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title: Ambulante Psychotherapie (§ 28 Abs. 3 SGB V) – Sprechstunde, Akutbehandlung, Kurz- und Langzeittherapie: Anspruch, Verfahren und Kontingente 2026
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# Ambulante Psychotherapie (§ 28 Abs. 3 SGB V) – Sprechstunde, Akutbehandlung, Kurz- und Langzeittherapie: Anspruch, Verfahren und Kontingente 2026

## Kurzantwort

Gesetzlich Krankenversicherte haben im Rahmen der Krankenbehandlung (**§ 27 Abs. 1 SGB V**) Anspruch auf **psychotherapeutische Behandlung** einer Krankheit. **§ 28 Abs. 3 SGB V** bestimmt, dass diese Behandlung durch **approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten** (Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz) und durch **Vertragsärztinnen und -ärzte** erbracht wird – jeweils **nach Maßgabe der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nach § 92 SGB V**. Das Nähere regelt die **Psychotherapie-Richtlinie (PT-RL)**. Als Kassenleistung anerkannt sind vier **Richtlinienverfahren**: **Verhaltenstherapie (VT)**, **tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)**, **analytische Psychotherapie (AP)** und **systemische Therapie (ST)** – jeweils als Einzel- oder Gruppentherapie. Der Zugang ist gestuft: In der **psychotherapeutischen Sprechstunde** (bei Erwachsenen bis zu **sechsmal** je Krankheitsfall, Einheiten von mindestens 25 Minuten) wird geklärt, ob eine behandlungsbedürftige Störung vorliegt; eine **Überweisung ist nicht erforderlich**. Bei dringendem Bedarf kann eine **Akutbehandlung** (Erwachsene bis zu **24 Einheiten** à 25 Minuten) beginnen – sie ist der Kasse **nur anzuzeigen**, nicht zu genehmigen. Vor einer Richtlinientherapie stehen **probatorische Sitzungen** (Erwachsene mindestens zwei, bis zu vier). Die eigentliche Therapie wird als **Kurzzeittherapie (KZT, bis 24 Stunden in zwei Schritten à 12)** oder als **Langzeittherapie (LZT)** durchgeführt; die KZT bedarf grundsätzlich **keines Gutachterverfahrens** mehr, die LZT wird beantragt. Die **Höchstgrenzen** je Verfahren betragen bei Erwachsenen **VT 80, TP 100, AP 300, ST 48 Stunden**. Für Psychotherapie fällt **keine gesonderte prozentuale Zuzahlung** an. Zum 17. Juni 2026 hat der G-BA das Anzeige-, Antrags- und Gutachterverfahren **digitalisiert und entbürokratisiert** (Beschluss vom 19.03.2026).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage Leistungsanspruch | § 27 Abs. 1 i. V. m. § 28 Abs. 3 SGB V (psychotherapeutische Behandlung) |
| Nähere Ausgestaltung | Psychotherapie-Richtlinie (PT-RL) des G-BA nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB V |
| Leistungserbringer (§ 28 Abs. 3 Satz 1) | approbierte Psychotherapeut/innen (Psychotherapeutengesetz) + Vertragsärzt/innen nach den G-BA-Richtlinien |
| Anerkannte Richtlinienverfahren | Verhaltenstherapie (VT), tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP), analytische Psychotherapie (AP), systemische Therapie (ST) |
| Anerkannte Methoden/Techniken | Katathymes Bilderleben, Rational-Emotive Therapie (RET), EMDR |
| Zugang zur Sprechstunde | keine Überweisung erforderlich; direkter Termin bei Vertragspsychotherapeut/in |
| Sprechstunde Erwachsene | Einheiten von mind. 25 Min, höchstens 6× je Krankheitsfall (bis 150 Min) |
| Sprechstunde Kinder/Jugendliche/geistig Behinderte | Einheiten von mind. 25 Min, höchstens 10× je Krankheitsfall (bis 250 Min) |
| Akutbehandlung Erwachsene | bis 24 Einheiten à 25 Min (bis 600 Min); **nur Anzeige**, keine Genehmigung |
| Akutbehandlung Kinder/Jugendliche | bis 30 Einheiten (bis 750 Min) bei Einbeziehung der Bezugspersonen |
| Wartezeit Akutbehandlung | darf 2 Wochen nicht überschreiten (Terminservicestelle) |
| Anrechnung Akutbehandlung | Stunden werden auf das Kontingent der Kurzzeittherapie (KZT 1) angerechnet |
| Probatorische Sitzungen Erwachsene | mind. 2, bis zu 4 (Einzel 50 Min, Gruppe 100 Min) |
| Probatorische Sitzungen Kinder/Jugendliche | bis zu 6 (2 zusätzliche) |
| Gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung | bis 4× je Krankheitsfall à 100 Min; kein Anzeige-/Antragsverfahren |
| Kurzzeittherapie (KZT) | bis 24 Stunden in zwei Schritten à 12 (KZT 1 + KZT 2); i. d. R. kein Gutachterverfahren |
| Langzeittherapie (LZT) | Antragsverfahren; Gutachterverfahren im Einzelfall |
| Höchstgrenze VT (Erwachsene) | 80 Stunden |
| Höchstgrenze TP (Erwachsene) | 100 Stunden |
| Höchstgrenze AP (Erwachsene) | 300 Stunden |
| Höchstgrenze ST (Erwachsene) | 48 Stunden |
| Rezidivprophylaxe | Teil des bewilligten LZT-Gesamtkontingents (zur Rückfallvorbeugung am Therapieende) |
| Konsiliarbericht | bei Behandlung durch psychologische Psychotherapeut/innen vor Antrag ärztliche körperliche Untersuchung (§ 28 Abs. 3 Satz 3) |
| Zuzahlung | keine gesonderte prozentuale Zuzahlung zur Psychotherapie (kein Fall des § 61 wie bei Heil-/Hilfsmitteln) |
| Nicht als Kassenleistung | reine Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung |
| Terminservicestelle | Rufnummer 116117; Vermittlung mit Vermittlungscode (Formular PTV 11) |
| Aktuelle Fassung | PT-RL zuletzt geändert durch G-BA-Beschluss vom 19.03.2026, in Kraft seit 17.06.2026 (Digitalisierung/Entbürokratisierung) |

