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title: Vollstreckung von Handlungen und Unterlassungen (§§ 887–890 ZPO)
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topic: prozess-vollstreckungsrecht
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last_reviewed: 2026-08-10
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# Vollstreckung von Handlungen und Unterlassungen (§§ 887–890 ZPO)

## Kurzantwort

Titel, die nicht auf Geld oder auf die Herausgabe einer Sache lauten, sondern auf ein **Tun, Dulden oder Unterlassen**, werden nicht durch den Gerichtsvollzieher gepfändet, sondern durch **Beschluss des Prozessgerichts des ersten Rechtszuges** durchgesetzt. Die ZPO unterscheidet dabei drei Fälle: Bei einer **vertretbaren Handlung** – also einer Handlung, die auch ein Dritter vornehmen kann – wird der Gläubiger nach **§ 887 ZPO** ermächtigt, die Handlung **auf Kosten des Schuldners** vornehmen zu lassen (Ersatzvornahme); er kann zugleich einen **Kostenvorschuss** verlangen. Bei einer **unvertretbaren Handlung**, die ausschließlich vom Willen des Schuldners abhängt, wird der Schuldner nach **§ 888 ZPO** durch **Zwangsgeld bis 25.000 Euro** und ersatzweise oder unmittelbar durch **Zwangshaft** zur Vornahme angehalten; eine Androhung ist hier **nicht** erforderlich. Verstößt der Schuldner gegen eine Pflicht zum **Unterlassen oder Dulden**, verhängt das Gericht nach **§ 890 ZPO** für jede Zuwiderhandlung ein **Ordnungsgeld bis 250.000 Euro**, ersatzweise oder unmittelbar **Ordnungshaft**; hier muss der Verurteilung zwingend eine **Androhung** vorausgehen. Alle Entscheidungen ergehen durch **Beschluss**, und der Schuldner ist **vorher zu hören** (§ 891 ZPO).

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlagen | **§§ 887, 888, 890, 891, 892 ZPO** (Zwangsvollstreckung zur Erwirkung von Handlungen und Unterlassungen) |
| Zuständig | **Prozessgericht des ersten Rechtszuges** (nicht der Gerichtsvollzieher, nicht das Vollstreckungsgericht) |
| Vertretbare Handlung (§ 887) | **Ersatzvornahme**: Gläubiger wird ermächtigt, die Handlung **auf Kosten des Schuldners** durch einen Dritten vornehmen zu lassen |
| Kostenvorschuss (§ 887 Abs. 2) | Gläubiger kann **Verurteilung zur Vorauszahlung** der Kosten beantragen – **Nachforderung** bleibt möglich |
| Unvertretbare Handlung (§ 888) | **Zwangsgeld**, ersatzweise **Zwangshaft**, oder unmittelbar **Zwangshaft** |
| Höchstbetrag Zwangsgeld | **25.000 Euro** je Zwangsgeld (§ 888 Abs. 1 Satz 2 ZPO) |
| Androhung bei § 888 | **Nicht erforderlich** (§ 888 Abs. 2 ZPO) |
| Ausnahme § 888 Abs. 3 | **Keine** Anwendung bei Verurteilung zur **Leistung von Diensten aus einem Dienstvertrag** |
| Unterlassen/Dulden (§ 890) | **Ordnungsgeld**, ersatzweise **Ordnungshaft**, oder unmittelbar **Ordnungshaft** – für **jede einzelne Zuwiderhandlung** |
| Höchstbeträge § 890 | einzelnes Ordnungsgeld **250.000 Euro**; einzelne Ordnungshaft **bis 6 Monate**; Ordnungshaft **insgesamt höchstens 2 Jahre** |
| Androhung bei § 890 | **Zwingend** vor der Verurteilung (§ 890 Abs. 2 ZPO); nachträglich auf Antrag durch das Prozessgericht des ersten Rechtszuges |
| Sicherheitsleistung (§ 890 Abs. 3) | Schuldner kann auf Antrag zur **Sicherheitsleistung** für künftige Zuwiderhandlungen **auf bestimmte Zeit** verurteilt werden |
| Verfahren (§ 891) | Entscheidung durch **Beschluss**; **Anhörung des Schuldners** vor der Entscheidung; Kosten nach §§ 91–93, 95–100, 106, 107 ZPO |
| Widerstand (§ 892) | Gläubiger kann zur Beseitigung des Widerstands einen **Gerichtsvollzieher** zuziehen (§ 758 Abs. 3, § 759 ZPO) |
| Abgrenzung | **Nicht** anwendbar auf die Vollstreckung zur **Herausgabe oder Leistung von Sachen** – dafür gelten **§§ 883–886 ZPO** (§ 887 Abs. 3 ZPO) |
| Empfänger von Zwangs-/Ordnungsgeld | Die **Staatskasse** – nicht der Gläubiger |

