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title: "Zwangsvollstreckung gegen Ehegatten – Eigentums- und Gewahrsamsvermutung (§ 739 ZPO, § 1362 BGB)"
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# Zwangsvollstreckung gegen Ehegatten – Eigentums- und Gewahrsamsvermutung (§ 739 ZPO, § 1362 BGB)

## Kurzantwort

Der Gerichtsvollzieher darf bei der Sachpfändung nur Sachen wegnehmen, die sich im **Gewahrsam des Schuldners** befinden (**§ 808 ZPO**). In einer gemeinsamen Ehewohnung ist aber praktisch nichts eindeutig zugeordnet. Deshalb greifen zwei aufeinander aufbauende Vermutungen: **§ 1362 Abs. 1 Satz 1 BGB** vermutet **zugunsten der Gläubiger eines Ehegatten**, dass die **beweglichen Sachen im Besitz eines oder beider Ehegatten dem Schuldner gehören**. Und **§ 739 ZPO** ergänzt prozessual: Greift diese Eigentumsvermutung, so gilt **zugunsten des Gläubigers nur der Schuldner als Gewahrsamsinhaber und Besitzer** – **unbeschadet der Rechte Dritter**. Der Gerichtsvollzieher darf die Sache also pfänden, ohne die Eigentumsfrage zu klären. Drei Ausnahmen begrenzen das: Die Vermutung gilt **nicht**, wenn die Ehegatten **getrennt leben** und die Sachen sich im Besitz des **Nichtschuldner-Ehegatten** befinden (§ 1362 Abs. 1 Satz 2 BGB); sie gilt **nicht** für Sachen, die **ausschließlich zum persönlichen Gebrauch** eines Ehegatten bestimmt sind – dort wird umgekehrt vermutet, dass sie dem Gebrauchsberechtigten gehören (§ 1362 Abs. 2 BGB); und sie gilt **nicht** für **nichteheliche Lebensgemeinschaften** (BGH, Urteil vom 14.12.2006 – IX ZR 92/05). Für **Lebenspartner** ordnet **§ 739 Abs. 2 ZPO** die entsprechende Anwendung auf die Vermutung des **§ 8 Abs. 1 LPartG** an. Wehren kann sich der andere Ehegatte mit der **Drittwiderspruchsklage** (**§ 771 ZPO**) – er muss dort allerdings sein Eigentum **beweisen** und trägt damit die Last der widerlegten Vermutung.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage prozessual | § 739 ZPO (Gewahrsamsvermutung bei Zwangsvollstreckung gegen Ehegatten und Lebenspartner) |
| Rechtsgrundlage materiell | § 1362 BGB (Eigentumsvermutung zugunsten der Gläubiger eines Ehegatten) |
| Wirkung des § 739 Abs. 1 ZPO | zugunsten des Gläubigers gilt nur der Schuldner als Gewahrsamsinhaber und Besitzer, unbeschadet der Rechte Dritter |
| Anknüpfungspunkt | bewegliche Sachen im Besitz eines oder beider Ehegatten (§ 1362 Abs. 1 Satz 1 BGB) |
| Gleichgestellte Papiere | Inhaberpapiere und Orderpapiere mit Blankoindossament (§ 1362 Abs. 1 Satz 3 BGB) |
| Ausnahme Getrenntleben | Vermutung entfällt, wenn die Ehegatten getrennt leben und die Sachen im Besitz des Nichtschuldners sind (§ 1362 Abs. 1 Satz 2 BGB) |
| Ausnahme persönlicher Gebrauch | Sachen ausschließlich zum persönlichen Gebrauch eines Ehegatten: Vermutung zugunsten des Gebrauchsberechtigten (§ 1362 Abs. 2 BGB) |
| Lebenspartner | § 739 Abs. 2 ZPO – entsprechende Anwendung auf die Vermutung des § 8 Abs. 1 LPartG |
| Nichteheliche Lebensgemeinschaft | keine Anwendung von § 1362 BGB / § 739 ZPO – BGH, 14.12.2006 – IX ZR 92/05 |
| Rechtsbehelf des anderen Ehegatten | Drittwiderspruchsklage nach § 771 ZPO (Eigentum ist zu beweisen) |
| Gütergemeinschaft | Sonderregeln in §§ 740–745, 774, 860 ZPO (Vollstreckung in das Gesamtgut) |
| Gesamtgut bei Alleinverwaltung | Urteil gegen den verwaltenden Ehegatten genügt (§ 740 Abs. 1 ZPO) |
| Gesamtgut bei gemeinschaftlicher Verwaltung | Vollstreckung nur, wenn beide Ehegatten verurteilt sind (§ 740 Abs. 2 ZPO) |
| Drittwiderspruch des Ehegatten beim Gesamtgut | § 774 ZPO in Verbindung mit § 771 ZPO |

