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title: "Nießbrauchs- und Wohnungsrechtsvermächtnis (§§ 2147, 2174, 1030, 1093 BGB) – Absicherung des Ehegatten, Grundbuch, Pflichtteil und Erbschaftsteuer"
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# Nießbrauchs- und Wohnungsrechtsvermächtnis (§§ 2147, 2174, 1030, 1093 BGB) – Absicherung des Ehegatten, Grundbuch, Pflichtteil und Erbschaftsteuer

## Kurzantwort

Mit einem **Nießbrauchsvermächtnis** oder einem **Wohnungsrechtsvermächtnis** kann der Erblasser einer Person – typischerweise dem überlebenden Ehegatten – die **Nutzung** einer Immobilie sichern, während das **Eigentum** an andere Erben (oft die Kinder) geht. Der **Nießbrauch** berechtigt, **alle Nutzungen** zu ziehen, also selbst zu wohnen **oder zu vermieten** (§ 1030 BGB). Das **Wohnungsrecht** erlaubt nur, ein Gebäude oder einen Teil davon **selbst als Wohnung** zu nutzen (§ 1093 BGB); eine Vermietung ist nur zulässig, wenn die Überlassung **gestattet** ist (§ 1092 Abs. 1 Satz 2 BGB). Beide Rechte entstehen **nicht automatisch**: Das Vermächtnis gibt nur einen **Anspruch** gegen den Erben auf Bestellung (§ 2174 BGB); dinglich entsteht das Recht erst durch **Einigung und Eintragung im Grundbuch** (§ 873 BGB). Beide Rechte sind **nicht übertragbar** und **erlöschen mit dem Tod** des Berechtigten (§§ 1059, 1061, 1090 Abs. 2, 1092 BGB). Erbschaftsteuerlich versteuert der Berechtigte den **Kapitalwert** (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG, §§ 14–16 BewG); der Erbe zieht die Last als **Nachlassverbindlichkeit** ab (§ 10 Abs. 5 Nr. 2 ErbStG).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage Vermächtnis | §§ 1939, 2147 ff. BGB; Anspruch auf Leistung nach § 2174 BGB [gesetze-im-internet.de] |
| Anfall | mit dem Erbfall (§ 2176 BGB) |
| Inhalt Nießbrauch | Recht, sämtliche Nutzungen der Sache zu ziehen – auch Mieteinnahmen (§ 1030 Abs. 1 BGB) |
| Inhalt Wohnungsrecht | Recht, ein Gebäude oder einen Gebäudeteil unter Ausschluss des Eigentümers als Wohnung zu benutzen (§ 1093 Abs. 1 Satz 1 BGB) |
| Familie / Pflegekräfte im Wohnungsrecht | dürfen aufgenommen werden (§ 1093 Abs. 2 BGB) |
| Vermietung | Nießbraucher: ja (Nutzungen, Überlassung der Ausübung nach § 1059 Satz 2 BGB); Wohnungsberechtigter: nur bei Gestattung (§ 1092 Abs. 1 Satz 2 BGB) |
| Übertragbarkeit | ausgeschlossen (§ 1059 Satz 1, § 1092 Abs. 1 Satz 1 BGB) |
| Dauer | erlischt mit dem Tod des Berechtigten (§ 1061 BGB; für Dienstbarkeiten über § 1090 Abs. 2 BGB) |
| Entstehung des dinglichen Rechts | Einigung + Grundbucheintragung (§ 873 BGB); Bewilligung des Eigentümers (§ 19 GBO) in öffentlich beglaubigter Form (§ 29 GBO) |
| Kosten der gewöhnlichen Unterhaltung | trägt der Berechtigte (§ 1041 BGB; für das Wohnungsrecht über § 1093 Abs. 1 Satz 2 BGB) |
| Öffentliche Lasten (z. B. Grundsteuer) | trägt beim Nießbrauch der Nießbraucher (§ 1047 BGB); § 1047 gilt für das Wohnungsrecht nicht kraft Gesetzes |
| Pflichtteil der Erben | belastetes Kind kann als Erbe ausschlagen und den Pflichtteil verlangen (§ 2306 Abs. 1 BGB) |
| Pflichtteil des Vermächtnisnehmers | Wahl: Vermächtnis annehmen oder ausschlagen und Pflichtteil verlangen (§ 2307 Abs. 1 BGB) |
| Erbschaftsteuer Berechtigter | Erwerb durch Vermächtnis (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG); Kapitalwert = Jahreswert × Vervielfältiger (§ 14 Abs. 1 BewG) |
| Begrenzung des Jahreswerts | höchstens Steuerwert des Grundstücks ÷ 18,6 (§ 16 BewG) |
| Wahl der Jahresversteuerung | statt Kapitalwert jährlich vom Jahreswert möglich (§ 23 ErbStG) |
| Abzug beim Erben | Verbindlichkeit aus Vermächtnis abzugsfähig (§ 10 Abs. 5 Nr. 2 ErbStG); früheres Abzugsverbot § 25 ErbStG ist weggefallen |
| Freibeträge 2026 (§ 16 ErbStG) | Ehegatte/Lebenspartner 500.000 €, Kinder 400.000 €, Enkel 200.000 € |

