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title: Nottestament (§§ 2249–2252 BGB) – Bürgermeistertestament, Drei-Zeugen-Testament, Seetestament, Drei-Monats-Frist
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# Nottestament (§§ 2249–2252 BGB) – Bürgermeistertestament, Drei-Zeugen-Testament, Seetestament, Drei-Monats-Frist

## Kurzantwort

Wer nicht mehr rechtzeitig ein ordentliches Testament (eigenhändig nach § 2247 BGB oder notariell nach § 2232 BGB) errichten kann, dem stellt das Gesetz **drei außerordentliche Testamentsformen** – die sogenannten **Nottestamente** – zur Verfügung: das **Bürgermeistertestament** (**§ 2249 BGB**), das **Drei-Zeugen-Testament** (**§ 2250 BGB**) und das **Seetestament** (**§ 2251 BGB**). Alle drei setzen eine **Notlage** voraus und dürfen nur genutzt werden, wenn die ordentliche Errichtung nicht oder nur erheblich erschwert möglich ist. Das **Bürgermeistertestament** wird zur Niederschrift des Bürgermeisters der Aufenthaltsgemeinde unter Zuziehung von **zwei Zeugen** errichtet, wenn zu besorgen ist, dass der Erblasser stirbt, bevor ein Notar erreichbar ist (§ 2249 Abs. 1 BGB). Das **Drei-Zeugen-Testament** kommt in Betracht, wenn der Aufenthaltsort durch außerordentliche Umstände abgesperrt ist oder **nahe Todesgefahr** besteht; es wird durch **mündliche Erklärung vor drei Zeugen** errichtet, über die eine **Niederschrift** aufzunehmen ist (§ 2250 BGB). Das **Seetestament** ist eine Sonderform des Drei-Zeugen-Testaments für Personen an Bord eines deutschen Schiffes außerhalb eines inländischen Hafens (§ 2251 BGB). Entscheidend ist die **zeitliche Begrenzung**: Ein Nottestament gilt als **nicht errichtet**, wenn seit der Errichtung **drei Monate** verstrichen sind und der Erblasser noch lebt (**§ 2252 Abs. 1 BGB**). Diese Seite gibt einen rechtlichen Überblick und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | §§ 2249–2252 BGB (Testament, Titel „Errichtung und Aufhebung eines Testaments") [gesetze-im-internet.de / dejure.org] |
| Einordnung | Nottestamente sind **außerordentliche** Testamente; ordentliche Formen sind das öffentliche/notarielle Testament (§ 2232 BGB) und das eigenhändige Testament (§ 2247 BGB) |
| Drei Nottestamentsformen | Bürgermeistertestament (§ 2249 BGB), Drei-Zeugen-Testament (§ 2250 BGB), Seetestament (§ 2251 BGB) |
| Grundvoraussetzung | eine **Notlage**: die Errichtung vor einem Notar ist nicht mehr oder nur erheblich erschwert möglich |
| Bürgermeistertestament – Anlass | „zu besorgen, dass der Erblasser früher sterben werde, als die Errichtung eines Testaments vor einem Notar möglich ist" (§ 2249 Abs. 1 S. 1 BGB) |
| Bürgermeistertestament – Form | Errichtung zur **Niederschrift des Bürgermeisters** der Gemeinde, in der sich der Erblasser aufhält; der Bürgermeister muss **zwei Zeugen** zuziehen (§ 2249 Abs. 1 S. 1, 2 BGB) |
| Ausgeschlossene Zeugen | wer im Testament **bedacht** oder zum **Testamentsvollstrecker** ernannt wird, kann nicht Zeuge sein (§ 2249 Abs. 1 S. 3 BGB, §§ 7, 27 BeurkG) |
| Unterschriften | die Niederschrift muss auch von den **Zeugen** unterschrieben werden (§ 2249 Abs. 1 S. 5 BGB); kann der Erblasser nicht schreiben, ersetzt eine Feststellung in der Niederschrift die Unterschrift (§ 2249 Abs. 1 S. 6 BGB) |
| Besorgnis nicht begründet | die Gültigkeit steht **nicht entgegen**, dass die Besorgnis der Todesnähe **nicht begründet** war (§ 2249 Abs. 2 S. 2 BGB) |
| Hinweispflicht | der Bürgermeister **soll** auf den Gültigkeitsverlust nach Ablauf der Frist (§ 2252 Abs. 1, 2 BGB) hinweisen und dies feststellen (§ 2249 Abs. 3 BGB) |
| Vertretung | das Testament kann auch vor dem zur **Vertretung des Bürgermeisters** Befugten errichtet werden (§ 2249 Abs. 5 BGB) |
| Heilung von Formfehlern | Formfehler schaden nicht, wenn **mit Sicherheit** anzunehmen ist, dass die Niederschrift eine **zuverlässige Wiedergabe** der Erklärung enthält (§ 2249 Abs. 6 BGB) |
| Drei-Zeugen-Testament – Anlass 1 | Aufenthalt an einem durch **außerordentliche Umstände abgesperrten** Ort, sodass die Errichtung vor einem Notar nicht möglich oder erheblich erschwert ist (§ 2250 Abs. 1 BGB) |
| Drei-Zeugen-Testament – Anlass 2 | **nahe Todesgefahr**, bei der voraussichtlich auch ein Bürgermeistertestament nicht mehr möglich ist (§ 2250 Abs. 2 BGB) |
| Drei-Zeugen-Testament – Form | **mündliche Erklärung vor drei Zeugen**; darüber muss eine **Niederschrift** aufgenommen werden (§ 2250 Abs. 3 S. 1 BGB) |
| Seetestament | während einer **Seereise** an Bord eines **deutschen Schiffes** außerhalb eines inländischen Hafens: mündliche Erklärung vor drei Zeugen nach § 2250 Abs. 3 (§ 2251 BGB) |
| Gültigkeitsdauer | ein Nottestament gilt als **nicht errichtet**, wenn seit der Errichtung **drei Monate** verstrichen sind und der Erblasser **noch lebt** (§ 2252 Abs. 1 BGB) |
| Hemmung der Frist | Beginn und Lauf der Frist sind **gehemmt**, solange der Erblasser außerstande ist, vor einem Notar zu testieren (§ 2252 Abs. 2 BGB) |
| Gemeinschaftliches Nottestament | Ehegatten/Lebenspartner können ein gemeinschaftliches Testament auch in der Form des Nottestaments errichten (§ 2266 BGB) |
| Aktualität der Normfassung | §§ 2249, 2250 BGB gelten in der Fassung des Gesetzes zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung (in Kraft seit **29.12.2025**) |

