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title: Stufenweise Wiedereingliederung (§ 74 SGB V, § 44 SGB IX) – Hamburger Modell, Wiedereingliederungsplan und Krankengeld 2026
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# Stufenweise Wiedereingliederung (§ 74 SGB V, § 44 SGB IX) – Hamburger Modell, Wiedereingliederungsplan und Krankengeld 2026

## Kurzantwort

Die **stufenweise Wiedereingliederung** – umgangssprachlich **Hamburger Modell** – erlaubt es arbeitsunfähigen Versicherten, schrittweise mit reduzierter Stundenzahl an den bisherigen Arbeitsplatz zurückzukehren, **ohne dass die Arbeitsunfähigkeit endet**. Rechtsgrundlage sind **§ 74 SGB V** (Feststellungspflicht der Ärztin oder des Arztes) und **§ 44 SGB IX** (Leistungsseite der Rehabilitationsträger). Weil die Arbeitsunfähigkeit fortbesteht (**§ 2 Abs. 2 Satz 1 AU-Richtlinie**), wird **weiter Krankengeld** nach §§ 44 ff. SGB V gezahlt – oder **Übergangsgeld**, wenn die Maßnahme im unmittelbaren Anschluss an eine medizinische Reha erfolgt (**§ 71 Abs. 5 SGB IX**). Der Arbeitgeber zahlt für die geleisteten Stunden **grundsätzlich kein Arbeitsentgelt**. Grundlage ist der ärztliche **Wiedereingliederungsplan (Vordruck Muster 20)** mit Stufen, Stundenzahl und Belastungseinschränkungen; Versicherte und Arbeitgeber müssen **zustimmen** – das Wiedereingliederungsverhältnis ist ein **Vertragsverhältnis eigener Art** und beruht auf **beiderseitiger Freiwilligkeit** (BAG, 13.06.2006 – 9 AZR 229/05). Die Wiedereingliederungsphase **soll in der Regel sechs Monate nicht überschreiten** (Anlage zur AU-Richtlinie, Nr. 1). Spätestens **ab sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit** muss die Ärztin oder der Arzt **mit jeder AU-Bescheinigung** prüfen, ob eine stufenweise Wiedereingliederung in Betracht kommt (§ 74 Satz 2 SGB V, § 7 Abs. 2 AU-RL).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage Krankenversicherung | § 74 SGB V [gesetze-im-internet.de] |
| Rechtsgrundlage Rehabilitationsrecht | § 44 SGB IX [gesetze-im-internet.de] |
| Untergesetzliche Konkretisierung | § 7 + Anlage AU-Richtlinie des G-BA [g-ba.de] |
| Fassung AU-Richtlinie | 14.11.2013, zuletzt geändert 07.12.2023, in Kraft 21.02.2024 (BAnz AT 20.02.2024 B1) |
| Umgangssprachlich | Hamburger Modell |
| Arbeitsunfähigkeit während der Maßnahme | besteht fort [§ 2 Abs. 2 Satz 1 AU-RL] |
| Entgeltersatz gesetzliche Krankenkasse | Krankengeld [§§ 44, 47 SGB V] |
| Entgeltersatz Rentenversicherung | Übergangsgeld bis zum Ende der Wiedereingliederung [§ 71 Abs. 5 SGB IX] |
| Voraussetzung Übergangsgeld | „im unmittelbaren Anschluss an Leistungen zur medizinischen Rehabilitation" [§ 71 Abs. 5 SGB IX] |
| Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber | grundsätzlich nicht geschuldet (kein Arbeitsverhältnis in Vollzug) |
| Vordruck | Muster 20 – Wiedereingliederungsplan [KBV-Vordruckvereinbarung, Anlage 2 BMV-Ä] |
| Regeldauer der Wiedereingliederungsphase | in der Regel höchstens 6 Monate [Anlage AU-RL Nr. 1] |
| Ärztliche Prüfpflicht spätestens ab | 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit, mit jeder AU-Bescheinigung [§ 74 Satz 2 SGB V, § 7 Abs. 2 AU-RL] |
| Feststellung nur aufgrund | ärztlicher Untersuchung [§ 7 Abs. 1 Satz 2 AU-RL] |
| Beteiligte Stellungnahmen | Betriebsarzt oder – mit Zustimmung der Krankenkasse – Medizinischer Dienst [§ 74 Satz 1 SGB V] |
| Zustimmung Arbeitgeber erforderlich | ja; erklärt er die Beschäftigung für unmöglich, ist die Maßnahme nicht durchführbar [Anlage AU-RL Nr. 6] |
| Zustimmung Versicherte erforderlich | ja, Einverständniserklärung auf dem Vordruck [Anlage AU-RL Nr. 8] |
| Ablehnung durch Versicherte | Feststellung unterbleibt [§ 7 Abs. 3 Satz 2 AU-RL] |
| Abbruch bei Verschlechterung | Anpassung oder Abbruch [Anlage AU-RL Nr. 5] |
| ArbMedVV-Arbeitsplätze | grundsätzlich nur mit Zustimmung des Betriebsarztes [Anlage AU-RL Nr. 4] |
| Rechtsnatur | Vertragsverhältnis eigener Art, beiderseitige Freiwilligkeit [BAG 9 AZR 229/05] |
| Anspruch schwerbehinderter Beschäftigter | Beschäftigungsanspruch nach § 164 Abs. 4 SGB IX (früher § 81 Abs. 4 SGB IX a. F.) [BAG 9 AZR 229/05] |
| Schadensersatz bei Verweigerung | möglich bei schwerbehinderten Beschäftigten [BAG, 16.05.2019 – 8 AZR 530/17] |
| Fahrkosten zur Arbeitsstelle | keine Erstattung durch die GKV nach § 60 Abs. 5 SGB V [BSG, 16.05.2024 – B 1 KR 7/23 R] |
| Keine Leistung der medizinischen Reha der GKV | ja – klargestellt durch BSG, 16.05.2024 – B 1 KR 7/23 R |
| Fassung § 74 SGB V | seit 11.05.2019 (TSVG v. 06.05.2019, BGBl. I S. 646) |