## Wozu dient das Nutzungsvermächtnis?

Das klassische [Berliner Testament](./berliner-testament-2269-bgb.md) setzt den überlebenden Ehegatten als **Alleinerben** ein; die Kinder erben erst nach ihm. Folge: Das Vermögen wird **zweimal** übertragen, und die **Freibeträge der Kinder** nach dem erstverstorbenen Elternteil (je 400.000 €, § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) bleiben ungenutzt. Zudem können die Kinder nach dem ersten Erbfall den [Pflichtteil](./pflichtteil-2303-bgb.md) verlangen.

Das **Nutzungsvermächtnis** ist die Alternative: Die **Kinder** werden sofort Erben (Eigentümer), der **Ehegatte** erhält per Vermächtnis den **Nießbrauch** oder ein **Wohnungsrecht** am Familienheim. Er kann dann lebenslang dort wohnen bzw. die Erträge ziehen, ohne dass die Kinder ihn verdrängen können. Gleichzeitig ist der Ehegatte nicht Eigentümer – er kann das Haus **nicht verkaufen** oder beleihen und die Kinder sind vor einer späteren Weitervererbung an Dritte (z. B. einen neuen Partner) geschützt.

## Nießbrauch oder Wohnungsrecht?

| Kriterium | Nießbrauch (§§ 1030 ff. BGB) | Wohnungsrecht (§ 1093 BGB) |
|---|---|---|
| Umfang | alle Nutzungen der Sache | nur Wohnen im bestimmten Gebäude(-teil) |
| Selbst wohnen | ja | ja |
| Vermieten / Mieteinnahmen | ja, Ausübung kann einem anderen überlassen werden (§ 1059 Satz 2 BGB) | nur, wenn die Überlassung gestattet ist (§ 1092 Abs. 1 Satz 2 BGB) |
| Auszug ins Pflegeheim | Wohnung kann vermietet, Erträge können genutzt werden | Recht bleibt bestehen, ist aber ohne Gestattung wirtschaftlich oft wertlos |
| Gewöhnliche Unterhaltung | Nießbraucher (§ 1041 BGB) | Berechtigter (§ 1093 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 1041 BGB) |
| Öffentliche Lasten, Zinsen vorhandener Grundpfandrechte | Nießbraucher (§ 1047 BGB) | nicht kraft Gesetzes – Regelung im Testament empfehlenswert |
| Versicherung | Nießbraucher (§ 1045 BGB) | nicht kraft Gesetzes |
| Einschränkung des Eigentümers | Eigentümer hat keine Nutzungen mehr | Eigentümer ist nur von der Wohnung ausgeschlossen, kann übrige Teile nutzen |
| Belastbar | bewegliche Sachen, Grundstücke, Rechte, Vermögen (§§ 1030, 1068, 1085 BGB) | nur Grundstücke/Gebäude |

Der Nießbrauch ist also **weiter** und **flexibler**, belastet die Erben aber stärker. Das Wohnungsrecht ist das „kleinere" Recht. Wer ein Wohnungsrecht vermacht und den Pflegefall bedenkt, sollte die **Überlassung an Dritte ausdrücklich gestatten** und regeln, wem dann die Miete zusteht.

