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title: Solarpflicht Bremen 2026 – PV-Pflicht bei Neubau und grundlegender Dachsanierung (Bremisches Solargesetz, BremSolarG)
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# Solarpflicht Bremen 2026 – PV-Pflicht bei Neubau und grundlegender Dachsanierung (Bremisches Solargesetz, BremSolarG)

## Kurzantwort

Im Land Bremen (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) gilt eine **Photovoltaikpflicht** nach dem **Bremischen Solargesetz (BremSolarG)** – ursprünglich in Kraft seit **24. Mai 2023**, grundlegend neu gefasst durch das Änderungsgesetz **vom 29. Mai 2024** (Brem.GBl. Nr. 78 vom 24.07.2024, S. 589). Zwei Pflichten sind zu unterscheiden: Bei **Neubauten** müssen Bauherrinnen und Bauherren auf dem Dach eine PV-Anlage mit einer **Modulfläche von mindestens 50 Prozent der Dachfläche** installieren und betreiben; diese Pflicht greift, wenn der **Bauantrag bzw. die Bauvorlagen ab dem 1. Juli 2025** bei der zuständigen Behörde eingehen (§ 2 Abs. 1 BremSolarG). Bei **Bestandsgebäuden** entsteht die Pflicht **anlassbezogen bei einer grundlegenden Dachsanierung ab dem 1. Juli 2024**: Innerhalb von **zwei Jahren nach Abschluss der Dachsanierung** ist eine PV-Anlage mit einer **Modulleistung von mindestens 1 Kilowatt** und einer **Wechselrichterleistung von mindestens 1.000 Voltampere** zu installieren (§ 2 Abs. 2 BremSolarG). Anders als in Hamburg oder Baden-Württemberg gibt es in Bremen **keine allgemeine flächendeckende Nachrüstpflicht** für Bestandsdächer ohne Sanierungsanlass. Verpflichtet ist beim Neubau die Bauherrschaft, im Bestand die Eigentümerin/der Eigentümer (Erfüllung durch Dritte zulässig). Ausgenommen sind unter anderem Gebäude mit einer Dachfläche unter **50 m²** sowie Denkmäler, soweit der Denkmalschutz entgegensteht (§ 2 Abs. 4, § 4 BremSolarG). **Für 2026 wurden die Werte nicht geändert**; maßgeblich ist weiterhin die Fassung vom 29. Mai 2024 (FAQ-Stand der Senatorin für Umwelt: Dezember 2025).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | Bremisches Solargesetz (BremSolarG) i. d. F. vom 29.5.2024, Brem.GBl. Nr. 78 v. 24.7.2024, S. 589 [BremSolarG] |
| Erstinkrafttreten | 24. Mai 2023; Neufassung durch Änderungsgesetz vom 29.5.2024 |
| Geltungsgebiet | Land Bremen (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) |
| Pflicht Neubau seit | Bauantrag/Bauvorlagen ab 1.7.2025 bei zuständiger Behörde [§ 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2] |
| Mindestbelegung Neubau | Modulfläche ≥ 50 % der Dachfläche nach § 3 [§ 2 Abs. 1 Satz 1] |
| Pflicht Bestand seit | grundlegende Dachsanierung ab 1.7.2024 (maßgeblich: Sanierungsbeginn) [§ 2 Abs. 2 Satz 1] |
| Mindestanlage Bestand | Modulleistung ≥ 1 kW und Wechselrichterleistung ≥ 1.000 VA [§ 2 Abs. 2 Satz 1] |
| Frist Bestand | Installation innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss der Dachsanierung [§ 2 Abs. 2 Satz 1] |
| „Grundlegende Dachsanierung" | Eindeckung/Abdichtung/dämmschützende Bauteilschicht bei ≥ 80 % der Dachfläche erneuert, eingebaut oder ertüchtigt [§ 2 Abs. 2 Satz 2] |
| Erweiterung/Ausbau | erfasst, wenn neue Dachfläche ≥ 50 m² entsteht oder Hauptnutzungsfläche im Dachgeschoss um > 50 m² erweitert wird [§ 2 Abs. 2 Satz 4] |
| Verpflichtet Neubau | Bauherrinnen/Bauherren [§ 2 Abs. 1 Satz 1] |
| Verpflichtet Bestand | Eigentümer/dinglich Verfügungsberechtigte (Erfüllung durch Dritte zulässig) [§ 2 Abs. 2, Abs. 3 Satz 2] |
| Betriebs-/Instandhaltungspflicht | dauerhaft; bei Austausch keine Unterschreitung von Modulfläche/Leistung [§ 2 Abs. 3] |
| Bagatellgrenze Neubau | Dachfläche nach Abzügen (§ 3) < 50 m² → keine Pflicht [§ 2 Abs. 4 Nr. 1; FAQ] |
| Bagatellgrenze Bestand | Dachfläche nach Abzügen (§ 3) < 25 m² → keine Pflicht [FAQ Senatorin] |
| Solarthermie | keine Ersatzerfüllung; Kollektorfläche wird aber von der Modulfläche abgezogen/angerechnet [§ 2 Abs. 1 Satz 3] |
| Erfüllungsalternative | PV auf Außenflächen oder an/auf baulicher Anlage im räumlich zusammengehörenden Gebiet [§ 4 Abs. 2] |
| Gesetzliche Ausnahmen | entgegenstehende öffentlich-rechtliche Vorschriften (u. a. Denkmalschutz, Brandschutz), im Bestand fehlende Tragfähigkeit [§ 4] |
| Befreiung (Antrag) | im Einzelfall bei unbilliger Härte, ganz/teilweise/zeitweise; formlos an Senatorin für Umwelt [§ 6 Abs. 1] |
| Nachweis | nur auf Verlangen der Behörde (z. B. Auszug Marktstammdatenregister); Stichproben möglich |
| Zuständige Behörde | Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Referat 44 (Vollzug BremSolarG) |
| Gründachpflicht (Flachdach) | Kombination PV + Begrünung nach § 3 Abs. 2 BremSolarG i. V. m. § 32 Abs. 11 Bremische Landesbauordnung |