## Warum es diese Vermutungen überhaupt gibt

Bei der Sachpfändung pfändet der Gerichtsvollzieher nach **§ 808 ZPO** Sachen, die er **im Gewahrsam des Schuldners** vorfindet. Er ist ein Vollstreckungsorgan, kein Gericht: Er prüft nicht, wem die Sachen **gehören**, sondern nur, wer sie **tatsächlich in seiner Herrschaftsmacht** hat. Sachen im Gewahrsam eines **Dritten** darf er nach **§ 809 ZPO** nur pfänden, wenn der Dritte zur Herausgabe bereit ist.

In einer gemeinsam bewohnten Ehewohnung führt das ohne Sonderregel in eine Sackgasse: Fernseher, Möbel, Werkzeug und Fahrzeug stehen im **Mitgewahrsam beider** Ehegatten. Wäre der nicht verklagte Ehegatte schlicht „Dritter" im Sinne des § 809 ZPO, könnte er jede Pfändung durch bloßes Bestreiten blockieren – die Vollstreckung gegen verheiratete Schuldner liefe praktisch leer.

Der Gesetzgeber löst das mit einem **zweistufigen Modell**: Das **materielle Recht** (§ 1362 BGB) stellt eine widerlegliche **Eigentumsvermutung** auf, das **Prozessrecht** (§ 739 ZPO) zieht daraus die **Gewahrsamsfolge**. Beide Normen greifen ineinander – ohne die Eigentumsvermutung des § 1362 BGB läuft auch § 739 ZPO leer.

## Die Eigentumsvermutung des § 1362 BGB

**§ 1362 Abs. 1 Satz 1 BGB** bestimmt: **Zugunsten der Gläubiger eines Ehegatten** wird vermutet, dass die **im Besitz eines oder beider Ehegatten** befindlichen **beweglichen Sachen dem Schuldner gehören**. Nach **Satz 3** stehen **Inhaberpapiere** sowie **Orderpapiere mit Blankoindossament** den beweglichen Sachen gleich.

Drei Merkmale sind wichtig:

- Die Vermutung wirkt **nur zugunsten der Gläubiger**, nicht im Verhältnis der Ehegatten untereinander und nicht gegenüber sonstigen Dritten.
- Sie ist **widerleglich**: Der Nichtschuldner-Ehegatte kann sein Eigentum nachweisen – er trägt dafür aber die volle **Beweislast**.
- Sie verdrängt die allgemeine **Eigentumsvermutung für Besitzer** aus **§ 1006 BGB**, soweit ihre Voraussetzungen reichen. Der Nichtschuldner kann sich also nicht darauf zurückziehen, er sei ja Besitzer.

Die Vermutung erfasst nur **bewegliche Sachen**. Für **Grundstücke** gilt sie nicht; dort entscheidet das **Grundbuch**. Auch **Bankkonten** und andere Forderungen sind keine beweglichen Sachen – eine Kontopfändung richtet sich allein danach, wer **Kontoinhaber** ist.

