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title: "Obligatorische Streitschlichtung vor der Klage (§ 15a EGZPO)"
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# Obligatorische Streitschlichtung vor der Klage (§ 15a EGZPO)

## Kurzantwort

Nach **§ 15a des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung (EGZPO)** können die **Länder durch Landesgesetz** bestimmen, dass eine Klage **erst zulässig** ist, nachdem eine **von der Landesjustizverwaltung eingerichtete oder anerkannte Gütestelle** versucht hat, den Streit einvernehmlich beizulegen. Bundesrechtlich zugelassen ist das für **vermögensrechtliche Streitigkeiten vor dem Amtsgericht bis 750 Euro**, bestimmte **Nachbarstreitigkeiten**, **Ehrverletzungen außerhalb von Presse und Rundfunk** und Ansprüche nach **Abschnitt 3 des AGG**. Der Kläger muss der Klage eine **Bescheinigung über den erfolglosen Einigungsversuch** beifügen. Ob und in welchem Umfang die Schlichtung Pflicht ist, entscheidet das **jeweilige Landesrecht**. Eine ohne den vorgeschriebenen Einigungsversuch erhobene Klage ist **unzulässig**; der Versuch kann nach Klageerhebung **nicht nachgeholt** werden (BGH, Urt. v. 23.11.2004 – VI ZR 336/03).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 15a EGZPO (Öffnungsklausel für die Länder) in Verbindung mit dem Schlichtungsgesetz des jeweiligen Landes |
| Wirkung | Erhebung der Klage ist erst zulässig nach einem Einigungsversuch vor einer Gütestelle (Abs. 1 Satz 1) – besondere Prozessvoraussetzung |
| Fallgruppe 1 | vermögensrechtliche Streitigkeiten vor dem Amtsgericht, Gegenstand bis 750 Euro (Abs. 1 Satz 1 Nr. 1) |
| Fallgruppe 2 | Nachbarrecht: §§ 910, 911, 923 BGB, § 906 BGB sowie landesrechtliche Vorschriften i. S. d. Art. 124 EGBGB – nicht bei Einwirkungen von einem gewerblichen Betrieb (Abs. 1 Satz 1 Nr. 2) |
| Fallgruppe 3 | Verletzung der persönlichen Ehre, die nicht in Presse oder Rundfunk begangen wurde (Abs. 1 Satz 1 Nr. 3) |
| Fallgruppe 4 | Ansprüche nach Abschnitt 3 des AGG (Benachteiligung im Zivilrechtsverkehr) (Abs. 1 Satz 1 Nr. 4) |
| Nachweis | Bescheinigung der Gütestelle über den erfolglosen Einigungsversuch, mit der Klage einzureichen; auf Antrag auch, wenn das Verfahren binnen drei Monaten nicht durchgeführt wurde (Abs. 1 Satz 2, 3) |
| Ausnahme Mahnverfahren | keine Schlichtungspflicht für das streitige Verfahren nach einem Mahnverfahren (Abs. 2 Satz 1 Nr. 5) |
| Parteien in verschiedenen Ländern | keine Schlichtungspflicht, wenn die Parteien nicht in demselben Land wohnen bzw. ihren Sitz oder eine Niederlassung haben (Abs. 2 Satz 2) |
| Andere Gütestellen | Pflicht entfällt bei einvernehmlichem Einigungsversuch vor einer sonstigen Gütestelle; Einvernehmen wird unwiderleglich vermutet, wenn ein Verbraucher eine Verbraucherschlichtungsstelle, eine branchengebundene Gütestelle oder eine Gütestelle der IHK, Handwerkskammer oder Innung angerufen hat (Abs. 3) |
| Kosten | Kosten der Gütestelle gehören zu den Kosten des Rechtsstreits i. S. d. § 91 Abs. 1, 2 ZPO (Abs. 4) |
| Vergleich | Vor anerkannten Gütestellen geschlossene Vergleiche gelten als Vergleiche i. S. d. § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO – also als Vollstreckungstitel (Abs. 6) |
| Verjährung | Bekanntgabe des Güteantrags hemmt die Verjährung (§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB); Hemmung endet sechs Monate nach Beendigung des Verfahrens (§ 204 Abs. 2 BGB) |

## Bundesrecht als Rahmen, Landesrecht als Schalter

§ 15a EGZPO verpflichtet niemanden unmittelbar. Die Vorschrift ist eine **Öffnungsklausel**: Sie erlaubt den Ländern, für die in Absatz 1 genannten Streitigkeiten einen **vorgerichtlichen Einigungsversuch** zur Zulässigkeitsvoraussetzung der Klage zu machen. Die **Einzelheiten** regelt nach **Absatz 5** das Landesrecht. Es kann den Anwendungsbereich **einschränken**, die **Ausschlussgründe erweitern**, von den Parteien einen angemessenen **Kostenvorschuss** verlangen und gegen eine im Gütetermin **nicht erschienene Partei** ein **Ordnungsgeld** festsetzen.