## Geltungsbereich

Das Bremische Solargesetz richtet sich an **Bauherrinnen und Bauherren** (Neubau) sowie **Eigentümerinnen und Eigentümer und sonst dinglich Verfügungsberechtigte** (Bestand). „Gebäude" sind alle baulichen Anlagen im Sinne von § 2 Abs. 2 der Bremischen Landesbauordnung (§ 2 Abs. 4 Satz 1 BremSolarG). Das Gesetz gilt im gesamten Land Bremen, also in den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven.

**Neubau (§ 2 Abs. 1):** Wer ein Gebäude errichtet, muss auf dem Dach eine PV-Anlage mit einer **Modulfläche von mindestens 50 Prozent der Dachfläche** (bestimmt nach § 3) installieren. Die Pflicht greift, wenn der **Antrag auf Baugenehmigung** bzw. – in verfahrensfreien oder Genehmigungsfreistellungs-Konstellationen – die **erforderlichen Bauvorlagen ab dem 1. Juli 2025** bei der zuständigen Behörde eingehen. Für nach § 61 Bremische Landesbauordnung verfahrensfreie Gebäude gilt die Pflicht nicht. Wird zusätzlich eine solarthermische Anlage zur Wärmeerzeugung errichtet, wird die Kollektorfläche von der geforderten Modulfläche abgezogen (§ 2 Abs. 1 Satz 3).

**Bestand (§ 2 Abs. 2):** Wird das Dach eines bestehenden Gebäudes **ab dem 1. Juli 2024 grundlegend saniert**, muss innerhalb von **zwei Jahren nach Abschluss der Dachsanierung** eine oder mehrere PV-Anlagen mit **mindestens 1 kW Modulleistung** und **mindestens 1.000 VA Wechselrichterleistung** installiert werden. Eine **grundlegende Dachsanierung** liegt vor, wenn die Eindeckung, die Abdichtung oder die die Dämmung schützende Bauteilschicht bei **mindestens 80 Prozent der Dachfläche** (nach § 3) erneuert, erstmalig eingebaut oder durch Aufbringen einer zusätzlichen Schicht ertüchtigt wird – auch bei Wiederverwendung von Baustoffen. Auch **Erweiterung und Ausbau** von Gebäuden sind erfasst, sofern dabei eine **neue Dachfläche von mindestens 50 m²** entsteht oder die Hauptnutzungsfläche im Dachgeschoss um **mehr als 50 m²** erweitert wird (§ 2 Abs. 2 Satz 4).

