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# Stundung der Erbschaftsteuer (§ 28 ErbStG) – sieben Jahre für Betriebsvermögen, zehn Jahre für Wohnimmobilien, Zinsen nach §§ 234, 238 AO

## Kurzantwort

Wer erbt, muss die Erbschaftsteuer grundsätzlich aus eigenen Mitteln zahlen – auch wenn der Nachlass fast nur aus einem Betrieb oder einer Immobilie besteht. Für genau diese Fälle enthält **§ 28 ErbStG** einen **Rechtsanspruch auf Stundung**, und zwar in zwei Varianten. Bei **begünstigtem Betriebsvermögen** im Sinne des § 13b Abs. 2 ErbStG ist die darauf entfallende Erbschaftsteuer auf Antrag **bis zu sieben Jahre** zu stunden (§ 28 Abs. 1 S. 1 ErbStG). Gehört zum Erwerb **zu Wohnzwecken genutzter Grundbesitz**, ist die darauf entfallende Steuer auf Antrag **bis zu zehn Jahre** zu stunden – aber nur, **soweit der Erwerber die Steuer nur durch Veräußerung dieses Vermögens aufbringen kann** (§ 28 Abs. 3 S. 1 ErbStG).

Der entscheidende Unterschied zur allgemeinen Stundung nach **§ 222 AO** liegt im Wortlaut: § 28 ErbStG sagt „**ist … zu stunden**". Liegen die Voraussetzungen vor, besteht ein **gebundener Anspruch**, kein Ermessen des Finanzamts – und anders als bei § 222 AO ist eine **Sicherheitsleistung nicht vorgesehen**. § 222 AO bleibt daneben ausdrücklich unberührt (§ 28 Abs. 1 S. 4, Abs. 3 S. 4 ErbStG), kann also zusätzlich greifen.

Der zweite entscheidende Punkt ist die **Verzinsung**, und hier unterscheiden sich die beiden Absätze fundamental. Bei **§ 28 Abs. 3 ErbStG** (Wohnimmobilie) werden bei **Erwerben von Todes wegen keine Zinsen** erhoben – die Stundung ist über volle zehn Jahre **zinslos** (§ 28 Abs. 3 S. 3 ErbStG). Bei **§ 28 Abs. 1 ErbStG** (Betriebsvermögen) ist dagegen **nur der erste Jahresbetrag zinslos**; ab dem zweiten Jahr nach der Steuerfestsetzung gelten **§§ 234, 238 AO** (§ 28 Abs. 1 S. 2, 3 ErbStG). Der Zinssatz beträgt dort **0,5 % pro Monat = 6 % pro Jahr** (§ 238 Abs. 1 S. 1 AO). Die 2022 eingeführte Absenkung auf 0,15 % pro Monat (1,8 % p. a.) gilt **ausschließlich für Nachzahlungs- und Erstattungszinsen nach § 233a AO** (§ 238 Abs. 1a AO) und **nicht** für Stundungszinsen – das ist der häufigste Rechenfehler in diesem Bereich.

