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title: "Parken auf dem Privatparkplatz 2026 – Vertragsstrafe, Halterhaftung und Abschleppen (§§ 858, 339, 683 BGB)"
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# Parken auf dem Privatparkplatz 2026 – Vertragsstrafe, Halterhaftung und Abschleppen (§§ 858, 339, 683 BGB)

## Kurzantwort

Wer sein Fahrzeug auf einem **privaten Parkplatz** abstellt, schließt nach der Rechtsprechung des **Bundesgerichtshofs** damit einen **Vertrag**: bei Gebühr einen **Mietvertrag** über den Stellplatz, bei kostenloser Nutzung einen **Leihvertrag** (§ 598 BGB). Hält der **Fahrer** die ausgehängten Parkbedingungen nicht ein, kann ein **„erhöhtes Parkentgelt“** als **Vertragsstrafe** (§§ 339 ff. BGB) fällig werden; eine Untergrenze von **30 €** hat der BGH in einem Fall nicht beanstandet. **Schuldner** der Vertragsstrafe ist der **Fahrer**, **nicht** der Halter, und es gibt **keinen Anscheinsbeweis**, dass der Halter auch gefahren ist. Der **Halter** muss aber, wenn er als Fahrer in Anspruch genommen wird, **vortragen, wer das Auto genutzt haben kann**. Unabhängig davon ist unbefugtes Parken **verbotene Eigenmacht** (§ 858 BGB): Der Platzbesitzer darf **abschleppen lassen** und die **Abschleppkosten** ersetzt verlangen. Das gilt nach BGH-Urteil vom **19.12.2025** auch, wenn die **bezahlte Parkzeit** überschritten wird.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Vertragsschluss | Der Fahrer nimmt das Angebot (Bereitstellung des Parkplatzes) durch Abstellen an; weitere Erklärungen sind nicht nötig |
| Vertragsart | Entgeltlich: Miete eines Abstellplatzes; unentgeltlich: Leihvertrag |
| Vertragsstrafe | „Erhöhtes Parkentgelt“ = Vertragsstrafe, verwirkt bei Verstoß gegen die Parkbedingungen |
| Einbeziehung | Schilder mit deutlich sichtbarem Aushang genügen als Hinweis, wenn der Fahrer sich zumutbar informieren kann |
| Höhe | Klausel „mind. 30 €“ mit Leistungsbestimmungsrecht des Betreibers hielt der AGB-Kontrolle stand; Obergrenze nicht zwingend |
| Wer schuldet die Strafe | Fahrer, nicht der Halter |
| Beweis Halter = Fahrer | Kein Anscheinsbeweis |
| Halter im Prozess | Sekundäre Darlegungslast: er muss vortragen, wer als Nutzer in Betracht kommt |
| Unbefugtes Parken | Verbotene Eigenmacht; Abschleppen als Selbsthilfe zulässig |
| Parkzeit überschritten | Auch Überschreiten der bezahlten Parkzeit ist verbotene Eigenmacht; regelmäßig keine Wartepflicht |
| Abschleppkosten | Ersatz wie Aufwendungen eines Beauftragten; Halter ist dem Grunde nach zahlungspflichtig |
| Verwahrkosten | Erstattungsfähig nur bis zum Herausgabeverlangen des Halters; danach ggf. § 304 BGB bei Annahmeverzug |
| Halter als Zustandsstörer | Auf Unterlassung haftbar, wenn er auf die Aufforderung, den Fahrer zu nennen, schweigt |
| Kosten der Halteranfrage | Kein Anspruch gegen den auf Unterlassung in Anspruch genommenen Halter |

## Geltungsbereich

Die Seite betrifft **private Flächen**, die für die Allgemeinheit zum Parken bereitstehen: Kunden-, Krankenhaus-, Supermarkt- und Mitarbeiterparkplätze sowie gebührenpflichtige Privatparkplätze mit Parkscheinautomat. Die BGH-Entscheidungen beschreiben das als **anonymes Massengeschäft**, bei dem der Platz nicht einem bestimmten Vertragspartner, sondern der Allgemeinheit zur meist kurzzeitigen Nutzung angeboten wird (BGH – XII ZR 13/19 Rn. 40; BGH – V ZR 44/25 Rn. 18).

