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title: Radfahren im Straßenverkehr 2026 – Radwegbenutzungspflicht, Verhaltensregeln und Pflichtausstattung (§ 2 StVO)
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# Radfahren im Straßenverkehr – Radwegbenutzungspflicht, Verhaltensregeln und Pflichtausstattung (§ 2 StVO)

## Kurzantwort

Für Radfahrende gilt in Deutschland die **Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)** wie für alle anderen Fahrzeugführenden – mit einigen Sonderregeln. Der wichtigste Punkt: Eine **Radwegbenutzungspflicht besteht nur dann**, wenn der Radweg mit **Zeichen 237, 240 oder 241** beschildert ist (§ 2 Abs. 4 Satz 2 StVO). Rechte Radwege **ohne** diese Zeichen *dürfen* benutzt werden, müssen es aber nicht – man darf stattdessen auf der Fahrbahn fahren. **Nebeneinander fahren ist erlaubt**, solange der Verkehr dadurch nicht behindert wird (§ 2 Abs. 4 Satz 1 StVO). **Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen** den Gehweg benutzen, **bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen** sie es (§ 2 Abs. 5 StVO). Beim Überholen von Radfahrenden müssen Kraftfahrzeuge einen Seitenabstand von **mindestens 1,5 m innerorts und 2 m außerorts** einhalten (§ 5 Abs. 4 StVO). Technisch schreibt die **StVZO** mindestens **zwei voneinander unabhängige Bremsen** (§ 65), eine **helltönende Glocke** (§ 64a) und eine vollständige **Beleuchtungsanlage** (§ 67) vor. Eine **Helmpflicht für Radfahrende gibt es nicht** – § 21a Abs. 2 StVO erfasst nur Krafträder.

## Kernfakten

| Frage | Antwort |
|---|---|
| Rechtsgrundlage Verhalten | § 2 StVO (Straßenbenutzung), § 5 Abs. 4 StVO (Überholen), § 9 Abs. 2 StVO (Linksabbiegen), § 21 Abs. 3 StVO (Mitnahme), § 23 Abs. 3 StVO, § 27 Abs. 1 StVO (Verbände) |
| Rechtsgrundlage Technik | § 64a StVZO (Glocke), § 65 StVZO (Bremsen), § 67 StVZO (Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern) |
| Radweg benutzen – Pflicht? | Nur bei Beschilderung mit Zeichen 237, 240 oder 241 (§ 2 Abs. 4 Satz 2 StVO) |
| Radweg ohne Zeichen | Rechter Radweg *darf* benutzt werden, Fahrbahn bleibt erlaubt (§ 2 Abs. 4 Satz 3 StVO) |
| Linker Radweg ohne Zeichen | Nur zulässig bei alleinstehendem Zusatzzeichen „Radverkehr frei" (§ 2 Abs. 4 Satz 4 StVO) |
| Nebeneinander fahren | Erlaubt, wenn der Verkehr nicht behindert wird; sonst einzeln hintereinander (§ 2 Abs. 4 Satz 1 StVO) |
| Seitenstreifen | Darf befahren werden, wenn kein Radweg vorhanden ist und zu Fuß Gehende nicht behindert werden (§ 2 Abs. 4 Satz 5 StVO) |
| Mofas und E-Bikes außerorts | Dürfen Radwege benutzen (§ 2 Abs. 4 Satz 6 StVO) |
| Kinder bis 8 Jahre | **Müssen** den Gehweg benutzen; bei baulich getrenntem Radweg auch dieser (§ 2 Abs. 5 StVO) |
| Kinder bis 10 Jahre | **Dürfen** den Gehweg benutzen (§ 2 Abs. 5 Satz 1 StVO) |
| Begleitperson auf dem Gehweg | Aufsichtsperson darf mitfahren; geeignet insbesondere ab 16 Jahren (§ 2 Abs. 5 Satz 3 StVO) |
| Vor Fahrbahnüberquerung | Kind und Aufsichtsperson müssen absteigen (§ 2 Abs. 5 Satz 7 StVO) |
| Überholabstand für Kfz | Mindestens 1,5 m innerorts, 2 m außerorts (§ 5 Abs. 4 Satz 4 StVO) |
| Personenmitnahme | Nur durch mindestens 16-Jährige und nur auf dafür gebauten Rädern (§ 21 Abs. 3 Satz 1 StVO) |
| Kinder auf dem Rad | Bis zum vollendeten 7. Lebensjahr, mit besonderem Sitz und Speichenschutz (§ 21 Abs. 3 Satz 2 StVO) |
| Kinderanhänger | Bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr (§ 21 Abs. 3 Satz 3 StVO) |
| Freihändig fahren / Anhängen | Verboten (§ 23 Abs. 3 StVO) |
| Geschlossener Verband | Ab mehr als 15 Rad Fahrenden; dann zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn (§ 27 Abs. 1 StVO) |
| Bremsen | Zwei voneinander unabhängige Bremsen (§ 65 StVZO) |
| Klingel | Mindestens eine helltönende Glocke (§ 64a StVZO) |
| Helmpflicht | **Keine** – § 21a Abs. 2 StVO gilt nur für Krafträder über 20 km/h |