**Dachflächenbestimmung (§ 3):** Die Dachfläche ist grundsätzlich die gesamte überdeckte Fläche einschließlich Dachüberstand; bei mehreren Teilflächen ist die Summe maßgeblich. Für die Mindestmodulfläche und die Bagatellgrenze sind Dachrinnen, lichtdurchlässige Dachteile, stark verschattete Flächen (jährliche Einstrahlung mehr als 25 Prozent unter dem im Land Bremen optimalen Wert), Flächen für Wind-/Umweltenergie sowie temporär zu entfernende oder zu bewegende Flächen abzuziehen.

**Dauerbetrieb (§ 2 Abs. 3):** Die Anlagen sind dauerhaft zu betreiben und instand zu halten – beim Neubau ab Beginn der bestimmungsgemäßen Nutzung, im Bestand unverzüglich nach Fertigstellung der Installation. Beim Austausch von Modulen oder Anlagenteilen dürfen die ursprünglichen Anforderungen an Modulfläche bzw. Leistung nicht unterschritten werden. Zur Erfüllung darf man sich eines Dritten bedienen (z. B. Pacht-/Contracting-Modell).

Ein **Nachweis** ist nur auf Verlangen der Behörde zu erbringen, etwa durch einen Auszug aus dem **Marktstammdatenregister** der Bundesnetzagentur; die zuständige Behörde kann Stichproben auf Basis von Daten der Bauaufsicht durchführen.

## Ausnahmen

- **Nicht erfasste Gebäude (§ 2 Abs. 4):** Gebäude mit einer Dachfläche nach § 3 unter **50 m²**, weit überwiegend mit **Reet, Stroh oder Holz** bedeckte Gebäude, Unterglasanlagen, Kulturbauten für Pflanzenaufzucht, Traglufthallen und fliegende Bauten, Gebäude mit Dachflächen ausschließlich nördlicher Ausrichtung (zwischen Ostnordost und Westnordwest) bei einer Dachneigung von mindestens 20 Grad, unterirdische Gebäude, wiederholt auf- und abzubauende Gebäude (z. B. aus Containern) sowie bestimmte Gebäude im Anwendungsbereich der Störfall-Verordnung.
- **Bagatellgrenze:** Für **Neubauten** entfällt die Pflicht, wenn die Dachfläche nach den Abzügen des § 3 **unter 50 m²** liegt; für **Bestandsgebäude** nennt die amtliche FAQ der Senatorin eine Bagatellgrenze von **unter 25 m²** nach Abzügen.
- **Entgegenstehendes Recht / Denkmalschutz (§ 4 Abs. 1):** Die Pflicht entfällt, soweit ihr andere öffentlich-rechtliche Vorschriften entgegenstehen – wichtigster Fall ist der **Denkmalschutz**; bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles besteht die Pflicht nur, soweit nicht gegen denkmalschutzrechtliche Vorgaben verstoßen wird. Die Errichtung ist nach dem Bremischen Denkmalschutzgesetz genehmigungspflichtig und vorab mit dem Landesamt für Denkmalpflege abzustimmen. Auch **Brandschutz** kann entgegenstehen.
- **Fehlende Tragfähigkeit (Bestand):** Reicht die Tragfähigkeit der Dachflächen nicht aus, entfällt die Pflicht im Bestand.
- **Erfüllungsalternative (§ 4 Abs. 2):** Statt auf dem Dach kann die Anlage auf Außenflächen oder in, an oder auf einer baulichen Anlage innerhalb eines räumlich mit dem Gebäude zusammengehörenden Gebietes errichtet werden.
- **Solarthermie:** ersetzt die PV-Pflicht **nicht**, wird aber angerechnet (Kollektorfläche wird von der zu installierenden Modulfläche abgezogen) und kann bei Überschreiten der Bagatellgrenze zum Wegfall der Pflicht führen.
- **Befreiung auf Antrag (§ 6):** Die zuständige Behörde kann im Einzelfall bei **unbilliger Härte** ganz, teilweise oder zeitweise befreien (z. B. wenn Aufwand und zu erwartende Erträge/vermiedene Kosten unangemessen sind oder die Finanzierung nicht möglich ist). Mehrkosten, die dadurch entstehen, dass bei einer Dachsanierung die technischen Voraussetzungen für eine PV-Anlage nicht geschaffen wurden, begründen keine Befreiung (§ 6 Abs. 2). Der Antrag ist formlos an die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft zu richten.

