---
title: Verlustausgleichsverbot für gewerbliche Tierzucht und Tierhaltung (§ 15 Abs. 4 EStG) – Vieheinheitengrenzen, beschränkter Verlustvortrag und Definitiveffekt
seo_title: Verlustausgleichsverbot für gewerbliche Tierzucht und…
slug: verlustausgleich-tierzucht-15-abs-4-estg
topic: steuerrecht
legal_status: in_force
authority_level: A
valid_from: 2013-06-30
valid_to: null
last_reviewed: 2026-09-03
status: aktuell
license: CC-BY-4.0
url: https://nexvyra.de/fakten/verlustausgleich-tierzucht-15-abs-4-estg.md
wikidata_subjects: [Q1308205, Q2516977, Q80962, Q728646, Q702415]
factcheck_status: ok

---

# Verlustausgleichsverbot für gewerbliche Tierzucht und Tierhaltung (§ 15 Abs. 4 EStG) – Vieheinheitengrenzen, beschränkter Verlustvortrag und Definitiveffekt

## Kurzantwort

Verluste aus **gewerblicher** Tierzucht oder gewerblicher Tierhaltung dürfen nach § 15 Abs. 4 Satz 1 EStG **weder mit anderen Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten** ausgeglichen werden; auch ein Abzug nach § 10d EStG ist ausgeschlossen. Sie mindern nach § 15 Abs. 4 Satz 2 EStG ausschließlich Gewinne, die **derselbe Steuerpflichtige** im unmittelbar vorangegangenen und in den folgenden Wirtschaftsjahren **aus gewerblicher Tierzucht oder Tierhaltung** erzielt hat oder erzielt. Ob eine Tierhaltung gewerblich ist, entscheidet sich an den **Vieheinheitengrenzen** des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG: Wer sie überschreitet, erzielt insoweit gewerbliche statt landwirtschaftliche Einkünfte. Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom **11. Juni 2026 – VI R 29/24** entschieden, dass diese Verlustausgleichsbeschränkung verfassungsgemäß ist – auch dann, wenn Verluste wegen der zeitlichen Streckung des Verlustvortrags am Ende **endgültig verfallen** („Definitiveffekt").