## Wann besteht eine Radwegbenutzungspflicht?

Das ist die am häufigsten missverstandene Regel des Radverkehrsrechts. **§ 2 Abs. 4 Satz 2 StVO** formuliert sie ausdrücklich negativ:

> „Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist."

Ein baulich angelegter Radweg allein begründet also **keine** Benutzungspflicht. Erst das blaue runde Schild macht ihn verbindlich:

- **Zeichen 237** – Radweg (nur für den Radverkehr)
- **Zeichen 240** – gemeinsamer Geh- und Radweg
- **Zeichen 241** – getrennter Geh- und Radweg

Fehlen diese Zeichen, gilt nach **§ 2 Abs. 4 Satz 3 StVO**: Rechte Radwege *dürfen* benutzt werden. Wer will, fährt also auf dem Radweg – wer lieber schneller oder sicherer auf der Fahrbahn fährt, darf das ebenso. Das ist keine Grauzone, sondern der ausdrückliche Wortlaut der Verordnung.

Für **linke Radwege** ist die Regel strenger: Ohne Beschilderung dürfen sie nach **§ 2 Abs. 4 Satz 4 StVO** nur befahren werden, wenn dies durch das **allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei"** angezeigt ist. Das sogenannte „Geisterradeln" auf der linken Seite ist ansonsten unzulässig – und statistisch eine der gefährlichsten Verhaltensweisen im Radverkehr, weil abbiegende Kraftfahrende dort nicht mit Gegenverkehr rechnen.

Ergänzend erlaubt **§ 2 Abs. 4 Satz 5 StVO** die Benutzung **rechter Seitenstreifen**, wenn kein Radweg vorhanden ist und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. Und nach **Satz 6** dürfen **außerhalb geschlossener Ortschaften** auch Mofas und E-Bikes Radwege benutzen.

## Nebeneinander fahren: erlaubt, solange niemand behindert wird

**§ 2 Abs. 4 Satz 1 StVO** stellt klar: „Mit Fahrrädern darf nebeneinander gefahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird; anderenfalls muss einzeln hintereinander gefahren werden."

Das Nebeneinanderfahren ist damit der zulässige Regelfall, nicht die Ausnahme. Die Grenze ist die **konkrete Behinderung** anderer Verkehrsteilnehmender – nicht die bloße abstrakte Möglichkeit, dass jemand hinter der Gruppe fahren könnte. Auf einer breiten Fahrbahn oder bei geringem Verkehr ist Nebeneinanderfahren also unproblematisch; auf einer engen Landstraße mit Rückstau muss sich die Gruppe einordnen.

Eine Sonderregel gilt für **große Gruppen**: Nach **§ 27 Abs. 1 StVO** dürfen **mehr als 15 Rad Fahrende** einen **geschlossenen Verband** bilden. Dann dürfen sie ausdrücklich **zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn** fahren. Geschlossen ist ein Verband nach § 27 Abs. 3 StVO nur, wenn er für andere Verkehrsteilnehmende als solcher deutlich erkennbar ist.