## Vertretbare Handlungen: Ersatzvornahme (§ 887 ZPO)

Eine Handlung ist **vertretbar**, wenn sie ebenso gut durch einen Dritten vorgenommen werden kann – die Person des Schuldners ist also austauschbar. Typische Beispiele: Beseitigung eines Bauwerks, Rückbau eines Anbaus, Reparatur, Rodung eines Baumbestandes, Räumung eines Grundstücks von Gegenständen.

Erfüllt der Schuldner seine Verpflichtung nicht, ist der Gläubiger nach § 887 Abs. 1 ZPO auf Antrag von dem **Prozessgericht des ersten Rechtszuges** zu ermächtigen, die Handlung **auf Kosten des Schuldners** vornehmen zu lassen. Der Gläubiger beauftragt dann ein Unternehmen seiner Wahl; die Kosten trägt im Ergebnis der Schuldner.

Damit der Gläubiger nicht in Vorleistung treten muss, kann er nach **§ 887 Abs. 2 ZPO** zugleich beantragen, den Schuldner zur **Vorauszahlung der Kosten** zu verurteilen, die durch die Vornahme der Handlung entstehen werden. Der Vorschuss wird geschätzt; das Recht auf **Nachforderung** bleibt ausdrücklich unberührt, wenn die Vornahme teurer ausfällt. Der Vorschusstitel wird anschließend wie ein Geldtitel vollstreckt.

**§ 887 Abs. 3 ZPO** grenzt den Anwendungsbereich ab: Auf die Zwangsvollstreckung zur Erwirkung der **Herausgabe oder Leistung von Sachen** sind die Vorschriften des § 887 **nicht** anzuwenden. Dafür gelten die §§ 883 bis 886 ZPO (Wegnahme beweglicher Sachen durch den Gerichtsvollzieher, Herausgabe von Grundstücken, Räumung).

## Unvertretbare Handlungen: Zwangsgeld und Zwangshaft (§ 888 ZPO)

Kann die Handlung **nicht durch einen Dritten** vorgenommen werden und hängt sie **ausschließlich vom Willen des Schuldners** ab, greift § 888 ZPO. Beispiele: Auskunftserteilung, Rechnungslegung, Abgabe einer Erklärung gegenüber einem Dritten, Gewährung von Einsicht, Herstellung eines höchstpersönlich geschuldeten Werks.

Auf Antrag des Gläubigers erkennt das **Prozessgericht des ersten Rechtszuges** darauf, dass der Schuldner zur Vornahme der Handlung durch **Zwangsgeld** und – für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann – durch **Zwangshaft** oder unmittelbar durch **Zwangshaft** anzuhalten ist. Das **einzelne Zwangsgeld darf 25.000 Euro nicht übersteigen** (§ 888 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Für die Zwangshaft gelten die Haftvorschriften des Zweiten Abschnitts entsprechend; die Haft darf danach **sechs Monate nicht übersteigen** (§ 802j Abs. 1 ZPO).