## Was die stufenweise Wiedereingliederung ist

Die stufenweise Wiedereingliederung ist **keine Rückkehr in die Arbeit**, sondern eine **Belastungserprobung im eigenen Betrieb bei fortbestehender Arbeitsunfähigkeit**. **§ 74 Satz 1 SGB V** knüpft daran an, dass arbeitsunfähige Versicherte ihre **bisherige Tätigkeit teilweise verrichten** können und **durch eine stufenweise Wiederaufnahme voraussichtlich besser wieder in das Erwerbsleben eingegliedert** werden. Die Ärztin oder der Arzt soll dann **auf der Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit Art und Umfang der möglichen Tätigkeiten angeben** und in geeigneten Fällen die **Stellungnahme des Betriebsarztes** oder – mit Zustimmung der Krankenkasse – die **Stellungnahme des Medizinischen Dienstes** (§ 275 SGB V) einholen.

**§ 44 SGB IX** enthält die spiegelbildliche Regelung für das Rehabilitationsrecht: Können arbeitsunfähige Leistungsberechtigte ihre bisherige Tätigkeit teilweise ausüben, **sollen die medizinischen und die sie ergänzenden Leistungen mit dieser Zielrichtung erbracht werden**. Träger der Maßnahme kann daher sowohl die **gesetzliche Krankenkasse** als auch die **Deutsche Rentenversicherung** sein – je nachdem, in welchem Zusammenhang die Wiedereingliederung steht.

Entscheidend ist die Feststellung in **§ 2 Abs. 2 Satz 1 der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie**: „Arbeitsunfähigkeit besteht auch während einer stufenweisen Wiederaufnahme der Arbeit fort." Genau daraus folgt die Finanzierung über **Entgeltersatzleistungen** statt über Arbeitsentgelt.

## Ablauf und Wiedereingliederungsplan (Muster 20)

Der Ablauf folgt einem festen Muster:

1. **Ärztliche Untersuchung.** Die Feststellung, ob eine stufenweise Wiedereingliederung empfohlen werden kann, darf **nur aufgrund ärztlicher Untersuchung** erfolgen; körperlicher, geistiger und seelischer Gesundheitszustand sind **gleichermaßen** zu berücksichtigen (§ 7 Abs. 1 AU-RL).
2. **Wiedereingliederungsplan.** Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt erstellt den Plan auf dem vereinbarten Vordruck **Muster 20** und gibt darin die **tägliche Arbeitszeit** sowie diejenigen Tätigkeiten an, die die versicherte Person ausüben kann bzw. denen sie **nicht ausgesetzt** werden darf (Anlage AU-RL Nr. 8). Typisch ist eine Staffelung von z. B. 2 → 4 → 6 → 8 Stunden über mehrere Wochen; eine **standardisierte Betrachtungsweise ist ausdrücklich nicht möglich** (Anlage AU-RL Nr. 2).
3. **Zustimmungen.** Es bedarf der **Einverständniserklärung der versicherten Person** auf dem Vordruck und der **Mitwirkung des Arbeitgebers**. Erklärt der Arbeitgeber, dass eine Beschäftigung nicht möglich ist, ist die Maßnahme **nicht durchführbar** (Anlage AU-RL Nr. 6).
4. **Bewilligung durch den Träger.** Krankenkasse bzw. Rentenversicherungsträger entscheidet über die Weiterzahlung von Kranken- oder Übergangsgeld.
5. **Begleitung und Anpassung.** Während der Phase sind Versicherte **in regelmäßigen Abständen** ärztlich auf die gesundheitlichen Auswirkungen zu untersuchen; bei gesteigerter Belastbarkeit wird der Plan **angepasst**, bei nachteiligen Folgen **angepasst oder abgebrochen** (Anlage AU-RL Nr. 5).
6. **Abschluss.** Am Ende steht entweder die volle Arbeitsfähigkeit oder – wenn sich zeigt, dass die bisherige Tätigkeit auf Dauer nicht mehr im bisherigen Umfang möglich ist – die **unverzügliche schriftliche Information der Krankenkasse** (Anlage AU-RL Nr. 5).

Für Arbeitsplätze, die der **Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)** unterfallen, ist die Wiedereingliederung **grundsätzlich nur mit Zustimmung des Betriebsarztes** möglich (Anlage AU-RL Nr. 4).

## Geld: Krankengeld oder Übergangsgeld

Weil die **Arbeitsunfähigkeit fortbesteht**, schuldet der Arbeitgeber für die im Rahmen der Wiedereingliederung geleisteten Stunden **grundsätzlich kein Arbeitsentgelt** – das Arbeitsverhältnis ruht in seinen Hauptleistungspflichten. Stattdessen greift eine Entgeltersatzleistung:

- **Krankengeld** (§§ 44, 47 SGB V), wenn die **Krankenkasse** Trägerin ist. Höhe: 70 % des Regelentgelts, höchstens 90 % des Nettoarbeitsentgelts; **Höchstbetrag 2026: 135,63 € je Kalendertag**. Die Zeit der Wiedereingliederung zählt in die **78-Wochen-Blockfrist** des § 48 Abs. 1 SGB V hinein.
- **Übergangsgeld** (§ 71 Abs. 5 SGB IX i. V. m. §§ 64 ff. SGB IX), wenn die Wiedereingliederung **im unmittelbaren Anschluss an Leistungen zur medizinischen Rehabilitation** erforderlich ist. Dann wird das Übergangsgeld **bis zum Ende der Wiedereingliederung weitergezahlt**. In der Verwaltungspraxis der Träger gilt ein Anschluss regelmäßig noch als „unmittelbar", wenn die Maßnahme **innerhalb von vier Wochen nach Ende der Reha** beginnt; diese Frist folgt aus der Abstimmung zwischen Kranken- und Rentenversicherung, nicht unmittelbar aus dem Gesetzeswortlaut.

Zahlt der Arbeitgeber **freiwillig** ein (Teil-)Entgelt, wird dieses auf die Entgeltersatzleistung angerechnet. Ein Anspruch auf Aufstockung besteht nur, wenn Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Einzelvertrag ihn vorsehen.

**Keine Fahrkostenerstattung:** Das **BSG** hat mit Urteil vom **16.05.2024 – B 1 KR 7/23 R** entschieden, dass Versicherte **keinen Anspruch auf Erstattung der Fahrkosten zur Arbeitsstelle** während einer stufenweisen Wiedereingliederung nach § 60 Abs. 5 SGB V haben; die stufenweise Wiedereingliederung nach § 74 SGB V ist **keine Leistung zur medizinischen Rehabilitation der GKV**. Anders kann es liegen, wenn die **Rentenversicherung** Trägerin ist – dort kommen Reisekosten nach **§ 73 SGB IX** als ergänzende Leistung in Betracht.

## Freiwilligkeit – und die Ausnahme für schwerbehinderte Beschäftigte

Das **Wiedereingliederungsverhältnis ist ein Vertragsverhältnis eigener Art**, das eine **Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten** voraussetzt; es gilt der **Grundsatz der Freiwilligkeit auf beiden Seiten** (BAG, 13.06.2006 – 9 AZR 229/05). Ein normaler Arbeitnehmer kann die Teilnahme des Arbeitgebers daher grundsätzlich **nicht erzwingen** – und umgekehrt kann der Arbeitgeber die Wiedereingliederung nicht anordnen.

