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title: Testierfähigkeit und Testierunfähigkeit (§ 2229 BGB) – Minderjährige ab 16, Demenz, Beweislast, notarielle Prüfung
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# Testierfähigkeit und Testierunfähigkeit (§ 2229 BGB) – Minderjährige ab 16, Demenz, Beweislast, notarielle Prüfung

## Kurzantwort

**Testierfähigkeit** ist die Fähigkeit, ein Testament wirksam zu **errichten, zu ändern oder aufzuheben**. Sie ist eine besondere Ausprägung der Handlungsfähigkeit, aber **eigenständig** in **§ 2229 BGB** geregelt und **nicht** deckungsgleich mit der Geschäftsfähigkeit. Der gesetzliche **Grundsatz** lautet: Wer das **16. Lebensjahr vollendet** hat, ist testierfähig (§ 2229 Abs. 1 BGB); Kinder unter 16 sind **absolut testierunfähig**. Ein **Minderjähriger** (16 oder 17 Jahre) darf sogar **ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters** testieren (§ 2229 Abs. 2 BGB) – allerdings **nur in der Form des öffentlichen (notariellen) Testaments** durch Erklärung gegenüber dem Notar oder Übergabe einer offenen Schrift (§ 2233 Abs. 1 BGB); ein **eigenhändiges** (handschriftliches) Testament kann er **nicht** errichten (§ 2247 Abs. 4 BGB). **Testierunfähig** ist nach **§ 2229 Abs. 4 BGB**, wer „wegen krankhafter Störung der Geistestätigkeit, wegen Geistesschwäche oder wegen Bewusstseinsstörung nicht in der Lage ist, die Bedeutung einer von ihm abgegebenen Willenserklärung einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln". Maßgeblich ist allein der **Zeitpunkt der Errichtung**: Ein bei Errichtung wirksames Testament bleibt gültig, auch wenn der Erblasser später testierunfähig wird; umgekehrt heilt spätere Testierfähigkeit ein testierunfähig errichtetes Testament nicht. Wichtig für die Praxis: Die **Testierfähigkeit ist der Regelfall**, die **Testierunfähigkeit die Ausnahme**. Wer sich auf die Unwirksamkeit beruft, trägt die **Feststellungslast**; verbleiben nach Ausschöpfung aller Erkenntnisquellen (in der Regel ein **fachärztlich-psychiatrisches Sachverständigengutachten**) **Zweifel**, ist von **Testierfähigkeit** auszugehen – das Testament ist dann **gültig**. Eine **Demenzerkrankung**, eine **Betreuung** oder eine **Vorsorgevollmacht** führen **nicht automatisch** zur Testierunfähigkeit; entscheidend ist der **konkrete geistige Zustand** bei Errichtung.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 2229 BGB (Testierfähigkeit Minderjähriger, Testierunfähigkeit); ergänzend §§ 2233, 2247 Abs. 4 BGB [gesetze-im-internet.de] |
| Grundsatz | Wer das **16. Lebensjahr vollendet** hat, ist **testierfähig** (§ 2229 Abs. 1 BGB) |
| Kinder unter 16 | **absolut testierunfähig** – können kein wirksames Testament errichten (§ 2229 Abs. 1 BGB) |
| Minderjährige (16/17) | testierfähig **ohne Zustimmung** des gesetzlichen Vertreters (§ 2229 Abs. 2 BGB) |
| Form bei Minderjährigen | **nur** öffentliches Testament: Erklärung gegenüber dem Notar oder Übergabe einer **offenen** Schrift (§ 2233 Abs. 1 BGB); **kein** eigenhändiges Testament (§ 2247 Abs. 4 BGB) |
| § 2229 Abs. 3 BGB | **weggefallen** (Entmündigung; entfallen mit dem Betreuungsgesetz zum 01.01.1992) |
| Testierunfähigkeit | wer wegen **krankhafter Störung der Geistestätigkeit, Geistesschwäche oder Bewusstseinsstörung** die **Bedeutung** seiner Erklärung nicht einsehen und nicht danach handeln kann (§ 2229 Abs. 4 BGB) |
| Maßgeblicher Zeitpunkt | **Zeitpunkt der Errichtung** des Testaments (§ 2229 Abs. 4 BGB) |
| Regel-Ausnahme-Verhältnis | Testierfähigkeit ist der **Regelfall**, Testierunfähigkeit die **Ausnahme** |
| Beweislast / non liquet | wer sich auf Testierunfähigkeit beruft, trägt die **Feststellungslast**; im **Zweifel** gilt der Erblasser als **testierfähig** → Testament **gültig** |
| Amtsermittlung | im Nachlass-/Erbscheinsverfahren gilt der **Amtsermittlungsgrundsatz** (§ 26 FamFG); bei konkreten Anhaltspunkten regelmäßig **fachärztliches Sachverständigengutachten** |
| Demenz / Betreuung | führen **nicht automatisch** zur Testierunfähigkeit; entscheidend ist der **konkrete Zustand** bei Errichtung |
| Leseunfähige | können ein Testament **nur** durch Erklärung gegenüber dem Notar errichten (§ 2233 Abs. 2 BGB), **kein** eigenhändiges Testament (§ 2247 Abs. 4 BGB) |
| Notarielle Prüfung | Notar soll Beurkundung bei fehlender Geschäftsfähigkeit **ablehnen** (§ 11 BeurkG) und Wahrnehmungen zur Geschäftsfähigkeit **vermerken** (§ 28 BeurkG) |
| Rechtsfolge | testierunfähig errichtetes Testament ist **nichtig**; es gilt das frühere Testament oder die **gesetzliche Erbfolge** |