## Die Gewahrsamsvermutung des § 739 ZPO

**§ 739 Abs. 1 ZPO** knüpft unmittelbar an: Wird nach § 1362 BGB zugunsten der Gläubiger eines Ehegatten vermutet, dass der Schuldner Eigentümer beweglicher Sachen ist, so gilt **zugunsten des Gläubigers nur der Schuldner als Gewahrsamsinhaber und Besitzer** – **unbeschadet der Rechte Dritter**.

Praktisch heißt das: Der Gerichtsvollzieher behandelt die Wohnungseinrichtung so, als stünde sie **allein** im Gewahrsam des Schuldners. Der Nichtschuldner-Ehegatte ist **kein Dritter** im Sinne des § 809 ZPO; seine Weigerung hindert die Pfändung nicht. Der Gerichtsvollzieher muss und darf die Eigentumslage nicht aufklären.

Der Zusatz **„unbeschadet der Rechte Dritter"** ist die Gegenprobe: Materiell wird durch die Pfändung **kein Eigentum übertragen**. Wem die Sache wirklich gehört, bleibt unberührt – es muss nur im **richtigen Verfahren** geklärt werden, und das ist nicht die Pfändung, sondern die Drittwiderspruchsklage.

**§ 739 Abs. 2 ZPO** erklärt Absatz 1 für **entsprechend anwendbar** auf die Vermutung des **§ 8 Abs. 1 LPartG** zugunsten der Gläubiger eines **Lebenspartners**. Seit dem 1. Oktober 2017 können in Deutschland keine neuen Lebenspartnerschaften mehr begründet werden; bestehende Lebenspartnerschaften bleiben aber wirksam, sodass die Vorschrift weiter Bedeutung hat.

## Drei Ausnahmen, die die Vermutung stoppen

### Getrenntleben (§ 1362 Abs. 1 Satz 2 BGB)

Die Vermutung gilt **nicht**, wenn die Ehegatten **getrennt leben** und sich die Sachen **im Besitz des Ehegatten befinden, der nicht Schuldner ist**. Beides muss zusammenkommen: Trennung **und** Besitz beim Nichtschuldner. Zieht der Schuldner aus und lässt die Einrichtung zurück, greift die Vermutung für diese Sachen also nicht mehr – der Gerichtsvollzieher steht dann vor Drittgewahrsam nach § 809 ZPO.

### Sachen zum ausschließlich persönlichen Gebrauch (§ 1362 Abs. 2 BGB)

Für Sachen, die **ausschließlich zum persönlichen Gebrauch** eines Ehegatten bestimmt sind, kehrt sich die Vermutung um: Es wird – im Verhältnis der Ehegatten zueinander **und** gegenüber den Gläubigern – vermutet, dass sie **dem Ehegatten gehören, für dessen Gebrauch sie bestimmt sind**. Typische Beispiele sind Kleidung, Schmuck und persönliche Arbeitsmittel. Maßgeblich ist die **Zweckbestimmung**, nicht der Wert: Auch ein wertvolles Stück fällt darunter, wenn es ausschließlich einem Ehegatten dient.

### Nichteheliche Lebensgemeinschaft (BGH IX ZR 92/05)

**§ 1362 BGB** und damit auch **§ 739 ZPO** setzen eine **Ehe** (bzw. eine Lebenspartnerschaft) voraus. Der **Bundesgerichtshof** hat mit Urteil vom **14.12.2006 – IX ZR 92/05** entschieden, dass die Eigentumsvermutung des § 1362 Abs. 1 Satz 1 BGB auf **nichteheliche Lebensgemeinschaften nicht anwendbar** ist. In einer unverheirateten Wohngemeinschaft bleibt es damit beim allgemeinen Recht: **Mitgewahrsam** des Partners hindert die Pfändung nach **§ 809 ZPO**, und es gilt die Eigentumsvermutung des **§ 1006 BGB**.