Nicht Gegenstand sind **Parkverstöße im öffentlichen Straßenraum**. Dort ahndet die Behörde mit Verwarnungs- oder Bußgeld; bleibt der Fahrer unbekannt, kann dem Halter nach § 25a StVG die Kostentragung auferlegt werden (siehe [Kostentragungspflicht des Halters, § 25a StVG](/fakten/kostentragungspflicht-halter-parkverstoss-25a-stvg.html) und [Falschparken & Abschleppen](/fakten/falschparken-abschleppen-kosten.html)). Der BGH hat ausdrücklich abgelehnt, § 25a StVG **entsprechend** auf private Parkplätze anzuwenden, weil es an einer Regelungslücke fehle (BGH – XII ZR 13/19 Rn. 28).

## Vertrag und Vertragsstrafe („erhöhtes Parkentgelt“)

**Vertragsschluss durch Abstellen.** Stellt der Fahrer das Fahrzeug ab, nimmt er das in der Bereitstellung des Parkplatzes liegende Angebot an. Ein ausdrücklicher Vertragsschluss ist nicht erforderlich (BGH – XII ZR 13/19, Leitsatz 1, mit Verweis auf BGH – V ZR 160/14).

**Vertragsstrafe.** Der Vertrag kann ein Vertragsstrafeversprechen im Sinne der §§ 339 ff. BGB enthalten: Wer die Höchstparkdauer überschreitet oder gegen sonstige Parkbestimmungen verstößt, zahlt ein erhöhtes Parkentgelt. Der BGH hat das Versprechen in dem entschiedenen Fall als **Allgemeine Geschäftsbedingung** gewertet, die wirksam einbezogen war, weil die Hinweisschilder deutlich sichtbar angebracht waren und der Fahrer sich zumutbar informieren konnte (BGH – XII ZR 13/19 Rn. 16; § 305 Abs. 2 BGB).

**Höhe.** Die Klausel nannte **mindestens 30 €**. Der BGH sah darin **keine unangemessene Benachteiligung** (§ 307 BGB): Die Untergrenze sei ein geeignetes Druckmittel und stehe nicht außer Verhältnis zu den Verstößen. Dass der Betreiber im Einzelfall mehr festsetzen kann, begrenze die Ermessenskontrolle nach §§ 315 ff. BGB (Rn. 21–24). Zur Wirksamkeit **höherer** Beträge oder anderer Klauseln trifft die Entscheidung keine Aussage.

**Wer zahlt.** Die Vertragsstrafe schuldet der **Fahrer** als Vertragspartner. Der Halter ist am Vertrag nicht beteiligt und haftet für die Strafe **nicht** allein wegen seiner Haltereigenschaft; auch eine Haftung für Rechtsverfolgungskosten folgt daraus nicht (BGH – XII ZR 13/19 Rn. 26, 28).

## Der Halter im Streit um das Parkentgelt

Weil nur der Fahrer schuldet, muss der Betreiber grundsätzlich beweisen, dass der in Anspruch genommene Halter **selbst gefahren** ist. Ein **Anscheinsbeweis** dafür besteht nicht (Rn. 32). Der Halter darf sich aber **nicht auf ein einfaches Bestreiten** beschränken: Er trägt eine **sekundäre Darlegungslast** und muss vortragen, **wer als Nutzer des Fahrzeugs zum fraglichen Zeitpunkt in Betracht kommt** (Leitsatz 4, Rn. 33). Der BGH begründet das damit, dass der Betreiber die Fahrer nicht kennt, der Halter dagegen in der Regel weiß oder unschwer in Erfahrung bringen kann, wer das Auto genutzt hat. Die sekundäre Darlegungslast führt **nicht** zu einer Umkehr der Beweislast und verpflichtet den Halter nicht, dem Betreiber alle für dessen Prozesserfolg nötigen Informationen zu verschaffen.