## Vom Vermächtnis zum eingetragenen Recht

1. **Anfall:** Mit dem Erbfall entsteht der **Anspruch** des Vermächtnisnehmers gegen den beschwerten Erben (§§ 2174, 2176 BGB). Der Vermächtnisnehmer kann das Vermächtnis gegenüber dem Beschwerten **ausschlagen** (§ 2180 BGB) – siehe [Vermächtnis ausschlagen](./vermaechtnis-ausschlagung-2180-bgb.md).
2. **Bestellung:** Erbe (Eigentümer) und Berechtigter **einigen** sich über die Bestellung; der Erbe **bewilligt** die Eintragung (§ 19 GBO). Die Bewilligung muss dem Grundbuchamt in **öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Form** nachgewiesen werden (§ 29 GBO) – in der Praxis über einen Notar.
3. **Eintragung:** Erst mit der Eintragung in Abteilung II des Grundbuchs entsteht das dingliche Recht (§ 873 Abs. 1 BGB). Ab dann wirkt es auch gegenüber einem späteren Käufer oder Gläubiger des Eigentümers.
4. **Voreintragung der Erben:** Regelmäßig muss das Grundbuch zuvor auf die Erben berichtigt werden – siehe [Grundbuchberichtigung](./grundbuchberichtigung-erbfall-82-gbo.md).

Weigert sich der Erbe, muss der Vermächtnisnehmer auf **Abgabe der Erklärungen klagen**. Bis zur Eintragung ist er nur schuldrechtlich gesichert. Wer das vermeiden will, kann einen **Testamentsvollstrecker** mit der Erfüllung beauftragen – siehe [Testamentsvollstreckung](./testamentsvollstreckung-2197-bgb.md).

## Pflichtteil: Wer kann gegen das Vermächtnis vorgehen?

**Belastete Kinder als Erben (§ 2306 BGB).** Ist ein pflichtteilsberechtigtes Kind als Erbe eingesetzt und mit einem Vermächtnis – etwa dem Nießbrauch für den Elternteil – beschwert, kann es den Erbteil **ausschlagen und den Pflichtteil verlangen** (§ 2306 Abs. 1 BGB). Die Ausschlagungsfrist beginnt erst, wenn es von der Beschwerung **Kenntnis** erlangt. Einzelheiten: [Beschränkungen und Beschwerungen des Erbteils](./pflichtteil-beschraenkungen-2306-bgb.md). Gerade bei hohem Kapitalwert des Nießbrauchs (jüngerer Ehegatte) kann der sofort fällige Pflichtteil für das Kind wirtschaftlich attraktiver sein als ein belastetes Eigentum.

**Ehegatte als Vermächtnisnehmer (§ 2307 BGB).** Ist der Ehegatte nur mit dem Nutzungsrecht bedacht, kann er das Vermächtnis **ausschlagen und den Pflichtteil verlangen** (§ 2307 Abs. 1 Satz 1 BGB). Nimmt er an, steht ihm ein Pflichtteil nur zu, soweit der Wert des Vermächtnisses dahinter zurückbleibt (§ 2307 Abs. 1 Satz 2 BGB). Der beschwerte Erbe kann ihm eine **angemessene Frist** zur Erklärung setzen; nach Fristablauf gilt das Vermächtnis als ausgeschlagen (§ 2307 Abs. 2 BGB). Im gesetzlichen Güterstand ist zusätzlich § 1371 BGB zu beachten – siehe [Zugewinnausgleich im Todesfall](./zugewinnausgleich-todesfall-1371-bgb.md).

## Erbschaftsteuer

**Beim Berechtigten (Ehegatte).** Der Erwerb des Nutzungsrechts ist ein Erwerb durch Vermächtnis (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Bewertet wird der **Kapitalwert**: Jahreswert der Nutzung (z. B. ortsübliche Miete, § 15 Abs. 2 BewG) × **Vervielfältiger** für lebenslängliche Nutzungen. Die Vervielfältiger hängen von **Alter und Geschlecht** ab; das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht sie jährlich auf Basis der aktuellen Sterbetafel im Bundessteuerblatt (§ 14 Abs. 1 BewG). Der Jahreswert ist auf den **Steuerwert des Grundstücks geteilt durch 18,6** begrenzt (§ 16 BewG). Statt der Sofortversteuerung kann der Erwerber die Steuer **jährlich vom Jahreswert** entrichten (§ 23 ErbStG). Für den Ehegatten gelten der Freibetrag von **500.000 €** (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG) und gegebenenfalls der [Versorgungsfreibetrag](./versorgungsfreibetrag-17-erbstg.md).

