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title: "Pflegefreibetrag bei der Erbschaftsteuer (§ 13 Abs. 1 Nr. 9, 9a ErbStG) – 20.000 € für unentgeltliche Pflege, Abgrenzung zu § 2057a BGB"
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# Pflegefreibetrag bei der Erbschaftsteuer (§ 13 Abs. 1 Nr. 9, 9a ErbStG) – 20.000 € für unentgeltliche Pflege, Abgrenzung zu § 2057a BGB

## Kurzantwort

Wer den Erblasser **unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt gepflegt oder unterhalten** hat, kann beim Erwerb von Todes wegen einen **Pflegefreibetrag von bis zu 20.000 €** steuerfrei erhalten (§ 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG) — **zusätzlich** zum persönlichen Freibetrag nach § 16 ErbStG. Begünstigt ist **jede Person**, nicht nur Verwandte oder Erben — auch ein Vermächtnisnehmer, ein Nachbar oder eine nichteheliche Lebensgefährtin kann den Freibetrag beanspruchen. Eine **gesetzliche Unterhaltspflicht** (z. B. zwischen Eltern und Kindern) schließt ihn nach gefestigter BFH-Rechtsprechung **nicht aus** (BFH, Urteil vom 10.05.2017 – II R 37/15). Eine **formale Pflegestufe/Pflegegrad** ist nicht erforderlich; entscheidend ist eine regelmäßige, längerfristige Fürsorge, die über normale Gefälligkeiten hinausgeht und einen wirtschaftlichen Wert hat (BFH, Urteil vom 11.09.2013 – II R 37/12). **Getrennt davon** regelt § 13 Abs. 1 Nr. 9a ErbStG die Steuerfreiheit von **Pflegegeld, das ein Pflegebedürftiger zu Lebzeiten an seine Pflegeperson weitergibt** — begrenzt auf die Höhe des Pflegegeldes nach § 37 SGB XI. Der Pflegefreibetrag ist **zivilrechtlich unabhängig** von der Ausgleichung für Pflegeleistungen unter Miterben nach § 2057a BGB.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage (Erwerb von Todes wegen) | § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG [gesetze-im-internet.de] |
| Rechtsgrundlage (Weitergabe von Pflegegeld zu Lebzeiten) | § 13 Abs. 1 Nr. 9a ErbStG |
| Höchstbetrag Nr. 9 | 20.000 € (steuerpflichtiger Erwerb bis zu dieser Höhe steuerfrei) |
| Höchstbetrag Nr. 9a | Höhe des Pflegegeldes nach § 37 SGB XI (bzw. entsprechendes privates Pflegegeld/Beihilfe) |
| Art der Vergünstigung | Sachliche Steuerbefreiung, zusätzlich zum persönlichen Freibetrag (§ 16 ErbStG) |
| Begünstigter Personenkreis | Jede Person, die gepflegt/unterhalten hat — unabhängig von Verwandtschaft, Steuerklasse oder Erbenstellung |
| Gegenleistung | Pflege/Unterhalt muss unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt erbracht worden sein |
| Formale Pflegebedürftigkeit (SGB XI/SGB IX) | Nicht erforderlich [BFH II R 37/12] |
| Maßstab „Pflege" | Regelmäßige, dauerhafte Fürsorge für körperliches, geistiges oder seelisches Wohlbefinden, über bloße Gefälligkeit/Nachbarschaftshilfe hinausgehend [BFH II R 37/12] |
| Gesetzliche Unterhaltspflicht des Pflegenden | Schließt den Freibetrag nicht aus [BFH II R 37/15, ECLI:DE:BFH:2017:U.100517.IIR37.15.0] |
| Nachweis | Hilfsbedürftigkeit sowie Art, Dauer, Umfang und Wert der Leistung; keine übersteigerten Anforderungen, bei langjähriger intensiver Pflege ggf. ohne Einzelnachweis [BFH II R 37/12, II R 37/15] |
| Bewertungsmaßstab (Praxis) | Häufig Stundensätze vergleichbar einer Laienpflegekraft (z. B. ca. 15 €/Std. in FG-Rechtsprechung), im Streitfall nach § 162 AO zu schätzen |
| § 13 Abs. 1 Nr. 9a eingeführt durch | Jahressteuergesetz 2020; anwendbar auf Erwerbe, für die die Steuer nach dem 28.12.2020 entsteht [§ 37 Abs. 18 ErbStG] |
| Verhältnis zu § 2057a BGB | Eigenständig — § 2057a BGB ist eine zivilrechtliche Ausgleichung unter pflegenden Abkömmlingen als Miterben, kein Steuerrecht; beide können nebeneinander greifen |
| Persönlicher Freibetrag Steuerklasse III 2026 | 20.000 € [§ 16 Abs. 1 Nr. 7 ErbStG] — kombinierbar mit dem Pflegefreibetrag |