Davon zu trennen ist der **Unterlassungsanspruch** wegen Besitzstörung: Der Halter eines unbefugt abgestellten Fahrzeugs ist **Zustandsstörer** und kann auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, wenn er auf die Aufforderung, den verantwortlichen Fahrer zu benennen, **schweigt** (BGH – V ZR 160/14, Leitsatz 2; § 862 Abs. 1, § 1004 BGB). Die **Kosten der Halteranfrage** (Ermittlung des Halters beim Register) kann der Betreiber vom Halter in diesem Fall **nicht** ersetzt verlangen (BGH – V ZR 160/14, Leitsatz 3). Wie Betreiber an die Halterdaten kommen, behandelt [Halterauskunft aus dem Fahrzeugregister, § 39 StVG](/fakten/halterauskunft-fahrzeugregister-39-stvg.html).

## Verbotene Eigenmacht und Abschleppen

**Unbefugtes Abstellen** auf einem Privatparkplatz ist **verbotene Eigenmacht** im Sinne des § 858 Abs. 1 BGB. Der unmittelbare Besitzer des Grundstücks darf sich ihrer erwehren und das Fahrzeug **abschleppen lassen** (§ 859 Abs. 1, 3 BGB). Unbefugt ist das Parken nicht nur dort, wo es gar nicht erlaubt ist, sondern auch, wenn es **an Bedingungen geknüpft** ist, die der Fahrer nicht einhält: Höchstparkdauer mit Parkscheibe, Beschränkung auf Kunden oder bestimmte Personen, Zahlung der Gebühr und Auslegen des Parkscheins (BGH – V ZR 44/25 Rn. 9–10).

**Neu seit 19.12.2025:** Der BGH hat entschieden, dass auch derjenige verbotene Eigenmacht begeht, der sein Fahrzeug **über das auf dem Parkschein ausgewiesene Parkzeitende hinaus** auf einem gebührenpflichtigen Privatparkplatz stehen lässt (Leitsatz, Rn. 11). Es kommt weder auf die **Länge der Überschreitung** noch auf die **Gründe** an; auch eine mögliche Verlängerung der Parkzeit ändert daran nichts (Rn. 14). Der Eigentümer darf deshalb abschleppen lassen; eine **Wartepflicht** trifft ihn **regelmäßig nicht** (Leitsatz, Rn. 19). Im entschiedenen Fall hatte die Klägerin einen Parkschein für 4 € bis 10:51 Uhr gelöst; die Revision gegen die Abweisung ihrer Klage auf Rückzahlung der gezahlten **587,50 €** Abschleppkosten blieb erfolglos.

**Grenze.** Abschleppen kann sich nach § 242 BGB als **unzulässig** erweisen, wenn dadurch unverhältnismäßig große Nachteile entstehen, die durch andere ebenso geeignete und zumutbare Maßnahmen vermeidbar gewesen wären (BGH – V ZR 44/25 Rn. 19, mit Verweis auf BGH – V ZR 144/08). Die **Angemessenheit der Höhe** der Abschleppkosten war in V ZR 44/25 nicht Prüfungsgegenstand (Rn. 20).

## Abschleppkosten, Verwahrkosten, Halter

Wer das Fahrzeug im Auftrag des Platzbesitzers entfernt, handelt für den Halter als **Geschäftsführung ohne Auftrag**: Die Entfernung entspricht dem **objektiven Interesse und dem mutmaßlichen Willen** des Halters. Er schuldet deshalb **Ersatz der erforderlichen Aufwendungen** (§ 683 Satz 1, § 670 BGB; BGH – V ZR 102/15, Leitsatz; Grundlagen: [Geschäftsführung ohne Auftrag](/fakten/geschaeftsfuehrung-ohne-auftrag-677-bgb.html)).