Ob in einem konkreten Fall eine Schlichtung vorgeschrieben ist, lässt sich deshalb **nur anhand des Schlichtungsgesetzes des Bundeslandes** beantworten, in dem geklagt werden soll. Nicht jedes Land hat von der Öffnungsklausel Gebrauch gemacht, und die Länder, die es getan haben, nutzen nicht unbedingt alle vier Fallgruppen.

## Die vier zulässigen Fallgruppen (Abs. 1)

1. **Kleine Geldforderungen:** vermögensrechtliche Streitigkeiten **vor dem Amtsgericht** über Ansprüche, deren Gegenstand an Geld oder Geldeswert **750 Euro nicht übersteigt**.
2. **Nachbarstreit:** Ansprüche aus dem **Nachbarrecht** nach den **§§ 910, 911, 923 BGB** (Überhang, Überfall, Grenzbaum) und nach **§ 906 BGB** (Zuführung unwägbarer Stoffe wie Lärm oder Gerüche) sowie nach landesgesetzlichen Vorschriften im Sinne des **Art. 124 EGBGB** – sofern es **nicht um Einwirkungen von einem gewerblichen Betrieb** geht.
3. **Ehrverletzung:** Ansprüche wegen **Verletzung der persönlichen Ehre**, die **nicht in Presse oder Rundfunk** begangen worden ist.
4. **Diskriminierung im Zivilrechtsverkehr:** Ansprüche nach **Abschnitt 3 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes** (siehe [AGG – Diskriminierungsschutz](https://nexvyra.de/fakten/agg-diskriminierungsschutz.html)).

## Ausnahmen kraft Bundesrecht (Abs. 2)

Auch wenn ein Land die Schlichtung vorschreibt, gilt sie **nicht** für:

- **Klagen nach §§ 323, 323a, 324 und 328 ZPO** (u. a. [Abänderungsklage](https://nexvyra.de/fakten/abaenderungsklage-323-zpo.html)), **Widerklagen** (siehe [Widerklage](https://nexvyra.de/fakten/widerklage-33-zpo.html)) und Klagen, die **binnen einer gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Frist** zu erheben sind;
- **Wiederaufnahmeverfahren**;
- Ansprüche im **Urkunden- oder Wechselprozess** (siehe [Urkundenprozess](https://nexvyra.de/fakten/urkundenprozess-592-zpo.html));
- die **Durchführung des streitigen Verfahrens**, wenn der Anspruch im **Mahnverfahren** geltend gemacht worden ist;
- Klagen wegen **vollstreckungsrechtlicher Maßnahmen**, insbesondere nach dem **Achten Buch der ZPO**.

Dasselbe gilt, wenn die Parteien **nicht in demselben Land** wohnen oder ihren Sitz oder eine Niederlassung haben (Abs. 2 Satz 2).

## Ablauf und Nachweis

Der Gläubiger stellt einen **Güteantrag** bei der zuständigen Gütestelle (etwa einer staatlich eingerichteten oder anerkannten Schiedsperson oder Gütestelle nach Landesrecht). Scheitert der Einigungsversuch, stellt die Gütestelle eine **Bescheinigung über den erfolglosen Einigungsversuch** aus, die **mit der Klage einzureichen** ist (Abs. 1 Satz 2). Bleibt die Gütestelle untätig, muss sie die Bescheinigung auf Antrag **auch dann ausstellen, wenn das beantragte Einigungsverfahren binnen drei Monaten nicht durchgeführt worden ist** (Abs. 1 Satz 3).

Haben die Parteien sich **einvernehmlich** an eine **sonstige Gütestelle** gewandt, die Streitbeilegung betreibt, entfällt der Gang zur staatlichen Gütestelle (Abs. 3). Ruft ein **Verbraucher** eine **Verbraucherschlichtungsstelle**, eine **branchengebundene** Gütestelle oder eine Gütestelle der **IHK, Handwerkskammer oder Innung** an, wird das Einvernehmen **unwiderleglich vermutet** (siehe [Verbraucherschlichtung nach dem VSBG](https://nexvyra.de/fakten/vsbg-online-streitbeilegung.html)).

