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title: Sachliche Zuständigkeit von Amts- und Landgericht (§§ 23, 71 GVG)
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topic: prozess-vollstreckungsrecht
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last_reviewed: 2026-07-20
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# Sachliche Zuständigkeit von Amts- und Landgericht (§§ 23, 71 GVG)

## Kurzantwort

Die **sachliche Zuständigkeit** bestimmt, ob eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit in erster Instanz vor dem **Amtsgericht (AG)** oder dem **Landgericht (LG)** verhandelt wird. Maßgeblich ist grundsätzlich der **Streitwert**: Das **Amtsgericht** ist zuständig für vermögensrechtliche Streitigkeiten, deren **Streitwert 10.000 Euro nicht übersteigt** (§ 23 Nr. 1 GVG). Für alles darüber ist das **Landgericht** zuständig, das in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten alle Ansprüche erfasst, die nicht den Amtsgerichten zugewiesen sind (§ 71 Abs. 1 GVG – **Auffangzuständigkeit**).

**Wichtige Änderung zum 1. Januar 2026:** Der Zuständigkeitsstreitwert der Amtsgerichte wurde von **5.000 Euro auf 10.000 Euro angehoben** (Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen vom 8. Dezember 2025, BGBl. I Nr. 318). Es war die erste Anhebung seit 1993.

Unabhängig vom Streitwert ist das **Amtsgericht ausschließlich zuständig** u. a. für **Wohnraummietstreitigkeiten** (§ 23 Nr. 2 lit. a GVG) sowie in **Familiensachen** (§ 23a GVG). Umgekehrt ist das **Landgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert ausschließlich zuständig** etwa für **Amtshaftungsansprüche** und Ansprüche aus Veröffentlichungen in Presse und Rundfunk (§ 71 Abs. 2 GVG). Vor dem Amtsgericht besteht grundsätzlich **kein Anwaltszwang** (Parteiprozess), vor dem Landgericht dagegen schon (§ 78 ZPO).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Was regelt die sachliche Zuständigkeit? | ob **Amtsgericht** oder **Landgericht** in erster Instanz zuständig ist |
| Grundregel Amtsgericht | vermögensrechtliche Streitigkeiten mit **Streitwert bis 10.000 €** (§ 23 Nr. 1 GVG) |
| Grundregel Landgericht | **Auffangzuständigkeit** für alle nicht dem AG zugewiesenen Ansprüche, also **über 10.000 €** (§ 71 Abs. 1 GVG) |
| Wertgrenze seit 01.01.2026 | **10.000 €** – angehoben von 5.000 € (BGBl. I Nr. 318) |
| AG ausschließlich (streitwertunabhängig) | **Wohnraummiete** (§ 23 Nr. 2 lit. a GVG), Reise-/Gastwirtssachen (lit. b), **Familiensachen** (§ 23a GVG) |
| LG ausschließlich (streitwertunabhängig) | u. a. **Amtshaftung**, Presse-/Rundfunkansprüche, bestimmte Bau- und Vergabesachen (§ 71 Abs. 2 GVG) |
| Streitwertberechnung | §§ 2–9 ZPO; **Nebenforderungen** (Zinsen, Kosten) bleiben unberücksichtigt (§ 4 ZPO); Zusammenrechnung mehrerer Ansprüche (§ 5 ZPO) |
| Anwaltszwang | **kein** Anwaltszwang vor dem AG (Parteiprozess); **Anwaltszwang** vor LG, OLG, BGH (§ 78 ZPO) |
| Prüfung | **von Amts wegen**; sachliche Zuständigkeit nicht frei vereinbar (§ 40 Abs. 2 ZPO) |
| Rügelose Einlassung | begründet die Zuständigkeit des an sich unzuständigen AG, wenn der Beklagte ohne Rüge zur Hauptsache verhandelt (§ 39 ZPO) |
| Falsches Gericht angerufen | auf Antrag **bindende Verweisung** an das zuständige Gericht (§ 281 ZPO) |
| Übergangsrecht | neue 10.000-€-Grenze für ab **01.01.2026** anhängige Verfahren; laufende Verfahren behalten ihr Gericht (perpetuatio fori, § 261 Abs. 3 Nr. 2 ZPO) |

## Was „sachliche Zuständigkeit" bedeutet

Bevor ein Zivilgericht in der Sache entscheidet, muss geklärt sein, welches Gericht überhaupt zuständig ist. Das Prozessrecht unterscheidet dabei drei Arten von Zuständigkeit:

- **Sachliche Zuständigkeit:** Welche **Gerichtsart** – Amtsgericht oder Landgericht – entscheidet in erster Instanz? Das richtet sich nach den §§ 23, 23a, 71 GVG (Gerichtsverfassungsgesetz).
- **Örtliche Zuständigkeit:** Welches **konkrete Gericht am jeweiligen Ort** ist zuständig (z. B. Amtsgericht München oder Amtsgericht Hamburg)? Das regeln die §§ 12 ff. ZPO (allgemeiner Gerichtsstand am Wohnsitz des Beklagten sowie besondere Gerichtsstände).
- **Funktionelle Zuständigkeit:** Welcher Spruchkörper bzw. welche Instanz nimmt eine bestimmte Aufgabe wahr (z. B. Einzelrichter, Kammer, Rechtspfleger)?