## Kinder auf dem Rad: die Altersgrenzen des § 2 Abs. 5 StVO

**§ 2 Abs. 5 StVO** enthält eine gestufte Regelung, die viele Eltern nur halb kennen:

- **Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr** – also bis zum 8. Geburtstag – **müssen** mit dem Fahrrad den **Gehweg** benutzen. Ist ein **baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg** vorhanden, dürfen sie abweichend davon auch diesen benutzen.
- **Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen** den Gehweg benutzen – sie haben also ein Wahlrecht zwischen Gehweg, Radweg und Fahrbahn.
- Ab dem 10. Geburtstag gelten die normalen Regeln: Fahrbahn oder Radweg, kein Gehweg.

Seit der StVO-Novelle darf eine **geeignete Aufsichtsperson** ein Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr auf dem Gehweg begleiten und dabei selbst mit dem Fahrrad fahren (§ 2 Abs. 5 Satz 3 StVO). Als geeignet gilt insbesondere, wer **mindestens 16 Jahre alt** ist.

In allen Fällen gilt auf dem Gehweg: Auf zu Fuß Gehende ist **besondere Rücksicht** zu nehmen, der Fußgängerverkehr darf **weder gefährdet noch behindert** werden, und die Geschwindigkeit ist anzupassen. Vor dem **Überqueren einer Fahrbahn** müssen Kind und Aufsichtsperson **absteigen** (§ 2 Abs. 5 Sätze 4 bis 7 StVO).

## Mitnahme von Personen und Kinderanhänger

**§ 21 Abs. 3 StVO** regelt, wer wen auf dem Fahrrad mitnehmen darf:

- Personen dürfen nur von **mindestens 16 Jahre alten** Radfahrenden mitgenommen werden – und nur, wenn das Fahrrad **auch zur Personenbeförderung gebaut und eingerichtet** ist (etwa ein Lastenrad oder ein Tandem).
- **Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr** dürfen von mindestens 16-Jährigen mitgenommen werden, wenn ein **besonderer Sitz** vorhanden ist und **Radverkleidungen oder gleich wirksame Vorrichtungen** verhindern, dass die Füße in die Speichen geraten.
- In einem **Fahrradanhänger**, der zur Beförderung von Kindern eingerichtet ist, dürfen **bis zu zwei Kinder** bis zum vollendeten 7. Lebensjahr mitgenommen werden – ebenfalls nur von mindestens 16-Jährigen.
- Die Altersgrenze von sieben Jahren gilt **nicht** für die Beförderung eines **behinderten Kindes**.

## Der Überholabstand: 1,5 m innerorts, 2 m außerorts

Seit der StVO-Novelle 2020 steht der Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden ausdrücklich im Verordnungstext. **§ 5 Abs. 4 StVO** verlangt beim Überholen einen ausreichenden Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmenden und konkretisiert: Gegenüber **zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden** beträgt der ausreichende Seitenabstand **innerorts mindestens 1,5 m** und **außerorts mindestens 2 m**.

Das ist eine Pflicht der überholenden Kraftfahrenden, keine Pflicht der Radfahrenden. Praktisch bedeutet der Abstand: Auf schmalen Fahrbahnen ist ein Überholen ohne Fahrstreifenwechsel oder Gegenverkehrslücke schlicht nicht zulässig. An **Kreuzungen und Einmündungen** ist die Abstandsregel nach dem Wortlaut der Norm nicht anwendbar.

## Verhaltenspflichten und Verbote

**§ 23 Abs. 3 StVO** enthält drei knappe Verbote, die speziell für Rad- und Kraftradfahrende gelten:

- Man darf sich **nicht an Fahrzeuge anhängen**.
- Es darf **nicht freihändig gefahren** werden.
- Die **Füße dürfen nur dann von den Pedalen** genommen werden, wenn der Straßenzustand das erfordert.

Hinzu kommt das **Handyverbot** des § 23 Abs. 1a StVO, das für alle Fahrzeugführenden gilt – und damit auch für Radfahrende. Wer beim Radeln ein Mobiltelefon in die Hand nimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Beim **Linksabbiegen** privilegiert **§ 9 Abs. 2 StVO** den Radverkehr: Wer mit dem Fahrrad nach links abbiegen will, **braucht sich nicht einzuordnen**, wenn die Fahrbahn hinter der Kreuzung oder Einmündung vom Radverkehr nur in der Fahrtrichtung befahren werden darf. Das indirekte Linksabbiegen über die gegenüberliegende Fahrbahnseite bleibt damit ausdrücklich zulässig.