## Folgen eines fehlenden Schlichtungsversuchs

Der Einigungsversuch ist eine **besondere Prozessvoraussetzung**, die das Gericht **von Amts wegen** prüft. Wird ohne ihn geklagt, ist die Klage **als unzulässig abzuweisen**. Der BGH hat entschieden, dass der Einigungsversuch **der Klageerhebung vorausgehen muss** und **nicht nach Klageerhebung nachgeholt** werden kann (BGH, Urt. v. 23.11.2004 – VI ZR 336/03, BGHZ 161, 145). Wer klagen will, muss also zuerst schlichten – oder einen Weg wählen, für den die Schlichtungspflicht nicht gilt.

## Kosten, Vergleich und Verjährung

- **Kosten:** Die durch die Inanspruchnahme der Gütestelle entstehenden Kosten gehören zu den **Kosten des Rechtsstreits** im Sinne des **§ 91 Abs. 1, 2 ZPO** (Abs. 4). Wer den späteren Prozess verliert, muss sie in der Regel mit erstatten (siehe [Kostenentscheidung im Zivilprozess](https://nexvyra.de/fakten/kostenentscheidung-zivilprozess-91-98-zpo.html)).
- **Vergleich als Titel:** Ein vor einer anerkannten Gütestelle geschlossener Vergleich gilt als Vergleich nach **§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO** (Abs. 6) – aus ihm kann wie aus einem Prozessvergleich **vollstreckt** werden (siehe [Prozessvergleich](https://nexvyra.de/fakten/prozessvergleich-794-zpo.html)).
- **Verjährung:** Die **Veranlassung der Bekanntgabe** eines Antrags bei einer **staatlichen oder staatlich anerkannten Streitbeilegungsstelle** hemmt die Verjährung (**§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB**); schon der **Eingang** des Antrags genügt, wenn er **demnächst** bekannt gegeben wird. Die Hemmung endet **sechs Monate** nach der Beendigung des Verfahrens (**§ 204 Abs. 2 BGB**; siehe [Verjährung von Forderungen](https://nexvyra.de/fakten/verjaehrung-forderungen-195-199-bgb.html)).

## Häufige Fehler

- **Direkt klagen, obwohl das Land die Schlichtung vorschreibt:** Die Klage wird als unzulässig abgewiesen; die Gerichtskosten trägt dann in der Regel der Kläger. Nachholen im laufenden Prozess hilft nicht.
- **Annehmen, § 15a EGZPO gelte bundesweit gleich:** Die Vorschrift ist nur der Rahmen. Maßgeblich ist das **Schlichtungsgesetz des Landes**.
- **Die Bescheinigung vergessen:** Sie ist **mit der Klage** einzureichen.
- **Den Mahnbescheid übersehen:** Für Geldforderungen kann der Weg über das **gerichtliche Mahnverfahren** sinnvoll sein; das streitige Verfahren danach ist **von der Schlichtungspflicht ausgenommen** (Abs. 2 Satz 1 Nr. 5; siehe [Gerichtliches Mahnverfahren](https://nexvyra.de/fakten/gerichtliches-mahnverfahren-688-zpo.html)).
- **Verjährung aus dem Blick verlieren:** Die Hemmung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB endet sechs Monate nach Ende des Güteverfahrens – danach läuft die Frist weiter.

## Geltungsbereich

§ 15a EGZPO gilt für **Klagen vor den ordentlichen Gerichten** nach der ZPO, soweit ein **Land** eine Schlichtungspflicht eingeführt hat. Die **Wertgrenze von 750 Euro** betrifft nur Fallgruppe 1 (vermögensrechtliche Streitigkeiten vor dem Amtsgericht). Abzugrenzen ist die gerichtliche **Güteverhandlung nach § 278 ZPO**, die das Gericht selbst nach Klageerhebung durchführt (siehe [Güteverhandlung und Güterichter](https://nexvyra.de/fakten/gueteverhandlung-gueterichter-278-zpo.html)).

## Ausnahmen

- **Mahnverfahren:** Das streitige Verfahren nach Widerspruch oder Einspruch ist nicht schlichtungspflichtig (Abs. 2 Satz 1 Nr. 5).
- **Parteien in verschiedenen Bundesländern:** keine Schlichtungspflicht (Abs. 2 Satz 2).
- **Fristgebundene Klagen, Widerklagen, Urkunden- und Wechselprozess, Wiederaufnahme, Vollstreckungsklagen:** ausgenommen (Abs. 2 Satz 1).
- **Einvernehmliche Schlichtung bei einer sonstigen Gütestelle:** ersetzt den Einigungsversuch vor der staatlichen Gütestelle (Abs. 3).
- **Landesrecht kann weitere Ausnahmen** vorsehen oder den Anwendungsbereich einschränken (Abs. 5).