Beide Stundungen enden **vorzeitig**, wenn ihr Zweck entfällt: bei Abs. 1, sobald der Erwerber den Betrieb oder den Anteil daran **überträgt oder aufgibt** oder gegen die Lohnsummen- bzw. Behaltensregelungen des § 13a Abs. 3, 6 ErbStG verstößt (§ 28 Abs. 1 S. 5, 8 ErbStG); bei Abs. 3, soweit der Grundbesitz **auf Dritte übergeht** oder **dauerhaft keinen Wohnzwecken mehr dienen soll** (§ 28 Abs. 3 S. 2 ErbStG).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 28 ErbStG – Stundung [gesetze-im-internet.de] |
| Rechtsnatur | gebundener Anspruch („ist … zu stunden"), kein Ermessen – anders als § 222 AO |
| Antrag | erforderlich in beiden Varianten (§ 28 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 S. 1 ErbStG) |
| Sicherheitsleistung | in § 28 ErbStG nicht vorgesehen (anders § 222 S. 2 AO) |
| Gegenstand | begünstigtes Vermögen i. S. d. § 13b Abs. 2 ErbStG (Nettowert nach Abzug des Verwaltungsvermögens) |
| Erwerbsart | nur Erwerb von Todes wegen – Schenkungen sind von Abs. 1 nicht erfasst |
| Dauer | bis zu sieben Jahre (§ 28 Abs. 1 S. 1 ErbStG) |
| Fälligkeit 1. Jahresbetrag | ein Jahr nach der Festsetzung der Steuer, bis dahin zinslos (§ 28 Abs. 1 S. 2 ErbStG) |
| Zinsen ab Jahr 2 | §§ 234, 238 AO ab dem zweiten Jahr nach der Festsetzung (§ 28 Abs. 1 S. 3 ErbStG) |
| Ende der Stundung | Verstoß gegen § 13a Abs. 3 (Lohnsumme) oder § 13a Abs. 6 (Behaltensfrist); Übertragung oder Aufgabe des Betriebs bzw. Anteils (§ 28 Abs. 1 S. 5, 8 ErbStG) |
| Keine Stundung | für die Steuer, die wegen eines Verstoßes gegen § 13a Abs. 3 oder Abs. 6 zu entrichten ist (§ 28 Abs. 1 S. 7 ErbStG) |
| Optionsverschonung | bei Antrag nach § 13a Abs. 10 oder § 28a Abs. 1 ist § 13a Abs. 10 entsprechend anzuwenden (§ 28 Abs. 1 S. 6 ErbStG) |
| Stiftungen/Vereine | Abs. 1 gilt entsprechend in den Fällen des § 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG (Ersatzerbschaftsteuer) – § 28 Abs. 2 ErbStG |
| Gegenstand | Grundbesitz, der zu Wohnzwecken genutzt wird (§ 28 Abs. 3 S. 1 ErbStG) |
| Erwerbsart | Erbschaft und Schenkung – zinslos aber nur bei Erwerben von Todes wegen (§ 28 Abs. 3 S. 3 ErbStG) |
| Dauer | bis zu zehn Jahre (§ 28 Abs. 3 S. 1 ErbStG) |
| Kernvoraussetzung | Erwerber kann die Steuer nur durch Veräußerung dieses Vermögens aufbringen |
| Umfang | „soweit" – also ggf. Teilstundung |
| Zinsen | keine Zinsen bei Erwerben von Todes wegen (§ 28 Abs. 3 S. 3 ErbStG); bei Schenkungen gelten §§ 234, 238 AO uneingeschränkt |
| Ende der Stundung | soweit der Grundbesitz auf Dritte übergeht oder dauerhaft keinen Wohnzwecken mehr dienen soll (§ 28 Abs. 3 S. 2 ErbStG) |
| Drittstaaten-Grundbesitz | Stundung nur, wenn und solange der Drittstaat völkervertraglich zur Amtshilfe bei Auskunft (OECD-Standard, § 4 Abs. 2 Nr. 2 i. V. m. Abs. 4 S. 1 StAbwG) und bei der Beitreibung (Art. 27 OECD-MA 2017) verpflichtet ist (§ 28 Abs. 3 S. 5 ErbStG) |
| Drittstaaten-Liste | BMF veröffentlicht eine Liste der qualifizierenden Drittstaaten im Bundessteuerblatt Teil I (§ 28 Abs. 3 S. 6 ErbStG) |
| Stundungszinsen | 0,5 % pro Monat = 6 % pro Jahr (§ 238 Abs. 1 S. 1 AO) |
| Nicht anwendbar | der abgesenkte Satz von 0,15 %/Monat (1,8 % p. a.) gilt nur für § 233a AO (§ 238 Abs. 1a AO), nicht für Stundungszinsen |
| Berechnung | nur volle Monate; angefangene Monate bleiben außer Ansatz (§ 238 Abs. 1 S. 2 AO); Abrundung des zu verzinsenden Betrags auf den nächsten durch 50 € teilbaren Betrag (§ 238 Abs. 2 AO) |
| Zinsverzicht | ganz oder teilweise möglich, wenn die Erhebung unbillig wäre (§ 234 Abs. 2 AO) |
| § 222 AO | Ermessensstundung bei erheblicher Härte, in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung; bleibt neben § 28 ErbStG unberührt |
| § 28a Abs. 3 ErbStG | Stundung bis zu sechs Monaten für die nach der Verschonungsbedarfsprüfung verbleibende Steuer (Erwerbe über 26 Mio. €) |
| §§ 163, 227 AO | Billigkeitserlass – nicht Stundung, sondern endgültiger Verzicht |
| § 2331a BGB | Stundung des Pflichtteils – rein zivilrechtlich, nichts mit § 28 ErbStG zu tun |
| Freibeträge 2026 | Ehegatte/eingetragener Lebenspartner 500.000 €, Kind 400.000 €, Enkel 200.000 € (§ 16 Abs. 1 ErbStG) |

## Warum § 28 ErbStG mehr ist als § 222 AO

Die allgemeine Stundungsvorschrift des **§ 222 AO** steht unter einem doppelten Vorbehalt: Die Finanzbehörde **kann** stunden, wenn die Einziehung bei Fälligkeit eine **erhebliche Härte** bedeuten würde **und** der Anspruch nicht gefährdet erscheint; außerdem soll die Stundung „in der Regel nur auf Antrag und **gegen Sicherheitsleistung**" gewährt werden (§ 222 S. 2 AO). Wer darauf angewiesen ist, steht also im Ermessen des Finanzamts und muss in der Regel Sicherheiten stellen.