**Verwahrkosten** zählen nach BGH – V ZR 192/22 (Leitsatz 1) zu den erstattungsfähigen Kosten, **aber nur bis zu einem Herausgabeverlangen des Halters**; ab diesem Zeitpunkt widerspricht die weitere Verwahrung dem erklärten Willen des Halters (Leitsatz 1; Rn. 4). Ein Anspruch nach **§ 304 BGB** kommt in Betracht, wenn der Halter das Fahrzeug herausverlangt, aber nicht bereit ist, die ortsüblichen Abschlepp- und Verwahrkosten im Gegenzug zu zahlen, der Abschleppunternehmer deshalb die Herausgabe verweigert und der Halter dadurch in **Annahmeverzug** gerät (Leitsatz 2, Rn. 41). Im entschiedenen Fall verneinte der BGH den Annahmeverzug: Weder hatten Abschleppunternehmen oder Verwalterin die Herausgabe angeboten noch ein Zurückbehaltungsrecht ordnungsgemäß ausgeübt, und die später bezifferte Gegenforderung war erheblich überhöht (Rn. 43–48). Er bestätigte deshalb nur den Zuspruch von **75 €** für die ersten fünf Verwahrtage (Tatbestand Rn. 2; Rn. 7). Das Fahrzeug war in einem Innenhof mit Parkverbotsschild abgestellt worden.

## Ausnahmen

- **Flächen ohne Parkplatz-Angebot.** Die Vertragskonstruktion beschreibt der BGH für Parkplätze, die der Allgemeinheit zur Nutzung bereitstehen. In BGH – V ZR 192/22 ging es um einen **Innenhof mit Parkverbotsschild**; dort stand die Besitzstörung (verbotene Eigenmacht) im Mittelpunkt, nicht eine Vertragsstrafe. Ob und wann in solchen Fällen ein Vertrag zustande kommt, hat die Entscheidung nicht behandelt.
- **Halter wird nicht automatisch Vertragspartner.** Eine Vertragsstrafe gegen den Halter setzt voraus, dass er selbst gefahren ist (siehe oben).
- **Verwahrkosten nach Herausgabeverlangen.** Sie sind nicht mehr nach den Regeln der Geschäftsführung ohne Auftrag erstattungsfähig, sondern allenfalls über § 304 BGB bei Annahmeverzug.
- **Unverhältnismäßiges Abschleppen** (§ 242 BGB) kann Kostenersatz ausschließen.

## Häufige Fehler

- **Parkentgelt mit Bußgeld verwechseln.** Das „erhöhte Parkentgelt“ ist eine **zivilrechtliche Vertragsstrafe** eines privaten Betreibers. Es gibt dafür weder Punkte im Fahreignungsregister noch einen Bußgeldbescheid.
- **Jedes Schreiben des Betreibers als Pflicht zur Zahlung ansehen.** Ob der Anspruch besteht, hängt von der wirksamen Einbeziehung der Schilder, der Fahrereigenschaft und der Klauselhöhe ab.
- **Als Halter nur „Ich war es nicht“ antworten.** Das genügt im Prozess nicht; der Halter muss vortragen, wer als Nutzer in Betracht kommt (sekundäre Darlegungslast).
- **Auf Anfrage nach dem Fahrer schweigen.** Als Zustandsstörer droht eine Unterlassungsklage (BGH – V ZR 160/14).
- **Annehmen, bezahlte Parkzeit schütze vor dem Abschleppen.** Nach Ablauf der Parkzeit darf der Platzbesitzer nach BGH – V ZR 44/25 abschleppen lassen.
- **Das Fahrzeug nach dem Abschleppen liegen lassen.** Wer die Herausgabe verlangt, begrenzt damit die erstattungsfähigen Verwahrkosten (BGH – V ZR 192/22).