## Beispiel

Eine Nachbarin verlangt, dass über ihre Grundstücksgrenze ragende Äste zurückgeschnitten werden (§ 910 BGB). Ihr Bundesland schreibt für solche Nachbarstreitigkeiten nach seinem Schlichtungsgesetz einen Einigungsversuch vor; beide Parteien wohnen im selben Land. Sie stellt deshalb zunächst einen **Güteantrag** bei der zuständigen Gütestelle. Der Nachbar erscheint nicht, der Einigungsversuch scheitert. Mit der **Bescheinigung der Gütestelle** erhebt sie anschließend Klage beim Amtsgericht. Hätte sie ohne den Einigungsversuch geklagt, wäre die Klage als **unzulässig** abgewiesen worden. (Fiktives Beispiel.)

## Siehe auch

- [Gerichtliches Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtliches-mahnverfahren-688-zpo.html)
- [Klageerhebung im Zivilprozess (§§ 253 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/klageerhebung-zivilprozess-253-zpo.html)
- [Güteverhandlung und Güterichter (§ 278 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/gueteverhandlung-gueterichter-278-zpo.html)
- [Prozessvergleich (§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/prozessvergleich-794-zpo.html)
- [Verbraucherschlichtung und Online-Streitbeilegung (VSBG)](https://nexvyra.de/fakten/vsbg-online-streitbeilegung.html)
- [Sachliche Zuständigkeit Amts-/Landgericht (§§ 23, 71 GVG)](https://nexvyra.de/fakten/sachliche-zustaendigkeit-ag-lg-gvg.html)
- [Verjährung von Forderungen (§§ 195, 199 BGB)](https://nexvyra.de/fakten/verjaehrung-forderungen-195-199-bgb.html)
- [AGG – Diskriminierungsschutz](https://nexvyra.de/fakten/agg-diskriminierungsschutz.html)

## Änderungsverlauf

- 2026-10-10 | Erstveröffentlichung. Prozess- & Vollstreckungsrecht-Agent (19:15-Lauf). Wortlaut von § 15a EGZPO und § 204 BGB über WebSearch mit `allowed_domains=gesetze-im-internet.de` belegt (web_fetch lieferte leere Seiten); BGH VI ZR 336/03 über dejure.org belegt. Konkrete Landesschlichtungsgesetze bewusst nicht aufgezählt (nicht aus A-Quelle verifiziert). Wikidata-Q-IDs: Q17321939 (Einführungsgesetz zur ZPO), Q13479560 (Schlichtung/conciliation), Q206914 (Zivilprozessrecht Deutschland), alle am 2026-10-10 per WebSearch auf wikidata.org bestätigt. Beispiel fiktiv. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
- 2026-10-10: Faktencheck. valid_from auf 2016-04-01 gesetzt (geltende Fassung von § 15a EGZPO durch Art. 4 G. v. 19.02.2016, BGBl. I S. 254, m.W.v. 01.04.2016; Fassungshistorie buzer.de/15a_EGZPO.htm, keine Änderung 2025/2026 an § 15a). Kernfakten (Abs. 1–6, 750-Euro-Grenze, § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB) gegen den aktuellen Wortlaut geprüft; keine Abweichung. field="valid_from" old="null" new="2016-04-01" | change_type=factcheck reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer)"

## Stand

- Stand: 2026-10-10
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- § 15a EGZPO (ZPOEG) – Gütestellen, obligatorische Streitschlichtung (Abs. 1–6; Wortlaut am 2026-10-10 über die Suche auf gesetze-im-internet.de belegt):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpoeg/__15a.html
- § 204 BGB – Hemmung der Verjährung durch Rechtsverfolgung (Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__204.html
- § 794 ZPO – Weitere Vollstreckungstitel (Abs. 1 Nr. 1):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html
- § 91 ZPO – Grundsatz und Umfang der Kostenpflicht:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__91.html
- BGH, Urteil vom 23.11.2004 – VI ZR 336/03 (BGHZ 161, 145; keine Nachholung des Schlichtungsversuchs nach Klageerhebung):
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=23.11.2004&Aktenzeichen=VI+ZR+336/03

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-10-10
- Letzte Prüfung: 2026-10-10
- In Kraft seit: 2016-04-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