## Wer ist begünstigt?

Begünstigt ist nach dem Wortlaut des § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG **jede Person**, „die dem Erblasser unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt Pflege oder Unterhalt gewährt hat" — die Norm knüpft **nicht** an ein Verwandtschaftsverhältnis, eine Erbenstellung oder eine bestimmte Steuerklasse an. Begünstigt sein können damit:

- **Kinder oder Enkel**, die einen Elternteil oder Großelternteil gepflegt haben — auch wenn sie zugleich **gesetzlich unterhaltspflichtig** waren (§§ 1601 ff. BGB) [BFH II R 37/15].
- **Ehegatten und Lebenspartner**.
- **Nichteheliche Lebensgefährten**, entfernte Verwandte, Nachbarn oder sonstige Dritte ohne jedes Verwandtschaftsverhältnis — hier greift regelmäßig die ungünstige **Steuerklasse III**, aber der Pflegefreibetrag steht ihnen **zusätzlich** zum persönlichen Freibetrag von 20.000 € zu [BFH II R 37/12: unverwandter Pfleger].
- Sowohl **Erben** als auch **Vermächtnisnehmer** oder Personen, die einen geltend gemachten Pflichtteil erhalten — Voraussetzung ist nur ein **steuerpflichtiger Erwerb von Todes wegen** von der gepflegten Person.

## Die drei Voraussetzungen im Detail

**1. Pflege oder Unterhalt.** „Pflege" im Sinne der Norm ist nach dem BFH die **regelmäßige und dauerhafte Fürsorge für das körperliche, geistige oder seelische Wohlbefinden** einer hilfsbedürftigen Person (BFH, Urteil vom 11.09.2013 – II R 37/12). Eine **formale Einstufung in einen Pflegegrad** oder eine Pflegebedürftigkeit nach dem SGB XI/SGB IX ist **nicht erforderlich** — auch Unterstützung bei Haushaltsführung, Behördengängen, Schriftverkehr oder Einkäufen kann genügen, wenn sie über eine bloße **Gefälligkeit unter Nachbarn oder Freunden** hinausgeht, regelmäßig und über längere Zeit erbracht wird und einen **wirtschaftlichen Wert** hat.

**2. Unentgeltlichkeit oder unzureichendes Entgelt.** Die Leistung muss **ohne Gegenleistung** oder gegen ein **unzureichendes** Entgelt erbracht worden sein. Wurde die Pflege bereits zu Lebzeiten angemessen vergütet (z. B. durch reguläres Gehalt einer professionellen Pflegekraft), scheidet der Freibetrag aus.

**3. Zugewendetes als angemessenes Entgelt.** Steuerfrei ist der Erwerb **„soweit das Zugewendete als angemessenes Entgelt anzusehen ist"** — die Zuwendung muss also in einem angemessenen Verhältnis zu Art, Dauer und Umfang der Pflegeleistung stehen. Der **Höchstbetrag von 20.000 €** ist dabei eine absolute Obergrenze; bei geringerem Pflegeaufwand kann auch nur ein entsprechend niedrigerer Betrag anerkannt werden.

## Gesetzliche Unterhaltspflicht schließt den Freibetrag nicht aus

Lange umstritten war, ob Kinder oder Ehegatten, die dem Erblasser gegenüber **ohnehin zivilrechtlich zum Unterhalt verpflichtet** sind (§§ 1601 ff., § 1360 BGB), den Pflegefreibetrag beanspruchen können — Finanzämter verweigerten ihn teils mit der Begründung, die Pflege sei „geschuldet". Der BFH hat dies **klar verneint**: Eine gesetzliche **Unterhaltspflicht** begründet noch **keine Pflicht zur persönlichen Pflege**; wer freiwillig über die reine Unterhaltspflicht hinaus pflegt, wird durch den Freibetrag honoriert (BFH, Urteil vom 10.05.2017 – II R 37/15, amtlicher Leitsatz: „Eine aufgrund des Verwandtschaftsverhältnisses bestehende gesetzliche Unterhaltspflicht schließt die Gewährung des Pflegefreibetrags nicht aus."). Im entschiedenen Fall hatte eine Tochter ihre Mutter rund zehn Jahre lang gepflegt.

