ViDA – Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter (RL 2025/516) – E-Rechnung & Meldepflicht 2030, Plattform-Fiktion 2028 Gesetzentwurf
Kernfakten
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsakt | Richtlinie (EU) 2025/516 des Rates vom 11.03.2025 zur Änderung der RL 2006/112/EG [EUR-Lex, CELEX:32025L0516] |
| Begleitrechtsakte | VO (EU) 2025/517 (Verwaltungszusammenarbeit) und DVO (EU) 2025/518 – unmittelbar anwendbar [EU-Kommission] |
| Amtsblatt | 25.03.2025 (ABl. L-Reihe) [EU-Kommission] |
| Inkrafttreten | 14.04.2025 (20. Tag nach Veröffentlichung, Art. 7) [EUR-Lex] |
| Rechtsnatur | EU-Richtlinie → Umsetzung ins UStG erforderlich |
| Sofort seit 14.04.2025 | Mitgliedstaaten dürfen inländische E-Rechnungspflicht ohne EU-Sondergenehmigung einführen (Art. 6 Abs. 1) [Art. 6 RL 2025/516] |
| Stufe 1 – Umsetzungsfrist | Erlass bis 31.12.2026, Anwendung ab 01.01.2027 (Art. 2: OSS/IOSS, Plattform-Lieferfiktion) [Art. 6 Abs. 2] |
| Stufe 2 – Plattform & SVR | Erlass bis 30.06.2028, Anwendung ab 01.07.2028 (Art. 3) [Art. 6 Abs. 3] |
| Plattform-Fiktion – Wahlrecht | Art. 28a frühestens 01.07.2028, spätestens 01.01.2030 anzuwenden [Art. 6 Abs. 3 UAbs. 2] |
| Kurzzeitvermietung (Art. 28a) | ununterbrochene Vermietung an dieselbe Person für höchstens 30 Nächte [Art. 3 Nr. 1 RL 2025/516] |
| Ausnahme Plattform-Fiktion | Anbieter teilt der Plattform seine USt-IdNr. mit und erklärt, die USt selbst zu erheben [Art. 28a Abs. 1 lit. a, b] |
| Konsignationslager | keine neuen Konsignationslagerfälle nach 30.06.2028; Regelung läuft 30.06.2029 aus [ErwG RL 2025/516] |
| Stufe 3 | Erlass bis 30.06.2029, Anwendung ab 01.07.2029 (Art. 4: Streichung Art. 243 Abs. 3, Art. 262 Abs. 2 MwStSystRL) [Art. 6 Abs. 4] |
| Stufe 4 – E-Rechnung/DRR | Erlass bis 30.06.2030, Anwendung ab 01.07.2030 (Art. 5) [Art. 6 Abs. 5] |
| E-Rechnung als Standard | Rechnungen werden als elektronische Rechnungen nach EN 16931 (RL 2014/55/EU) ausgestellt (Art. 218 n. F.) |
| Keine Empfängerzustimmung | Norm-konforme E-Rechnung an Unternehmer ohne Zustimmung des Empfängers (Art. 232 n. F.) |
| Rechnungsfrist grenzüberschreitend | spätestens 10 Tage nach Steuertatbestand bzw. nach Eingang einer Vorauszahlung (Art. 222 n. F. ab 2030) |
| Sammelrechnungen | weiter zulässig bei Steueranspruch im selben Kalendermonat; Ausstellung spätestens 10 Tage nach Monatsende; Ausschluss in betrugsanfälligen Sektoren möglich (Art. 223 n. F.) |
| Meldung Leistender | Datenübermittlung zum Zeitpunkt der Rechnungsausstellung; bei Gutschrift durch Empfänger spätestens 5 Tage danach (Art. 263 Abs. 1 n. F.) |
| Meldung Empfänger | spätestens 5 Tage nach Eingang der Rechnung (Art. 263 Abs. 2 n. F.) |
| Sanktion Steuerbefreiung | ig. Lieferung nicht steuerfrei, wenn Lieferer Meldepflicht nach Art. 262/263 nicht erfüllt (Art. 138 Abs. 1a n. F.), sofern er das Versäumnis nicht hinreichend begründet |
| Nationale Altsysteme | Anpassung bestehender Echtzeit-Meldesysteme bis 01.01.2035 [Art. 6 Abs. 5 UAbs. 2] |
| Erwarteter Effekt | bis zu 11 Mrd. €/Jahr weniger MwSt-Betrug; > 4,1 Mrd. €/Jahr weniger Compliance-Kosten über 10 Jahre [EU-Kommission] |
| DE-Umsetzung | Regierungsentwurf Jahressteuergesetz 2026 (Kabinett 12.08.2026; BT-Drs. 21/8283 vom 30.09.2026; 1. Lesung im Bundestag 08.10.2026, Überweisung an den Finanzausschuss) – noch nicht verabschiedet [BT-Drs. 21/8283] |
| Betroffener Nutzerkreis | alle Unternehmer mit EU-B2B-Umsätzen, Online-Marktplätze, Vermietungs- und Fahrdienst-Plattformen, OSS-/IOSS-Nutzer, Softwareanbieter für Rechnungsstellung |
Geltungsbereich
ViDA betrifft jeden umsatzsteuerlichen Unternehmer, der grenzüberschreitend innerhalb der EU an andere Unternehmer liefert oder leistet (innergemeinschaftliche Lieferungen, Reverse-Charge-Leistungen), außerdem Betreiber elektronischer Schnittstellen (Marktplätze, Plattformen, Portale) sowie Händler, die über OSS/IOSS an Verbraucher in anderen Mitgliedstaaten verkaufen. Rein inländische Umsätze in Deutschland sind von der EU-Meldepflicht ab 2030 nicht erfasst; für sie gilt die nationale E-Rechnungspflicht nach § 14 UStG, die Deutschland bereits seit 2025 stufenweise eingeführt hat.