**§ 28 ErbStG** formuliert bewusst anders: Die Steuer „**ist** dem Erwerber … **auf Antrag** … **zu stunden**". Das ist eine **Rechtsfolgenanordnung ohne Ermessen**. Sind die Tatbestandsmerkmale erfüllt, muss das Finanzamt stunden; ein Ermessensspielraum bleibt nur bei der Frage, wie die Stundung konkret ausgestaltet wird (Ratenhöhe, Laufzeit innerhalb des gesetzlichen Höchstrahmens). Eine **Sicherheitsleistung** sieht § 28 ErbStG nicht vor.

Beide Vorschriften stehen **nebeneinander**: § 28 Abs. 1 S. 4 und Abs. 3 S. 4 ErbStG stellen ausdrücklich klar, dass § 222 AO „unberührt" bleibt. Wer die Voraussetzungen des § 28 ErbStG nicht erfüllt – etwa weil das Wohngrundstück gar nicht zu Wohnzwecken genutzt wird oder weil es sich um eine Schenkung von Betriebsvermögen handelt –, kann sich also immer noch auf § 222 AO stützen. Umgekehrt kann bei einer laufenden § 28-Stundung für den **nicht** begünstigten Teil der Steuer eine § 222-Stundung beantragt werden.

## Variante 1: Betriebsvermögen, sieben Jahre (§ 28 Abs. 1 ErbStG)

Die Stundung nach Abs. 1 ist an das **Verschonungssystem der §§ 13a, 13b ErbStG** angekoppelt und setzt dort an, wo die Verschonung endet. Begünstigtes Vermögen bleibt nach § 13a Abs. 1 S. 1 ErbStG zu **85 %** steuerfrei (Regelverschonung), sofern der Erwerb 26 Mio. € nicht übersteigt. Auf die **restlichen 15 %** fällt Steuer an – und genau die kann nach § 28 Abs. 1 ErbStG gestundet werden. Details zur Verschonung selbst stehen auf der Seite zur [Verschonung von Betriebsvermögen](https://nexvyra.de/fakten/betriebsvermoegen-verschonung-13a-erbstg.md).

Drei Einschränkungen werden regelmäßig übersehen:

**Erstens: nur Erwerbe von Todes wegen.** § 28 Abs. 1 S. 1 ErbStG beginnt mit „Gehört zum Erwerb **von Todes wegen** begünstigtes Vermögen…". Bei einer **Schenkung** von Betriebsvermögen gibt es diese Stundung nicht – dort bleibt nur § 222 AO. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass eine Schenkung planbar ist, ein Erbfall nicht.

**Zweitens: die Zinslosigkeit ist eng.** Nur der **erste Jahresbetrag** ist zinslos, und er wird erst **ein Jahr nach der Festsetzung** der Steuer fällig (§ 28 Abs. 1 S. 2 ErbStG). Für alle weiteren Jahresbeträge gelten **§§ 234, 238 AO** ab dem **zweiten Jahr nach der Festsetzung** (§ 28 Abs. 1 S. 3 ErbStG) – also 6 % p. a. Über sieben Jahre summiert sich das erheblich.

**Drittens: die Stundung ist an das Wohlverhalten gekoppelt.** Sie endet, sobald der Erwerber – gerechnet ab der Entstehung der Steuer (§ 9 ErbStG) – den Tatbestand des **§ 13a Abs. 3 ErbStG** (Mindestlohnsumme innerhalb der fünfjährigen Lohnsummenfrist) nicht einhält oder einen der Tatbestände des **§ 13a Abs. 6 ErbStG** (Behaltensregelungen) erfüllt (§ 28 Abs. 1 S. 5 ErbStG). Sie endet außerdem, sobald der Erwerber **den Betrieb oder den Anteil daran überträgt oder aufgibt** (§ 28 Abs. 1 S. 8 ErbStG).

Besonders wichtig ist die **Rückausnahme in § 28 Abs. 1 S. 7 ErbStG**: Für die Erbschaftsteuer, die der Erwerber gerade **deshalb** zu entrichten hat, weil er gegen § 13a Abs. 3 oder Abs. 6 ErbStG verstoßen hat – also für die **Nachsteuer** aus dem Wegfall der Verschonung –, ist die Stundung nach Satz 1 **nicht** anwendbar. Wer die Behaltensfrist reißt, verliert also nicht nur die Verschonung, sondern kann die daraus entstehende Steuer auch nicht über § 28 Abs. 1 ErbStG strecken.

Hat der Erwerber die **Optionsverschonung** nach § 13a Abs. 10 ErbStG (100 % Verschonungsabschlag, verlängerte Fristen) oder den **Erlass** nach § 28a Abs. 1 ErbStG beantragt, ist bei der Anwendung des Satzes 5 **§ 13a Abs. 10 ErbStG entsprechend anzuwenden** (§ 28 Abs. 1 S. 6 ErbStG) – die maßgeblichen Fristen und Schwellen verschieben sich dann auf die Werte der Optionsverschonung.