## Pflichtausstattung: was ein verkehrssicheres Fahrrad braucht

Die technischen Anforderungen stehen nicht in der StVO, sondern in der **Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)**:

- **Bremsen (§ 65 StVZO):** Fahrräder müssen **zwei voneinander unabhängige Bremsen** haben. Eine Rücktrittbremse zählt als eine davon; ein reines Fixie ohne zweite Bremse ist nicht verkehrssicher.
- **Klingel (§ 64a StVZO):** Fahrräder müssen mit mindestens **einer helltönenden Glocke** ausgerüstet sein. Hupen oder Pfeifen ersetzen sie nicht.
- **Beleuchtung (§ 67 StVZO):** Fahrräder müssen einen **Scheinwerfer** und eine **Schlussleuchte** haben, betrieben über eine **Lichtmaschine (Dynamo), Batterie oder einen wiederaufladbaren Energiespeicher** – oder eine Kombination daraus. Scheinwerfer, Leuchten und Stromquelle **dürfen abnehmbar sein**, müssen aber bei **Dämmerung, Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es erfordern** angebaut sein. Die lichttechnischen Einrichtungen müssen betriebsfertig, gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert und **dürfen nicht verdeckt** sein.

Damit ist die früher verbreitete Auffassung überholt, Akku-Lampen seien generell unzulässig – abnehmbare batterie- oder akkubetriebene Leuchten sind zulässig, solange sie bei schlechten Sichtverhältnissen tatsächlich montiert sind.

## Keine Helmpflicht für Radfahrende

Eine gesetzliche **Helmpflicht für Radfahrende besteht in Deutschland nicht**. **§ 21a Abs. 2 StVO** verpflichtet zum Tragen eines geeigneten Schutzhelms nur, wer **Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h** führt oder darauf mitfährt. Fahrräder und Pedelecs bis 25 km/h fallen nicht darunter.

Das Fehlen einer Helmpflicht bedeutet allerdings nicht, dass der Helm zivilrechtlich folgenlos wäre – die Frage eines Mitverschuldens nach § 254 BGB bei Kopfverletzungen ohne Helm wird von den Gerichten einzelfallbezogen beurteilt.

## Bußgeld und Punkte: wo die Beträge stehen

Verstöße gegen die genannten Vorschriften der StVO sind über **§ 49 StVO** in Verbindung mit **§ 24 StVG** **Ordnungswidrigkeiten**. Die konkreten **Regelsätze** ergeben sich nicht aus der StVO selbst, sondern aus der **Anlage zu § 1 Abs. 1 der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV)**, dem amtlichen Bußgeldkatalog. Dort sind die Tatbestände für Rad Fahrende gesondert ausgewiesen; die Sanktionen liegen überwiegend im **Verwarnungsgeldbereich** und damit unterhalb der Eintragungsschwelle für das Fahreignungsregister.

Wichtig für Radfahrende mit Führerschein: Auch Verstöße, die **mit dem Fahrrad** begangen werden, können die **Kraftfahreignung** berühren. Das gilt vor allem bei **Alkohol am Steuer des Fahrrads** – ab **1,6 ‰** liegt bei Radfahrenden absolute Fahruntüchtigkeit vor, was regelmäßig zur Anordnung einer **MPU** und im Ergebnis zur Entziehung der Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge führen kann.

Die aktuellen Beträge des amtlichen Bußgeldkatalogs sind auf der separaten Bußgeldkatalog-Seite zusammengestellt.