## Anspruch und Rechtsgrundlage: § 28 Abs. 3 SGB V

Psychotherapie ist Teil der **Krankenbehandlung** nach **§ 27 Abs. 1 SGB V**: Versicherte haben Anspruch auf Behandlung, wenn diese notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. **§ 28 Abs. 3 Satz 1 SGB V** konkretisiert, wer die **psychotherapeutische Behandlung einer Krankheit** erbringt: **Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten**, **Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten** sowie **Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten** nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des Psychotherapeutengesetzes – soweit sie zur psychotherapeutischen Behandlung zugelassen sind – **und Vertragsärztinnen und -ärzte** entsprechend den **Richtlinien nach § 92 SGB V**.

Die maßgebliche Richtlinie ist die **Psychotherapie-Richtlinie (PT-RL)** des **Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)**. Sie legt fest, welche Verfahren und Methoden Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind, welche Angebote es zur Abklärung eines Erkrankungsverdachts und bei dringendem Behandlungsbedarf gibt und wie die probatorischen Sitzungen vor Therapiebeginn ausgestaltet sind. Die Richtlinie ist zugleich Grundlage der **Psychotherapie-Vereinbarung** von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband, in der das Antragsverfahren gegenüber der Kasse geregelt ist.

Als **behandlungsbedürftige Störungen** nennt die Richtlinie unter anderem Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, somatoforme Störungen, Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen, Essstörungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen sowie Störungen durch psychotrope Substanzen. **Keine** Kassenleistung ist Psychotherapie, die ausschließlich der **Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung** dient; hierfür stehen Beratungsstellen und sozialpsychiatrische Dienste zur Verfügung.