Über **§ 28 Abs. 2 ErbStG** gilt Absatz 1 entsprechend in den Fällen des **§ 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG**, also für die **Ersatzerbschaftsteuer** auf das Vermögen von Familienstiftungen und -vereinen im Dreißigjahresturnus.

## Variante 2: Wohnimmobilie, zehn Jahre, zinslos (§ 28 Abs. 3 ErbStG)

Diese Variante ist in der Praxis die wichtigere, weil sie den Normalfall trifft: Der Nachlass besteht im Wesentlichen aus einer Immobilie, die Steuer ist fällig, liquide Mittel sind nicht vorhanden.

**Begünstigt ist „Grundbesitz, der zu Wohnzwecken genutzt wird".** Das ist weiter als die Befreiung für das **Familienheim** (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b, 4c ErbStG) und weiter als der 10-%-Abschlag für **vermietete** Wohnimmobilien (§ 13d ErbStG): Es kommt allein auf die tatsächliche Wohnnutzung an, nicht darauf, wer dort wohnt. Erfasst sind damit insbesondere **vermietete Wohnobjekte** und **selbstgenutzte Wohnungen, die die Voraussetzungen des Familienheims nicht erfüllen** (etwa weil die Zehnjahresfrist nicht eingehalten werden kann oder weil die 200-m²-Grenze bei Kindern überschritten wird). Beim **steuerfreien Familienheim** läuft § 28 Abs. 3 ErbStG dagegen leer – dort gibt es schlicht keine Steuer zu stunden.

**Die eigentliche Hürde ist das Tatbestandsmerkmal „nur durch Veräußerung dieses Vermögens aufbringen kann".** Es wird eng verstanden. Nach Verwaltungsauffassung und finanzgerichtlicher Praxis besteht **kein** Stundungsanspruch, soweit der Erwerber die Steuer

- aus **weiterem, mit demselben Erbfall erworbenem Vermögen** (Bankguthaben, Depot, Lebensversicherung) aufbringen kann,
- aus seinem **eigenen, schon vorher vorhandenen Vermögen** aufbringen kann, oder
- durch eine **zumutbare Kreditaufnahme** aufbringen kann – insbesondere dann, wenn die Immobilie unbelastet ist und als Sicherheit zur Verfügung steht.

Dass eine Kreditaufnahme tatsächlich möglich ist, kann der Erwerber auch selbst belegen: Das **FG Berlin-Brandenburg** hat in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes (Beschluss vom 26.03.2025 – 14 V 14157/24) unter anderem darauf abgestellt, dass die Erben nach dem Erbfall ein **Darlehen zur Renovierung** der Immobilie aufgenommen hatten, das zur Zahlung der Erbschaftsteuer ausgereicht hätte. Wer stunden will, sollte die **Unmöglichkeit der Finanzierung belegen** – Kreditablehnungen, Wertgutachten, Liquiditätsaufstellung – und nicht nur behaupten.

**Das Wort „soweit" bedeutet Teilstundung.** Gestundet wird nur der Teil der Steuer, der nicht aus anderen Mitteln aufgebracht werden kann. Wer 60 % der Steuer aus dem geerbten Depot zahlen kann, bekommt Stundung nur für die restlichen 40 %.

**Zinslos – aber nur von Todes wegen.** § 28 Abs. 3 S. 3 ErbStG ordnet die Anwendung der §§ 234, 238 AO an „mit der Maßgabe, dass bei Erwerben von Todes wegen keine Zinsen erhoben werden". Bei einer **Schenkung** zu Wohnzwecken genutzten Grundbesitzes gibt es die zehnjährige Stundung also ebenfalls – aber **voll verzinst** mit 6 % p. a. Diese Asymmetrie ist gewollt.

**Vorzeitiges Ende.** Die Stundung endet, **soweit** der Grundbesitz auf Dritte übergeht oder **dauerhaft keinen Wohnzwecken mehr dienen soll** (§ 28 Abs. 3 S. 2 ErbStG). Der Verkauf beendet die Stundung also genau in dem Umfang, in dem verkauft wird; eine Umwidmung in Gewerberaum oder ein Abriss beendet sie ebenso. Eine **vorübergehende** Leerstandszeit zwischen zwei Mietverhältnissen genügt dafür nicht – das Gesetz verlangt „**dauerhaft**".