## Was Testierfähigkeit bedeutet (§ 2229 BGB)

**Testierfähigkeit** ist die Fähigkeit einer Person, durch eine letztwillige Verfügung – also durch **Testament** – rechtswirksam über ihr Vermögen für den Todesfall zu bestimmen. Sie umfasst nicht nur die **Errichtung**, sondern ebenso die **Änderung** und den **Widerruf** eines Testaments (§§ 2253 ff. BGB). Das Gesetz behandelt die Testierfähigkeit **eigenständig** in **§ 2229 BGB** und **nicht** über die allgemeinen Regeln zur Geschäftsfähigkeit (§§ 104 ff. BGB). Das hat einen praktischen Grund: Das Testament ist ein **höchstpersönliches** Geschäft (§ 2064 BGB) – es kann **nicht** durch einen Vertreter errichtet werden, und ein Minderjähriger braucht dafür **keine** Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters.

Der **Grundsatz** in **§ 2229 Abs. 1 BGB** ist einfach: „Ein Minderjähriger kann ein Testament erst errichten, wenn er das 16. Lebensjahr vollendet hat." Wer jünger ist, ist **absolut testierunfähig** – ein von ihm errichtetes Testament ist ohne Weiteres nichtig. Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr ist grundsätzlich **jede** Person testierfähig, solange nicht die Voraussetzungen der Testierunfähigkeit nach **§ 2229 Abs. 4 BGB** vorliegen.

## Minderjährige ab 16: testierfähig, aber nur in besonderer Form

**§ 2229 Abs. 2 BGB** stellt klar: „Der Minderjährige bedarf zur Errichtung eines Testaments nicht der Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters." Ein 16- oder 17-Jähriger kann also **eigenständig** testieren, ohne dass Eltern oder Vormund zustimmen müssten. Das ist eine bewusste Ausnahme vom allgemeinen Minderjährigenrecht (§§ 106 ff. BGB), das sonst für belastende oder nicht lediglich rechtlich vorteilhafte Geschäfte die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters verlangt.

Diese Freiheit ist aber an eine **Form** gebunden. Nach **§ 2233 Abs. 1 BGB** kann ein minderjähriger Erblasser das Testament **nur** durch eine **Erklärung gegenüber dem Notar** oder durch **Übergabe einer offenen Schrift** errichten – also nur als **öffentliches (notarielles) Testament**. Das **eigenhändige** (handschriftliche) Testament steht ihm **nicht** offen: **§ 2247 Abs. 4 BGB** bestimmt ausdrücklich, dass ein Minderjähriger ein Testament **nicht** in der eigenhändigen Form errichten kann. Grund ist der Schutzgedanke: Bei der notariellen Errichtung wird der Jugendliche **beraten** und über die Tragweite seiner Verfügung aufgeklärt.