## Die vier Richtlinienverfahren

In der ambulanten Versorgung sind vier **Richtlinienverfahren** anerkannt:

Die **Verhaltenstherapie (VT)** beruht auf Lern- und Sozialpsychologie; sie analysiert die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen des Krankheitsgeschehens (Verhaltensanalyse) und wendet auf Basis eines Störungsmodells gezielte Interventionen an. Die **tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)** behandelt die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer Konflikte und struktureller Störungen unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand, mit begrenztem Behandlungsziel und konfliktzentriertem Vorgehen. Die **analytische Psychotherapie (AP)** bearbeitet neben der Symptomatik den zugrunde liegenden neurotischen Konflikt und die neurotische Struktur unter Nutzung regressiver Prozesse. Die **systemische Therapie (ST)** misst den sozialen Beziehungen innerhalb von Familie oder Gruppe besondere Bedeutung bei und fokussiert auf die Interaktionen statt auf die einzelne Person.

Ergänzend sind die **Methoden** Katathymes Bilderleben, Rational-Emotive Therapie (RET) und **EMDR** (Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing) Leistung der GKV. Alle vier Verfahren können als **Kurzzeit- oder Langzeittherapie** und als **Einzel- oder Gruppentherapie** durchgeführt werden. Verfahren dürfen bei einer Kombination von Einzel- und Gruppentherapie grundsätzlich **nicht gemischt** werden; einzige Ausnahme sind die beiden psychoanalytisch begründeten Verfahren (TP und AP), die miteinander kombiniert werden können.

## Der gestufte Zugang: Sprechstunde, Akutbehandlung, Probatorik

**Psychotherapeutische Sprechstunde:** Bei psychischen Beschwerden können sich Versicherte **ohne Überweisung** direkt an eine Vertragspsychotherapeutin oder einen Vertragspsychotherapeuten wenden. In der Sprechstunde wird geklärt, ob eine behandlungsbedürftige Störung vorliegt, und über die Verfahren und den Ablauf informiert. Bei Erwachsenen erfolgt die Sprechstunde in Einheiten von **mindestens 25 Minuten höchstens sechsmal** je Krankheitsfall (insgesamt bis zu 150 Minuten); bei Kindern, Jugendlichen und Menschen mit geistiger Behinderung **höchstens zehnmal** (bis zu 250 Minuten). Ohne vorherige Sprechstunde kann die Behandlung beginnen, wenn die Person aus einer stationären oder rehabilitativen Behandlung wegen einer psychischen Erkrankung entlassen wurde.

**Akutbehandlung:** Wird ein **dringender Behandlungsbedarf** festgestellt, kann eine Akutbehandlung zur schnellen Entlastung beginnen. Sie ist der Krankenkasse **lediglich anzuzeigen** und kann unmittelbar starten – ein Genehmigungsverfahren gibt es nicht. Bei Erwachsenen sind bis zu **24 Einheiten à 25 Minuten** (bis 600 Minuten) vorgesehen, bei Kindern und Jugendlichen bis zu **30 Einheiten** (bis 750 Minuten), wenn Bezugspersonen einbezogen werden. Die Wartezeit auf eine notwendige Akutbehandlung darf **zwei Wochen nicht überschreiten**. Die im Rahmen der Akutbehandlung erbrachten Stunden werden auf das Kontingent der **Kurzzeittherapie (KZT 1)** angerechnet.

**Probatorische Sitzungen:** Vor Beginn einer Richtlinientherapie dienen Probesitzungen der diagnostischen Klärung, der Eignungsprüfung für ein Verfahren und der Einschätzung der Arbeitsbeziehung. Erwachsene nehmen **mindestens zwei und bis zu vier** probatorische Sitzungen wahr, bei Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit geistiger Behinderung sind **zwei weitere** möglich (bis zu sechs). Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten, in der Gruppe 100 Minuten.

**Gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung:** Als niedrigschwelliger Einstieg in Gruppenangebote ist sie **bis zu viermal** je Krankheitsfall mit je 100 Minuten möglich; ein Anzeige- oder Antragsverfahren gegenüber der Kasse ist dafür **nicht** vorgesehen.

## Kurzzeit- und Langzeittherapie: Kontingente und Bewilligung

Die eigentliche Richtlinientherapie wird als **Kurzzeittherapie (KZT)** oder **Langzeittherapie (LZT)** durchgeführt. Die **Kurzzeittherapie** umfasst über alle vier Verfahren hinweg **bis zu 24 Stunden**, aufgeteilt in zwei Schritte à 12 Stunden (**KZT 1** und **KZT 2**). Sie wird **angezeigt** und unterliegt **grundsätzlich keinem Gutachterverfahren** mehr – es sei denn, innerhalb der letzten zwei Jahre fand bereits eine Therapie statt oder die Kasse fordert im Einzelfall ein Gutachten an.