Diese Seite behandelt nur die **sachliche** Zuständigkeit im Zivilprozess (bürgerliche Rechtsstreitigkeiten). Für Straf-, Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit gelten eigene Regeln.

## Die Grundregel: Streitwert entscheidet (§§ 23 Nr. 1, 71 Abs. 1 GVG)

Im Regelfall entscheidet der **Streitwert** über die sachliche Zuständigkeit:

- Das **Amtsgericht** ist zuständig für **vermögensrechtliche Streitigkeiten**, deren Gegenstand an Geld oder Geldeswert die Summe von **zehntausend Euro nicht übersteigt** (§ 23 Nr. 1 GVG).
- Das **Landgericht** ist in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten für **alle Ansprüche zuständig, die nicht den Amtsgerichten zugewiesen sind** (§ 71 Abs. 1 GVG). Praktisch bedeutet das: Beträgt der Streitwert **mehr als 10.000 Euro**, ist das Landgericht das Eingangsgericht. Diese Regelung wird als **Auffangzuständigkeit** des Landgerichts bezeichnet.

Ein Beispiel: Eine Kaufpreisklage über 8.000 Euro gehört vor das **Amtsgericht**, eine über 15.000 Euro vor das **Landgericht** – vorausgesetzt, es greift keine der streitwertunabhängigen Sonderzuständigkeiten.

**Wichtige Änderung zum 1. Januar 2026:** Die Wertgrenze wurde von **5.000 Euro auf 10.000 Euro** verdoppelt (BGBl. I Nr. 318). Der Gesetzgeber verwies darauf, dass der Zuständigkeitsstreitwert zuletzt 1993 angepasst worden war. Folge: Deutlich mehr Zivilprozesse fallen seither in die erste Instanz der Amtsgerichte.

## Wie der Streitwert berechnet wird (§§ 2–9 ZPO)

Der für die Zuständigkeit maßgebliche **Zuständigkeitsstreitwert** richtet sich nach den §§ 2 bis 9 ZPO:

- Bei einer bezifferten Geldforderung entspricht der Streitwert dem geforderten Betrag; im Übrigen setzt das Gericht den Wert nach freiem Ermessen fest (§ 3 ZPO).
- **Früchte, Nutzungen, Zinsen und Kosten** bleiben als **Nebenforderungen** unberücksichtigt, wenn sie neben der Hauptforderung geltend gemacht werden (§ 4 ZPO). Wer 9.800 Euro Hauptforderung zuzüglich Zinsen einklagt, bleibt also beim Amtsgericht.
- Werden **mehrere Ansprüche** in einer Klage verbunden, werden ihre Werte grundsätzlich **zusammengerechnet** (§ 5 ZPO). Dadurch kann die Summe über die 10.000-Euro-Grenze steigen und das Landgericht zuständig werden.

## Streitwertunabhängige Zuständigkeiten des Amtsgerichts (§§ 23 Nr. 2, 23a GVG)

Unabhängig vom Streitwert ist das **Amtsgericht ausschließlich zuständig** – auch wenn es um sehr hohe Beträge geht:

- **Wohnraummietstreitigkeiten:** Streitigkeiten über Ansprüche aus einem **Mietverhältnis über Wohnraum** oder über das Bestehen eines solchen Mietverhältnisses gehören stets vor das Amtsgericht (§ 23 Nr. 2 lit. a GVG). Eine Mietstreitigkeit über 30.000 Euro bleibt also beim Amtsgericht.
- **Reise- und Gastwirtssachen:** Bestimmte Streitigkeiten zwischen Reisenden und Wirten, Fuhrleuten, Schiffern oder Auswanderungsexpedienten (§ 23 Nr. 2 lit. b GVG).
- **Familiensachen und freiwillige Gerichtsbarkeit:** In Familiensachen sowie in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit ist das Amtsgericht – als **Familiengericht** bzw. **Betreuungsgericht** – zuständig (§ 23a GVG). Diese Verfahren richten sich nach dem FamFG.

