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Frist 12.08.2026 – EU-Verpackungsverordnung (PPWR, VO 2025/40) wird anwendbar (noch 30 Tage)

Veröffentlicht: 2026-07-13 · Ereignis: 2026-08-12 · frist

# Frist 12.08.2026 – EU-Verpackungsverordnung (PPWR, VO 2025/40) wird anwendbar (noch 30 Tage)

Kurzmeldung

In 30 Tagen, am 12. August 2026, wird die EU-Verpackungsverordnung (PPWR – VO (EU) 2025/40) unmittelbar anwendbar. Sie löst die bisherige Verpackungsrichtlinie 94/62/EG ab und gilt als EU-Verordnung ohne nationale Umsetzung direkt. In Kraft ist die Verordnung bereits seit dem 11.02.2025; ab dem Anwendungsdatum greifen die ersten Pflichten, während zentrale Quoten und Verbote gestuft erst ab 2030 wirken.

Kernfakten

| Punkt | Wert | |---|---| | Datum | 2026-08-12 (Anwendungsdatum) | | Gericht/Institution | Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) | | Rechtsgrundlage | VO (EU) 2025/40 vom 19.12.2024; ersetzt Richtlinie 94/62/EG | | In Kraft seit | 2025-02-11 | | Wirkung | Unmittelbar anwendbar ab 12.08.2026 (keine nationale Umsetzung nötig) |

Was das bedeutet

Ab dem 12.08.2026 ist die PPWR der maßgebliche Rechtsrahmen für Verpackungen und Verpackungsabfall in der EU. Für Hersteller, Importeure und Inverkehrbringer gilt: Das nationale Verpackungsgesetz (VerpackG) tritt hinter die unmittelbar geltende Verordnung zurück und wird angepasst; eigene abweichende nationale Verpackungsregeln sind nur noch im Rahmen der von der VO eröffneten Spielräume möglich. Einzelne Vorgaben – etwa das Verbot sehr leichter Kunststofftragetaschen (< 15 μm) – greifen bereits mit dem Anwendungsdatum. Die praxisträchtigen Kernpflichten wie verbindliche Recyclingfähigkeit, Recyclatanteil-Quoten und die Einweg-Verbote nach Anlage V wirken dagegen gestuft ab dem 01.01.2030 bzw. 12.08.2030. Betroffene Unternehmen sollten die 30-Tage-Frist nutzen, um Kennzeichnung, Registrierung (in Deutschland: LUCID/Zentrale Stelle Verpackungsregister) und Sortiment auf die PPWR-Systematik auszurichten.

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