## Worum geht es beim Nottestament?

Das deutsche Erbrecht unterscheidet zwischen **ordentlichen** und **außerordentlichen** Testamenten. Ordentliche Testamente sind das **öffentliche (notarielle) Testament** (§ 2232 BGB) und das **eigenhändige Testament** (§ 2247 BGB) – sie stehen jedem testierfähigen Menschen jederzeit offen. Wer sich aber in einer akuten Notlage befindet und weder einen Notar erreichen noch (etwa wegen Krankheit) eigenhändig schreiben kann, wäre ohne Sonderregelung von der Testierfreiheit abgeschnitten. Für diese Fälle sehen die **§§ 2249–2251 BGB** drei **außerordentliche Testamentsformen** vor, die zusammenfassend **Nottestamente** genannt werden.

Allen Nottestamenten ist gemeinsam, dass sie nur in einer **echten Notlage** zulässig sind: Die ordentliche Errichtung – insbesondere vor einem Notar – muss unmöglich oder erheblich erschwert sein. Fehlt diese Voraussetzung, ist das Nottestament **unwirksam**. Wegen dieses Ausnahmecharakters und der geringeren Formstrenge verlieren Nottestamente ihre Wirkung zudem nach kurzer Zeit wieder, wenn der Erblasser die Notlage überlebt (§ 2252 BGB).