## Streitwertunabhängige Zuständigkeiten des Landgerichts (§ 71 Abs. 2 GVG)

Umgekehrt sind die **Landgerichte ohne Rücksicht auf den Streitwert ausschließlich zuständig** für bestimmte Materien (§ 71 Abs. 2 GVG), unter anderem:

- **Amtshaftungsansprüche** gegen Richter und Beamte wegen Überschreitung ihrer amtlichen Befugnisse oder pflichtwidriger Nichtvornahme von Amtshandlungen,
- Ansprüche auf die Höhe der Vergütung nach einer Anordnung des Bestellers im Bauvertrag (§ 650c BGB),
- Ansprüche aus **Veröffentlichungen durch Druckwerke, Rundfunk, Film und andere audiovisuelle Medien** einschließlich des Internets (Presse- und Äußerungsrecht),
- Streitigkeiten über die **Vergabe öffentlicher Aufträge**, Konzessionen oder Rahmenvereinbarungen, soweit sich nicht aus dem Wettbewerbsrecht eine andere Zuständigkeit ergibt.

Am Landgericht können solche Verfahren zudem vor einer **Kammer für Handelssachen** landen, wenn eine Handelssache vorliegt und ein entsprechender Antrag gestellt wird (§§ 93 ff. GVG).

## Anwaltszwang: der wichtigste praktische Unterschied (§ 78 ZPO)

Ob Amts- oder Landgericht zuständig ist, entscheidet auch darüber, ob ein **Rechtsanwalt** eingeschaltet werden muss:

- Vor dem **Amtsgericht** besteht grundsätzlich **kein Anwaltszwang** – die Parteien können den Prozess selbst führen (**Parteiprozess**). Eine wichtige Ausnahme sind Familiensachen, in denen § 114 FamFG regelmäßig anwaltliche Vertretung verlangt.
- Vor dem **Landgericht** und **Oberlandesgericht** müssen sich die Parteien durch einen **Rechtsanwalt** vertreten lassen (§ 78 Abs. 1 ZPO – **Anwaltsprozess**); vor dem **Bundesgerichtshof** nur durch einen dort zugelassenen Rechtsanwalt.

Weil der Anwaltszwang an die Zuständigkeit des Landgerichts anknüpft, hat die Anhebung des Zuständigkeitsstreitwerts auf 10.000 Euro **mittelbar auch den Anwaltszwang verschoben**: Klagen bis 10.000 Euro können seit dem 1. Januar 2026 ohne Anwalt vor dem Amtsgericht geführt werden. Die Anwaltschaft (u. a. der Deutsche Anwaltverein) hatte sich dafür ausgesprochen, den Anwaltszwang von der Wertgrenze zu entkoppeln und bei 5.000 Euro zu belassen; umgesetzt wurde das nicht.

## Prüfung, Verweisung und rügelose Einlassung

Die sachliche Zuständigkeit wird vom Gericht **von Amts wegen** geprüft. Anders als bei der örtlichen Zuständigkeit können die Parteien die sachliche Zuständigkeit **nicht frei vereinbaren** (§ 40 Abs. 2 ZPO).

- **Rügelose Einlassung (§ 39 ZPO):** Verhandelt der Beklagte vor dem an sich unzuständigen **Amtsgericht** zur Hauptsache, ohne die Unzuständigkeit zu rügen, wird dessen Zuständigkeit begründet. Das gilt nicht für ausschließliche Zuständigkeiten und nicht ohne einen entsprechenden gerichtlichen Hinweis in bestimmten Fällen (§ 504 ZPO).
- **Verweisung (§ 281 ZPO):** Hat der Kläger das falsche Gericht angerufen, spricht das Gericht sich auf Antrag für unzuständig aus und **verweist** den Rechtsstreit an das zuständige Gericht. Der Verweisungsbeschluss ist grundsätzlich **bindend**; ein neuer Prozess muss nicht angestrengt werden.
- **Nachträgliche Wertüberschreitung (§ 506 ZPO):** Erhöht sich der Streitwert im amtsgerichtlichen Verfahren über 10.000 Euro (z. B. durch Klageerweiterung), verweist das Amtsgericht den Rechtsstreit auf Antrag an das Landgericht.

## Übergangsrecht: ab wann die 10.000-Euro-Grenze gilt

Die neue Wertgrenze von 10.000 Euro gilt für Verfahren, die **ab dem 1. Januar 2026** anhängig werden. Für Verfahren, die vorher bereits anhängig waren, bleibt es bei der bisherigen Zuständigkeit – das Gericht, bei dem der Rechtsstreit rechtshängig geworden ist, bleibt zuständig, auch wenn sich die zuständigkeitsbegründenden Umstände später ändern (**perpetuatio fori**, § 261 Abs. 3 Nr. 2 ZPO). Für die Frage, welches Gericht anzurufen ist, kommt es also auf den Zeitpunkt der Klageeinreichung an.