## Testierunfähigkeit nach § 2229 Abs. 4 BGB

Auch ein Erwachsener kann testierunfähig sein. **§ 2229 Abs. 4 BGB** definiert die Testierunfähigkeit:

> „Wer wegen krankhafter Störung der Geistestätigkeit, wegen Geistesschwäche oder wegen Bewusstseinsstörung nicht in der Lage ist, die Bedeutung einer von ihm abgegebenen Willenserklärung einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln, kann ein Testament nicht errichten."

Testierunfähig ist danach, wer aufgrund eines der genannten Zustände die **Bedeutung und Tragweite** seiner letztwilligen Verfügung **nicht einsehen** oder **nicht frei von Einflüssen Dritter** nach dieser Einsicht handeln kann. Es genügt **nicht** jede geistige Beeinträchtigung; erforderlich ist, dass die freie Willensbildung **konkret aufgehoben** ist. Der Erblasser muss in der Lage sein, sich ein klares Urteil über die Verhältnisse seiner Erben und den Inhalt seiner Anordnungen zu bilden und danach frei zu entscheiden.

**Maßgeblicher Zeitpunkt** ist ausschließlich der **Moment der Errichtung** des Testaments. Ein Testament, das der Erblasser in testierfähigem Zustand errichtet hat, bleibt **auch dann wirksam**, wenn er später – etwa durch eine fortschreitende Demenz – testierunfähig wird. Umgekehrt wird ein im Zustand der Testierunfähigkeit errichtetes Testament **nicht** dadurch gültig, dass der Erblasser später wieder testierfähig ist; er müsste es dann **neu** errichten oder bestätigen.

## Demenz, Betreuung und Vorsorgevollmacht bedeuten nicht automatisch Testierunfähigkeit

Ein häufiges Missverständnis: Wer an **Demenz** erkrankt ist, unter **rechtlicher Betreuung** steht oder eine **Vorsorgevollmacht** erteilt hat, sei „automatisch" testierunfähig. Das ist **falsch**. Entscheidend ist stets der **konkrete geistige Zustand im Zeitpunkt der Errichtung**, nicht die Diagnose als solche. Auch in **leichten und mittleren Stadien** einer Demenz sowie in sogenannten **luziden (klaren) Intervallen** kann die Testierfähigkeit vollständig erhalten sein. Das Landgericht Frankenthal hat dies 2024 anschaulich zusammengefasst: **Auch demenzkranke Menschen können ein wirksames Testament errichten**, solange sie im Errichtungszeitpunkt die Bedeutung ihrer Verfügung erfassen (LG Frankenthal, Urteil vom 18.07.2024 – 8 O 97/24). Ebenso schließt eine **Parkinson-Erkrankung** die Testierfähigkeit nicht per se aus (KG Berlin, Beschluss vom 09.05.2023 – 6 W 48/22).

Auch die **Anordnung einer Betreuung** oder eines **Einwilligungsvorbehalts** (§ 1825 BGB) sagt über die Testierfähigkeit **nichts** aus: Betreuung dient der Unterstützung in bestimmten Aufgabenkreisen, während die Testierfähigkeit ein davon unabhängiger, höchstpersönlicher Maßstab ist. Ein Betreuter kann testierfähig sein – und ein Nicht-Betreuter testierunfähig.

## Keine „partielle" oder „relative" Testierunfähigkeit

Nach der Rechtsprechung gibt es **keine auf einzelne Verfügungen beschränkte** („partielle") und **keine vom Schwierigkeitsgrad des Geschäfts abhängige** („relative") Testierunfähigkeit. Ein Erblasser ist entweder – bezogen auf den Errichtungszeitpunkt – **testierfähig** oder **testierunfähig**; die Testierfähigkeit lässt sich also nicht danach aufspalten, ob eine einfache oder eine besonders komplexe Verfügung getroffen wird. Denkbar bleibt allein, dass ein an sich testierunfähiger Erblasser in einem **vorübergehenden lichten Moment** testiert – dann ist er in **diesem Zeitpunkt** insgesamt testierfähig.

