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title: Solarpflicht Schleswig-Holstein 2026 – PV-Pflicht bei Neubau, Nichtwohngebäude-Dachsanierung und Parkplatz (§§ 25, 26 EWKG)
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# Solarpflicht Schleswig-Holstein 2026 – PV-Pflicht bei Neubau, Nichtwohngebäude-Dachsanierung und Parkplatz (§§ 25, 26 EWKG)

## Kurzantwort

In Schleswig-Holstein gilt seit dem **29. März 2025** eine landesweite Photovoltaik-Pflicht auf Grundlage des novellierten **Energiewende- und Klimaschutzgesetzes (EWKG)**. Für **Gebäude** regelt sie **§ 26 EWKG**: Eine PV-Installationspflicht besteht beim **Neubau von Gebäuden (Wohn- und Nichtwohngebäuden)** sowie bei der **Renovierung von mehr als 10 % der Dachfläche eines Nichtwohngebäudes** – jeweils auf der für eine Solarnutzung **geeigneten** Dachfläche. Wichtig: Eine bloße **Dachsanierung eines Wohngebäudes** löst **keine** Pflicht aus. Für **offene Parkplätze** regelt **§ 25 EWKG**: Bei Neubau oder grundlegender Sanierung eines offenen Parkplatzes mit **mehr als 70 Stellplätzen** – oder bei Erweiterung eines bestehenden Parkplatzes um **mindestens 70 Stellplätze** – ist über der geeigneten Stellplatzfläche eine PV-Anlage zu errichten.

Anders als teils in Ratgebern behauptet, gibt es **keine feste Mindestquote von 25 %**: Nach der amtlichen Auslegung des Landes ist die für PV geeignete Fläche **grundsätzlich vollständig** zu belegen; ungeeignete Teilflächen (Verschattung, Statik, Dachaufbauten) sind ausgenommen. Die Pflicht kann auch durch **Ersatzmaßnahmen** (PV an anderen Außenflächen bzw. in der unmittelbaren Umgebung, Solarthermie oder eine Kombination) erfüllt werden. Für **Wohngebäude** gilt eine **Übergangsregelung bis zum 29. März 2026** (Bauantrag/Bauanzeige oder Baubeginn innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten). Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer **Geldbuße von bis zu 50.000 €** geahndet werden.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage Gebäude | **§ 26 EWKG** (Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein) |
| Rechtsgrundlage Parkplätze | **§ 25 EWKG** |
| In Kraft seit | **29. März 2025** (Inkrafttreten des Änderungsgesetzes / EWKG-Novelle) |
| Auslöser Gebäude Neubau | Errichtung eines Gebäudes – **Wohn- und Nichtwohngebäude** (§ 26 Abs. 1 EWKG) |
| Auslöser Nichtwohngebäude Bestand | Renovierung von **mehr als 10 %** der Dachfläche eines **Nichtwohngebäudes** |
| Wohngebäude bei Dachsanierung | **Keine** PV-Pflicht bei bloßer Renovierung/Sanierung des Wohngebäude-Dachs |
| Umfang der Belegung | für PV **geeignete** Dachfläche ist **grundsätzlich vollständig** zu nutzen – **keine** feste Mindestquote |
| Ungeeignete Flächen | von anderen Anlagen belegt (Dachterrasse, -fenster, Antennen), stark verschattet (z. B. Nordausrichtung), aus Statikgründen ungeeignet; regelmäßig auch Gründächer |
| Leistungsvorgabe | derzeit **keine** feste kWp-Vorgabe (§ 27 Nr. 2 EWKG enthält Verordnungsermächtigung, Verordnung nicht geplant) |
| Balkonkraftwerk | erfüllt die Pflicht **grundsätzlich nicht** (nur bei sehr kleinen geeigneten Flächen denkbar) |
| Auslöser Parkplatz Neubau/Sanierung | offener Parkplatz mit **mehr als 70 Stellplätzen**, für Solarnutzung geeignet (§ 25 Abs. 1 EWKG) |
| Auslöser Parkplatz Erweiterung | Erweiterung eines bestehenden offenen Parkplatzes um **mindestens 70 Stellplätze** |
| "Grundlegende Sanierung" Parkplatz | großflächige Erneuerung (**> 50 %** der Gesamtfläche) zumindest der Oberflächenbeschichtung, auch erstmalige Ver-/Entsiegelung |
| Ersatzmaßnahmen | PV auf anderen Außenflächen (Gebäude) bzw. angrenzendem Gebäude/unmittelbarer Umgebung (Parkplatz), **Solarthermie** oder Kombination (§ 25 Abs. 2 / § 26 Abs. 2 EWKG) |
| Verantwortlich | Bauherrin/Bauherr bzw. Eigentümerin/Eigentümer; Erfüllung durch Dritte (z. B. Dachverpachtung) möglich |
| Befreiung | **ganz oder teilweise** bei unbilliger Härte / unangemessenem Aufwand / Unmöglichkeit (§ 25 Abs. 3 / § 26 Abs. 3 EWKG) |
| Unwirtschaftlichkeit | Amortisationsdauer **über der Nutzungsdauer (typ. ~20 Jahre)** → regelmäßig unwirtschaftlich; Strompreissteigerung typ. 2–3 %/Jahr ansetzen |
| Antrag/Zuständigkeit | Antrag bei der **unteren Bauaufsichtsbehörde** (§ 25 Abs. 4 / § 26 Abs. 4 EWKG) |
| Übergang Wohngebäude | Pflicht entfällt, wenn Bauantrag/Bauanzeige **oder** Baubeginn **innerhalb eines Jahres nach 29.3.2025** – also **bis 29. März 2026** (§ 26 Abs. 6 EWKG) |
| Übergang Parkplätze | Ausnahmen u. a. bei grundlegender Sanierung, Erweiterung ≥ 70 Stellplätze oder Neubau mit **≤ 100** Stellplätzen bei Antrag/Baubeginn binnen eines Jahres (§ 25 Abs. 6 EWKG) |
| Sanktion | Ordnungswidrigkeit, Geldbuße **bis 50.000 €** |
| Vollzug | untere Bauaufsichtsbehörde kann Nachweis über Pflichterfüllung verlangen |