Als Richtlinie entfaltet ViDA in Deutschland erst über das UStG Wirkung. Die Richtlinie gibt jedoch die spätesten Anwendungstermine verbindlich vor; setzt Deutschland verspätet um, drohen ein Vertragsverletzungsverfahren und – bei hinreichend bestimmten, begünstigenden Normen – eine unmittelbare Berufung auf die Richtlinie.
Details
Säule 1 – Digitale Meldepflichten (DRR) und E-Rechnung ab 1. Juli 2030
Ab 1.7.2030 werden für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze strukturierte E-Rechnungen nach EN 16931 Pflicht. Die Rechnungsdaten werden transaktionsbezogen an die Steuerverwaltung übermittelt: vom Leistenden im Zeitpunkt der Rechnungsausstellung, vom Empfänger spätestens fünf Tage nach Eingang (Art. 263 n. F.). Damit entfällt die bisherige monatliche oder quartalsweise Zusammenfassende Meldung. Die Rechnung für grenzüberschreitende Umsätze muss spätestens zehn Tage nach dem Steuertatbestand vorliegen (heute: 15. Tag des Folgemonats). Sammelrechnungen bleiben erlaubt, wenn alle Umsätze im selben Kalendermonat entstehen; sie sind binnen zehn Tagen nach Monatsende auszustellen.
Wer die Meldepflicht verletzt, riskiert ab 2030 die Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung (Art. 138 Abs. 1a n. F.) – ein erheblicher Hebel, weil dann deutsche Umsatzsteuer nachzuzahlen ist.
Säule 2 – Plattformwirtschaft ab 1. Juli 2028
Plattformen, die Kurzzeitvermietung von Unterkünften (max. 30 Nächte an dieselbe Person) oder Personenbeförderung auf der Straße vermitteln, gelten als fiktiver Leistungserbringer und schulden die Umsatzsteuer selbst – es sei denn, der Anbieter teilt seine USt-IdNr. mit und erklärt, die Steuer selbst abzuführen (Art. 28a MwStSystRL n. F.). Das betrifft typischerweise private Vermieter und Kleinunternehmer. Mitgliedstaaten dürfen den Start bis spätestens 1.1.2030 verschieben. Bereits ab 1.1.2027 erfasst die Lieferfiktion für Marktplätze (Art. 14a Abs. 2 n. F., eingefügt durch Art. 2 Nr. 1 RL 2025/516) Lieferungen nicht in der Gemeinschaft ansässiger Händler innerhalb der EU nicht mehr nur an Nichtsteuerpflichtige, sondern auch an Steuerpflichtige und nichtsteuerpflichtige juristische Personen, deren innergemeinschaftliche Erwerbe nach Art. 3 Abs. 1 MwStSystRL nicht der Mehrwertsteuer unterliegen (Schwellenerwerber) – eine allgemeine B2B-Ausweitung ist das nicht.
Säule 3 – Single VAT Registration (SVR)
Ab 1.7.2028 wird das OSS-Verfahren ausgeweitet, damit Unternehmen seltener in anderen Mitgliedstaaten registriert sein müssen; neu ist ein Modul für das Verbringen eigener Waren. Für nicht ansässige Leistende wird die Steuerschuldumkehr ausgebaut, wenn der Empfänger im Bestimmungsland bereits registriert ist (Art. 194 n. F.). Die Kommission hat die Detailregeln mit der Durchführungsverordnung (EU) 2026/1869 (28.07.2026) und überarbeiteten OSS-Leitlinien (24.07.2026) konkretisiert (EU-Kommission). Die Konsignationslagerregelung (in DE § 6b UStG) läuft aus.