## Abgrenzung zur Geschäftsunfähigkeit (§ 104 Nr. 2 BGB)

Die Formulierung des § 2229 Abs. 4 BGB ähnelt der **Geschäftsunfähigkeit** nach **§ 104 Nr. 2 BGB** („dauernder, die freie Willensbestimmung ausschließender Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit"). Beide Begriffe sind jedoch **nicht identisch**: § 104 Nr. 2 BGB verlangt einen **dauernden** Zustand, während § 2229 Abs. 4 BGB allein auf den **Errichtungszeitpunkt** abstellt. Wer **geschäftsunfähig** ist, ist zwar in aller Regel auch **testierunfähig**; die Testierfähigkeit ist aber ein **eigenständiger** Maßstab, der gesondert zu prüfen ist.

## Feststellung im Streitfall: Amtsermittlung, Gutachten, Beweislast

Ob der Erblasser testierfähig war, wird häufig **erst nach dem Erbfall** – etwa im **Erbscheinsverfahren** – streitig. Dort gilt der **Amtsermittlungsgrundsatz** (§ 26 FamFG): Bestehen konkrete Anhaltspunkte für eine Testierunfähigkeit, muss das **Nachlassgericht von Amts wegen** aufklären, in der Regel durch ein **fachärztlich-psychiatrisches Sachverständigengutachten** auf Grundlage von Krankenunterlagen, Zeugenaussagen und ärztlichen Befunden (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 16.03.2026 – 10 W 122/25). **Bloße Fremdeinschätzungen medizinischer Laien** reichen für die Annahme der Testierunfähigkeit **nicht** aus; erforderlich ist eine **fachärztliche** Beurteilung (OLG Hamm, Beschluss vom 26.04.2024 – 10 W 114/23).

Für die **Feststellungslast** gilt der Grundsatz: Die **Testierfähigkeit ist die Regel**, die **Testierunfähigkeit die zu beweisende Ausnahme**. Wer sich auf die **Unwirksamkeit** des Testaments beruft, muss die Testierunfähigkeit **darlegen und beweisen**. Lässt sich die Testierunfähigkeit nach Ausschöpfung aller Erkenntnisquellen **nicht sicher feststellen** (**non liquet**), ist von **Testierfähigkeit** auszugehen – das Testament bleibt dann **wirksam** (vgl. OLG Zweibrücken, Beschluss vom 24.04.2024 – 8 W 60/23).

## Rolle des Notars beim öffentlichen Testament

Bei der Errichtung eines **notariellen Testaments** hat der **Notar** eine wichtige Kontrollfunktion. Nach **§ 11 Abs. 1 BeurkG** soll er die **Beurkundung ablehnen**, wenn einem Beteiligten nach seiner Überzeugung die **erforderliche Geschäftsfähigkeit fehlt**. Bestehen lediglich **Zweifel**, soll er seine **Wahrnehmungen** über die erforderliche Geschäftsfähigkeit in der **Niederschrift vermerken** (§ 28 BeurkG). Ein solcher Vermerk ist ein wertvolles **Indiz**, hat aber **keine bindende Wirkung**: Ob der Erblasser tatsächlich testierfähig war, entscheidet im Streitfall das **Gericht** – auch entgegen der Einschätzung des Notars. Zur Beweissicherung kann sich bei Zweifeln die Einholung eines **fachärztlichen Attests** kurz vor oder am Tag der Errichtung empfehlen.

## Rechtsfolge der Testierunfähigkeit

Errichtet ein **testierunfähiger** Erblasser ein Testament, ist dieses **nichtig** (unwirksam). Es entfaltet keinerlei erbrechtliche Wirkung. An seine Stelle tritt entweder ein **früheres, wirksames Testament** des Erblassers oder – wenn kein solches existiert – die **gesetzliche Erbfolge** (§§ 1924 ff. BGB). Da die Nichtigkeit **absolut** wirkt, kann sie von jedem Beteiligten – etwa einem übergangenen gesetzlichen Erben – geltend gemacht werden.