Zwangsgeld und Zwangshaft sind **Beugemittel**, keine Strafe: Sie sollen den Schuldner zur Erfüllung anhalten. Erfüllt der Schuldner, entfällt der Zweck – ein noch nicht vollstrecktes Zwangsmittel wird dann nicht mehr durchgesetzt. Wird die Handlung **objektiv unmöglich**, scheidet ein Zwangsmittel ebenfalls aus.

Zwei Besonderheiten sind wichtig:

- **§ 888 Abs. 2 ZPO**: Eine **Androhung der Zwangsmittel findet nicht statt**. Anders als bei § 890 ZPO kann das Gericht also unmittelbar festsetzen.
- **§ 888 Abs. 3 ZPO**: Die Vorschriften kommen im Falle der Verurteilung zur **Leistung von Diensten aus einem Dienstvertrag** nicht zur Anwendung. Arbeitsleistung wird also nicht erzwungen.

Das festgesetzte Zwangsgeld fließt der **Staatskasse** zu, nicht dem Gläubiger. Wer Schadensersatz will, muss ihn gesondert geltend machen.

## Unterlassen und Dulden: Ordnungsgeld und Ordnungshaft (§ 890 ZPO)

Handelt der Schuldner einer Verpflichtung zuwider, eine Handlung zu **unterlassen** oder die Vornahme einer Handlung zu **dulden**, ist er wegen **jeder einzelnen Zuwiderhandlung** auf Antrag des Gläubigers vom Prozessgericht des ersten Rechtszuges zu einem **Ordnungsgeld** und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, zur **Ordnungshaft** – oder unmittelbar zur **Ordnungshaft bis zu sechs Monaten** – zu verurteilen (§ 890 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

Die Obergrenzen: Das **einzelne Ordnungsgeld** darf **250.000 Euro**, die **Ordnungshaft insgesamt zwei Jahre** nicht übersteigen (§ 890 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Ein Mindestbetrag ergibt sich aus **Art. 6 Abs. 1 EGStGB** (fünf Euro), praktisch werden aber deutlich höhere Beträge festgesetzt.

Ordnungsgeld und Ordnungshaft nach § 890 ZPO haben – anders als die Beugemittel des § 888 ZPO – auch einen **repressiven, strafähnlichen Charakter**: Sie ahnden einen bereits begangenen Verstoß. Deshalb setzt die Festsetzung ein **Verschulden** des Schuldners voraus, und deshalb verlangt das Gesetz eine vorherige Warnung.

**§ 890 Abs. 2 ZPO**: Der Verurteilung muss eine **entsprechende Androhung vorausgehen**. Ist die Androhung nicht bereits in dem Urteil enthalten, das die Verpflichtung ausspricht, wird sie auf Antrag von dem **Prozessgericht des ersten Rechtszuges** erlassen. Ohne wirksame und zugestellte Androhung ist eine Festsetzung unzulässig.

**§ 890 Abs. 3 ZPO**: Auf Antrag des Gläubigers kann der Schuldner zusätzlich verurteilt werden, **auf bestimmte Zeit Sicherheit** für den durch fernere Zuwiderhandlungen entstehenden Schaden zu leisten.

Praktisch relevant ist § 890 ZPO vor allem im **Wettbewerbs-, Marken-, Urheber- und Presserecht** sowie bei nachbarrechtlichen und mietrechtlichen Unterlassungstiteln – auch bei Titeln aus einer einstweiligen Verfügung.

## Verfahren: Beschluss, Anhörung, Kosten (§§ 891, 892 ZPO)

Nach **§ 891 ZPO** ergehen die nach §§ 887 bis 890 zu erlassenden Entscheidungen durch **Beschluss**. Vor der Entscheidung ist der **Schuldner zu hören** – das gilt auch für die Androhung nach § 890 Abs. 2 ZPO. Für die Kostenentscheidung gelten die §§ 91 bis 93, 95 bis 100, 106 und 107 ZPO entsprechend. Gegen den Beschluss ist die **sofortige Beschwerde** statthaft (§ 793 ZPO).