## Was der andere Ehegatte tun kann

Der Nichtschuldner-Ehegatte ist der Pfändung nicht ausgeliefert – aber er muss den richtigen Rechtsbehelf wählen:

- **Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO):** Der zentrale Weg. Er macht geltend, ihm stehe an der gepfändeten Sache ein **die Veräußerung hinderndes Recht** zu, typischerweise **Eigentum**. Weil § 1362 BGB gegen ihn wirkt, muss er sein Eigentum **positiv beweisen** – Kaufbelege, Rechnungen auf seinen Namen, Kontoauszüge über die Zahlung, Zeugen. Zuständig ist das **Gericht des Vollstreckungsorts**.
- **Einstweilige Einstellung:** Bis zur Entscheidung über die Klage kann das Gericht die Zwangsvollstreckung nach **§ 771 Abs. 3 ZPO** in Verbindung mit § 769 ZPO **einstweilen einstellen**.
- **Vollstreckungserinnerung (§ 766 ZPO):** Nur für **Verfahrensfehler** des Gerichtsvollziehers – etwa wenn er trotz erkennbaren Getrenntlebens pfändet oder Sachen des persönlichen Gebrauchs des Nichtschuldners mitnimmt. Über das **Eigentum** wird in der Erinnerung nicht entschieden.
- **Unpfändbarkeit prüfen:** Unabhängig von der Eigentumsfrage schützt **§ 811 ZPO** einen Kernbestand an Haushalts- und Berufsgegenständen. Diese Sachen darf der Gerichtsvollzieher ohnehin nicht pfänden.

Wichtig ist die Abgrenzung: Wer **Eigentum** behauptet, klagt nach § 771 ZPO; wer einen **Formfehler** rügt, erhebt Erinnerung nach § 766 ZPO. Ein falsch gewählter Rechtsbehelf kostet Zeit, in der die Verwertung fortschreitet.

## Sonderfall Gütergemeinschaft: Vollstreckung in das Gesamtgut

Leben die Ehegatten im Güterstand der **Gütergemeinschaft**, entsteht mit dem **Gesamtgut** eine eigene Vermögensmasse. Die ZPO regelt den Zugriff darauf gesondert:

- **§ 740 Abs. 1 ZPO:** Verwaltet ein Ehegatte das Gesamtgut **allein**, ist ein Urteil **gegen diesen** Ehegatten **erforderlich und genügend**, um in das Gesamtgut zu vollstrecken.
- **§ 740 Abs. 2 ZPO:** Verwalten die Ehegatten das Gesamtgut **gemeinschaftlich**, ist die Vollstreckung in das Gesamtgut nur zulässig, wenn **beide** Ehegatten zur Leistung verurteilt sind.
- **§ 741 ZPO:** Betreibt ein Ehegatte mit Einwilligung des anderen selbständig ein **Erwerbsgeschäft**, genügt für die Vollstreckung in das Gesamtgut wegen der Geschäftsverbindlichkeiten ein Urteil gegen den geschäftsführenden Ehegatten.
- **§§ 742–744a ZPO:** Sonderregeln für die **vollstreckbare Ausfertigung**, wenn die Gütergemeinschaft **während des Rechtsstreits** eintritt oder **beendet** wird; § 744a ZPO überträgt die Regeln auf die Eigentums- und Vermögensgemeinschaft nach Artikel 234 § 4 Abs. 2 EGBGB.
- **§ 745 ZPO:** Vollstreckung bei **fortgesetzter Gütergemeinschaft**.
- **§ 774 ZPO:** Findet die Vollstreckung in das Gesamtgut nach § 741 ZPO statt, kann der andere Ehegatte oder Lebenspartner nach Maßgabe des **§ 771 ZPO** Widerspruch erheben, wenn das gegen den anderen ergangene Urteil ihm gegenüber **in Ansehung des Gesamtguts unwirksam** ist.
- **§ 860 ZPO:** Pfändung von **Gesamtgutanteilen**.