## Beispiel

*Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung:* Auf einem Supermarkt-Parkplatz gilt laut Schild eine kostenlose Höchstparkdauer von zwei Stunden mit Parkscheibe; bei Verstoß wird „ein erhöhtes Parkentgelt von mindestens 30 €“ erhoben. Das Fahrzeug steht drei Stunden, der Betreiber legt einen Zahlungsaufforderungszettel hinter den Scheibenwischer und adressiert später die Halterin. Die Halterin war nicht gefahren, nennt aber nicht, wer das Auto genutzt hat. Nach BGH – XII ZR 13/19 hat der Fahrer mit dem Abstellen einen Leihvertrag geschlossen, die Klausel hielt der Inhaltskontrolle in dem entschiedenen Fall stand, die Halterin haftet nicht schon als Halterin, **ihr bloßes Bestreiten reicht aber nicht**: Sie muss vortragen, wer das Auto an diesem Tag genutzt haben kann. Genügt sie ihrer sekundären Darlegungslast nicht, gilt die Behauptung des Betreibers, sie sei gefahren, nach § 138 Abs. 3 ZPO als zugestanden (BGH – XII ZR 13/19 Rn. 35).

*Tatsächlicher Fall:* BGH – V ZR 44/25: Parkschein für 4 € bis 10:51 Uhr; Fahrzeug nach Ablauf der Zeit abgeschleppt, Abschleppkosten 587,50 €; Rückforderung erfolglos.

## Was das praktisch bedeutet

Wer auf einem privaten Parkplatz parkt, sollte die **Schilder lesen** und Parkscheibe bzw. Parkschein beachten. Wer ein Zahlungsverlangen erhält, prüft, ob die Bedingungen deutlich ausgehängt waren, ob der Betrag zur Klausel passt und ob er selbst gefahren ist. Halter sollten **früh klären**, wer das Fahrzeug genutzt hat, und Anfragen zum Fahrer nicht ignorieren. Ob und wie sich ein Betrag im Einzelfall durchsetzen lässt, ist Sache der Gerichte; diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

## Stand und Offen

Gesetzeswortlaut (§§ 858, 859, 862, 1004, 339, 305, 598, 670, 683, 304 BGB) und die **Volltexte** der fünf BGH-Urteile wurden am 07.11.2026 im amtlichen Rechtsinformationsportal des Bundes gelesen. **Nicht ausgewertet** wurden: Instanzrechtsprechung zu **höheren** Vertragsstrafen oder anderen Klauseln, die Frage der **Kennzeichenerfassung** durch Parkraumüberwachung (Datenschutz), die **Höhe angemessener Abschleppkosten** im Einzelfall und etwaige **Landesregelungen** zu Abschleppunternehmen. Die Fundstellen in juristischen Zeitschriften wurden nicht geprüft. Der Bundesgerichtshof hat die Rechtsprechung mehrfach präzisiert; die jüngste hier ausgewertete Entscheidung ist das Urteil vom 19.12.2025.

## Siehe auch

- [Falschparken & Abschleppen – Kosten und Rechtsgrundlage](/fakten/falschparken-abschleppen-kosten.html)
- [Kostentragungspflicht des Halters bei Parkverstößen (§ 25a StVG)](/fakten/kostentragungspflicht-halter-parkverstoss-25a-stvg.html)
- [Halterauskunft aus dem Fahrzeugregister (§ 39 StVG)](/fakten/halterauskunft-fahrzeugregister-39-stvg.html)
- [Halten und Parken (§ 12 StVO)](/fakten/halten-parken-12-stvo.html)
- [Besitz und Besitzschutz (§§ 854–872 BGB)](/fakten/besitz-854-872-bgb.html)
- [Vertragsstrafe (§ 339 BGB)](/fakten/vertragsstrafe-339-bgb.html)
- [AGB-Kontrolle (§§ 305–307 BGB)](/fakten/agb-kontrolle-305-307-bgb.html)
- [Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677 ff. BGB)](/fakten/geschaeftsfuehrung-ohne-auftrag-677-bgb.html)
- [Inkassokosten und RDGEG](/fakten/inkassokosten-hoehe-rdgeg.html)