## Die Drittstaaten-Regelung ab 2025

Bis einschließlich 2024 war die Stundung nach § 28 Abs. 3 ErbStG auf Grundbesitz im **Inland, in einem EU-Mitgliedstaat oder im EWR** beschränkt. Das **Jahressteuergesetz 2024** (Gesetz vom 02.12.2024, BGBl. 2024 I Nr. 387, Art. 34) hat die Norm auf **Drittstaaten** erweitert – aber unter einer strengen Bedingung. Nach **§ 28 Abs. 3 S. 5 ErbStG** wird die Stundung für Grundbesitz in einem Drittstaat nur gewährt, „**wenn und solange**" dieser Staat aufgrund völkervertraglicher Abkommen verpflichtet ist, der Bundesrepublik

1. **Amtshilfe bei der Auskunft** zu leisten – entsprechend dem OECD-Standard für Transparenz und effektiven Informationsaustausch auf Ersuchen im Sinne des § 4 Abs. 2 Nr. 2 i. V. m. Abs. 4 S. 1 des **Steueroasen-Abwehrgesetzes**, bezogen auf die Erbschaftsteuer, und
2. **Amtshilfe bei der Beitreibung** zu leisten – entsprechend **Art. 27 des OECD-Musterabkommens 2017** in einem Doppelbesteuerungsabkommen, bezogen auf die Erbschaftsteuer.

Beide Anforderungen müssen **kumulativ** erfüllt sein, und sie müssen sich ausdrücklich **auf die Erbschaftsteuer** erstrecken. Das ist eine hohe Hürde: Viele DBA decken nur Einkommen- und Vermögensteuern ab, nicht die Erbschaftsteuer. Die Formulierung „wenn und solange" bedeutet zudem, dass die Stundung **rückwirkend entfallen** kann, wenn ein Staat seine Abkommensverpflichtungen später nicht mehr erfüllt.

Nach **§ 28 Abs. 3 S. 6 ErbStG** veröffentlicht das **Bundesministerium der Finanzen** eine Liste der Drittstaaten, die diese Voraussetzungen erfüllen, im **Bundessteuerblatt Teil I**. Wer eine Drittstaatsimmobilie erbt, muss also zuerst in diese Liste schauen.

Diese Fassung des § 28 Abs. 3 ErbStG ist nach **§ 37 Abs. 21 ErbStG** auf Erwerbe anzuwenden, für die die Steuer **nach dem 31. Dezember 2024** entsteht. Dieselbe Systematik hat das JStG 2024 parallel beim 10-%-Abschlag für [vermietete Wohnimmobilien (§ 13d ErbStG)](https://nexvyra.de/fakten/vermietete-wohnimmobilie-13d-erbstg.md) eingeführt.

## Zinsen richtig rechnen: 6 % und nicht 1,8 %

Der häufigste Fehler bei § 28 Abs. 1 ErbStG ist der Zinssatz. Die Kette der Verweise lautet: § 28 Abs. 1 S. 3 ErbStG → **§ 234 AO** (Stundungszinsen werden erhoben) → **§ 238 AO** (Höhe und Berechnung).

**§ 238 Abs. 1 S. 1 AO** bestimmt: „Die Zinsen betragen für jeden Monat **einhalb Prozent**." Das sind **6 % pro Jahr**. Die vielzitierte Absenkung auf **0,15 % pro Monat = 1,8 % pro Jahr** steht in **§ 238 Abs. 1a AO** und gilt ausdrücklich nur „**in den Fällen des § 233a**", also nur für **Nachzahlungs- und Erstattungszinsen**. Sie war die Reaktion des Gesetzgebers auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 08.07.2021 (1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17), der sich ebenfalls **nur** auf die Vollverzinsung nach § 233a AO bezog. **Stundungszinsen nach § 234 AO sind davon nicht erfasst** und betragen weiterhin 6 % p. a.

Weitere Rechenregeln aus § 238 AO:

- Zinsen sind **nur für volle Monate** zu zahlen; **angefangene Monate bleiben außer Ansatz** (§ 238 Abs. 1 S. 2 AO).
- Der zu verzinsende Betrag wird **auf den nächsten durch 50 € teilbaren Betrag abgerundet** (§ 238 Abs. 2 AO).
- Sind für einen Zinslauf unterschiedliche Zinssätze maßgeblich, wird der Zinslauf in **Teilverzinsungszeiträume** aufgeteilt und tageweise gerechnet, mit 30 Zinstagen je Monat und 360 Tagen je Jahr (§ 238 Abs. 1b AO).

Ein Rettungsanker bleibt **§ 234 Abs. 2 AO**: Auf die Stundungszinsen kann **ganz oder teilweise verzichtet** werden, wenn ihre Erhebung „nach Lage des einzelnen Falls **unbillig**" wäre. Das ist ein eigenständiger Billigkeitstatbestand, der neben der Stundung selbst beantragt werden sollte. Werden für denselben Zeitraum Zinsen nach § 233a AO festgesetzt, sind diese nach § 234 Abs. 3 AO **anzurechnen** – eine Doppelverzinsung findet nicht statt.