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 EStG [gesetze-im-internet.de, § 15 EStG] |
| Verbotener Ausgleich | weder mit **anderen** Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit Einkünften **anderer Einkunftsarten**; kein Abzug nach § 10d EStG [§ 15 Abs. 4 Satz 1 EStG] |
| Zulässige Verrechnung | nur mit Gewinnen **desselben Steuerpflichtigen** aus gewerblicher Tierzucht/Tierhaltung – im unmittelbar vorangegangenen und in den folgenden Wirtschaftsjahren [§ 15 Abs. 4 Satz 2 EStG] |
| Verfahren | gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags; § 10d Abs. 4 EStG gilt entsprechend [§ 15 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 EStG] |
| Abgrenzung gewerblich / landwirtschaftlich | über die **Vieheinheitengrenzen** des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG; Umrechnung der Tierbestände nach dem Futterbedarf [§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 und 3 EStG] |
| Vieheinheitenstaffel | erste 20 ha: max. **10 VE/ha** · nächste 10 ha: max. **7 VE/ha** · nächste 20 ha: max. **6 VE/ha** · nächste 50 ha: max. **3 VE/ha** · weitere Fläche: max. **1,5 VE/ha** [§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG] |
| Ergänzende Bewertungsvorschrift | § 241 Abs. 2 bis 5 BewG ist anzuwenden (Zweige des Tierbestands, Reihenfolge der Zuordnung) [§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG] |
| Gemeinschaftliche Tierhaltung | bleibt unter den Voraussetzungen des § 13b EStG landwirtschaftlich (u. a. hauptberufliche Land- und Forstwirte, Übertragung von Vieheinheiten, Entfernung höchstens 40 km) [§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 5 i. V. m. § 13b Abs. 1 EStG] |
| Zweck der Norm | Lenkungszweck: Schutz der traditionellen, mit der Bodenwirtschaft verbundenen Tierzucht und Tierhaltung vor dem Wettbewerb einer industriell betriebenen Tierproduktion [BFH, Urteil v. 11.06.2026 – VI R 29/24, Rz II.2.b, st. Rspr.] |
| Verfassungsmäßigkeit | **bejaht**; die Ungleichbehandlung ist nur am **Willkürverbot** zu messen und gerechtfertigt [BFH, Urteil v. 11.06.2026 – VI R 29/24, Leitsatz 1 und Rz II.3.a] |
| Definitiveffekt | auch der endgültige Verfall nicht genutzter Verluste gebietet keine „Umqualifizierung" in unbeschränkt ausgleichsfähige Verluste [BFH, Urteil v. 11.06.2026 – VI R 29/24, Leitsatz 2 und Rz II.4.b] |
| Kein Mindestmaß an Verlustverrechnung | aus Art. 3 Abs. 1 GG und dem Leistungsfähigkeitsprinzip folgt kein absolutes Mindestmaß der Verlustverrechnung [BVerfG, Beschluss v. 23.07.2025 – 2 BvL 19/14, Rz 115 ff., zitiert in BFH VI R 29/24, Rz II.4.b bb] |
| Kein Eigentumsschutz des Abzugspotenzials | nicht nutzbares Verlustabzugspotenzial ist keine von **Art. 14 Abs. 1 GG** geschützte vermögenswerte Rechtsposition [BVerfG, Beschluss v. 23.07.2025 – 2 BvL 19/14, Rz 106] |
| Vorlage an das BVerfG | scheidet aus (Art. 100 Abs. 1 GG) [BFH, Urteil v. 11.06.2026 – VI R 29/24, Rz II.5] |
| Zuständiges Verfahren | über die Ausgleichsfähigkeit wird bei der **Einkommensteuerveranlagung** entschieden, nicht im Feststellungsverfahren der Mitunternehmerschaft [BFH, Urteil v. 11.06.2026 – VI R 29/24, Rz II.1.a] |
| Zum Vergleich: allgemeiner Verlustvortrag | § 10d Abs. 2 EStG – bis 1 Mio. € (2 Mio. € bei Zusammenveranlagung) unbeschränkt, darüber bis zu **70 %** [§ 10d Abs. 2 Satz 1 und 2 EStG; § 52 Abs. 18b Satz 3 EStG] |

## Geltungsbereich

Betroffen sind alle Steuerpflichtigen, die Einkünfte aus **gewerblicher** Tierzucht oder Tierhaltung erzielen – als Einzelunternehmer oder als Mitunternehmer einer Personengesellschaft (typischerweise KG, GmbH & Co. KG oder OHG).

- **Einstieg in die Gewerblichkeit.** Einkünfte aus Tierzucht und Tierhaltung gehören nur dann zur Land- und Forstwirtschaft, wenn die Vieheinheitengrenzen des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG im Wirtschaftsjahr eingehalten werden. Maßgeblich ist die vom Betriebsinhaber **regelmäßig landwirtschaftlich genutzte Fläche**; die Tierbestände werden nach dem Futterbedarf in Vieheinheiten umgerechnet (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG). Wird die Grenze überschritten, sind die überschießenden Zweige des Tierbestands gewerblich – und die daraus stammenden Verluste unterfallen § 15 Abs. 4 EStG.
- **Personenbezug.** § 15 Abs. 4 Satz 2 EStG stellt auf **denselben Steuerpflichtigen** ab. Der BFH betont, dass die Einkommensteuer als Personensteuer die Leistungsfähigkeit der natürlichen Person erfasst, die nach § 2 Abs. 1 EStG Zurechnungssubjekt ihrer positiven wie negativen Einkünfte ist (VI R 29/24, Rz II.4.a bb). Es kommt daher nicht auf die Gesellschaft an, sondern auf den einzelnen Mitunternehmer.
- **Verfahrensebene.** Über die Frage, ob die Verluste ausgleichsfähig sind, wird bei der **Einkommensteuerveranlagung** des Mitunternehmers entschieden, nicht im Verfahren der gesonderten und einheitlichen Feststellung der Gesellschaft (VI R 29/24, Rz II.1.a, unter Verweis auf BFH v. 04.11.2021 – VI R 26/19 und BFH v. 28.04.2016 – IV R 20/13).
- **Sachlich, nicht zeitlich beschränkt.** Die Regelung eröffnet einen **sachlich (vertikal) beschränkten, aber zeitlich unbeschränkten** Verlustausgleich: Die Verluste bleiben als gesondert festgestellter Vortrag bestehen und können in beliebig späteren Wirtschaftsjahren mit gleichartigen Gewinnen verrechnet werden (VI R 29/24, Rz II.4.b aa).
- **Parallelvorschriften im selben Absatz.** § 15 Abs. 4 Satz 3 bis 5 EStG erstrecken dieselbe Systematik auf Verluste aus **Termingeschäften**, die Sätze 6 bis 8 auf Verluste aus **stillen Gesellschaften, Unterbeteiligungen und sonstigen Innengesellschaften an Kapitalgesellschaften**. Diese Fälle folgen eigenen Ausnahmen und sind nicht Gegenstand dieser Seite.