## Häufige Fehler

- **„Ein Testament kann man erst als Volljähriger machen."** Falsch – testierfähig ist man bereits mit **Vollendung des 16. Lebensjahres** (§ 2229 Abs. 1 BGB); Kinder unter 16 sind allerdings absolut testierunfähig.
- **„Der 16-Jährige braucht die Zustimmung der Eltern."** Nein – der Minderjährige testiert **ohne** Zustimmung des gesetzlichen Vertreters (§ 2229 Abs. 2 BGB), allerdings **nur** in notarieller Form (§ 2233 Abs. 1 BGB).
- **„Ein 16-Jähriger kann handschriftlich testieren."** Falsch – Minderjährige können **kein eigenhändiges** Testament errichten (§ 2247 Abs. 4 BGB), sondern nur ein **öffentliches** Testament vor dem Notar.
- **„Wer dement oder unter Betreuung ist, ist testierunfähig."** Nein – Demenz oder Betreuung führen **nicht automatisch** zur Testierunfähigkeit; entscheidend ist der **konkrete Zustand** im Errichtungszeitpunkt (§ 2229 Abs. 4 BGB).
- **„Die Testierfähigkeit muss bewiesen werden."** Umgekehrt – die Testierfähigkeit ist die **Regel**; wer sich auf **Testierunfähigkeit** beruft, trägt die **Feststellungslast**, und im Zweifel gilt das Testament als **gültig**.
- **„Ein späterer geistiger Verfall macht das Testament unwirksam."** Nein – maßgeblich ist allein der **Errichtungszeitpunkt**; eine später eintretende Testierunfähigkeit berührt ein wirksam errichtetes Testament nicht (§ 2229 Abs. 4 BGB).
- **„Der Notar entscheidet endgültig über die Testierfähigkeit."** Nein – der Vermerk des Notars (§ 28 BeurkG) ist ein Indiz, aber **nicht bindend**; im Streit entscheidet das **Gericht**.
- **„Es gibt eine Testierfähigkeit nur für einfache Verfügungen."** Nein – eine **partielle/relative** Testierunfähigkeit erkennt die Rechtsprechung **nicht** an.




## Quellen

- § 2229 BGB – Testierfähigkeit Minderjähriger, Testierunfähigkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2229.html
- § 2233 BGB – Sonderfälle (Minderjährige, Leseunfähige): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2233.html
- § 2247 BGB – Eigenhändiges Testament (Abs. 4: Minderjährige, Leseunfähige): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2247.html
- § 2064 BGB – Höchstpersönliche Errichtung: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2064.html
- § 104 BGB – Geschäftsunfähigkeit (Nr. 2): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__104.html
- § 1825 BGB – Einwilligungsvorbehalt: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1825.html
- § 11 BeurkG – Ablehnung der Beurkundung bei fehlender Geschäftsfähigkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__11.html
- § 28 BeurkG – Feststellungen über die Geschäftsfähigkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__28.html
- § 26 FamFG – Amtsermittlung: https://www.gesetze-im-internet.de/famfg/__26.html
- § 2229 BGB (dejure.org, mit Rechtsprechungsnachweisen): https://dejure.org/gesetze/BGB/2229.html
- OLG Hamm, Beschluss vom 16.03.2026 – 10 W 122/25 (Erbschein; Amtsermittlung; Feststellungslast; Testierfähigkeit): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&Datum=16.03.2026&Aktenzeichen=10%20W%20122/25
- OLG Hamm, Beschluss vom 26.04.2024 – 10 W 114/23 (keine bloßen Laien-Fremdeinschätzungen; fachärztliche Beurteilung): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&Datum=26.04.2024&Aktenzeichen=10%20W%20114/23
- OLG Zweibrücken, Beschluss vom 24.04.2024 – 8 W 60/23 (Beweis der Testierunfähigkeit): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Zweibr%C3%BCcken&Datum=24.04.2024&Aktenzeichen=8%20W%2060/23
- LG Frankenthal, Urteil vom 18.07.2024 – 8 O 97/24 (auch Demente können ein Testament errichten): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20Frankenthal&Datum=18.07.2024&Aktenzeichen=8%20O%2097/24
- KG Berlin, Beschluss vom 09.05.2023 – 6 W 48/22 (Testierfähigkeit bei Parkinson): https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=KG&Datum=09.05.2023&Aktenzeichen=6%20W%2048/22

## Änderungsverlauf

- 2026-07-22: Erstveröffentlichung. Normtexte der §§ 2229, 2233, 2247 BGB verbatim gegen gesetze-im-internet.de/dejure.org geprüft; aktuelle Rechtsprechung (OLG Hamm 2024/2026, OLG Zweibrücken 2024, LG Frankenthal 2024, KG 2023) ergänzt. factcheck_status: review_needed (statutorischer Kern verifiziert; doktrinäre Einordnung und BeurkG-Bezüge noch zu gegenprüfen). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"