-11-01: Erstveröffentlichung der Faktenseite; Normtexte im amtlichen Wortlaut gelesen, Bußgeld und Fahrverbot aus der amtlichen BKatV-Anlage (Nr. 243 ff.), Punkte aus Anlage 13 FeV, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects), Wikidata-IDs per API auf Weiterleitungsfreiheit geprüft.

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-11-01
- Letzte Prüfung: 2026-11-01
- In Kraft seit: 2024-08-22
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