## Geltungsbereich

Die Photovoltaik-Pflicht ist im **Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG)** verankert, das durch das Änderungsgesetz mit Wirkung zum **29. März 2025** die Solarpflicht eingeführt bzw. ausgeweitet hat. Sie gliedert sich in zwei Tatbestände: **§ 26 EWKG für Gebäude** und **§ 25 EWKG für offene Parkplätze**.

Nach **§ 26 Abs. 1 EWKG** besteht die Installationspflicht beim **Neubau von Gebäuden** – ausdrücklich sowohl **Wohn- als auch Nichtwohngebäuden** – sowie bei der **Renovierung von mehr als 10 % der Dachfläche eines Nichtwohngebäudes**, jeweils bezogen auf die für eine Solarnutzung geeignete Dachfläche. Als "Renovierung" gilt eine Maßnahme, die der Instandsetzung oder Verlängerung der Lebensdauer des Dachs dient (z. B. Erneuerung des Daches, Neubeschichtung/Versiegelung alter Dachpfannen, neue Versiegelungsschicht auf einem Flachdach). Für **Wohngebäude** entsteht die Pflicht dagegen **nur beim Neubau** – eine bloße Dachrenovierung eines Wohngebäudes löst **keine** PV-Pflicht aus. Ob ein Gebäude Wohn- oder Nichtwohngebäude ist, bestimmt sich nach **§ 2 Nr. 14 EWKG** in Verbindung mit **§ 3 Abs. 1 Nr. 23 GEG**; bei Mischnutzung entscheidet der Nutzungsschwerpunkt. Ein **Anbau**, der einen eigenständig nutzbaren Gebäudeteil bildet, gilt als Neubau, wobei die Pflicht auf die Dachfläche des **neuen** Gebäudeteils beschränkt bleibt.

Der **Umfang der Belegung** ist in Schleswig-Holstein bewusst nicht als starre Quote formuliert: Die für PV **geeignete** Dachfläche ist **grundsätzlich vollständig** zu nutzen. Für ungeeignete Teilflächen – etwa bereits belegte Flächen (Dachterrassen, Dachfenster, Antennen), stark verschattete Bereiche (Nordausrichtung, umliegende Bebauung) oder aus statischen Gründen nicht nutzbare Flächen – besteht keine Verpflichtung. Ist die **gesamte** Dachfläche ungeeignet, entfällt die Pflicht. Konkrete Vorgaben zur zu installierenden **Leistung** (kWp) bestehen derzeit nicht; § 27 Nr. 2 EWKG enthält lediglich eine Verordnungsermächtigung, von der bislang kein Gebrauch gemacht wurde. Ein **Balkonkraftwerk** erfüllt die Pflicht grundsätzlich nicht (Ausnahme: nur sehr kleine geeignete Fläche).