## Häufige Fehler

- **Fehlannahme: In Bremen gilt eine allgemeine Nachrüstpflicht für alle Bestandsdächer.** Im Bestand entsteht die Pflicht **nur anlassbezogen** bei einer **grundlegenden Dachsanierung ab 1.7.2024** – ohne Sanierungsanlass besteht keine PV-Pflicht.
- **Fehlannahme: Die Neubaupflicht gilt schon seit 2023/2024.** Für den Neubau greift die Pflicht erst, wenn **Bauantrag oder Bauvorlagen ab dem 1. Juli 2025** eingehen; maßgeblich ist der Eingang bei der Bauordnungsbehörde, nicht der Baubeginn.
- **Fehlannahme: 50 % gelten auch im Bestand.** Die **50-%-Modulflächenpflicht** gilt nur beim **Neubau**. Im Bestand ist eine **Mindestleistung** maßgeblich: **1 kW Module und 1.000 VA Wechselrichter** – nicht ein Flächenanteil.
- **Fehlannahme: 50 % beziehen sich auf die gesamte Dachfläche.** Für die Berechnung werden nach § 3 u. a. Dachrinnen, lichtdurchlässige Teile, stark verschattete Flächen (Einstrahlung mehr als 25 % unter Optimum) und temporär bewegliche Flächen abgezogen.
- **Fehlannahme: Ein einzelnes Balkonkraftwerk erfüllt die Bestandspflicht.** Die geforderten **1 kW/1.000 VA** sind mit einer einzelnen Stecker-Solaranlage (EEG-Grenze 800 VA Wechselrichter) nicht erreichbar; mehrere Anlagen hinter verschiedenen Zählern sind aber möglich.
- **Fehlannahme: Solarthermie ersetzt die Pflicht.** Solarthermie ist **keine Ersatzerfüllung**; die Kollektorfläche wird lediglich angerechnet (§ 2 Abs. 1 Satz 3).
- **Fehlannahme: Denkmalschutz bedeutet automatisch keine Anlage.** Bei Denkmälern entfällt die Pflicht nur, **soweit** der Denkmalschutz entgegensteht; die Errichtung ist genehmigungspflichtig und vorab mit dem Landesamt für Denkmalpflege abzustimmen.

## Beispiel

Ein Eigentümer lässt 2026 das Steildach seines 1975 errichteten Bremer Einfamilienhauses neu eindecken; dabei werden rund 90 Prozent der Dachfläche neu gedeckt. Das ist eine **grundlegende Dachsanierung** im Sinne von § 2 Abs. 2 Satz 2 BremSolarG (mindestens 80 Prozent der Dachfläche erneuert). Weil die Sanierung nach dem 1.7.2024 begonnen wurde und die Dachfläche über 25 m² liegt, greift die Bestandspflicht: Innerhalb von **zwei Jahren nach Abschluss** der Sanierung muss der Eigentümer eine PV-Anlage mit **mindestens 1 kW Modulleistung** und **1.000 VA Wechselrichterleistung** installieren und dauerhaft betreiben (§ 2 Abs. 2, Abs. 3). Eine feste 50-Prozent-Belegung wie beim Neubau ist im Bestand **nicht** gefordert. Stünde das Haus unter Denkmalschutz, entfiele die Pflicht, soweit die Anlage denkmalschutzrechtlichen Vorgaben widerspräche (§ 4 Abs. 1); reichte die Dachstatik nicht aus, entfiele sie ebenfalls. Ein Nachweis (z. B. Marktstammdatenregister-Auszug) ist nur auf Verlangen der Behörde vorzulegen.

## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- Bremisches Solargesetz (BremSolarG) in der Fassung vom 29. Mai 2024, amtliche Lesefassung (Brem.GBl. Nr. 78 vom 24.07.2024, S. 589) – §§ 1–6 (Neubau 50 % Modulfläche, Bestand 1 kW/1.000 VA, grundlegende Dachsanierung, Ausnahmen, Befreiung):
  https://www.gesetzblatt.bremen.de/fastmedia/218/2024_07_24_GBl_Nr_0078_signed.pdf
- Bremisches Solargesetz (BremSolarG), Erstfassung vom 24. Mai 2023 (Brem.GBl. Nr. 71 vom 23.05.2023):
  https://www.gesetzblatt.bremen.de/fastmedia/218/2023_05_23_GBl_Nr_0071_signed.pdf
- BremSolarG, amtlicher Volltext (§§ 1–4, Wortlaut Modulfläche/Leistung/grundlegende Dachsanierung/Ausnahmen), umwelt-online (nach Brem.GBl. 2024 S. 589):
  https://www.umwelt-online.de/recht/energie/laender/hb/solg24.htm

**Behörden / Verwaltung (Stufe B):**

- Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft – Informationsplattform und FAQ zum Bremischen Solargesetz (Fristen 1.7.2024 Bestand / 1.7.2025 Neubau, 50-%-Modulfläche, 1 kW/1.000 VA, Bagatellgrenzen 50 m²/25 m², Denkmalschutz, Befreiung, Nachweis, Gründachpflicht § 32 Abs. 11 Landesbauordnung):
  https://umwelt.bremen.de/klima/energie/bremisches-solargesetz-bremsolarg-2155612
- Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft – FAQ BremSolarG (PDF, Stand Dezember 2025):
  https://umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/FAQ%20BremSolarG_Stand%20Dezember%202025.docx.pdf
- Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft – Merkblatt zum Bremischen Solargesetz für den Neubau (PDF, 03/2025):
  https://umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Merkblatt%20zum%20Bremischen%20Solargesetz%20f%C3%BCr%20Neubau%2003_25.pdf
- Landesamt für Denkmalpflege Bremen – Solaranlagen auf Denkmälern:
  https://www.denkmalpflege.bremen.de/solaranlagen-auf-denkmaelern-72015

## Änderungsverlauf

- 2026-07-22: Erstveröffentlichung der Faktenseite (automatisierter Bau-/Sanierungsrecht-Lauf). Alle Kernwerte direkt aus dem amtlichen Wortlaut des BremSolarG i. d. F. vom 29.5.2024 (Brem.GBl. 2024 S. 589) abgeglichen: Neubaupflicht 50 % Modulfläche und Stichtag Bauantrag ab 1.7.2025 (§ 2 Abs. 1), Bestandspflicht bei grundlegender Dachsanierung ab 1.7.2024 mit 1 kW Modulleistung / 1.000 VA Wechselrichter und 2-Jahres-Frist (§ 2 Abs. 2), Definition der grundlegenden Dachsanierung (≥ 80 % der Dachfläche), Dachflächenbestimmung und Abzüge (§ 3), Ausnahmekatalog (§ 2 Abs. 4, § 4), Erfüllungsalternative (§ 4 Abs. 2), Befreiung bei unbilliger Härte (§ 6). Fristen, Bagatellgrenzen (Neubau < 50 m², Bestand < 25 m²), Denkmalschutz, Nachweis über Marktstammdatenregister und Gründachpflicht (§ 32 Abs. 11 Bremische Landesbauordnung) mit der Informationsplattform/FAQ der Senatorin für Umwelt (FAQ-Stand Dezember 2025) abgeglichen. Für 2026 keine Wertänderung. factcheck_status=ok. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-07-22
- Gültig ab: 2024-07-01 (Bestand bei grundlegender Dachsanierung); 2025-07-01 (Neubau)
- Status: aktuell (in_force)
- Quellenautorität: A (Primärquelle Landesrecht Bremen – BremSolarG i. d. F. vom 29.5.2024)
- factcheck_status: ok (alle Werte amtlich belegt: BremSolarG-Volltext + Informationsplattform/FAQ der Senatorin für Umwelt)
- Lizenz: CC-BY-4.0