Reicht die Kurzzeittherapie nicht aus, kann eine **Langzeittherapie beantragt** werden; hier ist im Einzelfall ein **Gutachterverfahren** vorgesehen. Die **Höchstgrenzen** je Verfahren betragen bei Erwachsenen:

| Verfahren | Höchstgrenze (Erwachsene) |
|---|---|
| Verhaltenstherapie (VT) | 80 Stunden |
| Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) | 100 Stunden |
| Analytische Psychotherapie (AP) | 300 Stunden |
| Systemische Therapie (ST) | 48 Stunden |

Zum Ende einer Langzeittherapie kann ein Teil des bewilligten Gesamtkontingents für die **Rezidivprophylaxe** genutzt werden, um erreichte Ziele zu sichern und einem Rückfall vorzubeugen. Werden die probatorischen Sitzungen bei einer **psychologischen** Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten durchgeführt, ist vor Antragstellung eine **körperliche ärztliche Untersuchung** notwendig, deren Ergebnis im **Konsiliarbericht** festgehalten wird (§ 28 Abs. 3 Satz 3 SGB V).

## Terminvermittlung und Digitalisierung 2026

Findet sich nicht zeitnah ein Termin, vermittelt die **Terminservicestelle** unter der bundesweiten Rufnummer **116117** (Rechtsgrundlage § 75 Abs. 1a SGB V). Für die Vermittlung in Akutbehandlung oder zu probatorischen Sitzungen ist ein **Vermittlungscode** auf dem Formular **PTV 11** („Individuelle Patienteninformation") erforderlich; für einen ersten Sprechstundentermin ist kein Code nötig.

Mit Beschluss vom **19. März 2026** (in Kraft seit **17. Juni 2026**) hat der G-BA das **Anzeige-, Antrags- und Gutachterverfahren digitalisiert und entbürokratisiert**. Unter anderem entfällt seitdem im Antragsformular **PTV 2** die frühere Angabe zur Rezidivprophylaxe; das geplante Vorgehen wird stattdessen im Bericht an die Gutachterin oder den Gutachter dargestellt und kann auch als noch nicht absehbar begründet werden.

## Häufige Fehler

- **„Für eine Psychotherapie brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt."** Falsch – Versicherte können sich für die **psychotherapeutische Sprechstunde ohne Überweisung** direkt an eine Vertragspsychotherapeutin oder einen -psychotherapeuten wenden.
- **„Die Akutbehandlung muss die Kasse erst genehmigen."** Falsch – die ambulante Akutbehandlung ist der Kasse **nur anzuzeigen** und kann unmittelbar beginnen; die Wartezeit darf zwei Wochen nicht überschreiten.
- **„Kurzzeittherapie geht nur mit Gutachten."** Falsch – die KZT unterliegt **grundsätzlich keinem Gutachterverfahren**; ein Gutachten ist nur ausnahmsweise nötig (z. B. Vortherapie in den letzten zwei Jahren oder Einzelfallanforderung der Kasse).
- **„Jede Therapie umfasst gleich viele Stunden."** Falsch – die **Höchstgrenzen** unterscheiden sich je Verfahren: VT 80, TP 100, AP 300, ST 48 Stunden (Erwachsene).
- **„Systemische Therapie zahlt die Kasse nicht."** Falsch – die **systemische Therapie ist ein anerkanntes Richtlinienverfahren** und Leistung der GKV.
- **„Paar- oder Eheberatung ist Psychotherapie auf Kassenkosten."** Falsch – reine **Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung** ohne behandlungsbedürftige Störung ist **keine** Kassenleistung.
- **„Für Psychotherapie zahle ich 10 Prozent Zuzahlung wie bei Heilmitteln."** Falsch – für die ambulante Psychotherapie fällt **keine gesonderte prozentuale Zuzahlung** an; die Behandlung wird als ärztliche/psychotherapeutische Leistung abgerechnet.
- **„Nach der Akutbehandlung fange ich bei den Therapiestunden wieder bei null an."** Falsch – die Stunden der Akutbehandlung werden auf das **Kontingent der Kurzzeittherapie (KZT 1)** angerechnet.