## Abgrenzung: Stundung, Erlass, Verschonungsbedarfsprüfung

Vier Instrumente werden regelmäßig verwechselt:

**§ 28 ErbStG – Stundung.** Die Steuer bleibt geschuldet, nur die **Fälligkeit** wird hinausgeschoben. Rechtsanspruch, ohne Sicherheitsleistung.

**§ 222 AO – allgemeine Stundung.** Ebenfalls nur Fälligkeitsaufschub, aber **Ermessen**, Voraussetzung „erhebliche Härte", in der Regel **gegen Sicherheitsleistung**. Greift für alle Steuerarten und alle Vermögensarten.

**§ 28a ErbStG – Verschonungsbedarfsprüfung.** Kein Aufschub, sondern **Erlass**: Übersteigt der Erwerb begünstigten Vermögens die Grenze des § 13a Abs. 1 S. 1 ErbStG von **26 Mio. €**, ist die darauf entfallende Steuer auf Antrag zu **erlassen**, soweit der Erwerber nachweist, dass er sie nicht aus seinem **verfügbaren Vermögen** im Sinne des § 28a Abs. 2 ErbStG (50 % des nicht begünstigten Mit- und Eigenvermögens) begleichen kann. Die danach **verbleibende** Steuer kann nach **§ 28a Abs. 3 ErbStG** noch einmal **bis zu sechs Monate** gestundet werden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte bedeutet; dabei sind §§ 234, 238 AO anzuwenden, und § 222 AO sowie § 28 ErbStG bleiben unberührt.

**§§ 163, 227 AO – Billigkeitserlass.** Endgültiger Verzicht auf die Steuer aus sachlichen oder persönlichen Billigkeitsgründen, unabhängig von der Vermögensart. Siehe dazu die Seite zum [Billigkeitserlass bei der Erbschaftsteuer](https://nexvyra.de/fakten/billigkeitserlass-163-227-ao-erbschaftsteuer.md).

Nicht hierher gehört **§ 2331a BGB**: Die dort geregelte Stundung betrifft den **Pflichtteilsanspruch** gegenüber dem Erben und ist eine rein zivilrechtliche Frage ohne Bezug zur Erbschaftsteuer.

## Geltungsbereich

§ 28 ErbStG gilt für die deutsche Erbschaft- und Schenkungsteuer, soweit deutsche Steuerpflicht besteht (§ 2 ErbStG). Absatz 1 erfasst ausschließlich **Erwerbe von Todes wegen**; Absatz 3 erfasst Erwerbe von Todes wegen und Schenkungen, gewährt die Zinsfreiheit aber nur bei Erwerben von Todes wegen. Für Grundbesitz in Drittstaaten gilt die zusätzliche Voraussetzung des § 28 Abs. 3 S. 5 ErbStG (Erwerbe ab 01.01.2025).

## Ausnahmen

- **Keine Stundung nach Abs. 1** für die Nachsteuer aus einem Verstoß gegen § 13a Abs. 3 oder Abs. 6 ErbStG (§ 28 Abs. 1 S. 7 ErbStG).
- **Keine Stundung nach Abs. 1** bei Schenkungen von Betriebsvermögen – nur § 222 AO.
- **Keine Stundung nach Abs. 3**, soweit die Steuer aus anderem Erwerbsvermögen, aus eigenem Vermögen oder durch zumutbare Kreditaufnahme aufgebracht werden kann.
- **Keine Zinsfreiheit nach Abs. 3** bei Schenkungen – dort volle Verzinsung mit 6 % p. a.
- **Keine Stundung nach Abs. 3** für Drittstaatsgrundbesitz ohne qualifizierte Amtshilfe- und Beitreibungsverpflichtung des Drittstaats.
- **Praktisch leer läuft Abs. 3** beim steuerfreien Familienheim (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b, 4c ErbStG) – es gibt keine Steuer zu stunden.

## Häufige Fehler

- **Zinssatz 1,8 % statt 6 % angenommen.** Der abgesenkte Satz des § 238 Abs. 1a AO gilt nur für § 233a AO. Stundungszinsen nach § 234 AO liegen bei **0,5 % pro Monat**.
- **Abs. 1 auf Schenkungen angewandt.** § 28 Abs. 1 S. 1 ErbStG setzt einen **Erwerb von Todes wegen** voraus.
- **Angenommen, die Stundung nach Abs. 1 sei durchgehend zinslos.** Zinslos ist **nur der erste Jahresbetrag**.
- **Angenommen, die Stundung nach Abs. 3 sei stets zinslos.** Zinslos nur bei **Erwerben von Todes wegen**, nicht bei Schenkungen.
- **Die Kreditfähigkeit nicht geprüft.** Ist die Immobilie unbelastet und beleihbar, scheitert Abs. 3 regelmäßig am Merkmal „nur durch Veräußerung … aufbringen kann".
- **Vollstundung beantragt, obwohl liquides Vermögen mitvererbt wurde.** Das „soweit" führt dann nur zur **Teilstundung**.
- **Antrag vergessen.** Beide Varianten setzen einen **Antrag** voraus; von Amts wegen stundet das Finanzamt nicht.
- **Verkauf während der Stundung ohne Rücksicht auf Abs. 3 S. 2.** Der Übergang auf Dritte beendet die Stundung – die Restsumme wird fällig.
- **§ 28 ErbStG mit § 28a ErbStG verwechselt.** § 28 ist Stundung, § 28a ist **Erlass** bei Erwerben über 26 Mio. € (mit eigener Kurzstundung von sechs Monaten in Abs. 3).
- **Sicherheitsleistung akzeptiert.** § 28 ErbStG verlangt keine – wer eine gestellt hat, hat mehr getan als nötig.