## Nachweis und Bewertung der Pflegeleistung

Der Erwerber trägt die Feststellungslast für Hilfsbedürftigkeit sowie Art, Dauer, Umfang und Wert der Pflege — der BFH stellt daran aber **keine überzogenen Anforderungen**. Bei langjähriger, umfassender Pflege kann der Freibetrag nach der Rechtsprechung auch **ohne minutiösen Einzelnachweis** in Anspruch genommen werden; eine Glaubhaftmachung genügt. Zur **Bewertung** der Leistung wird in der Praxis häufig auf marktübliche Stundensätze für Laienpflege zurückgegriffen: In einem vom BFH bestätigten Fall (unentgeltliche Pflege- und Hilfsdienste eines Nicht-Verwandten für eine 89-Jährige) wurden 315 Pflegestunden mit rund **15 € pro Stunde** angesetzt (BFH, Urteil vom 11.09.2013 – II R 37/12, zu einem Fall des Finanzgerichts Baden-Württemberg). Lässt sich der Wert nicht exakt beziffern, kann das Finanzamt ihn nach § 162 AO **schätzen**.

## Abgrenzung zu § 13 Abs. 1 Nr. 9a ErbStG (Pflegegeld-Weitergabe zu Lebzeiten)

§ 13 Abs. 1 Nr. 9a ErbStG betrifft einen **anderen Vorgang**: die **Schenkung unter Lebenden**, mit der ein Pflegebedürftiger das von der Pflegeversicherung, einer privaten Pflegepflichtversicherung oder der Beihilfe erhaltene **Pflegegeld an seine Pflegeperson weiterreicht**. Diese Weitergabe bleibt schenkungsteuerfrei **bis zur Höhe des jeweiligen Pflegegeldes nach § 37 SGB XI**. Die Vorschrift wurde durch das **Jahressteuergesetz 2020** eingefügt und gilt für Erwerbe, für die die Steuer **nach dem 28.12.2020** entsteht (§ 37 Abs. 18 ErbStG). Anders als Nr. 9 setzt Nr. 9a **keinen Erwerb von Todes wegen** voraus, sondern erfasst laufende **Zuwendungen unter Lebenden**.

## Abgrenzung zu § 2057a BGB (Ausgleichung unter Miterben)

Der Pflegefreibetrag nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG ist eine **rein steuerrechtliche** Vergünstigung und von der **zivilrechtlichen** Ausgleichung für Pflegeleistungen nach [§ 2057a BGB](/fakten/ausgleichung-pflegeleistungen-2057a-bgb.html) strikt zu trennen:

| | § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG | § 2057a BGB |
|---|---|---|
| Rechtsgebiet | Steuerrecht (Erbschaftsteuer) | Zivilrecht (Erbrecht) |
| Wirkung | Steuerfreier Betrag beim Erwerb | Rechnerische Bevorzugung bei der Erbauseinandersetzung |
| Berechtigter Personenkreis | Jede Person (auch Nicht-Erben, Nicht-Verwandte) | Nur Abkömmlinge, die gesetzliche Miterben sind |
| Voraussetzung | Unentgeltliche/unzureichend vergütete Pflege oder Unterhalt | Pflege, Mitarbeit oder Geldleistungen zur Vermögenserhaltung/-mehrung |
| Obergrenze | 20.000 € | Keine gesetzliche Obergrenze (Billigkeitsmaßstab) |

Beide Ansprüche können **nebeneinander** bestehen: Ein pflegender Abkömmling kann sowohl eine Ausgleichung nach § 2057a BGB unter den Miterben verlangen als auch — soweit sein Erwerb steuerpflichtig ist — den Pflegefreibetrag nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG geltend machen.

## Zusammenspiel mit dem persönlichen Freibetrag

Der Pflegefreibetrag wirkt **zusätzlich** zum persönlichen Freibetrag nach § 16 ErbStG und wird nicht auf diesen angerechnet. Das ist besonders für **nicht verwandte** Pflegepersonen relevant: Sie fallen mangels Verwandtschaft in die **Steuerklasse III** mit einem persönlichen Freibetrag von nur **20.000 €** (§ 16 Abs. 1 Nr. 7 ErbStG, Stand 2026). Zusammen mit dem Pflegefreibetrag können ihnen so bis zu **40.000 €** steuerfrei zufließen.

## Rechenbeispiel

Eine nicht verwandte Nachbarin hat eine 90-jährige Erblasserin über fünf Jahre unentgeltlich gepflegt (Einkäufe, Haushalt, Begleitung zu Ärzten). Die Erblasserin setzt sie durch Testament als Vermächtnisnehmerin über **50.000 €** ein.

- Steuerklasse III (keine Verwandtschaft) → persönlicher Freibetrag **20.000 €** [§ 16 Abs. 1 Nr. 7 ErbStG].
- Nachgewiesener/glaubhaft gemachter Wert der Pflegeleistungen liegt über 20.000 € → **voller Pflegefreibetrag von 20.000 €** [§ 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG].
- Steuerpflichtig bleiben: 50.000 € − 20.000 € − 20.000 € = **10.000 €**.
- Bei einem Steuersatz von 30 % (Steuerklasse III) ergibt sich eine Erbschaftsteuer von **3.000 €** statt — ohne Pflegefreibetrag — auf 30.000 € (9.000 €).