## Siehe auch

- [Bußgeldkatalog StVO 2026 – Tempo, Abstand, Parken](/fakten/bussgeldkatalog-stvo-2026.html)
- [Promillegrenzen & Alkohol am Steuer (0,5 / 1,1 / 0,0 ‰)](/fakten/alkohol-am-steuer-promillegrenzen.html)
- [Handy am Steuer (§ 23 Abs. 1a StVO)](/fakten/handy-am-steuer-stvo.html)
- [Überholen & Überholverbot (§ 5 StVO)](/fakten/ueberholen-ueberholverbot-5-stvo.html)
- [Vorfahrt & Vorfahrtsverletzung (§ 8 StVO)](/fakten/vorfahrt-vorfahrtsverletzung-8-stvo.html)
- [E-Scooter – Zulassung, Promille, Bußgelder (eKFV)](/fakten/e-scooter-recht-ekfv.html)
- [Verkehrsunfall – Schadenregulierung nach dem Unfall](/fakten/verkehrsunfall-schadenregulierung.html)
- [Einspruch gegen den Bußgeldbescheid (§ 67 OWiG)](/fakten/einspruch-bussgeldbescheid-owig.html)

## Quellen

- § 2 StVO (Straßenbenutzung durch Fahrzeuge – Abs. 4: Nebeneinanderfahren, Radwegbenutzungspflicht nur bei Zeichen 237/240/241, Seitenstreifen, Mofas/E-Bikes außerorts; Abs. 5: Kinder bis 8/10 Jahre auf dem Gehweg, Aufsichtsperson ab 16 Jahren, Absteigepflicht vor dem Überqueren): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__2.html [A]
- § 5 StVO (Überholen – Abs. 4 Satz 4: Seitenabstand mindestens 1,5 m innerorts und 2 m außerorts gegenüber zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html [A]
- § 9 Abs. 2 StVO (Linksabbiegen mit dem Fahrrad – kein Einordnen erforderlich): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html [A]
- § 21 Abs. 3 StVO (Personenbeförderung auf Fahrrädern – mindestens 16-jährige Fahrende, Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr, bis zu zwei Kinder im Anhänger): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html [A]
- § 21a Abs. 2 StVO (Schutzhelmpflicht nur für Krafträder über 20 km/h – keine Helmpflicht für Fahrräder): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html [A]
- § 23 Abs. 3 StVO (Verbot des Anhängens, Freihändigfahrens und des Abnehmens der Füße von den Pedalen): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html [A]
- § 27 Abs. 1 StVO (Geschlossene Verbände – mehr als 15 Rad Fahrende dürfen zu zweit nebeneinander fahren): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__27.html [A]
- § 49 StVO (Ordnungswidrigkeiten): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__49.html [A]
- § 24 StVG (Verkehrsordnungswidrigkeit): https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__24.html [A]
- § 64a StVZO (Einrichtungen für Schallzeichen – Fahrräder müssen mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein): https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__64a.html [A]
- § 65 StVZO (Bremsen – Fahrräder müssen zwei voneinander unabhängige Bremsen haben): https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__65.html [A]
- § 67 StVZO (Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern – Scheinwerfer, Schlussleuchte, Stromquelle Lichtmaschine/Batterie/Energiespeicher, Abnehmbarkeit, Anbaupflicht bei Dämmerung und Dunkelheit, Verdeckungsverbot): https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__67.html [A]
- BKatV – Bußgeldkatalog, Anlage zu § 1 Abs. 1 (Regelsätze, u. a. für Rad Fahrende): https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/anlage.html [A]

## Änderungsverlauf

- 2026-08-15: Erstveröffentlichung der Faktenseite. Normtexte zu § 2 Abs. 4 und 5, § 5 Abs. 4, § 9 Abs. 2, § 21 Abs. 3, § 21a Abs. 2, § 23 Abs. 3 und § 27 Abs. 1 StVO wörtlich gegen die amtliche StVO-Fassung von gesetze-im-internet.de geprüft; §§ 64a, 65 und 67 StVZO gegen gesetze-im-internet.de geprüft. Bewusst OHNE konkrete Euro-Regelsätze veröffentlicht: Die amtliche BKatV-Anlage war im Lauf vom 15.08.2026 nicht abrufbar, daher werden für Bußgeldhöhen keine Beträge genannt, sondern auf die Bußgeldkatalog-Seite verwiesen. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-15
- Gültig ab: 2013-04-01 (StVO 2013; § 5 Abs. 4 Satz 4 – Mindestüberholabstand – eingefügt durch die StVO-Novelle 2020)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (StVO, StVZO, StVG – gesetze-im-internet.de)
- Lizenz: CC BY 4.0