Setzt sich der Schuldner der Vornahme einer Handlung entgegen, die er nach §§ 887, 890 ZPO **zu dulden** hat, kann der Gläubiger nach **§ 892 ZPO** zur Beseitigung des Widerstands einen **Gerichtsvollzieher** zuziehen. Dieser verfährt nach § 758 Abs. 3 und § 759 ZPO – er kann also erforderlichenfalls Gewalt anwenden und polizeiliche Unterstützung hinzuziehen sowie Zeugen zuziehen.

Voraussetzung für jede Maßnahme nach §§ 887 ff. ZPO sind die **allgemeinen Vollstreckungsvoraussetzungen**: ein vollstreckbarer **Titel**, die **Vollstreckungsklausel** und die **Zustellung** des Titels an den Schuldner (§§ 724, 750 ZPO). Der Titel muss außerdem einen **hinreichend bestimmten** Inhalt haben – gerade bei Unterlassungstiteln ist der Wortlaut des Verbots entscheidend.

## Abgrenzung: Welche Norm gilt wofür?

| Titel lautet auf … | Norm | Vollstreckungsmittel |
|---|---|---|
| Zahlung von Geld | §§ 803 ff. ZPO | Pfändung durch Gerichtsvollzieher / Vollstreckungsgericht |
| Herausgabe beweglicher Sachen | § 883 ZPO | Wegnahme durch den Gerichtsvollzieher |
| Herausgabe/Räumung von Grundstücken und Wohnraum | §§ 885, 885a ZPO | Räumung durch den Gerichtsvollzieher |
| Vertretbare Handlung | § 887 ZPO | Ermächtigung zur **Ersatzvornahme** auf Kosten des Schuldners |
| Unvertretbare Handlung | § 888 ZPO | **Zwangsgeld** bis 25.000 €, **Zwangshaft** |
| Unterlassen oder Dulden | § 890 ZPO | **Ordnungsgeld** bis 250.000 €, **Ordnungshaft** |
| Abgabe einer Willenserklärung | § 894 ZPO | Erklärung gilt mit Rechtskraft als **abgegeben** (kein Zwangsmittel nötig) |

## Häufige Fehler

- **„Für Handlungen und Unterlassungen ist der Gerichtsvollzieher zuständig."** Nein. Zuständig ist das **Prozessgericht des ersten Rechtszuges** (§§ 887, 888, 890 ZPO). Der Gerichtsvollzieher kommt nur nach § 892 ZPO zur Beseitigung von Widerstand ins Spiel.
- **„Zwangsgeld und Ordnungsgeld sind dasselbe."** Nein. Das **Zwangsgeld** (§ 888 ZPO) ist ein **Beugemittel** und auf **25.000 Euro** begrenzt; das **Ordnungsgeld** (§ 890 ZPO) ahndet einen **bereits begangenen Verstoß**, setzt Verschulden voraus und reicht bis **250.000 Euro**.
- **„Vor der Festsetzung muss immer angedroht werden."** Nur bei § 890 ZPO. Bei **§ 888 ZPO findet eine Androhung ausdrücklich nicht statt** (§ 888 Abs. 2 ZPO).
- **„Das Ordnungsgeld bekomme ich als Gläubiger."** Nein. Zwangs- und Ordnungsgeld fließen der **Staatskasse** zu. Schadensersatz muss separat eingeklagt werden.
- **„Bei einer vertretbaren Handlung muss ich die Ersatzvornahme selbst vorfinanzieren."** Nein. Nach **§ 887 Abs. 2 ZPO** kann der Gläubiger die Verurteilung des Schuldners zur **Vorauszahlung** beantragen; eine **Nachforderung** bleibt möglich.
- **„Mit einem Zwangsmittel kann ich auch Arbeitsleistung erzwingen."** Nein. § 888 ZPO gilt **nicht** bei Verurteilung zur **Leistung von Diensten aus einem Dienstvertrag** (§ 888 Abs. 3 ZPO).
- **„Jeder Dauerverstoß ist nur ein Verstoß."** Nach § 890 Abs. 1 ZPO wird der Schuldner wegen **jeder einzelnen Zuwiderhandlung** verurteilt – mehrere Verstöße können mehrfach geahndet werden, bis zur Gesamtgrenze von zwei Jahren Ordnungshaft.