Eine wichtige **Ausnahme** gilt für **schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Beschäftigte**: Aus dem Beschäftigungsanspruch des heutigen **§ 164 Abs. 4 SGB IX** (bei Entscheidung des BAG: § 81 Abs. 4 Satz 1 SGB IX a. F.) kann der Arbeitgeber **verpflichtet sein**, an einer Maßnahme der stufenweisen Wiedereingliederung mitzuwirken und entsprechend dem ärztlichen Wiedereingliederungsplan zu beschäftigen (BAG, 13.06.2006 – 9 AZR 229/05). Verletzt der Arbeitgeber diese Pflicht, kommt **Schadensersatz** in Betracht (BAG, 16.05.2019 – 8 AZR 530/17). Kein Anspruch besteht dagegen auf eine reine **Therapieerprobung**, bei der auf absehbare Zeit nicht erkennbar ist, ob und wie das Arbeitsverhältnis fortgeführt werden kann.

## Abgrenzungen

- **Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM, § 167 Abs. 2 SGB IX):** Das BEM ist ein **Verfahren des Arbeitgebers** nach mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit binnen zwölf Monaten. Es klärt, wie Arbeitsunfähigkeit überwunden und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Die stufenweise Wiedereingliederung kann **Ergebnis** eines BEM sein, ist aber ein eigenständiges Instrument mit eigenem Träger und eigener Finanzierung.
- **Teilzeit / Reduzierung der Arbeitszeit:** Bei Teilzeit ist der Beschäftigte **arbeitsfähig** und erhält **Arbeitsentgelt**; bei der Wiedereingliederung besteht **Arbeitsunfähigkeit** und es fließt **Entgeltersatz**.
- **Belastungserprobung und Arbeitstherapie:** Auch dort kann Arbeitsunfähigkeit bestehen (§ 2 Abs. 2 Satz 3 AU-RL); die Zielrichtung ist jedoch die Abklärung der Leistungsfähigkeit, nicht die Rückkehr an den konkreten Arbeitsplatz in Stufen.
- **Werkstatt für behinderte Menschen:** Die befristete Eingliederung arbeitsunfähiger Versicherter in eine Werkstatt gilt **nicht** als Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit (§ 2 Abs. 2 Satz 2 AU-RL).

## Häufige Fehler

- **„Während der Wiedereingliederung bin ich wieder arbeitsfähig."** Falsch – die **Arbeitsunfähigkeit besteht fort** (§ 2 Abs. 2 Satz 1 AU-RL). Genau darauf beruht der Anspruch auf Kranken- bzw. Übergangsgeld.
- **„Für die geleisteten Stunden zahlt der Arbeitgeber anteiliges Gehalt."** Regelmäßig nicht – es fließt **Entgeltersatzleistung**. Freiwillige Zahlungen des Arbeitgebers werden **angerechnet**.
- **„Der Arbeitgeber muss die Wiedereingliederung akzeptieren."** Nur ausnahmsweise – es gilt **beiderseitige Freiwilligkeit** (BAG 9 AZR 229/05). Eine Mitwirkungspflicht besteht vor allem gegenüber **schwerbehinderten** Beschäftigten (§ 164 Abs. 4 SGB IX).
- **„Die Krankenkasse erstattet die Fahrten zur Arbeit."** Falsch für die GKV – das **BSG (16.05.2024 – B 1 KR 7/23 R)** hat einen Anspruch nach § 60 Abs. 5 SGB V verneint, weil die stufenweise Wiedereingliederung keine GKV-Reha-Leistung ist.
- **„Die Wiedereingliederung verlängert meinen Krankengeldanspruch."** Nein – die Zeit läuft **innerhalb** der 78-Wochen-Blockfrist des § 48 Abs. 1 SGB V weiter.
- **„Sechs Monate sind eine harte gesetzliche Höchstgrenze."** Nein – die Anlage zur AU-Richtlinie formuliert eine **Soll-Regel** („in der Regel"); im Einzelfall sind längere Verläufe möglich, bedürfen aber besonderer Begründung.
- **„Der Arzt entscheidet allein."** Nein – die Umsetzung erfordert eine **vertrauensvolle Zusammenarbeit** von Versicherten, behandelnder Ärztin oder Arzt, Arbeitgeber, Arbeitnehmervertretung, Betriebsarzt, Krankenkasse und ggf. Medizinischem Dienst (Anlage AU-RL Nr. 2).