## Häufige Fehler

- **„Nur Verwandte können den Pflegefreibetrag bekommen."** Falsch — begünstigt ist jede Person, die gepflegt hat, auch Nachbarn oder Lebensgefährten ohne Trauschein.
- **„Meine gesetzliche Unterhaltspflicht schließt den Freibetrag aus."** Falsch — nach BFH II R 37/15 steht eine abstrakte Unterhaltspflicht dem Freibetrag nicht entgegen.
- **„Ohne anerkannten Pflegegrad gibt es keinen Freibetrag."** Falsch — eine formale Pflegebedürftigkeit nach SGB XI ist für § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG **nicht** erforderlich (anders als bei Nr. 9a).
- **„Der Pflegefreibetrag und die Ausgleichung nach § 2057a BGB schließen sich aus."** Falsch — beide betreffen unterschiedliche Rechtsgebiete und können nebeneinander geltend gemacht werden.
- **„Pflegegeld, das ich als Angehöriger weiterleite, ist automatisch über Nr. 9 steuerfrei."** Ungenau — die Weitergabe von Pflegegeld zu Lebzeiten fällt unter die **eigenständige** Nr. 9a, nicht unter Nr. 9.
- **„Ich muss jede Pflegestunde exakt dokumentieren, sonst entfällt der Freibetrag."** Zu streng — die Rechtsprechung verlangt keine übersteigerten Nachweise; bei langjähriger, intensiver Pflege genügt oft eine Glaubhaftmachung.

## Änderungsverlauf

- 2026-09-27: Erstveröffentlichung durch Erbe-Bot. Pflegefreibetrag nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG (20.000 €, seit ErbStRG 1.1.2009) und Abgrenzung zu Nr. 9a (Pflegegeld-Weitergabe zu Lebzeiten, seit JStG 2020 / § 37 Abs. 18 ErbStG). Begünstigter Personenkreis unabhängig von Verwandtschaft (BFH II R 37/12); gesetzliche Unterhaltspflicht schließt Freibetrag nicht aus (BFH II R 37/15). Abgrenzung zur zivilrechtlichen Ausgleichung nach § 2057a BGB. Quellen via gesetze-im-internet.de (Normtext im eingebauten Browser gelesen) und dejure.org/bundesfinanzhof.de-Permalinks. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra Erbe-Bot"

## Siehe auch

- [Erbschaftsteuer 2026 – Freibeträge, Steuerklassen, Tarif](/fakten/erbschaftsteuer-freibetraege-2026.html)
- [Ausgleichung für Pflegeleistungen (§ 2057a BGB)](/fakten/ausgleichung-pflegeleistungen-2057a-bgb.html)
- [Familienheim – Steuerbefreiung bei der Erbschaftsteuer (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b, 4c ErbStG)](/fakten/familienheim-steuerbefreiung-13-erbstg.html)
- [Pflichtteil (§ 2303 BGB)](/fakten/pflichtteil-2303-bgb.html)
- [Gesetzliche Erbfolge (§§ 1924 ff. BGB)](/fakten/gesetzliche-erbfolge-1924-bgb.html)

## Stand

- Stand: 2026-09-27
- Gültig ab: 2009-01-01 (Erbschaftsteuerreformgesetz; Nr. 9a seit 29.12.2020)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (ErbStG, BFH)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- § 13 ErbStG – Steuerbefreiungen (Abs. 1 Nr. 9, 9a):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13.html
- § 37 ErbStG – Anwendung des Gesetzes (Abs. 18: Inkrafttreten Nr. 9a zum 29.12.2020):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__37.html
- § 16 ErbStG – Persönliche Freibeträge:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__16.html
- § 2057a BGB – Ausgleichung für Pflegeleistungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2057a.html
- BFH, Urteil vom 11.09.2013 – II R 37/12 (Definition „Pflege", kein formaler Pflegegrad erforderlich, Bewertung mit Stundensatz):
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=11.09.2013&Aktenzeichen=II+R+37/12
- BFH, Urteil vom 10.05.2017 – II R 37/15, ECLI:DE:BFH:2017:U.100517.IIR37.15.0 (gesetzliche Unterhaltspflicht schließt Freibetrag nicht aus):
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=10.05.2017&Aktenzeichen=II+R+37/15

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-27
- Letzte Prüfung: 2026-09-27
- In Kraft seit: 2009-01-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