Für **offene Parkplätze** greift **§ 25 Abs. 1 EWKG**: Bei **Neubau oder grundlegender Sanierung** eines offenen, für Solarnutzung geeigneten Parkplatzes mit **mehr als 70 Stellplätzen** – oder bei **Erweiterung** eines bestehenden Parkplatzes um **mindestens 70 Stellplätze** – ist über der geeigneten Stellplatzfläche eine PV-Anlage zu installieren. Eine "grundlegende Sanierung" liegt bei umfangreicher Erneuerung erheblicher Teile durch Eingriffe in die Bausubstanz vor (großflächige Erneuerung von **mehr als 50 %** der Gesamtfläche zumindest der Oberflächenbeschichtung, auch erstmalige Ver-/Entsiegelung); einfache Ausbesserungen (Risssanierung, Schlaglöcher) genügen nicht. Auch hier ist die **gesamte geeignete Fläche** zu nutzen; Adressat ist die Eigentümerin bzw. der Eigentümer des Parkplatzes.

Verantwortlich für die Einhaltung ist bei Gebäuden die **Bauherrschaft**, bei Parkplätzen die **Eigentümerschaft**. Die Pflicht kann auch durch **Dritte** erfüllt werden – etwa durch Verpachtung der Dach- bzw. Stellplatzfläche an einen Betreiber, der die Anlage errichtet und/oder betreibt (§ 26 Abs. 1 Satz 3 EWKG).

## Ausnahmen

- **Ersatzmaßnahmen (§ 25 Abs. 2 / § 26 Abs. 2 EWKG):** Die Pflicht kann statt durch eine Dach-/Stellplatz-PV-Anlage auch erfüllt werden durch eine PV-Anlage auf **anderen Außenflächen** des Gebäudes bzw. eines angrenzenden Gebäudes oder in der **unmittelbaren räumlichen Umgebung**, durch eine **solarthermische Anlage** zur Wärmeerzeugung oder durch eine **Kombination** dieser Optionen. Bei Parkplätzen muss die alternativ belegte Fläche der Größe der andernfalls zu belegenden Stellplatzfläche entsprechen.
- **Befreiung wegen unbilliger Härte / Unmöglichkeit (§ 25 Abs. 3 / § 26 Abs. 3 EWKG):** Von der Pflicht ist **ganz oder teilweise** zu befreien, soweit die Erfüllung im Einzelfall wegen besonderer Umstände einen **unangemessenen Aufwand** bedeutet oder sonst zu einer **unbilligen Härte** führt oder aus rechtlichen/tatsächlichen Gründen **unmöglich** ist. Bei Parkplätzen tritt der Fall hinzu, dass Installationspflicht und Ersatzmaßnahmen mit der beabsichtigten **Nutzung** unvereinbar sind.
- **Unwirtschaftlichkeit als Härtefall:** Ergibt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung eine **Amortisationsdauer oberhalb der zu erwartenden Nutzungsdauer** (typischerweise etwa 20 Jahre), kann regelmäßig von Unwirtschaftlichkeit ausgegangen werden. In die Berechnung sind Investitions- und Betriebskosten, Einsparungen durch geringeren Fremdstrombezug und Einnahmen aus Stromverkauf einzustellen; bei der Preisentwicklung ist typischerweise eine Strompreissteigerung von **2–3 % pro Jahr** anzusetzen. Bei Parkplätzen ist regelmäßig mindestens ein externes Angebot eines Fachbetriebs oder eine vergleichbare Stellungnahme erforderlich.
- **Unmöglichkeit bei Parkplätzen (Beispiele):** Flächen, die von der Feuerwehr für potenzielle Löscharbeiten an angrenzenden Gebäuden benötigt werden; Flächen, die laut Nutzungskonzept regelmäßig für Veranstaltungen genutzt werden und mit einer PV-Anlage unvereinbar sind (z. B. Zirkuszelt).
- **Antragserfordernis:** Für die Befreiung ist ein **Antrag bei der unteren Bauaufsichtsbehörde** zu stellen (§ 25 Abs. 4 / § 26 Abs. 4 EWKG); ein gesondertes Formular besteht nicht, geeignete Nachweise sind beizufügen. Das Befreiungsverfahren ist **unabhängig** vom Baugenehmigungsverfahren – der Antrag ist auch dann nötig, wenn für das Vorhaben keine Baugenehmigung erforderlich ist.
- **Übergangsregelung Wohngebäude (§ 26 Abs. 6 EWKG):** Die Pflicht besteht **nicht** für Wohngebäude, wenn der Antrag auf Baugenehmigung bzw. die Bauanzeige **innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten** (29.3.2025) eingereicht wurde **oder** der Bau in diesem Zeitraum begonnen wurde – die Frist endet am **29. März 2026**.
- **Übergangsregelung Parkplätze (§ 25 Abs. 6 EWKG):** Die Pflicht besteht **nicht** bei grundlegender Sanierung eines Parkplatzes, bei Erweiterung um mindestens 70 Stellplätze **oder** bei Neubau eines Parkplatzes mit **100 oder weniger** Stellplätzen, wenn Antrag/Bauanzeige oder Baubeginn innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten erfolgen.