## Ausnahmen

- **Einhaltung der Vieheinheitengrenzen.** Bleibt der Tierbestand innerhalb der Staffel des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG, liegen Einkünfte aus **Land- und Forstwirtschaft** vor. § 15 Abs. 4 EStG greift dann von vornherein nicht; Verluste sind nach den allgemeinen Regeln ausgleichs- und abzugsfähig.
- **Nur die überschießenden Zweige.** Übersteigt die Zahl der Vieheinheiten die Grenze nachhaltig, gehören nach § 241 Abs. 2 BewG **nur** diejenigen Zweige des Tierbestands zur landwirtschaftlichen Nutzung, deren Vieheinheiten die Grenze zusammen nicht überschreiten. Zuerst werden die mehr flächenabhängigen, dann die weniger flächenabhängigen Zweige zugeordnet; innerhalb jeder Gruppe zuerst die Zweige mit der geringeren Zahl von Vieheinheiten. Ein einzelner Zweig wird dabei nicht aufgeteilt.
- **Gemeinschaftliche Tierhaltung nach § 13b EStG.** Tierzucht und Tierhaltung von Genossenschaften, Mitunternehmerschaften oder Vereinen bleiben landwirtschaftlich, wenn alle Gesellschafter oder Mitglieder Inhaber eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs mit selbst bewirtschafteten Flächen und hauptberuflich Land- und Forstwirte sind, ihre Vieheinheiten-Möglichkeit ganz oder teilweise übertragen haben, die Vieheinheitengrenzen der Gemeinschaft nicht nachhaltig überschritten werden und die Betriebe der Beteiligten **nicht mehr als 40 Kilometer** von der Produktionsstätte entfernt liegen (§ 13b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 EStG).
- **Verrechnung mit gleichartigen Gewinnen.** Die Sperre ist keine endgültige Nichtberücksichtigung: Erzielt derselbe Steuerpflichtige – als Einzelunternehmer oder aus einer Beteiligung – später wieder Gewinne aus gewerblicher Tierzucht oder Tierhaltung, mindern die vorgetragenen Verluste diese Gewinne nach Maßgabe des § 10d EStG (§ 15 Abs. 4 Satz 2 EStG).
- **Keine Auslegung gegen den Wortlaut.** Eine Auslegung gegen den eindeutigen Wortlaut wäre nur zulässig, wenn die wortgetreue Anwendung zu einem sinnwidrigen, vom Gesetzgeber nicht gewollten Ergebnis führte. Der BFH verneint das ausdrücklich: Wortlaut und Zweck von § 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 EStG stimmen überein (VI R 29/24, Rz II.2.a und b).