## Siehe auch

- [Vollstreckungsklausel und vollstreckbare Ausfertigung (§§ 724 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vollstreckungsklausel-724-zpo.html)
- [Räumungsvollstreckung (§§ 885, 885a ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/raeumungsvollstreckung-885-zpo.html)
- [Arrest und einstweilige Verfügung (§§ 916, 935, 940 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/arrest-einstweilige-verfuegung-zpo.html)
- [Vollstreckungserinnerung (§ 766 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vollstreckungserinnerung-766-zpo.html)
- [Prozessvergleich (§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/prozessvergleich-794-zpo.html)
- [Sachpfändung durch den Gerichtsvollzieher (§§ 808 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/sachpfaendung-gerichtsvollzieher-808-zpo.html)

## Quellen

- § 887 ZPO – Vertretbare Handlungen; Ermächtigung zur Vornahme auf Kosten des Schuldners, Vorauszahlung (Abs. 2), Abgrenzung zu §§ 883–886 (Abs. 3): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__887.html
- § 888 ZPO – Nicht vertretbare Handlungen; Zwangsgeld bis 25.000 Euro, Zwangshaft, keine Androhung (Abs. 2), Ausnahme Dienstvertrag (Abs. 3): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__888.html
- § 890 ZPO – Erzwingung von Unterlassungen und Duldungen; Ordnungsgeld bis 250.000 Euro, Ordnungshaft insgesamt höchstens zwei Jahre, zwingende Androhung (Abs. 2), Sicherheitsleistung (Abs. 3): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__890.html
- § 891 ZPO – Verfahren; Entscheidung durch Beschluss, Anhörung des Schuldners, Kostenentscheidung: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__891.html
- § 892 ZPO – Widerstand des Schuldners; Zuziehung eines Gerichtsvollziehers (§ 758 Abs. 3, § 759 ZPO): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__892.html
- § 802j ZPO – Dauer der Haft (höchstens sechs Monate), gilt über § 888 Abs. 1 Satz 3 ZPO für die Zwangshaft: https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802j.html
- Art. 6 EGStGB – Mindest- und Höchstmaß von Ordnungsgeld und Ordnungshaft, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt: https://www.gesetze-im-internet.de/stgbeg/art_6.html
- ZPO – Zivilprozessordnung, Gesamttext (Siebentes Buch, Dritter Abschnitt: Zwangsvollstreckung zur Erwirkung der Herausgabe von Sachen und zur Erwirkung von Handlungen oder Unterlassungen): https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/BJNR005330950.html
- § 890 ZPO (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/ZPO/890.html
- § 888 ZPO (dejure.org, Wortlaut + Rechtsprechung): https://dejure.org/gesetze/ZPO/888.html

## Änderungsverlauf

- 2026-08-10: Erstveröffentlichung der Faktenseite; Wortlaut und Werte von §§ 887, 888, 890, 891, 892 ZPO sowie § 802j ZPO und Art. 6 EGStGB via WebSearch mit `allowed_domains=["gesetze-im-internet.de"]` belegt (web_fetch auf gesetze-im-internet.de lieferte in dieser Umgebung leere Antworten); Höchstbeträge Zwangsgeld 25.000 €, Ordnungsgeld 250.000 €, Ordnungshaft insgesamt zwei Jahre amtlich bestätigt; Frontmatter gesetzt (legal_status in_force, authority_level A, wikidata_subjects Q231695/Q206893/Q1361713 – Q1361713 „Ersatzvornahme" neu via WebSearch auf wikidata.org verifiziert und in AGENT_GUIDE Abschnitt 2a ergänzt). | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-08-10
- Status: aktuell (geltendes Recht; §§ 887–892 ZPO in der geltenden Fassung)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