## Das Bürgermeistertestament (§ 2249 BGB)

Das **Bürgermeistertestament** (auch „Dorftestament" genannt) kommt in Betracht, wenn **zu besorgen ist, dass der Erblasser früher sterben werde, als die Errichtung eines Testaments vor einem Notar möglich ist** (§ 2249 Abs. 1 S. 1 BGB). Es wird **zur Niederschrift des Bürgermeisters** der Gemeinde errichtet, in der sich der Erblasser aufhält. Der Bürgermeister tritt dabei an die Stelle des Notars und muss zu der Beurkundung **zwei Zeugen** zuziehen (§ 2249 Abs. 1 S. 1, 2 BGB).

**Als Zeuge ausgeschlossen** ist, wer in dem zu beurkundenden Testament **bedacht** oder zum **Testamentsvollstrecker ernannt** wird (§ 2249 Abs. 1 S. 3 BGB i. V. m. §§ 7, 27 BeurkG). Die **Niederschrift** ist nach den entsprechend anzuwendenden Vorschriften des Beurkundungsgesetzes aufzunehmen und muss **auch von den Zeugen unterschrieben** werden (§ 2249 Abs. 1 S. 5 BGB). Kann der Erblasser nach seinen Angaben oder nach Überzeugung des Bürgermeisters seinen Namen nicht schreiben, so wird seine Unterschrift durch die Feststellung dieses Umstands in der Niederschrift ersetzt (§ 2249 Abs. 1 S. 6 BGB).

Die **Besorgnis der Todesnähe** soll in der Niederschrift festgestellt werden (§ 2249 Abs. 2 S. 1 BGB). Erweist sie sich später als unbegründet, schadet das nicht: Der Gültigkeit des Testaments steht **nicht entgegen**, dass die Besorgnis nicht begründet war (§ 2249 Abs. 2 S. 2 BGB). Der Bürgermeister **soll** den Erblasser außerdem darauf hinweisen, dass das Testament seine Gültigkeit verliert, wenn der Erblasser die Frist des § 2252 Abs. 1, 2 BGB überlebt, und dies in der Niederschrift feststellen (§ 2249 Abs. 3 BGB). Errichtbar ist das Testament auch vor der zur **Vertretung des Bürgermeisters** befugten Person (§ 2249 Abs. 5 BGB).

Für die Praxis besonders wichtig ist die **Heilungsvorschrift** des § 2249 Abs. 6 BGB: Sind bei der Abfassung der Niederschrift **Formfehler** unterlaufen, ist aber dennoch **mit Sicherheit anzunehmen**, dass das Testament eine **zuverlässige Wiedergabe** der Erklärung des Erblassers enthält, so steht der Formverstoß der Wirksamkeit der Beurkundung nicht entgegen. So hat die Rechtsprechung etwa entschieden, dass ein Verstoß gegen die reine Vermerk-/Hinweispflicht die Wirksamkeit unberührt lässt (vgl. OLG Düsseldorf, 01.04.2020 – 3 Wx 12/20).

## Das Drei-Zeugen-Testament (§ 2250 BGB)

Das **Drei-Zeugen-Testament** (Nottestament vor drei Zeugen) ist in **zwei Fallgruppen** zulässig. Nach **§ 2250 Abs. 1 BGB** kann es errichten, wer sich an einem Ort aufhält, der **infolge außerordentlicher Umstände** so **abgesperrt** ist, dass die Errichtung vor einem Notar nicht möglich oder erheblich erschwert ist – klassische Beispiele sind eingeschlossene oder von der Außenwelt abgeschnittene Personen. Nach **§ 2250 Abs. 2 BGB** kann es errichten, wer sich in so **naher Todesgefahr** befindet, dass voraussichtlich auch ein Bürgermeistertestament nach § 2249 BGB nicht mehr möglich ist.

Errichtet wird das Testament durch **mündliche Erklärung vor drei Zeugen**; hierüber muss eine **Niederschrift** aufgenommen werden (§ 2250 Abs. 3 S. 1 BGB). Für die Zeugen und die Niederschrift gelten zahlreiche Vorschriften des **Beurkundungsgesetzes** entsprechend (§ 2250 Abs. 3 S. 2 BGB); die Niederschrift kann außer in Deutsch auch in einer anderen Sprache aufgenommen werden, sofern Erblasser und Zeugen der Sprache hinreichend kundig sind (§ 2250 Abs. 3 S. 3, 4 BGB).