## Häufige Fehler

- **„Tierhaltung ist immer Landwirtschaft."** Nein. Ob die Einkünfte land- und forstwirtschaftlich oder gewerblich sind, hängt allein vom Verhältnis der Vieheinheiten zur landwirtschaftlich genutzten Fläche ab (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG). Ohne ausreichende Fläche wird aus derselben Tätigkeit ein Gewerbebetrieb.
- **„Die Verluste sind verloren."** Nicht zwangsläufig. Sie werden gesondert festgestellt und mindern künftige Gewinne desselben Steuerpflichtigen aus gewerblicher Tierzucht oder Tierhaltung (§ 15 Abs. 4 Satz 2 EStG). Die Beschränkung ist sachlich, nicht zeitlich (BFH VI R 29/24, Rz II.4.b aa).
- **„Wenn die Gesellschaft beendet ist, tritt eine Definitivbelastung ein."** Der BFH stellt für den Definitiveffekt nicht auf die Gesellschaft ab, sondern auf die **Person** des Mitunternehmers (VI R 29/24, Rz II.4.a bb). Solange dieser noch gleichartige Gewinne erzielen kann – etwa aus einer anderen Beteiligung –, fehlt es an einer Definitivbelastung.
- **„Der Strukturwandel in der Lebensmittelproduktion macht die Norm verfassungswidrig."** Der BFH lässt diesen Einwand nicht gelten: Eine steuerliche Lenkung nimmt in Kauf, dass das Lenkungsziel nicht in jedem Fall erreicht wird; ungeeignet wäre die Regelung erst, wenn sie den Gesetzeszweck in keiner Weise fördern könnte (VI R 29/24, Rz II.3.b bb).
- **„Aus dem Nettoprinzip folgt ein Anspruch auf vollständige Verlustnutzung."** Nach der vom BFH herangezogenen Rechtsprechung des BVerfG gewährleistet Art. 3 Abs. 1 GG kein absolutes Mindestmaß an Verlustverrechnung; auch das subjektive Nettoprinzip gibt keinen Anspruch auf Realisierung vertikal beschränkter Verluste (VI R 29/24, Rz II.4.b bb und cc).
- **„Über den Verlustausgleich wird im Feststellungsbescheid der KG entschieden."** Nein – die Entscheidung fällt bei der Einkommensteuerveranlagung des Gesellschafters (VI R 29/24, Rz II.1.a). Wer nur den Feststellungsbescheid angreift, führt den Streit an der falschen Stelle.
- **„§ 15 Abs. 4 EStG betrifft nur Tierhaltung."** Der Absatz enthält daneben eigene Verlustverrechnungskreise für **Termingeschäfte** (Sätze 3 bis 5) und für **Verluste aus Innengesellschaften an Kapitalgesellschaften** (Sätze 6 bis 8) mit jeweils eigenen Rückausnahmen.

## Beispiel

**Zur Veranschaulichung der Vieheinheitengrenze** (schematische Rechnung nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG, keine amtlichen Werte eines Einzelfalls):

Ein Betrieb bewirtschaftet regelmäßig **50 Hektar** landwirtschaftliche Fläche. Die zulässige Vieheinheitenzahl errechnet sich staffelweise:

| Flächenstufe | Fläche | Satz | Vieheinheiten |
|---|---|---|---|
| erste 20 ha | 20 ha | 10 VE/ha | 200 VE |
| nächste 10 ha | 10 ha | 7 VE/ha | 70 VE |
| nächste 20 ha | 20 ha | 6 VE/ha | 120 VE |
| **Summe** | **50 ha** | — | **390 VE** |

Werden im Wirtschaftsjahr mehr als 390 Vieheinheiten erzeugt oder gehalten, gehören nach § 241 Abs. 2 BewG nur die Zweige des Tierbestands zur landwirtschaftlichen Nutzung, deren Vieheinheiten diese Grenze zusammen nicht überschreiten. Die überschießenden Zweige bilden einen **Gewerbebetrieb**; die daraus entstehenden Verluste unterliegen dem Ausgleichsverbot des § 15 Abs. 4 Satz 1 EStG.