## Quellen

- § 74 SGB V – Stufenweise Wiedereingliederung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__74.html
- § 74 SGB V (Fassung seit 11.05.2019, verbatim) – dejure.org: https://dejure.org/gesetze/SGB_V/74.html
- § 44 SGB IX – Stufenweise Wiedereingliederung: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__44.html
- § 44 SGB IX (verbatim) – sozialgesetzbuch-sgb.de: https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/44.html
- § 71 SGB IX – Weiterzahlung der Leistungen (Abs. 5: Übergangsgeld bei stufenweiser Wiedereingliederung): https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/71.html
- § 164 SGB IX – Pflichten des Arbeitgebers und Rechte schwerbehinderter Menschen: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__164.html
- § 167 SGB IX – Prävention und betriebliches Eingliederungsmanagement: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__167.html
- § 44 SGB V – Krankengeld: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__44.html
- § 47 SGB V – Höhe und Berechnung des Krankengeldes: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__47.html
- § 48 SGB V – Dauer des Krankengeldes (78-Wochen-Blockfrist): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__48.html
- § 60 SGB V – Fahrkosten: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__60.html
- G-BA – Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (Fassung 14.11.2013, zuletzt geändert 07.12.2023, in Kraft 21.02.2024), § 7 und Anlage „Empfehlungen zur Umsetzung der stufenweisen Wiedereingliederung": https://www.g-ba.de/downloads/62-492-3374/AU-RL_2023-12-07_iK-2024-02-21.pdf
- G-BA – Richtlinienseite Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie: https://www.g-ba.de/richtlinien/2/
- BSG, Urteil vom 16.05.2024 – B 1 KR 7/23 R (keine Fahrkostenerstattung; stufenweise Wiedereingliederung ist keine GKV-Reha-Leistung) – dejure.org: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=2024-05-16&Aktenzeichen=B+1+KR+7%2F23+R
- BSG – Verhandlungstermin B 1 KR 7/23 R: https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Verhandlungen/DE/2024/2024_05_16_B_01_KR_07_23_R.html
- BAG, Urteil vom 13.06.2006 – 9 AZR 229/05 (Vertragsverhältnis eigener Art; Mitwirkungspflicht bei Schwerbehinderung) – dejure.org: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BAG&Datum=2006-06-13&Aktenzeichen=9+AZR+229%2F05
- BAG, Urteil vom 16.05.2019 – 8 AZR 530/17 (Schadensersatz wegen unterlassener Wiedereingliederung): https://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/8-azr-530-17/
- KBV – Vordruckvereinbarung (Anlage 2 BMV-Ä), Muster 20 Wiedereingliederungsplan: https://www.kbv.de/documents/infothek/rechtsquellen/bundesmantelvertrag/anlage-02-vordruckvereinbarung/02_Vordruckvereinbarung.pdf

## Änderungsverlauf

- 2026-08-13: Erstveröffentlichung. Normtext § 74 SGB V (Fassung TSVG, BGBl. I S. 646, in Kraft 11.05.2019), § 44 SGB IX und § 71 Abs. 5 SGB IX verbatim gegen dejure.org bzw. sozialgesetzbuch-sgb.de geprüft. § 7 und Anlage der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie gegen die geltende G-BA-Fassung (in Kraft 21.02.2024, BAnz AT 20.02.2024 B1) verifiziert – daraus: Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit, 6-Wochen-Prüfpflicht, Regeldauer 6 Monate, Zustimmungserfordernisse, ArbMedVV-Vorbehalt. Rechtsprechung BSG B 1 KR 7/23 R und BAG 9 AZR 229/05 / 8 AZR 530/17 ergänzt. Hinweis: Die verbreitete 4-Wochen-Frist für den „unmittelbaren Anschluss" nach § 71 Abs. 5 SGB IX ist Verwaltungspraxis der Träger und steht nicht im Gesetzeswortlaut – im Text entsprechend gekennzeichnet. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-13
- Gültig ab: 1989-01-01 (SGB V, GRG); § 74 SGB V in der Fassung vom 11.05.2019; § 44 SGB IX i. d. F. des BTHG seit 01.01.2018
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (SGB V, SGB IX, G-BA-Richtlinie, BSG, BAG, KBV)
- Lizenz: CC BY 4.0