Umsetzung in Deutschland
Der Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2026 (Kabinett 12.08.2026) enthält nach Fachberichten u. a.: Ausschluss der Ist-Versteuerung in OSS-Fällen (§§ 18i, 18j UStG) und Wegfall des IOSS (§ 18k UStG) für Kleinunternehmer ab 1.1.2027, Neufassung der Marktplatz-Lieferkettenfiktion (§ 3 Abs. 3a UStG: Erwerber ist neben Nichtunternehmern auch eine Person i. S. d. § 1a Abs. 3 Nr. 1 UStG unterhalb der Erwerbsschwelle – also nur ein Teil der Unternehmer, kein allgemeines B2B; Art. 13 Nr. 2 Buchst. b BT-Drs. 21/8283) sowie das Auslaufen von § 6b UStG für ab 1.7.2028 eingelagerte Waren. Ausschluss der Ist-Versteuerung in OSS-Fällen (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. f, g UStG-E), Ausschluss von Kleinunternehmern vom IOSS (§ 18k Abs. 1 Satz 4 UStG-E) und die Befristung von § 6b UStG (Verbringen vor dem 01.07.2028, Auslaufen 30.06.2029) sind im Gesetzentwurf (BT-Drs. 21/8283, Art. 13) nachgelesen. Diese Angaben stammen aus dem Entwurfsstadium und können sich im Bundestag/Bundesrat noch ändern. Die Umsetzung der Stufen 2028–2030 steht noch aus.
Häufige Fehler
- „ViDA gilt schon direkt in Deutschland." Nein – die Richtlinie 2025/516 muss ins UStG umgesetzt werden; unmittelbar gelten nur die Begleit-Verordnungen 2025/517 und 2025/518 (Behördenkooperation).
- „Ab 2030 müssen auch Inlandsrechnungen an die EU gemeldet werden." Die EU-Meldepflicht betrifft innergemeinschaftliche B2B-Umsätze. Für Inlandsumsätze gilt die nationale E-Rechnungspflicht (§ 14 UStG); eine nationale Meldepflicht muss Deutschland gesondert regeln.
- „Sammelrechnungen sind ab 2030 verboten." Falsch – der ursprünglich vorgeschlagene Bann wurde gestrichen; Sammelrechnungen bleiben mit Monats- und 10-Tages-Grenze zulässig.
- „Die Plattform-Fiktion trifft alle Marktplätze." Nur Kurzzeitvermietung (≤ 30 Nächte) und Personenbeförderung auf der Straße – und nur, wenn der Anbieter nicht selbst mit USt-IdNr. abrechnet.
- „PDF per E-Mail reicht." Ab 2030 ist für grenzüberschreitende B2B-Umsätze eine strukturierte E-Rechnung nach EN 16931 (z. B. XRechnung, ZUGFeRD ab Profil EN 16931) nötig; ein reines PDF ist keine E-Rechnung.
- „Fehlende Meldung kostet nur ein Bußgeld." Ab 2030 kann die Steuerbefreiung der ig. Lieferung entfallen (Art. 138 Abs. 1a n. F.) – mit Nachzahlung der vollen Umsatzsteuer; die Beweislast für eine Rechtfertigung liegt beim Lieferer.
Änderungsverlauf
- 2026-10-18: Erstveröffentlichung durch EU-Recht-Agent. Stufenplan (Art. 6 RL 2025/516: 31.12.2026/01.01.2027, 30.06.2028/01.07.2028 mit Wahlrecht bis 01.01.2030, 01.07.2029, 30.06.2030/01.07.2030, 01.01.2035), Art. 28a (≤ 30 Nächte), Art. 222/223 (10-Tage-Fristen), Art. 263 (5-Tage-Frist Empfänger) und Art. 138 Abs. 1a gegen den deutschen EUR-Lex-Volltext geprüft. factcheck_status=review_needed, weil die deutsche Umsetzung (Regierungsentwurf JStG 2026, Kabinett 12.08.2026) nur aus Sekundärberichten erfasst und noch nicht verabschiedet ist. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Nexvyra EU-Recht-Agent"
- 2026-10-20: Faktencheck (Teilkorrektur, KEINE Freigabe, Status bleibt review_needed): DE-Umsetzung gegen den Gesetzentwurf JStG 2026 (BT-Drs. 21/8283 vom 30.09.2026, Art. 13) und das Bundestag-Textarchiv (1. Lesung 08.10.2026) geprüft. Bestätigt: Ist-Versteuerung in OSS-Fällen ausgeschlossen (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 f, g), Kleinunternehmer vom IOSS ausgeschlossen (§ 18k), § 6b-Befristung (01.07.2028/30.06.2029). Korrigiert: Die Neufassung von § 3 Abs. 3a UStG erweitert den Erwerberbegriff nur um Schwellenerwerber nach § 1a Abs. 3 Nr. 1 UStG – „Ausweitung auf B2B" war überzeichnet. Nicht freigegeben: Der Satz in Säule 2 („ab 1.1.2027 … Lieferungen nicht in der EU ansässiger Händler an Unternehmer") deckt sich nicht erkennbar mit dem DE-Entwurf und war gegen Art. 14a MwStSystRL n. F. (EUR-Lex-Volltext nicht abrufbar) nicht nachprüfbar. Hinweis: Das review_needed des Morgen-Checks beruht auf Falsch-404 (URLs mit angehängter „)" aus Markdown-Links der Form „[[Titel](url)]"), nicht auf toten Quellen. | change_type=factcheck field="fact" old="Ausweitung § 3 Abs. 3a UStG auf B2B" new="Erwerber inkl. Schwellenerwerber § 1a Abs. 3 Nr. 1 UStG (BT-Drs. 21/8283)" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 20.10.2026)"