## Beispiel

Der Erblasser stirbt am **15. Februar 2026**. Alleinerbin ist seine Tochter. Der Nachlass besteht aus einem **vermieteten Mehrfamilienhaus** (Grundbesitzwert 900.000 €) und einem Girokonto mit **20.000 €**. Weiteres eigenes Vermögen hat die Tochter nicht; das Haus ist **unbelastet**.

**Steuerberechnung.** Nach dem 10-%-Abschlag des § 13d ErbStG sind vom Grundbesitzwert 810.000 € anzusetzen. Zuzüglich des Kontoguthabens von 20.000 € und abzüglich der Erbfallkostenpauschale von 15.000 € (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 2 ErbStG) ergibt sich eine Bereicherung von 815.000 €; nach Abzug des Freibetrags von **400.000 €** (§ 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) verbleibt ein steuerpflichtiger Erwerb von 415.000 €. In Steuerklasse I beträgt der Steuersatz bei einem Erwerb bis 600.000 € **15 %** (§ 19 Abs. 1 ErbStG) – Erbschaftsteuer rund **62.250 €**.

**Stundungsantrag.** Die Tochter beantragt Stundung nach § 28 Abs. 3 ErbStG. Ergebnis: Das Kontoguthaben von 20.000 € muss sie einsetzen – insoweit kann sie die Steuer ohne Veräußerung aufbringen. Für die restlichen rund **42.250 €** kommt Stundung in Betracht, **aber nur**, wenn sie belegt, dass sie diesen Betrag auch nicht per Darlehen aufbringen kann. Weil das Haus unbelastet ist und laufende Mieteinnahmen erzielt, wird ihr das kaum gelingen: Eine Bank wird ein Darlehen über 42.250 € gegen Grundschuld auf ein 900.000 € wertes Objekt regelmäßig gewähren. Das Finanzamt lehnt die Stundung daher ab; § 222 AO bleibt als Auffangnorm.

**Gegenvariante.** Wäre das Haus mit 700.000 € Restschuld belastet und der Mietüberschuss durch den Kapitaldienst aufgezehrt, könnte die Tochter die fehlende Kreditfähigkeit mit Ablehnungsschreiben belegen. Dann wäre die Steuer auf die Wohnimmobilie auf Antrag **bis zu zehn Jahre und – weil Erwerb von Todes wegen – zinslos** zu stunden (§ 28 Abs. 3 S. 1, 3 ErbStG); bei rund 42.250 € Reststeuer entspräche das etwa 4.225 € pro Jahr.

**Zum Vergleich Betriebsvermögen.** Hätte die Tochter statt der Immobilie einen Handwerksbetrieb geerbt und wären nach der Regelverschonung (85 %, § 13a Abs. 1 ErbStG) 62.250 € Steuer verblieben, wäre nach § 28 Abs. 1 ErbStG über **sieben Jahre** zu stunden. Der erste Jahresbetrag von rund 8.893 € würde **ein Jahr nach der Festsetzung** zinslos fällig; ab dem zweiten Jahr nach der Festsetzung liefen auf die verbleibenden Jahresbeträge **6 % Zinsen pro Jahr** (§§ 234, 238 Abs. 1 S. 1 AO). Verkauft sie den Betrieb im vierten Jahr, endet die Stundung sofort und der Restbetrag wird fällig (§ 28 Abs. 1 S. 8 ErbStG).