Der gesetzliche Güterstand ist in Deutschland allerdings die **Zugewinngemeinschaft**, nicht die Gütergemeinschaft. In der Zugewinngemeinschaft bleiben die Vermögen **getrennt**; ein gemeinsames Gesamtgut entsteht nicht. Die §§ 740 ff. ZPO spielen deshalb in der Praxis nur eine Randrolle – der Normalfall ist die Kombination aus § 1362 BGB und § 739 ZPO.

## Häufige Fehler

- **„Meine Sachen sind vor der Pfändung sicher, weil sie mir gehören."** Nicht automatisch. In der Ehewohnung wirkt zugunsten des Gläubigers die Eigentumsvermutung des **§ 1362 Abs. 1 BGB**; der Gerichtsvollzieher darf pfänden. Eigentum muss im Verfahren nach **§ 771 ZPO** bewiesen werden.
- **„Ich widerspreche als Ehegatte, dann darf nicht gepfändet werden."** Nein. Nach **§ 739 Abs. 1 ZPO** gilt zugunsten des Gläubigers **nur der Schuldner** als Gewahrsamsinhaber. Der Ehegatte ist gerade **kein Dritter** im Sinne des § 809 ZPO, sein Widerspruch hindert die Pfändung nicht.
- **„Die Vermutung gilt auch für meinen Lebensgefährten."** Nein. Der **BGH** (14.12.2006 – IX ZR 92/05) hat die Anwendung des § 1362 BGB auf **nichteheliche Lebensgemeinschaften** abgelehnt. Dort bleibt es bei § 809 ZPO und § 1006 BGB.
- **„Getrennt lebend heißt: Es kann nichts mehr gepfändet werden."** So pauschal nicht. **§ 1362 Abs. 1 Satz 2 BGB** verlangt **zwei** Voraussetzungen: Getrenntleben **und** Besitz der Sachen beim **Nichtschuldner**. Sachen im Besitz des Schuldners bleiben pfändbar.
- **„Auch mein Konto ist von der Vermutung erfasst."** Nein. § 1362 BGB betrifft **bewegliche Sachen** (und gleichgestellte Papiere). Ein **Bankguthaben** ist eine Forderung; maßgeblich ist, wer **Kontoinhaber** ist. Der Schutz läuft dort über das **P-Konto**.
- **„Gegen die Pfändung hilft die Vollstreckungserinnerung."** Nur bei **Verfahrensfehlern**. Wer **Eigentum** geltend macht, braucht die **Drittwiderspruchsklage** nach § 771 ZPO – die Erinnerung nach § 766 ZPO ist dafür der falsche Rechtsbehelf.
- **„Weil wir verheiratet sind, hafte ich für die Schulden meines Partners."** Nein. Die Ehe begründet **keine** allgemeine Mithaftung. § 1362 BGB und § 739 ZPO betreffen ausschließlich die **Zuordnung von Sachen in der Vollstreckung**, nicht die Frage, wer Schuldner ist.

## Siehe auch

- [Sachpfändung durch den Gerichtsvollzieher (§§ 808 ff. ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/sachpfaendung-gerichtsvollzieher-808-zpo.html)
- [Unpfändbare Sachen und Tiere bei der Sachpfändung (§ 811 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/unpfaendbare-sachen-811-zpo.html)
- [Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/drittwiderspruchsklage-771-zpo.html)
- [Vollstreckungserinnerung (§ 766 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/vollstreckungserinnerung-766-zpo.html)
- [Durchsuchung der Wohnung durch den Gerichtsvollzieher (§§ 758, 758a ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/durchsuchung-wohnung-gerichtsvollzieher-758a-zpo.html)
- [Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung – Titel, Klausel, Zustellung (§§ 704, 750 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/voraussetzungen-zwangsvollstreckung-750-zpo.html)
- [P-Konto – Pfändungsschutzkonto (§ 850k / § 899 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/p-konto-pfaendungsschutz-850k-zpo.html)
- [Zwangsvollstreckung gegen den Erben (§§ 778–785 ZPO)](https://nexvyra.de/fakten/zwangsvollstreckung-gegen-erben-778-785-zpo.html)