## Häufige Fehler

- **„In Schleswig-Holstein müssen mindestens 25 % der Dachfläche belegt werden.“** Falsch – das EWKG kennt **keine** feste Mindestquote. Nach der amtlichen Auslegung des Landes ist die für PV **geeignete** Fläche **grundsätzlich vollständig** zu nutzen; ungeeignete Teilflächen sind ausgenommen.
- **„Jede Dachsanierung löst die Solarpflicht aus.“** Falsch – bei **Wohngebäuden** entsteht die Pflicht **nur beim Neubau**. Nur bei **Nichtwohngebäuden** genügt die Renovierung von **mehr als 10 %** der Dachfläche.
- **„Die Pflicht gilt schon bei genau 70 Stellplätzen.“** Für Neubau/grundlegende Sanierung verlangt § 25 Abs. 1 EWKG **mehr als 70** Stellplätze; bei der Erweiterung eines bestehenden Parkplatzes müssen **mindestens 70** hinzukommen.
- **„Ein Balkonkraftwerk reicht, um die Pflicht zu erfüllen.“** Grundsätzlich **nein** – nur in Ausnahmefällen mit sehr kleiner geeigneter Fläche kann ein Steckersolargerät genügen.
- **„Solarthermie zählt nicht.“** Doch – eine solarthermische Anlage ist ausdrücklich als **Ersatzmaßnahme** anerkannt (§ 25 Abs. 2 / § 26 Abs. 2 EWKG).
- **„Ohne Baugenehmigung brauche ich keinen Befreiungsantrag.“** Falsch – das Befreiungsverfahren ist **unabhängig** vom Baugenehmigungsverfahren; der Antrag ist auch bei genehmigungsfreien Vorhaben zu stellen.
- **„Die Solarpflicht in SH gibt es (noch) nicht.“** Überholt – sie gilt für Neubauten und Parkplätze **seit dem 29. März 2025**; für Wohngebäude greift sie nach Ablauf der Übergangsfrist ab **29. März 2026** uneingeschränkt.

## Beispiel

Eine Familie beantragt im Mai 2026 die Baugenehmigung für ein neues Einfamilienhaus in Kiel. Da die Übergangsfrist für Wohngebäude am 29. März 2026 abgelaufen ist, greift § 26 Abs. 1 EWKG uneingeschränkt: Auf der für Solarnutzung **geeigneten** Dachfläche ist eine PV-Anlage zu errichten, und zwar auf der geeigneten Fläche **vollständig** – eine feste Quote gibt es nicht. Verschattete Nordflächen oder von Dachfenstern belegte Bereiche bleiben unberücksichtigt. Ergäbe eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung (mit ~2–3 % jährlicher Strompreissteigerung) eine Amortisationsdauer deutlich über der Nutzungsdauer, könnte bei der unteren Bauaufsichtsbehörde eine (Teil-)Befreiung wegen Unwirtschaftlichkeit beantragt werden. Alternativ ließe sich die Pflicht durch eine Solarthermie-Anlage oder PV auf einer anderen geeigneten Außenfläche erfüllen. Wird die Pflicht ignoriert, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 €.