## Änderungsverlauf

- 2026-09-19: Erstveröffentlichung der Faktenseite. Normtexte des § 28 ErbStG, § 28a ErbStG, § 13a ErbStG und § 37 ErbStG sowie der §§ 222, 234, 238 AO wortlautgetreu gegen gesetze-im-internet.de geprüft. Fassungsstand über § 37 Abs. 12, 16 und 21 ErbStG bestimmt: § 28 Abs. 3 ErbStG i. d. F. des Art. 34 des Gesetzes vom 02.12.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 387, JStG 2024) gilt für Erwerbe, für die die Steuer nach dem 31.12.2024 entsteht. Hinweis: die amtliche Fußnote zu § 28 ErbStG verweist nur auf § 37 Abs. 12, 16 und ist insoweit nicht auf dem Stand des JStG 2024 – maßgeblich ist § 37 Abs. 21 ErbStG. factcheck_status=review_needed allein wegen der Rechtsprechungsangabe (siehe offener Prüfpunkt). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra Erbrecht-Agent"

## Stand

- Stand: 2026-09-19
- Gültig ab: 2025-01-01 (§ 28 Abs. 3 ErbStG i. d. F. des JStG 2024, § 37 Abs. 21 ErbStG – Drittstaaten-Regelung)
- Abweichende Fassungsstände: § 28 Abs. 1 ErbStG i. d. F. des Art. 18 des Gesetzes vom 11.12.2018 (BGBl. I S. 2338), anwendbar auf Erwerbe ab 15.12.2018 (§ 37 Abs. 16 ErbStG); Grundfassung der §§ 28, 28a ErbStG aus dem Gesetz vom 04.11.2016 (BGBl. I S. 2464), anwendbar auf Erwerbe ab 01.07.2016 (§ 37 Abs. 12 ErbStG)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A (ErbStG, AO, StAbwG, BMF, BVerfG)
- Lizenz: CC BY 4.0
- Offener Prüfpunkt (factcheck_status=review_needed): Die Entscheidung FG Berlin-Brandenburg vom 26.03.2025 – 14 V 14157/24 konnte nur über eine Sekundärquelle (Fachbeitrag) erfasst werden; dejure.org war zum Prüfzeitpunkt nicht abrufbar. Aktenzeichen, Datum, Entscheidungsform (AdV-Beschluss) und Kernaussage sind vor Umstellung auf factcheck_status=ok am Volltext gegenzuprüfen. Ebenfalls nachzuholen: direkte Gegenprüfung der Verwaltungsauffassung zum Merkmal „nur durch Veräußerung … aufbringen kann" an den Erbschaftsteuer-Richtlinien bzw. dem amtlichen Erbschaftsteuer-Handbuch.

## Quellen

- § 28 ErbStG – Stundung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__28.html
- § 28a ErbStG – Verschonungsbedarfsprüfung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__28a.html
- § 13a ErbStG – Steuerbefreiung für Betriebsvermögen (Verschonungsabschlag 85 %, Lohnsummenfrist, Behaltensfrist):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13a.html
- § 13b ErbStG – Begünstigtes Vermögen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13b.html
- § 13d ErbStG – Steuerbefreiung für zu Wohnzwecken vermietete Grundstücke:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13d.html
- § 13 ErbStG – Steuerbefreiungen (Familienheim, Abs. 1 Nr. 4b, 4c):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13.html
- § 16 ErbStG – Freibeträge:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__16.html
- § 19 ErbStG – Steuersätze:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__19.html
- § 9 ErbStG – Entstehung der Steuer:
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__9.html
- § 1 ErbStG – Steuerpflichtige Vorgänge (Abs. 1 Nr. 4 Ersatzerbschaftsteuer):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__1.html
- § 37 ErbStG – Anwendung des Gesetzes (Abs. 12, 16, 21):
  https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__37.html
- § 222 AO – Stundung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__222.html
- § 234 AO – Stundungszinsen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__234.html
- § 238 AO – Höhe und Berechnung der Zinsen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__238.html
- § 233a AO – Verzinsung von Steuernachforderungen und Steuererstattungen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__233a.html
- § 163 AO – Abweichende Festsetzung von Steuern aus Billigkeitsgründen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__163.html
- § 227 AO – Erlass:
  https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__227.html
- § 4 StAbwG – Steueroasen-Abwehrgesetz (Abs. 2 Nr. 2, Abs. 4 S. 1 – OECD-Auskunftsstandard):
  https://www.gesetze-im-internet.de/stabwg/__4.html
- § 2331a BGB – Stundung des Pflichtteils (Abgrenzung):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2331a.html
- BMF – Erbschaft- und Schenkungsteuer:
  https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Erbschaft_und_Schenkungsteuer/erbschaft_schenkungsteuer.html
- BMF – Amtliches Erbschaftsteuer-Handbuch:
  https://esth.bundesfinanzministerium.de/
- BVerfG, Beschluss vom 08.07.2021 – 1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17 (Verfassungswidrigkeit des Zinssatzes, beschränkt auf § 233a AO):
  https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/07/rs20210708_1bvr223714.html
- FG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26.03.2025 – 14 V 14157/24 (Darlegung der Stundungsbedürftigkeit nach § 28 Abs. 3 ErbStG; nur über Sekundärquelle verifiziert):
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20Berlin-Brandenburg&Datum=26.03.2025&Aktenzeichen=14%20V%2014157/24

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-19
- Letzte Prüfung: 2026-09-19
- In Kraft seit: 2025-01-01
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