**Bei den Erben (Kinder).** Das belastete Eigentum wird mit dem vollen Grundbesitzwert angesetzt; die Verpflichtung aus dem Vermächtnis ist als **Nachlassverbindlichkeit** abzugsfähig (§ 10 Abs. 5 Nr. 2 ErbStG). Das frühere Abzugsverbot für Nutzungsrechte zugunsten des Ehegatten (§ 25 ErbStG a. F.) ist **weggefallen**.

**Frühzeitiger Tod des Berechtigten.** Stirbt der Berechtigte bald nach dem Erwerb, kann die Steuer **nach der tatsächlichen Laufzeit berichtigt** werden. Die Grenzen staffeln sich nach dem Alter bei Erwerb, z. B. bei mehr als 60 bis 65 Jahren höchstens 7 Jahre, bei mehr als 70 bis 75 Jahren höchstens 5 Jahre (§ 14 Abs. 2 BewG). Beim Erben bedarf die Berichtigung wegen Wegfalls der Last keines Antrags (§ 14 Abs. 2 Satz 3 BewG).

**Familienheim.** Die Steuerbefreiung für das Familienheim des Ehegatten setzt den Erwerb von **Eigentum oder Miteigentum** voraus (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG). Ein bloßes Nießbrauchs- oder Wohnungsrecht erfüllt diesen Wortlaut nicht. Siehe [Familienheim](./familienheim-steuerbefreiung-13-erbstg.md).

## Häufige Fehler

- **„Das Wohnrecht steht im Testament, also bin ich abgesichert."** Nur schuldrechtlich – erst die **Grundbucheintragung** schützt gegen Verkauf oder Zwangsversteigerung durch Gläubiger der Erben.
- **Wohnungsrecht ohne Vermietungsgestattung.** Zieht der Berechtigte ins Pflegeheim, kann er die Wohnung ohne Gestattung nicht vermieten (§ 1092 Abs. 1 Satz 2 BGB).
- **Lasten nicht geregelt.** Beim Wohnungsrecht verteilt das Gesetz Grundsteuer, Versicherung und große Reparaturen nicht ausdrücklich auf den Berechtigten. Streit ist vorprogrammiert, wenn das Testament schweigt.
- **Pflichtteil übersehen.** Belastete Kinder können nach § 2306 BGB ausschlagen und den Pflichtteil in Geld verlangen.
- **Nießbrauch „vererben" wollen.** Er erlischt mit dem Tod (§ 1061 BGB) und ist nicht übertragbar (§ 1059 BGB).
- **Verwechslung mit dem Dreißigsten.** Das gesetzliche Wohnrecht für Hausstandsangehörige gilt nur 30 Tage – siehe [Dreißigster](./dreissigster-1969-bgb.md).

## Beispiel

Erblasser E hinterlässt seine Ehefrau F (70 Jahre) und zwei Kinder. Im Testament setzt er die Kinder zu je ½ als Erben ein und vermacht F den **lebenslangen Nießbrauch** am Einfamilienhaus (Grundbesitzwert 600.000 €, ortsübliche Jahresmiete 18.000 €).

- **Zivilrecht:** F hat einen Anspruch gegen die Kinder auf Bestellung des Nießbrauchs (§ 2174 BGB). Die Kinder bewilligen die Eintragung beim Notar; F wird in Abteilung II eingetragen.
- **Höchstwert des Jahreswerts:** 600.000 € ÷ 18,6 = rund 32.258 € (§ 16 BewG). Die Miete von 18.000 € liegt darunter und wird angesetzt.
- **Kapitalwert:** 18.000 € × Vervielfältiger aus der BMF-Tabelle für eine 70-jährige Frau. Bei einem **angenommenen** Vervielfältiger von 10 ergäbe sich ein Kapitalwert von 180.000 € – deutlich unter dem Freibetrag von 500.000 €. (Der tatsächliche Vervielfältiger ist der jeweils gültigen BMF-Tabelle zu entnehmen.)
- **Kinder:** Jedes Kind erwirbt 300.000 € abzüglich ½ des Kapitalwerts als Nachlassverbindlichkeit (§ 10 Abs. 5 Nr. 2 ErbStG) und bleibt unter dem Freibetrag von 400.000 €.
- **Pflichtteil:** Ein Kind, das lieber sofort Geld möchte, könnte den belasteten Erbteil binnen sechs Wochen ab Kenntnis der Beschwerung ausschlagen und den Pflichtteil verlangen (§ 2306 Abs. 1 BGB).
- **Tod von F nach drei Jahren:** Da F bei Erwerb älter als 65 und höchstens 70 Jahre war und der Nießbrauch nicht länger als 6 Jahre bestand, kann ihre Steuerfestsetzung nach der tatsächlichen Dauer berichtigt werden (§ 14 Abs. 2 Nr. 5 BewG) – relevant nur, wenn überhaupt Steuer festgesetzt wurde.