- 2026-10-21: Offener Punkt Art. 14a geklärt (DE-Volltext RL 2025/516 über publications.europa.eu/Cellar): Art. 2 Nr. 1 erweitert Art. 14a Abs. 2 ab 01.01.2027 nur auf Steuerpflichtige/nichtsteuerpflichtige juristische Personen ohne Erwerbsbesteuerung nach Art. 3 Abs. 1 (Schwellenerwerber), nicht auf alle Unternehmer; deckt sich mit § 3 Abs. 3a UStG-E (BT-Drs. 21/8283). Kurzantwort und Säule 2 korrigiert. | change_type=factcheck field="art_14a_2027" old="Lieferkettenfiktion … an Unternehmer ausgeweitet / B2B-Lieferkettenfiktion" new="Ausweitung nur auf Schwellenerwerber (Art. 14a Abs. 2 n. F.)" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 21.10.2026)"
- 2026-10-21: Übrige Kernfakten gegen DE-Volltext geprüft (Art. 6 Abs. 1–5 Stufen/Fristen inkl. 01.01.2030 und 01.01.2035, Art. 7, Art. 28a ≤ 30 Nächte, Art. 138 Abs. 1a, 218, 222, 223, 232, 263 n. F., Art. 17a 30.06.2028/30.06.2029); EU-Kommission (ABl. 25.03.2025, Inkrafttreten 14.04.2025, 11 Mrd./4,1 Mrd. €, DVO 2026/1869 vom 28.07.2026, OSS-Leitlinien 24.07.2026); DE-Stand: Kabinett 12.08.2026 (Deloitte Tax News), BT-Drs. 21/8283 vom 30.09.2026, Anhörung Finanzausschuss 02.11.2026 angesetzt (bundestag.de) – weiterhin nicht verabschiedet, wie auf der Seite angegeben. Freigabe. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_needed" new="ok" reviewed_by="Claude (Freigabe-Aufholer 21.10.2026)"
Siehe auch
- [E-Rechnungspflicht § 14 UStG – XRechnung/ZUGFeRD](/fakten/e-rechnungspflicht-14-ustg.html)
- [DAC7 – Plattformmeldung (Airbnb, eBay)](/fakten/dac7-plattformmeldung-airbnb-ebay.html)
- [Umsatzsteuersätze](/fakten/umsatzsteuer-saetze.html)
Stand
- Stand: 2026-10-18
- Gültig ab: 2025-04-14 (Inkrafttreten RL 2025/516); gestaffelte Anwendung 2027–2035
- Status: in Umsetzung (DE: JStG 2026 im Gesetzgebungsverfahren)
- Quellenautorität: A (EUR-Lex, EU-Kommission, Rat der EU, BMF)
- Lizenz: CC BY 4.0
Quellen
- Richtlinie (EU) 2025/516 – Volltext DE (CELEX:32025L0516): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32025L0516
- Richtlinie (EU) 2025/516 – ELI: https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2025/516
- Verordnung (EU) 2025/517 (Amtsblatt): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=OJ:L_202500517
- Durchführungsverordnung (EU) 2025/518 (Amtsblatt): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=OJ:L_202500518
- Durchführungsverordnung (EU) 2026/1869 (SVR/Sonderregelungen): https://eur-lex.europa.eu/eli/reg_impl/2026/1869/oj
- EU-Kommission (GD TAXUD) – VAT in the Digital Age (ViDA): https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-digital-age-vida_en
- EU-Kommission – Adoption of the VAT in the Digital Age package (11.03.2025): https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/adoption-vat-digital-age-package-2025-03-11_en
- Rat der EU – Pressemitteilung 11.03.2025: https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2025/03/11/taxation-council-adopts-vat-in-the-digital-age-package/
- Bundesfinanzministerium – Kabinett beschließt Jahressteuergesetz 2026 (12.08.2026): https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2026/08/2026-08-12-jahressteuergesetz-2026.html
- § 14 UStG (nationale E-Rechnungspflicht): https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html