**Zur Wirkung des Verlustausgleichsverbots** (schematisch): Erzielt eine Steuerpflichtige im Veranlagungszeitraum einen Verlust von 200 000 € aus gewerblicher Tierhaltung und daneben positive Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit von 90 000 €, bleibt der Verlust bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte vollständig außer Ansatz. Der Arbeitslohn wird ungemindert besteuert; die 200 000 € werden als verbleibender Verlustvortrag aus gewerblicher Tierzucht/Tierhaltung gesondert festgestellt und stehen nur für spätere Gewinne aus derselben Tätigkeit zur Verfügung (§ 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 EStG).

*Hinweis: Die Beispiele veranschaulichen die gesetzliche Systematik. Sie sind keine steuerliche Beratung im Einzelfall.*

## Quellen

- § 15 EStG (Einkünfte aus Gewerbebetrieb – Verlustausgleichsverbot in Abs. 4): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__15.html
- § 13 EStG (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft – Vieheinheitengrenzen in Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 bis 5): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__13.html
- § 13b EStG (Gemeinschaftliche Tierhaltung): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__13b.html
- § 10d EStG (Verlustabzug – Sockelbetrag und Prozentgrenze in Abs. 2, gesonderte Feststellung in Abs. 4): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__10d.html
- § 52 EStG (Anwendungsvorschriften – Abs. 18b Satz 3 zu § 10d Abs. 2, Abs. 22b zu § 13b, Abs. 23 Satz 2 zu § 15 Abs. 4 Satz 2): https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__52.html
- § 241 BewG (Tierbestände – Zweige des Tierbestands und Zuordnungsreihenfolge): https://www.gesetze-im-internet.de/bewg/__241.html
- BFH, Urteil vom 11.06.2026 – VI R 29/24, „Verlustausgleichsbeschränkung für Verluste aus gewerblicher Tierzucht/Tierhaltung in § 15 Abs. 4 Satz 1 und 2 EStG verfassungsgemäß", ECLI:DE:BFH:2026:U.110626.VIR29.24.0: https://www.bundesfinanzhof.de/de/entscheidung/entscheidungen-online/detail/STRE202610158/
- BFH, Urteil vom 11.06.2026 – VI R 29/24 (PDF-Fassung): https://www.bundesfinanzhof.de/de/entscheidung/entscheidungen-online/detail/pdf/STRE202610158?type=1646225765
- Hinweis zur Vorinstanz: Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 23.10.2024 – 4 K 15/24. Ein geprüfter Direktlink auf den Volltext der Vorinstanz wird nicht gesetzt; die Entscheidung ist über die Fundstellenangabe im BFH-Urteil belegt.
- Hinweis zum BVerfG-Beschluss vom 23.07.2025 – 2 BvL 19/14 (Mindestbesteuerung): Die Randziffern 82, 93 ff., 99, 106 und 115 ff. sind in dieser Seite über die zitierenden Passagen des BFH-Urteils VI R 29/24 belegt.

## Änderungsverlauf

- 2026-09-03: Erstveröffentlichung. § 15 Abs. 4, § 13 Abs. 1 Nr. 1, § 13b Abs. 1, § 10d Abs. 1, 2 und 4 sowie § 52 Abs. 18b, 22b und 23 EStG und § 241 BewG im amtlichen Volltext auf gesetze-im-internet.de geprüft; BFH-Urteil vom 11.06.2026 – VI R 29/24 im Volltext (Leitsätze, Tatbestand, Entscheidungsgründe II.1 bis II.6) ausgewertet. Alle gesetzten Quellen-URLs per curl auf HTTP 200 und inhaltstragenden Body geprüft. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-09-03
- Gültig ab: 2013-06-30 (Fassung des § 15 Abs. 4 Satz 2 EStG nach § 52 Abs. 23 Satz 2 EStG; das Verlustausgleichsverbot für gewerbliche Tierzucht und Tierhaltung selbst ist erheblich älter. Der Verweis des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG auf § 241 BewG tritt an die Stelle der früheren §§ 51, 51a BewG – für gemeinschaftliche Tierhaltungen mit der Übergangsregelung des § 52 Abs. 22b Satz 2 EStG bis zum Ablauf des Wirtschaftsjahres 2024/2025.)
- Status: aktuell
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