## Häufige Fehler

- **„Ab 5.000 Euro muss ich zum Landgericht."** Nicht mehr. Seit dem 1. Januar 2026 ist das **Amtsgericht bis 10.000 Euro** zuständig (§ 23 Nr. 1 GVG); erst darüber beginnt die Zuständigkeit des Landgerichts (§ 71 Abs. 1 GVG). Die alte 5.000-Euro-Grenze galt bis Ende 2025.
- **„Bei hohem Mietstreit ist immer das Landgericht zuständig."** Falsch. Streitigkeiten aus **Wohnraummiete** gehören unabhängig vom Streitwert stets vor das **Amtsgericht** (§ 23 Nr. 2 lit. a GVG) – auch bei fünfstelligen Beträgen.
- **„Zinsen zählen für den Streitwert mit."** Nein. Als Nebenforderung geltend gemachte **Zinsen und Kosten** bleiben bei der Streitwertberechnung unberücksichtigt (§ 4 ZPO). Maßgeblich ist die Hauptforderung.
- **„Vor dem Amtsgericht brauche ich immer einen Anwalt."** In der Regel nicht. Vor dem Amtsgericht besteht grundsätzlich **kein Anwaltszwang** (§ 78 ZPO im Umkehrschluss); Klagen bis 10.000 Euro können selbst geführt werden. Ausnahme: Familiensachen.
- **„Wenn ich das falsche Gericht anrufe, ist die Klage verloren."** Nein. Das Gericht **verweist** den Rechtsstreit auf Antrag an das zuständige Gericht (§ 281 ZPO); der Beschluss ist bindend. Eine erneute Klage ist nicht nötig.
- **„Die Parteien können vereinbaren, welches Gericht sachlich zuständig ist."** Grundsätzlich nicht. Die sachliche Zuständigkeit ist der Parteivereinbarung entzogen (§ 40 Abs. 2 ZPO); nur über die rügelose Einlassung vor dem Amtsgericht kann dessen Zuständigkeit im Einzelfall begründet werden (§ 39 ZPO).

## Siehe auch

- [Klageerhebung im Zivilprozess (§§ 253 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/klageerhebung-zivilprozess-253-zpo.html)
- [Gerichtskosten & Streitwert im Zivilprozess (GKG)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtskosten-streitwert-gkg.html)
- [Berufung und Revision im Zivilprozess (§§ 511, 542 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/berufung-revision-zivilprozess.html)
- [Gerichtliches Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/gerichtliches-mahnverfahren-688-zpo.html)
- [Prozesskostenhilfe (§§ 114 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/prozesskostenhilfe-114-zpo.html)




## Quellen

- § 23 GVG – Sachliche Zuständigkeit der Amtsgerichte (Streitwert bis 10.000 €; Wohnraummiete; Fassung seit 01.01.2026): https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html
- § 23a GVG – Zuständigkeit des Amtsgerichts in Familiensachen und der freiwilligen Gerichtsbarkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23a.html
- § 71 GVG – Zuständigkeit der Landgerichte (Auffangzuständigkeit Abs. 1; ausschließliche Zuständigkeiten Abs. 2): https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__71.html
- § 72 GVG – Landgericht als Berufungsgericht gegen amtsgerichtliche Urteile: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__72.html
- § 3 ZPO – Wertfestsetzung nach freiem Ermessen: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__3.html
- § 4 ZPO – Wertberechnung; Nebenforderungen bleiben unberücksichtigt: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__4.html
- § 5 ZPO – Zusammenrechnung mehrerer Ansprüche: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__5.html
- § 39 ZPO – Zuständigkeit infolge rügeloser Verhandlung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__39.html
- § 40 ZPO – Unzulässigkeit von Zuständigkeitsvereinbarungen: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__40.html
- § 78 ZPO – Anwaltsprozess (Anwaltszwang vor LG, OLG, BGH): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__78.html
- § 281 ZPO – Verweisung bei Unzuständigkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__281.html
- § 506 ZPO – Verweisung bei nachträglicher Wertüberschreitung im AG-Verfahren: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__506.html
- § 261 ZPO – Rechtshängigkeit; perpetuatio fori (Abs. 3 Nr. 2): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__261.html
- BGBl. I Nr. 318 (Ausfertigung 08.12.2025) – Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte u. a. (Anhebung des Zuständigkeitsstreitwerts auf 10.000 €, in Kraft 01.01.2026): https://dejure.org/BGBl/2025/BGBl._I_Nr._318

## Änderungsverlauf

- 2026-07-20: Erstveröffentlichung der Faktenseite, alle Quellen-URLs gegen amtliche Stellen gegengeprüft, Frontmatter-Felder gesetzt (legal_status, authority_level, wikidata_subjects). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
## Stand

- Stand: 2026-07-20
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