## Änderungsverlauf

- 2026-09-07: Erstveröffentlichung der Faktenseite. Normtexte zu § 739 ZPO, § 1362 BGB, §§ 740–745, 774, 860 ZPO sowie §§ 808, 809, 811, 766, 771 ZPO gegen die amtlichen Einzelnormseiten auf gesetze-im-internet.de belegt (WebSearch mit allowed_domains, weil web_fetch auf gesetze-im-internet.de in dieser Umgebung erneut einen leeren Antwortkörper lieferte). Rechtsprechung über dejure.org-Permalink: BGH, 14.12.2006 – IX ZR 92/05. Wikidata-Q-IDs Q231695 (Zwangsvollstreckung), Q186302 (Pfändung/distraint) und Q6125066 (Güterstand/matrimonial regime) via WebSearch auf wikidata.org verifiziert. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"

## Stand

- Stand: 2026-09-07
- Status: aktuell (geltendes Recht)
- Quellenautorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- § 739 ZPO – Gewahrsamsvermutung bei Zwangsvollstreckung gegen Ehegatten und Lebenspartner (Abs. 1 Ehegatten/§ 1362 BGB, Abs. 2 Lebenspartner/§ 8 Abs. 1 LPartG):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__739.html
- § 1362 BGB – Eigentumsvermutung (Abs. 1 Satz 1 Vermutung, Satz 2 Getrenntleben, Satz 3 Inhaber-/Orderpapiere, Abs. 2 persönlicher Gebrauch):
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1362.html
- § 808 ZPO – Pfändung von Sachen im Gewahrsam des Schuldners:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__808.html
- § 809 ZPO – Pfändung von Sachen im Gewahrsam eines Dritten:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__809.html
- § 811 ZPO – Unpfändbare Sachen und Tiere:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__811.html
- § 771 ZPO – Drittwiderspruchsklage (die Veräußerung hinderndes Recht, einstweilige Einstellung):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__771.html
- § 766 ZPO – Erinnerung gegen Art und Weise der Zwangsvollstreckung:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__766.html
- § 740 ZPO – Zwangsvollstreckung in das Gesamtgut (Alleinverwaltung/gemeinschaftliche Verwaltung):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__740.html
- § 741 ZPO – Zwangsvollstreckung in das Gesamtgut bei Erwerbsgeschäft:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__741.html
- § 742 ZPO – Vollstreckbare Ausfertigung bei Gütergemeinschaft während des Rechtsstreits:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__742.html
- § 743 ZPO – Beendete Gütergemeinschaft:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__743.html
- § 744 ZPO – Vollstreckbare Ausfertigung bei beendeter Gütergemeinschaft:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__744.html
- § 744a ZPO – Zwangsvollstreckung bei Eigentums- und Vermögensgemeinschaft (Art. 234 § 4 Abs. 2 EGBGB):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__744a.html
- § 745 ZPO – Zwangsvollstreckung bei fortgesetzter Gütergemeinschaft:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__745.html
- § 774 ZPO – Drittwiderspruchsklage des Ehegatten oder Lebenspartners (Gesamtgut, Verweis auf § 771):
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__774.html
- § 860 ZPO – Pfändung von Gesamtgutanteilen:
  https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__860.html
- § 1006 BGB – Eigentumsvermutung für Besitzer:
  https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1006.html
- LPartG – Lebenspartnerschaftsgesetz (§ 8 Abs. 1: Eigentumsvermutung zugunsten der Gläubiger eines Lebenspartners):
  https://www.gesetze-im-internet.de/lpartg/
- BGH, Urteil vom 14.12.2006 – IX ZR 92/05 (Eigentumsvermutung des § 1362 Abs. 1 Satz 1 BGB gilt nicht für nichteheliche Lebensgemeinschaften):
  https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX+ZR+92/05

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-07
- Letzte Prüfung: 2026-09-07
- In Kraft seit: 2026-09-07
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