## Quellen

- § 27 SGB V – Krankenbehandlung (gesetze-im-internet.de): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__27.html
- § 28 SGB V – Ärztliche und zahnärztliche Behandlung (Abs. 3: psychotherapeutische Behandlung; gesetze-im-internet.de): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__28.html
- § 28 SGB V – Ärztliche und zahnärztliche Behandlung (dejure.org): https://dejure.org/gesetze/SGB_V/28.html
- § 92 SGB V – Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__92.html
- § 75 SGB V – Inhalt und Umfang der Sicherstellung (Abs. 1a: Terminservicestellen): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__75.html
- G-BA – Ambulante Psychotherapie (Verfahren, Sprechstunde, Akutbehandlung, Probatorik, Kontingente): https://www.g-ba.de/themen/psychotherapie/ambulante-psychotherapie/
- G-BA – Psychotherapie-Richtlinie (Richtlinie Nr. 20): https://www.g-ba.de/richtlinien/20/
- G-BA – Beschluss vom 19.03.2026 (Digitalisierung des Anzeige-, Antrags- und Gutachterverfahrens, PT-RL), in Kraft 17.06.2026: https://www.g-ba.de/beschluesse/7744/
- G-BA – Pressemitteilung vom 19.03.2026 (unbürokratischeres und schnelleres Antrags-/Gutachterverfahren): https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1317/
- KBV / 116117 – Terminservicestellen und Psychotherapie-Vermittlung (Formular PTV 11): https://www.116117.de/de/psychotherapie.php

## Änderungsverlauf

- 2026-08-09: Erstveröffentlichung. Rechtsgrundlage § 27 Abs. 1 und § 28 Abs. 3 SGB V (Leistungserbringer + Verweis auf § 92 SGB V) gegen gesetze-im-internet.de und dejure.org geprüft. Verfahren (VT, TP, AP, ST), Methoden (Katathymes Bilderleben, RET, EMDR), Zugangsstufen (Sprechstunde bis 6×/10× à 25 Min, Akutbehandlung bis 24/30 Einheiten – nur Anzeige, Wartezeit ≤ 2 Wochen, Anrechnung auf KZT 1), probatorische Sitzungen (Erwachsene 2–4, Kinder/Jugendliche bis 6), gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung (bis 4× à 100 Min), KZT (24 Std in 2 Schritten, i. d. R. kein Gutachterverfahren) und LZT (Antrag/Gutachterverfahren) sowie Rezidivprophylaxe und Konsiliarbericht gegen die G-BA-Seite „Ambulante Psychotherapie" verifiziert. Höchstgrenzen VT 80 / TP 100 / AP 300 / ST 48 Stunden (Erwachsene) gegen G-BA / Psychotherapie-Richtlinie belegt. Terminservicestelle 116117 und Formular PTV 11 (§ 75 Abs. 1a SGB V) sowie G-BA-Beschluss vom 19.03.2026 (in Kraft 17.06.2026, Digitalisierung/Entbürokratisierung, Wegfall der PTV-2-Angabe zur Rezidivprophylaxe) belegt. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

Rechtsstand: 9. August 2026. Leistungsanspruch nach § 27 Abs. 1 i. V. m. § 28 Abs. 3 SGB V; die nähere Ausgestaltung folgt der Psychotherapie-Richtlinie des G-BA (Richtlinie Nr. 20) in der Fassung des Beschlusses vom 19.03.2026, in Kraft seit 17. Juni 2026. Verfahrensdetails, Kontingente und die Terminvermittlung über die Terminservicestelle (116117, § 75 Abs. 1a SGB V) sind gegen die amtlichen Quellen des G-BA und gesetze-im-internet.de geprüft. Zuzahlungsfragen zu anderen Leistungen (§§ 61, 62 SGB V) sowie Soziotherapie (§ 37a SGB V) werden auf eigenen Themenseiten behandelt.