## Änderungsverlauf

- 2026-10-10: Erstveröffentlichung. Normtexte der §§ 873, 1030, 1036, 1037, 1041, 1045, 1047, 1059, 1061, 1090, 1092, 1093, 2174, 2176, 2180, 2306, 2307 BGB, §§ 19, 29 GBO, §§ 3, 10, 13, 16, 23, 25 ErbStG und §§ 14–16 BewG am 10.10.2026 gegen gesetze-im-internet.de geprüft. Freibeträge 2026 (500.000/400.000/200.000 €) bestätigt. Keine Verweise auf § 2356 BGB. Keine Einzelentscheidungen zitiert; Vervielfältiger im Beispiel ausdrücklich als Annahme gekennzeichnet. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra-Erbrecht-Agent"

## Stand

- Stand: 2026-10-10
- Gültig ab: 1900-01-01 (BGB-Fassung; geprüft am 10.10.2026)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (BGB, GBO, ErbStG, BewG)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- § 1030 BGB – Gesetzlicher Inhalt des Nießbrauchs an Sachen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1030.html
- § 1036 BGB – Besitzrecht; Ausübung des Nießbrauchs:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1036.html
- § 1037 BGB – Umgestaltung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1037.html
- § 1041 BGB – Erhaltung der Sache:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1041.html
- § 1045 BGB – Versicherungspflicht des Nießbrauchers:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1045.html
- § 1047 BGB – Lastentragung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1047.html
- § 1059 BGB – Unübertragbarkeit; Überlassung der Ausübung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1059.html
- § 1061 BGB – Tod des Nießbrauchers:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1061.html
- § 1090 BGB – Gesetzlicher Inhalt der beschränkten persönlichen Dienstbarkeit:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1090.html
- § 1092 BGB – Unübertragbarkeit; Überlassung der Ausübung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1092.html
- § 1093 BGB – Wohnungsrecht:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1093.html
- § 873 BGB – Erwerb durch Einigung und Eintragung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__873.html
- § 2174 BGB – Vermächtnisanspruch:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2174.html
- § 2176 BGB – Anfall des Vermächtnisses:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2176.html
- § 2180 BGB – Annahme und Ausschlagung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2180.html
- § 2306 BGB – Beschränkungen und Beschwerungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2306.html
- § 2307 BGB – Zuwendung eines Vermächtnisses:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2307.html
- § 19 GBO – Eintragungsbewilligung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gbo/__19.html
- § 29 GBO – Nachweis der Eintragungsunterlagen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/gbo/__29.html
- § 3 ErbStG – Erwerb von Todes wegen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__3.html
- § 10 ErbStG – Steuerpflichtiger Erwerb:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__10.html
- § 13 ErbStG – Steuerbefreiungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13.html
- § 16 ErbStG – Freibeträge:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__16.html
- § 23 ErbStG – Besteuerung von Renten, Nutzungen und Leistungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__23.html
- § 25 ErbStG – (weggefallen):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__25.html
- § 14 BewG – Lebenslängliche Nutzungen und Leistungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bewg/__14.html
- § 15 BewG – Jahreswert von Nutzungen und Leistungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bewg/__15.html
- § 16 BewG – Begrenzung des Jahreswerts von Nutzungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bewg/__16.html
- § 1093 BGB (dejure.org):
  https://dejure.org/gesetze/BGB/1093.html
- § 2174 BGB (dejure.org):
  https://dejure.org/gesetze/BGB/2174.html

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-10
- Letzte Prüfung: 2026-10-10
- In Kraft seit: 1900-01-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