Die Gerichte legen an die **Wirksamkeitsvoraussetzungen** – vor allem an das Vorliegen der Notlage und der nahen Todesgefahr – **strenge Maßstäbe** an. Maßgeblich ist unter anderem der **Zeitpunkt**, zu dem die nahe Todesgefahr festzustellen ist (vgl. OLG Saarbrücken, 30.10.2025 – 5 W 21/25). Wird die Notlage verneint, ist das Nottestament unwirksam – so wurde etwa während der Corona-Kontaktbeschränkungen ein Nottestament für ungültig erklärt, weil keine echte Absperrung im Sinne des § 2250 Abs. 1 BGB vorlag (OLG Düsseldorf, 06.01.2022 – 3 Wx 216/21). Umgekehrt kann ein formwirksam errichtetes Drei-Zeugen-Nottestament die gesetzliche Erbfolge wirksam abändern (vgl. OLG Braunschweig, 21.01.2026 – 10 W 79/25).

## Das Seetestament (§ 2251 BGB)

Das **Seetestament** ist eine Sonderform des Drei-Zeugen-Testaments. Wer sich **während einer Seereise** an Bord eines **deutschen Schiffes außerhalb eines inländischen Hafens** befindet, kann ein Testament durch **mündliche Erklärung vor drei Zeugen** nach § 2250 Abs. 3 BGB errichten (§ 2251 BGB). Eine besondere Todesgefahr oder Absperrung ist hier **nicht** erforderlich – es genügt der Aufenthalt an Bord auf hoher See; die Vorschrift trägt der historischen Situation Rechnung, dass an Bord regelmäßig weder Notar noch Bürgermeister erreichbar sind.

## Gültigkeitsdauer: die Drei-Monats-Frist (§ 2252 BGB)

Die zentrale Begrenzung aller Nottestamente enthält **§ 2252 BGB**. Nach **Absatz 1** gilt ein nach § 2249, § 2250 oder § 2251 BGB errichtetes Testament als **nicht errichtet**, wenn seit der Errichtung **drei Monate** verstrichen sind und der **Erblasser noch lebt**. Überlebt der Erblasser die Notlage also längere Zeit, verliert das Nottestament automatisch seine Wirkung – er kann und soll in dieser Zeit ein ordentliches Testament errichten.

**Absatz 2** stellt sicher, dass die Frist niemanden benachteiligt, der weiterhin in Not ist: Beginn und Lauf der Frist sind **gehemmt**, solange der Erblasser **außerstande** ist, ein Testament vor einem Notar zu errichten (etwa bei fortdauernder Bewusstlosigkeit). **Absatz 3** enthält eine Sonderregel für das Seetestament: Tritt der Erblasser vor Fristablauf eine **neue Seereise** an, wird die Frist so unterbrochen, dass nach Beendigung der neuen Reise die **volle Frist von Neuem** zu laufen beginnt. **Absatz 4** regelt schließlich den Fall der **Todeserklärung** nach dem Verschollenheitsgesetz: Das Testament behält seine Kraft, wenn die Frist zu der Zeit, zu der der Erblasser nach den vorhandenen Nachrichten noch gelebt hat, noch nicht verstrichen war.

## Abgrenzung und Einordnung

Das Nottestament ist streng von den **ordentlichen Testamentsformen** abzugrenzen. Wer einen Notar erreichen oder eigenhändig ein Testament schreiben kann, **muss** diese Wege nutzen; ein „vorsorgliches" Nottestament ohne echte Notlage ist unwirksam. Nottestamente sind außerdem keine Möglichkeit, die **Formstrenge dauerhaft zu umgehen**: Durch die Drei-Monats-Frist des § 2252 BGB sind sie von vornherein auf die Überbrückung der akuten Situation angelegt.