## Quellen

**Amtliche Primärquellen (Stufe A):**

- § 26 EWKG – Photovoltaik-Pflicht bei Gebäuden (Landesnorm, amtlicher Volltext über das SH-Rechtsportal):
  https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-EWKSGSHV3P26
- § 25 EWKG – Photovoltaik-Pflicht bei Parkplätzen (Landesnorm, amtlicher Volltext über das SH-Rechtsportal):
  https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-EWKSGSHV3P25
- § 2 EWKG – Begriffsbestimmungen (u. a. Nr. 14 Nichtwohngebäude), SH-Rechtsportal:
  https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-EWKSGSHV2P2
- § 27 EWKG – Verordnungsermächtigung (technische Anforderungen), SH-Rechtsportal:
  https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-EWKSGSHV3P27
- § 3 Abs. 1 Nr. 23 GEG – Definition Nichtwohngebäude (Verweisnorm des EWKG):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__3.html

**Amtliche Auslegung / Landesregierung (Stufe A/B):**

- Land Schleswig-Holstein – FAQ (EWKG) zu Photovoltaik bei Gebäuden (§ 26 EWKG: Auslöser, geeignete Dachfläche vollständig nutzen, Ersatzmaßnahmen, Befreiung, Bußgeld bis 50.000 €, Übergangsfrist Wohngebäude):
  https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/E/energiewende/_faqs_ewkg/faq_ewkg_pv/faq_ewkg_pv_gebaeude/akkordeon_faq_ewkg_pv_gebaeude
- Land Schleswig-Holstein – FAQ (EWKG) zu Photovoltaik bei Parkplätzen (§ 25 EWKG: > 70 Stellplätze, grundlegende Sanierung > 50 %, Ersatzmaßnahmen, Befreiung, Übergangsregelung):
  https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/E/energiewende/_faqs_ewkg/faq_ewkg_pv/faq_ewkg_pv_parkplaetze/akkordeon_faq_ewkg_PV_parkplaetze

## Änderungsverlauf

- 2026-08-08: Erstveröffentlichung der Faktenseite (automatisierter Bau-/Sanierungsrecht-Lauf). Alle Kernwerte gegen die amtliche Auslegung des Landes Schleswig-Holstein (Landesportal-FAQ zu § 25 und § 26 EWKG) mit direkter Paragraphen-Zuordnung abgeglichen: Gebäude-PV-Pflicht bei Neubau (Wohn- und Nichtwohngebäude) und bei Renovierung > 10 % der Dachfläche von Nichtwohngebäuden (§ 26 Abs. 1); geeignete Dachfläche grundsätzlich vollständig zu nutzen (keine feste 25-%-Quote – die kursierende Mindestquoten-Angabe wurde gegen die amtliche FAQ ausdrücklich als unzutreffend eingeordnet); Parkplatz-Pflicht bei > 70 Stellplätzen bzw. Erweiterung um ≥ 70 Stellplätze (§ 25 Abs. 1); "grundlegende Sanierung" > 50 % Gesamtfläche; Ersatzmaßnahmen (§ 25/26 Abs. 2); Befreiungstatbestände und Amortisations-/Unwirtschaftlichkeitsmaßstab ~20 Jahre bzw. 2–3 % Strompreissteigerung (§ 25/26 Abs. 3–4); Bußgeld bis 50.000 €; Übergangsfristen bis 29.3.2026 (Wohngebäude, § 26 Abs. 6) bzw. Parkplatz-Ausnahmen inkl. Neubau ≤ 100 Stellplätze (§ 25 Abs. 6); Inkrafttreten 29.3.2025. Der amtliche juris-Volltext der §§ 25/26 EWKG war im Rechercheprozess nicht direkt abrufbar; die Werte stützen sich daher auf die amtliche Landesportal-FAQ mit unmittelbarer Norm-Zitierung. factcheck_status=ok. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra Bau-Agent"

## Stand

- Stand: 2026-08-08
- Gültig ab: 2025-03-29 (Inkrafttreten der EWKG-Novelle / Solarpflicht); volle Wirkung für Wohngebäude nach Ablauf der Übergangsfrist ab 29.3.2026
- Status: aktuell (in_force)
- Quellenautorität: A (Landesrecht Schleswig-Holstein, §§ 25, 26 EWKG; amtliche Landesportal-FAQ der Landesregierung)
- factcheck_status: ok (alle Kernwerte amtlich über die Landesportal-FAQ mit direkter §-Zuordnung belegt; kursierende „25-%-Quote" als unzutreffend gekennzeichnet)
- Lizenz: CC-BY-4.0