## Quellen

- BGH, Urteil vom 19.12.2025 – V ZR 44/25 (Überschreiten der bezahlten Parkzeit = verbotene Eigenmacht; Abschleppen; keine regelmäßige Wartepflicht; Volltext am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://testphase.rechtsinformationen.bund.de/v1/rechtsprechung/KORE701042026.html [A]
- BGH, Urteil vom 18.12.2019 – XII ZR 13/19 (Vertrag, erhöhtes Parkentgelt, AGB-Kontrolle, keine Halterhaftung, sekundäre Darlegungslast; Volltext am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://testphase.rechtsinformationen.bund.de/v1/rechtsprechung/KORE303142020.html [A]
- BGH, Urteil vom 18.12.2019 – XII ZR 13/19 (dejure.org-Permalink, am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://dejure.org/2019,44034 [A]
- BGH, Urteil vom 18.12.2015 – V ZR 160/14 (Zustandsstörer, Auskunft über den Fahrer, Kosten der Halteranfrage; Volltext am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://testphase.rechtsinformationen.bund.de/v1/rechtsprechung/KORE302672016.html [A]
- BGH, Urteil vom 11.03.2016 – V ZR 102/15 (Abschleppkosten, Geschäftsführung ohne Auftrag; Volltext am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://testphase.rechtsinformationen.bund.de/v1/rechtsprechung/KORE303632016.html [A]
- BGH, Urteil vom 17.11.2023 – V ZR 192/22 (Verwahrkosten, § 304 BGB; Volltext am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://testphase.rechtsinformationen.bund.de/v1/rechtsprechung/KORE305292023.html [A]
- § 858 BGB (Verbotene Eigenmacht; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__858.html [A]
- § 859 BGB (Selbsthilfe des Besitzers; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__859.html [A]
- § 862 BGB (Anspruch wegen Besitzstörung; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__862.html [A]
- § 1004 BGB (Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1004.html [A]
- § 339 BGB (Verwirkung der Vertragsstrafe; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__339.html [A]
- § 305 BGB (Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__305.html [A]
- § 307 BGB (Inhaltskontrolle; Normseite am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__307.html [A]
- § 598 BGB (Leihe; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__598.html [A]
- § 683 BGB (Ersatz von Aufwendungen bei Geschäftsführung ohne Auftrag; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__683.html [A]
- § 670 BGB (Ersatz von Aufwendungen; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__670.html [A]
- § 304 BGB (Ersatz von Mehraufwendungen bei Gläubigerverzug; Wortlaut am 07.11.2026 abgerufen, HTTP 200): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__304.html [A]

## Änderungsverlauf

- 2026-11-07: Erstveröffentlichung der Faktenseite. Fünf BGH-Urteile (V ZR 44/25, XII ZR 13/19, V ZR 160/14, V ZR 102/15, V ZR 192/22) im Volltext des Rechtsinformationsportals des Bundes gelesen; BGB-Normen am 07.11.2026 im amtlichen Volltext abgeglichen; Wikidata-Q-IDs Q681958, Q136688905, Q267917 am 07.11.2026 per API verifiziert. | change_type=initial_publication field="topic" old="" new="privatparkplatz-parkverstoss-vertragsstrafe-halter-858-bgb" reviewed_by="Nexvyra Verkehrsrecht-Agent"

## Stand

- Stand: 2026-11-07
- Gültig ab: 2025-12-19 (jüngste ausgewertete BGH-Entscheidung V ZR 44/25)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (BGB auf gesetze-im-internet.de; BGH-Urteile im Rechtsinformationsportal des Bundes)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-11-07
- Letzte Prüfung: 2026-11-07
- In Kraft seit: 2025-12-19
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