Für **Ehegatten und Lebenspartner** eröffnet § 2266 BGB die Möglichkeit eines **gemeinschaftlichen Nottestaments** in den Formen der §§ 2249–2251 BGB. Da bei allen Nottestamenten typischerweise **Beweisfragen** (lag wirklich eine Notlage vor? war der Erblasser testierfähig? wurden die Zeugenanforderungen eingehalten?) im Zentrum späterer Streitigkeiten stehen, ist die sorgfältige und vollständige **Niederschrift** von großer Bedeutung. Die Heilungsvorschriften (§ 2249 Abs. 6 BGB) mildern zwar bloße Formmängel, ersetzen aber nicht das Vorliegen der materiellen Voraussetzungen.

## Praktische Hinweise

Ein Nottestament ist immer nur die **zweitbeste Lösung** für eine Ausnahmesituation. Wer die Möglichkeit hat, sollte rechtzeitig ein **eigenhändiges** (vollständig handschriftlich und unterschrieben, § 2247 BGB) oder **notarielles** Testament (§ 2232 BGB) errichten. Kommt es doch zu einem Nottestament, sollten die Beteiligten darauf achten, dass die **Notlage** und – beim Bürgermeistertestament – die **Besorgnis der Todesnähe** in der Niederschrift dokumentiert werden, dass die **richtige Zahl von Zeugen** (zwei beim Bürgermeistertestament, drei beim Drei-Zeugen- und Seetestament) mitwirkt und dass **kein bedachter Zeuge** beteiligt ist. Überlebt der Erblasser die Notlage, ist wegen der **Drei-Monats-Frist** (§ 2252 BGB) zügig ein ordentliches Testament nachzuholen. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.





## Quellen

- § 2249 BGB – Nottestament vor dem Bürgermeister: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2249.html
- § 2250 BGB – Nottestament vor drei Zeugen: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2250.html
- § 2251 BGB – Nottestament auf See: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2251.html
- § 2252 BGB – Gültigkeitsdauer der Nottestamente: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2252.html
- § 2232 BGB – Öffentliches (notarielles) Testament: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2232.html
- § 2247 BGB – Eigenhändiges Testament (ordentliche Form): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2247.html
- § 2266 BGB – Gemeinschaftliches Nottestament: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2266.html
- § 2249 BGB (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung + Fassung 29.12.2025): https://dejure.org/gesetze/BGB/2249.html
- § 2250 BGB (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung + Fassung 29.12.2025): https://dejure.org/gesetze/BGB/2250.html
- § 2251 BGB (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/BGB/2251.html
- § 2252 BGB (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/BGB/2252.html
- OLG Saarbrücken, 30.10.2025 – 5 W 21/25 (Wirksamkeitsvoraussetzungen Drei-Zeugen-Testament, Zeitpunkt der Feststellung der nahen Todesgefahr): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Saarbr%C3%BCcken&Datum=30.10.2025&Aktenzeichen=5%20W%2021%2F25
- OLG Braunschweig, 21.01.2026 – 10 W 79/25 (formwirksames Drei-Zeugen-Nottestament, Todesgefahr, Erreichbarkeit): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Braunschweig&Datum=21.01.2026&Aktenzeichen=10%20W%2079%2F25
- OLG Düsseldorf, 06.01.2022 – 3 Wx 216/21 (Kontaktbeschränkung: Nottestament trotz Corona ungültig, § 2250 Abs. 1 BGB): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20D%C3%BCsseldorf&Datum=06.01.2022&Aktenzeichen=3%20Wx%20216%2F21
- OLG Düsseldorf, 01.04.2020 – 3 Wx 12/20 (Wirksamkeit eines Nottestaments auch bei Verstoß gegen die Vermerkpflicht, § 2249 BGB): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20D%C3%BCsseldorf&Datum=01.04.2020&Aktenzeichen=3%20Wx%2012%2F20

## Änderungsverlauf

- 2026-07-17: Erstveröffentlichung der Faktenseite, alle Quellen-URLs gegen amtliche Stellen gegengeprüft, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"